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Archiv für Februar 7th, 2009

The Great Global Warming Swindle

Erstellt von Detlef Hedderich am 7. Februar 2009

Martin Durkin
The Great Global Warming Swindle

Sunfilm Entertainment, München, 31. Januar 2008
1 DVD, Dokumentation, ASIN: B000YI8W1C, Laufzeit: ca.  61 Min., gesehen 10/08 für EUR  17.95
Darsteller: Tim Ball, Ian Clarke, Paul Reiter
Format: Anamorph, Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch (Unknown), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9

www.sunfilm.de/de/index.php
www.channel4.com/science/microsites/G/great_global_warming_swindle/index.html

Irgendetwas geht mit unserem Planeten vor, soviel dürfte inzwischen selbst dem Letzten aufgefallen sein. Die Fragen aber lauten: Was und Warum?

Uns steht eine Klimakatastrophe biblischen Ausmaßes bevor, sagen die einen. Die anderen allerdings behaupten, dem sei nicht so; die Entwicklung, wie sie die Erde im Moment durchmacht, sei vollkommen normal und natürlich. Da bleibt man als Nicht-Wissenschaftler schnell ratlos zurück und fragt sich, ob man überhaupt noch atmen darf.

Nachdem die Befürworter der Klimawandel-Experten schon so oft zu Wort gekommen sind, hat sich jetzt der umstrittene englische Regisseur Martin Durkin eines anderen Standpunktes angenommen und versucht, in seinem Film die Klimaerwärmung wegzudiskutieren und andere Erklärungen zu finden.

Teils tut er dies auf recht reißerische Art und Weise, womit er den Panikmachern in Nichts nachsteht – das sollte erwähnt werden. Ob nun der CO2-Ausstoß der Übeltäter ist oder doch ‚nur’ die Sonne – nun, man kann mit Diagrammen alles erklären und verständlich machen, sagte einmal ein weiser Mann. Durkin bedient sich diverser Kurven und Elemente aufs Dankbarste, setzt sogar auf Computeranimationen, was das angeht: alles, um zu verdeutlichen, wie falsch doch die Mehrzahl der Wissenschaftler steht. Dabei holt er sich dann auch selbst Forscher ins Boot, die ihre Erkenntnisse bekannt machen.

Am Ende allerdings bleibt der Zuschauer ebenso ratlos wie am Anfang zurück. Dabei hat der Regisseur schon selbst die Beweise vorgelegt, die wichtig und relevant sind. Dennoch aber bleibt es dabei, dass man sich unwillkürlich fragt, ob man die letzten 20 Jahre vielleicht auf irgendeiner einsamen Industrie-Insel im Nimmerland verbracht hat.

Woran liegt es jetzt? Sind wir tatsächlich vollkommen unschuldig an dem, was da um uns herum vorgeht, wie Durkin uns Glauben machen möchte? Haben vielleicht doch die anderen – die populären Wissenschaftler – Recht, wenn sie behaupten, die Treibhausgase würden uns langsam aber sicher umbringen? Müssen wir am Ende noch das Atmen einstellen, da wir ja selbst auch zu dem beitragen, was da geschieht?

Betrachtet man den Film mit einer gesunden Skepsis so ist er durchaus informativ und nutzt seine Quellen. Ja, er wirft auch ein gewisses Licht auf Vorgänge innerhalb der breiten Lobby. Ein wenig merkwürdig mutet es schon an, dass zu einer wissenschaftlichen Klimakonferenz politische Redner geladen werden – aber möglicherweise hatten die die Forscher ja im Handgepäck? Andererseits lässt der Regisseur bewusst einige relevante Daten unter den Tisch fallen, um seine eigene Theorie vertreten zu können und zu untermauern. Schlecht dabei ist nur, wenn seine Zuschauer ein wenig im Geschichtsunterricht aufgepasst haben…

Interessant ist vor allem eine angedeutete Theorie, die kaum je beachtet wird innerhalb der Klimaforschung. Fast wäre sie auch noch in diesem Film unter den Tisch gefallen, wäre sie nicht mehr oder weniger in einem Nebensatz angesprochen worden: der Polwechsel, der laut allen Forschungsergebnissen in den nächsten Jahrzehnten bis Jahrhunderten ansteht und der ganz sicher auch seinen Teil zu den momentanen Umwälzungen beiträgt.

Sich von der Schuld allerdings ganz freizusprechen und pure Eifersucht der Dritten Welt gegenüber den Industriestaaten zu unterstellen, ist denn doch ein wenig zuviel des Guten. Hier hätte Durkin den Vorschlaghammer ruhig eingepackt lassen können; er war nicht nötig. Der vorige, wesentlich diskretere Hinweis über die politischen Verstrickungen der ‚Weltverschwörung zur Welterwärmung’ war durchaus besser gewählt und hätte dieses letzten Tropfens nicht gebraucht, es sei denn, um sich selbst ad absurdum zu führen.

Unschuldig sind wir Menschen ganz sicher nicht an dem Klimawandel, dem die Erde im Moment unterworfen ist. Allerdings sollte doch wohl eher von vielen Faktoren ausgegangen werden, die zu diesem Zustand geführt haben, statt sich auf einen zu versteifen und diesen immer und immer zu wiederholen. Durch ein Mantra ähnliches Dahinbeten wird diese Theorie auch nicht besser, höchstens beginnt der Zuschauer nachzugrübeln, was Autor, Produzent und Regisseur sich dabei wohl gedacht haben…

Eines noch über die DVD selbst: Da nur ein Screener zur Rezension vorlag, kann nichts über eventuelle Specials gesagt werden. Ebenso wenig darüber, ob die Übersetzung des Filmes dem Original gleichkommt, da auf dem vorliegenden Material nur und ausschließlich die englische Tonspur enthalten ist, es fehlen selbst Untertitel.

Alles in allem bleibt am Ende aber doch eine nachdenklich machende Dokumentation, die zwar über das Ziel hinausschießt, aber durchaus auch einmal einem anderen Standpunkt das Wort lässt. Ein wenig weniger Polemik wäre allerdings in diesem Falle wesentlich mehr gewesen. (RSch)

Titel bei Amazon.de
The Great Global Warming Swindle

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Coyote Ragtime Show Vol. 1

Erstellt von Günther Lietz am 7. Februar 2009

Takuya Nonaka, Matsuri Ouse
Coyote Ragtime Show Vol. 1

Koy?te Ragutaimu Sh?, 12-teilige TV-Serie, Japan, 2006
Anime Virtual/AV Visionen, Berlin, erschienen am 23.07.2007
1 DVD im Amaray Case mit den Folgen 1-3, Anime, Action, Comedy, SF, Lauflänge: ca. 90 Min. (3 Episoden à 25 Min.)

Extras: 12-seitiges, querformatiges Booklet
Altersfreigabe/FSK: 16
Bildformat: 16:9, PAL; Regionalcode RC 2
Sprachen/Tonformat: Japanisch, Deutsch (DD 2.0+DD 5.1)
Untertitel: Deutsch, Polnisch, Schwedisch
Vorlage: Manga von Yuji Shiozaki
Musik: Naoki with Power Sound (Vorspann), Sana (Abspann)
www.anime-virtual.de
http://ufotable.com/coyote/
www.broccolibooks.com/books/coyote/coyote_index.htm

Action und coole Sprüche, abgebrühte Helden und schießwütige Mädchen, die neben ihren kämpferischen Fähigkeiten auch gerne einmal andere Qualitäten zeigen, zeichnen viele japanische Anime-Serien aus, die sich vornehmlich an ein junges, männliches Publikum richten.

Liebe und Romantik oder eine dramatische Geschichte findet man selten, dafür eher handfeste Erotik, eine Menge schräger Gags und auch ein gehöriges Maß an Gewalt.

Auch die 12-teilige Anime-Serie „Coyote Ragtime Show“ kann sich nicht davon frei sprechen. Sie entstand nach einem Shonen-Manga von Yuji Shiozaki, der in Deutschland vor allem durch seine Serie „Dragon Girls“ (erscheint bei Carlsen Comics) bekannt geworden ist.

Madame Marciano, die Anführerin des Gangstersyndikats ‚Gilde’, hat den berüchtigten Piratenkönig Bruce Dochley ermordet. Nun versucht sie, an das Vermögen zu gelangen, das er seiner Tochter Franca hinterlassen hat. Die hundert Milliarden Space Dollar wurden irgendwo auf dem Planeten Graceland versteckt.

Da sie weiß, dass Franca die Hilfe des abgebrühten Piraten und Raumpiloten Mister braucht, der der beste Freund von Bruce war, beschließt sie, diesen Mann so schnell wie möglich auszuschalten, ehe das Mädchen Kontakt mit ihm aufnehmen kann. Sie schickt ihre besten Kämpferinnen los, um das zu erledigen: die gnadenlosen „12 Schwestern“, denen bisher nie ein Opfer entkommen ließen.

Mister scheint ein leichtes Ziel zu sein, denn er sitzt wegen eines Verkehrsvergehens gerade im Gefängnis eines Hinterwäldlerplaneten ein. Doch zufällig interessiert sich zur gleichen Zeit auch noch die föderale Agentin Angela Burns für ihn, die das kriminelle Genie am liebsten in ein Hochsicherheitsgefängnis bringen würde.

In dem nun folgenden Chaos, das die verschiedenen Gruppen verursachen, kann Mister entkommen. Er erfährt vom Schicksal seines besten Freundes und beschließt, Franca aus Loyalität zu helfen, auch wenn es nach außen hin vielleicht anders wirkt. Vielleicht kann er Bruce damit auch rächen. Mit seiner Crew macht er sich in seinem Raumschiff ‚Coyote’ auf den Weg nach ‚Graceland’.

Die Zeit ist äußerst knapp bemessen. Nicht nur durch die Zahl der Verfolger, die ihm dicht auf den Fersen sind, sondern auch durch den Entschluss der Regierung, einen auf dem Planeten tobenden Bürgerkrieg dadurch zu beenden, dass Graceland in die Luft gesprengt werden soll. Nur noch knapp eine Woche bleibt den furchtlosen Helden Zeit, um den Schatz zu bergen und sich all derer zu entledigen, die ihren Tod wollen. Dafür müssen sie auch lernen, einander zu vertrauen.

Die Hintergrundgeschichte ist in dieser rasanten SF-Action-Komödie nur der Aufhänger, um endlose Auseinandersetzungen und schräge Gags in einem gewissen Rahmen aneinander zu reihen. Es gibt nur wenige wirklich ruhige Szenen, in denen versucht wird, die Helden ein wenig genauer vorzustellen und die Beziehungen zwischen ihnen zu vertiefen – sie gehen aber in der Action regelrecht unter. Vor allem die 12 Schwestern zeichnen sich durch Kampfbegeisterung aus. Dass sie dabei nicht gerade zimperlich vorgehen und dazu noch ihre weiblichen Attribute ins rechte Licht setzen, versteht sich von selbst. Trotzdem sollte man keine weiter führende Erotik als den kurzen Blick auf blanke Haut und knackige Pos unter hübschen Höschen erwarten. Die hohe Einstufung der Serie mit FSK 16 verdankt sie vor allem den Gewaltdarstellungen. Immerhin hat man nie dass Gefühl, dass diese unnötig verherrlicht wird.

Auch wenn die Geschichte eher einfach ist, so wird sie insgesamt doch sehr schlüssig erzählt und glaubwürdig vorangetrieben. Sie kann eine gewisse trashige Westernatmosphäre im Weltall nicht verleugnen. Dazu untermalen rockige Klänge noch die wilde Action und vertiefen den Eindruck, die Ereignisse ja nicht zu ernst nehmen zu wollen.

Die DVD ist technisch von guter Qualität, bietet aber neben dem zwölfseitigen Booklet im Querformat, das überwiegend Charaktervorstellungen enthält, nur noch ein Wallpaper für den Computer und die obligatorischen Trailer als Extras.

Die Serie „Coyote Ragtime Show“ wendet sich vor allem an die Fans actionreicher SF-Abenteuer, in denen knackige Mädchen den Männern in der Kampfkraft in nichts nachstehen, aber etwas mehr zu bieten haben.

Die Geschichte nimmt sich selbst nicht sehr ernst und bietet durch viele Gags und kernige Sprüche auch einige Abwechslung zu den düsteren Gewaltorgien, die man sonst bei den SF-Animes findet. Das beweisen auch schon die drei Folgen der ersten DVD, in denen es bereits spannend und wild zur Sache geht. (CS)

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Coyote Ragtime Show – Vol. 01, Episoden 01-03
Coyote Ragtime Vol.1-3 – Complete [UK IMPORT]
Coyote Ragtime Show – Vol.1 – Fox Trot [UK IMPORT]

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Tach Herr Doktor als Preisrätsel

Erstellt von Günther Lietz am 7. Februar 2009

3x Tach Herr Dokter als DVD: Nach dem großen Erfolg der ARD-Serie “Familie Heinz Becker” gibt Kabarettist Gerd Dudenhöffer den notorischen Nörgler und Besserwisser hier in abendfüllender Länge. Während der TV-Quotenstar das Drehbuch alleine verfasste, teilte er sich den Regiestuhl mit dem Komödien-erfahrenen Kameramann Gernot Roll (”Ballermann 6?). Die mit viel Alltags- und Situationskomik gespickte Story lebt natürlich ausschließlich vom typischen Humor des Mannes mit der unverkennbaren “Batschkapp” und dessen saarländer Schnauze. Trotz des mäßigen Kino-Einspiels dürften sich Fans der Fernsehserie köstlich amüsieren …
Gesponsert von Senator Home Entertainment – Vielen herzlichen Dank!
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Tach Herr Dokter

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern:
Bruni Kardauke, Kai Udolf und Reiner Braimaier.

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