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Archiv für März, 2009

DUPLICITY – Gemeinsame Geheimsache startet in Deutschland am 30. April 2009

Erstellt von Detlef Hedderich am 31. März 2009

duplicity-gemeinsame-geheimsacheDUPLICITY – Gemeinsame Geheimsache startet in Deutschland am 30. April 2009

Regie: Tony Gilroy
Darsteller: Clive Owen, Julia Roberts, Tom Wilkinson, Paul Giamatti
Im Verleih von Universal Pictures International Germany

Die Starkombination aus Julia Roberts und Clive Owen erlebt nach ihrer emotionalen Feuerprobe in „Closer – Hautnah” ein furioses Leinwandcomeback in dem romantischen Actionthriller „Duplicity – Gemeinsame Geheimsache”.

Nach seinem gefeierten Regiedebüt „Michael Clayton” schickt Tony Gilroy die beiden Superstars in eine verwegene Mischung aus Liebesgeschichte und Wirtschaftskrimi. Die ehemalige CIA-Agentin Claire Stenwick (Julia Roberts) und der frühere MI6-Spion Ray Koval (Clive Owen) haben sich aus dem Dienst verabschiedet und widmen sich als Sicherheitsberater dem deutlich profitableren „kalten Krieg” zweier internationaler Konzerne. Die beiden können zwar auf eine heiße Affäre miteinander zurückblicken, doch was sie jetzt zusammenbringt, ist eher die Aussicht auf gigantische Beute als gegenseitiges Vertrauen. Ihr beider Plan ist es, die beiden Unternehmensbosse (Tom Wilkinson, Paul Giamatti) bei ihrer gnadenlosen Jagd auf eine extrem wertvolle Formel gegeneinander auszuspielen. Dass dabei nichts ganz so ist, wie es auf den ersten Blick scheint, ist genauso klar wie die Tatsache, dass nicht mal Claire und Ray voreinander sicher sind. Doch eins haben die beiden Profis in ihrem gefährlichen Spiel aus Lug und Trug nicht einberechnet – die Liebe.

Mit doppeltem Boden und beeindruckender Starbesetzung präsentiert sich „Duplicity – Gemeinsame Geheimsache” als faszinierende Mischung aus packendem Thriller und gewieftem Gaunerstück.

Titel bei Amazon.de
Duplicity – Gemeinsame Geheimsache

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Night of the Creeps 2 – Zombie Town

Erstellt von Michael Drewniok am 30. März 2009

Night of the Creeps 2 – Zombie Town

Originaltitel: Zombie Town (USA 2007)
Regie u. Drehbuch: Damon LeMay
Kamera: George Lyon
Schnitt: Z. R. Juan u. Damon LeMay
Darsteller: Adam Hose (Jake LaFond), Brynn Lucas (Alex), Dennis Lemoine (Randy), Phil Burke (Denton LaFond), Bernard Gavin (Jimbo), Daniel Hall Kuhn (Ray), Kerrin Jeromin (Jenna), Steve Nasuta (Sheriff Brubaker), Glenn Tarbell (Mitch) uva.
Anbieter: Ascot Elite Home Entertainment (www.ascot-elite.de)
Erscheinungsdatum: 13.03.2008 (Kauf-DVD)
EAN: 4041036340018 (Kauf-DVD)
Bildformat: 16 : 9 (1,78 : 1   anamorph)
Audio: Dolby Digital 2.0 (Deutsch, Englisch)
Untertitel: keine
DVD-Typ: 1 x DVD-9 (Regionalcode: 2)
Länge: 84 min.
FSK: keine Jugendfreigabe

Das geschieht:

Otis ist ein Nest irgendwo in den Bergen des US-Staats Vermont. Keine 200 Einwohner leben hier, und das Verbrechen erschöpfte sich bisher auf Sauforgien, Jagdunfälle und häusliche Gewalt. Sheriff Brubaker ist deshalb sichtlich überfordert, als sowohl ein schwerer Sattelschlepper verunglückt und dadurch die einzige Zufahrtsstraße nach Otis blockiert, als auch Automechaniker Jake LaFond und die Biologin Alex in die Wache stürmen, um mehrere blutige Morde zu melden.

Jake und sein Bruder Denton hatten im Wald einen verlassenen Pick-up abschleppen wollen. Als sie sich nach dem Fahrer umschauten, fanden sie ihn in einer nahen Hütte – tot und halb gefressen wie seine Jagdkumpane. Dafür verantwortlich war ein gewisser Mitch, der sich in einen irren, menschenfressenden Zombie verwandelt hatte, der kurz darauf Denton anfiel. Der dadurch selbst zum Kannibalen gewordene Pechvogel wird später von Brubaker festgenommen. In der Zelle brechen unzählige schneckenartige Parasiten aus Dentons Körper. Alex erkennt die Gefahr, und tatsächlich haben sich die Kreaturen längst in der Stadt ausgebreitet. Die Zombies jagen und fressen die schrumpfende Schar der Bürger, wodurch sie an Zahl und Präsenz weiter zunehmen.

Da Otis von der Außenwelt abgeschnitten ist, nehmen Jake und Alex den Kampf gegen die Zombies auf. Zu ihnen stößt Müllmann Randy, der die Achillesferse der (allerdings beinlosen) Parasiten entdeckt: Sie reagieren sehr empfindlich auf Salz! Deshalb fasst das Trio den Plan, die Befallenen in die Papiermühle des Ortes zu locken, deren gewaltigen Wassertank sie mit Streusalz versetzen; diese Lake soll sich über die versammelten Zombies ergießen und den Schneckenwesen den Garaus machen. Weil zumindest Jake und Randy nicht die Hellsten sind, weist ihr Plan in der Umsetzung gefährliche Lücken auf, die von der Tücke des Objekts noch tiefer aufgerissen werden. Zudem sind sich die Zombies wesentlich flinker auf den Beinen, als ihre Jäger es vermutet hätten …

Film ohne Hirn – ein Scherz auf Zuschauerkosten

Der peinlichste Witz ist bekanntlich jener, über den der Erzähler selbst am lautesten lacht. “Zombie Town” ist so ein Witz und sollte durchaus ein Witz sein, der freilich schrecklich danebenging. Horror und Humor: Diese Paarung funktioniert besser, als mein zunächst meinen sollte. Gelächter ist eine Reaktion, die auch durch Schrecken ausgelöst werden kann. Horror-Komödien sind deshalb ein altehrwürdiges Filmgenre. Sie steigern den Schrecken bis zu dem Punkt, an dem er ins Lächerliche umschlägt. Das klappt sogar in der Abteilung Splatter, obwohl Blut- und Eingeweidespritzereien dem eigentlich einen Riegel vorschieben müssten. Wie weit man dabei gehen kann, hat vor allem Peter Jackson 1992 mit “Braindead” eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Regisseur und Drehbuchautor Damon LeMay möchte ebenfalls in diese Kerbe hauen. Dass es ihm am nötigen Kleingeld gebrach, ist nicht das Problem. Gute Regisseure machen aus der Not eine Tugend. Nur die LeMays der Filmwelt rennen ins offene Messer, weil sie unbedingt zeigen möchten, was ihnen überzeugend einfach nicht gelingen KANN. (Man betrachte die lausig getricksten CGI-Dampfwolken über dem ‘brennenden’ Truck und weiß sofort, was mit diesem Hinweis gemeint ist. Weitere Negativ-Beispiele springen sogar dem in Halbschlaf gesunkenen Zuschauer pausenlos ins Auge.)

Auch die obskure Story ist kein Beinbruch. “Zombie Town” will ja übertreiben. Zudem ist die Handlung nur roter Faden zwischen möglichst vielen Splatter-Episoden. Allerdings enthebt dies den Regisseur nicht der Verpflichtung, sowohl Gags als auch Effekte zu timen sowie sie wenigstens ansatzweise in die erzählte Geschichte zu integrieren. Das zum Klischee Geronnene lässt sich entweder bloßstellen oder verfremden. LeMay beschränkt sich auf die bloße Nachahmung der ‘entliehenen’ Vorbilder.

Holzhammer-Humor à la “Zombie Town” wird wohl nur diejenigen Zuschauer in Ekstase versetzen, die ähnlich hirnarm sind wie die Bewohner von Otis sind oder sich künstlich durch Alkohol oder stärkere Mittel in diesen Zustand versetzt haben. (Wie ich erfahren habe, werden solche ungehobelten Zeitgenossen unter den schönen aber politisch sicherlich unkorrekten Begriff “Gore-Bauern” gefasst.) Auch dann ist es kaum zu ignorieren, dass dieser Film ein Feierabend- und Wochenend-Produkt ist, das von Laien mit viel Liebe aber wenig Fachkenntnis hergestellt wurde. Damon LeMay stammt selbst aus einem Vermonter Miniaturstädtchen wie Otis. Er drehte in Orten, die Namen wie “Rutland” und “Proctor” tragen, und verpflichtete offenbar deren Bürger – die er womöglich persönlich kennt – als Statisten und Zombie-Darsteller. Nur so lassen sich die Massen ebenso begeistert wie ungelenk aufspielender Otisten erklären (unter die sich zahlreiche Mitglieder des LeMay-Clans mischen).

Hollywood kommt ins Hinterland

Was uns zu den Darstellern bringt; ein Kapitel, das schwer in Worte zu fassen fällt, die nicht nur Hohn und Spott zum Ausdruck bringen. Es sind Anfänger, die ihren Job entweder (noch) nicht im Griff haben oder von ihrem in Sachen Schauspielerführung ratlosen Regisseur/Drehbuchautor im Stich gelassen wurden. Vor allem Dennis Lemoine chargiert als Randy, dass es kaum zu ertragen ist. In seiner Rollengestaltung als proletarischer Held wider Willen setzt er ähnliche Maßstäbe wie die deutschen Privatfernseh-Comedians: Das Publikum lacht, wenn der Witzbold Grimassen schneidet und verbale Geschmacklosigkeiten absondert.

Adam Hose (für seinen im Deutschen wenig startauglichen Nachnamen kann er nichts) bleibt in seiner männlichen Hauptrolle erschreckend blass. Das gilt besonders, wenn er an der Seite von Brynn Lucas agiert, deren flammend rotes Haar augenscheinlich echt ist; ein Anblick, der immerhin die männlichen Zuschauer bei Laune hält. (Die im Horrorfilm der B-Kategorie obligatorische Oben-ohne-Szene fiel jedoch an eine wagemutige – und übergewichtige – Laiendarstellerin.)

Der Einsatz Vermonter Eingeborener hat trotz ihrer schauspielerischen Defizite unerwartete Reize. Mit Wonne suhlen sie sich förmlich in einschlägigen Redneck-Klischees – oder spielen sie nur, was Realität ist? Vermutlich unbeabsichtigt gelingen LeMay Momente absurden Humors, wenn der erste Ausbruch kannibalischer Zombie-Exzesse ausgerechnet in einem Bingo-Saal unter weißhaarigen und in Strickwesten gewandeten Rentnerinnen ausbricht. Auch der biedere Besitzer des örtlichen Waschsalons, der in seinem Büro Hochleistungsgewehre und automatische Pistolen hortet, lässt aufmerken.

Beißen, spucken & spritzen

Seit 2001 ist Damon LeMay ein vielbeschäftigter “assistent cameraman”. Mit diesem Wissen wundert die bemerkenswerte schlechte Bildqualität. LeMay scheint seine Kamera im Supermarkt erworben und die Gebrauchsanweisung ignoriert zu haben. Entweder ist das Bild überbelichtet oder die Farben sind flau; meist trifft beides zu. Außerdem bietet “Zombie Town” die Möglichkeit, die schlechteste “Amerikanische Nacht” der Filmgeschichte zu bewundern: Auch LeMay filmte Nachtszenen gern bei Tag, um sie nachträglich abzudunkeln. Das hat er wohl gemacht, indem er durch eine mit Kaminruß geschwärzte Glasscheibe aufnahm.

Schlechtes Filmhandwerk kann entschuldigt werden, wenn es gänzlich misslingt; dann entsteht “trash”, und der kann in der Tat sehr vergnüglich sein. Leider balanciert LeMay stets auf dem schmalen Grat zwischen gewollter und unfreiwilliger Komik. So ist sein Film weder Fisch noch Fleisch.

Apropos Fleisch: Was die reine Quantität der Schlacht- und Ekelszenen betrifft, kann sich “Zombie Town” stolz sehen lassen. Parasiten, die im Inneren von Menschenkörpern hausen, und Zombies garantieren gemeinsam hübsch hässliche und blutreiche Effekte. Kunstblut ist billig in der Herstellung, sodass auch die Crew von “Zombie Town” damit nicht geizen musste. Kopfschüsse und zerfleischende Bisse sind ebenfalls im Angebot, wobei Regisseur LeMay sorgfältig darauf achtet, dass jeder Effekt deutlich ins Bild gerückt wird; man möchte schließlich zeigen, wohin der Löwenanteil des 150-Dollar-Budgets geflossen ist. Auf den Höhepunkt – eine detailfroh in Szene gesetzte Beinamputation per Kettensäge – müssen die deutschen Zuschauer leider verzichten … (Näheres dazu s. u.)

Die Parasiten sehen aus wie schwarze Gurken, an deren Vorderende vier Haken befestigt wurden. Damit sie bedrohlicher wirken, lässt LeMay sie quietschende Laute von sich geben. Die Wirkung hält sich in engen Grenzen, zumal sich die Kreaturen dank minderwertiger Tricktechnik kaum vorwärts bewegen können.

Wo bleiben denn die Creeps?

Bei dem Versuch, das Desaster “Zombie Town” so zu verschleiern, dass auch in Deutschland wenigstens einige zahlende Zuschauer auf dieses Machwerk hereinfallen, fiel einem findigen (bzw. dreisten) Zeitgenossen auf, dass LeMays Story gewisse Parallelen zur Handlung des Splatters “Night of the Creeps” (1986; dt. “Die Nacht der Creeps”) aufweist. Hier wie dort sind es schneckenähnliche Parasiten, die ihre Wirte zu mordenden Irren mutieren lassen. Die Creeps von 1986 stammten aus dem Weltall, die Parasiten von 2007 aus einem verseuchten Waldsee. Von einer Fortsetzung kann jedenfalls keine Rede sein. Folgerichtig wird LeMays Film in dieser Rezension stets bei seinem Originaltitel “Zombie Town” genannt.

Um dem deutschen Zuschauer endgültig den Spaß zu verderben, wurde “Zombie Town” hierzulande in den Gewalt- und Ekelszenen um insgesamt drei Minuten zensiert. Ein Film, der primär auf einschlägige Schauwerte setzt, verträgt einen solchen Aderlass nicht. Die fehlenden drei Minuten machen aus “Zombie Town” kein Meisterwerk. Ihr Fehlen wird aber deutlich, wenn in bestimmten Szenen die Handlung ’springt’.

Unklar bleibt, wieso “Zombie Town” Federn lassen musste. Die von der Zensur monierten Szenen sind keineswegs ’schlimmer’ als das, was uns zugemutet wird. Wären sie im Film geblieben, hätten sie durch handwerkliches Ungeschick ihre schädliche Wirkung auf das Gemüt willensschwacher Zuschauer torpediert. Immerhin schenkt uns das Einschreiten der Zensur drei Minuten Lebenszeit, die in jeden Toilettengang besser investiert sind als in dieses krause Filmchen (dessen offenes Ende zu allem Überfluss eine Fortsetzung androht).

DVD-Features

Die ‘Extras’ sind dem Hauptfilm in ihrer Kläglichkeit angemessen: Es gibt nur eine “Bildergalerie”, die wahllos einige Fotos aus dem Film und von den Dreharbeiten zeigt. Informations- oder Unterhaltungswert: null.

[Michael Drewniok]

Titel bei Amazon.de:
Night of the Creeps 2 – Zombie Town

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TIME SHARE DVD-Verkaufsstart: 07. Mai 2009

Erstellt von Detlef Hedderich am 30. März 2009

TIME SHARE DVD-Verkaufsstart: 07. Mai 2009

Turbulente Familienkomödie mit Nastassja Kinski und Timothy Dalton

Julia Weiland (Nastassja Kinski), penible Wissenschaftlerin und alleinerziehende Mutter, möchte den Urlaub in einem hübschen Strandhaus dazu nutzen, ihre beiden Teenager-Jungs an den spießigen Verlobten Russell (Geoffrey Lower) zu gewöhnen. Doch daraus wird zunächst nichts. Denn Russell, Julias Boss, verschiebt seine Anreise. Dafür erlebt die Weiland-Sippe, auf der Zielinsel angekommen, eine böse Überraschung: Das Ferienhaus wurde doppelt vermietet – und der zweite Mieter, der lebenslustige Chefkoch Matt (Timothy Dalton), denkt nicht daran, mit seinen zwei Kindern das Feld zu räumen…

TIME SHARE aus dem Jahre 2000 ist eine turbulente Urlaubskomödie für die ganze Familie mit Nastassja Kinski („Paris, Texas“) und Timothy Dalton („James Bond 007: Lizenz zum Töten“) als glänzendes Darstellerpaar.

Ausstattung der DVD:
Bildformat: 1.85:1, 16:9
Tonformat: Deutsch Dolby Digital 5.1, Englisch Dolby Digital 5.1
Prod.-Jahr: 2000
FSK: ab 6 Jahren
Länge: ca. 83 Min.
Extras: Interviews (ca. 12 Min.), Blick hinter die Kulissen (ca. 8 Min.), Darsteller-Infos

Titel bei Amazon.de
Time Share
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Preisrätsel: 2xDVD: PARIS, PARIS – Monsieur Pigoil auf dem Weg zum Glück

Erstellt von Detlef Hedderich am 29. März 2009

DVD-Verleihstart: 14. Mai 2009 PARIS, PARIS – Monsieur Pigoil auf dem Weg zum Glück DVD-Verkaufsstart: 28. Mai 2009

Nach „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ überrascht Regisseur Christophe Barratier mit einer neuen bezaubernden Geschichte

DVD-Verleihstart: 14. Mai 2009
DVD-Verkaufsstart: 28. Mai 2009

Mitte der 30er Jahre in Paris. Die Belegschaft des Musiktheaters „Chansonia“, kämpft verzweifelt darum, das mittlerweile geschlossene Haus mit einer eigenen Show wieder zum Leben zu erwecken. Allen voran die drei Freunde Pigoil (Gérard Jugnot), Milou (Clovis Cornillac) und Jacky (Kad Merad). Als Pigoil das Sorgerecht für seinen Sohn Jojo (Maxence Perrin) entzogen wird, bricht für den arbeitslosen Bühnenarbeiter eine Welt zusammen. Die Show muss zum Erfolg werden, denn nur so hat er eine Chance, seinen Sohn zurückzubekommen.

Mit der jungen Sängerin Douce (Nora Arnezeder) finden sie einen echten Star – doch auf Douce hat nicht nur Milou, sondern auch Galapiat (Bernard-Pierre Donnadieu), der Obergangster des Viertels, ein Auge geworfen. Nach einem anfänglichen Reinfall holen sich Douce und die Männer des „Chansonia“ Hilfe vom legendären Monsieur Radio (Pierre Richard), einem ehemaligen Starkomponisten. Mit seiner Hilfe stellen sie eine Show auf die Beine, wie sie Paris noch nie gesehen hat…!

Die Freundschaft eines Vaters zu seinem Sohn, der Zusammenhalt der Leute vom „Chansonia“ und die ganz große Liebe verknüpft Regisseur Christophe Barratier gekonnt mit dem Hintergrund der 30er Jahre, einer in Frankreich politisch höchst turbulenten Zeit. Und auch die zahlreichen wundervollen, eigens für den Film komponierten Chansons tragen dazu bei, eine vergangene Epoche wieder auferstehen zu lassen.

Nach dem Erfolg von „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ präsentiert Christophe Barratier mit PARIS, PARIS – MONSIEUR PIGOIL AUF DEM WEG ZUM GLÜCK ein Fest für Auge und Ohr. Wieder mit von der Partie sind „Monsieur Mathieu“ Gérard Jugnot und sein „Lieblingsschüler Pépinot“ Maxence Perrin. Hinzu gesellen sich Altstar Pierre Richard und Clovis Cornillac, der nicht zuletzt durch seine Rolle als „Asterix“ zum internationalen Star geworden ist.

Weitere Informationen finden Sie auch unter: http://www.parisparis.film.de

Ausstattung der DVD:
Bildformat: 2.35:1, 16:9
Tonformat: Deutsch Dolby Digital 5.1, Deutsch DTS 5.1, Französisch Dolby Digital 5.1, Untertitel für
Hörgeschädigte möglich
Prod.-Jahr: 2008
FSK: ab 6 Jahren
Länge: ca. 116 Min.
Extras: Making of – Die Entstehung des Films (ca. 54 Min.), Darsteller-Infos

Titel bei Amazon.de
Paris, Paris – Monsieur Pigoil auf dem Weg zum Glück

Preisrätsel: 2 x Paris, Paris-DVD:
Um jeweils einen der beiden Preisrätseltitel zu gewinnen, muss einfach folgende Frage beantwortet werden:

Wie heißt die weibliche Hauptdarstellerin?

Die richtige Antwort an redaktion(x)filmrezicenter.de mailen (als kleinen Spamschutz bitte (x) durch @ ersetzen, vielen Dank). Im Betreff bitte “Filmpreisrätsel” eintragen. Danke.

Sobald zwanzig Mails mit den richtigen Antworten eingegangen sind, werden unter diesen Einsendern die Gewinner ausgelost.

Die beiden Gewinner lauten: Jeremias Kohlberg und Sabine Michealis, herzlichen Glückwunsch und besten Dank auch an alle Mitspieler und unseren Sponsor!

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DVD-Verleihstart: 14. Mai 2009 IM WINTER EIN JAHR DVD-Verkaufsstart: 28. Mai 2009

Erstellt von Detlef Hedderich am 28. März 2009

DVD-Verleihstart: 14. Mai 2009 IM WINTER EIN JAHR DVD-Verkaufsstart: 28. Mai 2009

Ein gefühlvolles Meisterstück voller ungeahnter Wendungen mit Karoline Herfurth,
Corinna Harfouch und Josef Bierbichler
DVD-Verleihstart: 14. Mai 2009
DVD-Verkaufsstart: 28. Mai 2009

Eliane Richter (Corinna Harfouch) bittet den Künstler Max Hollander (Josef Bierbichler), ein Portrait ihrer beiden Kinder zu malen, der 22-jährigen Lilli (Karoline Herfurth) und des 19-jährigen Alexander, der sich vor einem knappen Jahr das Leben nahm. Als Lilli, zunächst lustlos, zu den Sitzungen erscheint, erkennt der Maler schnell, dass das Mädchen in großen emotionalen Schwierigkeiten steckt. Er beschließt, mehr über die tiefe Verbindung der Geschwister zu rfahren. Mit der allmählichen Vertrautheit zwischen dem Maler und seinem Modell entsteht schließlich ein Bild, das die ganze Familie für immer verändern soll…
 
Mit IM WINTER EIN JAHR schuf Oscar-Preisträgerin Caroline Link („Nirgendwo in Afrika“, „Jenseits der Stille“) nach eigenem Drehbuch ein atmosphärisches Familienportrait und spannungsreiches Psychogramm einer ungewöhnlichen Begegnung. Beeindruckend und intensiv gespielt von Karoline Herfurth, Corinna Harfouch und Josef Bierbichler. Die Bilder wurden eigens für den Film vom international renommierten Ausnahme-Künstler Florian Süssmayr geschaffen.

Beim diesjährigen Deutschen Filmpreis geht IM WINTER EIN JAHR mit 4 Nominierungen ins Rennen und ist nominiert in den Kategorien: Uschi Reich und Martin Moszkowicz, Nominierung für „Bester Spielfilm“, Josef Bierbichler, Nominierung für „Beste Männliche Hauptrolle“, Niki Reiser, Nominierung für „Beste Filmmusik“, Patricia Rommel, Nominierung für „Besten Schnitt“.
 
Weitere Informationen finden Sie auch unter: http://www.imwintereinjahr.film.de

Ausstattung der DVD:
Bildformat: 2.35:1, 16:9
Tonformat: Deutsch Dolby Digital 5.1, Hörfilmfassung in DD 2.0 in Stereo, Audiokommentar mit Regisseurin
Caroline Link und Dominik Graf, Untertitel für Hörgeschädigte möglich
Prod.-Jahr: 2008
FSK: ab 12 Jahren
Länge: ca. 128 Min.
Extras: Making of (ca. 21,5 Min.), Deleted Scenes mit Kommentar von Caroline Link (ca. 7,5 Min.), Karoline
Herfurth „Alice im Wunderland“ Tanzsession (ca. 3,5 Min.), Fotoshow am Set, Bayerischer Filmpreis (ca. 8,5 Min.),
Diva-Award 2009 (ca. 4 Min.), Darsteller-Infos

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Im Winter ein Jahr

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Tsubasa Chronicle, Box 1 (von 3)

Erstellt von Detlef Hedderich am 27. März 2009

Tsubasa Chronicle, Box 1 (von 3)

Regie: Kôichi Mashimo:
Tsubasa Kuronikuro, Episoden 1 – 9, Japan, 2005
Vorlage: gleichnamige Manga-Serie „Tsubasa Reservoir Chronicle“ von Clamp, erscheint bei EMA, Köln
Anime Virtual/AV Visionen, Berlin, 25.09.2006
2 DVDs im Disc-Set auf Displays in aufklappbarer Pappbox im offenen Schuber, Anime, Fantasy Lauflänge: ca. 225 Min. (9 Episoden à 25 Min.), gesehen 1/09 für ca. EUR 50.-
Extras: 36-seitiges vollfarbiges Hardcover-Booklet
Altersfreigabe/FSK: 12
Bildformat: 4:3, PAL; Regionalcode RC 2
Sprachen/Tonformat: Japanisch, Deutsch, Französisch (DD 2.0)
Untertitel: Deutsch, Französisch, Polnisch
Dialogbuch: Hiroyuki Kawasaki, Künstlerische Leitung: Shin Watanabe
Musik: Yuki Kajiura

www.anime-virtual.de
www.clamp-net.com/
http://www3.nhk.or.jp/anime/tsubasa/
www.shonenmagazine.com/works/tsubasa/
www.shonenmagazine.com/tsubasa_tokyo/
http://kc.kodansha.co.jp/tsubaholi/
http://funimation.com/yuko/

Die Künstlerinnengruppe Clamp gehört seit vielen Jahren zu den Stars der japanischen MangaSzene, da sie immer gewusst haben, wie mit der Zeit zu gehen ist, und mittlerweile können sie auf ein umfangreiches Gesamtwerk zurückblicken. So ist ihr Name schon allein der Garant für hohe Absatzzahlen, und das nicht nur im Manga-Bereich.

Zum fünfzehnten Jahrestag ihres Bestehens entschlossen sie sich, eine Serie zu gestalten, in der sie möglichst viele ihrer bisherigen Welten und Figuren auftauchen lassen wollten. Und was passte besser als eine Fantasy-Geschichte über eine Suche, die durch viele Länder und Dimensionen führt, um eine Prinzessin zu retten? So entstand die Idee zu „Tsubasa Reservoir Chronicle“, die schon bald in eine Comic-Geschichte umgesetzt wurde, die nur mit wenig Verzögerung auch in Deutschland veröffentlicht wird.

Und nicht nur das: Bereits die ersten Bände der inzwischen über zwanzig Taschenbücher umfassenden Manga-Serie wurden im Jahr 2005 zur Grundlage einer erfolgreichen 26-teiligen Fernsehserie, die im Jahr 2007 mit einer zweiten Staffel fortgesetzt wurde.

Anime Virtual gibt die erste Staffel der Serie nun in drei edel gestalteten Boxen heraus. Jeweils zwei DVDs mit 8 – 9 Folgen stecken auf einem aufklappbaren Display. Dazu kommt ein vollfarbiges Hardcover-Booklet, in dem man Informationen zu den Ländern und Figuren erhält, die in den entsprechenden Folgen auftreten und für die Helden eine wichtigere Rollen spielen.

Alles beginnt im geheimnisvollen Land Clow. Dort hat sich zwischen der jungen Prinzessin Sakura und Shaolan, dem Adoptiv-Sohn eines Archäologen, über Jahre hinweg eine tiefe und innige Freundschaft entwickelt, auch wenn es die Standesgrenzen verbieten, dass sie jemals enger zusammen kommen können. Aber das hat die beiden jungen Menschen bisher nicht gestört, da es nicht wichtig war.

Doch nun werden sie langsam erwachsen, und einiges beginnt, sich zwischen ihnen zu verändern. Nach dem Tode seines Vaters übernimmt der junge Mann die Aufsicht an den Ausgrabungen geheimnisvoller Ruinen und hat so noch weniger Gelegenheit, sich mit der jungen Prinzessin zu treffen.

Das ist Touya, dem neuen König des Landes, auch ganz recht, denn er traut Shaolan nicht und möchte auch nicht, dass sich seine Schwester überhaupt noch mit dem jungen Archäologen trifft. Das will Sakura aber nicht gelten lassen, denn sie ist sich mittlerweile darüber klar geworden, dass sie Shaolan über alles liebt.

Als sie ihm diese Wahrheit gestehen will, geschieht das Unfassbare: Plötzlich beginnt sie sich zu verwandeln. Aus ihren Schultern sprießen Flügel, und deren Federn fliegen in alle Richtungen davon. Als der Spuk vorbei ist, versinkt sie in eine tiefe Ohnmacht, aus der sie weder Medizin noch Magie noch Gebete an die Götter holen können.

Schon bald wird deutlich, dass sie durch diesen ungewöhnlichen Zauber ihr inneres Wesen, ihre Erinnerungen, verloren hat. Weil er sich für schuldig hält, beschließt Shaolan, zu einer Reise ins Ungewisse aufzubrechen und sie zu retten.

Dazu verlässt er das Land Clow durch ein magisches Tor und gelangt in das Japan unserer Tage. Dort erwartet ihn schon Yuki, die geheimnisvolle Hexe der Zeit und erklärt ihm, was geschehen ist. Sie bietet ihm für einen hohen Preis ihre Hilfe an. Er soll die Möglichkeit erhalten, die Federn der Erinnerungen wieder einzusammeln, aber dafür wird sich das Mädchen nie mehr an ihn und ihre gemeinsamen Gefühle erinnern.

Shaolan ist, ohne zu zögern, dazu bereit, den Preis zu zahlen. Damit er nicht ganz alleine ist, stellt ihm Yuki zwei ungewöhnliche Gefährten zur Seite. Der eine ist Kurogane, ein kampfeslustiger Ninja, der von seiner Herrin weggeschickt wird, um mehr über die wahren Formen von Stärke und Kraft zu lernen, der andere ist Fye, ein geheimnisvoller Magier, der die Zustände in seinem Heimatland nicht länger ertragen konnte. Das geheimnisvolle, aber niedliche Wesen Mokona öffnet den Gefährten die Wege in neue Dimensionen.

Schon die erste Welt – das Land Hanshin -, in die sie gelangen, hat es in sich. Nicht nur, dass Sakuras Feder der Erinnerung zwar zu spüren, aber nur schwer zu finden ist, sie bekommen es auch mit Straßenbanden zu tun und einer geheimnisvollen Gegnerin, die die innere Kraft ihrer Seele austesten will. Diese manifestiert sich in der Stärke ihrer persönlichen Schutzgeister.

Die Helden haben eine Menge Arbeit, um Sakura und sich selber nicht zwischen die Fronten geraten zu lassen, und können nur mit Mühe ihr eigentliches Ziel verfolgen. Und welche Rolle spielt dann auch noch der ungeschickte Masayoshi in dem ganzen Drama, der ihnen doch nur helfen möchte?

Wer die Mangas und darauf beruhenden Animes von Clamp kennt, wird sicherlich sehr schnell erkennen, dass Sakura und Shaolan bereits in „Card Captor Sakura“ die Hauptrollen inne hatten. Und damals wie heute sind sie die vom Schicksal Getriebenen, die diesmal nicht entflohene Tarot-Karten sondern magische Federn wieder finden müssen. Das bietet den idealen Auftakt für eine Quest, die sie in alle möglichen Welten führt und immer wieder in neue Abenteuer stürzt.

Interessanterweise sind die Figuren im Anime besser zu erkennen als im Manga. Auch wenn sich der Zeichenstil von Clamp verändert hat, so hat man bei der Fernsehserie doch dafür gesorgt, stilistisch einen Mittelweg zu gehen. Mit den früheren Figuren haben die jetzigen Helden allerdings wenig gemein; nur noch Grundzüge des ehemaligen Charakters sind übrig geblieben, der Rest passt sich der neuen Geschichte an. Das trifft auch auf die Nebenfiguren zu, die in den Folgen immer wieder auftreten und ähnlich gestaltet wurden.

Aber auch wenn man sonst nichts von Clamp kennt, hat man keine Probleme, der Serie zu folgen. Die Zitate sind eher verhalten und ordnen sich der eigentlichen Handlung unter, die dem klassischen Muster der Quest folgt, ansprechend und spannend umgesetzt ist. Da man sich mehrere Folgen Zeit für ein Land lässt, arten die einzelnen Geschichten nicht in reine Actionspektakel aus.

Es gibt auch viele ruhige Begegnungen, in denen man das Land und die Leute schrittweise näher kennen lernt und mit jeder Episode eine Facette, ein Mosaiksteinchen mehr erfährt, das zum Verständnis des Showdowns wichtig wird.

Natürlich müssen sich Shaolan, Fye und Kurogane auch immer wieder bewähren. Dabei lösen sie ihre Kämpfe aber immerhin meistens nicht mit Gewalt. Heraus kommt eine bunte Mischung aus Fantasy und Abenteuer, Romantik und Action, die sich alles in allem sehen lassen kann.

Die Umsetzung ist mehr als gelungen, Animation und Detailreichtum wissen zu gefallen, ebenso wie die Figuren. Die Farben sind harmonisch, das Bild ist klar und der Ton gut verständlich. Die Übersetzung ist auch sehr nahe am Original, so dass kein Wunsch offen bleibt. Die Extras kann man dank des liebevoll gestalteten Booklets zufrieden stellend nennen, wenn auch nicht überragend.

Mit der ersten Box von „Tsubasa Chronicle“ erhält man somit den Auftakt einer gelungenen Fantasy-Serie für Jung und Alt, die durch ihre Mischung aus Action, Humor und Romantik keinen Wunsch offen lässt. (CS)

Titel bei Amazon.de
Tsubasa Chronicle, Vol. 01 (2 DVDs)
Tsubasa Chronicle – 2. Staffel, Vol. 02 (2 DVDs)
Tsubasa Chronicle – 2. Staffel, Vol. 03 (2 DVDs)

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BOLT – EIN HUND FÜR ALLE FÄLLE ab 18. Juni 2009

Erstellt von Detlef Hedderich am 27. März 2009

BOLT – EIN HUND FÜR ALLE FÄLLE ab 18. Juni 2009
auf Disney DVD und Blu-ray Disc!

Das neueste Animationsabenteuer aus den Walt Disney Animation Studios BOLT – EIN HUND FÜR ALLE FÄLLE erscheint am 18. Juni 2009 als Disney DVD und „Blu-ray + DVD Edition“. Das witzige und spannende Roadmovie um das ungleiche Tiertrio, Superhund Bolt, Katze Mittens und Hamster Dino wird die ganze Familie tierisch begeistern.

Der brandneue Kurzfilm SUPER DINO erscheint exklusiv auf beiden Editionen. In der Hauptrolle treffen wir hier auf einen alten Bekannten. Dino, gesprochen von Axel Stein, ist ein hyperaktiver Hamster, der sich selbst gern als Bolts größten Fan bezeichnet. Jetzt ist Dinos Chance gekommen, sein eigenes großes Abenteuer zum ersten Mal der Öffentlichkeit zu präsentieren. Seien Sie gespannt!
 
Die „Blu-ray + DVD Edition“ enthält neben der Blu-ray Disc zusätzlich den jeweiligen Film auf DVD. Dadurch können Sie Ihren neuen Disney Lieblingsfilm, unabhängig vom gerade verfügbaren Abspielgerät, jederzeit genießen. Die „Blu-ray + DVD Edition“ beinhaltet alle spannenden Bonus-Features der DVD, sowie tolle exklusive BD-Features: Kleine und große Superhelden haben so die Chance, im interaktiven Game „Bolts heldenhafte Mission“ zu zeigen, welche Superkräfte in ihnen stecken, während sie Bolt helfen den grünäugigen Mann zu besiegen. Außerdem erhalten Animationsfans einen umfassenden Einblick in die Entstehung des Films in der „Bolt Bildergalerie“. Für Abwechslung ist gesorgt!

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Bolt – Ein Hund für alle Fälle
Bolt – Ein Hund für alle Fälle [Blu-ray]

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TRAUZEUGE GESUCHT! Startet in Deutschland am 23. April

Erstellt von Detlef Hedderich am 27. März 2009

trauzeuge-gesuchtTRAUZEUGE GESUCHT! Startet in Deutschland am 23. April

Regie: John Hamburg
Darsteller: Paul Rudd, Jason Segel, Rashida Jones, Andy Samberg, J. K. Simmons, Jane Curtin, Jon Favreau, Jaime Pressly
Im Verleih von Paramount Pictures Germany

Mit TRAUZEUGE GESUCHT stellt Komödienspezialist John Hamburg (Regisseur von „… und dann kam Polly“, Autor von „Meine Braut, ihr Vater und ich“, „Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich“ und „Zoolander“) seinen neuesten Spaß vor.

Peter Klaven (Paul Rudd aus „Beim ersten Mal“, „Jungfrau (40), männlich, sucht …“) ist ein erfolgreicher Immobilienmakler. Kurz nach seiner Verlobung mit seiner Traumfrau, der bildschönen Zooey (Rashida Jones aus „The Office“), entdeckt er zu seinem Entsetzen, dass er keinen einzigen Freund hat, den er zu seinem Trauzeugen machen könnte. Peter will diese Situation schnellstmöglich ändern und lässt sich auf eine Reihe höchst bizarrer und peinlicher Dates mit anderen Männern ein. Bis er Sydney Fife (Jason Segel aus „Nie wieder Sex mit der Ex“) kennenlernt, einen charmanten, eloquenten Mann, mit dem sich Peter sofort blendend versteht. Doch je besser sich die beiden miteinander anfreunden, desto mehr leidet Peters Beziehung mit Zooey. Schließlich muss sich Peter zwischen seiner Verlobten und seinem neuen Kumpel entscheiden. Was sich als gar nicht so einfach erweist in dieser verrückten Geschichte, die sich mit viel Humor damit auseinandersetzt, was es wirklich bedeutet, miteinander „befreundet“ zu sein.

Streaminglinks zum Trailer:
gross:
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mittel:
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klein:
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Trauzeuge gesucht!

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“19″

Erstellt von Detlef Hedderich am 26. März 2009

19_plakat_titel“19″ (DVD)

- Darsteller: Kazushi Watanabe, Takeo Noro, Ryo Shinmyo
- Regie: Kazushi Watanabe
- FSK: 12
- Musik: Knockers Records
- Buch: Kazushi Watanabe
- Produktion: Japan 2000
- Label: Indigo
Zusatzinformationen:
O-Titel: 19
Kategorie: Spielfilm
Genre: Drama/Roadmovie
Produzenten: Katsuaki Takemoto, Tsutomu Kuno
Ausf. Prod.: Kozuhiko Tanaka
Kamera: Masakazu Oka
Schnitt: Yoshio Sugano, Kazushi Watanabe
Produktionsdesign: Masahide Kuwahara
Ton: Kouyo Sato
Casting: Roger Mussenden
Web-Link:
http://www.19-der-film.de/

It is better to burn out than to fade away!

Während japanische Regisseure wie Takeshi Kitano (u.a. „Sonatine“, 1993; „Kikurjiros Sommer“, 1998) oder Takashi Ishii („Gonin“, 1995) einer repressiven japanischen Gesellschaft den Spiegel vorhalten, indem sie Gewalt in ihren Film in den erschreckenden Bereich einer über allem schwebenden Normalität rücken, versucht Kazushi Watanabe einen ganz anderen Weg. Sein in Deutschland nur in wenigen Kinos laufender Film über eine Gruppe drei junger Männer, die offenbar grundlos einen Studenten entführen, vermeidet nicht nur weitgehend die Mainstream-Ingredienzien des japanischen Kinos – ein Anliegen, das Watanabe selbst artikuliert –, sondern verzichtet auch weitgehend auf blutrünstige Szenarien (bis auf eine im Verhältnis zu Kitanos Filmen fast harmlos erscheinende Ausnahme). „19“, ein Titel, der unter anderem auf das Alter der Figuren bezogen ist, ist in gewisser Hinsicht eine Art Experimentalfilm, aber nichtsdestoweniger ein „vollkommener“, will sagen, fertiger Film.

Watanabe taucht die Welt, die er zeigt, in eine Art Sinnleere, die sich vom Anfang bis zur Schlussszene des Films spannt. Die Geschichte selbst beruht auf einem Ereignis, das ein Freund Watanabes selbst erlebte. Er wurde von drei Männer entführt, eine Zeitlang festgehalten und dann ohne ersichtlichen Grund wieder freigelassen. Die Ereignisse zwischen Entführung und Freilassung hat Watanabe weitgehend erfunden. Aber wie in der Realität verschwinden auch im Film die drei Entführer spurlos, als wenn sie aus dem Nichts aufgetaucht und wieder in ein Nichts entschwunden wären. Die Namenlosigkeit der Entführer – sie wurden für den Film mit Städtenamen belegt, im Film selbst aber haben sie keine Namen – entspricht der Anonymität und Bedeutungslosigkeit dessen, was geschieht, dem moralischen Vakuum, in dem sie sich befinden, und der Leere an Leben, die die Ereignisse repräsentieren.

Unter Führung von Yokohama, den Watanabe selbst spielt, entführen er, sein schweigsamer Fahrer Kobe (Ryo Shinmyo) und Chiba (Takeo Noro), der gerne fotografiert – die beiden letzteren Mimen sind Freunde Watanabes und Laienschauspieler – ohne ersichtlichen Grund den Studenten Usami (Daijiro Kawaoka). Sie zerren ihn von seinem Motorrad herunter in ihr gestohlenes Auto. Usami hat verständlicherweise Angst, versucht zweimal zu entkommen, was ihm aber nicht gelingt, und findet sich dann mit seinem Schicksal mehr oder weniger ab. Es beginnt eine Mischung aus Road-Movie, Kriminalfilm und Familienausflug. Die vier tanken, kaufen in Supermärkten ein, gehen essen, besuchen den Zoo, schlagen einen Passanten nieder um an Geld zu kommen. Chiba fotografiert einzelne Stationen dieser Reise. Schließlich landen sie am Meer – wie so viele Road-Movies. Dort bringen die drei ein weiteres Opfer, Happy (Masahi Endo), in ihre Gewalt, wieder ohne ersichtlichen Grund. Happy versucht, sich mit Usami zu verbünden, schlägt Yokohama nieder, wird aber von Chiba überwältigt und landet auf dem Rücksitz des Autos. Usami wird mit Handschellen an das Auto gefesselt. Als Happy ihn vom Rücksitz aus angreift, wahrscheinlich weil er denkt, Usami habe ihn nicht ausreichend unterstützt, kommt es zu einer Katastrophe, die aber letztlich niemanden weiter berührt …

Watanabe hat – in der Postproduktion – den Film visuell verfremdet. Die ausgewaschenen, ausgebleichten Bilder, vor deren Hintergrund ab und zu eine einzelne Farbe hervorsticht, entstanden durch digitale Bearbeitung und mehrfache Materialtransfers. Der auf Super-16mm gedrehte Film wurde in der Nachbearbeitung auf NTSC [1] ausgespielt und anschließend auf 35mm-Film übertragen. „Ich habe einen bestimmten Ton, eine bestimmte Stimmung gesucht, die zur Geschichte passt“, berichtet Watanabe. „Dafür haben wir in der Postproduktion viel ausprobiert, was oft eine unsichere, manchmal wirklich experimentelle Arbeit war. Aber im Endeffekt, glaube ich, haben wir diesen Ton gefunden.“ Das Ergebnis ist tatsächlich ein visueller Eindruck, dessen verblichene Bilder eine Distanz aufbauen, die der inhaltlichen Leere des Geschehens entspricht. Die einzelnen hervorstechenden Farben wirken wie mehr oder weniger dünne Verbindungslinien, durch die der Film, das Geschehen eine Verbindung zum Betrachter aufzunehmen versucht. Unterstützt wird dieser Eindruck durch die Musik von Knockers Records, eine Mischung aus Hard Rock und psychedelischen Elementen.

Diese Distanz wird aber nicht nur durch die einzeln hervorgehobenen Farben immer wieder durchbrochen. Auch die Handlung selbst enthält Elemente von Nähe. Die banalen Verrichtungen der drei Entführer und ihres Opfers, einkaufen, essen im Restaurant, Zoo-Besuch usw. korrespondieren mit eigenen Erfahrungen, wobei dieser Draht, die Möglichkeit der Entstehung von Wärme und Hautnähe, sogleich wieder durchtrennt wird durch die Sinnlosigkeit der Handlung.

So entsteht ein Wechselbad, in dem sich nur schwer zurechtzufinden ist. Entsprechend handeln die Entführer. Yokohama und Chiba verhalten sich gegenüber ihrem Opfer Usami mal brutal, mal jovial. Kobe, der im ganzen Film kein einziges Wort spricht, repräsentiert die Kälte an sich. Alle drei Entführer erinnern in ihrem Verhalten an „normale“ Entführer, wie man sie aus anderen Filmen kennt, durch die Sinn- und Ziellosigkeit ihrer Handlungen wirken sie jedoch zugleich wie leere Hülsen, die lediglich die äußere Form filmischer „Vorbilder“ repräsentieren. Innerhalb dieser Hülse aber „enthüllen“ sich drei zutiefst menschliche Charaktere: ein psychopathischer Fahrer, der zu allem bereit ist, ein egozentrischer, eitler, selbstgefälliger Anführer und ein devoter Chiba, der glaubt, zum Zentrum der durch die Gruppe ausgeübten Macht zu gehören. Dazwischen bewegt sich der angsterfüllte junge Student, der anfangs an nichts anderes denkt, als der Gruppe zu entkommen, am Schluss nicht versteht, warum sie ihn freilassen.

Die Dialoge offenbaren die entleerte Revolte einer Jugend, die in ihrer Rebellion die Mechanismen dessen, wogegen sie angeht, selbst immer wieder reproduziert. Die Revolte verkommt zum Spiegelbild einer konsumorientierten, gewalttätigen und bedeutungslosen Pseudo-Rebellion. Ein Beispiel, ein Dialog zwischen Yokohama und Chiba: „Wenn man so schnell ist wie das Licht, hört die Zeit auf.“ „Was soll das?“ „Je schneller man sich bewegt, desto langsamer vergeht die Zeit. Einstein hat das gesagt.“ „Das heißt, wir leben lange, wird sind immer in Bewegung.“ „Wir sterben jung. Wir leben ungesund.“ Die Aussage Einsteins über Zeit hat keine lebenspraktische Bedeutung, weder für die drei Entführer, noch für sonst jemanden. Die Schlussfolgerung, man würde länger leben, weil man laufend Auto fahre und sich schnell fortbewege, ist absurd, eine Verballhornung einer physikalischen Aussage. Chiba führt die Bedeutungslosigkeit dieses Dialogs am Schluss selbst vor. Die drei leben ungesund, rauchen, essen Fast Food und Dosenfutter usw.

Auch an einer anderen Stelle wird dies vorexerziert: „Zwei Leute fallen von einer Klippe, Leute, die dir wichtig sind, deine Liebste, ein Freund, Eltern … Es sind zwei, aber du kannst nur einen retten. Für wen entscheidest du dich.“ „Egal, irgendeinen, und dann …“ „Dann?“ „Dann würde ich springen. Ich würde den einen retten und mit dem anderen sterben. Dann wäre ich nicht allein.“ Der Tod ist bereits im Leben der drei Entführer angelangt. Es ist nicht nur völlig unwichtig, einen zu retten und am leben zu bleiben. Nur im Tod mit dem anderen erfüllt sich das Leben. Eine bedrückende, aber den ganzen Film charakterisierende Aussage.

Fazit:
Die drei Entführer schlagen die Zeit tot. Jeglicher Sinn, jegliche Bedeutung ist in ihrem Leben abhanden gekommen. Die Figuren wirken wie Kopien von Menschen. Die Ein-Dollar-Note, die Yokohama Usami nach dessen Freilassung am Schluss überreicht, hat ebensowenig Bedeutung. Er bezahlt ihn nicht, entschädigt ihn nicht, die Übergabe ist sinnlos, zwecklos, sie steht für nichts und niemanden. „19“ ist ein japanischer Film und könnte dennoch an fast jedem anderen Ort dieser Welt spielen. Er spiegelt die Beliebigkeit einer Gesellschaft, die nur noch funktioniert, aber nicht mehr lebt. Ein experimenteller Film, der mal wieder wie so oft leider nur abseits der großen Kinos lief (Verleiher: Piffl Medien). Zehn von zehn Punkten!

[1]„Das NTSC-System (NTSC=National Television System Comitee = ‘Nationaler Fernsehsystem-Ausschuss’ der USA) setzte sich seit Ende 1953 in Nordamerika und in Japan durch. Bei diesem System werden die drei Farbauszüge in der Fernsehkamera mit Hilfe von Filtern und drei Aufnahmeröhren gewonnen und in elektrische Signale , und umgewandelt. Im Farbfernsehgerät steuern die drei Farbauszugsignale , und je einen der drei Elektronenstrahlen einer Farbbildröhre. Diese sind so ausgerichtet, dass ihre Strahlen gemeinsam durch eines der 357 000 Löcher einer Lochmaske (Schattenmaske) auf eine Dreiergruppe von rot, grün und blau aufleuchtenden Phosphorscheibchen fallen. Die Phosphorscheibchen sind so klein, dass sie vom Auge nicht einzeln wahrgenommen werden. Durch additive Mischung der drei Grundfarben entsteht der farbige Bildeindruck.“
(Quelle: http://www.ewetel.net/~henning.tietgens/digitv/node9.html).

(c) 2003 by Ulrich Behrens

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19

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S.W.A.T. – Die Spezialeinheit

Erstellt von Detlef Hedderich am 26. März 2009

swat-die-spezialeinheitS.W.A.T. – Die Spezialeinheit (KINOFILM)

- Darsteller: Samuel L. Jackson, Michelle Rodriguez, Josh Charles, LL Cool J, Colin Farrell
- Regie: Clark Johnson
- FSK: 16
- Musik: Elliot Goldenthal
- Buch: David Ayer, David McKenna
- Produktion: USA 2003
- Label: Kinofilmverleih: Columbia TriStar
Zusatzinformationen:
O-Titel: S.W.A.T.
Kategorie: Spielfilm
Genre: Action/Thriller
Produktionsfirmen: Original Film, Camelot Pictures, Chris Lee Prods.
Produzenten: Dan Halsted, Neal H. Moritz, Chris Lee
Koproduzenten: George Huang, Amanda Cohen
Ausf. Prod.: Louis d’Esposito
Ausf. Co-Prod.: Todd Black
Kamera: Gabriel Beristain
Schnitt: Michael Tronick
Produktionsdesign: Mayne Berke, Gershon Ginsburg
Kostüme: Christopher Lawrence
Ton: Steve Nelson
Casting: Sarah Finn, Randi Hiller
Kinostart: 4. Dezember 2003
Laufzeit: 117 Min.
Einspielergebnis D: € 5.335.262 / Bes. (EDI) 888.103
USA-Start: 8. August 2003, bei Columbia
Boxoffice USA: $ 116.643.346

Weg mit den Regeln, her mit den Knarren!

Die Zeit für reaktionäre Filme scheint mal wieder reif. Nicht anders ist es zu erklären, dass ein Film wie S.W.A.T. (beruhend auf einer erfolgreichen TV-Serie aus den Siebzigern) mit so großem Erfolg durch die amerikanischen Kinos trudelte. Die rudimentäre Handlung, in die die Macho-Action eingebettet ist, kann man dabei schnell erzählen.

Der bei seinen Vorgesetzten nicht gerade angesehene Sergeant Hondo (Samuel L. Jackson) soll eine neue S.W.A.T. – Einheit zusammenstellen. Sein Team umfasst dabei vor allem Leute, die ebenfalls Probleme mit den Vorgesetzten haben oder hatten, so zum Beispiel die nicht zimperliche Quotenfrau Chris Sanchez (Michelle Rodriguez) und Jim Street (Colin Farrell). Letzterer hat gerade sechs Monate „Strafdienst“ in der Waffenkammer hinter sich, nachdem er sich mit seinem Partner Brian Gamble (Jeremy Renner) eine Befehlsverweigerung geleistet hat. Statt abzuwarten, setzte vor allem Zocker Gamble (da waren die Autoren beim Namen aber kreativ) alles auf eine Karte und befreite eine Schar von Geiseln. Gamble kostete das seinen Job, Street überlebte mit einer Verwarnung, weswegen Gamble nun sauer auf seinen Ex-Partner ist und ihn des Verrats bezichtigt.

Street bekommt von Hondo nun eine neue Chance. Da Street ein Mann ist, dem die Vorschriften egal sind und der das Gesetz der Straße über das des Staates stellt, hat Hondo Gefallen an ihm gefunden. Gemeinsam wartet auf die beiden und die restlichen vier Mitglieder des Teams (neben Michelle Rodriguez dürfen hier LL Cool J, Brian Van Bolt und Josh Charles ihre Gesichter in die Kamera halten) schon kurz nach der Ausbildung ein knallharter Job. Der Franzose Alex Montel (Olivier Martinez), ein skrupelloser Gangsterboss, ist der Polizei zufällig ins Netz gegangen und soll nun in ein Bundesgefängnis überführt werden. Dumm nur, dass übereifrige Reporter Montel eine Kamera und ein Mikro vors Gesicht gehalten haben und dieser dann via TV ganz L.A. hundert Millionen Dollar für seine Befreiung bieten konnte. Und so ist die ganze Unterwelt dabei, Montels Rettung aus dem Gefängnis zu planen und auch Streets Ex-Partner Gamble lässt sich auf das Spielchen um die Millionen ein.

Die rudimentäre Handlung spielt eigentlich keine Rolle, denn der einzige Geistesblitz der Autoren David Ayer („Training Day“) und David McKenna („Get Carter) verpufft recht schnell: Eine interessante Idee, dass ein Gangsterboss den Gedanken vom Kopfgeld umdreht, doch das Chaos, das dadurch in ganz L.A. herrschen sollte, ist nach fünf Minuten wieder vorbei, weil die Polizei alle Gangster bis auf die Gruppe um Gamble an der Nasae herumführt und somit doch der altbekannte Zweikampf zum Tragen kommt.

Die Story scheint nur einen Sinn zu haben: Irgendwie muss man es ja begründen, dass man Actionszene an Actionszene reiht. Dabei wird jedes Klischee bedient. Das zeigt sich schon in dem Leitspruch von Captain Hondo: „Manchmal ist das Richtige, nicht das Richtige zu tun“, Das Credo des Films wird an allen Ecken und Enden heruntergebetet. Wer sich an Gesetze hält, hat keine Chance im Swat-Team. Um die Verbrecher von heute dingfest zu machen, ist jedes Mittel recht. Da schlägt das Herz eines jeden reaktionären, konservativen Waffenlobbyisten hoch. Zudem baut man auch noch gleich einen Mann aus dem aktuellen Lieblingsfeindesland Frankreich als Gegner ein.

Das Schlimme an der ganzen Sache ist, dass die Macher des Films diese Aussagen scheinbar bierernst meinen! Ein ironischer Unterton, der die beiden Chaos-Cops Murtaugh und Riggs aus der Lethal-Weapon-Reihe zum Beispiel dauerhaft begleitet, fehlt völlig. Stattdessen dürfen die Protagonisten einen „coolen“ Spruch nach dem anderen ablassen, werden in ihrer Coolness vom Soundtrack, gespickt mit der typischen Musik (Linkin Park und die üblichen verdächtigen Bravo – NuRock-Konsorten), unterstützt und sollen bei der anvisierten, noch nicht volljährigen Zielgruppe (deswegen auch die trotz der zahlreichen Actionszenen sehr jugendfreie Inszenierung) immerzu den Wunsch wecken, doch auch so cool sein zu können.

Nach dem Anschauen des Films muss man sich ernsthaft fragen, wie der bekannte Filmkritiker Roger Ebert auf die Aussage zu S.W.A.T kam: „…in a time when so many action pictures are mindless assaults on the eyes, ears and intelligence, it works as superior craftsmanship.“ Wo Ebert die „herausragende Kunstfertigkeit“ des Streifens erkannt haben mag, bleibt zweifelhaft. Die Actionszenen kann er nicht meinen, denn diese unterscheiden sich nicht von zahlreichen anderen Actionfilmen. Und die gibt es wie Sand in der Wüste. Und das ist das beste was man noch über S.W.A.T. sagen kann. Wenn man all das reaktionäre Gedankengut, das sich in diesem Streifen verbirgt beiseite lässt, dann bekommt man wenigstens Action satt.

Fazit:
Die Frage, ob S.W.A.T. für einen persönlich sehenswert ist, muss jeder selbst für sich beantworten. Wenn man ihn nicht anschaut, wird man nicht viel verpassen, denn jeder andere humorlose, sich viel zu ernst nehmende, wahllos Actionszenen aneinanderreihende Streifen tut es auch. Vier von zehn Punkten!

(c) 2004 by Björn Becher

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S.W.A.T. – Die Spezialeinheit [Blu-ray]
S.W.A.T. – Die Spezialeinheit
S.W.A.T. – Die Spezialeinheit – Steelbook Edition

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