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Archiv für März, 2009

Inspector Barnaby, Vol. 01

Erstellt von Detlef Hedderich am 26. März 2009

inspector-barnabyInspector Barnaby, Vol. 01 (DVD)

- Darsteller: John Nettles, Daniel Casey, Laura Howard
- Regie: verschiedene Regisseure
- FSK: 12
- Produktion: England seit 1997
- Label: edel
Zusatzinformationen:
# Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
# Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
# Bildseitenformat: 16:9
# Anzahl Disks: 4
# FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
# Studio: Edel records GmbH
# DVD-Erscheinungstermin: 20. Juni 2008
# Produktionsjahr: 2008
# Spieldauer: 400 Minuten

Die erfolgreiche Kriminalserie „Inspector Barnaby“ basiert auf den ebenfalls erfolgreichen Kriminalromanen von Caroline Graham. „Midsomer Murders“ – so der Titel im Original –, entwickelte sich nach den ersten Episoden zum Selbstläufer und trennte sich vom eigentlichen Erzählfaden, um eigene Wege zu gehen. Sehr erfolgreich, wie man im nachhinein feststellen durfte.

Die Serie dreht sich um den lebensnahen Detective Chief Inspector (DCI) Tom Barnaby (gespielt von John Nettles), der für das Criminal Investigation Department (CID) im fiktiven Midsomer County ermittelt. Scheinbar geschehen dort mehr Morde und tödliche Unfälle, als die kleinen Dörfer der Gemeinde Einwohner haben – jedenfalls kommt es dem Zuschauer bald so vor, als wäre ein Umzug in diese Gegend gleichbedeutend mit einem Todesurteil. Diesen Umstand nimmt die Serie übrigens manchmal ironisch selbst aufs Korn. Doch in einen guten Krimi gehört halt ein guter – und möglichst mysteriöser – Mord. Und damit kann „Inspector Barnaby“ stets dienen.

Barnaby wird von John Nettles verkörpert, einem britischen Darsteller, der bereits in der 80ern in verschiedenen TV- und Theaterproduktionen zu sehen war und seit Mitte der 90er in die Haut des DCI Barnaby schlüpft. Bereits zuvor zeichnete sich Nettles als TV-Ermittler aus und wurde mit der Kriminalserie „Bergerac“ bekannt.

Die Figur des Tom Barnaby füllt er dabei charmant und gekonnt aus. Barnaby ist, wie die Gemeinde in der er ermittelt, gemäßigt, ruhig und scheinbar bürgerlich normal. Es ist der Charme des Alltäglichen, der dominiert und das Bild prägt – ähnlich der Romane von Agatha Christie. Inmitten dieser Beschaulichkeit geschehen nun die finstersten Verbrechen Überhaupt: Morde! Und der ebenso beschauliche Detective Chief Inspector Tom Barnaby macht sich an die Arbeit, jene Morde aufzuklären – Fall für Fall.

Dabei besitzt er weder besondere Stärke, Intelligenz oder einen untrüglichen Instinkt. Nein, Barnaby ist eigentlich ein Mann von der Straße, der seine Zuschauer zu einem kleinen Spaziergang mitnimmt und sie zugucken lässt, wenn er einer Spur folgt und sich einfach durch Fleiß auszeichnet. Dadurch kann sich auch jeder einzelne Zuschauer an der Lösung des Falls beteiligen und während einer Folge eigene Vermutungen anstellen, wer denn nun der Mörder ist. Das ist spannend, das macht Spaß und es unterhält!

Dabei zeichnet sich die Serie auch durch den typischen britischen Humor aus, was ebenfalls Freude macht. Hier und da gibt es einen kleinen Scherz und auch manch abstruse Situation. Von den witzigen Mordfällen ganz zu schweigen, denn immerhin muss eine Kriminalserien unterhalten und faszinieren. Der x-te einfach Erschossene wird im TV schnell langweilig. Doch Barnaby geht da ganz andere Wege, wie uns in der Episode „Tod in Badger’s Drift“ gezeigt wird, die als Pilotfilm den Anfang der Reihe auf DVD macht.

Gewohnt witzig und mit seinem treuen Assistenten Detectiv Sergeant (DS) Gavin Troy (gespielt von Daniel Casey) an der Seite, klärt Barnaby den Mord an einer älteren Frau auf, die es nach einem Waldspaziergang dahinraffte. Und schon ist man inmitten des schönsten Morastes aus Mord, Erpressung und dunklen Geheimnissen – für Kriminalfans einfach nur schön.

Das Zusammenspiel der einzelnen Elemente ist sehr überzeugend und wirkt natürlich. Die Beweise sind vorhanden, müssen aber erst einmal entdeckt und richtig miteinander kombiniert werden. Gekonnt spinnt sich hier der Faden stetig länger, bis hin zur überraschenden Lösung, die doch eigentlich auf der Hand lag. Man hätte doch nur drauf kommen müssen – aber im nachhinein weiß man es ja oft besser.

„Inspector Barnaby“ weckt die Lust am Krimi und die vier Episoden dieser DVD-Box sind eine wunderbare Möglichkeit, sich mit dem Barnaby-Fieber zu infizieren, ihm gar freiwillig zu erliegen. Vierhundert Minuten kriminell gute Unterhaltung in sehr guter Synchronisation und ein erstklassiges Breitbild, da kommt Freude auf. Und sicherlich wird der ein oder anderen Zuschauer bemerken, dass Barnaby seine deutsche Stimme von Norbert Langer geliehen bekommt, der bereits einprägsam den Macho Magnum aus der gleichnamigen TV-Serie vertonte.

„Inspector Barnaby“ ist ein Hit und sollte in keiner guten Kriminalseriensammlung fehlen. Danke, Tom Barnaby, für die kurzweilige Unterhaltung und den Rätselspaß!

(c) 2008 by Günther Lietz

Titel bei Amazon.de
Inspector Barnaby, Vol. 01 (4 DVDs) (Midsomer Murders)
Inspector Barnaby Vol. 2 (Midsomer Murders)
Inspector Barnaby, Vol. 04 (4 DVDs)

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.com for Murder

Erstellt von Detlef Hedderich am 26. März 2009

com-for-murder2.com for Murder (DVD)

- Darsteller: Roger Daltrey, Nastassja Kinski, Nicolette Sheridan
- Regie: Nico Mastorakis
- FSK: 16
- Produktion: USA 2001
- Label: Kinowelt
Zusatzinformationen:
• Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
• Untertitel: Deutsch
• Bildformat: 1.85:1
• Dolby, Surround Sound, PAL
• Laufzeit: 93 Minuten
• DVD Erscheinungstermin: 5. November 2002
DVD Features:
• Trailer
• Making Of: The concept; Casting; Filming: locations, gadgets, equipment, the strippers
• Filmografien
• Fotogalerie
• Interview mit Roger Daltrey (20:28)
• Interview mit Huey Lewis (10:02)
• 3 Music Cues: Hintergrundmusik, v.a. zu “Werther”-Szenen

Regisseur Nico Mastorakis ist schon lange im Filmgeschäft. Dementsprechend viele Filme kennt er und kann sie ungestraft zitieren. Man kann seinen Thriller “.com for Murder” daher auch als Ansammlung von Zitaten betrachten, als Hommage an die großen Meister des Suspense-Kinos: allen voran Hitchcock. Das macht den Film selbst aber nicht besser.

Zur Handlung:
Im PROLOG endet ein Einbruch genau wie die Duschszene in Hitchcocks “Psycho”. Bereits sehen jetzt wir mit den Augen des Täters.

Sondra (Kinski), die im Rollstuhl sitzende Gattin von Ben, einem vielbeschäftigen Architekten (Daltrey), macht sich nach dessen Abreise im hypermodernen Heim über die Dateien des werten Gatten her. (Der Computer heißt natürlich “HAL”.) Dabei kommt sie ihm auf die Schliche: Er hatte im Cyberspace eine Geliebte, zum Glück nur in einem der erotischen Chatrooms: “American Love Online” (also ALO statt AOL). Diesen frequentiert auch ein Hacker-Typ namens “Werther” – so nennt er sich jedenfalls, wenn er nicht auf anderen Erotikangeboten surft (dort sehen wir z.B. Fetisch-Model Julie Strain).

“Werther” schafft es, sich bei Bens Geliebter Lynn (Kim Valentine), die sich bezaubernderweise “Crème brulée” nennt, durch Hacken als Ben vorzustellen und sie im Schlaf zu überraschen. Die Mordszene kann “Werther” live übers Internet übertragen, beispielsweise an Sondras Computer HAL. Sondra sieht hilflos zu, wie ein Fremder Bens echte Geliebte real meuchelt. Zum Glück hat sie die Szene “im Kasten”, also auf Festplatte gespeichert.

Doch was soll sie damit anstellen, fragt sie ihre Schwester Misty, die bei ihr übernachtet. Auch das FBI in gestalt von Agent Derek Matheson (Huey Lewis) weiß keinen Rat, wie die Datei entschlüsselt werden kann. Aber auch “Werther”, der Sondra überwacht, wird Zeuge des Gesprächs und stellt sich wenig später als der zu Hilfe gerufene Computerexperte vor, um die Videodatei zu entschlüsseln und überhaupt. Obwohl HAL sämtliche Überwachungs- und Schutzfunktionen des Hyperheims kontrolliert, gelingt es “Werther”, HAL zu manipulieren und Sondra dazu zu bringen, ihn ins Haus zu lassen. Schließlich ist sie die nächste auf seiner Liste…

Gesamteindruck – der Film:
Wie Nico Mastorakis frank und frei zugibt, stammt das Konzept des Films von Hitchcock, und zwar aus dessen Film “Dial M for Murder”. Dass Sondra aber per Webcam Zeugin eines Mordes wird, ist natürlich die Grundidee aus Hitchs “Fenster zum Hof”. Genau wie James Stewart dort versucht Sondra den nächsten Mord zu vereiteln oder zumindest den Täter verhaften zu lassen.

Angesichts dieser “Hommagen” fällt die Verwendung von Elementen aus Kubricks “2001 – Odysse im Weltraum” und Demmes “Das Schweigen der Lämmer” schon nicht mehr ins Gewicht. Immerhin entwickelt Mastorakis in Sondras Heim aus Glas, Beton und Elektronik einen Alptraum der physischen und psychischen Bedrohung, in dessen Verlauf Sondra zunehmend die Kontrolle entzogen wird. Ist es Glück oder Zufall, dass es ihr schließlich gelingt, “Werther” zu besiegen? Nein, es ist ein “göttlicher” Blitzschlag.

So weit, so gut. Der eigentliche Schwachpunkt dieses B-Movies ist aber der Schurke. “Werther” soll als “mehrdimensionaler, leidenschaftlicher Killer” mit einer “Psychose für seine Liebschaften” (= Lotte) dargestellt werden, zugleich aber androgyn und pervers wirken. Nico Mastorakis hat aber den Charakter dieser Figur nicht ganz verstanden. Goethes “Werther”, der ständig zitiert wird, beging aus sinnloser Leidenschaft Selbstmord, doch Nico Mastorakis’ “Werther” wird eher von sterilen Allmachtsphantasien erfüllt, die ihn seine Opfer und alle, die ihm wiedersprechen, töten lassen. Sein “Werther” tötet also lieber “Lotte” statt sich selbst. Das ist sicherlich krankhaft. Eigentlich fehlt nur eine Erklärung aus der Kindheit des Schurken. Dann wäre das Klischee perfekt.

Gesamteindruck – die DVD:
Wie man an der Liste der Extras ablesen kann, hat Nico Mastorakis seiner Silberscheibe einiges mit auf den Weg in die weite Welt gegeben. Neben Filmografien und Fotos gehören dazu vor allem die Interviews mit den beiden Rockstars Roger Daltrey (The Who) und Huey Lewis (Musik zu “Zurück in die Zukunft 1″.

Obwohl die Stars aus dem Nähkästchen plaudern, haben sie doch kaum etwas zum Film zu sagen. Darüber erfahren wir am meisten im Making-of, das durch eine stringente Struktur und umfangreiches Bildmaterial beeindruckt. Nico Mastorakis ist ein typischer Selfmademan, wenn es um Filmproduktion geht. Er führte nicht nur Regie, sondern hatte auch die Produktion und den Schnitt unter seiner Kontrolle. Vier Monate sei er am AVID-Schnitt des Films gesessen sowie am Einspielen der Musik. Drei “Music Cues” belegen, was er mit Musik meint: Die Musik von Ross Levinson untermalt auf passende Weise drei Szenen, in denen “Werther” die Hauptfigur ist.

Unterm Strich:
Obwohl Nico Mastorakis behauptet, er habe von den Meistern gelernt und viel in die Produktion gesteckt, so vermisst man doch das Qualitätsniveau eines richtigen Spielfilms. Auf weite Strecken wirkt der Streifen wie ein besseres Home-Movie. Und das betrifft nicht nur die zentrale Mordszene, sondern auch die leicht hektischen Szenen in Sondras Superhaus.

Nico Mastorakis wollte das zentrale, durchaus aktuelle Thema “internet-related crime” mit der entsprechenden Paranoia umgeben, wofür Web, Computer und Hightech-Architektur das passende Ambiente darstellen. Leider nehmen sich selbst Stars wie Nastassja Kinski, Roger Daltrey und Huey Lewis in solchen Kulissen wie die Fremdkörper aus, die sie sind.

Lediglich “Werther” (Jeffery Dean) ist in diese Pseudo-Welt eingetaucht und hat sie zu seinem Instrument gemacht. Er wäre daher ein richtig guter Killer, würde er nicht laufend diese blöden Goethe-Zeilen zitieren müssen. Gerade in Deutschland, wo man über das Goethe-Buch mutmaßlich etwas mehr weiß als in anderen Ländern, dürfte diese Seite an dem Web-Killer reichlich merkwürdig aussehen. Ist bereits die Handlung an den Haaren herbeigezogen, so erscheint auch der Schurke nicht plausibel. Und mit ihm steht und fällt eigentlich ein Thriller: ein held kann immer nur so gut aussehen, wie es sein Gegner zulässt.

Auf der DVD ist besonders das Making-of von großem Interesse, denn hier verrät Nico Mastorakis einiges über seine Motivation, seine Methode, seine “Ideen”, seine “Stars” (Julie Strain gehört auch dazu), seine Locations.

Kurzum: Der Thriller verschenkt seine Möglichkeiten. Auf ein Neues, Nico!

(c) 2003 by Michael Matzer

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.com for Murder
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Wonder-DVD & -Blu-Ray “Live At Last” VÖ: 17.04.09.

Erstellt von Detlef Hedderich am 25. März 2009

Wonder-DVD & -Blu-Ray “Live At Last” VÖ: 17.04.09.

Mit „Live At Last“ VÖ: 17.04.09. veröffentlicht der große Stevie Wonder im Alter von 58 Jahren tatsächlich seine ERSTE Konzert-DVD. Vielleicht wollte er ja einfach warten, bis sein Motown-Label auf ein halbes Jahrhundert zurückschauen kann und zur Feier des Tages etwas ganz Besonderes auftischen…. Es ist jedenfalls ein Mitschnitt aus der O2-Arena in London, wo das ehemalige „Wunderkind“ aus Saginaw, Michigan im vergangenen Herbst an zwei Abenden in Folge jeweils 15.000 Menschen begeisterte. Allein in Großbritannien sahen ihn 120.000 Fans, auf seiner ersten weltumspannenden Tournee in dieser Dekade.

Da hat sich gewissermaßen ein Kreis geschlossen. Denn als Stevie Wonder 1963 mit gerade mal 12 Jahren seinen ersten Hit „Fingertips – Pt. 2“ landen konnte, da wurde das Versprechen Amerika auch gerade mal wieder erneuert, von Martin Luther King, der damals – auch in Washington, DC – vor einer riesigen Menschenmenge über seinen berühmten Traum sprach. Es war Wonder’s erster von insgesamt neun No.1-Hits, dazu kamen bisher achtzehn weitere Top Ten-Titel. Seine ersten Grammies erhielt er 1973, u.a. für „Innervisions“ als „Album Of The Year“. Inzwischen hat Wonder 22 Exemplare des begehrtesten Musikpreises daheim.

Stevie Wonder – Website  inkl. DVD – Trailer
www.steviewonder.net

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Stevie Wonder – Live At Last (Digi)
Stevie Wonder – Live At Last [Blu-ray] [UK IMPORT]
James Last – Live at the Royal Albert Hall

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Am 6. April 2009 präsentiert Pandavision mit EVELYN HAMANNS GESCHICHTEN AUS DEM LEBEN – VOL. 1

Erstellt von Detlef Hedderich am 24. März 2009

Am 6. April 2009 präsentiert Pandavision mit EVELYN HAMANNS GESCHICHTEN AUS DEM LEBEN – VOL. 1

die ersten 12 Folgen der beliebten ZDF-Serie mit der unvergessenen Evelyn Hamann in Geschichten, wie nur das Leben sie schreiben kann, erstmals auf DVD!

In der erfolgreichen ZDF-Serie „Evelyn Hamanns Geschichten aus dem Leben“ zeigt die Schauspielerin mit dem hanseatisch-zurückhaltenden Charme ein weiteres Mal ihr darstellerisches und komödiantisches Ausnahmetalent. In immer neue Rollen schlüpfend erzählt sie teils heitere, teils schräge, aber immer liebenswerte Alltagsgeschichten aus dem scheinbar ganz normalen Leben: So verliebt sie sich als Imbissbudenbesitzerin Kerstin in einen afrikanischen Diplomaten. Als hartnäckige Steuerfahnderin Lilo umgarnt sie in geheimer Mission einen Millionär. Als überaus gesprächige Geisel Gertie treibt sie einen Bankräuber in den Wahnsinn. Und als sensible Pianistin Laura kämpft sie mit einem tropfenden Wasserhahn.
 
Evelyn Hamann erreichte als Partnerin von Loriot Kultstatus im Fernsehen wie im Kino. Auch in TV-Klassikern wie „Das Traumschiff“, „Tatort“ und „Der Alte“ oder als Haushälterin Carla Michaelis in der Serie „Die Schwarzwaldklinik“ überzeugte sie mit ihrem ganz eigenen präzisen und unerschütterlichen Spiel. Wandlungsfähig und doch stets einzigartig begeisterte die Schauspielerin auf liebenswürdige und zurückhaltende Art eine große Fangemeinde. Ihr Tod im Oktober 2007 bestürzte Kollegen, Weggefährten und Fans gleichermaßen und rief ein überwältigendes Medienecho hervor. Nach wie vor gehört Evelyn Hamann zu den großen Stars der Fernsehunterhaltung.
 
Die Serie „Evelyn Hamanns Geschichten aus dem Leben“ lief von 1993 bis 2005 im Hauptabendprogramm des ZDF und erfreute sich großer Beliebtheit bei den Fernsehzuschauern. Neben Evelyn Hamann sind Publikumslieblinge wie Horst Buchholz, Heinz Reincke, Horst Janson und viele andere bekannte Gesichter in Gastrollen zu sehen. 
 
Die ersten 12 Folgen mit insgesamt 26 heiter-skurrilen Geschichten und rund neun Stunden bester Fernsehunterhaltung präsentiert Pandavision nun erstmalig auf DVD.
 
DVD-Infos:
3 DVDs (Folgen 1 – 12)
VÖ-Termin: 06.04.2009
Genre: Komödie
Laufzeit: ca. 540 Min. (12 Folgen à 45 Minuten)
Bildformat: 1,33:1/4:3
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Sprache: deutsch
FSK: ab 6 Jahre
DVD-Extras: Interview mit Evelyn Hamann, Trailershow
voraussichtlicher EVP: 29,99 €
Anbieter: Pandavision
Vertrieb: Ascot Elite
EAN: 404 8317 3 5760 4

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Evelyn Hamanns Geschichten aus dem Leben – Vol. 1
Evelyn Hamanns Geschichten aus dem Leben. Alle Jahre wieder.
Evelyn Hamanns Geschichten aus dem Leben 3. Urlaub auf Ehrenwort.

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Beverly Hills Chihuahua startet in Deutschland am 30. April

Erstellt von Detlef Hedderich am 22. März 2009

Beverly Hills Chihuahua startet in Deutschland am 30. April

Regie: Raja Gosnell
Darsteller: Jamie Lee Curtis, Piper Perabo u.v.m.
im Verleih von Walt Disney Studios Motion Pictures Germany
Die deutschen Stimmen von Elton als Buschratte Manuel und Simon Gosejohann als Leguan Chico

Kurzinhalt
Chloe ist die verwöhnteste Chihuahua-Göre der Reichen- und Schönenmetropole Beverly Hills! Die verzogene, Schmuck beladene Hundedame trägt nur Dog Couture und lässt sich von Vivian (JAMIE LEE CURTIS), ihrer Besitzerin und Inhaberin einer Beauty-Firma, jeden Wunsch von den süßen Glubschaugen ablesen. So extrem frönt sie dem totalen Luxus, dass sie dem liebenswerten, aber armen Artgenossen Papi und seinen leidenschaftlichen Versuchen, ihre Aufmerksamkeit zu wecken, keinerlei Beachtung schenkt. Als Vivian eines Tages geschäftlich verreisen muss, gibt sie Chloe in die Obhut ihrer Nichte Rachel (PIPER PERABO). Die hat überhaupt keine Lust auf das Dogsitting und nimmt den frisch frisierten Edelhund mit zu einem Wochenendtrip nach Mexiko. Als Chloe dort verloren geht, sind beide Frauen vollkommen aufgeschmissen: Kein Designerlabel der Welt kann Chloe aus ihrer misslichen Lage retten – und Rachel fürchtet die ziemlich naheliegende Reaktion ihrer Tante. Also macht sie sich auf die Suche nach Chloe – und erhält unerwartet Hilfe: Papi ahnt, das was nicht stimmt und macht sich mit Rachel und seinem Herrchen, Vivians smarter Gärtner Sam (MANOLO CARDONA), auf den Weg nach Mexiko. Dort findet Chloe derweil Schutz bei einem Polizei-Schäferhund a. D., der sie vor der hinterlistigen Ratte Manuel (deutsche Stmme: ELTON) und deren debilen Leguan-Freund Chico (deutsche Stimme: SIMON GOSEJOHANN) schützen muss, die auf der Jagd nach Chloes Juwelen sind…

Pressenotiz
Ein turbulentes und hinreißendes Disney-Abenteuer für die ganze Familie: Unter der Regie von Raja Gosnell (SCOOBY-DOO) lernt ein verzogener Chihuahua in diesem farbenfrohen Spektakel voller Fun und Humor, dass die wichtigen Dinge im Leben nicht Reichtum und Luxus sind. In USA hat dieser umwerfende Familienspaß bereits knapp 100 Millionen Dollar eingespielt – WOW Chihuahua!!!

Streaming-Links zum Trailer:
gross:
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http://streaming.wdsmp-content.de/49e3e9756d7d17bae4dfff9deff4a044551468b1.mov
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http://streaming.wdsmp-content.de/d973ef38e69992f599702831f0abfec5d4938bff.rm

mittel:
http://streaming.wdsmp-content.de/69df12ccb64542eb8dc90ba24ea44b8db5012c65.wmv
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http://streaming.wdsmp-content.de/b61f1ec0983c45b0013a9ba648d9e45569398610.flv
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klein:
http://streaming.wdsmp-content.de/afe0f123ebbfc2d593e77fa60d0b91965249b90d.wmv
http://streaming.wdsmp-content.de/355c9bd5e9c07730eeb827f3b94aa0df582d4d47.mov
http://streaming.wdsmp-content.de/0a265d7b1416ced1dd66c495575b9c1526159048.flv
http://streaming.wdsmp-content.de/b54206e88b339377628a52b74f78016224c5ed59.rm

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Beverly Hills Chihuahua

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Delphi Filmverleih – VÖ 09.04.2009 – ROBERT ZIMMERMANN WUNDERT SICH ÜBER DIE LIEBE

Erstellt von Detlef Hedderich am 21. März 2009

Delphi Filmverleih – VÖ 09.04.2009 – ROBERT ZIMMERMANN WUNDERT SICH ÜBER DIE LIEBE

„Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe“, der letztjährige Kinofilm von Star-Regisseur Leander Haußmann (Sonnenallee, NVA, Herr Lehmann) erscheint endlich auf DVD. Eine wunderbar charmante Liebeskomödie mit einigen überraschenden Wendungen, kongenial untermalt durch den Soundtrack von „Element of Crime“.

Das Bonusmaterial der DVD-Ausgabe hat es in sich: In einem exklusiven Special wirbelt Leander Haußmann in seiner unvergleichlichen Art durch ein äußerst unterhaltsames Regieseminar und gibt intime Einblicke in seine Arbeit. Außerdem wird es eine limitierte Special Edition mit Film-DVD und Soundtrack geben.

Robert Zimmermann (Tom Schilling), 26 Jahre, ist Videospieldesigner, jung, trendy, cool. Er hat sein Leben zwischen Familientreffen im gut situierten Elternhaus, den virtuellen Welten seines Berufes und der Beziehung zu seiner Kollegin Lorna (Julia Dietze) bestens im Griff. Als er allerdings zufällig der attraktiven, lebenserfahrenen, deutlich älteren Monika (Maruschka Detmers) gegenübersteht, schlägt die Liebe wie ein Blitz ein und sorgt für Verwirrung.

Bei näherem Hinsehen geht es zu Roberts großer Überraschung den Menschen in seiner Umgebung ähnlich: sein Vater (Adam Oest) entdeckt verspätete Jugendlichkeit, seine Mutter (Marlen Diekhoff) poetische Neigungen, seine lesbische Schwester (Annika Kuhl) ihren Kinderwunsch und sein bester Freund Ole (Christian Sengewald) die Tücken der Kontaktanzeigenwelt. Während Robert um Monikas Zuneigung wirbt, öffnet sich mehr und mehr sein Blick für die Vielfalt und Allgegenwart der Wunder, die die Liebe mit sich bringt.

http://www.robert-zimmermann-derfilm.de
http://www.myspace.com/robert_zimmermann_derfilm

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Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe

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Dirty Dancing – Official Dance Workout ab 09. April als Leih- und Kauf-DVD

Erstellt von Detlef Hedderich am 20. März 2009

dirty-dancing-official-dance-workout_cover_mit-stickerDirty Dancing – Official Dance Workout ab 09. April als Leih- und Kauf-DVD

Tanzen Sie wie Baby und Johnny die “verbotenen Tänze” zu den heißen Rhythmen eines glühenden Sommers! Generationen lieben den Kultfilm DIRTY DANCING! Der Soundtrack und der atemberaubende Tanzstil begeistern noch heute. Endlich ist es auch in Deutschland soweit: Tanzbegeisterte haben nun die Möglichkeit, die Originaltänze des Films mit diesem brandneuen und offiziellen Workout Schritt für Schritt selbst zu erlernen. Die DVD bietet ein perfektes Trainingsprogramm, das in fünf verschiedenen, tanzbasierten Übungsteilen Anfänger und Profis begeistert. Mit der Originalmusik aus dem Film!

Er prägte eine ganze Generation und versetzte weltweit Millionen von Menschen ins Tanzfieber: „Dirty Dancing“. Seit dem sensationellen Kinoerfolg im Jahr 1987 ist der Hype um den wohl romantischsten Tanzfilm aller Zeiten ungebrochen. Die DVD „Dirty Dancing – Official Dance Workout“ bietet die unvergessene und preisgekrönte Originalmusik des Films, gemixt mit feurigen Rhythmen und mitreißenden Tanzszenen.

Der Kauf-DVD liegt außerdem ein Rabatt- Gutschein für die Show DIRTY DANCING – Das Original Live On Stage bei, das im April nach Berlin ziehen wird (www.stageentertainment. de) und ein Gutschein für Fitness First, der in über hundert Studios bundesweit eingelöst werden kann (www.fitnessfirst.de).

DVD-Facts:
Genre: Special Interest; Produktion: Großbritannien, 2007; FSK: Infoprogramm ; Laufzeit: ca. 75 Min.; Bildformat: 4:3; Tonformat/ Sprache: Deutsch, Englisch (Dolby Digital 2.0); Extras: Trailer, Bildergalerie, Untertitel: Deutsch; Bestellnummer: K769; EAN Code: 4260131127694

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Dirty Dancing – Das offizielle Dance-Workout zum Film (mit der Original Film-Musik)

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Resurrection – Die Auferstehung

Erstellt von Michael Drewniok am 20. März 2009

Resurrection – Die Auferstehung

Originaltitel: Resurrection (USA 1999)
Regie: Russell Mulcahy
Drehbuch: Brad Mirman u. Christopher Lambert
Kamera: Jonathan Freeman
Schnitt: Gordon McClellan
Musik: Jim McGrath
Darsteller: Christopher Lambert (Det. John Prudhomme), Leland Orser (Det. Andrew Hollinsworth), Robert Joy (Gerald Demus), Barbara Tyson (Sara Prudhomme), Rick Fox (Scholfield), David Cronenberg (Pater Rousell), Jonathan Potts (Det. Moltz), Peter MacNeill (Captain Whippley), Philip Williams (Det. Rousch), Barbara Gordon (Richterin Seers) uva.
Label u. Vertrieb: Kinowelt Home Entertainment (www.kinowelt.de)
Erscheinungsdatum: 17.10.2000 (Kauf-DVD)
EAN: 4006680018515 (Kauf-DVD)
Bildformat: 16 : 9 (1,85 : 1   anamorph)
Audio: Dolby Digital 2.0 (Deutsch) u. Dolby Digital 5.1 (Englisch)
Untertitel: Deutsch
DVD-Typ: 1 x DVD-9 (Regionalcode: 2)
Länge: 103 min.
FSK: 16

Das geschieht:

Detective John Prudhomme ist seit dem tragischen Unfalltod seines Sohnes ein verbitterter Mann. Er hadert mit Gott und der Welt, verschließt sich vor seiner Frau; die Ehe steht vor dem Scheitern. Deshalb flüchtet sich der Polizist förmlich in die Arbeit, als ihm und seinem Partner Andy Hollinsworth ein bizarrer Mordfall übertragen wird: Ein Mann wurde nicht einfach ermordet – ihm wurde lebendigen Leibes ein Arm abgeschnitten. Prudhomme ist sicher, dass hier ein Serienkiller seinen Einstand gegeben hat. Während Captain Whippley, sein Vorgesetzter, noch zweifelt, wird eine zweite Leiche gefunden; ihr fehlt ebenfalls ein Arm. Wenig später entdeckt man einen Toten ohne Kopf.

Jetzt findet Prudhomme Gehör, zumal er die in die Haut der Leichen eingeritzten römischen Ziffern entschlüsseln kann: Sie geben Bibelstellen des Neuen Testaments an. Offensichtlich sammelt ein religiöser Fanatiker im Wahn Leichenteile, um sie zu einem ‘neuen’ Christus zusammenzufügen, der am nahen Osterfest zum Leben erweckt werden soll.

Dass Prudhomme das Muster hinter den Bluttaten erkennt, hilft ihm nicht, dem Killer einen Strich durch die Rechnung zu machen. Der ist inzwischen aufmerksam auf seinen Verfolger geworden und hinterlässt ihm kunstvoll verrätselte Hinweise auf seine Identität. Doch Prudhomme findet lange den Schlüssel zur Psyche des Täters nicht. Stattdessen setzt er darauf, dass dieser einen Fehler begeht. Als es soweit zu sein scheint, endet die Hetzjagd auf den Mörder in einer Katastrophe: Das nächste Opfer kann nicht gerettet werden, Detective Hollinsworth wird schwer verletzt. Zornig kündet der Killer Prudhomme Vergeltung an, weil er die Regeln des ‘Spiels’ verletzt hat: Außer der Reihe der üblichen Körperteil-’Spender’ wird er die Ehefrau des Polizisten heimsuchen …

Man muss nur dreist genug sein!

Wer jemals korrekt die Frage beantworten kann, was einen Film zum Erfolg werden lässt, wird ein gemachter Mann (oder eine gemachte Frau) sein. Bisher misslingen entsprechende Prognosen jedenfalls regelmäßig. Auch in unserem Fall würde wohl niemand einen Pfifferling für das Gelingen eines Filmchens geben, dass nicht nur mit einem Mini-Budget von 10 Mio. Dollar realisiert werden musste, sondern auch inhaltlich und formal ziemlich dreist den 1995 entstandenen Thriller “Se7en” (dt. “Sieben”) abkupfert.

Doch irgendwie fügt sich die Kopie zu einem zwar nie eigenständigen aber dennoch gelungenen weil unterhaltsamen Film; zu einem Original reicht es nicht, aber ein billiger Rip-off ist “Resurrection” auch nicht geworden. Offenbar trägt die Story vom übergeschnappten Serienkiller, der so aufwändig und kompliziert seine grotesken Mord-Visionen verwirklicht, dass er nur im Kino der Polizei länger als ein, zwei Tage entwischen kann, mehr als einen Film.

Oder sind es die großzügig ins Geschehen integrierten Gräuel-Szenen, die den Zuschauer bei der Stange halten? In diesem Punkt zeigt “Resurrection” besonders deutlich seinen Status als B-Movie: Morde, verstümmelte Opfer und faulende Leichen-Gestecke werden unbekümmert und deutlich drastischer ins Bild gebracht als in der bereits sehr offenherzigen Vorlage. Ein kostengünstiger Film wie “Resurrection” darf sich so etwas trauen, denn seine Produzenten sehen in ihm keinen Blockbuster, sondern ein Nischenprodukt, das angesichts der niedrigen Herstellungskosten auch dann einen Gewinn abwerfen wird, wenn das Massenpublikum ausbleibt.

Edelmetall funkelt im tauben Gestein

Die Nähe zu “Sieben” und anderen Serienkiller-Thrillern wurde “Resurrection” von der Filmkritik übel vorgeworfen. Dabei scheinen die empörten und/oder angewiderten Kritiker die zweifellos vorhandenen Qualitäten dieses Films beinahe wissentlich zu übersehen. “Resurrection” ist kein schlechter i. S. von schlecht gemachter oder gespielter Film. Auf dem Regiestuhl saß mit Russell Mulcahy ein Mann, der sein Handwerk versteht, auch wenn er manchmal zu Eskapaden neigt, die ihn letztlich den A-Status kosteten, der sich für ihn in den 1980er Jahren in Hollywood abzeichnete, als “Highlander” zu einem weltweiten Erfolg wurde. Schon mit “Highlander 2: The Quickening” (1991) läutete Mulcahy selbst seinen Untergang ein, von dem er sich nicht wieder erholte. Obwohl er einer der aktivsten Regisseure seiner Generation geblieben ist, gelang ihm nie seine private “Auferstehung”. Statt dessen stagnierte seine Karriere im B-Film und im Fernsehen.

Was wie gesagt nicht zwangsläufig heißt, dass Mulcahy unfähig ist. Wer den alles überragenden “Highlander” ausklammert und sich z. B. das Frühwerk “Razorback” (1984; dt. “Razorback – Kampfkoloss der Hölle”) anschaut, wird erstaunt erkennen, dass Mulcahy selbst die Terror-Taten eines mörderischen Riesen-Wildschweins effektvoll in Szene zu setzen vermag.

“Resurrection” gehört zu den kargen Glanzlichtern in Mulcahys schwankender Karriere. Er treibt die Handlung zügig voran, hat ein gutes Gespür für düstere Stimmungen und liebt Spielereien mit der Kamera. Glücklicherweise schob das Budget dem hier weitgehend einen Riegel vor. Mulcahys Hang zur Übertreibung manifestiert sich vor allem im exzessiven Regen, den er in allen möglichen und auch unmöglichen Situation fallen lässt – manchmal sogar aus blitzblauem (und schlecht kaschierten) Himmel, was eindeutig irritierend ist.

Der Film könnte noch besser gelungen sein, wäre da nicht ein Drehbuch, das dem Geschehen einen psychologischen Wasserkopf aufpfropft: Es genügt nicht, dass Prudhomme einen Serienkiller jagt. Er muss außerdem privat tüchtig (und aufdringlich) leiden, was der Figur freilich nicht wie geplant Profil verleiht – es langweilt. Das merkt man, weil der Film umgehend an Schwung gewinnt, wenn Sara Prudhomme zu ihrer Mutter reist und aus der Handlung verschwindet.

Ratloser Mann auf der Suche nach seiner Karriere

Seine pseudo-relevanten Seelensprünge ‘verdankt’ der Film wahrscheinlich dem Hauptdarsteller Christopher Lambert, der auch am Drehbuch mitgeschrieben hat. Schauspieler geben sich gern gefühlvoll, weil sie der Meinung sind, dass dies der anspruchsvollere Teil ihres Jobs ist. Filmkritiker denken ähnlich, sodass Lambert zwei Fliegen mit einer Klappe hätte schlagen können, wäre seine Rechnung nur aufgegangen.

Gewünscht hätte man es ihm. Schon 1999 war Lamberts einst glanzvoll gestartete Karriere wie die seines Regisseurs im steilen Sturzflug. Es fällt schwer zu glauben, dass dieser Mann, der sich sein Brot seit Jahren in billigem Videotheken-Futter wie “Mortal Kombat”, “Fortress II” oder “Beowulf” verdient, in den 1980er Jahren ein echter Star gewesen ist, der Filme wie “Greystoke”, “Subway” oder “To Kill a Priest” drehte. Auch Lambert traf nach “Highlander” viele falsche Entscheidungen (u. a. die Rückkehr in “Highlander II” … und “III” … und “IV”, bis endlich sein Schädel fiel).

“Resurrection” war deshalb auch der Versuch zum Neustart seiner Karriere. In diesem Punkt muss sich Lambert keine Vorwürfe machen. Ohne ihn wäre “Resurrection”, obwohl handwerklich gelungen, ein deutlich schlechterer Film. Lassen wir das unnötige Barmen um Kind & Ehefrau beiseite, liefert Lambert eine rundum überzeugende Leistung als Cop in der Krise ab. Prudhomme ist alles andere als ein Knarren schwingender Supermann. Er zeigt Gefühle, ist entsetzt, weint in einer Szene sogar am Krankenbett seines schwer verletzten Partners, ohne dass dies lächerlich wirkt.

Gut gecastete Schauspieler-Routiniers unterstützen ihn. Für große Namen war kein Geld da, was der Story zugute kommt: Hier gibt es außer Lambert kein Ego, das sich inszeniert wissen will. In einer Nebenrolle überrascht Mulcahys Regisseur-Kollege David Cronenberg (“Die Fliege”, “A History of Violence”), der ausgerechnet (und durchaus glaubhaft) einen Priester mimt.

Fehler kommen vor …

“Resurrection” ist ein Low-Budget-Film. Das entschuldigt gewisse handwerkliche Schlampigkeiten. Der Regen ohne Wolken wurde bereits erwähnt. Für Erstaunen sorgen darüber hinaus Hinweisschilder in englischer und französischer Sprache, wie sie z. B. in einer Szene, die im Bahnhof spielt, sehr deutlich ins Bild geraten: “Resurrection” soll in Chicago spielen, wurde aber im kanadischen Toronto gedreht – der niedrigeren Produktionskosten wegen. (Wer mag, kann nach weiteren Hinweise suchen; es gibt sie!)

Nicht gespart wurde an den Spezialeffekten. Die sind nicht digital, sondern handgemacht, wobei Leichen und Leichenteile in unterschiedlichen Stadien der Verwesung den Großteil ausmachen. Kompromisse wurden hier nicht gemacht, weshalb die deutsche Fassung von “Resurrection” fünf Minuten kürzer ist als das Original. Angesichts der Szenen, die den Zensur-Angriff überlebten, fragt man sich, wie blutig dieser Film ursprünglich war. Dass er hierzulande ab 16 Jahre freigegeben ist, muss erstaunen, denn mancher Horrorstreifen, der für die Jugend verboten wurde, ist nicht annähernd so rabiat wie “Resurrection”!

Fazit: Viele ‘gute’ Filme möchte man einige Jahre nach ihrer Entstehung nicht mehr anschauen. “Resurrection” ist spannend, kompromisslos und politisch gar nicht selten unkorrekt. (Ich erinnere nur an den finalen Kampf um das Baby!) Er soll vor allem unterhalten, und das funktioniert. Mehr braucht es eigentlich nicht zu einem guten Film.

DVD-Features

Als “Resurrection” 2000 auf den DVD-Markt kam, waren zusätzliche Features vor allem im B-Movie noch nicht so selbstverständlich wie heute. Üblich war (außer der lästigen Werbung) bereits der Trailer zum Hauptfilm. Hinzu kommen hier ‘Starinfos’ zu Christopher Lambert, Leland Orser, David Cronenberg, Brad Mirman und Russell Mulcahy, die aus dürftigen und inhaltlich längst veralteten Texttafeln bestehen. Außerdem gibt es ein “Interactive Trivia Game”, das dem modernen Gamer vermutlich Lachtränen in die Augen treibt … [Michael Drewniok]

Titel bei Amazon.de:
Resurrection – Die Auferstehung

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WATCHMEN – Der Comic zum Film

Erstellt von Günther Lietz am 20. März 2009

Alan Moore, Dave Gibbons, John Higgins
Watchmen

Panini Comics
436 Seiten, Softcover
ISBN 9783866076075

In den fiktiven USA der 80er Jahre steht die Weltuntergangsuhr kurz vor Zwölf, der kalte Krieg ist in vollem Gange und die einstigen Superhelden sind seit den 70er Jahren verboten. Noch immer ist Nixon an der Macht. Die Welt steht am Abgrund.

Zu dieser Zeit wird der ehemalige Superheld Comedian ermordet. Das ruft wiederum den untergetauchten Rorschach auf den Plan, der an keinen Zufall glaubt. Rorschach vermutet einen Plan hinter der Tat und sucht seine ehemaligen Kollegen auf. Doch jeder von ihnen führt ein neues, anderes Leben.

Ozymandias regiert sein Wirtschaftsimperium, Doctor Manhatten versucht die Welt zu retten, die zweite Silk Spectre steckt mit Doctor Manhatten in einer Beziehungskrise und Nite Owl II hat sich zur Ruhe gesetzt. Und niemand von ihnen schenkt Rorschach Glauben.

Als sich Silk Spectre von Doctor Manhatten trennt und dieser nach einem Skandal auf den Mars flieht, wird Rorschach in eine Falle gelockt und inhaftiert. Nite Owl II schlüpft nun wieder in sein Heldenkostüm, um mit Silk Spectre an seiner Seite den alten Kameraden zu retten. Das gelingt auch, doch die weiteren Ermittlungen ergeben, dass die Gefahr aus einer unvorstellbaren Richtung kommt und die Welt vernichten kann …

Doch zum Glück gibt es Superhelden – oder? Nein! Denn tatsächlich handelt es sich bei den Superhelden aus „Watchmen“ um einfache Bürger, die sich ein Kostüm anziehen und Selbstjustiz ausüben. Die meisten von ihnen sind zwar durchtrainiert oder haben spezielle Ausrüstung, aber nur Doctor Manhatten besitzt echte Superkräfte. Doch er verliert immer mehr den Bezug zur Realität, denkt in ganz anderen Dimensionen. Sein einziger Anker im Meer der Gleichgültigkeit ist seine Freundin Silk Spectre. Aber die kommt mit einem solchen Superwesen immer weniger zurecht, ist unglücklich und wendet sich lieber Nite Owl II zu, auch bekannt als der mopsige Daniel Dreiberg.

Und der ist im Grunde genommen ein Batman für Arme. In sich zurückgezogen und voller Selbstzweifel, dient ihm das Kostüm als Möglichkeit jemand anderes zu sein, sich stärker und vollwertig zu fühlen. Ohne seine Spielsachen und Kostüme bringt er kaum etwas zustande, ist gar impotent. Das Kostüm in seinem Schrank ist sein Viagra, seine geheime Potenzpille – körperlich und geistig.

Überhaupt sind sämtliche Personen in dieser alternativen Welt kranke Persönlichkeiten. Allen voran Rorschach, der sich hinter eine Maske aus Tintenklecksen verbirgt. Eine Maske, die scheinbar seine Emotionen widerspiegelt. Durch die Traumata seines Lebens ist die Maske sozusagen Rorschachs wahre Identität, wird seine reale Persönlichkeit zum Kostüm – ohne Maske ist er wirklich maskiert. Das kommt im Comic sehr gut zum Tragen, denn niemand erkennt Rorschach ohne diesen Fetzen Stoff; übrigens einer der Erfindungen von Doctor Manhatten.

Überhaupt sind es diese Erfindungen, die das Bild oftmals prägen. Luftschiffe gleiten am Himmel dahin, alternative Energien haben das Leben erleichtert. Und doch ist die Welt kurz vor dem Atomkrieg, obwohl es allen Menschen besser gehen müsste. Die Natur des Menschen sieht Krieg einfach vor, kann nicht zur Ruhe kommen. In der eitrigen Wunde zu kratzen schmerzt, aber der Mensch kann es nicht sein lassen.

Alan Moore (Text) und Dave Gibbons (Zeichnung) haben mit „Watchmen“ ein Superheldenuniversum erschaffen, dass sich der Realität stellen muss. Sie spinnen den Faden weiter, gehen über die Schmerzgrenze hinaus. In ihrer Welt gibt es keine Superheldencomics, stattdessen werden am Kiosk Piratengeschichten verkauft. Und das einzige wahre Überwesen verliert den Bezug zur Realität, denn es existieren einfach keine weltlichen Bindungen für einen Menschen, der ein Quasigott ist.

Doch neben dem ausgeklügelten Plot und der durchdachten Gesellschaftskritik, sind auch die künstlerischen Aspekte beachtenswert. Der Zeichenstil besitzt absichtlich einen leicht antiquierten Stil, der an die frühen Superheldencomics erinnert, trotzdem mit modernen Elementen ausgestattet ist. Auch das bekannte und seit jeher bekannte Neunerraster der Panels weckt nostalgische Erinnerungen, sorgt aber gleichzeitig für eine geordnete und übersichtliche Aufteilung. Doch den besonderen Reiz machen die vielen kleinen Details aus, die liebevoll im Comic verstreut sind, kleine Geschichten erzählen, Persiflieren oder Anekdoten der Zeitgeschichte beinhalten.

Diese vielen kleinen Details kann kaum jemand alle erfassen, und so findet sich im Anhang des Comics eine kleine Übersicht, um auf die Besonderheiten und verborgenen Kleinigkeiten einzugehen. Dadurch lenken Moore und Gibbons den Blick des Lesers auf relevante Dinge, die ansonsten vielleicht übersehen würden.

Ebenso wie Text und Zeichnung, so ist auch die Kolorierung dieses Meisterwerks einfach grandios. John Higgins zeichnet sich dafür verantwortlich, einer der ganz großen seiner Zunft. In „Watchmen“ drückt er dem Comic seinen Stempel auf, in dem er bei der Kolorierung auf Sekundärfarben baut und diese konsequent einsetzt. Dazu sein Spiel mit Licht und Schatten, das einfach hervorragend ist.

Jedes der Kapitel bietet zusätzlich noch einen kleinen Einschub mit fiktivem Zusatzmaterial in – überwiegend – Textform. Unter anderem Zeitungsausschnitte, Interviews oder Auszüge aus dem Buch von Hollis Mason, dem ersten Nite Owl.

Auch die deutsche Übersetzung ist vom Feinsten und sehr gelungen, ebenso das Lektorat. Es gibt kaum Fehler und taucht mal einer auf, so ist er zu vernachlässigen.

„Watchmen“ ist seit Jahrzehnten Comic-Kult – und zwar zu Recht.
(Günther Lietz)

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Watchmen

Link zur Filmbesprechung: Watchmen – Die Wächter
Link zur Besprechung des Comics: WATCHING THE WATCHMEN – Die Entstehung einer Graphic Novel

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PINK LEMONADE ab 13.03.2009 im Handel

Erstellt von Detlef Hedderich am 18. März 2009

PINK LEMONADE ab 13.03.2009 im Handel
 
Regie: Randy Van Dyke und David Edmundson
Darsteller: Angela Timbur, Brett Lawrence, Kurt Finney u. a.

Natalie arbeitet als Kellnerin in einem Fast Food Restaurant und  ist kurz vor einem Nervenzusammenbruch: Gerade hat sie rausgefunden, dass ihr Freund sie betrügt. In ihrem Job wird sie täglich von dummschwätzenden Kunden heimgesucht, Restaurant-Manager Clint sitzt lieber mit den Kunden beim Bierchen, als das Restaurant zu leiten und Kevin, die Aushilfe, ist eigentlich ganz nett, doch wehe, man tritt ihm zu nahe. Als an diesem Abend noch eine Gruppe unfähiger Gauner den Laden betritt und ein entflohener Affe die Gäste aufmischt, wird dieser Arbeitstag zur völligen Katastrophe.

TECHNISCHE DATEN
Originaltitel: Pink Lemonade
Produktionsland + -jahr: USA 2007
Genre: Comedy
Ton DVD: Deutsch: DD 2.0, Englisch: DD 2.0 
Untertitel: Deutsch
Bild DVD: 16:9 Widescreen
Laufzeit: 90 Min.
FSK: 16
Bestellnummer: 2006-413
EAN-Code: 4012020064135
Label: Marketing Film
Vertrieb: Sunfilm Entertainment

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Pink Lemonade

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