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Archiv für April, 2009

Buried Alive – Lebendig begraben

Erstellt von Michael Drewniok am 30. April 2009

Buried Alive – Lebendig begraben

Originaltitel: Buried Alive (USA 2007)
Regie: Robert Kurtzman
Drehbuch: Art Monterastelli
Kamera: Thomas L. Callaway
Schnitt: Cari Coughlin
Musik: Terence Jay
Darsteller: Leah Rachel (Rene), Germaine De Leon (Phil), Terence Jay (Zane), Erin Lokitz (Laura), Steve Sandvoss (Danny), Lindsey Scott (Julie), Tobin Bell (Lester), Beth Biasella (Wüstenhexe)
Label: 3L Film (www.3l-film.de)
Vertrieb: e-m-s (e-m-s.de)
Erscheinungsdatum: 05.03.2009 (Leih-DVD) bzw. 23.04.2009 (Kauf-DVD)
EAN: 4049834002107 (Leih- u. Kauf-DVD)
Bildformat: 16 : 9 (1,78 : 1   anamorph)
Audio: Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel: keine
DVD-Typ: 1 x DVD-9 (Regionalcode: 2)
Länge: 91 min.
FSK: 18/keine Jugendfreigabe

Das geschieht:

Zane, bekennender Tunichtgut aus gutem Hause, fliegt von der Uni. Da er die Arbeit nicht erfunden hat, plant er nunmehr eine Schatzsuche. Ende des 19. Jahrhunderts hatte sein Urgroßvater in der Wüste von New Mexico Gold gefunden. In Sichtweite seiner Mine baute er sich ein großes Haus, in dessen Keller er seine erste Gattin – eine Indianerfrau – lebendig begrub, nachdem diese sich vom nun reich und ehrenwert gewordenen Bürger weder verjagen noch umbringen lassen wollte. 16 Jahre später wurden er, seine zweite Gattin und drei seiner vier Kinder von einem nie gefassten Mörder mit der Axt in Stücke gehauen. Nur Zane Großvater überlebte das Gemetzel.

Ur-Opas Gold blieb verschollen. Zanes Nerd-Freund Danny hat recherchiert, dass es wahrscheinlich im Grab der Indianerin vergraben liegt. Weil er stets das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden pflegt, lädt Zane seinen Kumpel Phil sowie die hübschen Studentinnen Rene (die nicht nur seine Cousine, sondern auch seine Ex-Freundin ist), Laura und Julie auf den Trip in die Wüste ein.

Das alte Haus wird vom schmierigen Redneck Lester verwaltet, der selbst heimlich nach dem Gold sucht. Er sieht es daher ungern, dass sich Konkurrenz einstellt. Die eigentliche Gefahr droht indes von ganz anderer Seite: Die untote Indianerfrau wird von der Ankunft gleich zweier Nachfahren ihres Meuchler-Gatten aus ihrem  Grab gelockt. Wie schon hundert Jahre zuvor greift sie sich eine scharfe Axt und beginnt den Eindringlingen nachzustellen. In Bierdunst und Haschnebel bleibt diesen zunächst verborgen, dass ihre Zahl abzunehmen beginnt, doch bald macht die Zombie-Rächerin keinen Hehl mehr aus ihrer Anwesenheit. Panik greift um sich, was in Kombination mit dem kollektiv niedrigen Intelligenzquotienten der potenziellen Opfer dem Geist mit der Axt eine reiche Ernte beschert. Im Haus und in der Wüste türmen sich die Körperteile, aber die eigentliche Rache der Spukfrau ist noch wesentlich perfider …

Oldschool-Horror im fadenscheinig neuen Gewand

Der Plot von “Buried Alive” lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen – grundsätzlich ein Kriterium für einen Plot, der einem Regisseur und seinen Darstellern die nötige Freiheit für die Arbeit vor der Kamera verschafft. Allerdings ersetzt eine gute Idee allein kein Drehbuch. In unserem Fall hätte es Regisseur Robert Kurtzman vielleicht darauf ankommen lassen sollen, weil das, was Art Monterastelli ihm als ‘Drehbuch’ präsentierte, selbst nach den Maßstäben des C-Kinos eine Zumutung ist.

Beinahe die Hälfte des Films besteht aus ‘Einleitung’. Nach einer kurzen und im Kontext des Geschehens rätselhaft bleibenden, weil nie erklärten Schockszene am Anfang beginnt eine viel zu lange Durststrecke. Wir lernen unsere sechs Hauptfiguren kennen, die mit allen Klischees langweilen, die Hollywood für Highschool- und College-Studenten vorsieht: Sie sind hübsch, hirnlos und dauergeil. Ausnahme ist Danny, der mit einem Laptop umgehen kann und schon deshalb als Fußabstreifer und Trottel gebrandmarkt ist; wer das immer noch nicht kapiert hat, betrachte seine Spießerklamotten, die Wischmopp-Frisur und den Inhalator. Kurz: Das Schicksal des unsympathischen Sextetts ist dem Zuschauer herzlich gleichgültig.

Die Fahrt durch die Wüste: Schweinerock dröhnt, der Joint kreist, Bierflaschen und notdürftig verhängte Busen werden geschwenkt, alle Beteiligten kreischen, was das Zeug hält – so ist sie halt, die lose Jugend! Die generelle Dämlichkeit ist freilich notwendiger Faktor eines Geschehens, das durch Grips nach 10 Minuten sein Ende finden würde. Schließlich müssen unsere sechs Schatzsucher sich stets so benehmen, wie der gesunde Menschenverstand es verbietet: Also laufen sie nachts durch die dunkle und einsame Wüste, halten sich gern in düsteren Kellergewölben auf und sind vor allem so intensiv mit sich selbst beschäftigt, dass sie weder Geist noch Axt bemerken, obwohl beide ohne besondere Zurückhaltung agieren.

Teenies & die Stimmung töten

Auch dem Slasher-Horror kann Stimmung nicht schaden. Kurtzman und Monterastelli morden jegliche Atmosphäre rigoroser als die Wüstenhexe ihre Opfer. Ur-Opas ‘Haus’ in der Wüste entpuppt sich als riesige, niemals abgelegen wirkende Farm, hinter deren Mauern man sich gegen eine Armee verschanzen könnte. Selten wurde eine grandiose Landschaft so hartnäckig ausgeklammert. Stattdessen konzentriert sich das Geschehen auf das steril wirkende Innere des Hauptgebäudes.

Von einem Geisterhaus keine Spur; entsprechendes Ambiente beschränkt sich auf die Kulisse eines alten Kellerraums, in dem besagte Hexe haust. Der ist so geräumig wie ein mittelgroßes Schlafzimmer, was die Frage aufwirft, wieso es in mehr als 100 Jahren nie gelang, hier a) das Grab der Indianerfrau und b) das dort versteckte Gold zu entdecken. Der alte Lester hätte der Finder sein können, aber als er ein erstes Goldstück findet, gräbt er nicht etwa weiter, sondern macht Feierabend. Nun, logisches Verhalten zeichnet generell keine der von Drogen, Sex, Alkohol und Wüstenwahnsinn gezeichneten Figuren aus. Noch ein Beispiel? Zane will Gold suchen. Statt die Zahl der Mitwisser möglich gering zu halten, nimmt er Wein, Weib und Gesang mit in die Wüste.

Das Anwesen kommt dem Gruselfreund übrigens verdächtig bekannt vor: Und tatsächlich – wieder einmal wurde auf der Sable Ranch in Santa Clarita, Kalifornien, gedreht, einem Ort, der ausschließlich Horrorfilm-Müll hervorzubringen scheint: “Crash Point Zero” (2000), “VooDoo Curse: The Giddeh” (2006), “Shiloh Falls” (2007), “Lake Dead” (2007) und andere Heuler wurden hier verbrochen.

Vertraglich lebendig begraben: die Darsteller

Während der Regisseur hinter der Kamera anonym bleiben konnte, mussten sich die bedauernswerten Schauspieler davor öffentlich blamieren, wofür sie vermutlich nicht einmal besonders gut bezahlt wurden. “Buried Alive” ist ein “direct-to-DVD” gedrehter Billig-Thriller. Der Kameramann lieferte Dienst nach Vorschrift, was das Filmchen wenigstens ohne Kopfschmerz anschaubar macht. Die Darsteller schlossen sich dem augenscheinlich an; sie ergaben sich ihrem Schicksal und fügten sich in ihre stereotypen Rollen.

Wie üblich müssen vor allem die weiblichen Schauspieler für Schauwerte sorgen, die weder die Kulissen noch die Handlung bieten können. Die Kleidung ist knapp und sitzt denkbar eng, und in regelmäßigen Abständen wird sie gelüftet. Dabei wird hollywoodtypisch streng klassifiziert: Als ‘Star’ des Films darf Leah Rachel angezogen bleiben. Erin Lokitz (wir kennen sie aus dem horriblen Totalausfall “The Graveyard”), die es in der Filmstadt schon zu bescheidenem Ruhm gebracht hat, muss nur kurz ihre nackte Kehrseite präsentieren. Pech hat Lindsey Scott: “Buried Alive” ist ihr Filmdebüt, daher ist sie es an ihr, den Busen blankzuziehen.

Softe Nacktheit ist ein altehrwürdiges Element des B-Movie-Horrors. Wird sie so ausführlich wie hier inszeniert, darf sie keineswegs lustlos daherkommen. Viel Zeit, die der eigentlichen Handlung abgezogen wird, vergeht mit schwachsinnigen ‘Mutproben’, der sich Laura und Julie unterziehen, weil sie in eine schicke Studentenverbindung aufgenommen werden möchten. Dafür werden sie von Rene, die offenkundig darüber zu entscheiden hat, ordentlich gedemütigt, was – erneut der Hollywood-Logik folgend – bedeutet, dass sie die ihnen auferlegten Pflichtübungen in der Regel nackt durchzuexerzieren haben. Also sieht man sie u. a. minutenlang durch einen gut ausgeleuchteten nächtlichen Wald laufen, während Hintern (Laura) und Busen (Julie) in auch für die Zensur moralisch unbedenklicher Entfernung wackeln.

Die männlichen Darsteller behalten ihre Kleidung an. Ausgleichend müssen sie im Gegenzug in ihren Rollen das Vorhandensein jeglicher Intelligenz leugnen; es ist schmerzlich mit anzusehen, wie perfekt ihnen das gelingt.

Um so etwas wie Starruhm in seinen Film zu bringen, heuerte Kurtzman Tobin Bell an, der es als mehrfacher “Jigsaw”-Mörder John Kramer vom vielseitigen und fleißigen aber unbekannten Nebendarsteller zur Horror-Ikone brachte. Den bärbeißigen Aussteiger Lester gibt Bell routiniert, sein Auftritt bleibt kurz und ist für die Handlung ohne Belang, was sein liebloses Ausscheiden aus derselben unterstreicht.

Effekte sind das, was Geld kostet …

Ein Slasher lebt von seinen Todesfällen. Was so formuliert widersprüchlich klingt, leuchtet den Fans des Genres umgehend ein. Kunstblut ist billig, CGI-Equipment erschwinglich. Ganz umsonst geht es natürlich trotzdem nicht. Das Budget für “Buried Alive” muss wirklich kümmerlich gewesen sein. Bis sich der erste Mord ereignet, ist der Film halb vorüber: Der arme Danny wird mit einem Streich der Länge nach mittendurch gehauen. (Wie schafft man das mit einer kurzschneidigen Axt?) In zwei Teilen sieht man ihn später, sorgfältig wie ein Museumsexponat ausgestellt (Toll, wie die inneren Organe trotz fehlenden Seitenhalts ihre Positionen beibehalten!), auf die Entdeckung warten. (Wieso macht der Geist das? Später bleiben die Opfer dort liegen, wo sie fallen.) Dem tumben Phil wird das Gesicht vom Restkopf getrennt; der einzige wirklich aufwändige Effekt, weshalb er immer wieder hartnäckig ins Bild gerückt wird.

Die Fratze der untoten Indianerfrau ist selbst im schwankenden Licht der Taschenlampe als Maske und Make-up erkennbar. Sie gleich mehrfach ins helle Licht der Wüstensonne zu stellen, ist deshalb erst recht eine schlechte Idee. Wesentlich überzeugender wirkt dagegen Lesters fauliges Gebiss … Da Robert Kurtzman in seiner Eigenschaft als Schöpfer überzeugender Spezialeffekte auch für echte Blockbuster tätig ist (“Pulp Fiction”, “From Dusk Till Dawn”, “Hulk” u. a.), möchte man ihm Unvermögen nicht vorwerfen; sicherlich hat er realisiert, was er sich leisten konnte.

Addieren wir noch schlechtes Timing, lächerliche und für die Handlung irrelevante Als-ob-Verwicklungen (Wieso müssen Zane und Rene Cousin und Cousine sein?), faktische Fragwürdigkeiten (Warum sucht die Wüstenhexe ihre ‘Gäste’ bereits auf halber Strecke zum Geisterhaus heim? Woher wusste sie, dass sich Besuch nähert? Wieso hat sie Zane, den verhassten Nachkommen ihres mörderischen Gatten, nicht schon in seiner Studentenbude gepiesackt, wenn sie auf Reisen gehen kann?) und unterirdische Dialoge zu den genannten Fehlern und Versäumnissen, ist das Bild eines Films komplett, den sogar der cineastische Allerfresser getrost überspringen kann.

DVD-Features

Extras gibt es im Grunde nicht, weil man den (englisch- und deutschsprachigen) Trailer als Werbung und die Bildergalerie als überflüssige Sinnlosigkeit bezeichnen muss. Auch eine Website lässt sich nicht ausmachen.

[Michael Drewniok]

Titel bei Amazon.de:
Buried Alive – Lebendig begraben

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THE WOMEN-DVD-Verleihstart: 04. Juni 2009 und DVD- und Blu-ray-Verkaufsstart: 18. Juni 2009

Erstellt von Detlef Hedderich am 30. April 2009

Starbesetzte Top-Komödie mit Meg Ryan, Eva Mendes, Annette Bening, Jada Pinkett Smith, Debra Messing und Bette Midler
DVD-Verleihstart: 04. Juni 2009
DVD- und Blu-ray-Verkaufsstart: 18. Juni 2009

Die Demütigung sitzt tief: Nicht nur, dass die Modedesignerin Mary (Meg Ryan) bei der Maniküre erfahren muss, dass ihr Mann sie mit einer Parfumverkäuferin (Eva Mendes) betrügt – die Geschichte landet auch noch in der Klatschpresse. Marys perfekte Welt, die bislang vor allem aus Shopping und Einladungen bestand, droht auseinander zu brechen. Doch wofür hat man beste Freundinnen? So schließen sich Sylvie (Annette Bening), Alex (Jada Pinkett Smith) und Edie (Debra Messing) zusammen, um ihre Mary zu rächen – auch wenn dabei nicht immer alles nach Plan läuft…

Die besten Waffen der Frauen sind ihre besten Freundinnen!
THE WOMEN – VON GROßEN UND KLEINEN AFFÄREN ist die charmante und scharfzüngige Neuadaption einer der erfolgreichsten Broadway-Komödien. Die preisgekrönte TV-Produzentin Diane English versammelte für ihr Regiedebüt einen außergewöhnlichen Cast: Neben Meg Ryan („Stadt der Engel“, „Schlaflos in Seattle“), Annette Bening („Being Julia“, „American Beauty“), Eva Mendes („Hitch – Der Date Doktor“), Jada Pinkett Smith („Die Liebe in mir“) und Debra Messing („…und dann kam Polly“) begeistern in hochkarätigen Nebenrollen Candice Bergen („Sex and the City“) und Bette Midler („Die Frauen von Stepford“).

Weitere Informationen finden Sie auch unter: http://www.thewomen.film.de

Austattung der DVD:
Bildformat: 2.35:1 in 16:9
Tonformat: Deutsch Dolby Digital 5.1, Deutsch DTS 5.1, Englisch Dolby Digital 5.1, Deutsche Untertitel für
Hörgeschädigte möglich
Prod.-Jahr: 2008
FSK: o.A.
Länge: ca. 110 Min.
Extras: Making of „Behind the Women“ (ca. 19 Min.), Deleted Scenes (ca. 7 Min.), Interviews (ca. 12 Min.),
Darsteller-Infos
Leih-EAN: 4011976 854364
Kauf-EAN: 4011976 854388

Titel bei Amazon.de
The Women

Ausstattung der Blu-ray:
Bildformat: 2.35:1 in 16:9
Tonformat: Deutsch DTS-HD 5.1, Englisch DTS-HD 5.1, Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte möglich
Prod.-Jahr: 2008
FSK: o.A.
Länge: ca. 114 Min.
Extras: Making of „Behind the Women“ (ca. 19 Min.), Deleted Scenes (ca. 7 Min.), Interviews (ca. 40 Min.),
Darsteller-Infos
Kauf-EAN: 4011976 312888

Titel bei Amazon.de
The Women – Von großen und kleinen Affären [Blu-ray]

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WINGED CREATURES-DVD-Verleihstart: 04. Juni 2009 und DVD- und Blu-ray-Verkaufsstart: 18. Juni 2009

Erstellt von Detlef Hedderich am 28. April 2009

WINGED CREATURES
Beeindruckender Film mit Kate Beckinsale, Forest Whitaker, Jennifer Hudson, Dakota Fanning
und Guy Pearce
DVD-Verleihstart: 04. Juni 2009
DVD- und Blu-ray-Verkaufsstart: 18. Juni 2009

Eigentlich ist es ein Vormittag wie jeder andere, der die Gäste in das gemütliche Diner inmitten der Millionenstadt Los Angeles führt. Bis zu dem Moment, als sich die sorglose Routine von der einen auf die andere Sekunde in nackte Panik und blanken Terror verwandelt. Der unscheinbare Mann, der eben das Restaurant betrat, beginnt plötzlich aus heiterem Himmel auf Gäste und Personal zu schießen. Er exekutiert wahllos unschuldige Menschen, ehe er sich nach seinem Blutbad selbst richtet. Jeder der Überlebenden dieses Verbrechens versucht nun, die furchtbaren Ereignisse für sich zu verarbeiten. Alle einzelnen Schicksale scheinen nach diesem Erlebnis völlig aus dem Ruder zu laufen …

Eine Sekunde kann dein ganzes Leben verändern. Eine Schießerei in einem Diner im kalifornischen Los Angeles wird für die Beobachter der Tat zu einem schicksalhaften Erlebnis. Der Film betrachtet die unterschiedlichsten Reaktionen und Beziehungen, die sich nach der schrecklichen Tat zwischen den Opfern bilden und offenbart die Ängste und Sehnsüchte unserer Gesellschaft. Regisseur Rowan Woods inszenierte mit WINGED CREATURES ein eindringliches und authentisches Meisterwerk mit zahlreichen Hollywoodgrößen u.a. Forest Whitaker, Dakota Fanning, Guy Pearce, Kate Beckinsale, Jennifer Hudson.

Ausstattung der DVD:
Bildformat: 1.78:1 in 16:9
Tonformat: Deutsch Dolby Digital 5.1, Deutsch DTS 5.1, Englisch Dolby Digital 5.1, Deutsche Untertitel für
Hörgeschädigte möglich
Prod.-Jahr: 2008
FSK: ab 16 Jahren
Länge: ca. 92 Min.
Leih-EAN: 4011976 871163
Kauf-EAN: 4011976 871187
Titel bei Amazon.de
Winged Creatures

Ausstattung der Blu-ray:
Bildformat: 1.78:1 in 16:9
Tonformat: Deutsch DTS-HD 5.1, Englisch DTS-HD 5.1, Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte möglich
Prod.-Jahr: 2008
FSK: ab 16 Jahren
Länge: ca. 96 Min.
Kauf-EAN: 4011976 314189

Titel bei Amazon.de
Winged Creatures [Blu-ray]

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BIKINI BLOOD BATH ab 27.03.09 im Verleih und im Handel ab 08.05.09

Erstellt von Detlef Hedderich am 24. April 2009

BIKINI BLOOD BATH ab 27.03.09 im Verleih und im Handel ab 08.05.09

Regie: Jonathan Gorman, Thomas Edward Seymour
Darsteller: Debbie Rochon, Thomas Edward Seymour, Russ Russo

Die Regeln zum Überleben: Schau in keine dunkle Ecke, vertraue keiner halboffenen Tür, sei nie allein in einem Raum. Wundere dich, wenn deine Freunde spurlos verschwunden sind, glaube nicht, dass das Blut auf dem Boden nicht echt ist, und vor allem, gehe nie mit deinen sieben besten Freundinnen auf eine Pyjama-Party, wenn ein verrückter Chefkoch mit seinem blutigen Beil auf Menschenjagd geht…

TECHNISCHE DATEN
Originaltitel: Bikini Blood Bath
Produktionsland + -jahr: USA, 2007
Genre: Horror
Ton: Deutsch: DD 2.0; Englisch: DD 2.0
Untertitel: Deutsch
Bild DVD: 16:9
Laufzeit: 75 Min.
FSK: 18 beantragt
Bestellnummer: 436050
EAN-Code DVD: 4260074360509
Label: Los Banditos
Vertrieb: Sunfilm Entertainment

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Bikini Blood Bath

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am 07. Mai erscheint als Kauf-DVD die zweite Box der BBC-Fernsehserie “Lark Rise to Candleford” bei KSM.

Erstellt von Detlef Hedderich am 24. April 2009

England im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die Bewohner des armen Dorfes Lark Rise und des wohlhabenden Städtchens Candleford sind immer noch nicht gut aufeinander zu sprechen. Das Bindeglied zwischen den beiden Nachbar-Ortschaften ist die 16jährige Laura Timmins aus Lark Rise, die in Candleford wohnt und dort bei Dorcas Lane eine Lehre in der Post macht. Und wieder gibt es viele spannende Episoden: Lady Adelaide möchte ein Kind adoptieren, ein gewalttätiger Ehemann wird von seiner Ehefrau angezeigt, eine wertvolle Stickerei wirft viele Fragen auf und Zillahs jährliche Überraschungsgeburtstagfeier steht bevor…

Diese unterhaltsame, von der BBC liebevoll realisierte Verfilmung, basiert auf der Trilogie von Flora Thompson, bestehend aus “Lark Rise” (1943), “Over To Candleford” (1941) und “Candleford Green” (1943). Charles Palmer und John Greening führten u.a. Regie bei der detailfreudigen und opulenten Kostümverfilmung, die auf sehr amüsante Weise die Auseinandersetzungen der Bewohner zweier Dörfer schildert.

Die topaktuelle Produktion von 2008 wird gerne mit Serien wie „Cranford“ und „Wives And Daughters“ verglichen. Box 1 mit den Folgen 01-05 ist bereits bei KSM erschienen und ebenfalls im Handel erhältlich.

DVD-Facts:
Genre: Literaturverfilmung; Produktion: Großbritannien 2008; FSK: ab 6 Jahren; Anzahl DVDs: 3;
Laufzeit: ca. 292 Min; Bildformat: 16:9, 1.78:1; Tonformat/Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1, 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0); Verpackung: Slimcase Box;
Besonderheiten: Schuber, Booklet; Extras: Making of (ca. 29 Min.), Trailer, Bildergalerie, Bio- & Filmographien ; Untertitel: Deutsch,
Bestellnummer: K984, EAN Code: 4260131129841

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BBC’s Lark Rise to Candleford, Box 1, Folgen 01-05

BBCs Lark Rise to Candleford – Box 2, Folge 06-10 (3 DVDs)

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IM VORFELD DES MIT SPANNUNG ERWARTETEN FILMS X-MEN ORIGINS: WOLVERINE LANCIERT 20TH CENTURY FOX ZWEI SPANNENDE SPIELE – TIME WARRIOR UND WEAPON X

Erstellt von Detlef Hedderich am 24. April 2009

IM VORFELD DES MIT SPANNUNG ERWARTETEN FILMS X-MEN ORIGINS: WOLVERINE LANCIERT 20TH CENTURY FOX ZWEI SPANNENDE SPIELE – TIME WARRIOR UND WEAPON X … UND GIBT FANS DIE EINZIGARTIGE GELEGENHEIT, AUF TWITTER GANZ NAH AN HUGH JACKMAN HERANZUKOMMEN

Frankfurt, 22. April 2009.  Schon bevor der heiß ersehnte Film in die Kinos kommt, können enthusiastische X-Men-Fans ihren Wolverine-Vorgeschmack bekommen – mit zwei tollen neuen Spielen zum Film: TIME WARRIOR kann auf der offiziellen Filmwebsite online gespielt werden, und das Viral-Game WEAPON X gibt es als Applikation auf Facebook und MySpace.

Das exklusiv auf der offiziellen Website des Films verfügbare Spiel TIME WARRIOR (http://www.x-menorigins.com/timewarrior) ermöglicht es Fans, selbst zu Hugh Jackmans Wolverine zu werden und sich Seite an Seite mit Sabertooth durch drei historische Schlachten aus dem Film zu kämpfen. Als besonderen Bonus erhalten Fans, die es durch den ersten Level schaffen, zudem Zugang zu einem längeren Clip aus dem Film X-Men Origins: Wolverine, der am 29. April in Deutschland anläuft.

Im Viral-Game WEAPON X werden die Spieler zu Genetikern im geheimen Weapon X-Programm. Ihre Mission: durch Auswahl und Mischen von Mutanten-Genen den ultimativen Soldaten zu kreieren. Jeder WEAPON X-Soldat wird gegen andere Mutantenkreaturen aufgestellt, wobei er Punkte gewinnen und neue Mutantengene erschließen kann, um so die globale Rangliste hochzurücken und zum ultimativen Mutantenhelden der Welt zu werden. WEAPON X gibt es sowohl als Applikation auf Facebook (http://www.facebook.com/apps/application.php?id=70685068367) als auch auf MySpace (http://www.myspace.com/xmenorigins_weaponx), sodass Spieler ihre Freunde zur Schaffung ihrer eigenen Mutantensoldaten herausfordern können.

Während die Spannung wegen des bevorstehenden Kinostarts von X-Men Origins: Wolverine bereits Spitzenwerte erreicht, können eingeschworene Fans auch Hugh Jackmans Aktivitäten auf Twitter@realhughjackman verfolgen. Twitter ist ein Gratis-Dienst, über den man durch kurze Textnachrichten mit Anderen Kontakt halten kann; und Hugh Jackman wird während seiner Promotion-Welttour über alles „twittern“, was sich so tut.

Fox Filmed Entertainment (FFE), einer der weltweit größten Produzenten und Vertreiber von Filmen, produziert, kauft und vertreibt Filme in der ganzen Welt. Diese Filme werden von einem der folgenden Tochterunternehmen von FFE produziert oder angekauft: Twentieth Century Fox, Fox 2000 Pictures, Fox Searchlight Pictures, Fox Atomic und Twentieth Century Fox Animation.

X-MEN ORIGINS: WOLVERINE

Hugh Jackman (AUSTRALIA, VAN HELSING, KATE & LEOPOLD) schlüpft wieder in die Rolle, die ihn zum Superstar machte: Wolverine – der Mann mit den unverkennbaren Stahlklingen, bemerkenswerten Selbstheilungskräften, ruppigem Charme und einer gehörigen Portion trockenem Humor.

X-MEN ORIGINS: WOLVERINE erzählt die Vorgeschichte Logans mit Augenmerk auf seine mysteriöse Vergangenheit, seine komplexe Beziehung zu Victor Creed (Liev Schreiber) und das ominöse Weapon X-Programm. Der Zuschauer erfährt, wer Wolverine wirklich ist. Woher kommen seine Klingen, sein Adamantium-Skelett und  seine Selbstheilungskräfte? Was hat seine Persönlichkeit geprägt? Was steckt hinter seinem inneren Konflikt und seiner Rache? Der beliebteste der X-Men-Charaktere zeigt auch seine emotionale Seite und Tiefe und wird erneut in ein spektakuläres Geschehen voller Spannung und Überraschungen verwickelt.

Atemberaubende Action und Special Effects gepaart mit großen Gefühlen und einem grandiosen Hugh Jackman in der Titelrolle werden sicherlich nicht nur X- Men-Fans begeistern.

X-MEN ORIGINS: WOLVERINE – Ab Mittwoch, den 29. April 2009 nur im Kino.

www.wolverine-derfilm.de

Titel bei Amazon.de
Prince of Persia, The Two Thrones, Special Edition, DVD-ROM Enthält 3 Prince of Persia Spiele: The Sands of Time. Warrior Within. The Two Thrones. Für Windows 2000, XP

TimeWarriors
X-Men Origins – Wolverine (Uncut)
X-Men Origins – Wolverine (Uncut)
X-Men Origins – Wolverine (Uncut)
X-Men Origins: Wolverine

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SELBST IST DIE BRAUT startet in Deutschland am 30. Juli

Erstellt von Detlef Hedderich am 24. April 2009

selbst-ist-die-braut1SELBST IST DIE BRAUT startet in Deutschland am 30. Juli

Regie: Anne Fletcher
Darsteller: Sandra Bullock, Ryan Reynolds, Malin Akerman, Craig T. Nelson, Mary Steenburgen, Betty White

im Verleih von Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kurzinhalt
Die ehrgeizige und erfolgreiche New Yorker Verlagslektorin Margaret Tate (Sandra Bullock) macht es ihrer Umwelt nicht gerade leicht. Vor allem ihr junger Assistent Andrew Paxton (Ryan Reynolds) hat unter ihrer Ungeduld und ihren übertriebenen Ansprüchen zu leiden. Doch dann läuft das US-Visum der Kanadierin aus. Um ihre Ausweisung aus dem Land zu verhindern, muss sie schnellstmöglich einen amerikanischen Ehemann präsentieren. Keine einfache Angelegenheit für eine allein stehende Kratzbürste. In ihrer Verzweiflung erpresst Margaret den unbedarften Andrew, sich als ihr Verlobter auszugeben. Dass damit ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt wird, ahnt sie noch nicht. Denn bei einem Antrittsbesuch bei Andrews schrulliger Familie in Alaska wird die Schwiegertochter in spe nicht einfach nur überschwänglich empfangen, es soll auch gleich eine spontane Überraschungshochzeit steigen! Und zu allem Übel ist ihnen auch noch der gnadenlose Beamte der Einwanderungsbehörde auf den Fersen!

Pressenotiz
Erleben Sie mit SELBST IST DIE BRAUT (The Proposal) die schönste und verrückteste romantische Komödie des Jahres! In den Hauptrollen des umwerfenden Sommerblockbusters: Sandra Bullock („Speed“, „L.A. Crash“) und Ryan Reynolds („Zurück im Sommer“, „X-Men Origins: Wolverine“). Sie brillieren als hinreißendes Überraschungspaar wider Willen, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen -  sie hart, er zart  – so jedenfalls scheint es zunächst…

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Selbst ist die Braut

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George A. Romero’s Diary of the Dead

Erstellt von Michael Drewniok am 23. April 2009

George A. Romero’s Diary of the Dead

Originaltitel: Diary of the Dead (USA 2007)
Regie u. Drehbuch: George A. Romero
Kamera: Adam Swica
Schnitt: Michael Doherty
Musik: Norman Orenstein
Darsteller: Michelle Morgan (Debra Moynihan), Josh Close (Jason Creed), Shawn Roberts (Tony Ravello), Amy Lalonde (Tracy Thurman), Joe Dinicol (Eliot Stone), Scott Wentworth (Prof. Andrew Maxwell), Philip Riccio (Ridley Wilmott), Chris Violette (Gordo Thorsen), Tatiana Maslany (Mary Dexter), Todd William Schroeder (Brody) R. D. Reid (Samuel), George A. Romero (Polizeichef Katz) uva.
Vertrieb: Universum Home Entertainment (www.universum.de)
Erscheinungsdatum: 08.05.2009 (Kauf-DVD)
EAN: 0886970783699 (Kauf-DVD)
Bildformat: 16 : 9 (1,78 : 1 anamorph)
Audio: Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel: Deutsch, Englisch
DVD-Typ: 1 x DVD-9 (Regionalcode: 2)
Länge: 92 min.
FSK: 18/keine Jugendfreigabe

Das geschieht:

In einem Wald der US-Provinz Pennsylvania drehen Filmstudenten der Universität Pittsburgh unter der Leitung ihres Dozenten Professor Maxwell einen Horrorfilm, als über das Radio eine Warnmeldung ausgestrahlt wird: Landes- und womöglich weltweit erwachen die Toten plötzlich zu neuem ‘Leben’. Sie haben sich in geistlose Zombies verwandelt, die Jagd auf die Lebenden machen, um sie zu beißen, zu fressen und auf diese Weise in Ihresgleichen zu verwandeln.

Ungläubig kehrt die Gruppe auf den Campus zurück. Das Wohnheim ist verwüstet und verlassen. Ratlos und besorgt verlässt man die Stadt in einem alten Campingbus. Nach und nach sollen die Elternhäuser derjenigen Studenten angefahren werden, die dort bei ihren Familien sein wollen.

Die Fahrt wird zu einer Odyssee des Grauens. Städte und Straßen werden von untoten Menschenfressern heimgesucht, die auch über die Wälder und Felder ausschwärmen. Stets muss man fürchten, aus dem Hinterhalt von ihnen angefallen zu werden. Die öffentliche Ordnung ist zusammengebrochen. Schwer bewaffnete Marodeure plündern und morden.

Wohin die Studenten auch kommen, stoßen sie auf Chaos und Untergang, den der junge Jason wie besessen mit seiner Kamera festhält. Auch die Gefährten werden dezimiert, während die Zombies an Zahl und Hunger lawinenartig zunehmen. Das einsam gelegene Landgut eines Kommilitonen scheint die letzte Zuflucht zu bieten, doch als die Flüchtlinge erschöpft dort ankommen, sind ihnen die Zombies erneut zuvorgekommen …

Und wieder torkeln die Zombies!

George A. Romero ist ein Kult-Regisseur – und eine tragische Gestalt: Obwohl er bewiesen hat, dass er mehr kann als nur die Zombies zu entfesseln, wollen Filmstudios und Publikum nur seine Filme der “… of the Dead”-Serie sehen. Nachdem Romero dieses Kapitel seiner Filmgeschichte eigentlich bereits 1985 mit “Day of the Dead” abgehakt hatte, holte ihn die graue Realität in den folgenden Jahren ein. Eigene Projekte floppten bzw. kamen nicht zustande. Zwischen 1985 und 2005 konnte Romero nur drei Filme (sowie ein Filmsegment als Beitrag zu einem Episodenwerk) drehen.

Anfang des 21. Jahrhunderts wurde seine klassische “Zombie”-Trilogie wiederentdeckt. Nachdem Zack Snyder 2004 “Dawn of the Dead” mit großem Erfolg neu verfilmt hatte, kehrten die Zombies zurück im Horror-Geschäft – und Romero, der sie 1968 dort etabliert hatte, folgte ihnen. Er bekam die Mittel für einen neuen Zombie-Film und realisierte “Land  of the Dead”, kein Meilenstein des Genres, aber ein gekonnt in Szene gesetzter und vor allem sowohl an der Kinokasse als auch im DVD-Einsatz lukrativer Streifen.

Romero konnte wieder drehen – aber offenbar nur Zombie-Filme. Er schweigt sich darüber aus, ob ihm das gefällt, sondern ergibt sich in sein Schicksal, das ihn immerhin aktiv bleiben lässt. Nach “Land of the Dead” entstand 2007 “Diary of the Dead” und damit Teil 5 von Romeros Untoten-Apokalypse, 2009 folgt der 6. Streich.

Zurück auf Anfang, dann weiter wie gehabt

“Diary of the Dead” ist ein Zwitter; einerseits Fortsetzung und andererseits Remake bzw. Relaunch. Romero knüpft nicht an die Ereignisse von “Land …” an, sondern kehrt zum Beginn der Zombie-Katastrophe zurück. Die brach ‘real’ 1968 mit “Night of the Living Dead” (dt. “Die Nacht der lebenden Toten”) aus, was “Diary …” ignoriert. Nunmehr springen die Untoten im 21. Jahrhundert und im Zeitalter des Internet 2.0 aus ihren Gräbern.

Wobei besagtes Internet Romero den eigentlichen Aufhänger für diesen Film lieferte. Seine Zombie-Filme waren stets nicht ‘nur’ Unterhaltung, sondern lieferten auch gesellschaftskritische Anmerkungen zu zwiespältigen Phänomenen der Gegenwart. Das ließ in der Umbruchphase der späten 1960er und 70er Jahre die etablierte Filmkritik aufhorchen, die Romero aus dem Heer ebenso kompromissloser wie erfolgsarmer Horror-Regisseure heraushob – ein Ruf, der ihm blieb, obwohl er heute mehr Reflex als Bedürfnis geworden zu sein scheint. (Welchen Grad der Verehrung er genießt, wird u. a. an den ‘Gaststimmen’ deutlich, die im Originalton die Nachrichtenkommentare sprechen, die Romero zahlreich in “Diary …” einfließen lässt: Stephen King, Wes Craven, Quentin Tarantino, Guillermo del Toro …)

Rassismus, Kriegsgräuel oder soziale Missstände gehören zu den modernen Sünden, die Romero quasi nebenbei geißelte, während seine Zombies Hälse durchbissen und Bauchdecken aufrissen. Dieses Mal ist es die Kultur – oder Unkultur? – des Internets 2.0, der Romero seine Aufmerksamkeit widmet. “Diary …” schildert eine Welt, in der die Realität nur mehr in ihrer digitalen Inkarnation zu existieren scheint. Kamera- und Handy-Besitzer dokumentieren zusammen mit Bloggern und Twitterern den Untergang der Welt, während die etablierten Medien das Nachsehen haben.

Der repräsentative Nukleus der Gesellschaft

Die Welt im Untergang ist ein Sujet, das Romero als Breitwandspektakel weder realisieren konnte noch wollte. In allen seinen Zombie-Filmen hat er sich auf Ausschnitte beschränkt. Eine überschaubare Zahl von Protagonisten erlebt die Katastrophe. Ihre Mitglieder sind repräsentativ für die (US-) Gesellschaft. Die globale Notlage wird als Kaleidoskop eingespielter Nachrichten-Schnipsel präsent. Gern verwendet Romero reale Aufnahmen kollektiver Gewalttaten, die er zur Reaktion auf die Zombie-Krise umdeutet. Dies spiegelt seine Auffassung von der Unbelehrbarkeit des Menschen wider – die Verheerung durch die Zombies ist letztlich austauschbar mit jedem Krieg, jedem Aufstand oder jeder Naturkatastrophe.

Der Campingbus wird zum Refugium durchschnittlicher Menschen, die individuell versuchen, mit der Situation fertigzuwerden. Mary gibt auf und bringt sich um, Professor Maxwell flüchtet sich in Zynismus und Alkohol. Debra will sich und ihre Familie retten. Jason findet eine zeitgemäße Möglichkeit der Bewältigung: Er greift sich eine Kamera und betrachtet die grausam veränderte Welt durch den Filter der Glaslinse. Seine Gefährten begreifen diese Besessenheit (die eine Pseudo-Dokumentation wie “Diary …” erst möglich macht) lange oder gar nicht. Dabei funktioniert es: Jason filmt, schneidet und lädt Dateien hoch, was ihm die Zeit nimmt, sich direkt mit der Apokalypse auseinanderzusetzen. Nur in den wenigen Momenten, die er ohne Kamera verbringt, lässt er die Maske fallen: Jason gehört zu denen, die aufgegeben haben.

Auf ihrer Odyssee durch die Provinz von Pennsylvania beobachten die Flüchtlinge andere Formen des Widerstandes. In einer kleinen Stadt igelt sich die schwarze Unterschicht in einem mit Vorräten und Waffen zur Festung ausgebauten Lager ein; Nationalgardisten verwandeln sich in Banditen, die jene, die sie beschützen sollen, bedrohen und berauben; die Obrigkeit versucht im Bund mit den Medien die Zombie-Epidemie als ‘Massenpsychose’ zu leugnen, um die Bevölkerung ruhig und kontrollierbar zu halten. In vielen Szenen treten gar keine Zombies auf; die Menschen benötigen sie nicht, um einander das Leben zur Hölle zu machen.

Etwas zu dick aufgetragen

Diese Szenen funktionieren, und sie unterstreichen Romeros Intentionen. Kein Wunder, stellen sie doch – leicht variiert – ein “best of” seiner bekannten Zombie-Filme dar. Leider verlässt er sich nicht auf die Kraft seiner Bilder, sondern gießt eine Soße düster-pessimistischer Off-Kommentare darüber, die letztlich in der ganz großen Phrase münden, ob es die Menschheit überhaupt verdient gerettet zu werden. Hier winkt Romero nicht mit dem Zaunpfahl – er rammt ihn uns in den Schädel; vielleicht lebt er schon zu lange in der Welt seiner Zombies … Manchmal lassen sich diese Plattheiten nicht mehr ertragen, sodass der Griff zur Vorlauftaste der Fernbedienung die letzte Rettung darstellt.

Dabei hat sich Romero mit “Diary …” ohnehin zwischen alle Stühle gesetzt. Die hehre Filmkritik legt seine durch unnötige Überspitzung allzu didaktisch wirkenden Mahnungen offen, während der geistig eher schlichte Horrorfan, der im Hohlkopf die Formel “Romero = Zombie = Mega-Splatter” wälzt, enttäuscht über den vergleichsweise geringen Gore-Faktor klagt.

Die wenigen Ausbrüche offener Gewalt haben es freilich in sich. Zwar geht es Romero nicht primär darum, Brutales um der unterhaltsamen Brutalität wegen zu zeigen. Obwohl sich solche Szenen finden lassen – und sie sind fabelhaft! -, zerfetzt nicht jeder Schuss einen Zombie-Schädel in Nahaufnahme, während so mancher Zombie im Bildhintergrund oder in der Dunkelheit zubeißt. Fordert die Handlung die Sichtbarkeit von Gewalt, dann werden keinerlei Zugeständnisse an das politisch Korrekte gemacht. Hier zeigt Romero seinen Epigonen, dass er noch immer einige blutige Asse im Ärmel hat! (Weniger gelungen sind dagegen diverse humoristische Einschübe, obwohl der Auftritt des stummen und tatkräftigen Amish-Farmers Samuel eine lobende Erwähnung verdient.)

Womöglich ist die Zeit des politisch und gesellschaftlich relevanten (Horror-) Films vorbei. “Diary …” ist ein ehrbarer Versuch, Schauder mit Untertönen zu servieren. Darüber hinaus ist dies ein Film von bemerkenswerter handwerklicher Routine. Es ist ganz und gar nicht einfach, einen Spielfilm zu drehen, dem ‘Dokumentaraufnahmen’ zugrundeliegen (s. u.). Auch sonst fesselt “Diary …” oft vor allem durch das, was die Kamera nicht sichtbar machen kann. Licht und Dunkelheit sowie klassisches “prosthetic makeup” ersetzen CGI-Effekte (die als solche selten zu identifizieren sind) und sorgen für eine Stimmung ständiger Bedrohung. Der Einsatz von Musik ist sparsam, plumpe Buh!-Effekte meidet Romero. (Völlig über sie erhaben ist er allerdings auch nicht.)

Die Gesichter des Untergangs

George A. Romero gilt als schauspielerfreundlicher Regisseur. Die Features zeigen ihn hinter der Kamera als aufmerksamen Mann, der sein Team ohne Allüren führt und sich stets offen für Anregungen und Kritik zeigt. Entsprechende Lobesworte werden in den zahlreichen Interviews der DVD-Extras immer wieder gesprochen, sodass man sie nicht wie üblich in die Schublade des informationslosen Werbesprechs packen mag, zu dem besagte Interviews gern missbraucht werden.

Für “Diary … hat Romero vor allem junge und für das Fernsehen arbeitende Schauspieler engagiert, die Arbeit unter Zeit- und Gelddruck gewöhnt sind. Die Herausforderung bestand in der Aufgabe, ganz normale Zeitgenossen zu mimen, die in eine Ausnahmesituation geraten und darin entweder scheitern oder über sich selbst hinauswachsen. Die Darsteller leisten unter dieser Prämisse einen guten Job. Dass ihre Gesichter relativ unbekannt sind, trägt zur Glaubhaftigkeit bei.

DVD-Features

Dass George A. Romeros Name – obwohl ‘nur’ Horrorfilmer – es wurde bereits erwähnt – wie Donner hallt und zumindest seine Zombie-Filme als lohnende Investitionen gelten, belegen zahlreichen die Extras, mit denen der Zuschauer verwöhnt wird. Bereits die Single-DVD bietet fünf “Making-of”-Dokus mit insgesamt mehr als 80 min. Laufzeit.

“Master of the Dead” schildert die Entstehungsgeschichte des Films “Diary …”. Romero erzählt u. a., dass er durchaus willens war, einen weiteren Zombie-Film zu drehen, ohne sich dabei jedoch von einem Hollywood-Studio Bedingungen stellen zu lassen. “Diary …” hätte deshalb beinahe nur als TV-Movie oder “Direct-to-DVD”-Produktion das Licht der Filmwelt erblickt, bis sich Produzenten fanden, die sich Romeros Forderungen beugten und zumindest die Mittel für einen Low-Budget-Film aufbringen konnten.

“Into the Camera” bietet interessante Einblicke in eine ungewöhnliche Filmarbeit. “Diary …” ist vorgeblich eine Dokumentation, die von Amateuren gedreht wurde und (wahrhaftig!) unter Ausnahmebedingungen entstand. Die für einen ‘normalen’ Film übliche Technik, die eine Handlung in viele einzeln aufgezeichnete Segmente gliedert, konnte hier nicht verwendet werden. Tatsächlich verblüfft “Diary …” auch in actionreichen Abschnitten mit ungewöhnlich langen, ungeschnittenen Plansequenzen. Die dabei vor und hinter der Kamera erforderlichen Abläufe wurden buchstäblich choreografiert, immer wieder geprobt und schließlich ‘am Stück’ gefilmt.

Nur ein scheußlich anzuschauender Zombie ist ein ‘guter’ Zombie. Natürlich gilt dies für einen Untoten, der die Ehre eines Auftritts für George A. Romero hat, erst recht. “You look Dead!” beschreibt den Aufwand, den Maskenbildner und Spezialeffekt-Hexer trieben, um trotz des niedrigen Budgets makellos grausige Ekeleien zu liefern.

Die “Character Confessionals” sind Filmaufnahmen, die nicht für “Diary …” genutzt wurden und auch nicht unbedingt zu diesem Zweck entstanden. Sie zeigen einzelne Schauspieler, die sich in ihren Rollen selbst vorstellen, ihre Geschichte und ihre Gefühlslage schildern und auf diese Weise ein Gefühl für die dargestellte Person bekommen. Der Zuschauer erhält Einblick in psychische Befindlichkeiten, die im Hauptfilm manchmal nur oberflächlich deutlich werden.

Wie reagiert die moderne Gesellschaft, wenn sie mit einer kapitalen Krise konfrontiert wird? Diese Frage beschäftigte Romero in allen seinen Zombie-Filmen. Er hat eine eigene Technik gefunden, die Apokalypse fassbar zu machen. “A World Gone Mad” zeigt, wie er die (unsichtbar bleibende) Welt zersplittert und die Fragmente zu einer sich selbst kommentierenden Darstellung kombiniert.

“Diary of the Dead” gibt es auch als Doppel-DVD mit weiterem umfangreichen Zusatzmaterial: die Dokumentation “One for the Fire – The Legacy of Night of the Living Dead” (Mitstreiter vor und hinter der Kamera kommentieren in Filmklips und Kommentaren vier Jahrzehnte Romero im Schatten seiner Zombies), die Featurettes “Speak of the Dead” (Romero spricht über seine Einflüsse und seine Filmtechnik), “Familiar Voices” (Die Identitäten der prominenten ‘Radiosprecher’ – s. o. – werden aufgedeckt), “A New Spin on Death” (Informationen über Zombie-Spezialeffekte) sowie ein Interview mit dem (1988 verstorbenen) Schauspieler Duane Jones, der im ‘Ur-Zombie’-Film “Night of the Living Dead” von 1968 die männliche Hauptrolle spielte.

[Michael Drewniok]

Preisrätsel: 2 x je 1 DVD: George A. Romero’s Diary of the Dead

Gewonnen haben: Karin Silbermann, Thomas und Inge Taube. Herzlichen Glückwunsch

Titel bei Amazon.de:
Diary of the Dead (2 DVDs)
Diary Of The Dead (Blu-ray) (2007)

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THE BRINK ab 08.05.09 im Verleih und im Handel

Erstellt von Detlef Hedderich am 22. April 2009

cover_the-brinkTHE BRINK ab 08.05.09 im Verleih und im Handel

Regie: Benjamin Cooper
Darsteller: Rachel Balzer, Jeff Ryan, Heather Ashley u. a.

Thomas Alva Edison starb im Oktober 1931, doch zuvor stellte er seine größte Erfindung fertig: Ein Gerät, mit dessen Hilfe man mit den Toten kommunizieren kann. Megan, eine ambitionierte Studentin, versucht das Gerät nach den Originalplänen in einem abgelegenen Haus nachzubauen. Sie lädt einige Freunde ein, um es vorzuführen. Doch die Geschichte des Hauses ist mit viel Blut geschrieben worden. In den Mauern wartet das Böse… Und die Studenten sind kurz davor, es frei zu lassen.

TECHNISCHE DATEN
Originaltitel: The Brink
Produktionsland + -jahr: USA, 2006
Genre: Horror/Thriller
Ton: Deutsch: DD 2.0; Englisch: DD 2.0
Untertitel: Deutsch
Bild DVD: 1:1,33 Vollbild
Laufzeit: 75 Min.
FSK: 18 beantragt
Bestellnummer: 2006-642
EAN-Code DVD: 4012020066429
Label: Marketing Film
Vertrieb: Sunfilm Entertainment

Titel bei Amazon.de
The Brink

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FINAL ENGAGEMENT ab 27.03.09 im Verleih und im Handel ab 08.05.09

Erstellt von Detlef Hedderich am 21. April 2009

FINAL ENGAGEMENT ab 27.03.09 im Verleih und im Handel ab 08.05.09

Regie: Ari Novak
Darsteller: Peter Greene, John Trapani, Arlene Tur u. a.

Jacqueline ist die wunderschöne Tochter von Jimmy Bombay, dem größten Mafiaboss von Miami. Sie wird von ihrem Vater dazu benutzt, sein Imperium des Verbrechens auszuweiten – Bombay will seine Tochter mit dem Sohn des gegnerischen Drogenboss’ verheiraten. Doch Jacqueline will ihre Freiheit, und sie ist bereit, dafür mit allen Mitteln zu kämpfen! Action-Thriller mit Dollars, Diamanten und einer wütenden jungen Frau, die genau weiß, was sie nicht will!

TECHNISCHE DATEN
Originaltitel: Final Engagement
Produktionsland + -jahr: USA, 2007
Genre: Action
Ton: Deutsch: DD 2.0; Englisch: DD 2.0
Untertitel: Deutsch
Bild DVD: 1:1,85 Widescreen
Laufzeit: 95 Min.
FSK: 18 beantragt
Bestellnummer: 2006-411
EAN-Code DVD: 4012020064111
Label: Marketing Film
Vertrieb: Sunfilm Entertainment

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Final Engagement

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