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Archiv für Mai, 2009

FIGHTING TIGER ab 08.05.09 im Verleih und im Handel ab 26.06.09

Erstellt von Detlef Hedderich am 8. Mai 2009

FIGHTING TIGER ab 08.05.09 im Verleih und im Handel ab 26.06.09

Regie: C.L. Hor
Mit: Michael Chin, David Bao, Jun Kuan u.a.

Malaysia im späten 19. Jahrhundert: Im Kinta-Tal wurde ein reiches Eisenerzvorkommen entdeckt. In der Hoffnung, dort ihr Glück zu machen, ziehen viele chinesische Immigranten in das Tal. Doch diese Hoffnung wird schnell zerschlagen, denn die Minenkolonie steht unter der Kontrolle der „Vier Drachen“, einer Gang, die mit eiserner Hand die Wasserversorgung kontrolliert. Als die Situation immer untragbarer wird, stellt sich Chen Long Fei den „Vier Drachen“ entgegen. Der Kampfkünstler arbeitet in den Minen und ist bereit, für seine Kameraden den Gangstern die Stirn zu bieten. Doch um die „Vier Drachen“ zu zerschlagen, muss Chen Long Fei sich dem mächtigen Anführer der Gang stellen. Ein blutiger Kampf beginnt…
Der preisgekrönte Choreograph Chin Ka Lok („Dragon Squad“) lässt in FIGHTING TIGER die besten Martial-Arts Fighter der Welt gegeneinander antreten: Neben World Wu Shu Champion Robin Ho ist auch der Weltmeister im Tai Chi David Bao in spektakulären Actionszenen zu bestaunen. Für Fans asiatischer Kampfkunst ein absolutes Muss!

TECHNISCHE DATEN
Originaltitel: Kinta
Produktionsland + -jahr: Malaysia, 2008
Genre: Martial Arts/Action
Ton DVD: Deutsch: DTS + Dolby Digital 5.1, Malaiisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch
Bild DVD: 16:9 / 1:2,35
Laufzeit: ca. 91 Min.
FSK: 16
Bestellnummer: 22277
EAN-Code: 4041658222778

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Fighting Tiger

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DER REBELL DES KÖNIGS ab 27.03.2009 im Verleih und im Handel ab 08.05.2009

Erstellt von Detlef Hedderich am 8. Mai 2009

DER REBELL DES KÖNIGS ab 27.03.2009 im Verleih und im Handel ab 08.05.2009

Regie: Mans Marlind, Björn Stein
Darsteller: Anders Ekborg, Andre Sjöberg, Tuva Novotny

1678: Schweden und Dänemark befinden sich im Krieg. Schonen in Südschweden ist der Schauplatz unbarmherziger Gefechte, die Armeen verbreiten Furcht und Schrecken in der Not leidenden Bevölkerung.

Als die Familie des jungen Nils Geting von schwedischen Soldaten grausam ermordet wird, schwört Nils Rache und schließt sich den dänischen Untergrundkämpfern an. Die Rebellen verbergen sich im Schutz der tiefen Wälder. Die Bevölkerung verehrt sie als Freiheitskämpfer, von den Schweden werden sie erbarmungslos als Banditen gejagt. Mit verwegenen Überfällen werden Nils und seine Freischärler zu Helden, aber die schwedischen Truppen rücken immer näher und bestrafen gnadenlos alle, die ihnen helfen. Ein tollkühner Überfall auf die Postkutschen des schwedischen Königs soll die Kriegskasse füllen, doch der Plan wird verraten…

TECHNISCHE DATEN
Originaltitel: Snapphanar
Produktionsland + -jahr: Schweden, Dänemark 2006
Genre: Action/Abenteuer
Ton DVD: Deutsch: DD 5.1; Schwedisch: DD 5.1;
Untertitel: Deutsch
Bild DVD: 16:9 / 1:2,35
Laufzeit: ca. 159 Min.
FSK: 16 beantragt
DVD-Extras: Storyboard, Audiokommentar uvm.
Bestellnummer: 50033
EAN-Code: 4041658500333
Label: Savoy Film
Vertrieb: Sunfilm Entertainment

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The Morgue – Endstation Tod

Erstellt von Michael Drewniok am 7. Mai 2009

The Morgue – Endstation Tod

Originaltitel: The Morgue (USA 2008)
Regie: Halder Gomes u. Gerson Sanginitto
Drehbuch: Najla Ann Al-Doori
Kamera: Jack Anderson
Schnitt: Bryndon Smith
Musik: Perry La Marca
Darsteller: Lisa Crilley (Margo Dey), Chris Devlin (Peter Townsend), Heather Donahue (Nan Townsend), Taylor Lipman (Jill Townsend), Brandon Quinn (Jacob), Michael Raye (Horace Sparks), Bill Cobbs (George), Sammy Sheik (Samim), Brady Matthews (Detective Philip Drake), Googy Gress (Detective Chet White), Fred Ochs (Chief Will Malone), Chris Torres (vermummter Mörder) u. a.
Label u. Vertrieb: Koch Media Home Entertainment (www.kochmedia.de)
Erscheinungsdatum: 24.02.2009 (Kauf-DVD)
EAN: 4020628972035 (Kauf-DVD)
Bildformat: 16 : 9 (1,85 : 1   anamorph)
Audio: DTS 5.1 (Deutsch), Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel: Deutsch
DVD-Typ: 1 x DVD-9 (Regionalcode: 2)
Länge: 81 min.
FSK: 16

Das geschieht:

Obwohl sie gerade ihren untreuen Freund verlassen hat, bleibt Margo Dey eine Frohnatur. Dabei verdient sie sich ihren Lebensunterhalt, indem sie in der Nacht die düsteren Flure eines gewaltigen Bestattungsinstituts reinigt, wobei ihr nur der altersschwache Nachtwächter George Gesellschaft leistet, der allerdings mächtig an der Flasche hängt.

In einer an sich schönen Sommernacht gerät Margos Leben endgültig aus den Fugen. Schon als sie ihren Dienst antritt, ist sie irritiert, weil sich ihr Arbeitsplatz subtil verändert zu haben scheint. Ihr bleibt keine Zeit darüber nachzudenken, denn die Familie Townsend – Vater Peter, Mutter Nan, Tochter Jill – verlangt Einlass, nachdem ihnen auf der Straße das Benzin ausging. Kurz darauf schleppt der junge Jacob seinen bei einem Autounfall schwer verletzten Freund Samim herein.

Hilfe von außen kann seltsamerweise nicht gerufen werden. George ist spurlos verschwunden, das Telefon gibt seinen Geist auf, und als Peter und Jacob versuchen, das Institut zu Fuß in Richtung Stadt zu verlassen, scheinen sie permanent im Kreis zu laufen; stets kehren sie an ihren Ausgangsort zurück.

Dabei wäre Flucht definitiv ratsam, denn in den labyrinthischen Gängen des Instituts geht ein vermummter Killer um, der die kleine Gruppe mit Skalpell, Schaufel und anderen Werkzeugen des Bestattungswesens bedroht. Immer dreister wird der Verfolger, und er scheint überall zu sein. Ist es der Geist vom alten Horace, der einst hier arbeitete, bis er sich im Wahn die Kehle durchschnitt? Irgendwie müssen Margo und ihre Schicksalsgefährten bis zum Morgen durchhalten, der Hilfe bringen wird, doch das wird noch Stunden dauern, in denen nicht nur der Killer zuschlägt, sondern auch merkwürdige Vorfälle die Gruppe zusätzlich in Angst versetzen …

Einsatz ist der halbe Filmerfolg

Wer sich als Zuschauer nur ein wenig im Phantastik-Genre auskennt, ist nach diesen Andeutungen bereits im Bilde: Das jüngere Publikum denkt an Filme wie “Dead End” (2001) oder “Reeker” (2005), die älteren Horrorfreunde erinnern sich an den Seelenwanderungs-Klassiker: “Carnival of Souls” (dt. “Tanz der toten Seelen”, 1962). Aber auch Neulinge vor dem Bildschirm werden bald erkennen, in welche Richtung der Geister-Hase läuft.

“The Morgue” gehört zu den seltsamen Filmen, die eigentlich versagen müssten, weil sie das Produkt gleich mehrerer Negativ-Faktoren darstellen. Die Story gehört nicht unbedingt dazu, weil die Wiederholung des Bekannten und Bewährten gerade im Horrorfilm gang & gäbe ist. Gemeint sind stattdessen jene offensichtlichen Fehler, die auf ein Null-Budget sowie Unerfahrenheit vor und hinter der Kamera hinweisen.

In der Tat ist “The Morgue” ein Film, der unter enormem Geld- und Zeitdruck entstand. Nicht einmal für die Inszenierung eines anständigen Autounfalls war Geld da; im “Making-of” sieht man einsatzfreudige Requisiteure, die mit Holzlatten auf diverse Wagenteile einprügeln, die später auf einem Straßenstück verteilt werden und besagten Unfall suggerieren sollen. (Was übrigens durchaus klappt – schon ein erster Hinweis auf ein Gut, mit dem die Macher von “The Morgue” nicht knausern: Einfallsreichtum.)

Das Durchschnittsalter von Crew und Darsteller dürfte sich zwischen 20 und 25 Jahren bewegen. Kameramann Jack Anderson gibt im Interview zu, er habe sich wie ein Filmdozent unter Studenten gefühlt. Die gehen, ebenfalls im “Making-of” festgehalten, mit großer Begeisterung und einem Einsatz ihren Jobs nach, ohne die bzw. den “The Morgue” nur ein weiteres “Direct-to-DVD”-Machwerk geworden wäre.

Zwischen Leben und Tod

Auch eine bekannte Story kann wie gesagt entzücken, wenn sie gut erzählt wird. “The Morgue” ist kein ‘richtiger’ Horrorfilm, was heute viel zu oft mit “Splatter” gleichzusetzen ist. “Mystery” trifft es hier besser – eine seltsame Geschichte wird präsentiert, das Interesse des Zuschauers durch unwirkliche Vorkommnisse geweckt, die Blut- und Gedärme-Spritzereien erfolgreich ersetzen.

Irritation ist das Stichwort: Drehbuchautorin Al-Doori legt zahlreiche Schlingen aus, in denen sich ihre Opfer – also wir – meist zuverlässig fangen. Die Regie vermag dies im Bund mit einer sorgfältig geführten Kamera in spannungsreiche Bilder umzusetzen. Dass nicht jede Idee zündet, liegt in der Natur eines Films, der ohne übermäßigen Aufwand gedreht werden musste: Nicht jeder Einfall, der im Skript gut aussieht, überlebt die Realisierung so wie geplant.

Eine glückliche Hand bewies der Regisseurs-Duo Gomes und Sanginitto mit der Wahl des Drehorts. Für Kulissen war wiederum kein Geld da. Man fand eine wahrlich eindrucksvolle Alternative: die “Mountain View Mortuary” in Los Angeles, eine regelrechte Bestattungs-Fabrik, die nicht nur zahlreiche Leichen gleichzeitig ‘verarbeiten’ kann – was damit gemeint ist, belegt die zurückhaltend gefilmte und doch unangenehm deutliche Eingangssequenz -, sondern mit mächtigen, unterirdisch angelegten, neugotischen und absolut geschmacklos gestalteten Hallen ausgestattet ist, in deren Wänden die Toten hinter Marmortafeln wie Weinflaschen gestapelt liegen. Die hallende Trostlosigkeit dieser Anlage bietet eine fabelhafte Staffage, vor der die Darsteller passend zum Geschehen winzig und verloren wirken.

In vielen Kritiken zu diesem Film kommen die Schauspieler nicht gut weg, was erstaunt, da sie im Rahmen ihrer begrenzten Erfahrungen – der Talentfaktor bleibt hier unberücksichtigt – gute Arbeit leisten. Hauptdarstellerin Lisa Crilley überzeugt als robustes, gut gelauntes Mädchen von nebenan, dessen Denken und Handeln nicht von jenen Hollywood-Klischees bestimmt werden, die so viele Horrorfilme zum Ärgernis machen. Dass Taylor Lipman kein Kinderstar des frühen 21. Jahrhunderts ist, kann man weder den Regisseuren noch der Drehbuchautorin zum Vorwurf machen.

Die Schrecken der Ungewissheit

Der Schauplatz gibt die Atmosphäre des Schreckens vor bzw. unterstützt sie. Gern verharrt die Kamera auf Werkzeugen, Einrichtungsdetails und Dekors, die den Tod und das (mögliche) Nachleben thematisieren. “The Morgue” spielt an einem Ort, den die meisten Menschen meiden, weil er sie an ihre Vergänglichkeit nicht nur erinnert, sondern sie damit konfrontiert. Die scheinbar pietätvolle Zurückhaltung macht dies noch aufdringlicher.

Selbstverständlich hätte Margo auch in einem Großraumbüro putzen können, doch der Effekt wäre kaum vergleichbar gewesen. Die Leichenhalle gibt ein wesentlich wirkungskräftigeres Fegefeuer ab. Schon thematisch passt die Stätte zum Geschehen, und natürlich werden auch klassische Gruselszenarien genutzt. Immer wieder wirksam ist beispielsweise das lebendige Erwachen im geschlossenen Sarg, aber auch der Anblick nackter Körper auf kaltem Präpariertisch-Stahl verfehlt seine Wirkung nicht.

Der Killer im Kapuzenanzug ist an sich keine glückliche Wahl. Hier benimmt er sich (sogar gemessen an den Maßstäben, die Hollywood an irre Schlitzer anlegt) allerdings so irrational, dass sich sein Verhalten in die lange Reihe weiter oben erwähnter Irritationen einfügt. In der ersten Hälfte trägt der auf diese Weise errichtete Spannungsbogen gut – der Zuschauer ahnt zwar, was tatsächlich geschieht, will es aber eigentlich nicht wissen, sondern sich weiter an der Nase herumführen lassen.

Das klappt in der zweiten Hälfte nicht mehr. Jede Seltsamkeit erfährt nunmehr ihre Erklärung; “The Morgue” erhält auf diese Weise einen überlangen Epilog, dessen Detailreichtum überflüssig bzw. der schlecht getimt ist. Immerhin entfällt das Happy-End. Kitschige Himmelfahrten bleiben aus, das Finale für die sympathische Margo ist grimmig.

Das alles macht “The Morgue” nicht zu einem Meisterwerk. Auch mit größerem finanziellen Rückhalt wäre das kaum gelungen. Womöglich ist es die Entscheidung der Macher, den schwierigeren Weg zu gehen, der für sie einnimmt: Sie drehen einen Film, der keine Tabus zu brechen versucht und den obligatorischen Overkill ausspart. Das ist altmodisch, aber es ist auch zeitlos, und auf diesem Level funktioniert “The Morgue” trotz seiner Mankos.

DVD-Features

Es ist beileibe nicht üblich, dass ein ‘kleiner’ Film wie “The Morgue” durch Features ergänzt wird. Hier geschieht es, und der Blick “Behind the Scenes” fällt durch die Aufdeckung der alltäglichen Schwierigkeiten, mit der die Produktion verbunden war, angenehm auf. Vor allem hinter der Kamera sind alle Interviewpartner ungekünstelt und geben stolz über ihre jeweilige Funktion Auskunft. Improvisation ist sichtlich Trumpf, und mancher uralte Trick aus der Effektkiste der Filmgeschichte leistet auch heute noch erstaunlich gute Dienste.

Lisa Crilley versucht im Interview den abgeklärten Star der (hoffentlich nahen) Zukunft zu geben, wobei ihr das eigene übersprudelnde Wesen im Weg steht. Eine Attitüde haben sie und ihre Kollegen und Kolleginnen leider übernommen: Sie loben einander über den grünen Klee und verlassen sich nicht auf die Wirkung der Bilder vom Dreh, die das wesentlich überzeugender aussagen. Diese Sequenzen lassen sich ohnehin besser verfolgen, da das “Making-of” weder übersetzt noch deutsch untertitelt wurde.

Weitere Extras sind eine nutzarme Slideshow sowie der Originaltrailer.

[Michael Drewniok]

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CROWLEY – BACK FROM HELL ab 08.05.09 im Verleih und im Handel ab 26.06.09

Erstellt von Detlef Hedderich am 6. Mai 2009

CROWLEY – BACK FROM HELL ab 08.05.09 im Verleih und im Handel ab 26.06.09

Regie: Julian Doyle
Darsteller: Simon Callow, Kal Weber, John Shrapnel u. a.

Dr. Haddo nimmt an einem Experiment teil, bei dem er mittels eines Virtual-Reality-Anzugs mit dem mächtigsten und komplexesten Computer auf Erden verbunden ist. Doch er ahnt nicht, dass dieser Computer mit den schwarzmagischen Formeln des Okkultisten Aleister Crowley gefüttert wurde. Haddo verliert den verzweifelten Kampf um seine Seele. Crowley übernimmt den Körper des Doktors und bereitet ein uraltes Ritual vor. Doch dafür muss eine junge Frau geopfert werden. Dr. Mathers entdeckt das Treiben Crowleys und fordert ihn heraus. Alte Magie und moderne Wissenschaft prallen aufeinander, in einem Kampf Gut gegen Böse, bei dem das Schicksal der Welt auf dem Spiel steht…
Der mitreißende Okkult-Schocker von Iron Maiden-Frontmann Bruce Dickinson taucht tief ein in die dunkle Welt der schwarzen Magie. Das mysteriöse Werk besticht durch seinen herausragenden Cast, allen voran der britische Superstar Simon Callow („Gandhi“, „Amadeus“), und die unglaubliche Lebensgeschichte des Meisters der Schwarzen Magie Aleister Crowley.

TECHNISCHE DATEN
Originaltitel: Chemical Wedding
Produktionsland + -jahr: GB, 2008
Genre: Okkult-Thriller
Ton DVD: Deutsch: DTS + Dolby Digital 5.1, Englisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch
Bild DVD: 16:9 / 1:1,85
Laufzeit: ca. 102 Min.
FSK: 16
DVD-Extras: Revelations: The Making of „Chemical Wedding“ (dt. untertitelt), Audiokommentar mit Bruce Dickinson & Julian Doyle, Wasted Years: Deleted Scenes (dt. untertitelt)
Bestellnummer: 22289
EAN-Code: 4041658222891

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Crowley – Back from Hell

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X-Men Origins: Wolverine

Erstellt von Günther Lietz am 6. Mai 2009

Bei Amazon.deX-Men Origins: Wolverine

Verleih: Fox
O-Titel: X-Men Origins: Wolverine
Land/Jahr: USA 2009
Produktionsfirmen: Donners’ Company, Marvel Enterprises, Seed Productions, Twentieth Century-Fox Film
Produzenten: Hugh Jackman, John Palermo, Lauren Shuler-Donner
Koproduzenten: Louis G. Friedman
Ausf. Prod.: Avi Arad, Stan Lee
Regie: Gavin Hood
Drehbuch: David Benioff, Stan Lee
Darsteller: Hugh Jackman (Logan/Wolverine), Danny Huston (William Stryker), Ryan Reynolds (Wade Wilson/Deadpool), Liev Schreiber (Victor Creed/Sabretooth), Dominic Monaghan (Barnell Bohusk/Beak), Lynn Collins (Silver Fox), Will.I.Am (Wraith), Daniel Henney (David North/Agent Zero), Kevin Durand (Frederick J. Dukes/The Blob)
Kamera: Donald M. McAlpine
Schnitt: Nicolas de Toth, Megan Gill
Musik: Harry Gregson-Williams
Produktionsdesign: Barry Robison
Kostüme: Kym Barrett
Casting: Christine King, Debra Zane
Kinostart Deutschland: 29. April 2009
Laufzeit: 106 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Im Kanada des 19. Jahrhunderts erlebt der kleine James fürchterliche Dinge in seinem Elternhaus und muss erkennen, dass er ein Mutant ist. Gemeinsam mit seinem Halbbruder Victor flieht er. Aus den beiden Kindern werden Männer, die auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen der nächsten Jahrzehnte kräftig mitmischen und die Interessen der USA kampfstark vertreten. Doch James (Hugh Jackman) und Victor (Liev Schreiber) entfernen sich immer mehr voneinander. Während des Einsatzes bei einer Spezialeinheit, kommt es zum endgültigen Bruch zwischen den beiden. James, der sich nun Logan nennt, geht zurück nach Kanada, um dort Holzfäller zu werden.

Logan führt nun ein neues Leben, geplagt von Albträumen, geliebt von einer verständnisvollen Frau. Doch die Vergangenheit holt ihn ein – in Form von Victor, auch bekannt als Sabertooth. Er tötet Logans Freundin (Lynn Collins) und führt seinen Bruder vor. Logan ist alleine zu schwach, um Victor zu besiegen und lässt sich auf den Vorschlag seines alten Kommandanten Stryker (Danny Huston) ein. Von Rache getrieben wird aus Logan Wolverine, werden seine übernatürlichen Fähigkeiten durch das Sternenmetall Adamantium verstärkt. Doch kaum dem tödlichen Experiment entronnen erfährt Wolverine, dass er verraten und hintergangen wurde. Er ist nur Waffe X, ein Prototyp, ein Werkzeug. Erneut ist es Rache, die Wolverine in den Kampf treibt …

Comicverfilmungen sind ein Garant für spannende Kinoaction ohne großen Anspruch und mit inhaltlichen Fehlern. Der Zuschauer drückt gerne mal ein Auge zu und der Fan freut sich, seinen Helden auf großer Leinwand zu sehen. In den letzten Jahren haben sich die Ausnahmen gemehrt, doch „X-Men Origins: Wolverine“ ist ein klassischer Vertreter der großzügigen Adaption.

So ragt Hauptdarsteller Hugh Jackman mehr als 190 charismatische und muskelbepackte Zentimeter in die Höhe, Comicheld Wolverine bleibt aber eigentlich unter 170 Zentimetern stecken. Auch das animalische Biest wurde für den Film gezähmt. Zwar noch immer ein harter Brocken und ohne Gnade für den Feind, wirkt Gavin Hoods Heldenfassung eher zahm und moralisch integer. Auch der Werdegang des Ausnahmesuperhelden wurde verändert. So präsentiert sich dem Kinogänger schon eine andere Kindheit und Familienzusammenstellung. Wenigstens wurde für den Film beibehalten, dass Wolverine durchs Militär Adamantium auf die Knochen bekommt. Das ist doch auch schon etwas.

Somit ist deutlich genug, dass „X-Men Origins: Wolverine“ eine andere Geschichte erzählt, als es die unzähligen Comics machen. Wobei, Marvel selbst hat verschiedene Universen und Zeitleisten ins Leben gerufen, man ist als Fan also einiges gewohnt und sollte den Kinofilm einfach als ein weiteres Paralleluniversum begreifen. Weg mit den genialen Comics, her mit dem genialen Film. Und der Streifen kann sich einfach sehen lassen.

Die stärksten Szenen des Films präsentieren sich bereits zu Beginn. Logan als Kind, der mit Bruder Victor flieht und dann unternehmen beide in kurzen Momentaufnahme einen Streifzug durch die Weltgeschichte – stets in Kriegen, stets mit Stopbildern gewürzt. Der Vorspann ist einfach Weltklasse, der Score von Harry Gregson-Williams geht sofort ins Ohr. Man sollte sich den Erwerb des Soundtracks also schon mal vormerken.

Auch der Bruch zwischen den beiden Brüdern ist stark fotografiert und wird glaubhaft in Szene gesetzt. Einzig fraglich ist nur, warum die Spezialeinheit überhaupt aus mehreren Mutanten besteht, wo doch Zero alleine schon den Job erledigen könnte. Doch hier wird dem Kino Tribut gezollt, denn starke Helden brauchen starke Gegner. Und die sollen zeigen was sie alles können, damit es am Ende spannend ist.

Logan zieht sich also in die kanadischen Wälder zurück, lernt eine Frau lieben und kratzen, um dann durch ihren Tod angespornt Rache zu üben und in eine jahrelang geplante Verschwörungsfalle zu tappen. In Ordnung, das ist zwar Müll, aber man schluckt es gerne, denn jetzt geht die Action richtig los. Man sollte halt bedenken, dass Logan übernatürliche Sinne besitzt. Wer auf etliche Kilometer seinen Bruder wittert, der sollte auch eine Nase für tote Menschen und ein Auge für Verletzungen haben. Außerdem dürfte jeder Liebende seine tote Freundin irgendwo unterbringen, anstatt sie im Wald liegen zu lassen. Spätestens dann sollte es aber … egal, wie gesagt, jetzt kommt die Action. Und die ist einfach klasse.

Wolverine lässt sich verbessern, bekommt die Intrige spitz und flieht. Es folgt eine gnadenlose Verfolgungsjagd und unser Held beweist seine Lufthoheit. Das ist zwar alles Quark, aber es ist richtig guter Quark, der den Zuschauer in den Sessel presst. Verdammt, so muss Action aussehen. Leider wurde in der deutschen Fassung geschnitten, was der gute Logan mit Zero anstellt. Warum ist fraglich, die Szene ist im Grunde harmlos.

Nach der Verfolgungsjagd geht es actiongeladen weiter und der Zuschauer darf Logan begleiten. Der sucht sich erst einmal ein paar Informanten und präsentiert einen sehr lustigen Boxkampf. Als Zuckerl kommt auch der junge Cyclops vor und freundet sich Wolverine mit Gambit an. Noch mehr Helden für die Merkliste. Glücklicherweise kann man einige bald wieder streichen und „X-Men Origins: Wolverine“ setzt zum Finale an – und da fliegen wörtlich die Fetzen. Eine bombastische Kulisse und ein Supergegner, der alle paar Sekunden eine neue Fähigkeit aus dem Hut zaubert, um den Zuschauer mit neuen Stunts und CGI-Effekten zu verzaubern. Am Ende liegt alles in Schutt und Asche, hat der Held gesiegt und kippt tot um. Na ja, das hätte der Oberbösewicht doch auch vorher anstellen können. Aber so kommt man nach dem Abspann in den Genuss einer verdammt coolen Szene. Also immer schön sitzen bleiben und abwarten.

Zum Ende hin zeigen sich auch die Schwächen der Synchronisation. Die ist zwar durchweg gelungen und macht Laune, doch nur im Original kommen die Sprüche wirklich markig rüber. Hier hätten die Sprecher ruhig etwas vom Leder ziehen können. Bei Superhelden passt das schon, aber wahrscheinlich wurde die Synchro mit der heißen Nadel gestrickt. Nur so dürfte der Riesenfehler zu erklären sein, der nach dem Endkampf geschieht. So wird hypnotisch „Lauf“ befohlen, doch das Opfer geht nur. Nun, dadurch wird der Film unfreiwillig etwas komisch. Alles andere sei verziehen, aber das wirkt wirklich störend.

Die Leistungen der Darsteller sind richtig ordentlich, vor allem Stryker wirkt fies und gemein. Danny Huston gibt einen exzellenter Bösewicht zum Besten, doch der Film dreht sich vor allem um Logan – und das ist nun einmal Hugh Jackman. So kommen alle anderen Rollen im Grunde zu kurz, können nur wenig Profil zeigen und müssen dem Platzhirsch weichen. Und Jackman röhrt verdammt gut, verteidigt sein Revier mir Bravour. Muskelbepackt, auch mal nackt von hinten, einen coolen Spruch auf den Lippen und Augen, die jeder Situation die richtige Würze geben. Frauen schmelzen dahin und Männer wünschen sich ebenfalls diesen Blick – um die Frauen auch dahinschmelzen zu lassen. Dabei sollte man keinesfalls vergessen, dass Jackman für seinen Prachtkörper hart trainierte und außerordentliche Selbstdisziplin zeigte.

Wie es sich für einen modernen Actionfilm in dieser Preisklasse gehört, sind Stunts und Trickeffekte vom Feinsten. Da wird gesprungen, gepurzelt, geknallt, gebumst, geschlagen und getreten, da explodiert es hier und knallt es da. Augen und Ohren bekommen ein wunderbares Spektakel geliefert, in dem man förmlich versinkt. Actionkino vom Feinsten! Einzig Sabertooth’ Sprunganimation könnte etwas besser sein. Sie wirkt recht grob und künstlich.

„X-Men Origins: Wolverine“ ist jedenfalls ein schicker Film, mit viel Action, einem sympathischen Superhelden und großem Unterhaltunsgwert. Der Streifen ist auf jeden Fall einen Blick wert!
(Günther Lietz)

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X-Men Origins: Wolverine
Original Soundtrack
Marvel Wolverine X-Men Origins Bobble-heads, Figuren
X-Men Origins – Wolverine (Uncut)
X-men Origins Wolverine Action Figure 3 3/4 inch Series 1: Wolverine
X-men Origins Wolverine Action Figure 3 3/4 inch Series 1: Sabretooth
X-Men Origins: Wolverine Official Strategy Guide (Brady Games)

Comics zu Wolverine
Wolverine: Waffe X
Wolverine 1

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SCHOOL’S OUT ab 08.05.09 im Verleih und im Handel ab 26.06.09

Erstellt von Detlef Hedderich am 5. Mai 2009

SCHOOL’S OUT ab 08.05.09 im Verleih und im Handel ab 26.06.09
Regie: Frédéric Berthe
Darsteller: Théo Frilet, Valentine Catzeflis, Pierre Boulanger u. a.

Der 18-jährige Lucas hat am Ende des Schuljahres die letzte Abitur-Prüfung hinter sich und macht etwas, von dem er schon lange träumt: Er sagt seinem widerlichen Lehrer Martineau mal so richtig die Meinung! Dummerweise erfährt er erst danach, dass er aufgrund mittelmäßiger Noten in die mündliche Prüfung muss – und zwar genau zu Martineau! Am Boden zerstört will er sich auf einer Party ablenken und lernt dort die bezaubernde Clémence kennen, in die er sich unsterblich verliebt. Doch bevor er ihren Namen herausfindet, ist sie verschwunden. Während sich Lucas auf die Suche nach der Liebe seines Lebens macht, rückt die mündliche Prüfung immer näher und Lucas muss sich entscheiden. Doch dann kommt plötzlich alles ganz anders…
Mit SCHOOL´S OUT beweist Frédéric Berthe sein Regietalent auf der Kinoleinwand. Die entzückende Teenager-Comedy zieht den Zuschauer vom ersten Moment an in ihren Bann und nimmt ihn mit auf eine Zeitreise in die frühen 90er Jahre. Mit Pierre Boulanger, bekannt aus „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“, und den Nachwuchsstars Theó Frilet und Valentine Catzeflis ist diese französische Komödie hervorragend besetzt.

TECHNISCHE DATEN
Originaltitel: Nos 18 ans
Produktionsland + -jahr: Frankreich, 2008
Genre: Comedy
Ton DVD: Deutsch: DTS 5.1 + Dolby Digital 5.1, Französisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch
Bild DVD: 16:9 / 1:1,85
Laufzeit: ca. 90 Min.
FSK: 12
DVD-Extras: Making of, Interviews, Trailer deutsch
Bestellnummer: 22275
EAN-Code: 4041658222754
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School’s Out – Schule war gestern

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STAR TREK: Charity-Auktion zum Kinostart

Erstellt von Detlef Hedderich am 5. Mai 2009

Paramount Pictures versteigert exklusives STAR-TREK-Fanpaket

Charity-Auktion auf eBay gestartet
Erlös geht an „Ein Herz für Kinder“
STAR-TREK-Darsteller signierten Enterprise-Modell und Actionfiguren für guten Zweck

München – Am 4. Mai startete Paramount Pictures Germany auf eBay eine Charity-Auktion, bei der zu Gunsten von „Ein Herz für Kinder“ ein exklusives STAR-TREK-Fanpaket versteigert wird. Dieses enthält zwei Actionfiguren, ein Modell der Enterprise sowie zwei Tickets für den Film, der am 7. Mai in den deutschen Kinos anläuft. Die beiden Figuren und die Enterprise wurden im Rahmen der Deutschlandpremiere in Berlin von Chris Pine (Kirk), Zachary Quinto (Spock), Eric Bana (Nero) und Simon Pegg (Scotty) signiert.

1978 rief Axel Springer die BILD-Hilfsorganisation ins Leben – zunächst als Aktion für mehr Verkehrssicherheit. Inzwischen ist „Ein Herz für Kinder“ aber auch in anderen Bereichen wie Jugendfürsorge oder Umweltschutz tätig und kämpft unter anderem gegen Bildungsmisere und Kinderarmut. Weil sich „Ein Herz für Kinder“ überall dort einmischt, wo kleine Menschen in Not sind, möchte Paramount Pictures die Organisation mit dem Erlös der eBay-Auktion unterstützen. Die Auktion läuft noch bis zum 9. Mai, 18 Uhr, und ist unter www.ebay.de/starsandcharity zu erreichen.

Am 7. Mai kehrt die Crew der Enterprise zurück – so, wie man das Team um Captain Kirk garantiert noch nicht kennt! Verantwortlich für die neue, aufregende Vision des größten Weltraumabenteuers aller Zeiten ist Regisseur J. J. Abrams („Mission: Impossible III”, „Lost”, „Alias”). Mit Hilfe der Drehbuchautoren Roberto Orci und Alex Kurtzman („Transformers”, „Mission: Impossible III”) betritt er Welten, die kein Mensch jemals zuvor gesehen hat. Und das mit einer neuen und jungen STAR-TREK-Crew, die für jedes noch so große Abenteuer bereit ist … Die Filmfiguren um Kirk, Spock, Scotty und Pille sind zwar die gleichen geblieben, doch mit der jungen Darstellerriege um Chris Pine (‚Kirk’), Zachary Quinto (‚Spock’), Simon Pegg (‚Scotty’) und Karl Urban (‚Pille’) legt Abrams bewusst Wert darauf, einen Generationswechsel einzuleiten. Der Film beschreibt die Anfänge der Enterprise, wie z.B. das Zusammenfinden des Teams, die Entwicklung von Kirk zum Captain der Enterprise und natürlich wird auch geklärt, was es mit der Erfindung des „Enterprise-Beamers” auf sich hat. Auch die Nostalgiker werden nicht enttäuscht, denn Ur-Spock Leonard Nimoy ist in einer Gastrolle Teil der Enterprise-Crew. Und mit Eric Bana als Bösewicht hat es die junge Mannschaft mit einem in allen Belangen herausragenden Gegenspieler zu tun.

Die offizielle Filmseite: www.star-trek-film.de

Ansprechpartner:
Way to Blue
Heinrich-W. Wudtke
Tel.:030 80 20 20 112

Email: wilhelm@waytoblue.com

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Der goldene Nazivampir von Absam 2

Erstellt von Günther Lietz am 5. Mai 2009

Der goldene Nazivampir von Absam 2

Genre: Trash-Horror-Komödie, Kurzfilm
FSK: ab 16 Jahren
Laufzeit: 46 Minuten

Regie: Lasse Nolte
Drehbuch: Lasse Nolte
Darsteller: Götz Burger, Walter Stapper, Oliver Kalkofe, Daniel Krauss, Hendrik Martz, Michael Schiller, Peter Carpentier

Produktion: Deutschland 2007
Produktionsfirmen: Creative Gap Filmproduktion
Produzent: Martin Blankemeyer, Cornel Schäfer

Im Oktober 1942 erhält William ‘B.J.’ Blazkowicz (Daniel Krauss) – der Okkultismusfachmann des US-Militärgeheimdienstes – den Auftrag in Absam (in den Alpen) eine Festung der Nazis zu infiltrieren und dort die Siegespläne des Feindes zu durchkreuzen. Doch nichts klappt so wie es soll und Blazkowicz scheint obendrein eine Niete zu sein …

Bei „Der goldene Nazivampir von Absam 2“ handelt es sich um den Abschlussfilm von Lasse Nolte, mit dem sich der junge Regisseur sein Diplom an der Hochschule für Fernsehen und Film München verdiente. Der kurze Streifen ist eine Trash-Horror-Komödie, in der das dritte Reich gehörig auf die Schippe genommen wird. Nolte eckte mit dem Thema in der Filmszene stellenweise an, konnte sich schlussendlich aber durchsetzen.

Mit wenig Geld und guten Ideen gelang es Lasse Nolte dieses Projekt auf die Beine zu stellen. Dabei kann er auch auf bekannte Darsteller wie Hendrik Martz bauen und selbst Oliver Kalkofe ist – in einer erfrischend lustigen Szene – als Gast zu sehen.

Die Handlung selbst wirkt ein wenig abstrus, wirr und an den Haaren herbeigezogen. Doch die Umsetzung macht alles wieder wett und am Ende dringt sogar ein wenig Historienkritik im Film durch. Der Humor ist typisch deutsch und leicht verständlich. Es gibt zwar kein Gagfeuerwerk, aber die Pointen sitzen meistens richtig. Kleiner Tipp: Die Liste mit den Namen der amerikanischen Agenten sollte man auch mal im Pausenmodus betrachten. Einfach herrlich!

Nolte hat sich einiges einfallen lassen, um den Film zu produzieren. So gewann er – unter anderem – ganz der Neuzeit entsprechend Sponsoren mittels eBay. Ein Special auf der DVD bietet dazu spannende und aufschlussreiche Einblicke. Überhaupt ist die Präsentation sehr gelungen und das Bonusmaterial – für eine so kleine Produktion – einfach grandios.

Man sollte sich jedoch darüber im klaren sein, dass „Der goldene Nazivampir von Absam 2“ (Teil 1 befindet sich übrigens auch auf der DVD) sein Publikum braucht. Der Film trifft keineswegs den Massengeschmack. Seine gelungene, aber freche Art eckt halt an. Für Liebhaber solcher Filme ist der Streifen eine absolute Empfehlung – Kompliment an Lasse Nolte.
(Günther Lietz)

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Der goldene Nazivampir von Absam 2

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DER ZEMENTGARTEN-DVD-Verkaufsstart: 04. Juni 2009

Erstellt von Detlef Hedderich am 2. Mai 2009

Die preisgekrönte Skandalverfilmung einer inzestuösen Liebe
DVD-Verkaufsstart: 04. Juni 2009

In einem abgelegenen Haus am Rande einer englischen Vorortsiedlung lebt eine Familie mit vier Kindern. Als kurz nach dem Vater auch die Mutter stirbt, zementieren die Kinder ihre Leiche kurzerhand in einem Stahlschrank im Keller ein. Nach dem Tod der Eltern leben der 15jährige Jack (Andrew Robertson) und seine drei Geschwister Julie (Charlotte Gainsbourg), Sue (Alice Coulthard) und Tom (Ned Birkin) auf sich allein gestellt und versuchen ein normales Leben zu führen. Julie übernimmt die Mutterrolle, während Jack sich zu seiner Schwester immer mehr hingezogen fühlt und seine Gefühle zu ihr zu unterdrücken versucht. Als Julies Freund Derek (Jochen Horst) in die verschworene Gemeinschaft eindringt und er hinter das Geheimnis kommt, brechen die inzestuösen Gefühle durch.

Regisseur Andrew Birkin („Salz auf unserer Haut“) diente als Vorlage der gleichnamige Roman von Ian McEwan.

DER ZEMENTGARTEN wurde 1993 in Berlin mit dem Silbernen Bären für Beste Regie ausgezeichnet.

Austattung der DVD:
Bildformat: 1.78:1 in 16:9
Tonformat: Deutsch 5.1 DVD-Mischung, Deutsch 2.0 Original-Kinomischung, Englisch 2.0 Stereo
Prod.-Jahr: 1992
FSK: ab 16 Jahren.
Länge: ca. 105 Min.
Kauf-EAN: 4011976 856184

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Der Zementgarten

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