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Archiv für November 18th, 2009

Sunfilm Entertainment bringt das Sequel zu Rob Zombies Box Office-Hit „Halloween“ als exklusive Fantasy Filmfest-Preview

Erstellt von Detlef Hedderich am 18. November 2009

cover_halloween-2Sunfilm Entertainment bringt das Sequel zu Rob Zombies Box Office-Hit „Halloween“ als exklusive Fantasy Filmfest-Preview in den sieben FFF-Städten in die Kinos, bevor die kultverdächtige Fortsetzung im Frühjahr 2010 als DVD und Blu-ray erscheint. Alleine in Deutschland haben 2007 über 218.000 Zuschauer Zombies Remake des Kultklassikers von John Carpenter auf den Kinoleinwänden verfolgt. Jetzt hat Zombie auch den zweiten Teil der Horror-Reihe neu inszeniert und erstürmte mit “H2″ die Top 3 der US-Kinocharts.

Weitere Informationen zu diesem Limited Kino-Release

„Halloween 2“ –Sunfilm und das Fantasy Filmfest präsentieren Rob Zombies neuestes Genre-Highlight im Dezember 2009 als „Limited Kino-Release“ in ausgewählten deutschen Städten München, 18.11.2009 – Sunfilm bringt das Sequel zu Rob Zombies Box Office-Hit „Halloween“ als exklusive Fantasy Filmfest-Preview in den sieben FFF-Städten in die Kinos, bevor die kultverdächtige Fortsetzung im Frühjahr 2010 auf DVD und Bluray ausgewertet wird.

Alleine in Deutschland haben 2007 über 218.000 Zuschauer Zombies Remake des Kultklassikers von John Carpenter auf den Kinoleinwänden verfolgt. Jetzt hat Zombie auch den zweiten Teil der Horror-Reihe neu inszeniert und erstürmte mit H2 die Top 3
der US-Kinocharts.

Die Story:
Eine amerikanische Kleinstadt zu Halloween: Massenmörder Michael Myers ist in das verschlafene Haddonfield, Illinois zurückgekehrt, um seine grausamen Rachepläne zu vollenden. Ein Feldzug des Terrors beginnt, bei dem Michael vor nichts Halt machen wird, um die Geheimnisse seiner zerrütteten Vergangenheit zu offenbaren.

Termine:
Berlin: 07. Dezember 2009, 20.00 Uhr (Cinestar, Sony Center)
Stuttgart: 09. Dezember 2009, 20.30 Uhr (Metropol)
München: 13. Dezember 2009, 20.00 Uhr (Cinema)
Köln: 13. Dezember 2009, 20.00 Uhr (Cinedom)

Weitere Infos und Termine zum Kino-Release folgen in Kürze unter www.fantasyfilmfest.com.

„Halloween 2“ erscheint am 05.02.2010 mit einem Rental-Fenster von fünf Wochen im Verleih und am 12.03.2010 im Handel.

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KINONEWS: Sherlock Holmes

Erstellt von Redaktion am 18. November 2009

Ab 28. 01. 2010 im Kino

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H2O – Plötzlich Meerjungfrau

Erstellt von Redaktion am 18. November 2009

h2o-02H2O – Plötzlich Meerjungfrau
Staffel 2 – 4 DVDs in einer Box

Titellied: Kate Alexa
Regie: Colin Budds
Darsteller: Cariba Heine, Phoebe Tonkin, Claire Holt
Produktion: Jonathan M. Shiff Productions, ZDF Enterprises
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
Studio: Walt Disney
Produktionsjahr: Australien 2006
Spieldauer: 624 Minuten

Auch in der zweiten Staffel der australischen Mädchenserie „H2O – Plötzlich Meerjungfrau„ erleben die Teenager Emma (Claire Holt), Rikki (Cariba Heine) und Cleo (Phoebe Tonkin) spannende Abenteuer. Treu an ihrer Seite Lewis (Angus McLaren), der stets darum bemüht ist, das Geheimnis der drei Mädchen zu bewahren. Immerhin setzt die Berührung mit Wasser die Verwandlung zur Meerjungfrau in Gang und in Vollmondlicht verlieren die Mädels die Kontrolle über sich. Und genau das passiert leider auch in der ersten Folge der Staffel, denn Lewis benutzt eine ausländische Software, um den Mondaufgang zu ermitteln. Und damit kann der junge Mann nicht umgehen.

Kaum dem Mondlicht ausgesetzt machen sich die drei Freundinnen auf den Weg nach Mako Island. Dort, in einer geheimen Grotte, haben sie ihre Mächt erhalten. Und auch diesmal treten neue Veränderungen ein, denn die Kräfte der Meerjungfrauen steigern sich erheblich. Leider können die Mädchen ihre neuen Superkräfte kaum kontrollieren, doch Lewis steht ihnen zur Seite. Aber seine guten Absichten sind für Cleo zu viel, die beschließt, sich von ihm zu trennen.

Auch Rikkis Gefühlswelt gerät ins Trudeln. Zane taucht auf und die alten Emotionen übermannen beide. Ihr Liebesglück scheint perfekt. Während sich der verlassene Lewis der an die Schule gekommenen Charlotte annähert, wandelt auch Cleos Vater auf Freierfüßen. Immerhin lebt er ebenfalls getrennt und hat auch eine neue Flamme ins Auge gefasst. Und deren Tochter ist ausgerechnet Charlotte.

Die drei Mädchen erleben viele neue Abenteuer und sind hierbei stets auf der Hut, um ihr Geheimnis zu wahren. Dabei haben sie große Probleme ihr Gefühlschaos zu ordnen und mit den Jungs klarzukommen, die ihnen nachstellen. Brisant wird es, als Charlotte den Meerjungfrauen auf die Spur kommt und herausfindet, dass es eine alte Verbindung zwischen ihr, dem Mythos und Mako Island gibt. Die Sache droht aufzufliegen und alle Beteiligten in immense Gefahr zu bringen. Und zu allem Übel gib es bald eine Planetenstellung, bei der die Kräfte des Mondsees auf Mako Island drastisch verändert werden – und Charlotte sinnt auf Rache …

In der ersten Staffel drehte sich das Liebeskarussel zwar auch schnell, aber zentrales Thema war mehr die Verwandlung der Mädchen in Meerjungfrauen und die Entdeckung ihrer Kräfte. Damit wurde spielerisch und spannend zugleich auf die Veränderungen junger Heranwachsender eingegangen: Der Körper verändert sich, viele Dinge sind plötzlich anders und manches gar peinlich. Freundinnen werden sehr wichtig und da ist auch noch diese Sache mit den Jungs, die sich total kindisch benehmen. Sozusagen Aufklärung subtil in Unterhaltung eingebettet und damit erzieherisch wertvoll.

Auch in der zweiten Staffel der Serie – die in Kooperation mit dem ZDF entstand – kommt die Handlung ohne Besserwisserei und mahnenden Zeigefinger aus. Das ist vor allem für das Zielpublikum wichtig, dass sich keinesfalls bevormundet fühlen möchte. „H2O – Plötzlich Meerjungfrau“ greift stattdessen reale Themen auf und behandelt diese in einem phantastisch mysteriösen Ambiente. Doch die körperlichen Veränderungen sind weitgehend abgeschlossen, die ersten Liebschaften in vollem Gange – nun rücken die Beziehungen stärker in den Mittelpunkt.

Cleo, Rikki und Emma lernen mit ihren Gefühlen umzugehen, erfahren unerwiderte Liebe, Eifersucht und Lebenschaos. Junge Mädchen – und somit heranwachsende Frauen – können sich problemlos mit den unterschiedlichen Charakteren identifizieren, ältere Semester erinnern sich schmunzelnd an ihre eigene Jugend zurück und Jungs finden eventuell heraus, warum die Mädels so sind, wie sie eben sind. Das alles verpackt in eine spannende und zeitgemäße Rahmenhandlung. Diese setzt sich zwar aus einzelnen, in sich abgeschlossenen Episoden zusammen, besitzt aber auch einen roten Faden, der sich durch die ganze Geschichte zieht. Dazu eine große Portion Humor und ein wunderbares Ambiente.

Das wird mittels der herrlichen Fotografien und Kameraarbeiten erzielt. Die Dreharbeiten fanden in und um Gold Coast statt, der sechstgrößten Stadt Australiens und einem wahren Touristenmagneten. Vor allem die beinahe sechzig Kilometer Strand locken die Surfer an. Als weitere Kulisse dient – neben dem idyllischen Haiparadies Mako Island – Sea World. Der maritime Freizeitpark heißt in der Serie allerdings Marine World. Die traumhaften Bilder haben es in sich, dazu die ausgeglichene und unbeschwerte Erzählweise durch Regisseur Colin Budds. Die Geschichten sind dadurch wunderbar unterhaltsam.

Auch die Darsteller haben es in sich, allen voran das Meerjungrauentrio Emma (Claire Holt), Rikki (Cariba Heine) und Cleo (Phoebe Tonkin). Dabei handelt es sich um gutaussehende junge Schauspielerinnen, denen mit „H2O – Plötzlich Meerjungfrau“ der Durchbruch gelang. Sicherlich trägt ihr Aussehen ebenfalls zum Erfolg der Reihe bei, doch auch ihr darstellerisches Talent ist überzeugend. Frisch und unverbraucht füllen sie ihre Rollen mit Leben. Die Drei vermitteln die passenden Emotionen und verleihen ihren Figuren den richtigen Charakter. Vor allem Cariba Heine konnte sich auf dem Markt gut etablieren und wirkte in weiteren Serien mit.

Mit Angus McLaren haben die jungen Frauen den passenden Gegenpart. In der Rolle des bemühten und leicht ungeschickten Freundes sorgt er für etliche Verwicklungen, die man ihm aber gerne verzeiht. Immerhin ist er stets zur Stelle, sobald man ihn braucht und riskiert auch sein Leben, um das Geheimnis des Trios zu wahren. McLaren erfüllt die ihm gestellte Aufgabe mit Bravour und ist in seiner Darstellung überzeugend. Es macht Spaß ihn agieren zu sehen. „H2O – Plötzlich Meerjungfrau“ ist die Krönung seiner bisherigen Karriere und man kann nur hoffen, dass ihm der Sprung auf die große Leinwand gelingt. Allgemein hat man es hier mit einer ausgesuchten Riege junger Schauspieler zu schaffen, die man gerne im Kino erleben würde. Das Zeug dazu haben sie allemal.

„H2O – Plötzlich Meerjungfrau“ ist auch in der zweiten Staffel eine klasse und unterhaltsame Sache. Die Kernthemen haben sich leicht verändert, sind aber dennoch packend. Die Serie bietet zeitgemäße Unterhaltung auf hohem Niveau – in technischer und darstellerischer Hinsicht. Empfehlenswert!

Copyright (c) 2009 by Günther Lietz

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H2O – Plötzlich Meerjungfrau Staffel1
H2O – Plötzlich Meerjungfrau Staffel2

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KINONEWS: Mitternachtszirkus – Willkommen in der Welt der Vampire

Erstellt von Redaktion am 18. November 2009

Ab 07. 01. 2010 im Kino

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Kommissarin Lund – Das Verbrechen

Erstellt von Redaktion am 18. November 2009

kommissarin-lund-boxKommissarin Lund – Das Verbrechen
Staffel 1 Gesamtbox (10 DVDs)

FSK: ab 16 Jahren
Laufzeit: 1100 Minuten

Regie: Birger Larsen, Kristoffer Nyholm, Henrik Ruben Genz, Hans Fabian Wullenweber
Drehbuch: Søren Sveistrup
Darsteller: Sofie Gråbøl, Lars Mikkelsen, Bjarne Henriksen, Ann Eleonora Jørgensen, Marie Askehave, Michael Moritzen, Søren Malling, Nicolaj Kopernikus, Bent Mejding

Produktion: Dänemark/Schweden/Deutschland/Norwegen 2007
Produktionsfirmen: Danmarks Radio (DR), Norsk Rikskringkasting, Sveriges Television (SVT), Nordvision
Produzent: Sven Clausen, Piv Bernth

Das Label Edel brachte „Kommissarin Lund – Das Verbrechen“ bereits 2008 als DVD-Boxen mit jeweils fünf Episoden auf den Markt. 2009 legt das Label nach und bringt diese spannende Kriminalfilmserie in einer dicken Gesamtbox auf den Markt, die alle zehn DVDs enthält. Ein paar Minuten mehr und ein FSK von 16 statt 12 sind mehr eine kosmetische Änderung, als das sich was am Inhalt ändern würde.

Kommissarin Sara Lund (Sofie Gråbøl) zieht der Liebe wegen von Dänemark nach Schweden. Die Koffer sind gepackt, ihr Partner bereits im neuen Zuhause und Nachfolger Jan Meyer (Søren Malling) steht schon parat. Doch Saras Spürnase führt sie zum Tatort eines Verbrechens und löst somit einen Wirbelsturm an Ereignissen aus. Sara verschiebt nun immer wieder ihren Flug nach Schweden, um in Kopenhagen zu ermitteln.

Der Fall der getöteten Schülerin Nanna Birk Larsen (Julie Ølgaard) lässt Sara kaum schlafen. Nannas Eltern Theis (Bjarne Henriksen) und Pernille Birk Larsen (Ann Eleonora Jørgensen) sind vom Tod ihrer einzigen Tochter schwer erschüttert und auch Vagn Skærbæk (Nicolaj Kopernikus) – Theis Angestellter und Freund der Familie – ist stark mitgenommen. Allen geht der Tod von Nanna zu Herzen und der Täter scheint mit dem Rathaus in Verbindung zu stehen.

Das Tatfahrzeug gehörte nämlich zum Fuhrpark des Bürgermeisterkandidaten Troels Hartmann (Lars Mikkelsen), der mit seinem Stab mitten im Wahlkampf steckt und gegen den amtierenden Bürgermeister Poul Bremer (Bent Mejding) antritt. Und beide Männer scheinen etwas zu verschweigen. Der dabei ins Visier der Ermittlungen geratene Bürgermeisterkandidat Troels Hartmann (Lars Mikkelsen) verbirgt zwar etwas, doch rückt der Mann erst im letzten Augenblick mit der Wahrheit raus. Lund und Kollege Jan Meyer (Søren Malling) haben erneut die falsche Spur verfolgt. Es gibt zwar Verbindungen in die Politik, doch keine davon steht mit dem Mord in Verbindung. Trotzdem rollen noch einige Köpfe im Rathaus.

Sara Lunds Ermittlungen konzentrieren sich nun auf weitere Morde dieser Art. Vermutlich hat ein Serientäter das Verbrechen begangen. Und tatsächlich verdichten sich die Hinweise entsprechend – oder ist gar der Wunsch Vater des Gedanken? Vor allem, da sämtliche Hinweise wieder ins private Umfeld der Ermordeten führen. Für die Eltern Theis (Bjarne Henriksen) und Pernille Birk Larsen (Ann Eleonora Jørgensen) ein schwerer Schlag sahen sie doch den Mörder ihrer Tochter bereits als gerichtet an. Und plötzlich soll es ein ihn nahestehender Mensch gewesen sein … kaum zu glauben. Ttatsächlich sieht es erneut nach einem Irrtum der Polizei aus. Ein Irrtum, den ein Ermittler mit seinem Leben bezahlt …

Im Original umfasst diese spannende Kriminalserie – aus der Feder des erfahrenen Drehbuchautoren Søren Sveistrup – zwanzig Episoden, in denen sich alles um einen einzigen Fall dreht. Fürs deutsche Publikum wurden die Folgen vom ZDF in zehn Teile mit Spielfilmlänge gepackt und sonntags als Spätkrimi erstausgestrahlt.

Gut verborgen und für den Kenner trotzdem offensichtlich, sind die Einflüsse moderner US-Krimi- und Actionserien. So hat sich Søren Sveistrup von beliebten Formaten wie „CSI“ und „24“ inspirieren lassen, jedoch den skandinavischen Charme beibehalten. Das bedeutet kompakte Kriminalunterhaltung, stetiger Zeitdruck nahe am Geschehen und Intrigen, die bis in die hohe Politik hineinreichen. Dabei bleibt der ausgedachte Handlungsstrang wohltuend bodenständig.

Geschickt werden die Personen und ihre Beziehungen untereinander in Frage gestellt. Dabei bauen die Regisseure Birger Larsen, Kristoffer Nyholm, Henrik Ruben Genz und Hans Fabian Wullenweber vor allem auf den drei sozialen Interaktionskreisen auf: Polizei, Familie und Politik. Immer wieder kommt es somit zu Überschneidungen, verschiebt sich der Fokus und wird ein Täter an den Pranger gestellt, der ein Unschuldiger ist. Sara Lund und die Ordnungshüter machen Fehler – und das ist überaus menschlich. Allerdings kann ein unbedarfter Zuschauer da schon mal Angst vor dem dänischen Polizeiapparat bekommen. Doch nur die Ruhe, manch dämliche Aktion dient nur dem Aufbau der Spannung.

Und die ist hoch – obwohl jede Episode den gleichen Aufbau besitzt und clevere Kriminalfans den Schuldigen sofort identifizieren. Allerdings ist es ein unterhaltsamer Weg bis zum Ziel, um die eigene Schlussfolgerung bestätigt zu sehen. Trotz etlichen plakativen und klischeehaften Augenblicken und der ein oder anderen Länge, macht „Kommissarin Lund – Das Verbrechen“ großen Spaß und animiert zum Rätseln. Vor allem, da der Zuschauer Einblicke genießt, die Sara Lund verwehrt bleiben.

Wurde zur Hälfte der Staffel Troels Hartmann als Verdächtiger forciert, so wendet sich Drehbuchautor Søren Sveistrup in der zweiten Hälfte seiner Geschichte langsam von der Politik ab und schiebt neue und alte Tatverdächtige wieder in den Fokus zurück. Es bleibt der bittere Nachgeschmack, dass die Politiker und deren Mitarbeiter in ihrem Drang nach Macht die Ermittlungen behinderten. Eine große Gefühlskälte in der Riege der Mächtigen, auf die Sveistrup hier aufmerksam macht. So lässt sich einer der Verdächtigen auch lieber erschießen, als seine Karriere als beendet hinzunehmen. Einzig leuchtendes Vorbild bleibt nur Hartmann – doch der ergibt sich irgendwann seiner Position und muss erkennen, dass ein Licht im Dunkeln zu wenig ist, um die Finsternis zu vertreiben.

Doch mit dem Fall stehen Hartmanns Probleme nicht mehr in Verbindung. Sara Lund und ihre Kollegen haben nun jemand anderen im Blick und begehen dabei mehrere Fehler. Dass Sara dabei ihren guten Ruf und ihre Beziehung aufs Spiel setzt, ist da nur eine logische Konsequenz und gibt der Figur mehr Tiefe und Charakterspiel. Kompliment an Sofie Gråbøl für ihre packende und überzeugende Darstellung dieser Ermittlerin, die sich ihrer Überzeugung wegen auch gerne mal an jemandem reibt, in Details versinkt oder sich wortkarg dem Tunnelblick ergibt.

Mit großen Schritten geht es dann endlich aufs Finale zu. Und genau da versagen Autor und Regisseur. Sie verfehlen das Endziel um Längen, lassen einen teilweise unbefriedigten Zuschauer zurück. So wirkt die Handlung schlussendlich konstruiert und die Indizien in ihrer Gesamtheit unschlüssig. Es bleiben einige Fragen offen. Und einige Antworten sind entfallen, denn die Macher versäumen im Finale eine Zusammenfassung der Beweiskette. Und bei einem Fall der über eintausend Minuten geht, kann sich kaum ein Zuschauer alle Details merken. Gekrönt werden diese Fehler mit der Tatsache, dass ausgerechnet ein unschuldiger Sympathieträger das Leid einer Verurteilung ertragen muss.

Søren Sveistrups Absicht ist klar. Er hat seine Figuren auf einen Weg geschickt, an dessen Ende sie zu anderen Menschen wurden. Eine klasse und spannende Sache. Vor allem nachvollziehbar, aber hier hätte man vielleicht ein Auge zudrücken und mehr Zugeständnisse an den Film machen sollen. Somit wäre wenigstens eine Figur vom Schicksal geschlagen, aber relativ unbeschadet davongekommen. So liegt alles in Trümmern – aber darauf wollte Søren Sveistrup auch hinaus: Mord zerstört alles!

Wer sich mit dem missglückten Finale abfinden kann, der wird großen Spaß mit der Serie haben. Die Spannung ist hoch und die Charaktere menschlich, somit ist trotz allem gute Unterhaltung garantiert. Man kann am Ende ja auch einfach mal ein Auge zudrücken und Fünfe gerade sein lassen. „Kommissarin Lund – Das Verbrechen“ ist trotz unglücklichem Ende gute Unterhaltung.

Copyright (c) 2009 by Günther Lietz

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Kommissarin Lund – Das Verbrechen

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