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Archiv für Januar, 2010

SURROGATES mit Bruce Willis: PREISRÄTSEL / GEWINNSPIEL: Drei Pakete mit je: einem Universal Battery Charger und einem Laptop-Protector

Erstellt von Detlef Hedderich am 29. Januar 2010

surrogates_logo

Die Entstehung von SURROGATES

Surrogates sind moderne Erfindungen, die es den Menschen erlauben, sich in der Welt nach Belieben auszutoben – ohne dass sie dabei die heimische Couch verlassen müssen. Diese makellosen „Ersatzmenschen“ repräsentieren die absolute Freiheit: Ob Job, Einkauf, Thrill oder sexuelles Vergnügen, die Surrogates erledigen das – man muss sich nur zuhause einstöpseln.

Im Film SURROGATES – MEIN ZWEITES ICH beginnt alles mit dem zurückgezogen lebenden Millionär Dr. Lionel Canter, ein Genie mit M.I.T.-Abschluss und Schöpfer eines revolutionären Hightech-Systems. An den Rollstuhl gefesselt, begann er während seiner Studienzeit, mit künstlichen Gliedmaßen zu experimentieren. Im Laufe seiner Forschungen fand er heraus, wie man Gehirnströme dekodieren und diese als Steuersignale an künstliche Menschen weiterleiten kann.

Canter ist allerdings kein Messias, obwohl er ursprünglich nur Gutes wollte. Schon früh in seinem Leben wird er von einer heimtückischen Krankheit heimgesucht. Diese Erfahrung lässt ihn die ’Surrogates’ erschaffen. Zum Nutzen von Menschen, die schwerkrank sind. Die ferngesteuerten Roboter unterscheiden sich vom Menschen lediglich durch ihr makelloses Aussehen. Jeder Surrogate besitzt einen menschlichen Gegenpart, der die hoch technisierte Maschine, ob er nun nur wenige Meter oder Tausende von Kilometern entfernt ist, mittels Gedanken zu steuern vermag.

Dabei wird der jeweilige Surrogate ganz nach den Vorstellungen des Menschen, den er ersetzen soll, geformt. Aus psychologischen Gründen erschaffen die meisten Menschen ihre Surrogates nach dem eigenen Vorbild, um sich so besser in sie hineinversetzen zu können. Und natürlich gestalten alle ihr Äußeres etwas ranker und schlanker, wenn sie die Möglichkeit dazu haben. Nur ganz Wagemutige wählen andere Körper, wechseln die Hautfarbe und das Geschlecht.

Wollen die Surrogates ein Facelifting oder Make-Over, besuchen sie Schönheitssalons, wie den von Maggie, im Film dargestellt durch Rosamund Pike: „Maggie ist eine Kosmetikerin und Kosmetik meint in der Surrogates-Welt Technik“, sagt Rosamund Pike. Deshalb gleicht ihr Salon auch eher einer Autowerkstatt, in der sie mit Sandstrahlgebläsen und ähnlichen Werkzeugen arbeitet.

Das Team von SURROGATES – MEIN ZWEITES ICH stattete das Set dementsprechend mit den passenden Elektrowerkzeugen und Bandschleifern aus – und versah alle mit schicken rosafarbenen und blumengemusterten Griffen. „Es gibt eine Szene, in der eine Kundin zu Maggie kommt, um sich ihr Gesicht ersetzen zu lassen“, erzählt Make-up-Künstler Howard Berger. „Wir bauten eine Kopie der Schauspielerin und versahen sie mit einem Gesicht, das man abziehen konnte. Es bestand aus extrem dünnem Silikon, das wir über einen künstlichen Schädel zogen, der am Torso des Modells befestigt war. So konnten wir der ‚Frau‘ das Gesicht quasi ohne Schnitt ’abziehen’.“


Zwei Abteilungen waren für das roboterhafte Aussehen der Haupt- und Nebendarsteller sowie der zahllosen Statisten zuständig. Das Make-up-Department leitete Oscar®-Gewinner Jeff Dawn, der prostethischen Abteilung (Spezial-Make-ups etc.) stand der ebenfalls Academy-Award®-gekürte Howard Berger vor. Weil die meisten Hauptdarsteller zwei oder mehr Versionen ihrer Figur verkörpern, griffen Dawn und Berger tief in ihre Trickkiste, um die Unterschiede zwischen perfekten ’Surrogates’ und unperfekten Menschen deutlich sichtbar zu machen. „Die größte Herausforderung bestand bei diesem Film von Tag eins an darin, herauszuarbeiten, was den Menschen von seinem ’Surrogate’ unterscheidet“, sagt Dawn. „’Surrogates’ – sind sie aus Plastik, sind sie hyperreal? Schauen sie besser aus als normale, gut aussehende Menschen? Es war schwierig, die Leute, die ohnehin schon sehr gut aussehen, noch hübscher wirken zu lassen. Und das in jeder Einstellung“, fährt Dawn fort. Alle Roboter-Menschen sind daher im Ergebnis wunderschön, doch dadurch fühlen sich ihre Besitzer nicht unbedingt vollkommener – ganz im Gegensatz zu den Hauptdarstellern:


Dawn weiß zu erzählen, dass Bruce Willis völlig hollywooduntypisch mit seinem eigenen Aussehen überhaupt kein Problem hat, sondern sich in seiner Haut richtig wohl fühlt. Nicht einmal, wenn ihn die Maskenbildner etwas „hässlicher“ machten, hatte er damit ein Problem. „Der Mensch Greer ist ein bisschen älter, ein bisschen grobschlächtiger, ein bisschen faltiger als Bruce“, berichtet Dawn. „Willis störte das überhaupt nicht. Wenn ich ihn also etwas älter machte, seinen Bart weiß einfärbte und ihm ein paar zusätzliche Falten verpasste, war das für ihn absolut in Ordnung. Demgegenüber sieht die Roboterversion von Bruce perfekt aus, hat volles, blondes Haar und auch blonde Augenbrauen.“


Welche Rolle Action-Star Bruce Willis am Ende favorisiert, ist in SURROGATES – MEIN ZWEITES ICH ab dem 21. Januar zu sehen. Dann kommt das mitreißende Kinoerlebnis über die tempogeladenen Gratwanderung zwischen Mensch und Maschine, zwischen Sein und Schein in die deutschen Kinos.


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Preisrätsel/Gewinnspiel – Drei Pakete mit je: einem Universal Battery Charger und einem Laptop-Protector
Um jeweils eins der Pakete zu gewinnen, muss einfach folgende Aufgabe beantwortet werden: Wie heisst der z
urückgezogen lebende Millionär, ein Genie mit M.I.T.-Abschluss und Schöpfer eines revolutionären Hightech-Systems? Die richtige Antwort an redaktion(x)filmrezicenter.de mailen (als kleinen Spamschutz bitte (x) durch @ ersetzen, vielen Dank). Im Betreff bitte “Filmpreisrätsel” und den Filmtitel eintragen. Danke. Sobald zwanzig Mails mit den richtigen Antworten eingegangen sind, werden unter diesen Einsendern die Gewinner ausgelost. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen! Die Gewinner lauten: Adam Bergmann, Frank Birkenbusch und Jochen Neubert. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!


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PREISRÄTSEL / GEWINNSPIEL: 3 x 1 (kostenlose!) Box: RTL Samstag Nacht – Das Beste aus Staffel 5 (Deutschland 1995 – 1996)

Erstellt von Detlef Hedderich am 29. Januar 2010

rtl5Endlich ist es wieder Samstag Nacht! Wigald Boning, Tanja Schumann, Stefan Jürgens, Olli Dittrich, Mirco Nontschew und Esther Schweins holen mit der fünften Staffel zum letzten Rundumschlag aus von „RTL Samstag Nacht” aus. Dabei steht ihnen auch ein neuer Kollege zur Seite: Mark Weigel komplettiert das Ensemble der glorreichen Sieben. Wigald Boning begrüßt bei „Zwei Stühle, eine Meinung” wieder jede Menge illustrer Gäste. Neben Adolf Hitler sind u.a. Michael Schumacher und Reinhold Messner dabei. Es gibt neue Folgen von „Kentucky Schreit Ficken”, die neusten Gute-Nacht-News, natürlich inklusive „Spocht”, und jede Menge extreme Erlebnisse für Splatter und Pain bei „Far Out”.

Auch die Gaststars haben es zum Finale in sich: Atze Schröder berichtet von seiner letzten Tupperparty, Piet Klocke erklärt die Psyche der Haustiere und „Derrick” Horst Tappert und Fritz Wepper treffen auf ihre „Samstag Nacht”-Doppelgänger. Kurzum – jede Menge Spannung und noch mehr Spaß. Nach fünf Jahren ging ein großes Kapitel deutscher Comedy zu Ende. Erleben sie die letzten 30 Folgen endlich auf DVD.

Mit den Gaststars: Atze Schröder, Gaby Köster, Piet Klocke, Uwe Ochsenknecht, Horst Tappert, Fritz Wepper, Rufus Beck, Hella von Sinnen, Jan-Josef Liefers, Dieter Bohlen, Armin Rohde, Rüdiger Hoffmann, Dieter Pfaff u.v.a…. (dvd-palace.de)

Titel bei Amazon.de

Preisrätsel/Gewinnspiel 3 x 1 -DVD-Box: Box: “RTL Samstag Nacht – Das Beste aus Staffel 5″Um jeweils einen der Preisrätseltitel zu gewinnen, muss einfach folgende Aufgabe beantwortet werden: Welche sieben Comedians holen mit der fünften Staffel zum letzten Rundumschlag von „RTL Samstag Nacht (das Beste aus Staffel 5)” aus? Die richtige Antwort an redaktion(x)filmrezicenter.de mailen (als kleinen Spamschutz bitte (x) durch @ ersetzen, vielen Dank). Im Betreff bitte “Filmpreisrätsel” und den Filmtitel eintragen. Danke. Sobald zwanzig Mails mit den richtigen Antworten eingegangen sind, werden unter diesen Einsendern die Gewinner ausgelost. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen! Die Gewinner lauten: Maris Fritsch, Michael Klause und Carmen Florantis. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

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Blob – Schrecken ohne Namen

Erstellt von Michael Drewniok am 28. Januar 2010

blob-1958Blob – Schrecken ohne Namen

Originaltitel: The Blob (USA 1958)
Regie: Irvin S. Yeaworth Jr.
Drehbuch: Theodore Simonson u. Kay Linaker
Kamera: Thomas Spalding
Schnitt: Alfred Hillmann
Musik: Ralph Carmichael
Darsteller: Steve McQueen (Steve Andrews), Aneta Corsaut (Jane Martin), Earl Rowe (Lieutenant Dave), John Benson (Sergeant Jim Bert), George Karas (Officer Ritchie), Olin Howland (alter Mann), Stephen Chase (Dr. T. Hallen), Lee Payton (Schwester Kate), Elbert Smith (Henry Martin), Hugh Graham (Mr. Andrews), Audrey Metcalf (Elizabeth Martin), Elinor Hammer (Mrs. Porter) u. a.
Label/Vertrieb: e-m-s
Erscheinungsdatum: 27.10.2005 (Kauf-DVD)
EAN: 4020974158336 (Kauf-DVD)
Bildformat: 16 : 9 (1,66 : 1, anamorph)
Audio: Dolby Digital 2.0 mono (Deutsch, Englisch)
Untertitel: keine
DVD-Typ: 1 x DVD-9 (Regionalcode: 2)
Länge: 83 min.
FSK: 12

Das geschieht:

Irgendwo über dem US-Staat Pennsylvania geht im Sommer des Jahres 1957 ein Meteorit nieder. Ein alter Einsiedler findet an der Absturzstelle einen seltsamen Gallertklumpen, der sich plötzlich an seiner Hand festsaugt. Voller Panik sucht der Alte Hilfe und läuft auf der Landstraße beinahe dem jungen Steve Andrews vor den Wagen, der sich mit seiner Freundin Jane einen schönen Abend im Grünen machen wollte. Sie bringen ihn zu Dr. Hallen, der ratlos mit ansehen muss, wie sein Patient von dem Amöbenwesen absorbiert wird, bevor es ihn und eine Krankenschwester frisst.

Steve und Jane alarmieren die Polizei. Während die Kreatur heimlich durch den Ort schleicht, brave Bürger vertilgt und dadurch immer größer wird, stoßen sie nicht nur auf dem Revier, sondern auch bei den Eltern mit ihrem Bericht über ein “Monster aus dem Weltall” auf Skepsis. Als der gigantisch angeschwollene “Blob” ein Kino überfällt, ist es zu spät für Gegenmaßnahmen: Das Wesen ist schussfest, resistent gegen Säure und auch durch Starkstrom nicht umzubringen. Wieder ist es Steve, der seine Achillesferse entdeckt: Der Blob verträgt keine Kälte. Allerdings ist es schwierig, dies der Polizei mitzuteilen, weil Steve mit Jane und einigen weiteren Pechvögeln in einem kleinen Restaurant festsitzen, das der Blob buchstäblich in sich aufgenommen hat, um sich in Ruhe den leckeren Flüchtlingen im Keller widmen zu können …

“BEWARE OF THE BLOB, IT CREEPS …” : Der Blob und die Russen

Spätestens nachdem ab 1949 auch des Satans irdische Schergen – die Kommunisten aus der Sowjetunion – über die Atombombe verfügten, wuchs unter den Bravbürgern der USA die Angst, dass diese eines gar nicht fernen Tages über ihren Häuptern detonieren würde, bevor die eigenen Nuklearwaffen den dreisten Angreifer ausradieren könnten; nicht ganz so patriotisch veranlagte aber immerhin besorgte Zeitgenossen sahen sogar die gesamte Welt in einem III. Atom-Weltkrieg untergehen.

Die Furcht wurde nicht nur von der Politik oder den Medien, sondern auch von der (unterhaltenden) Kunst aufgegriffen. “Watch the Skies!”, lautete eine Parole der 1950er Jahre, denn von dort würden sie kommen, die “Roten” aus Russland. Im Kino taten sie das allerdings maskiert, denn damals wie heute hasst der Filmzuschauer es, am Feierabend mit Fakten belästigt zu werden. Also sahen die Sowjets wie Außerirdische aus, die sich durch die Hintertür in die USA einschlichen, um dort ihr böses Invasoren-Werk zu verrichten. Das war unheimlich und unterhaltsam zugleich und sorgte für jenes Geräusch, das Hollywood über alles liebt: das Klingeln der Kassen.

1958 konnte der Feind aus dem Osten deshalb problemlos wie der “Blob” sein: eine kollektiv gesteuerte Masse ohne individuelle Merkmale, die schleichend und mit dem Willen zur Zerstörung über ihre Opfer herfiel, sie nicht nur fraß, sondern absorbierte, d. h. sie sich einverleibte und für die eigene böse Sache versklavte. (Rot war sie übrigens auch noch.)

“… AND LEAPS AND GLIDES AND SLIDES …”: Kleine Stadt muss sich bewähren

Wie würden sich die Bewohner des kleinen, namenlosen Städtchens schlagen, das überall in den USA stehen konnte? Würden sie schlafen, die falschen Entscheidungen treffen, gar schreiend flüchten? Oder sich zusammentun, um dem Gegner entschlossen die Stirn zu bieten und ihn niederzukämpfen? Im kommerziell ausgerichteten B-Kino war dies eine rhetorische Frage: US-Bürger lassen sich vielleicht kurzfristig täuschen, weil sie nicht mit der Hinterlist eines hinterrücks angreifenden Feindes rechnen, aber dann besinnen sie ihrer gemeinschaftlichen Kraft und geben es dem Schurken doppelt heraus!

Dabei ist diese kleine Stadt kein friedlicher Ort. Bereits ohne den Blob geht es in ihren Straßen hoch her. Der Konflikt zwischen den Generationen entwickelte sich in den 1950er Jahren zu einem gravierenden Problem. Auf der einen Seite standen die “Eltern”, die in den Jahren der Weltwirtschaftskrise und des II. Weltkriegs aufgewachsen waren und Gehorsam, Disziplin und Konformität forderten. Dem widersprachen die nach dem Krieg geborenen Teenager, die den Mangel nicht kannten, ihre in den Jahren des wirtschaftlichen Nachkriegsbooms entstandenen Freiräume testeten und sie für zu klein befanden.

“Rebels without a Cause” nannte man sie, “… denn sie wissen nicht, was sie tun”, unterstellte man ihnen. Mit James Dean in der Hauptrolle brachte es Regisseur Nicholas Ray 1955 allgemeinverständlich auf den Punkt. Eine Welle thematisch ähnlich gelagerter Filme folgte. Die meisten nutzten das Aufbegehren der “Halbstarken” nur als Vorwand für reißerische Action. Regisseur Yeaworth beschäftigt sich ernsthafter mit dem Konflikt. Steve und Jane scheinen an den Eltern, den Polizisten und anderen Respektspersonen vorbeizureden, sich gar in einer fremden Sprache zu artikulieren. Hinzu kommt das ständige Misstrauen der Älteren, die sich unsicher, herausgefordert und nicht respektiert fühlen. Ein Monster geht um, aber im Streit zwischen Alt und Jung geht diese Bedrohung lange unter.

“…ACROSS THE FLOOR / RIGHT THROUGH THE DOOR …”: Kinder – wild aber gut

Irvin S. Yeaworth (1926-2004), der Regisseur von “Blob”, war ein fundamentalchristlich geprägter Mann, der zahllose Kurzfilme und Features für kirchliche Radio- und TV-Sender realisierte. Ihm war es ernst mit seiner Darstellung des Generationskonfliktes. Die ernsthafte und gleichzeitig naive Herangehensweise an das Thema fordert den Spott des heutigen Publikums heraus, das mehr als fünf Jahrzehnte später freilich aus der Perspektive dessen urteilen kann, der mit der Gnade der späten Geburt gesegnet wurde.

Yeaworth überzeugt nicht, er manipuliert, denn er meint, die Lösung zu kennen. Er personifiziert sie in der Figur des Lieutenant Dave, der zwischen den Generationen vermittelt und verdeutlicht, dass Steve, Jane und ihre Altersgenossen vielleicht ein wenig ungestüm aber vertrauenswürdig sind. Diesem Integrationsprozess widmet sich Yeaworth, unterstützt vom Autorenteam Theodore Simonson u. Kay Linaker, so intensiv, dass der Blob aus dem Geschehen verschwindet. Dennoch wird noch heute deutlich, wie provokativ einige Szenen einst gewirkt haben müssen. Wenn zum Beispiel Mr. Andrews, ein Lehrer, seinen Schlüssel zur Schultür, hinter der dringend benötigte Feuerlöscher lagern, vergisst und sich einen Stein greift, inszeniert Yeaworth, wie Andrews, dem der Blob im Nacken sitzt, sichtlich zögert, den für ihn unerhörten Bruch mit den Regeln zu vollziehen und eine Glasscheibe einzuschlagen. Als er es endlich tut, bestaunen ihn seine Schüler ehrfürchtig: Der Kontakt zwischen den Generationen ist möglich, auch wenn es einer Notlage bedarf, um eine Brücke zu schlagen!

“… AND ALL AROUND THE WALL …”: Darf nichts kosten, soll viel einbringen

Kommen wir nach dem, was den “Blob” indirekt interessant macht, endlich zu dem, was dieser Film eigentlich ist und sein sollte: kostengünstig produzierte Unterhaltung mit einem möglichst hohen Einspielergebnis! Aus kommerzieller Sicht ging die Planung voll auf: Bei einem Budget von um die 150.000 Dollar spielte “Blob” an den Kinokassen 4 Mio. Dollar ein. Weil die Produzenten außerdem das Glück hatten, zufällig einen zukünftigen Filmstar (Steve McQueen) zu engagieren, blieb “Blob” der kollektiven Erinnerung erhalten und wurde allmählich mit dem Goldschmelz des Klassikers überzogen. Der hält einer kritischen Ritzprobe allerdings kaum stand: “Blob” bringt den Zuschauern von heute weder unter Berücksichtigung zeitgenössischer Beurteilungsfaktoren noch als kurioser Trash von Gestern allzu große Freude.

Wenig mehr als 80 Minuten beträgt die Laufzeit, die gefühlt wesentlich länger wirkt. Das liegt nicht nur an der Abwesenheit des Blobs, sondern auch an einem hastig aus Versatzstücken geschustertem Drehbuch und einer ungeschickten Regie, die ganz einfache Dinge unnötig verkompliziert, um Spannung dort zu schüren, wo sie sonst nicht entstehen würde. Immer wieder nimmt Yeaworth das Tempo aus der Handlung und lässt seine Darsteller reden, reden, reden, bis die Hand des Zuschauers die Vorspultaste sucht. “Blob” fehlt ein echter Spannungsbogen. Das Geschehen zerfasert in Episoden, und selbst in den gelungenen Sequenzen spotten logikfreie Wendungen jeglicher Beschreibung. (Was ist beispielsweise von der Intelligenz eines Doktors zu halten, der deutlich sieht, wie sich im Nebenzimmer die Decke über seinem von einem mysteriösen Gallertwesen befallenen Patienten hebt und senkt, aber nicht an den Behandlungstisch stürzt, sondern seelenruhig eine Krankenschwester anruft, die ihm bei einer Arm-Amputation helfen soll?)

Während der Zuschauer den Anblick des lausig animierten Blobs (dazu gleich mehr) in einem über fünfzig Jahre alten Film akzeptiert und verzeiht, tötet die Penetranz, mit der junge aber völlig ausgewachsene Männer und Frauen dem Publikum als “Kinder” verkauft werden, jegliche Glaubwürdigkeit. Wer ‘junge’ Hauptrollen besetzt, sollte dafür mindestens jugendlich wirkende Darsteller engagieren. Die “Blob”-Kinder sind sämtlich weit über 20, und das sieht man ihnen so deutlich an, dass ihr Verhalten durchweg lächerlich wirkt. (Steve McQueen war während der Dreharbeiten 27 und seit zwei Jahren verheiratet; das wird im Film übrigens dokumentiert, weil McQueen sich entweder weigerte, vor der Kamera seinen Ehering abzulegen, oder niemand hinter der Kamera bemerkte, dass er ihn trug – auch nicht Aneta Corsaut als ‘jungfräuliche’ Jane von 24 Jahren …)

“… A SPLOTCH, A BLOTCH …”: Das Monster aus der Tube

Der Blob erweist sich als Kind der modernen Industriechemie. Zwar soll er angeblich vom Himmel gefallen sein, aber seine tatsächliche Herkunft ist irdisch: Entweder wurde er (oder es) im Film von einem blobbig maskierten Plastikballon gedoubelt, der mehr schlecht als recht in ‘bedrohlich’ wirkende Bewegungen versetzt wurde und sich höchstens schleppend von der Stelle bewegen konnte, oder rot gefärbtes Silikon gab ihm seine gallertige Konsistenz. Diese haltbare Masse wabert wie Wackelpudding und lässt sich durch kleine Öffnungen wie Türritzen oder Belüftungsgitter pressen, was (1958 zuverlässig und heute mit etwas gutem Zuschauer-Willen) wirkt, als ob der Blob seinen Opfern entgegen quillt.

Wenn er im Finale erst durch ein Kino tobt und anschließend ein ganzes Restaurant unter sich begräbt, dann wurde das eine als Miniatur nachgebaut und das andere einfach als Foto eingeblendet, über das der Silikon-Blob geschüttet wurde. Nicht einmal betrunken lässt sich diese Offensichtlichkeit ignorieren. (Dass etwas nicht stimmt, merkt man auch daran, dass viele der ‘panisch’ vor dem Blob flüchtenden Statisten – sie wurden unter der Bevölkerung des Städtchens Phoenixville in Pennsylvania rekrutiert, in dem die Außenaufnahmen entstanden – von einem Ohr zum anderen grinsen und einen Heidenspaß haben; die Szenen wurden nicht neu gedreht, sondern einfach im Film belassen.)

Die Tricktechnik war halt noch nicht sehr weit, und “Blob” entstand nicht in einem der großen Hollywood-Studios, sondern als unabhängige Produktion. Immerhin reichte das Budget, um einen skurrilen Zeichentrick-Vorspann zu finanzieren, dem ein urkomischer aber sehr stilvoller Rocksong mit dem Titel “Beware of the Blob” (Co-Komponist: Burt Bacharach!) unterlegt wurde. (Was aus dem Silikon-Blob wurde, der den Drehschluss glänzend überstand, lässt sich unter dem Titel “The Man Who Owns the Blob” hier nachlesen.

“… BE CAREFUL OF THE BLOB!”: Der Schatten des Blobs

Nach dem erstaunlichen Einspielergebnis hätte ein Hollywood-Studio umgehend eine (noch billiger produzierte) Fortsetzung nachgeschoben. Das unterblieb jedoch. Bis 1972 ruhte der Weltraum-Pudding gut gekühlt in der Arktis, in die ihn die Army (die es zu ihrem Leidwesen nicht hatte zerstören können) 1957 verfrachtet hatte. Dann befreite ihn ausgerechnet Larry Hagman, der “J. R.” aus der TV-Seifenoper “Dallas”, in seiner einzigen Regiearbeit “Beware! The Blob” und ließ ihn komödienhaft und trashig durch Los Angeles toben.

1988 gelang Chuck Russell ein “The Blob” betiteltes Remake des Originals, das dieses inhaltlich wie formal weit übertraf. Ein blutjunger Kevin Dillon und eine noch jüngere Shawnee Smith (“Saw” I – ?) in den Hauptrollen gaben wesentlich überzeugendere Teenager ab als McQueen & Corsaut, und die soliden Tricks sowie ein ruppiger, oft schwarzer Humor haben diesen Film zu Recht zu einem Genre-Klassiker geadelt. (Wie sich die Zeitläufte geändert haben, belegt die Tatsache, dass der Blob 1988 einem außer Kontrolle geratenen Militär-Experiment der US-Regierung entsprang.)

“So lange die Arktis gefroren bleibt, sind wir außer Gefahr”, lautet der letzte Satz, den wir im “Blob” von 1958 hörten. Im Zeitalter der globalen Klimaerwärmung klingt diese Äußerung unheilvoll, und in der Tat rührt sich der Blob schon wieder, um 2011 und dieses Mal unter der Regie von Rob Zombie grimmiger denn je über diese Welt zu kommen …

DVD-Features

2005 erschien eine deutsche DVD-Ausgabe von “Der Blob”, der dieser alte, immerhin in Farbe und Breitwandformat entstandene Film adäquat aufgespielt wurde. Wie es einem Klassiker – auch einem fragwürdigen – gebührt, ergänzten ihn diverse interessante Features. So findet man auf dieser Scheibe (englischsprachige) Audiokommentare von Jack H. Harris (Produzent), Bruce Eder (Filmhistoriker), Irvin S. Yeaworth Jr. (Regie) und Robert Fields (Nebendarsteller des ‘Teenagers’ Tony Gressette).

Darüber hinaus kann man sich des originalen Kinotrailers erfreuen, der “Blob” als Quelle für durch Furcht bedingte Herz- und Hirnschläge hinstellte und dadurch erst recht lockte, die alte deutsche Titelsequenz sehen – auch Vorspänne wurden einst übersetzt – und sich über Steve McQueens Leben und Filmkarriere informieren. Ein hübsches Booklet mit Bildern, Zeichnungen und Plakatmotiven rundet die Extras ab.

(Die den Kapitelüberschriften vorangestellten Zitate stammen aus dem weiter oben erwähnten Titelsong “Beware of the Blob”; Text: Burt Bacharach & Hal David.)

P. S.: Wenn unser Ungeheuer “Blob” heißt, wie kann es dann ein “Schrecken ohne Namen” sein?

[md]

Titel bei Amazon.de

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Outlander

Erstellt von Michael Drewniok am 28. Januar 2010

outlanderOutlander

Originaltitel: Outlander (USA 2008)
Regie: Howard McCain
Drehbuch: Dirk Blackman u. Howard McCain
Kamera: Pierre Gill
Schnitt: David Dodson
Musik: Geoff Zanelli
Darsteller: James Caviezel (Kainan), Sophia Myles (Freya), Jack Huston (Wulfric), John Hurt (König Rothgar), Cliff Saunders (Boromir), Patrick Stevenson (Unferth), Aidan Devine (Einar), Ron Perlman (Gunnar), Bailey Maughan (Erick), John E. Nelles (Donal), James Rogers (Björn), Scott Owen (Aethril) uva.
Label/Vertrieb: Koch Media Home Entertainment
Erscheinungsdatum: 27.11.2009 (Leih-DVD) bzw. 29.01.2010 (Kauf-DVD u. Blu-ray)
EAN: 4020628961497 (Leih-DVD) bzw. 4020628961596 (Kauf-DVD/2-Disc Special Edition) bzw. 4020628957957 (Blu-ray)
Bildformat: 16 : 9 (2,35 : 1, anamorph)
Audio: DTS 5.1 (Deutsch), Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel: Deutsch
DVD-Typ: 1 x DVD-9 (Regionalcode: 2)
Länge: 110 min. (Blu-ray: 115 min.)
FSK: 16

Das geschieht:

Nach dem katastrophal fehlgeschlagenen Versuch, den Planeten der Morween in Besitz zu nehmen, sollte Pilot Kainan die toten Siedler zurück zum Heimatplaneten bringen. Eine jener Kreaturen, denen die Kolonisatoren zuvor übel mitgespielt haben, konnte sich auf das Raumschiff schleichen. Während des Fluges fällt sie über die Besatzung her. Das Schiff gerät außer Kontrolle. Über dem Planeten Erde stürzt es ab. Nur Kainan überlebt – und die Morween.

Sie sind im Skandinavien des Jahres 709 n. Chr. gestrandet. Während Kainan auf die per Funk gerufene Rettung wartet, will er die Bestie jagen. Die hat inzwischen das Dorf des Wikinger-Führers Gunnar zerstört und sämtliche Bewohner getötet. Kainan fällt den Männern von König Rothgar in die Hände, die ihn für den Mörder halten. Seine Herkunft verschweigend, gibt Kainan sich als Erdling aus der Fremde aus. Die Warnung vor dem “Drachen”, der nun in den Wäldern hause, schenken die Wikinger keinen Glauben. Trotzdem gelingt es Kainan allmählich, das Vertrauen der Königs, seines designierten Nachfolgers Wulfric und der schönen Königstochter Freya zu gewinnen.

Während eines nächtlichen Festes dringt Gunnar, der mit seinen Kriegern von einer Handelsfahrt heimgekehrt ist, racheschnaubend in Rothgars Dorf ein. Der Kampf ist noch nicht entschieden, als die Morween Freunde und Feinde angreift. Notgedrungen verbünden sich die Überlebenden. Das Dorf verwandelt sich in eine Festung, die jedoch die Kreatur keinesfalls aufhalten wird. Wie tötet man ein Wesen, dessen Haut mit Eisen und Feuer nicht zu durchdringen ist? Kainan hat einen Plan, doch er unterschätzt die Intelligenz der Morween, und außerdem ahnt er nicht, dass sein Gegner nicht mehr allein ist …

Gut geklaut ist manchmal doch gewonnen

Kainan ist Beowulf und gleichzeitig der 13. Krieger aus einem etwas ferneren Morgenland, der gegen Grendel (und Grendels Mutter) aus dem All kämpft. So etwa lässt sich die Story von “Outlander” knapp zusammenfassen, obwohl natürlich noch andere Zutaten in das Gebräu gerührt wurden, dass sich Drehbuch nennt: Mehr als ein bisschen “Predator” kommt ins Spiel, und entstanden scheint dieser Film in den Kulissen vom “Herrn der Ringe” (Teil 2: “Die zwei Türme”, Handlungssegment Rohan) zu sein.

Als Regisseur ist Howard McCain ebenso routiniert (oder gleichgültig) wie als Drehbuchautor. Über die Logik des Geschehens denkt man lieber nicht nach, worin die Freunde des B-Films viel Übung haben. Stattdessen freut man sich über die eingangs und dann in der zweiten Hälfte endlich zügig voranschreitende Handlung, die gefühlsduselige Durchhänger (Kainan spannt Wulfric die Braut aus und freundet sich mit einem Wikinger-Waisenkind an) verzeihen lässt. Filmkost dieser Qualität findet man außerhalb des Kinos immer noch selten, und tatsächlich wurde “Outlander” ursprünglich für die große Leinwand gedreht.

B-Movie mit A-Schauspielern

Dass “Outlander” nicht “direct to DVD” gehen sollte, belegt auch die Darstellerliste. James Caviezel hat Schauspieltalent (und Leidensfähigkeit) u. a. als Jesus Christus in Mel Gibsons “Die Passion Christi” (2004) unter Beweis gestellt. Als nicht nur unter Fremdlingen gestrandeter, sondern auch sonst vom Schicksal arg gebeutelter Mann beschränkt er sich dieses Mal zwar auf zwei Gesichtsausdrücke (traurig und böse), aber das reicht, um in einem Spektakel dieser Machart diverse Fragwürdigkeiten zu überspielen. (Wieso ist ein High-Tech-Soldat der Zukunft beispielsweise auch Meister des mittelalterlichen Schwertkampfs?)

Die meisten Nebenrollen bleiben hinter dichten Bärten und Zottellocken konturlos. Cliff Saunders gibt als glatzköpfiger Boromir den trinkfreudigen unerschütterlichen Kumpel, der mit einer tragischen Todesszene abtritt. Stets richtig liegt ein Regisseur, wenn er John Hurt engagiert, der hier selbst als Gandalf-Doppelgänger seiner Rolle individuelle Züge aufprägen kann. Kurz aber prägnant (oder lächerlich) bleibt Ron Perlmans Auftritt als lautstarker Kraftmensch Gunnar, der ebenfalls kahlhäuptig und bedrohlich tätowiert die Köpfe seiner Kampfgegner zwischen zwei Thorshämmern zerschmettert.

Als Wulfric spielt Jack Huston zwar eine der tragenden Nebenrollen, doch er ist blass als König in Ausbildung. Der dramaturgisch unausweichliche Konflikt zwischen Wulfric und Kainan, der eindeutig als Konkurrent und Nebenbuhler auftritt, ist kurz und flach. Viel zu schnell und reibungslos integriert sich Kainan, der Außerirdische, in die Wikinger-Schar.

Sophia Myles bleibt als Freya vor allem “love interest”. Zwar versucht das Drehbuch sie zur ebenso weiblichen wie schwertstarken Wikinger-Maid aufzubauen, doch dadurch wirkt Freya erst recht wie ein Klon der mittelirdischen Königsnichte Eowyn von Rohan. (Sie kocht aber offenbar besser.) Sie wird von zwei starken Männern geliebt und zwischendurch gerettet, wobei sie den einen oder anderen Stich selbst verteilen darf. Wieso Kainan sich ihretwegen für ein lebenslanges Erd-Exil entscheidet, will sich dem Zuschauer nicht erschließen.

Opulenz fürs Auge

Während in Sachen Kopf-Kino eher Schmalhans Küchenmeister ist, wird der Bauch – der beim Film-Zuschauer mit den Augen verkabelt ist – gut bedient. Knapp 50 Mio. Dollar sind für ein trickstarkes Epos im 21. Jahrhundert zwar ein Taschengeld – durchschnittlich gibt Hollywood für einen Film heutzutage (angeblich) 100 Mio. aus -, doch Regisseur Howard McCain bringt zwar keine Ideen aber jeden Cent auf die Leinwand.

Gedreht wurde “Outlander” weder in Skandinavien oder in Neuseeland, wohin die Produktion zunächst ziehen (und vom Trickstudio WETA betreut werden) sollte (woran eventuell der “Boromir” erinnert), sondern im östlichen Kanada, was aber in Ordnung geht, da die Wikinger Jahrhunderte, bevor Christopher Columbus Amerika ‘entdeckte’, auch dort gesiedelt haben. In Kanada ist der US-Dollar deutlich härter als in Hollywood. Das Budget gab deshalb nicht nur ein originalgroßes Drachenschiff, sondern auch ein riesiges Wikingerdorf mit Langhäusern, Werkstätten und Stallungen, einen grandiosen Königspalast und eine umlaufende Palisade her. Die Kamera liebt diese Kulisse zu Recht und schwelgt in eindrucksvollen Panoramabildern.

Auch im Inneren gibt es viel zu sehen. “Outlander” ist keiner dieser Spar-Filme, die Vergangenheit mit wackligen Pappmauern, kargem Inventar und viel Dunkelheit darstellen müssen. Hier wurde aus dem Vollen geschöpft. Selbst die Statisten tragen nicht die Lumpen aus einer “Stargate”-Staffel auf, sondern erscheinen in voller Wikinger-Pracht (aber ohne Hörner-Helme, womit gewisse historische Fakten gewahrt bleiben).

Staunenswerte Digitalitäten

“Outlander” ist ein B-Movie, das vom Zuschauer nicht verlangt, billige Tricks im Kopf wohlwollend in reales Geschehen umzudeuten. Was wir sehen, wirkt realistisch, und das schließt das Wüten außerirdischer Ungeheuer ausdrücklich ein. Bereits die ersten Minuten stimmen auf handwerkliche Qualität ein: “Outlander” setzt als SF-Abenteuer im Weltall mit einer turbulenten Absturzszene weit außerhalb der Erdumlaufbahn ein. Dieses Niveau kann fast durchweg gehalten werden. Der Planet der Morween ist ein bizarrer Ort, aber auch das von Wasser und Magma gleichermaßen durchströmte Höhlensystem unter dem Wikinger-Dorf ist ebenso aufwendig wie sauber getrickst. (Das ist wichtig, wenn man im schon 709 vulkanfreien Skandinavien dem Publikum ein Lava-Meer unter einem Wikingerdorf vorgaukeln will.)

“Digital” ist indes weiterhin kein Synonym für “perfekt”. Die Grenze der Illusion ist stets erreicht, wenn im Computer gestaltet wird, was das menschliche Auge bzw. das Hirn kennt. Vor allem Abweichungen im Bewegungsbild werden erbarmungslos entlarvt. In “Outlander” trifft es nicht unerwartet die Morweens. Verhalten sie sich ruhig, wirken sie außerordentlich echt, zumal sie oft altmodisch aber bewährt durch lebensgroße und mechanisch angetriebene Modelle verkörpert werden. Bei schnellen Bewegungen wirken die digitalen Morweens jedoch allzu offensichtlich der irdischen Schwerkraft enthoben. Ihr grünes Blut spritzt künstlich, die marsupilamilangen Kopf-ab-Schwänze schwingen eigenartig steif.

Ausnahmen bestätigen diese Regel: Großartig wirkt der Anblick der alten Morween, die ihren Schädel langsam von hinten durch einen Wasserfall schiebt. Glücklich war darüber hinaus der Einfall, dem an sich konventionell gestalteten Monster die Fähigkeit der Biolumineszenz zu gewähren: Ein Morween kann Körperteile und ‘Gesicht’ in buntes aber kaltes Licht hüllen. Es macht seine Opfer dadurch neugierig und verwirrt Feinde. Außerdem spiegelt sich seine Stimmung im Leuchten wider, was dem Film verständlicherweise hilft und buchstäblich prächtig herüberkommt.

“Was Splatter ist, bestimmen wir!”

Mehr denn je gleicht die Festsetzung der Altersfreigabe für phantastische Filme in Deutschland einem Glücksspiel. Im Zweifelsfall lieber zensieren, scheint die Faustregel zu lauten. Konsequent ist das selten, nachvollziehbar erst recht nicht. Die Herren & Damen mit den scharfen Scheren sind offenbar gnädiger, wenn der zu prüfende Film nicht eindeutig dem Horror-Genre angehört. “Outlander” profitiert von dieser Nachsicht als ein Film mit FSK-16-Freigabe, in dem Köpfe und andere Körperteile, begleitet von flüssigkeitsreichen Blutfontänen, durch die Lüfte wirbeln oder sich eine Königstochter aus einem Berg faulender Leichen wühlen muss. Diese Heftigkeiten gehören zur Geschichte, was aber aus Zensoren-Sicht längst kein Grund ist, sie überleben zu lassen.

Dass dem so ist, erfreut hoffentlich die Zuschauer sowie Regisseur McCain und seine Crew. Auf die Produzenten dürfte es wenig Eindruck machen. “Outlander” gehört zu den Flops des Filmjahrs 2009. Freilich sind besagte Produzenten selbst Schuld. Sie verloren die Nerven und das Zutrauen zum Film, den sie in wenigen Kinos und quasi ohne Werbung durchlaufen ließen. Nicht einmal ein Drittel seiner Kosten spielte er auf diese Weise ein. “Outlander” ist kein gutes Kino, aber dieses Schicksal ist unverdient. Das gute, alte, d. h. stringent auf Unterhaltung zielende B-Movie ist ganz und gar kein Auslaufmodell. “Outlander” beinhaltet keinen einzigen originellen Einfall. Den Spaß verdirbt das nicht.

DVD-Features

Was den Produzenten an Profit im Kino entging, sollen DVD und Blu-ray ausgleichen. “Outlander” erscheint deshalb in der DVD-Kaufversion als “2-Disc Special Edition”. Die üblichen Features – Trailer, “Making Of”, geschnittene Szenen, Bericht über die Spezialeffekte und Audio-Kommentar – hätte man mit dem Hauptfilm auf eine Scheibe brennen können, aber so lässt sich ein höherer Kaufpreis verlangen.

Infos zum Film gibt es außerdem im Internet.

[md]

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Titel bei Amazon (Blu-ray)

Preisrätsel/Gewinnspiel 2 x 1 -DVD: (2-Disc Special Edition)
Um jeweils einen der Preisrätseltitel zu gewinnen, muss einfach folgende Aufgabe beantwortet werden:
In welchem Jahr stranden die Protagonisten in Skandinavien? Die richtige Antwort an redaktion(x)filmrezicenter.de mailen (als kleinen Spamschutz bitte (x) durch @ ersetzen, vielen Dank). Im Betreff bitte “Filmpreisrätsel” und den Filmtitel eintragen. Danke. Sobald zwanzig Mails mit den richtigen Antworten eingegangen sind, werden unter diesen Einsendern die Gewinner ausgelost. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen! Die Gewinner lauten: Liara Barkanowitz und Daniel Bergmann. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

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PREISRÄTSEL / GEWINNSPIEL: 2 x 1 (KOSENLOSE!) DVD: “Siegburg” – der neue Film von Uwe Boll

Erstellt von Detlef Hedderich am 28. Januar 2010

cover_siegburg_dvd

Der neue Film von Uwe Boll ab 14. Januar 2010 neu auf DVD und Blu-ray!

Darsteller: Edward Furlong, Sam Levinson, Steffen Menneskes, Shaun Sipos u.a.


Zum Inhalt:

Dieser erschütternde Psychothriller basiert auf den realen grausamen und brutalen Ereignissen, die hinter den Gittern der Justizvollzugsanstalt Siegburg im Jahr 2006 stattfanden. SIEGBURG erzählt die Geschichte, wie es zum gewaltsamen Tod eines Häftlings durch drei rücksichtslose Hooligans kam. Über mehrere Stunden folterten und misshandelten die drei Männer ihren Mitinsassen und trieben ihn schließlich in den Selbstmord. Der Vorfall löste einen Skandal aus, da die Folterungen während des gesamten Zeitraumes von den Wärtern unentdeckt blieben. Mit “AMERICAN HISTORY X”-Star Edward Furlong in der Hauptrolle ist SIEGBURG eine fesselnde und verstörende Geschichte über harte Männer, die an einem noch härteren Ort gefangen sind. Siegburg ist ein Film der starke Reaktionen auslöst und dessen Bilder lange in Erinnerung bleiben, selbst wenn die Gefängnistür schon längst wieder fest verschlossen ist.

Um die beklemmende Situation hinter den Gefängnismauern möglichst realistisch nachzustellen, durften die Darsteller die Zelle während der Proben und der Dreharbeiten nicht verlassen. Außerdem ließ Regisseur Uwe Boll („Far Cry“) alle Dialoge komplett improvisieren. Siegburg ist ein eindrucksvolles Psychogramm über Menschen in Extremsituationen, Gruppenzwang und die Eskalation von Gewalt. Beim Brüsseler Filmfestival wurde Siegburg aus einer Auswahl von über 150 Filmen auf Platz 2 gewählt.

Blu-ray Disc bei Amazon.de
DVD bei Amazon.de

Preisrätsel/Gewinnspiel 2 x 1 DVD
Um jeweils einen der Preisrätseltitel zu gewinnen, muss einfach folgende Aufgabe beantwortet werden: Wie heisst der Darsteller, der den Siegburg spielt
? Die richtige Antwort an redaktion(x)filmrezicenter.de mailen (als kleinen Spamschutz bitte (x) durch @ ersetzen, vielen Dank). Im Betreff bitte “Filmpreisrätsel” und den Filmtitel eintragen. Danke. Sobald zwanzig Mails mit den richtigen Antworten eingegangen sind, werden unter diesen Einsendern die Gewinner ausgelost. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!Bei FSK 18 Titeln prüfen wir das Alter der Gewinnpreiseempfänger! Die Gewinner lauten: Lars Bergmann und Adam Dangel. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

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“SURROGATES – MEIN ZWEITES ICH” startet in Deutschland am 21. Januar 2010 in den Kinos / Interview mit Bruce Willis!

Erstellt von Detlef Hedderich am 28. Januar 2010

surrogates_hauptplakat

Regie: Jonathan Mostow
Darsteller: Bruce Willis, Rosamunde Pike, Ving Rhames, Boris Kodjoe

startet in Deutschland am 21. Januar 2010

im Verleih von Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Ein College-Student wird auf mysteriöse Weise ermordet. Im Zuge ihrer Ermittlungen finden die FBI-Agenten Greer (BRUCE WILLIS) und Peters (RADHA MITCHELL) heraus, dass der Tote mit einem Mann namens Canter (JAMES CROMWELL) in Verbindung stand. Dieser ist der Schöpfer eines revolutionären Hightech-Systems, mit dessen Hilfe sich makellose Roboterkopien von Menschen herstellen lassen – gesunde, fitte und gutaussehende Maschinen, die sich gemütlich vom Wohnzimmersofa aus steuern lassen… Aber wenn Roboter stellvertretend für einen Menschen leben können, können sie da nicht auch Dinge für einen tun, die man sonst selbst nie gewagt hätte? Damit nicht genug. Diese Prämisse macht auch die Mörderjagd zunehmend schwieriger. Wer ist echt, wer ist Kopie in einer Welt voller Maschinenmenschen und Masken? Kann man da überhaupt noch jemandem trauen? Greer und Peters setzen trotzdem alles daran, ihren Job zu Ende zu bringen. Doch irgendeine geheimnisvolle Macht hat etwas dagegen. Und die macht weder vor Menschen noch vor ihren Klonen halt…

Mit SURROGATES – MEIN ZWEITES ICH realisierte Genre-Spezialist Jonathan Mostow (TERMINATOR 3 – REBELLION DER MASCHINEN) einen hochspannenden Action-Thriller mit verblüffenden futuristischen Elementen. Dabei spielt die Adaption der berühmten Graphic Novel von Robert Venditti und Brett Weldele geschickt mit der brisanten Frage: Was wäre, wenn außer uns noch ein zweites, computergesteuertes Ich existieren würde?

Neben tricktechnischen Meisterleistungen und Adrenalin-treibenden Verfolgungsjagden haben hier vor allem die Make-Up-Künstler sensationelle Arbeit geleistet. Sie sorgten dafür, dass die Stars von SURROGATES in einzigartigen Doppelrollen zu sehen sind. Allen voran begeistert Bruce Willis sowohl als alternder, zerschundener Agent in bester „Stirb langsam”-Manier, als auch als junger verwegener Blondschopf mit makellosem, weil künstlich hergestellten Body. Ihm zur Seite stehen zwei der aufregendsten Blondinen SILENT HILL-Star Radha Mitchell als toughe FBI-Kollegin und Ex-Bond-Girl Rosamund Pike (STIRB AN EINEM ANDEREN TAG) als perfekte Ehefrau. Herausragende Nebendarsteller wie das einstige Supermodel Boris Kodjoe als FBI-Boss und die Ikone des afroamerikanischen Kinos, Ving Rhames (PULP FICTION) als Prophet, machen diese faszinierende wie tempogeladene Gratwanderung zwischen Mensch und Maschine, zwischen Sein und Schein zu einem mitreißenden Kinoerlebnis.

Surrogates

Interview mit Bruce Willis

INTERVIEWER

Jetzt verraten Sie mir doch mal, was die Zuschauer dieses Films erwartet.

BRUCE WILLIS

Na ja, es ist ein Suspense-Thriller, ein Action-Thriller voller Spannung, der absolut sehenswert ist. Gleichzeitig ist er auch ein Mystery-Thriller mit Krimielementen, zum Beispiel, als ich eine Straße entlang renne und wieder mal so aussehe, als würde ich die Welt retten wollen. Das ist jetzt ungefähr das zehnte Mal, oder Paul? Das zehnte Mal, dass ich…

PAUL

Wie bitte?

BRUCE WILLIS

Das zehnte oder elfte Mal, dass ich die Welt rette?

PAUL

Mindestens.

BRUCE WILLIS

Und es ist auch ganz schön schwierig, Schauspieler zu sein. Man muss sich ganz schön viel Text merken.

INTERVIEWER

Können Sie uns etwas über Ihren Charakter erzählen?

BRUCE WILLIS
Haben Sie den Witz verstanden?

INTERVIEWER

(lacht)

BRUCE WILLIS

Das war ein Witz. Mein Charakter? Er ist launisch. Er ist reizbar, er ist Polizist. Er ist unzufrieden damit, wie die Dinge laufen, und er kommt mit seiner Frau nicht zurecht. Seine Frau ist ihm aufgrund dieser Surrogates fremd geworden, und er möchte sie einfach wiederhaben. Ein Nebeneffekt dieser Surrogates ist, dass die Leute dazu neigen, sich hinter dieser Maske zu verstecken, was natürlich an sich nichts Schlimmes ist. Ich wette, es gibt auf dieser Welt viele Leute, die sich gern hinter ihrer Maske verstecken würden und es auch tun.

INTERVIEWER

Könnten Sie uns bitte etwas mehr über die Idee dieser Surrogates erzählen?

BRUCE WILLIS

Ich versteh sie nicht. Nein, doch, natürlich kann ich das erklären. Es geht dabei um…Haben Sie ein Handy dabei?

INTERVIEWER

Ja.

BRUCE WILLIS

In Ordnung. Haben Sie einen Blackberry?

INTERVIEWER

Mm.

BRUCE WILLIS

Erinnern Sie sich noch daran, als Sie noch keinen Blackberry hatten und nicht ständig mit dem Handy unterwegs waren oder ununterbrochen mit der Welt in Kontakt standen? Betrachten Sie den Blackberry als Weiterentwicklung dieser Technologie bis hin zu dem Punkt, an dem man eine Art Stellvertreter, einen Alter Ego entwickelt, der allen Gefahren trotzt und den eigentlichen Benutzer des Blackberrys beschützt. Über diesen Blackberry wird dem Surrogate mitgeteilt, was er tun und wie er denken und sich bewegen soll. Das lässt sich nur schwer erklären. Es ist eher ein visuelles Konzept als ein verbales, aber im Prinzip geht es genau darum. Irgendwann gerät dann dieses weltweite Konzept, in dem jeder einen Surrogate, einen Alter Ego da draußen besitzt, plötzlich aus den Fugen.

INTERVIEWER

Es ist eine interessante Vorstellung, die sich mit unserer tatsächlichen Besessenheit in Bezug auf Schönheit und Technologie befasst.

BRUCE WILLIS

Genau.

INTERVIEWER

Hat Sie das von Anfang an interessiert, als Sie es gelesen hatten?

BRUCE WILLIS

Es interessiert mich überhaupt nicht. Was mich wirklich beunruhigt, ist die Gefahr, die darin liegt, dass Menschen Informationen immer schneller kommunizieren wollen. Michael Jacksons Tod ist ein gutes Beispiel dafür. Innerhalb von vier Sekunden oder zumindest in kürzester Zeit wusste die ganze Welt davon, und das wäre vor zehn, geschweige denn vor 20 Jahren noch undenkbar gewesen. Informationen werden immer kompakter und schneller. Ich bin kein großer Fan von sozialen Netzwerken in elektronischer Form. Wenn der Strom ausfiele, müssten wir alle auf der Stelle nach Hause gehen.

INTERVIEWER

Was ja durchaus…

BRUCE WILLIS

War das eine gute Erklärung? Ich bin mir da nicht mehr so sicher.

INTERVIEWER

Nein, nein, das war großartig. Ich muss Sie aber noch zu Ihren Schauspielerkollegen befragen, zuerst mal zu Radha Mitchell. Wie würden Sie die Beziehung zwischen diesen beiden Charakteren beschreiben und wie lief die Zusammenarbeit mit ihr?

BRUCE WILLIS

Sie meinen jetzt mit Radha?

INTERVIEWER

Ja.

BRUCE WILLIS

Sie ist großartig. Sie ist eine hervorragende Schauspielerin, die ihre Sache sehr gut gemacht hat. Und es macht Spaß, mit ihr zusammen zu arbeiten. Sie ist witzig, einfach nur toll. Sie wird noch viele tolle Filme drehen.

INTERVIEWER

Und wie ist Ihre Beziehung im Film?

BRUCE WILLIS

Wir sind beide Polizisten, Partner. Und wir besitzen auch unsere Surrogates, die ebenfalls zusammen arbeiten. Ich weiß jetzt nicht, ob ich Ihnen das verraten darf, aber es gibt im Film einige Hinweise darauf, dass Surrogates tatsächlich Sex miteinander haben können, aber Radhas Surrogate und meiner haben keinen Sex miteinander. Ich weiß jetzt auch nicht, warum ich das verraten habe, aber ich wollte es nur als Beispiel anführen.

INTERVIEWER

(lacht)

BRUCE WILLIS

Meine größte Sorge in Bezug auf Technologie und dem Film über Technologie ist die, dass ich eine jüngere Tochter mit Namen Rumer habe, die ebenfalls Schauspielerin ist. Nächste Woche wird sie 21, und am 11. September kommt ein Film, in dem sie mitspielt, in die Kinos. Unser Film „Surrogates“ hingegen erscheint erst am 25. September, und jetzt ist meine größte Sorge ist jetzt, dass ihr Film unserem den Rang abläuft. Hoffentlich nicht, denn das würde ich zu Hause nicht überleben.

INTERVIEWER

(lacht) Und zu guter Letzt…

WOMAN ON SET

Tut mir leid. Die Zeit ist um.

INTERVIEWER

Ach so, verstehe.

BRUCE WILLIS

Na gut, eine Frage geht noch.

INTERVIEWER

Na dann. Es geht um Rosamund Pike. Sie haben sie vorhin erwähnt.

BRUCE WILLIS

Rosamund ist großartig.

INTERVIEWER

Sie spielt Ihre Frau.

BRUCE WILLIS

Mm.

INTERVIEWER

Könnten Sie uns noch kurz etwas über Ihre Beziehung und das Verhältnis Ihrer Charaktere erzählen? Wie war es, mit ihr zusammen zu arbeiten?

BRUCE WILLIS

Na ja, es ist eine entfremdete, angespannte Beziehung. Sie ist eine großartige Schauspielerin mit klassischer Ausbildung. Ich weiß nicht genau, ob sie noch Theater spielt, aber sie stand damals mit Judi Dench in England auf der Bühne. Sie ist großartig, eine ganz bezaubernde Person, die viel zu diesem Film beigetragen hat. Ich würde gern jederzeit wieder mit ihr zusammen arbeiten.

INTERVIEWER

Na dann. Vielen Dank, dass Sie sich heute Zeit genommen haben.

BRUCE WILLIS

Ich hab zu danken.

INTERVIEWER

Es war nett, Sie kennen gelernt zu haben.

BRUCE WILLIS

Danke, ganz meinerseits.

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Preisrätsel / Gewinnspiel 2 x 1 (KOSTENLOSE!) Blu-ray Disc: “MIDNIGHT CHRONICLES”

Erstellt von Detlef Hedderich am 26. Januar 2010

cover_midnight-chronicles_dvd_kleinDarsteller: Charles Hubbell, Matt Amendt, Steve Sweere, Dawn Brodey u.a.

Zum Inhalt:

In der Welt von Midnight herrscht undurchdringbare Finsternis. Nach vielen Jahren des Krieges hat die dunkle Gottheit Izrador alle Helden und Armeen der freien Rassen unterworfen. Izrador herrscht mit eiserner Faust und die Menschheit führt ein Sklavendasein in der Dunkelheit. Machtlos haben sich Elfen und Zwerge in die Abgeschiedenheit der Berge und Wälder zurückgezogen. In diesen düsteren Zeiten sendet die Kirche Mag Kiln (Charles Hubbell, „The Days Before Belvedere“) aus, um das Verschwinden eines Priesters zu ergründen. Die Spur führt in die Stadt Blackweir, in der Mag einem alten Zauber und einem mächtigen Geheimnis auf die Spur kommt, das bis in die tiefen seiner eigenen Seele reicht.

„Midnight Chronicles“ ist die bildgewaltige, filmische Umsetzung des gleichnamigen Computerspiels des bekannten Spiele-Erfinders Christian T. Petersen, der selbst auf dem Regiestuhl Platz nahm. Das Fantasyabenteuer besticht durch tolle Spezialeffekte und eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen und wird untermalt durch die Musik „Fire and Ice“. Als Extras bieten DVD und Blu-ray: Audiokommentar, Making of, Visual Effects, Deleted Scenes, Behind the Scenes, Making of, Bildergalerie und Trailer, sowie ausführliche Biografien auf der DVD.

Blu-ray Disc bei Amazon.de
DVD bei Amazon.de

Preisrätsel/Gewinnspiel 2 x 1 Blu-ray Disc
Um jeweils einen der Preisrätseltitel zu gewinnen, muss einfach folgende Aufgabe beantwortet werden:
Wie heisst die dunkle Gottheit von Midnight? Die richtige Antwort an redaktion(x)filmrezicenter.de mailen (als kleinen Spamschutz bitte (x) durch @ ersetzen, vielen Dank). Im Betreff bitte “Filmpreisrätsel” und den Filmtitel eintragen. Danke. Sobald zwanzig Mails mit den richtigen Antworten eingegangen sind, werden unter diesen Einsendern die Gewinner ausgelost. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen! Die Gewinner lauten: Ingolf Jordani, Marek Schlusnus, HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

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House – Die Schuldigen werden bestraft

Erstellt von Michael Drewniok am 21. Januar 2010

houseHouse – Die Schuldigen werden bestraft

Originaltitel: House (USA 2008)
Regie: Robby Henson
Drehbuch: Rob Green u. Frank Peretti
Kamera: Marcin Koszalka
Schnitt: Andrea Bottigliero
Musik: David E. Russo
Darsteller: Reynaldo Rosales (Jack Singleton), Heidi Dippold (Stephanie Singleton), Julie Ann Emery (Leslie Taylor), J. P. Davis (Randy Messsarue), Leslie Easterbrook (Betty), Bill Moseley (Stewart), Lew Temple (Pete), Michael Madsen (Tin Man/Polizist), Alana Bale (Susan), Mark Fierer (Randys Vater), Florentyna Synowiecka (Melissa), Andrew Gorzen (Leslies Onkel) u. a.
Label/Vertrieb: Sunfilm Entertainment
Erscheinungsdatum: 04.12.2009 (Leih-DVD) bzw. 08.01.2010 (Kauf-DVD u. -Blu-ray)
EAN: 4041658500753 (Leih- u. Kauf-DVD) bzw. 4041658590754 (Blu-ray)
Bildformat: 16 : 9 (1,85 : 1, anamorph)
Audio: Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel: Deutsch
DVD-Typ: 1 x DVD-9 (Regionalcode: 2)
Länge: 96 min. (Blu-ray: 99 min.)
FSK: 16

Das geschieht:

Nach dem tragischen Unfalltod ihrer Tochter Melissa und trotz zahlreicher Therapiestunden haben sich Jack und Stephanie Singleton nichts mehr zu sagen. Stattdessen streiten sie, und das tun sie auch, während sie irgendwo im US-Staat Alabama durch einen einsamen Wald fahren. Es kommt, wie es in einem Film dieser minderen Güteklasse kommen muss: Jack rast mit dem Wagen in einen Graben. Das Handy bleibt ohne Empfang, sodass unsere beiden Pechvögel froh sind, im abgelegenen und ungastlich wirkenden “Wayside Inn” unterschlüpfen zu können. Dort treffen sie Leslie und Randy, die ebenfalls Pech mit dem Wagen hatten.

Hotelchefin Betty ist keine Frau, die den Besuchern ein Gefühl des Willkommenseins vermittelt. Noch übler wirken Stewart, der ungehobelte Hausmeister, und Pete, Bettys beschränkter Sohn, der sich umgehend an Leslie heranmacht. Schon will Stephanie angewidert das Haus verlassen, da taucht vor der Tür ein maskierter und mit einer Schrotflinte bewaffneter Mann auf: Der “Tin Man”, ein mörderischer Psychopath, will die ‘Gäste’ des “Wayside Inn” für ihre ‘Sünden’ bestrafen: Wenn sie nicht bis zum Morgengrauen einen aus ihrer Runde ausgewählt und umgebracht haben, will er sie alle töten.

Voller Angst ergreift das Quartett die Flucht. Der Keller des Gasthauses ist ein Labyrinth, in dem es umgeht: Visionen vergangener Vergehen suchen die Flüchtigen heim. Sie haben in der Tat alle etwas zu verbergen, das sie nunmehr noch einmal durchleben müssen. Jack stößt dabei auf Susan, die sich gegen den “Tin Man” stellt. Nach und nach erkennen die Gestrandeten, dass sie in einem Zwischenreich gefangen sind und um ihre Seelen kämpfen müssen. Susan ruft zum Kampf gegen den “Tin Man” auf, doch sie überschätzt das Gemeinschaftsgefühl der Leidensgenossen. Bis der Morgen tatsächlich graut, werden Verrat und Feigheit ihre Opfer fordern …

Der Teufel sieht alles & verzeiht nichts

Da es auf dieser Welt nichts gibt, das es nicht gibt, dürfte die Existenz eines  phantastischen Subgenres, das sich “spiritual thriller” oder “religious fiction” nennt, kaum überraschen. Wie alle Religionen basiert auch der Erfolg des Christentums auf ständiger Kontrolle und der Rekapitulation fundamentaler Verhaltensregeln. Zum Kummer derer, die sich berufen fühlen, dies zu beaufsichtigen, genügt es längst nicht mehr, den Schäfchen zu predigen und ihnen dabei jene Werte zu vermitteln, die “christlich” genannt werden. Auch der Glaube muss heute unterhaltsam verpackt werden. Dass dies funktioniert, ist keine neue Entdeckung. Seit jeher haben vor allem liberaler denkende Zeitgenossen die Möglichkeiten genutzt, die ihnen der technische Fortschritt öffnete. Deshalb gibt es heute christliche Comics, christlichen Heavy-Metal-Rock und eben christliche Phantastik.

“House”, der Film, entstand nach einem gleichnamigen Roman, den Ted Dekker und Frank E. Peretti 2006 veröffentlichten. Vor allem Dekker hat sich auf “christliche Fantasy” spezialisiert. Seine zahlreichen Beiträge zu diesem Genre bilden mehrere Zyklen. Obwohl er seine Romane als Unterhaltung bezeichnet, bezieht Dekker eindeutig Stellung. Die Welt ist für ihn nicht nur Daseinsort, sondern auch Schauplatz eines ewigen Kampfes zwischen Gut und Böse. Jederzeit kann der Mensch in eines dieser Gefechte gezogen werden. Dann gilt es Farbe zu bekennen, buchstäblich Seelenstärke sowie Bußfertigkeit zu beweisen und die Krise mit Gottvertrauen, Liebe und notfalls dem Willen zur Selbstaufgabe zum Wohle des Mitmenschen zu meistern.

Langeweile ist der Manipulation nicht hilfreich

Dekkers Werke werden in geistig entsprechend gepolten Kreisen viel gelesen. Dieser Erfolg soll nach Möglichkeit umgemünzt werden. Dazu bietet der Film ein geeignetes Medium. Schon 2006 drehte Robby Hensen ebenfalls nach einer Romanvorlage von Dekker den Film “Thr3e” (dt. “Thr3e – Gleich bist du tot”), der inhaltlich große Ähnlichkeiten mit “House” aufweist: Die Sünden der Vergangenheit leben weiter, und irgendwann muss sich der Verursacher ihnen stellen. Dann ist es ratsam zu wissen, wie man diese Herausforderung meistern kann.

Wer nicht ‘nur’ unterhalten, sondern auch belehren will, schwebt stets in Gefahr, im Eifer des Gefechts bzw. im Dienst der guten Sache erst ins Dozieren und dann ins Predigen zu geraten. Vor allem der nicht regelmäßige Kirchgänger stellt indes ein scheues Wild dar, und den erhobenen Zeigefinger verabscheut auch der Filmfreund mindestens ebenso heftig wie Schleichwerbung. Deshalb gilt es behutsam vorzugehen.

“House” ist allerdings ein krudes Durcheinander, in dem jeder Versuch einer möglichen Manipulation hoffnungslos untergeht. Es bleibt nur ein laues Filmchen mit einem Plot, der – das dürfte Henson und Drehbuchautor Peretti besonders schmerzen – zuvor von deutlich weniger christlich gesonnenen Filmemachern wesentlich besser weil effektvoller realisiert wurde.

Das Auge ist ein unbarmherziges Organ

Ihren Weg per Film zu einer besseren Welt mussten Henson und Peretti offenkundig ohne finanzielle Unterstützung durch fromme Gesinnungsgenossen einschlagen. “House” ist eine Low-Budget-Produktion, die (wie schon “Thr3e”) in Polen (der Heimat von Papst Johannes Paul II.) entstand, wo aus dem Dollar mehr Film als in Hollywood gepresst werden kann.

Groß kann das finanzielle Polster trotzdem nicht gewesen sein, denn “House” erreicht nicht einmal B-Movie-Niveau. Sicherer Maßstab ist in der heutigen Filmwelt das Niveau der CGI-Tricks. Sie gelten als Allzweckwaffe im Versuch, das Übernatürliche realistisch zu bebildern. In der Tat können längst digitale Welten erschaffen werden, die absolut ‘natürlich’ wirken. Freilich sind zwei Faktoren unverändert geblieben: Gute Tricks kosten Geld. Das menschliche Auge ist inzwischen an digitale Spezialeffekte gewöhnt und kann sie sehr gut als solche erkennen. Der daraus resultierende Verdruss ist dem Filmgenuss wenig zuträglich.

Ausgerechnet die finanziell weniger bestückten Produktionen greifen gern auf CGI-Effekte zurück; “House” bildet da keine Ausnahme. Die Strafe folgt umgehend: Wo bereits die ‘klassischen’ Tricks (Gruselmasken, künstliche Körperteile, Blutbeutel) nicht gerade überzeugend gelingen, lassen die per PC geschaffenen Illusionen erst recht zu wünschen übrig.

Wer mimt mit – oder muss mitmachen?

Zwar lassen sich heutzutage auch Filmstars zum Dreh ins (osteuropäische) Ausland locken, aber weiterhin tummeln sich dort vor allem Darsteller, die diesen Aufenthalt mit der Rollenzusage in Kauf nehmen mussten. Kostengünstige Produktionen wie “House” binden TV-”Gaststars”, Soap-Opera-Mimen oder andere No-Names, die es gewohnt sind, für wenig Geld und unter harten Drehbedingungen – hier primär das Waten durch Schlamm und Schmutzwasser – ihre Szenen schnell hinter sich zu bringen. Wie unsere Darsteller deutlich unter Beweis stellen, gilt Talent dagegen als sekundäres Gut. (Dies lässt sich übrigens auch auf die Synchronsprecher übertragen, die ölig-nölig, jede Betonung verfehlend oder falsch setzend letzte Reste von Spannung und Stimmung abtöten.) Wenn es lohnt, jemandem bei seinem Job zu beobachten, dann ist es Michael Madsen, der pro Jahr in durchschnittlich zehn Filmen spielt und deshalb durch Kritikerschelte ohnehin schwer zu erreichen ist.

Das Drohen & Wüten, das Bereuen & Weinen, das Flüchten & Scheitern verfolgt der Zuschauer völlig unbeteiligt. Die einfallslose Regie bringt keine Bewegung ins müde Spiel. Worauf die Geschichte hinausläuft, ist viel zu schnell klar. Überraschungen gibt es nicht. Falls Henson glaubt, er könne sie durch Tragik und den schockierenden Prozess allmählicher Erkenntnis ersetzen, liegt er falsch. Das ‘Große Finale’ erweist sich als plumper, im Zeitraffer gestalteter Showdown zwischen Gut & Böse, dem die minderwertigen CGI-Effekte zusätzlich schlecht bekommen. Natürlich bleibt für jene Figuren, die gerade noch rechtzeitig ihr Heil in Liebe und Gewaltverzicht gesucht haben, die Belohnung nicht aus. Weil dies ein christliches Mystery-Drama ist, darf zusätzlich nicht der Hinweis fehlen, dass das Böse nur kurzfristig besiegt werden kann und weiterhin lauert. Diese Lehre sollte man verinnerlicht haben, wenn man beim nächsten Besuch in der Videothek die Neuerscheinungen mustert.

DVD-Features

Dem deutschen Label muss bereits geschwant haben, dass “House” sich nicht an die Spitzen der DVD- oder Blu-ray-Charts setzen wird. Auf Zusatzmaterial wurde deshalb verzichtet.

[md]

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China will Siegeszug von «Avatar» stoppen!

Erstellt von Detlef Hedderich am 20. Januar 2010

Peking (dpa) – Trotz des starken Besucheransturms darf die Mehrheit der Kinos in China den Film «Avatar – Aufbruch nach Pandora» ab Freitag nicht mehr zeigen. Kinos in Peking berichteten, lediglich in Lichtspieltheatern mit 3D-Technologie könnte der bisher erfolgreichste Film in China noch gesehen werden.

Inwieweit der Siegeszug des prämierten Hollywood-Streifens in China aus ideologischen Gründen oder wegen seiner starken Konkurrenz für heimische Filme gestoppt werden soll, blieb unklar.

Der Science-Fiction hat bei Chinesen einen Nerv getroffen, weil sich viele durch die Geschichte über die gewaltsame Vertreibung eines Volkes an das Schicksal ihrer eigenen Familien erinnert fühlen, die zwangsweise ihre Häuser für neue Immobilienprojekte verlassen müssen. China hat 1700 Lichtspieltheater mit mehr als 4000 einzelnen Kinosälen, von denen aber nur gut 500 dreidimensional ausgelegte Filme zeigen können.

Chinas Propagandabehörden wollten «Avatar» vorzeitig auslaufen lassen, «weil er die Besucher an Zwangsumsiedlungen denken lässt und möglicherweise Gewalt auslösen könnte», berichtete die Hongkonger Zeitung «Apple Daily». Auch nehme der ausländische Film heimischen Produktionen die Einnahmen weg. «Avatar» wird von Samstag an durch den chinesischen Streifen «Konfuzius» ersetzt, mit dem traditionelle Werte des Philosophen propagiert werden sollen.

Die bekannte Kolumnistin Hung Huang beschrieb in der «China Daily», warum sich viele Chinesen mit dem Na’vi-Volk in dem Fantasie- Film identifizieren und sprach von einem «sozialen Phänomen». «All die zwangsweisen Umsiedlungen alter Nachbarschaften in China machen uns heute zu den einzigen Erdenbürgern, die wirklich das Leid der Na’vi nachempfinden können.»

Der berühmte Blogger Han Han meinte: «Für Zuschauer in anderen Ländern ist eine solche brutale Räumung jenseits ihrer Vorstellungskraft. Es kann nur auf einem anderen Planeten oder in China stattfinden.» Selbst die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua schrieb, viele Kinogänger sähen in dem Film «eine erfolgreiche Schlacht gegen eine Zwangsräumung». In dem Drama fänden Chinesen «einen bekannten sozialen Konflikt» wieder – erzwungene Abrisse durch Immobilienunternehmen und Stadtverwaltungen.

«Ich frage mich, ob James Cameron heimlich in China gelebt hat, bevor ihm eine solchen Idee für die Geschichte von “Avatar” kam, wenngleich mit einem vielversprechenden Ende», zitierte die Staatsagentur einen Blogger. Offen zitierte Xinhua auch den Kommentar eines Internetnutzers: «Wenn in China ein Immobilienunternehmen ein Stück Land haben will, müssen die Bewohner weichen – wenn sie sich weigern, greift das Immobilienunternehmen zu Gewalt.»

In den ersten acht Tagen hatte «Avatar» in China bereits die Rekordsumme von 300 Millionen Yuan (30 Millionen Euro) eingespielt. Ob das erklärte Ziel von 500 Millionen Yuan nach dem weitgehenden Rückzug noch erreicht werden kann, ist ungewiss. Der Film hatte eigentlich über die wichtige Ferienzeit zum chinesischen Neujahrsfest noch bis Ende Februar in den Kinos laufen sollen.

«Avatar» hatte in der Nacht zum Montag den Golden Globe als bester Film des Jahres gewonnen. Auch wurde sein Regisseur James Cameron von der Vereinigung der Auslandspresse in Hollywood ausgezeichnet.

avatar

Fitzpatrick, Lisa
Avatar

James Cameron – Die Entdeckung einer neuen Dimension
Vorwort von Landau, John. Übersetzt von Kretschmer. Einführung von Jackson, Peter. Nachwort von Cameron, James
Verlag :      Knesebeck
Website: http://www.knesebeck-verlag.de
ISBN :      978-3-86873-189-7
Einband :      gebunden
Preisinfo :      19,95 Eur[D] / 20,60 Eur[A] / 34,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      108 S., 120 farb. abb. – 25,4 x 30,0 cm
Erschienen :      11.2009
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PREISRÄTSEL / GEWINNSPIEL: 2 x 1 (KOSTENLOSES!) Exemplar: MARIA, IHM SCHMECKT’S NICHT!

Erstellt von Detlef Hedderich am 14. Januar 2010

PAR-0057_001 DVD-Cover _Maria, ihm schmeckt's nicht!_ (Leih).indMARIA, IHM SCHMECKT’S NICHT!
Top-Komödie nach Jan Weilers Buch-Bestseller!
DVD- und Blu-ray-Verleihstart: 07. Januar 2010
DVD- und Blu-ray-Verkaufsstart: 14. Januar 2010

Jan (Christian Ulmen) möchte die Deutsch-Italienerin Sara (Mina Tander) heiraten. Ganz unspektakulär. Nur standesamtlich. Doch Jan hat die Rechnung ohne seinen zukünftigen Schwiegervater gemacht. Antonio (Lino Banfi), der 1965 als Gastarbeiter nach Deutschland kam und mit der Deutschen Ursula (Maren Kroymann) verheiratet ist, verlangt eine Hochzeit in Süditalien. Basta! Jan, Sara und ihre Eltern reisen nach Campobello, um die große Feier mit der ganzen Sippschaft vorzubereiten. Konfrontiert mit südlichem Temperament, fremder Küche, weichen Betten und harter Bürokratie, muss Jan sich eines Tages fragen, ob Sara und ihre Familie wirklich die Richtigen für ihn sind…

MARIA, IHM SCHMECKT’S NICHT! ist eine herzerfrischende Culture-Clash-Komödie nach dem gleichnamigen Bestseller von Jan Weiler, der gemeinsam mit Daniel Speck das Drehbuch schrieb. Neele Leana Vollmar („Friedliche Zeiten“, “Urlaub vom Leben“) inszenierte die turbulente Geschichte von Oktober bis Dezember 2008 in Gravina im italienischen Apulien sowie in München, Krefeld und Duisburg.

Weitere Informationen finden Sie auch unter: http://www.maria.film.de

Ausstattung der DVD:
Bildformat: 1.85:1 in 16:9
Tonformat: Deutsch Dolby Digital 5.1, Deutsch DTS 5.1, Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte möglich
Prod.-Jahr: 2009
FSK: o.A.
Länge: ca. 89 Min.
Extras: Interviews (ca. 15 Min.), Deleted Scenes, Making of (ca. 5 Min.), Musikvideo Sportfreunde Stiller (ca. 3,5 Min.), Die Filmmusik von Niki Reiser (ca. 6,5 Min.), Lino Banfi am Set (ca. 6 Min.), Am Set – Zwei Sprachen, ein Film (ca. 4,5 Min.), Christian Ulmen am Set (ca. 3,5 Min.), Jan Weiler über sein Buch und den Film (ca. 5,5 Min.), Trailer „Maria ihm schmeckt’s nicht“ mit Aufsager Uwe Wöllner (ca. 4 Min.), Darsteller-Infos

Leih-EAN: 4011976872061
Kauf-EAN: 4011976872085
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Ausstattung der Blu-ray:
Bildformat: 1.85:1 in 16:9
Tonformat: Deutsch DTS-HD High Resolution 5.1, Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte möglich
Prod.-Jahr: 2009
FSK: o.A.
Länge: ca. 93 Min.
Extras: Interviews (ca. 15 Min.), Deleted Scenes, Making of (ca. 5 Min.), Musikvideo Sportfreunde Stiller (ca. 3,5 Min.), Die Filmmusik von Niki Reiser (ca. 6,5 Min.), Lino Banfi am Set (ca. 6 Min.), Am Set – Zwei Sprachen, ein Film (ca. 4,5 Min.), Christian Ulmen am Set (ca. 3,5 Min.), Jan Weiler über sein Buch und den Film (ca. 5,5 Min.), Trailer „Maria ihm schmeckt’s nicht“ mit Aufsager Uwe Wöllner (ca. 4 Min.), Darsteller-Infos

Leih-EAN: 4011976314769
Kauf-EAN: 4011976314783
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Filmbewertungsstelle (FBW) vergibt die Auszeichnung:
Prädikat wertvoll „Die großen und kleinen kulturellen Missverständnisse und Verschiedenheiten zwischen Jan, seiner halbitalienischen Verlobten und deren Familie machen die anstehende Hochzeit zu einer nicht ganz unkomplizierten Operation. Mit leichter Hand inszeniert und liebevoll ausgestattet wird hier der ganz normale italienische Familienwahnsinn mit viel südländischem Temperament den eher sachlichen, deutschen Sitten gegenübergestellt. Die Romanvorlage von Erfolgsautor Jan Weiler wurde heiter und beschwingt mit einem charismatischen Christian Ulmen in der Hauptrolle umgesetzt. So verbreitet diese charmante Geschichte mit den Postkartenbildern Italiens viel gute (Urlaubs-)Laune!“
Quelle: Filmbewertungsstelle Wiesbaden

Preisrätsel/Gewinnspiel 2 x 1 DVD
Um jeweils einen der Preisrätseltitel zu gewinnen, muss einfach folgende Aufgabe beantwortet werden:
In welchem Jahr kam Antonio (Lino Banfi)  als Gastarbeiter nach Deutschland? Die richtige Antwort an redaktion(x)filmrezicenter.de mailen (als kleinen Spamschutz bitte (x) durch @ ersetzen, vielen Dank). Im Betreff bitte “Filmpreisrätsel” und den Filmtitel eintragen. Danke. Sobald zwanzig Mails mit den richtigen Antworten eingegangen sind, werden unter diesen Einsendern die Gewinner ausgelost. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen! Die Gewinner lauten: Christiane Sauerbruch, Jürgen Avela, HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

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