Die ersten zwei Teile der humorigen Familiendramödie, bekannt aus dem Ersten:  Annette Kramer (Ulrike C. Tscharre) ist die Juniorchefin des wunderschönen, am Neckar gelegenen „Hotel Heidelberg“. Dort muss sie sich nicht nur mit den wachsenden Ansprüchen der Hotelgäste auseinandersetzen, sondern hat als alleinerziehende Mutter auch einiges um die Ohren mit ihrem pubertierenden Sohn Jeremy (David Nolden), der ohne Abitur mit seiner Freundin nach Paris durchbrennen möchte. Hermine Kramer (Hannelore Hoger) ist Annettes Mutter und die Hotelgründerin. Das lässt sie ihre Tochter auch oft spüren und mischt sich ständig in die ohnehin nicht einfachen Geschäfte des Hotels ein.


Zum Glück gibt es da noch Annettes Therapeut Ingolf (Christoph Maria Herbst), der alles tut, um Annette vor einem größeren Unglück zu bewahren.

 

Hotel Heidelberg – Kramer gegen Kramer / Kommen und Gehen
Darsteller: Hannelore Hoger, Ulrike C. Tscharre, Christoph Maria Herbst, Stephan Grossmann
Regisseur(e): Michael Rowitz, Sabine Boss
Format: Dolby, PAL
Sprache: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 – 1.77:1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Edel Germany GmbH
Erscheinungstermin: 26. Mai 2017
Produktionsjahr: 2016
Spieldauer: 180 Minuten
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ASIN: B06Y5FWZHV

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PRESSENOTIZEN

Idyllische Postkartenmotive mit einer gehörigen Portion Lokalkolorit, hochkarätige Darsteller, amüsante Dialoge und anrührende, glaubwürdige Geschichten sind der Garant für eine erfolg-reiche Fernsehserie. Die deutsche ARD-/Degeto-Produktion „Hotel Heidelberg“ ist da mit durch-schnittlich 3 1/2 bis 4 1/2 Millionen Zuschauern keine Ausnahme:

Traumhaft am Heidelberger Schlossberg gelegen ist die entzückende Jugendstilvilla Schauplatz der turbulenten Geschichten um die chaotische, aber liebenswerte Familie Kramer. Die exzen-trische Hotelchefin, „Alt-68erin“ Hermine Kramer, verkörpert von der wunderbaren Hannelore Hoger, liegt permanent im Clinch mit der ihrer Meinung nach spießbürgerlichen Familie. Vom emeritierten Professor und Philosophen Günter (Rüdiger Vogler) ist sie seit Jahrzehnten getrennt, Sohn Stefan (Stephan Grossmann) nimmt ihr nach wie vor übel, dass er als einziges Kind in seiner Klasse in einer Badewanne geboren wurde – und dabei fast ertrunken wäre… Und dann ist da noch die älteste Tochter Annette (Ulrike C. Tscharre), allein erziehende Mutter eines puber-tierenden Sohnes, die zwar stets bemüht das Hotel leitet, sich aber in argen Geldnöten befindet, da Muttern das traditionsreiche Haus quasi an die Bank verzockt hat.

Auch Annettes Therapeut (von ihrer Mutter despektierlich „Irrenarzt“ genannt) und zukünftiger Gemahl Dr. Ingolf Muthesius (Christoph Maria Herbst), findet kein Wohlgefallen in Hermines Augen und ist als Schwiegersohn in spe zunächst völlig indiskutabel für das ehemalige Blumenkind: „Er lässt sich bedienen, er hat die Hosen an – er pinkelt im Stehen…„. Da hat sie schon eher ein Faible für Ingolfs kapriziöse Frau Mutter (Maren Kroymann), die das familiäre Kennenlern-Essen in einem schnieken Restaurant mit den reichlich alkoholisierten Worten sprengt: „Heidelberg ist vollkommen scheiße; die langweiligste, bürgerlichste Umgebung, in der ich je gelebt habe…“.

Nichtsdestotrotz sind die Hauptdarsteller voll des Lobes über die traumhaft schöne Stadt am Neckar: „Heidelberg ist ein Puppenstübchen, ein echtes Juwel! Wenn man sich durch all die Amis und Japaner gequält hat, ist es noch schöner…“, so Christoph Maria Herbst und fügt er-
gänzend hinzu: „…so wie wir arbeiten, machen andere ihren Urlaub… Beim Dreh im Sommer 2015 bin ich bei 37° den Neckar entlang gejoggt und hätte fast `nen Infarkt dabei bekommen – dann hätte ich tatsächlich mein Herz in Heidelberg verloren…“. (sic!). Die große Spielfreude, die das Ensemble beim Drehen hatte, merkt man der Serie auch tatsächlich an. Dennoch ist „Hotel Heidelberg“ nicht nur humorvoll und mitunter skurril, die Serie schlägt auch sentimentale, ernstere Töne an, denn es entwickelt sich in der Familien-Dramödie durchaus Nachdenkliches zu den Themen Selbstmord, Tod und den Umgang mit Alkoholabhängigkeit. Es geht eben um das Auf und Ab im Leben, einfühlsam und locker dargestellt.

 

Preisrätsel 3 x 1 DVD-BOX: Wer einen der Gewinne erhalten möchte, einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wie hoch ist die Spieldauer der Box? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! BITTE NICHT VERGESSEN, DIE ANSCHRIFT UND E-MAILADRESSE EXTRA MIT ANZUGEBEN!

 

Gewinner: Romuald Klaschka: Pius Onnebrink: Walter Siekeloh. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND SPONSOREN!