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The Gravedancers – Ruhe nicht in Frieden!

Drei Freunde wecken durch den Titel gebenden Tanz auf gewissen Gräbern drei ausgesprochen bösartige Gespenster, die ihnen nun einen Monat im Nacken sitzen werden und in ihren zunehmend brutaleren Attacken auch vor hilfsbereiten Geisterjägern nicht Halt machen ... - Erstaunlich stilvoller, im positiven Sinn altmodischer, absolut teenyfreier, mit geschickt aufgebauter und gehaltener Spannung, echten Schauspielern und hübsch-hässlichen Effekten ausgestatteter Grusel-Thriller, der im Finale allerdings unnötig übertreibt: trotzdem ein Film, der Spaß macht. (mehr …)
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It Stains the Sands Red

Auf der Flucht vor eine Zombie-Epidemie strandet Tänzerin Molly in der Wüste von Nevada. Nicht nur Hitze und Durst, sondern auch geile Strolche und vor allem ein hungriger Untoter, der sie unbeirrbar verfolgt, machen ihr zu schaffen, doch Molly will überleben - um jeden Preis … - Der sehr gut gefilmte und in der weiblichen Hauptrolle vorzüglich besetzte Film leidet unter einer schwachen Story mit schwammigem Spannungsbogen, der durch allzu deutliche Logiklücken und Brüche geschwächt wird: trotz der interessanten Story nur Durchschnitts-Unterhaltung. (mehr …)
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Shocking Basement

Musiker Tom entdeckt im Keller eine Hand, die aus dem Boden wächst. Allmählich folgt ihr ein junger Mann, Archie, der seinen ‚Gastgeber‘ in Lebensfragen und Liebesdingen berät. Doch Tom gerät durch die hübsche Veronica in eine Lebenskrise und lässt seine bisher unterdrückte dunkle Seite durchscheinen … - Zwar ohne Budget, aber mit vielen Ideen realisierte, höchst absurde Mischung aus Liebesgeschichte, Mystery-Story und Komödie mit Musical-Einlagen; gut gespielt aber mit Längen: interessant, doch nur manchmal wie gewünscht zündend. (mehr …)
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Dead End

Die Wahl einer unbekannten Abkürzung führt die Durchschnittsfamilie Harrington erst in die Irre und dann in die Gewalt einer unbekannten Macht, die es mörderisch auf sie abgesehen hat ... - Seine spannende, konsequent entwickelte Handlung und die exzellente Besetzung machen diesen minimalistischen Psycho-Horrorfilm zu einer kleine Perle seines Genre, woran nicht einmal die wenig überraschende Auflösung viel ändern kann. (mehr …)
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The Monster

Die alkoholsüchtige Kathy und ihre Tochter Lizzy bleiben nach einem nächtlichen Unfall mit dem Wagen auf einer kaum befahrenen Waldstraße liegen. Dort treibt ein riesiges Ungeheuer sein Unwesen, das erst einige Pechvögel erledigt, die es ebenfalls in die Einöde verschlägt, um sich dann Mutter und Tochter zu widmen … - Als Mischung aus Sozialdrama und Horror eher ambitioniert als gelungen, doch die Heimsuchung durch das Monster ist klassisch als Duell inszeniert, die beiden Hauptdarstellerinnen sind ausgezeichnet, das Timing stimmt: Trotz des sichtlich kostengünstigen Monster-Kostüms bietet dieser Film Spannung und Stimmung. (mehr …)
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Storm – Ist es ein Game oder die Wirklichkeit?

Mysteriöse Ereignisse zwingen einen jungen Mann, sich mit seinem erstarrten Leben auseinanderzusetzen. Was als Flucht vor Gewalt und Gefahr beginnt, geht in eine Reise über, die ihn mit den Fehlern der Vergangenheit konfrontiert, und endet im Kampf um seine Seele ... - Sehr ambitionierte, komplex gestaltete, gut besetzte und aufwändig in Szene gesetzte Mischung aus Mystery, Horror und Drama, deren schwer nachvollziehbare Handlung fasziniert, bis das Finale offenbart, dass die einzelnen Elemente sich nicht wirklich zueinander fügen. Als Alternative zur konventionellen Hollywood-Kost lohnt „Storm“ das Anschauen freilich allemal. (mehr …)
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The Dark Below

Daheim im Keller hütet Taucherin Olive eine Kreatur, die sie in der Tiefsee gefunden hat. Der ‚Gast‘ ist intelligent, lebt von Menschenblut und baut eine telepathische Verbindung zu Olive auf, die daraufhin Muttergefühle entwickelt und neugierige Kellergäste an das Wesen zu verfüttern beginnt … - Was als ehrgeizige Hommage an H. P. Lovecrafts „Cthulhu“-Mythos gedacht war, leidet unter einem Null-Budget, das u. a. kein bedrohliches Monster, sondern nur einen karg bemalten Staubsaugerbeutel präsentieren kann; die Story ist lahm und wiederholt sich, die Darsteller scheinen meist zu improvisieren, die deutsche Synchronisierung ist eine Unverschämtheit. (mehr …)
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[REC]

In einem von der Außenwelt isolierten Mietshaus bricht unter den Bewohnern eine Seuche aus, die sie nach und nach in Zombies verwandelt. Chaos und Tod regieren, während die Überlebenden nach Rettung suchen ... - Dynamischer und ungemein effektvoll inszenierter Horrorfilm im „Blair Witch“-Stil, d. h. gefilmt mit subjektiver Kamera und deshalb wie eine Live-Reportage wirkend; ein eigenwilliger Stil, der hier seinen Zweck ausgezeichnet erfüllt und einer an sich konventionellen Story enorme Spannungsmomente beschert. (mehr …)
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Furnace – Flammen der Hölle

Im alten Blackgate-Gefängnis sterben die Gefangenen wie die Fliegen. Ein Polizist und die Knast-Psychologin finden heraus, dass nicht Korruption oder Machtmissbrauch, sondern ein mordlüsternes Gespenst aus der düsteren Vergangenheit des Hauses hinter den Todesfällen steckt ... - ‚Kleiner‘, bedrückend unterfinanzierter Thriller, der aus seinem geringen Budget eine Tugend zu machen weiß, sich nicht in Ekel-Orgien flüchtet und überraschend gut besetzt ist, während die Story über zahlreiche Logiklöcher ihrem Finale entgegen holpert: solide Durchschnittskost für den nicht verwöhnten Horrorfan-Magen. (mehr …)
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Abenteuer

Die Kanonen von Navarone [Buchvorlage zum Kinofilm]

Mehr als tausend britische Soldaten sitzen im II. Weltkrieg auf einer griechischen Insel fest. Damit man sie retten kann, müssen fünf Männer eine nazideutsche Kanonenfestung ausschalten; ein Himmelfahrtskommando, das um jeden Preis gelingen muss … - Klassischer Agententhriller um entschlossene Männer, die keineswegs ohne menschliche Schwächen sind und sich einer tödlichen Herausforderung stellen, wobei Pläne sich ändern und Verrat jederzeit möglich ist: einer der besten MacLean-Romane, der 1961 kongenial verfilmt wurde. (mehr …)
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