Besprechungen

The Crucifixion – Sei achtsam, für was du betest

Reporterin Nicole reist nach Rumänien, wo eine junge Frau nach dreitägigem Exorzismus qualvoll starb. Sie spricht mit Familienangehörigen, Priestern und Zeugen, um sich ein Bild von den Ereignissen zu machen, merkt aber zu spät, dass hier in der Tat der Teufel die Klauen im Spiel hat und nun sie ins Visier genommen hat … - Ein seltsames Werk; handwerklich deutlich über dem Durchschnitt, während das Drehbuch quasi fundamentalchristliche ‚Werte‘ vertritt sowie durch zahlreiche Ungereimtheiten irritiert: anspruchsvoll gescheitert. (mehr …)
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Besprechungen

House of Wax

Ein Sextett genretypisch manisch übermütiger und natürlich dauergeiler US-Teenager gerät in ein Provinznest, das von zwei irren Zwillingsbrüdern in ein überdimensionales Wachsfigurenkabinett verwandelt wurde. Es sind noch Plätze frei, was das übliche Gemetzel unter Testosteronbolzen & Östrogenschlampen zur Folge hat, der sich nur die ‚braven‘ = besonders brutalen Jungs & Mädchen entziehen können ... - Inhaltlich nie innovativer, handwerklich solider Horror-Slasher mit erträglichen Darstellern und furiosen Spezialeffekten, der nicht begeistert, doch gut unterhält. (mehr …)
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The Girl with All the Gifts

Die Welt wird von pilzgesteuerten Untoten beherrscht. Die wenigen Überlebenden suchen nach einem Gegenmittel, das man aus denen Hirnen teilinfizierter Kinder zu gewinnen versucht. Die junge Melanie schlägt sich auf die Seite der Menschen, verfolgt aber heimlich eigene Pläne … - Ungewöhnlicher ‚Horror‘-Film, der die Frage aufwirft, ob der Mensch um jeden Preis überleben darf. Dem philosophischen Unterbau zum Trotz geizt dieser Film nicht mit (einschlägigen) Schauwerten und ist außerdem vorzüglich besetzt: lohnenswert! (mehr …)
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Action

Wonder Woman

Königinnentochter Diana verlässt 1918 die Amazonen-Insel Themyscira und schließt sich dem US-Spion Steve Trevor an, der mit seinen Kumpels eine Giftgas-Attacke des deutschen Fanatikers Ludendorff verhindern will, hinter dem Diana den tückischen Kriegsgott Ares vermutet … - Vor der dreist instrumentalisierten Kulisse des Ersten Weltkriegs spielt dieser in den Hauptrollen gut besetzte, aber miserabel geschriebene sowie blutarme und schlecht getrickste Fließband-Blockbuster: Dauer-Action kann die dröhnende Leere keineswegs übertünchen. (mehr …)
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Allgemein

Serial Experiments Lain

Mit dem Anime “Serial Experiments Lain” erscheint bei Nipponart ein wahres Schwergewicht der cyberphilosophischen Erzählung. Worum es in der Kultserie genau geht, ist dabei für manchen kaum zu verstehen. Dabei beginnt der Anime recht harmlos und erscheint als gewöhnlicher Mysterythriller: Die junge Chisa hat sich das Leben genommen und nun geistert unter ihren Klassenkameradinnen eine ominöse E-Mail herum, die von eben jener Chisa stammt. Während die einen das für einen makaberen Scherz halten, glauben anderen an eine Nachricht aus dem Jenseits. Auch die 13-jährige Lain Iwakura erhält eine solche E-Mail. Von hier an nimmt die Serie nun eine andere Fahrtrichtung auf, denn Lain wird mehr und mehr in die sogenannte “Wire” hineingezogen, einem globalen Netzwerk, dass stellvertretend für unser Internet steht. Allerdings etwas hochentwickelter. Vor allem für das Jahr 1998, aus dem der Anime stammt. Für eine Serie die noch vor dem Millenium produziert wurde, beinhaltet “Serial Experiments Lain” etliche…
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Besprechungen

The Safe – Niemand wird verschont

Fünf Bankräubern misslingt ihr großer Coup. Die Geiseln mucken, draußen kreist die Polizei das Gebäude ein, man streitet sich, und im Keller lauert etwas Unheimliches auf jene, die dumm genug sind hinabzusteigen … - Was als „Heist“-Thriller beginnt, schlägt in blanken Horror um, der kräftig mit Blutfontänen und Ekelmorden gewürzt wird; dass die Mischung misslingt, liegt nicht an den Darstellern, sondern an den Drehbuch-Autoren, die den Faden verlieren und keine Ahnung haben, wie sie ihre Story auflösen sollen. (mehr …)
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The Gathering

Ein historisches Relikt enthüllt eine unbekannte Episode der Christus-Geschichte. Danach gibt es eine Gruppe unsterblicher ‚Zuschauer‘, die stets dort erscheinen, wo ein schreckliches Unglück bevorsteht. Nun mehren sich die Zeichen, dass dies auch am Fundort geschieht … - Während einerseits das Rätsel gelöst wird, entwickelt sich parallel dazu das aktuelle Drama. Die Story ist interessant und wird spannend umgesetzt, die Darsteller spielen überzeugend: Phantastik funktioniert unter solchen Voraussetzungen problemlos ohne Bombast- oder Ekeleffekte. (mehr …)
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Besprechungen

Dead Awake – Wenn du einschläfst bist du tot

Beth starb, weil sie im Schlaf von einem Dämon erwürgt wurde. Als der anschließend Zwillingsschwester Kate heimsucht, versucht diese mit Hilfe des Geisterjägers Hassan der Jenseits-Kreatur das Handwerk zu legen … - Konventionelle, inhaltlich und formal einfallsarme Gruselmär mit gewaltigen Logiklücken, die bierernst präsentiert wird und sich in die Länge zieht, bis es den Zuschauern ergeht wie der Heldin: Starr liegen sie da - allerdings vor Langeweile. (mehr …)
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Besprechungen

See no Evil

Acht straffällig gewordene Jugendliche sollen ein abbruchreifes Hotel ausräumen. Dort hat sich ein irrer Serienkiller eingenistet, der hoch erfreut auf neue ‚Sünder‘ wartet, die er ihrer augenausquetschenden Bestrafung zuführen kann ... - Die Story ist uralt, ihre Umsetzung nur dort einfallsreich, wo gefoltert und gekillt wird. Schauspielerische Leistungen bleiben rudimentär, Blut & Gekröse heißen die beiden Hauptdarsteller: billiger, immerhin solider Simpel-Horror für jung im Kopf gebliebene Zuschauer, die es kreischkomisch finden, wenn Köpfe gespalten und Gliedmaßen abgehackt werden. (mehr …)
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Allgemein

The Orville – Episode 1

2017 gelang Fox, Dank der Hilfe von Komiker und Allrounder Seth MacFarlane, der überraschende Durchbruch mit einer neuen Star-Trek-Serie. Allerdings, es ist nicht Star Trek – aber die Serie besitzt all dessen klassischen Werte und ist ein grandioses Stück TV-Unterhaltung. Seth MacFarlane ist zwar kein Weltstar im herkömmlichen Sinne, in der US-Medienbranche allerdings eine feste Größe und auch international einem wachsenden Publikum bekannt. Er schiebt meist komische Produktionen an und ist auch in komischen Rollen zu sehen. Unter anderem hat er “Family Guy” und “American Dad” erfunden. In “Ted” (2012) gab er sein Regiedebüt und synchronisierte den übergroßen Plüschbären, bei “A Million Ways to Die in the West” schrieb er das Drehbuch, führte Regie und spielte die Hauptrolle. Immer wieder sind bei seinen vielen unterschiedlichen Projekten große Stars involviert, immer wieder sorgt MacFarlanes Humor für Kontroversen und eckt er mit seinen Ansichten an. Er ist in all den Dingen die…
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