Besprechungen

The Victim – Ins Dunkel des Jenseits

Eine junge Schauspielerin lässt sich für die Rekonstruktion von Mordfällen engagieren und erregt dabei das Interesse unzähliger Geister, die sich nach Erlösung sehnen und besagte Darstellerin bedrängen ... - Zunächst ungewöhnlicher, weil ab der Hälfte die bisher erzählte Geschichte relativierender Geisterfilm, dessen Plot-Auflösung recht banal gerät; die exotische Kulisse und die einfallsreiche Inszenierung lassen dies und die asiatische, d. h. schmerzhaft überbetonte ‚Schauspielerei‘ verschmerzen. (mehr …)
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Action

Shark Night

Sechs Studenten machen Party auf einer abgelegenen Insel. Die Rückkehr ans Festland wird ihnen von Haien versperrt, denen sich kriminelle Hinterwäldler zugesellen; den Kampf gegen Fischgeziefer und Gesindel fordert einen hohen (digitalen) Blutzoll … - Trotz des Plots erstaunlich blutleeres Garn, das zu Recht als miserabel geschriebenes, inszeniertes, gespieltes, getrickstes B-Movie selbst anspruchsarme Zuschauer verärgerte. (mehr …)
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Abenteuer

Terra Formars

Zwangsrekrutierte Weltraum-Soldaten, die sich in Insekten-Mutanten verwandeln können, werden auf den Mars geschickt, um überlebensgroße und schlaue Kakerlaken auszurotten … - Nach einem Manga entstand dieser Streifen, der ausschließlich profillose Darsteller präsentiert sowie minderwertig getrickste Monster-Prügeleien und pseudo-dramatische Rückblenden aneinanderreiht: noch kein Trash aber auch kein unterhaltsames B-Movie, sondern lautstarke Zeitvergeudung. (mehr …)
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Besprechungen

House – Willkommen in der Hölle

Zwei versprengte Nazi-Soldaten und ihr norwegischer Gefangener geraten in ein einsames Haus. Dort geht der Teufel um, der seinen Opfern die Hölle auf Erden bereitet … - Seltsame Mischung aus Psycho-Drama und Gruselfilm, dessen Verankerung ausgerechnet in Norwegens Kriegsgeschichte recht willkürlich wirkt. Die soliden Darstellerleistungen leiden sowohl unter der Budgetschwäche als auch unter abgegriffenen Buh!-Effekten, hinter denen die durchaus raffinierte Story allmählich zu verschwinden droht: viel Ehrgeiz, wenig Unterhaltung. (mehr …)
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Rupture – Überwinde deine Ängste

Eine unscheinbare Hausfrau mit genetischer Sonderausstattung wird entführt und systematisch in Todesangst versetzt. Während sie ihre Flucht plant, findet die Frau heraus, dass ihre Kidnapper eine Invasionsarmee darstellen, die per Evolutionssprung die Weltmacht erringen will … - Der Plot ist mau; er wird durch ein ideenplattes Finale eher konterkariert als schockierend gekrönt. Nur die engagierte Hauptdarstellerin und ein fähiger Kameramann sorgen zwischenzeitlich für Unterhaltung: Thema verfehlt. (mehr …)
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Swiss Army Man

Der in der Wildnis gestrandete Hank findet den toten Manny, dessen Körper ihm gute Dienste im Kampf ums Überleben leistet; als Manny zu sprechen beginnt, muss sich Hank als sein Mentor bewähren und dabei diverse Lebenslügen enthüllen … - Die absurde Story ist Transportmittel für eine Beschäftigung mit der Frage, was im Leben wirklich wichtig ist; brillante, manchmal poetische Szenen wechseln mit Kalauern, während die Idee sich abnutzt: dennoch sehr witzig, schräg im eigentlichen Wortsinn sowie anrührend. (mehr …)
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Action

Sie nannten ihn Jeeg Robot

Aus großer Macht erwächst hier auf Umwegen große Verantwortung: Dass ein kleiner Gauner Superkräfte entwickelt, kommt ihm zugute, als er unfreiwillig zwischen einen irren Terroristen und die Mafia gerät … - Die Genese eines ‚Helden‘ gestaltet sich anders als im Marvel- oder DC-Kosmos ‚europäisch‘, d. h. erzähltief und profilstark, dabei spannend und erstaunlich effektsicher, ohne Story und Figuren unter Spezialeffekten zu begraben: ein Lichtblick im aktuellen Blockbuster/Hohlkopf-Kino. (mehr …)
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Dead Silence – Ein Wort. Und du bist tot.

Der Geist einer Bauchrednerin schlüpft in ihre Puppen und verfolgt die Nachfahren derer, die sie vor Jahrzehnten ermordeten. Das letzte Opfer nimmt den Kampf auf, doch seine Gegnerin arbeitet mit infamen Tricks ... - Was nach Klischee-Grusel von der Stange klingt, erweist sich als sorgfältig in Szene gesetzte und liebevoll ausgestattete Gespenstergeschichte der altmodischen und unlogischen aber spannenden Art, die es an eindeutigen Effekten nie fehlen lässt. (mehr …)
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Blumen des Schreckens

Als ein Meteoritenhagel niederprasselt, mutieren Pflanzen zu gehtauglichen und menschenfressenden Triffids; ihre Jagd ist leicht, da das Meteorlicht die meisten Menschen erblinden ließ. Auf der Suche nach Rettung irren ein Seemann und ein kleines Mädchen durch Europa, während auf einer einsamen Insel ein Gegenmittel entdeckt wird … - Als Klassiker der britischen Phantastik gilt dieser Film nicht wegen seiner inhaltlichen oder formalen Qualitäten, sondern aufgrund deren vollständigen Fehlens. Die Story ist konfus, die Darsteller miserabel, die ‚Spezialeffekte‘ jämmerlich: Trash reinsten (bzw. trübsten) Wassers! (mehr …)
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The Bone Snatcher – Das Grauen lauert in der Wüste

Tief in der Namib-Wüste öffnen neugierige Forscher den Bau einer Kreatur, die ihnen das Fleisch von den Knochen ätzt. Ein Suchtrupp erlebt wenig später, dass sich die Fähigkeiten des Dings darin keinesfalls erschöpfen, was mit den üblichen Verlusten einhergeht ... - Kleiner aber an sich feiner Horrorfilm, der vor grandioser Kulisse spielt und mit überraschend guten Tricks punktet, dessen Story jedoch holprig erzählt und von kläglich agierenden Schauspielern beschädigt wird. (mehr …)
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