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Terror [Roman zur TV-Serie]

Auf der Suche nach einer Nordwestpassage segeln zwei Schiffe im 19. Jahrhundert in arktische Gewässer. Falsch ausgerüstet und inkompetent geführt stranden sie im Eis. Der Kampf ums Überleben eskaliert, als aus der polaren Wüste eine bösartige Kreatur die Reisenden attackiert ... - Großartige Mischung aus epischem Historienroman und Mystery, der die reale Franklin-Expedition von 1845 und ihr Scheitern im Gewand einer Gruselgeschichte erzählt. 1000 Seiten Abenteuer und Zeitkolorit ergeben eine (inzwischen auch verfilmte) Lektüre, die allen Lesern, die ein gutes Garn zu schätzen wissen, die Herzen höher schlagen lassen. (mehr …)
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Das Haus der langen Schatten

In einem einsamen, angeblich leerstehenden Landhaus will ein Schriftsteller binnen 24 Stunden einen neuen Roman schreiben. Allerdings versammeln sich die Mitglieder einer von Irrsinn und Schuld zerfressenen Familie in besagtem Haus. Sie wollen ein altes Unrecht sühnen, doch dessen Opfer will nicht verzeihen, sondern sich mörderisch rächen … - Außer der Idee, vier grandiose Veteranen des Horrorfilms vor die Kamera zu rufen, ist weder dem Drehbuchautoren noch dem Regisseur etwas eingefallen, um dieses als Grusel-Komödie vermarktete Machwerk gebührend in Szene zu setzen: ein Trauerspiel der verschenkten Möglichkeiten! (mehr …)
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Der Teufel auf Rädern [Roman zum Kinofilm]

Ein Höllendämon baut sich ein unzerstörbares Auto und bläst damit in der Wüste von Utah zur Jagd auf US-Kleinstadtbürger, bis sich ihm ein mutiger Sheriff in den Weg stellt ... - Gelingt es, den hanebüchenen Plot zu akzeptieren - was freilich schwerfällt -, liest man ein durchaus solide geschriebenes Buch, das wesentlich besser geraten ist als der Film, nach dem es entstand. (mehr …)
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Insidious: The Last Key

Elise Rainer und ihre beiden tumben Gehilfen werden ausgerechnet in jenes spukverseuchte Haus gerufen, in der das Medium eine freudlose, von unzähligen Geistererscheinungen und ihrem verrückten Vater geprägte Kindheit verbringen musste; das ‚Wiedersehen‘ sorgt wie erwartet für Lebensgefahr … - Schon Teil 3 der Serie war ein „Prequel“ sowie so erfolgreich, dass eine weitere Episode quasi folgen musste; dass primär finanzielles Interesse sie hervorbrachte, merkt man dem müden, niemals originellen (oder gar erschreckenden) Werk an, das die Zuschauer primär durch das Schauspiel der Veteranin Lin Shaye in der Hauptrolle durchhalten lässt: reine Routine. (mehr …)
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Der Mann, der Liberty Valance erschoss [Roman zum Kinofilm]

Senator Stoddard gilt als Held, der einst den berüchtigten Revolverhelden Liberty Valance im fairen Zweikampf tötete, Karriere machte und eine schöne Frau heiratete. Tatsächlich ist die schöne Geschichte eine Lüge, der Stoddard endlich ein Ende bereiten will … - Der scheinbar simple Western als tragische Dreiecksgeschichte und bissige Abrechnung mit dem schönen Schein einer glorifizierten Vergangenheit: auch als Roman zum klassischen Film von John Ford (1962) ein Vergnügen mit Widerhaken. (mehr …)
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Action

47 Meters Down

Zwei abenteuerlustige Schwestern beobachten aus einem Unterwasserkäfig hungrige Haie, als das Haltekabel reißt. 47 Meter tiefer schlägt der Käfig auf dem Meeresboden auf. Mit schwindendem Luftvorrat und umkreist von besagten Haien sitzen die Schwestern in der Dunkelheit fest und müssen sich etwas einfallen lassen, um wieder an die Oberfläche zu kommen … - Dies zu beobachten ist dank der Steine, die den Pechvögeln von den Drehbuchautoren auf dem Weg dorthin gelegt werden, oft spannend, obwohl Logik und Naturgesetze arg strapaziert werden und zu viel Zeit für gegenseitiges Herzausschütten bleibt: handwerklich solide Unterhaltung. (mehr …)
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Angriff der Riesenkralle

Ein gigantischer ‚Vogel‘ aus einer fernen Galaxie will auf der Erde nisten. Er terrorisiert die Welt, frisst unzählige Menschen und ist zum Entsetzen des Militärs immun gegen sämtliche Waffen, bis zwei Wissenschaftler eine Lücke in des Monsters Deckung ausmachen … - Typisches SF-Horror-B-Movie der 1950er Jahre, das auf diesem Produktionsniveau solide inszeniert und gut gespielt ist, was jedoch wegen eines der lächerlichsten ‚Monster‘ der Filmgeschichte in Vergessenheit gerät: gerade deshalb heute als Trash-Vergnügen sehr unterhaltsam! (mehr …)
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The Crucifixion – Sei achtsam, für was du betest

Reporterin Nicole reist nach Rumänien, wo eine junge Frau nach dreitägigem Exorzismus qualvoll starb. Sie spricht mit Familienangehörigen, Priestern und Zeugen, um sich ein Bild von den Ereignissen zu machen, merkt aber zu spät, dass hier in der Tat der Teufel die Klauen im Spiel hat und nun sie ins Visier genommen hat … - Ein seltsames Werk; handwerklich deutlich über dem Durchschnitt, während das Drehbuch quasi fundamentalchristliche ‚Werte‘ vertritt sowie durch zahlreiche Ungereimtheiten irritiert: anspruchsvoll gescheitert. (mehr …)
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House of Wax

Ein Sextett genretypisch manisch übermütiger und natürlich dauergeiler US-Teenager gerät in ein Provinznest, das von zwei irren Zwillingsbrüdern in ein überdimensionales Wachsfigurenkabinett verwandelt wurde. Es sind noch Plätze frei, was das übliche Gemetzel unter Testosteronbolzen & Östrogenschlampen zur Folge hat, der sich nur die ‚braven‘ = besonders brutalen Jungs & Mädchen entziehen können ... - Inhaltlich nie innovativer, handwerklich solider Horror-Slasher mit erträglichen Darstellern und furiosen Spezialeffekten, der nicht begeistert, doch gut unterhält. (mehr …)
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The Girl with All the Gifts

Die Welt wird von pilzgesteuerten Untoten beherrscht. Die wenigen Überlebenden suchen nach einem Gegenmittel, das man aus denen Hirnen teilinfizierter Kinder zu gewinnen versucht. Die junge Melanie schlägt sich auf die Seite der Menschen, verfolgt aber heimlich eigene Pläne … - Ungewöhnlicher ‚Horror‘-Film, der die Frage aufwirft, ob der Mensch um jeden Preis überleben darf. Dem philosophischen Unterbau zum Trotz geizt dieser Film nicht mit (einschlägigen) Schauwerten und ist außerdem vorzüglich besetzt: lohnenswert! (mehr …)
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