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BUCHREZENSION: Andreas Neumann – Sir John jagt den Hexer. Siegfried Schürenberg und die Edgar-Wallace-Filme

Erstellt von Detlef Hedderich am 15. September 2011

Andreas Neumann
Sir John jagt den Hexer
Siegfried Schürenberg und die Edgar-Wallace-Filme

(sfbentry)
Deutsche Erstausgabe: Dezember 2005 (Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag)
224 S.
ca. 340 s/w und farbige Abbildungen
ISBN-13: 978-3-89602-473-2

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Zum Inhalt:

Siegfried Schürenberg (1900-1993) gehörte nie zu den Stars des deutschen Theaters, Films und Fernsehens. Schauspieler wie ihn nennt man Charakterdarsteller; sie stellen ihre Arbeit in den Dienst der erzählten Geschichte und tragen eher unauffällig ihren dennoch gewichtigen Teil dazu bei, diese möglichst unterhaltsam ablaufen zu lassen. Die Rollen sind meist klein aber so prägnant, dass sie dem Publikum lange im Gedächtnis bleiben.

Manchmal gelingt es einem Charakterdarsteller über solche Rollen, aus dem zweiten Glied hervorzutreten. Schürenberg kam in der Rolle des kauzigen „Sir John von Scotland Yard“ zu spätem Ruhm, als in den 1960er Jahren die deutschen Edgar-Wallace-Filme in Serie gedreht wurden. Der Künstler war darüber hinaus als Theaterschauspieler tätig. Sicherlich ebenso wichtig ist sein Wirken als Synchronsprecher. Erst recht unsichtbar lieh er seine sonore Stimme zahlreichen US-Schauspielern und sprach u. a. für Clark Gable in der deutschen Fassung des Klassikers „Vom Winde verweht“.

Andreas Neumann lernte Siegfried Schürenberg kennen, nachdem dieser sich 1974 zur Ruhe gesetzt hatte. Aus dem Fan wurde ein Fachmann, der sein Wissen schließlich in diese Biografie einfließen ließ. „Sir John jagt den Hexer“ arbeitet Leben und Werk des Darstellers chronologisch auf, wobei das Hauptgewicht auf der Schauspielertätigkeit liegt und sich hier auf die Jahre konzentriert, in denen Schürenberg besagten Sir John mimte. Die Bekanntschaft mit dem Rialto-Produzenten Horst Wendlandt öffnete dem Verfasser die Tür zu einer wichtigen Quelle der deutschen Filmgeschichte und vor allem zu einem bemerkenswerten Fotoarchiv, aus dem Neumann mit sichtlicher Freude und Gewinn für seine Leser schöpft. Mehr als 300 s/w-Fotos illustrieren den Text; zwischen den Seiten 112 und 113 gibt es eine 32-seitige Farbfotostrecke. Ein umfangreicher Anhang mit kommentierten Listen der Theaterauftritte, Kino- und Fernsehfilme, den Synchronsprechrollen und geplanten aber nicht zu Stande gekommenen Filme Schürenbergs runden zusammen mit einem Literaturverzeichnis das Werk ab.

Kein Gesicht hinter der Maske

Wer ist Siegfried Schürenberg? In der Welt des Films geschieht es oft, dass ein Darsteller als Person hinter einer Rolle quasi verschwindet, die womöglich zur Rolle seines Lebens wird. Auch in diesem Fall wird die Reaktion auf die einleitende Frage vermutlich meist ein Kopfschütteln sein, während ein Bild Schürenbergs als Sir John selbst bei jüngeren Zeitgenossen eine Aha-Reaktion auslöst. Zwar sind die Edgar-Wallace-Filme der späten 1950er bis frühen 1970er Jahre längst passé, doch so zahlreich waren sie und erfolgreich, dass die Erinnerung nur verblasst aber nicht verschwunden ist. Außerdem bilden diese Filme einen Grundstock, auf den die meisten deutschen TV-Sender ungern verzichten würden. Ständig werden sie wiederholt und durchaus gern gesehen, denn sie bieten nostalgisch angestaubtes, gut gemachtes Handwerk, das weiterhin seinen vorgesehenen Zweck erfüllt: zu unterhalten.

Siegfried Schürenberg war ein wichtiges (aber kein unverzichtbares, wie er selbst feststellen musste) Element dieser Wallace-Serie. Diese Tatsache ist wichtig, denn sie prägt Andreas Neumanns Werk entscheidend: Der Informationsfluss wird erst dann zur Flut, als er die Schürenberg-Biografie zur Wallace-Schau erweitern kann; hier betritt Neumann sicheren Boden, denn er kann sich auf Sekundärliteratur sowie eigene Quellen stützen.

Informationsbasis mit Löchern

Schürenberg selbst war ein schwieriger bzw. unzugänglicher Mensch. Autor Neumann schildert, wie er als junger Mann den Schauspieler in seinen letzten Lebensjahren kennen lernte. Es entstand eine Freundschaft, doch es blieb eine Distanz, die nicht durch den Altersunterschied allein zu erklären ist. Schürenberg schwieg sich über Privates offenbar grundsätzlich aus, was für einen Biografen misslich ist.

Die Eckdaten von Schürenbergs Leben und vor allem seine Arbeiten für Theater, Film und Synchronstudios lassen sich recherchieren. Es bleiben jedoch Fragen. So fällt Schürenbergs frühe Karriere in die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur, die den deutschen Film und das Theater keineswegs aussparte. Wer so gut beschäftigt war wie er, hat sich mit dem Regime zumindest arrangiert und wurde umgekehrt von ihm akzeptiert. Und was hat Schürenberg gewusst oder gedacht, als jüdische Kollegen und Kolleginnen verschwanden? Geäußert hat er sich dazu nie, weder öffentlich noch seinem Biografen gegenüber. Ebenso stellt sich die Frage nach dem wahren Wesen des nach außen so beherrscht und distinguiert wirkenden Mannes, der viermal verheiratet war.

Neumann ist sich des Dilemmas durchaus bewusst und spricht es offen an: Die Faktendecke des Schürenberg Charakterbildes ist dünn. Lücken bleiben, was einerseits die richtige Entscheidung ist, denn der Verfasser verkneift sich in der Regel nachträgliche Interpretationen. Andererseits hätte ein erfahrener Biograf wohl intensiver nachgeforscht, andere Quellen gesucht und offen gelegt, wo Neumann an der Oberfläche bleibt.

Film als Job

Fragt sich indes, ob jemand eine ‚vollständige‘ Biografie Schürenbergs überhaupt lesen möchte. So bemerkenswert war dessen Leben nicht. Es wurde von einer (Film-) Arbeit überragt, die Neumann sehr richtig als exemplarisch für einen deutschen kontinuierlich aktiven Schauspieler darstellt. Vom Theater der Weimarer Republik über den Nazifilm, das Kunterbunt-Kino der Wirtschaftswunderjahre, die „Euro-Pudding“-Coproduktionen der 1960er Jahre bis zum Zusammenbruch von „Papas Kino“ im Lümmel-Lederhosen-Sumpf der 1970er Jahre spannt sich Schürenbergs Karriere. Als Repräsentant professionell und fließbandmäßig gefertigter Unterhaltung ist Schürenberg interessant und vor allem darstellbar. In diesem Umfeld war er gut gebucht und trotzdem nur ein kleiner Fisch, den seine Produzenten in den Teich zurückwarfen, wenn er nicht ‚funktionierte‘ oder zu viel Geld verlangte.

In solchen Passagen liest sich „Sir John jagt den Hexer“ außerordentlich spannend. Der Autor schreibt sachlich und sachkundig, lockert die Fakten mit Anekdoten auf, ohne sich in ihnen zu verlieren. Ins Auge stechen natürlich die zahlreichen Fotos, darunter seltene Privataufnahmen, aber auch selten oder nie gesehene Standfotos, Plakate, Porträtaufnahmen, Schnappschüsse von Dreharbeiten, ausnahmslos hervorragend reproduziert auf gutem Kunstdruckpapier.

Wenn auch der Mensch Siegfried Schürenberg nach der Lektüre kaum vertrauter geworden ist, so kann man sich ein umfassendes Bild von einem hochprofessionellen Schauspieler machen, der ohne seinen Fan und Freund Andreas Neumann definitiv im Reich der vergessenen Darsteller von Gestern verschollen geblieben wäre. Insofern trägt der Verfasser einen wichtigen Mosaikstein zum Gesamtbild der deutschen Filmgeschichte bei. Das macht „Sir John jagt den Hexer“ zu einem Filmbuch, mit dem auch der Fachmann zufrieden sein kann, zumal es angesichts seiner Ausstattung erfreulich kostengünstig geraten ist.

[md]

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BUCHREZENSION: Kôji Suzuki – The Ring II – Spiral. Das Buch zum 2. Teil der Horrorfilmreihe!

Erstellt von Detlef Hedderich am 15. September 2011

Kôji Suzuki
The Ring II – Spiral

(sfbentry)
Originaltitel: Rasen (Tokio : Kadokawa Shoten Publishing Co., Ltd. 1995)
Übersetzung: Viktoria Heindorf u. Tomonaga Horiguchi
Deutsche Erstausgabe: November 2003 (Wilhelm Heyne Verlag/Allgemeine Reihe Nr. 01/13918)
348 S.
ISBN-13: 978-3-453-87386-5

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Das geschieht:

Mitsuo Ando, Pathologe am Gerichtsmedizinischen Institut der Präfektur Tokio, ist ein gebrochener Mann. Vor fünfzehn Monaten ist sein dreijähriger Sohn Takamori im Meer ertrunken. Die Gattin gab ihm die Schuld, die Ehe ist zerbrochen. Nur die Arbeit gibt Ando Halt. Er bekommt mehr Ablenkung als ihm lieb ist, als auf seinem Seziertisch ausgerechnet ein Kollege, Studienkollege und Freund landet: Ryuji Takahama, genialer Mediziner, Mathematiker und Philosoph wurde von seiner Lebensgefährtin Mai Takano tot in der Wohnung aufgefunden. Gestorben ist er offenbar an einem Herzinfarkt.

Die Obduktion bestätigt diese Vermutung. Damit wäre der Fall erledigt, gäbe es da nicht den seltsamen Zettel, den Ando in der Bauchhöhle Takahamas findet. Darauf steht eine Zahlenkombination: 178 136 – ein Code, den der Pathologe zu entschlüsseln weiß: Die Folge steht für das Wort „Ring“. Ando wird abgelenkt, als ein Kollege Takahamas wahre Todesursache erkennt: Der Gelehrte starb wie vom Blitz getroffen an einem Virus, das den Herzmuskel befiel. Breitet sich da etwa eine Seuche heimlich aus? Ando stellt Nachforschungen an und entdeckt, dass weitere Menschen dem Virus zum Opfer fielen. Wie haben sie sich angesteckt? Die einzige Gemeinsamkeit scheint ein Videoband zu sein, das sich die Verstorbenen vor ihrem Ende angeschaut haben.

Mai Takano könnte dies bestätigen; sie hat eine Kopie des Videos in Takahamas Nachlass gefunden und angeschaut. Seither ist sie spurlos verschwunden. Des Rätsels Lösung kennt nun womöglich nur noch ein Mensch: der Journalist Asakawa Kazuyuki, der in Sachen „Ring“ ermittelt hatte. Doch der liegt seit dem mysteriösen Sekundentod seiner Ehefrau und seines Kindes im Koma.

Hartnäckig verfolgt Ando die Spur des Videos weiter. So wird auch er Teil des perfiden Plans, mit dem sich die vor einem Vierteljahrhundert grausam ermordete aber ganz und gar nicht tote Mutantin Sadako Yamamura an der ganzen Welt rächen will …

Erfolg fordert die Fortsetzung

Die Videohexe ist zurück, bösartiger und mordlustiger denn je, wie es sich für eine Fortsetzung gehört. Der Reiz des ganz Neuen ist verflogen, die Geschichte ist bekannt, sie muss nun variiert und mit vordergründigeren Effekten erzählt werden: das bekannte Schicksal von Fortsetzungen, die selten die Qualität des Originals erreichen können.

Das gilt besonders, wenn sich diese ohnehin in Grenzen hält. „Ring“, der Roman aus dem Jahre 1991, ist ein unterhaltsamer aber mittelmäßiger Gruselthriller, der vor allem mit seiner Herkunft punkten kann: Horror aus Japan ist hierzulande nicht gerade alltäglich. Da die „Ring“-Saga weltweit zum Kult avancierte, wurden auch die deutschen Fans beglückt; zur angenehmen Abwechslung einmal eine Bereicherung.

Leider ruht sich Verfasser Suzuki über allzu lange Passagen auf seinen Lorbeeren aus. In „Ring“ verfolgten wir ausführlich, wie Journalist Kazuyuki und Freund Takahama dem Spuk der Sadako Yamamura auf die Schliche kamen. Nun wird diese Geschichte nachlässig gerafft und langatmig nacherzählt; sie breitet sich über den gesamten Mittelteil der Handlung aus – für den Leser ein ziemlich starkes Stück, aber für den Verfasser eine angenehme Arbeitserleichterung.

Mutation eines Fluches

Ansonsten wiederholt sich die Story von Teil 1 zunächst ziemlich deckungsgleich mit den neuen Protagonisten. Bis auch Ando & Freund Miyashita begreifen, wie der untote Hase läuft, werden wir erneut Zeuge ausgiebiger Lauf- und Sucharbeit. Wir kehren zurück an bekannte Orte, treffen bekannte Gestalten wieder. Schließlich haben auch unsere Helden erkannt, was wir längst wissen, und sind Sadako auf die Schliche gekommen.

Nunmehr gibt sich Suzuki echte Mühe, die Story weiter zu entwickeln. Wir erfahren, wie der Fluch funktioniert: Er nutzt das Fernsehen und später andere Informations- und Unterhaltungsmedien als ‚Trägerwelle‘, um seinen Opfern eine üble Krankheit anzuhängen. Angesichts des modernen Freizeitverhaltens ist das ein totsicheres Vorgehen. Unter dramaturgischen Gesichtspunkten kann man Suzuki leider nicht zu seinem Einfall beglückwünschen: Möchten wir wirklich wissen, wie die böse Sadako arbeitet? Das ist recht ernüchternd. Doch „Ring II – Spiral“ ist deutlich als Gegensatz zum Vorgänger angelegt. „Ring“ war klassischer Rache-Horror und vom Grundton eher philosophisch. Die Fortsetzung ist mehr Wissenschafts-Thriller, in dem sich das Grauen als Science Fiction tarnt.

Abenteuerlich aber absurd

Was sich Suzuki dabei ausgedacht hat, ist völlig absurd, eigentlich sogar lächerlich. Der böse Geist verbündet sich mit einem entthronten Virus, um die Welt mit Ihresgleichen zu bevölkern. Suzuki verschlimmert es, indem er lange Passagen einbaut, in denen er mit angelesenem medizinischen Halbwissen ungelenk ‚nachweisen‘ möchte, wie das eingefädelt wird. Selbst der Laie bemerkt den puren Schwachsinn dieser Prämissen; sie sind zudem für die Handlung überflüssig. Noch einmal: Nichts tötet den Horror zuverlässiger als die Erkenntnis. (Immerhin leuchtet ein, dass Suzukis Sadako wesentlich effektiver arbeiten kann als dies der Hollywood-Sadako im Kinofilm von 2002 zugestanden wurde, die für jeden Mord persönlich als Wasserleiche aus dem Fernseher kriechen musste …)

Fast gibt Suzuki der Story den Rest, als er im letzten Drittel die spukhafte Sadako einen Brief schreiben lässt (!), in dem sie – wieso auch immer – haarklein berichtet, was bisher nur angedeutet wurde: Seiten, die das mysteriöse Dunkel zuverlässiger killen als jeder Fluch.

Die definitive Realitätsferne ist andererseits der Rettungsanker. Kombiniert mit Suzukis Fähigkeit, sein Garn nüchtern und flott zu spinnen (dieses Mal spendierte der Heyne-Verlag sogar eine Übersetzung des japanischen Originals, statt die US-Ausgabe übertragen zu lassen) und dabei durchaus gruselige Szenen zu inszenieren, entstand ein kurzweiliges Spektakel mit unerwarteten, trügerisch glücklichen Finale.

Zwielichtige Zeitgenossen im Geisterbann

Mitsuo Ando ist wie Asakawa Kazuyuki aus Teil 1 ganz und gar kein heldenhafter Charakter, sondern ein Durchschnittsmensch, der sogar unsympathische Züge trägt. Besonders helle ist er ebenfalls nicht – es wäre ihm sonst womöglich früher aufgefallen, dass tote Freunde normalerweise keine verschlüsselten Warnungen per Leichen-DNS aus dem Jenseits senden. Aber auch das kennen wir aus “Ring”: Für Japaner ist das Übernatürliche offenbar Bestandteil des Alltagslebens und wird nicht groß in Frage gestellt, sondern akzeptiert.

Die ursprünglich wohl nicht geplante Fortsetzung von „Ring“ bedingte einige Brüche in der Figurenzeichnung. Das vermied Suzuki dort, wo er die wenigen Überlebenden aus Teil 1 noch vor Einsetzung von Teil 2 umbrachte oder ins Koma sinken ließ. Auffällig ist jedoch die Verschiebung bei Sadako Yamamura. Sie war zunächst Opfer und wurde aus Rache zur Täterin. Dieser Gedanke lebt fort, wird aber nun mit dem Virus-Plot gekreuzt. Dadurch wird Sadako überflüssig in ihrer eigenen Geschichte. Man merkt es sofort, wenn sie persönlich und neuerdings in Fleisch und Blut auftaucht; auch kein glücklicher Einfall übrigens, denn die wiedergeborene Sadako ist erschreckend gewöhnlich.

Ryuji Takahama ist ein zynischer Schweinehund geblieben. Allerdings hat sich die Dimension seiner Menschenverachtung geändert: Während er sich in „Ring“ die Freizeit damit vertrieb Frauen zu überfallen und zu vergewaltigen (und diese Gruselgeschichten womöglich nur erfand), entpuppt er sich nunmehr als Statthalter des Weltuntergangs, eine mögliche, aber so wie von Suzuki geschildert wenig wahrscheinliche Entwicklung.

Der merkwürdige deutsche Titel scheint übrigens eine Anspielung auf die Gestalt der (menschlichen) DNS zu sein, deren Elemente sich in Spiralform anordnen. Und da das denglische „Spiral“ in den Ohren haargegelter Werbestrategen attraktiver klingt als das altmodische „Spirale“, müssen wir uns ein paar Gedanken darüber machen, was uns der Titel sagen will. (Eventuell heißt „Rasen“ ebenfalls „Spirale“, aber das muss Ihr Rezensent, der des Japanischen nicht mächtig ist, unbeantwortet lassen.)

Autor

Kôji Suzuki, der „Stephen King aus Japan“ (ein Etikett der Werbestrategen) wurde 1957 in Hamamatsu (Präfektur Shizuoka) geboren. Bereits in jungen Jahren begann er zu schreiben und gewann 1990 als Absolvent der Keio University in Tokio einen (japanischen) „Fantasy Novel Award“ für seinen Roman „Rakuen“, was aber seiner dümpelnden Karriere kaum Auftrieb gab. Das änderte sich erst, als Suzuki 1991 die Welt der Phantastik um ein verfluchtes Videoband bereicherte: Die „Ring“-Saga war geboren. Aus einem Geheimtipp wurde Gruselvolkes Eigentum, als Regisseur Hideo Nakata 1998 den Roman verfilmte. Trotz vieler Veränderungen wurde „Ring“ zum Erfolg, der selbstverständlich mehrfach fortgesetzt wurde sowie die übliche verwässerte Hollywood-Interpretation erfuhr.

Suzuki selbst erweiterte den „Ring“-Erstling zur Romantrilogie, der er noch einen vierten Band mit Kurzgeschichten folgen ließ. Acht Millionen Exemplare soll er inzwischen verkauft haben, was zweifellos auch der geschickten Vermarktung zu verdanken ist: Suzukis Werke sind als Buch, Film und Manga quasi allgegenwärtig.

Titel bei Booklooker.de
Titel bei Amazon.de

Die „Ring“-Saga von Kôji Suzuki

(1991) The Ring (The Ring) – Heyne TB Nr. 01/13741
(1995) The Ring II – Spiral (The Ring II: Rasen) – Heyne TB Nr. 01/13918
(1998) The Ring III – Loop (The Ring III: Loop) – Heyne TB Nr. 01/14007
(1999) The Ring 0 – Birthday (The Ring 0: Birthday) – Heyne TB Nr. 01/14132

[md]

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BUCHREZENSION: Paul S. Kemp: Betrogen. Star Wars – The Old Republic.

Erstellt von Detlef Hedderich am 28. August 2011

Paul S. Kemp
Betrogen
Star Wars – The Old Republic

Panini Books (2011)
Originaltitel “Star Wars: The Old Republic – Deceived”, 2011
ISBN 978-3-8332-2249-8
Science Fiction
Paperback mit Klappen
Umfang 315 Seiten
Übersetzung: Jan Dinter
Titelbild: ATTIK

www.paninicomics.de
www.starwarstheoldrepublic.com
www.starwars.com

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zum Autor:

Paul S. Kemp ist der Autor des New York-Times-Bestsellerromans „Star Wars: Gegenwind“. Außerdem schrieb er neun „Vergessene Reiche“-Romane (Forgotten Realms) und zahlreiche Kurzgeschichten.

Zum Buch:

Über 3 ½ Jahrtausende vor den Geschehnissen, die wir alle von den Filmen her kennen, existiert die Alte Republik. Beschützt seit jeher vom Jedi-Orden und ebenso seit jeher bedroht vom Imperium und der Dunklen Seite der Macht in Form der Sith und des Imperators. Und natürlich herrscht Krieg zwischen beiden Parteien, denn Frieden scheint nicht möglich zu sein, zwischen Gut und Böse im Universum.

Doch beide Seiten haben überraschend Delegationen nach Alderaan entsandt, um das Unmögliche zu wagen: Friedensverhandlungen. Aryn Leneer, eine menschliche Jedi-Ritterin, ist Teil der Delegation der Republik und sie traut den Absichten des Imperators nicht. Und wie der Titel schon offenbart, sind die ganzen Verhandlungen eine einzige Lüge des Imperiums.

Noch während der Verhandlungen dringt der Sith-Lord Malgus mit massiven Kräften in den Orbit und Luftraum um die republikanische Hauptwelt, Coruscant, ein und beginnt mit einem gnadenlosen Bombardement. Er selbst stürmt an der Spitze mit weiteren 50 Sith den Jedi-Tempel und massakriert Jedi, Padawane und … Aryn Leneers alten Meister, Ven Zallow. Nachdem er sein Ziel mit aller Brutalität erreicht hat, vernichtet er den gesamten gewaltigen Bau und macht aus dem Tempel eine qualmende Grabstätte.

Zeerid Korr hingegen, ehemaliger Soldat und nun notgedrungen Waffen- und Drogenschmuggler, versucht auf seine Weise, sein Leben und das seiner Familie in diesen Zeiten zu retten. Er soll eine Ladung des gefährlichsten Rauschgifts befördern, das die Galaxis kennt. Nur einen Flug noch, und er wäre in der Lage, sich aus allem herauszuhalten. Und ausgerechnet der bombardierte und vom Feind besetzte Planet Coruscant ist Bestimmungsort für die Fracht.

Die Wege von Aryn Leneer und Zeerid Korr kreuzen sich und aus unterschiedlichen Gründen tun sie sich zusammen und wagen den Flug zur Hauptwelt der Republik. Und was sie nicht ahnen: Nicht nur sie jagen dem kriegsgeschüttelten Planeten durchs All entgegen …

Beide Vertreter der Macht, die Jedi-Ritterin und der Sith-Lord, laufen Gefahr ihre Prinzipien aufzugeben und in den Abgrund zu stürzen.

Fazit:

Die Handlung erstreckt sich zwar nur über zwei Tage des Kriegsverlaufes und beschränkt sich fast ausschließlich auf die wichtigste Welt der Republik. Aber trotzdem fand ich Gefallen an der Geschichte und den Gründen, warum wer wen betrügt. Sehr schön führt Kemp auf, dass der Unterschied zwischen Gut und Böse; Leben und Tod, ein wirklich schmaler Grat sein kann.

Copyright © 2011 by Werner Karl

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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BUCHREZENSION: Tom Veitch/Cam Kennedy – Das Dunkle Imperium I. Star Wars Essentials 1.

Erstellt von Detlef Hedderich am 30. Juni 2011

Tom Veitch/Cam Kennedy
Das Dunkle Imperium I
Star Wars Essentials 1

Star Wars Dark Empire 1, USA, 2003
(c) Lucasfilm Ltd., USA, 2007
Panini Comics, Stuttgart, 03/2007
PB, Comic, SF
ISBN 978-3-86607-344-9
Aus dem Amerikanischen von Uwe Anton
Titelillustration und Zeichnungen von Cam Kennedy, Mark Zug

www.paninicomics.de
www.lucasart.com
www.starwars.com
www.hollywoodcomics.com/veitch.html
www.markzug.com/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Nur wenige Jahre nach der Zerstörung des zweiten Todessterns haben sich imperiale Splittergruppen zusammengefunden und das neue Imperium gegründet. Auf Seiten der Allianz kämpft der große Held der Rebellion: Luke Skywalker. Eines Tages begegnet er einem Albtraum, den er längst hinter sich gelassen glaubte. Es ist niemand Geringeres als der Klon von Imperator Palpatine. Diesen gelüstet nach einem unverbrauchten, jungen Körper – und er begehrt den von Luke. Der junge Jedi lässt sich scheinbar auf das Spiel des Imperators ein und lernt von ihm, wie er die Dunkle Seite der Macht nutzen kann. Leia, ebenfalls mit der Macht vertraut, spürt, dass ihr Bruder die Kontrolle verliert. Eine uralte Prophezeiung weist ihr den Weg des Lichts.

Sechs Jahre nach „Die Rückkehr der Jedi Ritter“ wird die Geschichte um Leia, Luke, Han und Chewie weiter erzählt. Leia und Luke wissen, dass sie immer über die Macht miteinander verbunden sind. Die Geschwister hatten Zeit, sich besser kennen zu lernen. Auch der smarte Ex-Schmuggler Han Solo ist erwachsen geworden. Er hat seine Prinzessin in den Hafen der Ehe geführt, und sie haben ein Zwillingspärchen, die Kinder Jacen und Jaina. Das bedeutet aber keinesfalls, dass es nun langweilig im Leben des zum General aufgestiegenen Han Solo wird. Die Action ist immer noch da, wo der Millennium Falke ist. Die neue Story der „Star Wars“-Helden geht munter weiter und ist gewohnt dynamisch und mit Gefahren gespickt. Der Wortwitz kommt dabei ebenso zum Tragen wie die dramatischen Momente. Interessante Wendungen geben der Geschichte immer wieder einen neuen Verlauf.

Die Zeichnungen sind ganz im Stil der 1980er gehalten, als man noch selber ran ans Zeichenbrett musste und nicht der Computer die meiste Arbeit übernahm. Die Figuren haben zwar große Ähnlichkeit mit den bekannten Protagonisten aus den Kinofilmen, aber auch hier geht es vor allem um die optischen Highlights. Zu nennen sind die interessanten Frisuren der Prinzessin; von Affenschaukeln bis zur kunstvollen Steckfrisur ist fast alles vorhanden. Viele Zeichnungen wurden in den Farben Rot, Grün oder Blau gehalten. Das kann man mit dem Licht der Umgebung erklären wie z. B. dem künstlichen eines Raumhafens oder dem warmen, wenn das Cockpit eines Piloten beim Flug in die Strahlen einer Sonne getaucht wird. Lukes Kleidung wurde sehr dunkel gezeichnet. Auf diese Weise erinnert er stark an seinen verstorbenen Vater Darth Vader.

Fans, die wissen wollen, wie es mit dem „Krieg der Sterne“ nach dem letzten Kinofilm der ersten Trilogie weiter geht, werden erfreut sein, dass Story und Zeichnungen kaum Wünsche offen lassen. Mit der Neuauflage der Comic-Klassiker in Form der „Star Wars Essentials“-Reihe geht Panini auf die Wünsche der Sammler ein, die nun ihre Collection ergänzen können. Bücherwürmer, die nicht genug von Luke, Han und Leia bekommen können, werden an diesen Comics sehr großen Spaß haben.

Copyright © 2011 by Petra Weddehage (PW)

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BUCHREZENSION: Miyabi Hasegawa – Das Schwert des Wächters: Final Fantasy XI 4:

Erstellt von Detlef Hedderich am 30. Juni 2011

Miyabi Hasegawa
Das Schwert des Wächters
Final Fantasy XI 4

Final Fantasy XI: Guardian Sword 1, Japan, 2007
© Square Enix Co., Ltd, Japan, 2002 – 2007
Panini Books, Stuttgart, 05/2007
TB, Light-Novel, Fantasy, Comedy, Action, Romance
ISBN 978-3-8332-1569-8
Aus dem Japanischen von Kaoru Iriyama-Gürtler und Stephan Gürtler
Titelillustration von tab indivisuell, Stuttgart unter Verwendung einer Illustration von Yoshitaka Amano
5 Farb- und 11 SW-Illustrationen im Innenteil von Eiji Kaneda

www.paninicomics.de/videogame
www.square-enix.com/
www.playonline.com/ff11de/index.shtml
http://plaza.harmonix.ne.jp/
www.amanosworld.com/
www.din.or.jp/%7Ec-o/
www.finalfantasyxi.com/
www.finalfantasy.de/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Der junge (fast-) Ritter Douglas und seine beiden Freunde Guava von den Galkas und Nim von den Elvaans treffen auf das Mithra-Mädchen Ticky, ferner auf Lynn, die Dragoon in Ausbildung, und Peta von den Tarutarus. Die sechs Gefährten mit unterschiedlichen Absichten beschreiten denselben Weg und unterstützen sich gegenseitig auf ihrer Reise. Sie sind Abenteurer mit dem Drang, Neues zu entdecken, verschiedene Techniken zu erlernen und sich weiterzuentwickeln.

Ihr momentanes Hauptziel ist es, Lynn von einem Fluch zu befreien. Diese hat auf ihrer Reise mit Ticky einen Haufen von Eiern entdeckt, von denen eines während ihrer Anwesenheit am Schlüpfen war. Aus dem Ei kroch ein Wyrm. Das sind Drachen, die nicht so überaus riesig werden wie andere und deshalb die Fähigkeit des Fliegens behalten. Seitdem verfolgt sie jedoch ein mysteriöser Mann, der es geschafft hat, ihr den besagten Fluch anzuhängen. Die Abenteurer wollen rausfinden, wie man den Fluch auflöst, wer Lynns Verfolger sind und vor allem warum diese hinter ihr her sind. Dabei offenbaren sich den jungen Leuten mehr Dinge, als sie erhofft haben.

„Das Schwert des Wächters” von Miyabi Hasegawa ist eine ganz neue Geschichte mit frischen Charakteren. Die Bücher haben nichts mit den Geschichten über Al und seine Freunde, die man in den vorherigen Büchern kennen lernte, zu tun. Die Story beginnt drei Monate nach der Niederlage des Schattenlords, die Al und seine Kameraden eingeleitet haben. Man muss jene Romane zwar nicht gelesen haben, würde aufgrund der Lektüre jedoch einige Zusammenhänge leichter verstehen. Peta ist die einzige aus dem alten Bündnis, die in den weiteren Geschichten erneut auftaucht. Ihr wahres Alter ist und bleibt ein Geheimnis. Sie kann in dieser Story wieder einmal mit ihrem unglaublichen Wissen glänzen.

Mit der neuen Erzählung werden natürlich auch neue Fähigkeiten der Protagonisten eingeführt – ansonsten wäre es ja langweilig. Z. B. beherrscht Peta das Beschwören von Avataren. Dies ist ein ganz kompliziertes und seltenes Talent, das von den Magiern nur ein kleiner Bruchteil besitzt. Eine weitere Spezies sind die Dragoons. Lynn wurde zu einer, da sie mit ihrem kleinen Wyrm, der übrigends noch keinen Namen hat, einen Blutspackt schloss. Somit kann sie ihn bei Bedarf auch in eine kleine Perle sperren, was manchmal sehr praktisch ist, da man in die Städte keine wilden Tiere mitnehmen darf.

Das Taschenbuch hat keinerlei Altersbeschränkung und ist aufgrund der jungen Protagonisten und einer angepssten Handlung für jüngere Leser geeignet, die phantasievolle Abenteuergeschichten und „Final Fantasy” lieben.

Copyright © 2011 by Rowena Weddehage (RW)

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BUCHREZENSION: Miyabi Hasegawa – Der Sternenschwur. Final Fantasy XI 2

Erstellt von Detlef Hedderich am 11. April 2011

Miyabi Hasegawa
Der Sternenschwur
Final Fantasy XI 2

Final Fantasy XI: An Oath of Stars, Japan, 2003
© Square Enix Co., Ltd, Japan, 2002 – 2006
Panini Books, Stuttgart, 12/2006
TB, Light-Novel, Fantasy, Comedy, Romance, Action
ISBN 978-3-8332-1456-1
Aus dem Japanischen von Kaoru Iriyama-Gürtler und Stephan Gürtler
Titelillustration von tab indivisuell, Stuttgart unter Verwendung einer Illustration von Yoshitaka Amano
Illustrationen im Innenteil von Eiji Kaneda (6 Farb- und 8 SW-Illustrationen)

www.paninicomics.de/videogame
www.square-enix.com/
www.playonline.com/ff11de/index.shtml
http://plaza.harmonix.ne.jp/
www.amanosworld.com/
www.din.or.jp/%7Ec-o/
www.finalfantasyxi.com/
www.finalfantasy.de/

Titel erhältlich bei Buch24.de
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In der Welt von „Final Fantasy” stellen sich sechs Helden den Abenteuern von Vana`diel. Sie werden zum Kontinent Mindartia geschickt, dem Heimatort aller Mithras und Tarutarus, somit auch der von Shera, der Katzenfrau, und Peta, die wie ein Kind wirkt. Dort sollen sie Baupläne der Feinde abgeben, damit auch dieser Kontinent von den Machenschaften der Beastmen gewarnt ist.

Diese Baupläne, dank derer die Orks, einer Form der Beastmen, in der Lage waren, einen Panzer zu bauen, welchen die Kameraden nur mit Mühe und Not besiegen konnten, hatten sie den Orks abgenommen. Die Reise nach Mindartia ist zumindest nicht leicht, da Al, der Anführer der Gruppe, schon ganz zu Anfang Symptome von Seekrankheit zeigt. Doch dies ist nur ihr geringstes Problem: Sie werden von Unterweltlern angegriffen und müssen eine Lösung finden, die lebendigen Toten zu besiegen.

„Final Fantasy XI 2 – Der Sternenschwur” basiert auf dem gleichnamigen Online-Game-Bestseller. Es werden sehr gut die Attacken, Orte und Personen beschrieben, die man teilweise auch aus dem voran gegangenen Abenteuer kennt. Trotzdem ist es bei diesem Taschenbuch kein Muss, sich mit „Final Fantasy” auszukennen. Jeder Teil erzählt eine neue und phantastische Geschichte. So wird es für treue Fans nicht langweilig, und Neueinsteiger brauchen nicht von Teil 1 aus zu starten. Bei den Novels konnte Miyabi Hasegawa sich gründlich austoben, da es sich bei bei der Game-Vorlage nicht um eine vorgefertigte Geschichte handelt, was ihr auch mit Bravur gelungen ist.

Das Ganze wird durch die Zeichnungen von Eiji Kaneda aufgewertet. Dieser ist auch der Illustrator von „Sousei no Aquarion”. Es gibt sechs Farbseiten, die die Figuren so zeigen, wie der Leser es sich vorstellt. Ob Fan, Neueinsteiger oder nur Liebhaber des guten Geschmacks, dieses Fantasy-Buch ist für jeden interessant und sehr empfehlenswert.

Copyright © 2010 Rowena Weddehage (RW)

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BUCHREZENSION: Ryder Windham und Peter Vilmur – Star Wars: Das Buch Vader.

Erstellt von Detlef Hedderich am 11. April 2011

Ryder Windham und Peter Vilmur
Star Wars: Das Buch Vader

Star Wars The Complete Vader, © Lucasfilm Ltd., USA, 2009
Panini Verlag, Stuttgart, 1. Auflage: 10/2010
Großformatiges HC mit Kunstdruckpapier und vielen Extras
Sachbuch, Bildband, SF
ISBN 978-3-8332-2107-1
Aus dem Amerikanischen von Klaus Kramp, Köln
Titelfoto und alle Abbildungen im Innenteil © Lucasfilm Ltd. u.a.

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„Star Wars” ist ein Mythos, seit der erste Film (eigentlich der vierte in der Chronologie) in die Kinos gelangte und durch seine Tricktechnik und die ausgereifte Geschichte mit ihren reizvollen Charakteren einen Meilenstein setzte. Fielen SF-Movies bis dahin meist in die Kategorie des B-Films und wurden im TV spät nachts ausgestrahlt, da sich allenfalls ein paar Sonderlinge für das Genre interessierten, so stieß „Star Wars“ Tür und Tor auf für weitere phantastische Filme wie „Kampfstern Galactica“, „Star Trek“, „Conan“, „Indiana Jones“ etc.

Die zweite Trilogie (chronologisch die erste), die Jahre später die Vorgeschichte des ersten Dreiteilers (der chronologisch zweite) erzählte, überraschte erneut durch technische Raffinessen und ein tiefer gehendes Charakter-Design der Protagonisten. Ferner profitierte sie davon, dass der phantastische Film mittlerweile eine breite Akzeptanz fand (u. a. auch dank „Akte X“ und den TV-Verfilmungen von „Die Nebel von Avalon“, „Merlin“ usw.) und „Star Wars“ längst Kult geworden war.

Das Universum, das George Lucas geschaffen hatte, war kontinuierlich erweitert worden durch Romane, Comics, Animationsfilme und Games, die die bekannten Storys nicht bloß nacherzählten, sondern auch Stichworte aufgriffen und die Lücken zwischen den Handlungssträngen auffüllten. Sammler erfreuten sich an allerlei Merchandise-Artikeln, angefangen bei Kalendern und Soundtracks, über Bettwäsche und Schreibwaren, bis hin zu Action-Figuren u. v. m. Mittlerweile werden einige Raritäten zu horrenden Summen gehandelt.

Interessanterweise ist ausgerechnet der Erzbösewicht Darth Vader eine der beliebtesten Figuren – an sich keine Seltenheit, denn auch in anderen Filmen und Büchern faszinieren die Schurken, beispielsweise J. R. Ewing aus „Dallas“ oder Sephiroth aus „Final Fantasy VII“. Vor allem Darth Vader verbindet durch seine Person die beiden Trilogien. Ist er zunächst noch das ambitionierte Wunderkind, dann der rebellische Teenager, so fällt er schließlich, von Zweifeln und Zorn geplagt, der dunklen Seite der Macht zum Opfer und wird zu einem Symbol der Unterdrückung, bis er kurz vor seinem Ende wieder auf den rechten Pfad zurück findet. Seine innere Zerrissenheit und sein Wandel heben ihn deutlich von den übrigen Film-Figuren ab, die entweder nur ‚gut„ oder nur ‚böse„ sind. Darth Vader ist der vorliegende Prachtband gewidmet, der sich ausführlich mit dem Charakter an sich, seiner Rolle in den Medien und den Merchandise-Objekten, die sein Motiv tragen, beschäftigt.

Ryder Windham und Peter Vilmur, die beide an verschiedenen „Star Wars“-Büchern u. a. m. mitgewirkt haben, trugen Fakten, Anekdoten und jede Menge Bildmaterial zusammen – und selbst eingefleischten Fans dürfte vieles davon unbekannt sein. So erfährt man, dass mehrere Schauspieler in das Kostüm Darth Vaders schlüpften und dass peinlicherweise das erste Lichtschwert, das Fans erwerben konnten, gelb war, statt grün oder rot. Die Lizenz für die Hörspielbearbeitung wurde 1979 für nur einen Dollar verkauft, und in Russland konnten Sammler Darth Vader-Babushkas erwerben … Abgesehen von all den interessanten oder kurios anmutenden Informationen erfreut man sich an vielen kleinen, größeren und über zwei Seiten reichenden Fotos, Zeichnungen und Abbildungen. Sogar Faksimiles wurden aufwändig in den Band integriert: In auffaltbaren Mappen stecken herausnehmbare Blätter, darunter Kopien von handschriftlichen Notizen und Kostümentwürfen, sowie ein Bogen mit Aufklebern.

Aber auch aufklappbare Mini-Poster, eingeklebte Trading Cards, Infosheets usw., die aus allen Teilen der Welt stammen, erstaunen und gefallen. Am Ende des Bandes findet man eine Bibliografie, den Bildnachweis, einige Worte zu den Autoren und ein Verzeichnis verschiedener bei Panini lieferbaren „Star Wars“-Titel. „Star Wars: Das Buch Vader“ ist ein sehr liebevoll und aufwändig gestalteter Sekundär- und Bildband, der das Wesentliche über die Serie und einen ihrer populärsten Charaktere zusammenfasst und darüber hinaus mit vielen weniger bekannten Details aufwartet. Für die Freunde des „Star Wars“-Franchise, aber auch für Sammler wunderschöner Artbooks ist dieser Band einfach ein Muss. Die Autoren haben gründlich recherchiert, passende Bilder zusammen getragen und auch optisch durch die Extras Glanzlichter gesetzt.

Knapp 50 Euro mögen ein stolzer Preis sein, aber der großformatige Bildband mit geprägtem Cover und rund 200 Seiten hochwertigem Kunstdruckpapier, sauberem Druck und vielen Extras ist sein Geld wirklich wert. „Star Wars: Das Buch Vader“ ist ein echtes Highlight und sollte in keiner Sammlung fehlen!

Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)

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BUCHREZENSION: David Mack – Verlorene Seelen. Star Trek: Destiny 3.

Erstellt von Detlef Hedderich am 11. April 2011

David Mack
Verlorene Seelen
Star Trek: Destiny 3

Star Trek – Destiny: Lost Souls, USA, 2010
Cross Cult, Asperg, 10/2010
TB, Science Fiction
ISBN 978-3-941248-85-4
Aus dem Amerikanischen von Stephanie Pannen
Titelbild von Paramount Pictures Corporation

www.cross-cult.de
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www.davidmack.pro/
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Die Lage im Alpha-Quadranten spitzt sich im dritten Band der neuen Romanserie „Star Trek: Destiny“ zu: Noch immer sind die Borg auf dem Vormarsch, und diesmal scheint nichts und niemand sie aufhalten zu können. Die bekannten Zivilisationen kämpfen nur mehr noch um ihr Leben, und langsam macht sich Resignation breit. Wenn es jetzt noch Rettung geben soll, dann muss ein Wunder geschehen. Das wissen auch Ezri Dax und Jean-Luc Picard, die mit ihren Schiffen immer noch an vorderster Front stehen und nach Lösungen suchen. Vor allem der Captain der Enterprise hat viel zu verlieren.

Da kehrt überraschend Captain Riker mit der U.S.S. Titan zurück. An Bord befindet sich ein Hoffnungsschimmer: Captain Hernandez aus dem 22. Jahrhundert, die lange Jahre bei dem zivilisatorisch und technisch hochstehenden Volk der Caeliar gelebt hat und nun hofft, den Menschen und anderen Völkern der Föderation helfen zu können. Sie hat der Titan die Flucht aus dem Machtbereich ihrer Retter ermöglicht, auch wenn die Crew dafür ihr Außenteam zurücklassen mussten. Aber vielleicht ist das die letzte Hoffnung für Deanna Troi und ihr ungeborenes Kind, die beide im Sterben liegen.

Riker leidet schwer darunter, sie verlassen zu haben, aber nun konzentriert auch er sich mit den anderen auf die Krise und den letzten Kampf gegen die Borg. Denn Captain Hernandez hat einen überraschenden Vorschlag. Dank der Veränderungen an ihrem Körper kann sie sich den kybernetisch-physischen Wesen anpassen und zu einer Königin werden, die das Volk zu kontrollieren vermag. So bereitet man sie als Köder vor. Der Plan gelingt, enthüllt aber auch eine schreckliche Wahrheit, mit der niemand gerechnet hat, nicht einmal die Caeliar. Captain Hernandez erkennt Zusammenhänge und Verbindungen zu dem Zwischenfall, den sie mit ihrem Schiff ausgelöst hat, und Ereignissen, die bald siebentausend Jahre zurückliegen. Sie lassen die Borg plötzlich in einem ganz anderen Licht dastehen.

Kann es eine lebensbejahende Lösung für den Krieg geben, der die Galaxis auszulöschen droht? David Mack bejaht dies und demonstriert in seinem Roman auch, wie das vonstatten gehen kann. Nun führt er die Fäden, die er in den anderen Bänden ausgelegt hat, gelungen zusammen und zeigt, wie die einzelnen Ereignisse und Handlungsebenen miteinander verbunden sind und wer welche Auswirkungen verursacht hat. Dabei bleibt er seinem Stil und der inhaltlichen Richtung treu, die sich sehr stark an die Direktiven von Gene Roddenberry anlehnen. Die wissenschaftlichen Erklärungen wirken im Kontext glaubwürdig und sind nachvollziehbar, offensichtliche Logikfehler gibt es keine.

Dennoch verliert die Geschichte nicht an Spannung. Dadurch, dass er sich bewusst auf die Menschen konzentriert und die Geschehnisse aus der Sicht von Einzelschicksalen erzählt, bleibt auch der Zuschauer nahe an der Dramatik und fiebert mit. Obwohl der Autor von Schauplatz zu Schauplatz springt, kommt man nicht durcheinander, da man sich die Personen sehr gut einprägt und problemlos wiedererkennt. Tatsächlich läuft das Kopfkino an und entführt mehrere Stunden in eine andere Welt, weil man den Roman nicht aus der Hand legen kann, der am Ende auch noch mit einem netten Twist aufwartet.

Alles in allem ist „Verlorene Seelen“ ein angemessener Abschluss der Trilogie „Star Trek: Destiny“, da alle Fragen angemessen, intelligent und stimmungsvoll beantwortet werden, die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite vorhanden ist. Setting und Figuren entsprechen ebenfalls dem Bild, das man aus der TV-Serie kennt. Fans und ‚normale‘ SF-Leser werden jedenfalls gleichermaßen zufrieden sein.

Copyright © 2011 by Christel Scheja (CS)

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BUCHREZENSION: Patricia C. Wrede – Angriff der Klonkrieger – Star Wars: Episode II.

Erstellt von Detlef Hedderich am 18. Februar 2011

Patricia C. Wrede
Angriff der Klonkrieger
Star Wars: Episode II

Star Wars: Attack of the Clones, USA, 2002
(c) Lucasfilm Ltd., USA, 2002
Dino/Panini Books, Stuttgart, 04/2002
TB, Jugendbuch, SF
ISBN 978-3-89748-563-1
Aus dem Amerikanischen von Dominik Kuhn
Titelgestaltung von tab Werbung GmbH, Stuttgart unter Verwendung des US-Cover von Louise Bova

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www.pcwrede.com/
www.behance.net/sparkleart

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Obi-Wan Kenobi, Anakin Skywalker, Padme Amidala – diese Namen stehen für Tapferkeit, Heldentaten, Verrat und eine selbstzerstörerische Liebe. Dieser Band wurde extra für Jugendliche ab 12 Jahren geschrieben und geht nicht ganz so ins Detail, wenn es um Gewalt oder Sex geht.

Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi treffen erneut auf die Senatorin Padme Amidala. Nachdem auf die ehemalige Königin von Naboo ein Anschlag verübt wurde, werden die beiden Jedi zu ihrem persönlichen Schutz abgestellt. Als erneut ein Attentatsversuch auf die Senatorin verübt wird, der Dank der Jedi scheitert, werden sie und Anakin unter größter Geheimhaltung nach Naboo gebracht.

Anakin hegt schon lange Gefühle für die schöne Senatorin, und auch Padme steht Anakin keinesfalls gleichgültig gegenüber. Doch beide kämpfen dagegen an. Ein Jedi darf sich nicht binden. Daher ist Padme mehr als einverstanden, mit Anakin nach Tattoine zu reisen, wo dieser seine Mutter zu finden hofft, um sich abzulenken. Obi-Wan dagegen entdeckt eine riesige Klonarmee. Ein Großmeister der Jedi gab sie vor langer Zeit in Auftrag. Dabei trifft Obi-Wan auf Boba Fett. Dieser stellte einst seinen Genpool zum Klonen zur Verfügung. Als Obi-Wan ihn zur Rede stellen will, flüchtet dieser. Obi-Wan schafft es zwar, ihn zu verfolgen, doch dabei gerät er in eine gut vorbereitete Falle.

Die „Star Wars“-Saga geht weiter. Anakin ist zu einem jungen Mann gereift, der sich zwar cool gibt, aber dennoch seine Ängste und Sehnsüchte nicht ganz unter Kontrolle bekommt. Die Liebe zu Padme und die Sorge um seine Mutter scheinen ihn immer weiter auf die dunkle Seite der Macht zu ziehen. Padme erkennt, dass sie Anakins Gefühle erwidert. Die zarte Annäherung des gut aussehenden Liebespaares wird mit ungeheurem Feingefühl erzählt und vermag junge Leser und Leserinnen gleichermaßen in ihren Bann zu ziehen.

Obi-Wan ist hier eindeutig der gute Jedi. Sehr verständnisvoll, doch voller Sorge bemerkt er die Beziehung seines Padawans zur jungen Senatorin. Nur zu gut versteht er, was in den beiden vorgeht. Das Buch zum Film ist genauso spannend und einfühlsam geschrieben, wie es der Film hoffen lässt. Die unterschiedlichen Gefühle, Absichten und Verbindungen werden interessant erzählt. In diesem Actionfeuerwerk kommt der „Star Wars“-Fan auf keinen Fall zu kurz. Alle SF- und Fantasy-Fans ab 12 Jahren, die noch einmal die Geschichte von „Episode II“ nachlesen möchten, sind hier goldrichtig. Die Weichen werden zudem gestellt für das große Finale in „Episode III“.

Copyright © 2011 by Petra Weddehage (PW)

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BUCHREZENSION: Jude Watson – Der Tag der Abrechnung Star Wars: Jedi-Padawan 8.

Erstellt von Detlef Hedderich am 12. Januar 2011

Jude Watson
Der Tag der Abrechnung
Star Wars: Jedi-Padawan 8

Star Wars Jedi Apprentice – The Day of Reckoning, USA, 1999
(c) Lucasfilm Ltd., USA, 1999
Dino/Paninibooks, Stuttgart, 06/2000
TB, Science Fiction
ISBN 978-3-89748-208-1
Aus dem Amerikanischen von Dominik Kuhn
Titelgestaltung von tab Werbung GmbH, Stuttgart
unter Verwendung des US-Cover von Madalina Stefan und Cliff Nielsen

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www.starwars.com
www.fantasticfiction.co.uk/w/jude-watson/

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Obi-Wan Kenobi ist ein bekannter Name innerhalb des „Star Wars“-Universums. Doch jeder fängt einmal klein an. In der vorliegenden Serie wird die Vergangenheit dieses großen Helden näher beleuchtet. Nachdem Obi-Wan Kenobi mit Hilfe von Qui-Gon Jinn den wahren Drahtzieher hinter den Vorkommnissen im Tempel entdeckte, wird er wieder in den Kreis der Jedi aufgenommen. Was dem jungen Padawan aber noch mehr bedeutet, ist seine tiefe Freundschaft zu Qui-Gon Jinn. Endlich scheint der Jedi-Krieger seine Vergangenheit überwunden zu haben und Obi-Wan bedingungslos zu vertrauen.

Obwohl der Rat Qui-Gon davon abgeraten hat nach Xanatos zu suchen, ignoriert der Jedi die Warnung. Zu tief sitzt die Schmach, und Qui-Gon ist überzeugt davon, diesen Verbrecher seiner gerechten Strafe zuführen zu müssen. Obi-Wan hilft ihm nur zu gerne. Xanatos kennt seinen ehemaligen Meister jedoch zu gut und lockt ihn auf seinem Heimatplaneten Telos in eine Falle. Eine unglaubliche Intrige, die er grandios durchgeplant hat, erlaubt ihm zudem, den Planeten mit all seinen materiellen und lebenden Ressourcen für sich arbeiten zu lassen. Wieder einmal müssen die Helden fast übermenschliche Anstrengungen unternehmen, um dieser Falle zu entfliehen. Andra und der charmante Gauner Denetrus sind ebenfalls daran interessiert, Xanatos loszuwerden. Beide haben ihre Gründe und werden dadurch zu wertvollen Verbündeten.

Nachdem Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi nun wieder als Lehrer und Padawan zusammen gefunden haben, arbeiten sie daran, einander zu verstehen und zu vertrauen. Obi-Wan Kenobi bemüht sich, seinem Meister zu gehorchen, auch wenn seine hitzköpfige Art ihm manchmal im Weg ist. Sein Mut und seine selbstlosen Handlungen eröffnen ihm aber auch viele Freundschaften und die Loyalität verschiedener Wesen.

Durch interessante Charaktere wie Xanatos, den einstigen Jedi, der sich von seinem Mentor Qui-Gon Jinn abwandte, werden der Serie immer wieder neue interessante Wendungen gegeben. Diese bieten noch reichlichen Stoff für weitere packende Geschichten. Wer Serien wie „Star Trek“ oder „Rettungskreuzer Ikarus“ mag, wird auch an den Geschichten aus der Vergangenheit des „Star Wars“-Universums Gefallen finden. Alle SF- und Fantasy-Fans ab 12 Jahren werden von dieser Serie sehr gut unterhalten. Da kann der treue Leser gar nicht schnell genug den neunten Band in die Finger bekommen!

Copyright © 2010 by Petra Weddehage (PW)

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