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Archiv für die 'Buch zur TV-Serie' Kategorie

BUCHREZENSION: Frag doch mal … die Maus! Spannende Fragen, mausschlaue Antworten: Mein superdickes Mauswissen. (Zur TV-Reihe „Die Sendung mit der Maus“ im sonntäglichen Vormittags-Programm der ARD!)

Erstellt von Detlef Hedderich am 11. April 2011

I. Schmitt-Menzel (Hrsg.)
Frag doch mal … die Maus!
Spannende Fragen, mausschlaue Antworten: Mein superdickes Mauswissen

cbj-Verlag, München, 1. Auflage: 03/2011
HC, Kinderbuch, Sachbuch, Natur & Tier, Wissenschaft & Technik, Geschichte & Kultur
ISBN 978-3-570-15307-9
Titelgestaltung von schwecke.mueller unter Verwendung von Illustrationen
von Johann Brandstetter, Hauke Kock, Susanne Bräuning und Harald Vorbrugg
Texte und Illustrationen im Innenteil von verschiedenen Autoren und Künstlern

www.cbj-verlag.de
www.wdr.de
www.wdrmaus.de/
www.johann-brandstetter.com/
www.haukekock.de/
www.mauschristoph.de/
www.sylvia-englert.de/
www.mm-mai.de
www.gabineumayer.de
www.roland-rosenstock.de
www.wilfried-gebhard.de
www.guenterjakobs.de
www.lorenzoorlandi.it/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Vierzig Jahre alt ist „Die Sendung mit der Maus“ (erste Ausstrahlung: am 7. März 1971) und erfreut immer noch Groß und Klein im sonntäglichen Vormittags-Programm der ARD. Tatsächlich ist das Durchschnittsalter höher, als man bei einer Kindersendung meinen mag: Es liegt bei 46 Jahre (Quelle: www.focus.de)! Das bedeutet, dass viele Zuschauer der ersten Stunde noch immer dabei sind und die Freude an der vielseitigen Sendung an Kinder und Enkel weiter gegeben haben.

In all den Jahren hat „Die Sendung mit der Maus“ (www.wdrmaus.de/) viele Preise gewonnen und auch den einen oder anderen Spin Off erfahren wie „Die Sendung mit dem Elefanten“ (http://www.wdrmaus.de/elefantenseite/) oder „Shawn das Schaf“ (www.shaunthesheep.com/), und auch „Käptn Blaubär und Hein Blöd“ www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/) von Walter Moers kennt praktisch jeder.

Im cbj-Verlag (www.cbj-verlag.de/diemaus) sind bereits mehrere „Frag doch mal … die Maus“-Bücher für Vorschul- und Grundschulkinder erschienen, darunter auch der vorliegende Sonderband, der eine Menge Grundschulwissen aus verschiedenen Bereichen vermittelt:

Unter „Fragen und Antworten … für clevere Techniker“ wird z. B. kurz und präzise mit Kind gerechten Formulierungen erklärt, aus wie vielen Teilen ein Auto besteht und warum man nicht von einem Flugzeugklo eingesaugt wird.

„… für neugierige Weltenforscher“ schildert das Leben auf einer Burg, erläutert, warum die Indianer Indianer heißen, berichtet über das gar nicht so romantische Leben der Piraten und gibt Auskunft über Mumien und Pyramiden.

Auch ein Kapitel „… für zukünftige Profi-Fußballer“, in dem man u. a. erfährt, wie ein Fußball gemacht wird, ist zu finden.

In „… für scharfsinnige Wissenschaftler“ erhält man Antworten auf Fragen, die sich mit dem Urknall, der Farbe des Himmels und den Dinosauriern beschäftigen.

„… für mutige Entdecker“ befasst sich mit Christoph Kolumbus, Ferdinand Magellan und Marco Polo.
„… für wissbegierige Naturforscher“ ist an jene adressiert, die wissen wollen, wie es in der Tiefsee ausschaut und warum es in der Wüste so heiß ist.
„… für Denker und Philosophen“ erzählt beispielsweise von Buddha.
„… für alle Tierliebhaber“ ist gewiss für jene interessant, die wissen wollen, warum Giraffen einen so langen Hals haben, warum Wale singen und welches Tier am lautesten schreit.

Man merkt den Rubriken an, dass bestimmte Sachgebiete für die meisten Kinder interessanter sind als andere und hier einige Fragen mehr beantwortet werden. Reizvoll sind nach wie vor bestimmte Themen, mit denen sich schon vor vierzig Jahren Kindergarten- und Schulkinder gern auseinandersetzten, z. B. der Weltraum, Dinosaurier, Mumien. Alle Texte sind sehr liebevoll ausgearbeitet und mit passenden, sehr schönen Illustrationen versehen, die die Informationen auflockern und veranschaulichen. Das spricht kleine und sogar große Leser (die schnell mal einige Antworten brauchen, um ihren Kindern einen Sachverhalt verständlich erklären zu können) gleichermaßen an.

Vierzig Jahre alt – und aktuell wie eh und je: „Die Sendung mit der Maus“ ist wirklich eine tolle Idee in Wort und Bild, im Fernsehen und im Buch. Jungen Lesern wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt, und auch Erwachsene werden gern einen Blick in die schön gestalteten, informativen „Frag doch mal … die Maus“-Bücher werfen.

Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

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PREISRÄTSEL / GEWINNSPIEL: 1 x Band 1-7 komplett (KOSTENLOS!): Vampir-Zyklus von Charlaine Harris – Free-TV-Start der US-Serie “True Blood” am 16.03.2011

Erstellt von Detlef Hedderich am 5. April 2011

“Das Warten hat endlich ein Ende: Der Münchner TV-Sender zeigt ab 16. März, 22:05 Uhr, die preisgekrönte US-Serie „True Blood“.

Schauplatz der Handlung ist Louisiana. Japanischen Wissenschaftlern gelang die Herstellung von künstlichem Blut. Fortan müssen sich Vampire nicht mehr von Menschen ernähren und avancieren zu normalen Bürgern. Doch werden die Kreaturen aus dem Sarg von vielen Sterblichen weiter abgelehnt und diskriminiert. Und tatsächlich wollen nicht alle Vampire ihre alten Gewohnheiten aufgeben. Das stellt die Liebe des 173-jährigen Vampirs Bill zu der hübschen Kellnerin und Gedankenleserin Sookie immer wieder auf die Probe… In den Hauptrollen sind Anna Paquin, Stephen Moyer und Alexander Skarsgård zu sehen. „True Blood“ basiert auf der Romanreihe „Southern Vampire Mysteries“ der amerikanischen Autorin Charlaine Harris, die auch in deutscher Übersetzung erschienen ist.

Romanvorlage zur Kultserie “True Blood” auf Dauererfolgskurs! Sookie Stackhouse bricht alle Rekorde!

Seit dem Free-TV-Start der US-Serie “True Blood” am 16.03.2011 schießen die Verkaufszahlen der drei ersten Bände der Romanvorlage von Charlaine Harris (Vorübergehend tot, Untot in Dallas und Club Dead) in den Himmel. Kurzfristig schaffte es der erste Band auf Platz 30 im Verkaufsrang bei Amazon, und auch jetzt befinden sich die Bände noch unter den Top 100, und das, nachdem die Bücher bereits 2004 erschienen sind. In diesem Fall ist das verflixte 7. Jahr wohl eher ein verflixt gutes. Während in Deutschland gerade die 11. Auflage der Bücher in Druck geht, läuft in den USA die 4. Staffel der Serie an und verspricht bereits jetzt, dass Charlaine Harris’ Bücher auch morgen noch echte Renner sein werden.

Sookie Stackhouse ist Kellnerin in den Südstaaten der USA und hat ein Problem. Dieses besteht nicht in den Vampiren und Werwölfen, die überall herumstreunen, auch wenn man dies durchaus verstehen könnte. Aber jene … Wesen der Nacht … sind unterdessen vollkommen normal. Zumindest gilt dies für die Vampire, denn die Erfindung synthetischen Blutes sichert ihr Überleben ohne Schaden für andere.

Nein, wie gesagt: Das ist nicht Sookies Problem. Sookie kann Gedanken lesen – und was auf den ersten Blick gut klingt, ist in Wahrheit ziemlich ärgerlich und macht sie wenig begehrenswert. Fortwährend hört Sookie die Gedanken anderer, antwortet auf Fragen, die ihr niemand gestellt hat, sondern die nur in den Köpfen ihrer Mitmenschen vorhanden waren und oftmals erfährt sie mehr, als ihr selbst lieb ist.

Doch dann taucht Bill auf. Groß, düster, gutaussehend – und Sookie hört kein Wort von dem, was er denkt. Genau der Mann, auf den sie schon immer gewartet hat.

Die Geschichten, in die Sookie und ihr Geliebter Bill im Fortgang der Reihe verwickelt werden, sind eine wundervolle Mischung aus Mystery und Phantastik, in der auch mit spannenden Krimianteilen und einem guten Schuß Erotik nicht gespart wird.

Die Reihe wurde so populär, daß Alan Ball, Schöpfer der HBO-Fernsehserie Six Feet Under, nicht nur die Produktion der neuen Serie True Blood übernahm, die auf den Sookie-Romanen basiert, sondern auch gleich das Drehbuch für den Pilotfilm schrieb. Seit Herbst 2008 läuft die Serie äußerst erfolgreich auf HBO, der geplante Premierestart in Deutschland war der 11. Mai 2009. Zunächst konnten sich nur die Zuschauer des Pay-TV-Kanals 13th Street über Sookies Abenteuer freuen, doch seit dem 16.03.2011  läuft die Serie auf RTL II im Free-TV.

Seit 2004 sind die ersten drei Bände der Sookie-Stackhouse-Reihe Vorübergehend tot, Untot in Dallas und Club Dead ein dauerhafter Programmpunkt bei Feder&Schwert und erfreuen sich bei den Fans und Lesern allergrößter Beliebtheit!

PREISRÄTSEL / GEWINNSPIEL:

Harris, Charlaine
Der Vampir, der mich liebte

Roman

Übersetzt von Mümmler, Britta
Verlag :      dtv
ISBN :      978-3-423-20982-3
Einband :      Paperback
Preisinfo :      8,95 Eur[D] / 9,20 Eur[A] / 13,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 04.03.2011
Seiten/Umfang :      ca. 352 S. – 19,1 x 12,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      01.04.2007
Aus der Reihe :      dtv Unterhaltung 20982

Band 1
Sookie Stackhouse ist Kellnerin in einer Bar in Louisiana. Sie ist hübsch, jung, ihr Job macht ihr Spaß. Eines Nachts trifft sie auf dem Nachhauseweg auf einen umherirrenden Vampir. Er hat kaum einen Faden am Leib und außerdem sein Gedächtnis verloren. Zum Glück kennt ihn Sookie: Es ist Eric, der Boss ihres Ex-Freunds Bill. An sich ist er ein draufgängerischer, aggressiver Typ, doch mit dem Gedächtnis ist ihm anscheinend ein Teil seiner Persönlichkeit verlorengegangen: auf einmal ist er freundlich, zuvorkommend und schutzbedürftig. Aber er hat ein gewaltiges Problem: Ein Hexenzirkel ist in die kleine Stadt eingefallen und verlangt Schutzgeld von Eric, der ein erfolgreicher Vampir-Bar-Unternehmer ist. Er weigert sich zu zahlen, mit desaströsen Folgen. Sookie nimmt ihn bei sich auf, mit dem Erfolg, daß eine gefährliche Situation die andere jagt. Und da Eric ein sehr attraktiver Vampir ist, kommen die beiden sich bald ziemlich nah.

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Harris, Charlaine
Vampire bevorzugt

Roman

Übersetzt von Mümmler, Britta
Verlag :      dtv
ISBN :      978-3-423-21057-7
Einband :      Paperback
Preisinfo :      8,95 Eur[D] / 9,20 Eur[A] / 13,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 04.03.2011
Seiten/Umfang :      ca. 336 S. – 19,1 x 12,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      01.09.2007
Aus der Reihe :      dtv Unterhaltung 21057

Band 2
Sookie Stackhouse, die gedankenlesende Kellnerin aus Louisiana, hat zwar ihr Abenteuer mit einem Vampir ohne Gedächtnis heil überstanden, aber ihr Leben ist dadurch nicht einfacher geworden. Jetzt macht ihr eine Familienangelegenheit zu schaffen: Sookies Bruder Jason verwandelt sich neuerdings bei Vollmond in einen Panther. Damit nicht genug, treibt in der Gegend ein Killer sein Unwesen, der es offenbar gezielt auf Gestaltwandler abgesehen hat.

Natürlich kann Sookie nicht einfach tatenlos zusehen und abwarten, bis es womöglich Jason trifft sie muss etwas unternehmen. Zum Glück hat sie beste Verbindungen zu Vampiren und Werwölfen ganz ohne supranatürliche Hilfe wäre dieses Problem wohl kaum zu lösen …

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Harris, Charlaine
Ball der Vampire

Roman

Übersetzt von Mümmler, Britta
Verlag :      dtv
ISBN :      978-3-423-20987-8
Einband :      Paperback
Preisinfo :      9,95 Eur[D] / 10,30 Eur[A] / 15,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 04.03.2011
Seiten/Umfang :      ca. 384 S. – 19,1 x 12,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      01.05.2007
Aus der Reihe :      dtv Unterhaltung 20987

Band 3
Sookie Stackhouse, die gedankenlesende Kellnerin aus Bon Temps, Louisiana, hat nicht gerade viele Verwandte. Dass unter den wenigen ausgerechnet eine Erbtante (bzw. Cousine) ist, hätte sie nie vermutet. Aber es ist eine Tatsache: Ihre kürzlich verstorbene Cousine Hadley hat sie zur Alleinerbin eingesetzt. Allerdings war Hadley nicht irgendwer, sondern die Gefährtin der Vampirkönigin von New Orleans. Und das macht das Erbe einigermaßen gefährlich. Jemand will ganz offensichtlich verhindern, dass Sookie zu viel über Hadleys Vergangenheit und Besitztümer herausfindet. Außerdem hat Eric, Sookies alte Flamme, ihre Begleitung zu einem großen Vampirtreffen in New Orleans erbeten ? und hier begegnet sie einigen sehr merkwürdigen Gestalten, von denen ein paar ihr gleich ans Leben wollen?

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Harris, Charlaine
Vampire schlafen fest

Roman

Übersetzt von Mümmler, Britta
Verlag :      dtv
ISBN :      978-3-423-21068-3
Einband :      Paperback
Preisinfo :      8,95 Eur[D] / 9,20 Eur[A] / 13,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 04.03.2011
Seiten/Umfang :      ca. 400 S. – 19,1 x 12,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      01.06.2008
Aus der Reihe :      dtv Unterhaltung 21068

Band 4
Eine Reise zu einem Vampir-Gipfeltreffen – das kann unangenehm werden für gewöhnliche Sterbliche. Doch gewöhnlich ist Sookie Stackhouse, die Kellnerin aus Louisiana, sowieso nicht. Ihr besonderes Talent wird ihr vielleicht eine Hilfe sein: Sie kann Gedanken lesen. Die Vampirkönigin von Louisiana ist in einer misslichen Lage: Sie ist angeklagt, ihren Gemahl endgültig ums Leben gebracht zu haben. Und ihre Machtbasis schwindet – nach dem verheerenden Hurrikan in New Orleans ist sie auf Hilfe von außen angewiesen. Machtkämpfe, Intrigen und heimliche Allianzen überall. Es ist fraglich, wie lange Sookie die Rolle der neutralen Beobachterin durchhalten kann. Als wäre das nicht genug, ist sie umgeben von alten Lieben und einer neuen: Auch hier sind Entscheidungen gefragt ? Und dann häufen sich die Hinweise auf eine Verschwörung, die alles gefährdet, was ihr lieb und teuer ist.

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Harris, Charlaine
Ein Vampir für alle Fälle

Roman

Übersetzt von Mümmler, Britta
Verlag :      dtv
ISBN :      978-3-423-21148-2
Einband :      Paperback
Preisinfo :      8,95 Eur[D] / 9,20 Eur[A] / 13,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 04.03.2011
Seiten/Umfang :      ca. 384 S. – 19,1 x 12,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      01.07.2009
Aus der Reihe :      dtv Unterhaltung 21148

Band 5
Sookie ist ja einiges gewöhnt, was übernatürlichen Ärger angeht. Aber diesmal wird es wirklich haarig …

Nachdem Sookie Stackhouse, die gedankenlesende Kellnerin, bei einem Bombenanschlag nur knapp dem Tod entronnen ist, möchte sie jetzt nichts weiter als ein ganz normales, friedliches Leben führen. Aber Sookie wird prompt in neue Machtkämpfe verwickelt, als die Vampire von Las Vegas versuchen, die katastrophale Lage in Louisiana nach dem Hurrikan Katrina auszunutzen und die Macht zu übernehmen. Welche Rolle spielen Sookies Vampirfreunde Eric und Bill bei dem Ganzen?

»Harris hat sich diesmal selbst übertroffen: romantische Spannung, übernatürliche Action, jede Menge raffinierte Wendungen und zum Schluss ein Schocker, der die Fans begeistern wird.« Publishers Weekly

Titel erhältlich bei Buch24.de
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Harris, Charlaine
Vampirgeflüster

Roman

Übersetzt von Mümmler, Britta
Verlag :      dtv
ISBN :      978-3-423-21222-9
Einband :      Paperback
Preisinfo :      8,95 Eur[D] / 9,20 Eur[A] / 13,90 CHF UVP
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Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 04.03.2011
Seiten/Umfang :      ca. 352 S. – 19,1 x 12,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      01.06.2010
Aus der Reihe :      dtv Fortsetzungsnummer 20
dtv Unterhaltung 21222

Band 6
Für Sookie Stackhouse, die gedankenlesende Kellnerin, ist das Leben mit Vampiren und Werwölfen nichts Besonderes. Im Gegenteil: Sie hat mehr mit übernatürlichen Wesen zu tun, als ihr lieb ist, seit die Vampire vor einigen Jahren ihre Existenz öffentlich gemacht haben. Für die meisten Menschen sind sie jedoch rätselhafte und unheimliche Wesen geblieben. Jetzt wollen es die Werwölfe den Vampiren nachtun und sich ebenfalls outen. Das scheint zunächst gut zu gehen. Doch dann wird ein junger Werwolf in der Nähe der Bar, in der Sookie arbeitet, gefunden – grausam ermordet. Sookie ahnt nicht, dass dem kleinen Ort Bon Temps noch weitaus größere Gefahren drohen: Eine Gruppe von uralten Wesen, die vollkommen im Verborgenen existiert haben, rüstet sich zum Kampf …

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Harris, Charlaine
Vor Vampiren wird gewarnt

Roman

Übersetzt von Mümmler, Britta
Verlag :      dtv
ISBN :      978-3-423-21283-0
Einband :      Paperback
Preisinfo :      8,95 Eur[D] / 9,20 Eur[A] / 13,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 16.03.2011
Seiten/Umfang :      ca. 384 S. – 19,1 x 12,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      01.04.2011
Aus der Reihe :      dtv Fortsetzungsnummer 20
dtv Unterhaltung 21283

Band 7
Sookie Stackhouse, die gedankenlesende Kellnerin, musste einiges wegstecken in der letzten Zeit – die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen übernatürlichen Wesen, in die sie verwickelt war, sind nicht leicht zu verkraften. Immerhin ist ihre Beziehung zu dem Vampir Eric anscheinend in eine neue Phase getreten. Doch dann tauchen zwei Vampire aus Erics wechselvoller Vergangenheit auf. Sie sind ein gefährliches Paar. Und sie haben ihre eigenen Pläne, was Sookies Zukunft betrifft. Es sieht ganz so aus, als würde Sookies sehnsüchtiger Wunsch nach ein bisschen Ruhe und Frieden noch lange nicht erfüllt werden.

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Preisrätsel 1 x Band 1-7 (komplett): Wer diesen Zyklus erhalten möchte, einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Autorennamen angeben!):  In welchem Monat erschien der erste und der letzte Band in Deutschland? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 70 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen!  DIE GEWINNERIN LAUTET: Nadine Bressler. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN UNSEREM SPONSOREN UND AUCH ALLEN TEILNEHMERN!

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Preisrätsel / Gewinnspiel 3 x 1 (KOSTENLOSES!) Exemplar: BUCHTITEL: Offenbarung. Star Trek – Deep Space Nine.

Erstellt von Detlef Hedderich am 9. Februar 2011

Offenbarung
Star Trek – Deep Space Nine

(sfbentry)
OT: Star Trek – Deep Space Nine: Avatar Book 1
Autor: S.D. Perry
Ü: Christian Humberg
ISBN: 978-3-941248-51-9
Seiten: 282
Verlag: CrossCult, 2009

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Wenige Monate sind seit dem Ende des großen Krieges, der mit der bedingungslosen Kapitulation des Dominion endete, in den Quadranten gegangen. Im Föderationsgebiet und auf Seiten der Alliierten leckt man die Wunden, zählt die Toten und bemüht sich ansonsten um den  Wiederaufbau zerstörter Infrastrukturen. Bedauerlicherweise vergisst man darüber den Schutz der stark in Mitleidenschaft gezogenen Raumstation „Deep Space Nine“, sodass der Angriff dreier Dominion-Schiffe aus dem Wurmloch heraus die fast schon als Altmetall durchgehende Station nicht nur überraschend trifft, sondern auch zahlreiche weitere Tote fordert. Für Commander Kira, welche die Nachfolge des prophetisch verflüchtigten Siskos angetreten hat, gestaltet sich dieser Überfall allerdings nur als ein Ärgernis unter mehreren: kurz zuvor wurde erstens eine alte bajoranischen Freundin, Ishanti Reyla, vor dem „Quarks“ ermordet, da sie ihr augenscheinlich etwas Wichtiges mitteilen wollte, zweitens erweist sich die mit der Ermittlung beauftragte Sicherheitschefin Ro Laren aus Kiras Perspektive als gewohnt renitent und schlussendlich findet man etwas später an Bord der Station einen getarnten Jem’Hadar, der behauptet von den Gründern geschickt worden zu sein.

Während es auf der Station drunter und drüber geht, findet Picard an Bord der Enterprise E in den Badlands eines verschollenes Propheten-Dingens, das nicht nur ein Außenteam zum Halluzinieren bringt, sondern das er als der gute Mensch, der er ist, den Bajoranern zu übereignen gedenkt. Auf DS9 sind zwischenzeitlich Ro Larens Ermittlungen im Fall der gemeuchelten Reyla mit dem Auffinden einer geheimnisvollen Prophezeiung in eine unangenehme Richtung abgedriftet, denn in diesem Text ist von vielen Tausend Toten die Rede, die im Zuge des Auftauchens des zweiten Sohnes des Abgesandten, des Kindes also, mit dem Kasidy Yates gerade schwanger geht, zu erwarten sind.

Stephani Danelle Perry gehört zu jenen typischen Serien-Tie-in-Autorinnen, die in belletristischer Hinsicht zwar wenig Lesenswertes vorzuweisen haben, die jedoch – für mich unerklärlich – immer wieder mal als Auftragsschreiberlinge ran dürfen. Immerhin – und das ist das Positive – war ich in (fast) freiwilliger Kenntnis vieler ihrer Romane auf das vorbereitet, was andere – unbedarfte – Leser dieses „Romans“ mit voller Härte getroffen hätte: Langeweile und ein dämliches Dauergrinsen ob der völlig hirnrissigen Story. Ein idiotischeres Ausgangsszenario als jenes, welches uns Perry wohl nicht ganz freiwillig präsentieren muss, ist kaum denkbar: die strategisch und taktisch wichtigste Raumstation des gesamten Quadranten wird quasi ohne Schutz gelassen, weil die Föderation auf irgendwelchen Hinterweltlerplaneten mit dem – zweifellos notwendigen – Wiederaufbau und der Beseitigung von Kriegsfolgen befasst ist; und das, obgleich ein potenziell tödlicher, hochgerüsteter und unberechenbarer Feind nur ein Wurmloch entfernt sitzen könnte. Angesichts solch taktischer bzw. strategischer Raffinesse verwundert es, dass die brillanten Födi-Führer darauf verzichtet haben, auf der anderen Seite des Transit-Tunnels in der Zone des Bösen eine sonnensystemgroße Leuchtreklame mit dem blinkenden Schriftzug „Einladung zum fröhlichen Marodieren im Alpha-Quadranten. Jem’Hadar erhalten Gruppenermäßigung“ aufzubauen.

Das strunzdumme Szenario ist das eine, langweilige Protagonisten und ein Stil, gegen den sich deutsche Steuerrichtlinien wie geballte Dichtkunst ausnehmen das andere. Daran, dass Figuren mit viel Blabla umständlich eingeführt werden, um kurz darauf einen Mitleid erregenden Tod zu erleiden, hat man sich ja schon gewöhnt – insbesondere schlechte Autoren sehen das oft als probates Mittel, um einen Leser emotional in die Story einzubinden, auch wenn es eigentlich nie klappt -, dass jedoch relativ starke Serien-Charaktere fast geschlossen zu übellaunigen Nervtötern verkommen, überfordert selbst tolerante Leser. Die ständig innerlich quengelnde Kira geht einem irgendwann so sehr auf die Testikel, dass man ihr zurufen möchte, „Ey Alte! Schieß endlich in den Wind! Geh zurück nach Bajor und bastel in einem Kloster Drehkörper-Imitate für Touristen!“. Ezri Dax und Bashirs Liaison genügt in ihrer Plattheit und Klischeehaftigkeit voll und ganz den feuchten Gedanken einer pubertierenden Zwölfjährigen, Ferengi-Nerd Nog nervt quasi von Natur aus und Picards wichtigste Aufgabe besteht darin, eine Begründung für sein Konterfei auf dem Roman-Cover zu liefern.

Einzig Ro Laren, Quark, Commander Vaughn und – man mag es nach sieben Staffeln DS9 kaum glauben – Jake Sisko, der blasse Erstgeborene seines im Wurmloch entschwundenen Alten, bringen etwas Licht in das Dunkel, wobei dieses Licht bei Lichte betrachtet kaum mehr als ein Glimmen ist. Äußerst betrüblich ist zudem, dass man das messianische Propheten- und Prophezeiungs-Gedöns erneut zu einem Aufhänger für eine Geschichte innerhalb des Star Trek-Universums macht. Fans werden zwar einwenden, dass das zu DS9 gehört wie der Dampf zur Kacke, aber nach meinem Dafürhalten wirkt – und wirkte – so etwas gerade im um Pseudo-Wissenschaftlichkeit bemühten Star Trek so deplatziert wie die Q, die allerdings im Gegensatz zum bajoranischen Vedek-Geseier wenigstens amüsant sind.

Die größten Pluspunkte dieses Romans sind erstens seine Kürze – man muss nicht allzu lange leiden – und zweitens ein chronologischer Abriss über die wichtigsten Ereignisse der TV-Show sowie eine etwas ausführlichere Abhandlung Julian Wanglers über den Dominion-Krieg selbst.

Fazit: Der ideenarme und vergebliche Relaunch-Versuch einer schlechten Autorin. Es kann mit DS9 nur bergauf gehen … allerdings noch nicht im nächsten Roman, denn der ist ebenfalls von S.D. Perry.

Copyright © 2009 by Günther Kurt Lietz

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Preisrätsel / Gewinnspiel 3 x 1 (KOSTENLOSER!) Buchtitel: Wer wurde vor dem „Quarks“ ermordet? Die richtige Antwort an gewinnantwort(x)filmbesprechungen.de mailen (als kleinen Spamschutz bitte (x) durch @ ersetzen, vielen Dank). Im Betreff bitte “Filmpreisrätsel” und den Filmtitel eintragen. Danke. Sobald dreißig Mails mit den richtigen Antworten eingegangen sind, werden unter diesen Einsendern die Gewinner ausgelost. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen! DIE GEWINNER LAUTEN: Benjamin Finkernagel, Sandro Naumburg und Rolf Folger. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN UNSEREM SPONSOREN UND AUCH ALLEN TEILNEHMERN!

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BUCHREZENSION: Offenbarung. Star Trek – Deep Space Nine.

Erstellt von Detlef Hedderich am 11. Januar 2011

Offenbarung
Star Trek – Deep Space Nine

(sfbentry)
OT: Star Trek – Deep Space Nine: Avatar Book 1
Autor: S.D. Perry
Ü: Christian Humberg
ISBN: 978-3-941248-51-9
Seiten: 282
Verlag: CrossCult, 2009

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Wenige Monate sind seit dem Ende des großen Krieges, der mit der bedingungslosen Kapitulation des Dominion endete, in den Quadranten gegangen. Im Föderationsgebiet und auf Seiten der Alliierten leckt man die Wunden, zählt die Toten und bemüht sich ansonsten um den  Wiederaufbau zerstörter Infrastrukturen. Bedauerlicherweise vergisst man darüber den Schutz der stark in Mitleidenschaft gezogenen Raumstation „Deep Space Nine“, sodass der Angriff dreier Dominion-Schiffe aus dem Wurmloch heraus die fast schon als Altmetall durchgehende Station nicht nur überraschend trifft, sondern auch zahlreiche weitere Tote fordert. Für Commander Kira, welche die Nachfolge des prophetisch verflüchtigten Siskos angetreten hat, gestaltet sich dieser Überfall allerdings nur als ein Ärgernis unter mehreren: kurz zuvor wurde erstens eine alte bajoranischen Freundin, Ishanti Reyla, vor dem „Quarks“ ermordet, da sie ihr augenscheinlich etwas Wichtiges mitteilen wollte, zweitens erweist sich die mit der Ermittlung beauftragte Sicherheitschefin Ro Laren aus Kiras Perspektive als gewohnt renitent und schlussendlich findet man etwas später an Bord der Station einen getarnten Jem’Hadar, der behauptet von den Gründern geschickt worden zu sein.

Während es auf der Station drunter und drüber geht, findet Picard an Bord der Enterprise E in den Badlands eines verschollenes Propheten-Dingens, das nicht nur ein Außenteam zum Halluzinieren bringt, sondern das er als der gute Mensch, der er ist, den Bajoranern zu übereignen gedenkt. Auf DS9 sind zwischenzeitlich Ro Larens Ermittlungen im Fall der gemeuchelten Reyla mit dem Auffinden einer geheimnisvollen Prophezeiung in eine unangenehme Richtung abgedriftet, denn in diesem Text ist von vielen Tausend Toten die Rede, die im Zuge des Auftauchens des zweiten Sohnes des Abgesandten, des Kindes also, mit dem Kasidy Yates gerade schwanger geht, zu erwarten sind.

Stephani Danelle Perry gehört zu jenen typischen Serien-Tie-in-Autorinnen, die in belletristischer Hinsicht zwar wenig Lesenswertes vorzuweisen haben, die jedoch – für mich unerklärlich – immer wieder mal als Auftragsschreiberlinge ran dürfen. Immerhin – und das ist das Positive – war ich in (fast) freiwilliger Kenntnis vieler ihrer Romane auf das vorbereitet, was andere – unbedarfte – Leser dieses „Romans“ mit voller Härte getroffen hätte: Langeweile und ein dämliches Dauergrinsen ob der völlig hirnrissigen Story. Ein idiotischeres Ausgangsszenario als jenes, welches uns Perry wohl nicht ganz freiwillig präsentieren muss, ist kaum denkbar: die strategisch und taktisch wichtigste Raumstation des gesamten Quadranten wird quasi ohne Schutz gelassen, weil die Föderation auf irgendwelchen Hinterweltlerplaneten mit dem – zweifellos notwendigen – Wiederaufbau und der Beseitigung von Kriegsfolgen befasst ist; und das, obgleich ein potenziell tödlicher, hochgerüsteter und unberechenbarer Feind nur ein Wurmloch entfernt sitzen könnte. Angesichts solch taktischer bzw. strategischer Raffinesse verwundert es, dass die brillanten Födi-Führer darauf verzichtet haben, auf der anderen Seite des Transit-Tunnels in der Zone des Bösen eine sonnensystemgroße Leuchtreklame mit dem blinkenden Schriftzug „Einladung zum fröhlichen Marodieren im Alpha-Quadranten. Jem’Hadar erhalten Gruppenermäßigung“ aufzubauen.

Das strunzdumme Szenario ist das eine, langweilige Protagonisten und ein Stil, gegen den sich deutsche Steuerrichtlinien wie geballte Dichtkunst ausnehmen das andere. Daran, dass Figuren mit viel Blabla umständlich eingeführt werden, um kurz darauf einen Mitleid erregenden Tod zu erleiden, hat man sich ja schon gewöhnt – insbesondere schlechte Autoren sehen das oft als probates Mittel, um einen Leser emotional in die Story einzubinden, auch wenn es eigentlich nie klappt -, dass jedoch relativ starke Serien-Charaktere fast geschlossen zu übellaunigen Nervtötern verkommen, überfordert selbst tolerante Leser. Die ständig innerlich quengelnde Kira geht einem irgendwann so sehr auf die Testikel, dass man ihr zurufen möchte, „Ey Alte! Schieß endlich in den Wind! Geh zurück nach Bajor und bastel in einem Kloster Drehkörper-Imitate für Touristen!“. Ezri Dax und Bashirs Liaison genügt in ihrer Plattheit und Klischeehaftigkeit voll und ganz den feuchten Gedanken einer pubertierenden Zwölfjährigen, Ferengi-Nerd Nog nervt quasi von Natur aus und Picards wichtigste Aufgabe besteht darin, eine Begründung für sein Konterfei auf dem Roman-Cover zu liefern.

Einzig Ro Laren, Quark, Commander Vaughn und – man mag es nach sieben Staffeln DS9 kaum glauben – Jake Sisko, der blasse Erstgeborene seines im Wurmloch entschwundenen Alten, bringen etwas Licht in das Dunkel, wobei dieses Licht bei Lichte betrachtet kaum mehr als ein Glimmen ist. Äußerst betrüblich ist zudem, dass man das messianische Propheten- und Prophezeiungs-Gedöns erneut zu einem Aufhänger für eine Geschichte innerhalb des Star Trek-Universums macht. Fans werden zwar einwenden, dass das zu DS9 gehört wie der Dampf zur Kacke, aber nach meinem Dafürhalten wirkt – und wirkte – so etwas gerade im um Pseudo-Wissenschaftlichkeit bemühten Star Trek so deplatziert wie die Q, die allerdings im Gegensatz zum bajoranischen Vedek-Geseier wenigstens amüsant sind.

Die größten Pluspunkte dieses Romans sind erstens seine Kürze – man muss nicht allzu lange leiden – und zweitens ein chronologischer Abriss über die wichtigsten Ereignisse der TV-Show sowie eine etwas ausführlichere Abhandlung Julian Wanglers über den Dominion-Krieg selbst.

Fazit: Der ideenarme und vergebliche Relaunch-Versuch einer schlechten Autorin. Es kann mit DS9 nur bergauf gehen … allerdings noch nicht im nächsten Roman, denn der ist ebenfalls von S.D. Perry.

Copyright © 2009 by Günther Kurt Lietz

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BUCHREZENSION: Joss Whedon, Brian Lynch & Scott Tipton & Jeff Mariotte – Angel präsentiert 2: Smile Time – Angriff der Mörderpuppen!

Erstellt von Detlef Hedderich am 10. Januar 2011

Joss Whedon, Brian Lynch & Scott Tipton & Jeff Mariotte
Angel präsentiert 2:
Smile Time – Angriff der Mörderpuppen!

Angel – Smile Time, HC, USA, 2009
Panini Comics, Stuttgart, 06/2010
PB mit Klappbroschur, vollfarbige Graphic Novel im Comicformat
Horror, Dark Fantasy
ISBN 978-3-86607-992-2
Aus dem Amerikanischen von Claudia Kern
Titelillustration von David Messina
Zeichnungen von David Messina, Elena Casagrande, Stephen Moone & Franco Urro,
Farben von Giovanni Niro, Ronda Pattison, Donatella Melchionno & Ilaria Traversi

www.paninicomics.de
http://whedonesque.com/
www.jeffmariotte.com/
http://davidmessinart.blogspot.com/
http://larawest.blogspot.com/

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In der Reihe „Angel präsentiert“ erscheinen Geschichten, die zwar etwas mit der regulären Serie „Angel: Nach dem Fall“ zu tun haben können, aber nicht müssen. So wurde z. B. im ersten Band der Reihe erzählt, was Spike in den Monaten nach dem Sturz von Los Angeles in die Hölle erlebte, während Angel selbst noch verschollen war. Die zweite Graphic Novel greift eine ganz andere Geschichte auf.

„Smile Time“ ist eine Episode der fünften Staffel, die beweist, dass auch eine so ernste und düstere Serie wie „Angel“ durchaus humorvolle Momente haben kann. In der Graphic Novel wird der Inhalt genau dieser Folge erst einmal nacherzählt:

Der Vampir-Detektiv geht der Frage nach, warum in der letzten Zeit immer wieder Kinder beim Anschauen einer ganz bestimmten Sendung ins Koma fallen und daraus nicht mehr erwachen. Als er sich das Studio, in dem die Folgen produziert werden, genauer anschaut, erlebt er eine unangenehme Überraschung. Denn diejenigen, die es übernommen haben, wollen nicht zulassen, dass er sie verrät, und machen ihn zu Ihresgleichen: eine Puppe aus Stoff und Plastik. Nun ist Angel ganz anderen Gesetzmäßigkeiten unterworfen als früher und muss für den Spott nicht sorgen, denn auch seine Kampfgefährten können sich trotz des Ernstes der Lage ein Grinsen nicht verkneifen; der eine oder andere amüsiert sich sogar mehr als köstlich über diesen Zustand.

In einer kleinen Zusatzgeschichte wartet Angel darauf, dass die Wirkung des Zaubers endlich erlischt, und muss sich auch noch ärgern, als dies ein Gestaltwandler schamlos auszunutzen beginnt. In „Schattenpuppen“ versucht Spike, auf eigenen Füßen zu stehen und sich ohne Angel und Co. durchzubeißen, aber das will ihm nicht so recht gelingen. Da tritt Lorne, der Dämon und Barkeeper, mit einer ungewöhnlichen Bitte an ihn heran: Spike soll sich diesmal um die seltsamen Geschehnisse in Japan kümmern, die denen in „Smile Time“ gleichen. Da er sich langweilt, nimmt der Vampir an und wird schon bei der Ankunft von plüschigen Ninjas angegriffen. Um seinen Gegner letztendlich zu besiegen, muss er schließlich selbst den großen Schritt wagen und sich verwandeln lassen. Wie die zu Grunde liegende Fernsehfolge nimmt sich auch die Graphic-Novel nicht gerade ernst und zieht das, was Angel, dem aufrechten und edlen Vampir, so wichtig ist, munter durch den Kakao.

So werden die Geschichten mit einem Augenzwinkern erzählt, sind voller schwarzhumoriger Andeutungen und böser Kommentare. Leider wirkt die Comic-Umsetzung der Folge nicht ganz so gelungen, da ihr die Dynamik und die Spritzigkeit fehlen und die Bilder eher statisch sind; man bekommt aber eine Ahnung, was einem entgangen ist. Und sie ist eine gute Einführung in die auf sie aufbauenden Geschichten, die ohne das auch nicht wirklich zu verstehen sein würden. Den Künstlern ist eine gute Mischung aus Humor und Action gelungen, schließlich geht es nicht nur um die Kalauer, die ständig gemacht werden, sondern auch um eine Gefahr für die Menschen, die beseitigt werden sollte. Gerade Franco Urro und Scott Tipton schießen in ihrer Geschichte um Spike ein wahres Feuerwerk an Ideen ab. Mit dem Zeichner gibt es übrigens auch am Ende ein kurzes, informatives und brandaktuelles Interview, das auf der Fed-Con 2010 mit ihm gemacht wurde.

Ideal ist die Graphic-Novel für die „Angel“-Fans, die gerne wieder etwas Neues lesen möchten, aber nicht unbedingt etwas von der sechsten Staffel wissen möchten. Sie werden mit einer so spannenden wie amüsanten Handlung zufriedengestellt, die mit vielen Verweisen auf die Fernsehfolgen punkten kann. Auch die Zeichnungen sind mehr aus einem Guss und wissen sehr zu gefallen, da man die Figuren aus der Serie gut wiedererkennen kann. So bietet „Angel präsentiert: Smile Time – Angriff der Mörderpuppen“ gelungene Unterhaltung für alle „Buffy“- und „Angel“-Fans, selbst wenn sie sich sonst nicht mit den Comics beschäftigt haben, denn dieser Band setzt kein Vorwissen, außer dem von einigen Episoden der TV-Serie selbst, voraus und mischt jene Elemente gelungen neu, die „Angel“ so beliebt gemacht haben.

Copyright © 2010 by Christel Scheja (CS)

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Die Buchvorlage von Dean Koontz und Kevin J. Anderson “Frankenstein – Das Gesicht” wurde 2004 unter der Regie von Marcus Nispel mit Vincent Perez als Monster und Thomas Kretschmann als Meister verfilmt und erschien als DVD unter dem Titel „Frankenstein – Auf der Jagd nach seinem Schöpfer“.

Erstellt von Detlef Hedderich am 7. Dezember 2010

Dean Koontz/Kevin J. Anderson
Frankenstein: Das Gesicht

(sfbentry)
Originaltitel: Dean Koontz’s Frankenstein, Book One: Prodigal Son (New York : Bantam Dell, a division of Random House, Inc. 2005)
Deutsche Erstausgabe: Juni 2006 (Heyne Verlag/TB Nr. 56504)
Übersetzung: Ursula Gnade
382 S.
ISBN-13: 978-3-453-56504-3

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Das geschieht:

In der US-amerikanischen Südstaatenmetropole New Orleans verursacht ein Serienmörder der Polizei Kopfzerbrechen: Er tötet Frauen und Männer, denen er jeweils Gliedmaßen oder Organe entfernt. Detective Carson O’Connor und Partner Michael Maddison stehen auch nach dem sechsten Fall vor einem Rätsel bzw. mit indizienleeren Händen da.

Auch auf der anderen Seite der Erdkugel werden die Morde mit Besorgnis zur Kenntnis genommen. Ins tibetische Kloster Rombuk und damit in die größtmögliche Einsamkeit hat sich jene Kreatur zurückgezogen, die einst der ebenso geniale wie skrupellose Wissenschaftler Viktor Frankenstein aus Leichenteilen schuf. Das „Monster“, wie es einmal genannt wurde, ist inzwischen zweieinhalb Jahrhunderte alt aber weiterhin gut bei Kräften. Es nennt sich Deucalion, hat hart und erfolgreich an seiner Bildung gearbeitet, sich mit seinem grotesken Äußeren abgefunden und ist mit Körper und Geist im 21. Jahrhundert angekommen.

Dies trifft auch auf Frankenstein zu, der zum ultrareichen Konzernboss Helios mit guten politischen Kontakten geworden ist. Ihn verdächtigt Deucalion der Mordserie im Süden der USA. Um ihn zu stoppen, reist er nach New Orleans. Dort gerät er rasch ins Visier von O’Connor und Maddison, die verständlicherweise wenig geneigt sind, an die Existenz einer alten Gruselmär zu glauben. Doch die Not schafft bekanntlich seltsame Bettgenossen: Als seltsame, anscheinend künstliche Wesen ihr Unwesen zu treiben beginnen, offenbart sich ein diabolischer Plan: Frankenstein will eine neue, ‚verbesserte‘ Menschenrasse ins Leben rufen, deren Meister natürlich er selbst sein soll. Ihn aufzuhalten ist schwierig, denn Frankenstein ging bereits erfolgreich in die Massenproduktion und schickt seine Geschöpfe aus, um jene zu jagen und zu töten, die sich ihm in den Weg stellen …

Ein Kult auf modernen (Ab-) Wegen

Verrückter Wissenschaftler will die Welt nach seinem Gusto verändern und bedient sich dafür kapital krimineller Methoden, worauf sich ein hoffnungslos unterlegenes Grüppchen aufrechter Gesellen aufmacht, genau dies zu verhindern: Eine Geschichte wird uns hier kredenzt, die wir schon oft gelesen oder als Film umgesetzt gesehen haben. Das geht in Ordnung, wenn sie rasant und ohne Längen erzählt wird, wofür die Namen Koontz & Anderson grundsätzlich garantieren.

Aufmerksamkeit soll in diesem Fall erfolgreich erregt werden, indem besagte Geschichte mit einem Romanklassiker verquickt wird, der über seine literaturgeschichtliche Bedeutung hinaus zu einem festen Bestandteil der Populärkultur geworden ist: ein echter Kult, der nicht gemacht wurde, sondern aus eigener Kraft wuchs. Baron Frankenstein, der sich gegen Gott versündigte, als er dessen Monopol als Schöpfer von Leben missachtete, und seine Kreatur, die an ihrer Herkunft verzweifelte und ohne Erfolg versuchte, als Mensch unter Menschen einen Platz zu finden, bewegen die Fantasie seit dreihundert Jahren. Die Ankündigung ihres neuerlichen Auftritts stellt bereits ein gewisses Grundinteresse sicher: Was werden sie dieses Mal erleben, da sie im 21. Jahrhundert aufeinandertreffen?

Eigentlich nichts Neues, muss man feststellen. Frankenstein und sein Geschöpf führen ihre Auseinandersetzung fort, die vor vielen Jahren für beide beinahe tödlich geendet hätte. Weiterhin weigert sich Frankenstein einzusehen, dass er intelligente Wesen nicht im Labor ‚bauen‘ darf, um ihnen, ist dieses ‚Experiment‘ gelungen, seinen Willen aufzuzwingen. Das „Monster“, das dieses Schicksal am eigenen Leib erfahren musste, bemühte sich bisher vergeblich, Frankenstein dies klarzumachen. Jetzt geht es ihm darum, seinen ‚Meister‘ zu stoppen.

Action statt Anspruch: Horror im Höchsttempo

Der Konflikt beschränkt sich nicht mehr auf Frankenstein und seine Kreatur. Koontz (sein Name wird im folgenden Text allein genannt, da er die treibende Kraft hinter diesem neuen „Frankenstein“-Projekt war) erweitert die Bühne. Die ganze Welt ist nunmehr Spielplatz des globalisierten Barons geworden, was seine Verfolger zwingt, sehr reiselustig zu werden. „Das Gesicht“ fügt sich der Dramaturgie eines „Hit & Run“-Games. Immer geschieht etwas, kaum gibt es jemals einen Moment der Ruhe. Aus Jäger werden Gejagte, wobei die Rollen rasch getauscht werden können. Koontz beherrscht dieses Konzept gut genug, dass kaum jemals der Gedanke beim Leser aufkommt, ob es denn wirklich notwendig ist, dieses Hin und Her auf mehrere Bände auszuwalzen.

Tiefgang dürfen wir folgerichtig nicht erwarten, auch wenn ihn uns Koontz manchmal vorgaukeln möchte, wenn es Frankensteins Monster hier und da über sein Schicksal und seinen Status in dieser grausamen, kalten Welt sinnieren lässt. Es sind trivialisierte Echos jener philosophischen Grundsatzdiskussionen, die Mary W. Shelley, die Autorin des ursprünglichen Romans, Frankenstein und sein ‚Kind‘ vor drei Jahrhunderten führen ließ. „Das Gesicht“ ist dagegen ein moderner Horror-Thriller mit Copkrimi-Einsprengseln, der sich auf die bekannten und bewährten Elemente beider Genres verlässt.

Unsterblicher Vater-Sohn-Konflikt

Wie würde ein Frankenstein-Monster – wäre es real – in der modernen Welt leben? Die neue „Frankenstein“-Trilogie basiert zu einem guten Teil auf dieser Frage bzw. den möglichen Antworten. Natürlich gilt es zuvor zu unterscheiden zwischen der zwar hässlichen aber hochintelligenten Kreatur, die Mary Wollstonecraft Shelley 1819 schuf, und dem relativ tumben, schnaubenden Hollywood-Monster, das vor allem in den 1930er Jahren von Boris Karloff gemimt wurde.

Koontzes Deucalion ist Shelleys Kreatur, was bereits die selbstironische Namenwahl belegt: „Deucalion“ war in der griechischen Mythologie ein Sohn des Prometheus, der wiederum als Schöpfer der Menschen und Tiere verehrt wurde. Als „modernen Prometheus“ bezeichnete Shelley Victor Frankenstein, den sein Geschöpf lange Zeit als „Vater“ betrachtete.

Das ist Vergangenheit, „Vater“ und „Sohn“ sind sich schon lange spinnefeind. Deucalion hasst Frankenstein – nicht zwangsläufig, weil der ihn wider die Naturgesetze bzw. Gott in eine Welt gebracht hat, die ihm nur Furcht und Hass entgegenbrachte, sondern weil er sich zum einen feige weigerte, Verantwortung für seine unglückliche Schöpfung zu übernehmen, während er zum anderen seine unheilvollen Experimente fortsetzte. Das eigentliche Monster ist folgerichtig Frankenstein.

Deucalion hat zu sich selbst und seine Nische in dieser Welt gefunden. Vorbei sind die Zeiten, in denen ihn ängstliches, ungebildetes Volk mit Fackeln und Mistgabeln jagte oder er sich als kurioses Scheusal auf Jahrmärkten prostituieren musste. Die Welt ist politisch korrekter geworden. Deucalion zieht noch immer die Blicke auf sich, aber er muss sich nicht mehr verstecken, sondern kann, wenn es nötig ist, ganz modern von Tibet in die USA reisen.

Frankenstein: ein Erfolgsmodell

Frankenstein hat inzwischen nur als Wissenschaftler und Machtmensch dazugelernt. Er kann es in Sachen Langlebigkeit mit seiner Kreatur aufnehmen, sodass auch er auf das Wissen von und die Erfahrungen aus Jahrhunderten zurückzugreifen vermag. In der globalisierten Gegenwart, für die er geboren zu sein scheint, hat ihm seine rücksichtlose Gleichgültigkeit den Aufbau eines milliardenschweren Konzerns ermöglicht. Sein grundsätzliches Interesse ist jedoch geblieben: Frankenstein baut weiterhin künstliche Menschen. Ständige Experimente haben ihn gelehrt, welche ‚Konstruktionsfehler‘ er vermeiden sollte. Seine aktuellen Geschöpfe haben nichts mehr mit dem plumpen, klobigen Deucalion gemeinsam. Sie verschwinden in der Menschenmenge, und genau das sollen sie auch, denn Frankenstein, bei Shelley noch eine durchaus tragische Gestalt, ist unter Koontzes Feder endgültig zum intelligenten „mad scientist“ mutiert, der die Welt erobern bzw. mit seinen neuen, vollkommenen Menschen bevölkern will.

Cops zwischen Mythos und ‚Realität‘

Überlebensgroße Gestalten benötigen normalmenschliche Begleiter, in die sich der Leser/die Leserin projizieren kann. Diese Rollen übernehmen die Polizisten O’Connor und Maddison, harte US-Cops, die in Wort und Tat praktisch alle aktuellen sowie die meisten zeitlosen Klischees verkörpern, die Film, Fernsehen & Unterhaltungsliteratur jemals erschaffen haben. Detective O’Connor ist ein eisenhartes Frauenzimmer, das ständig beim Chef aneckt, kleine Ganoven gern gleich auf offener Straße vertrimmt und selten im Büro beim Papierkram anzutreffen ist. Natürlich ist sie hübsch, damit es hier und da ein wenig prüdamerikanisch knistern kann. Maddison ist in diesem Roman das Yang zum O’Connorschen Yin; originell soll vermutlich wirken, dass er in diesem Duo den zurückhaltenden Part übernimmt.

Plumpwitz kommt zum Einsatz, wenn Koontz zwei unsympathische Polizistenkollegen „Jonathan Harker“ und „Dwight Frye“ nennt: Der eine ist Graf Draculas erstes Opfer in Bram Stokers berühmtem Roman, der andere heißt nach dem Schauspieler, der in dem klassischen „Frankenstein“-Filmen von 1931 Frankensteins buckligen Laborgehilfen mimte. Solche ‚Einfälle‘ passen gut zu „Dean Koontz’s Frankenstein“, der nichts Neues, Originelles schafft, sondern stets nur imitiert.

Exkurs: Frankensteins schwere Wiedergeburt

Ihre neue Frankenstein-Geschichte hatten sich Koontz und Anderson ursprünglich für das USA Cable Network einfallen lassen, dem sie als Grundlage für den Pilotfilm zu einer ganzen „Frankenstein“-TV-Serie dienen sollte. Koontz wurde als Ausführender Produzent angeheuert. Ihm zur Seite stand niemand Geringerer als Meisterregisseur Martin Scorsese. Allerdings überwarf sich Koontz bald mit seinem Auftraggeber und verließ das Projekt. „Frankenstein“ wurde 2004 unter der Regie von Marcus Nispel („The Texas Chainsaw Massacre“, „Freitag der 13te“ – das Remake) mit Vincent Perez als Monster und Thomas Kretschmann als Meister verfilmt. Das Ergebnis ist keine Sternstunde des phantastischen Films, bietet aber solide gestaltetes und visuell überdurchschnittliches Handwerk.

Dieser Film erschien in Deutschland als DVD unter dem Titel „Frankenstein – Auf der Jagd nach seinem Schöpfer“. Eine Serie folgte aufgrund der Streitigkeiten, die sich auch nach Koontzes Abgang fortsetzten, nicht mehr. Der sparsame Koontz hat seine Ideen deshalb recycelt und zu einer Romanserie umgearbeitet.

Autoren

Dean Ray Koontz wurde am 9. Juli 1945 geboren. Er studierte Englisch und arbeitete bis in die späten 1960er Jahre als Lehrer für eine High School nahe Harrisburg. In seiner Freizeit begann Koontz zu schreiben, doch erst in den 1970er Jahren machte er sein Hobby zum Beruf. In diesen Jahren versuchte er sich in vielen Genres, schrieb außer Horror auch Science Fiction, Krimis oder Liebesschnulzen, wobei er sich oft hinter Pseudonymen verbarg.

Seinen Durchbruch verdankte Koontz dem Roman „Demon Seed“ (1973, dt. „Des Teufels Saat“ bzw. „Security“), der zwar wenig innovativ aber erfolgreich verfilmt wurde. Sein Publikum liebt Koontz für die simplen aber stringent entwickelten Plots, die überzeugend ‚menschlich‘ wirkenden Figuren und das Geschick, mit dem der Autor diese in solide inszenierte unheimliche Abenteuer verwickelt. Da sich Koontz gern bewährter Klischees bedient, sind seine Romane als Vorlagen für Filme beliebt. „Watchers“ (dt. „Brandzeichen“), „Whispers“ (dt. „Höllenqualen“ bzw. „Flüstern in der Nacht“) oder „Hideaway“ (dt. „Das Versteck“) wurden allerdings unfreiwillig kongenial verfilmt: als unterhaltsame aber völlig unoriginelle B-Movies.

Als Produzent anspruchslosen Lesefutters hat Koontz inzwischen Bestsellerstatus erreicht. Von der Kritik werden seine zahlreichen, oft überhastet und unfertig wirkenden, sich in endlosen Verfolgungsjagden erschöpfenden Werke selten positiv gewürdigt. Seine Leser teilen diese Vorbehalte nicht. Koontz weiß, was er an seinen Fans hat, und versorgt sie regelmäßig mit Informationen auf dieser sehr professionellen Website.

Kevin J. Anderson (geb. 27. März 1962) gehört zu den bekannten und gern gelesenen Autoren des Genres Science Fiction, was vor allem seinem Fleiß, seinem Hang zu simpel gestrickten und bewährten Plots sowie der Verwendung einfacher Worte in ebensolchen Sätzen zu verdanken ist. Diese Fähigkeiten machen ihn zum idealen, weil zuverlässigen Lieferanten von Romanen zu Filmen und Fernsehserien; Anderson produzierte u. a. Lesefutter für anspruchsarme „Star Wars-“ und „Akte X“-Fans. Außerdem verfügte er über die Kühnheit, Fortsetzungen bzw. Prequels zu Frank Herberts klassischer „Dune“-Saga zu verfassen, die nicht nur ebenso umfangreich sind, sondern zur Freude des Verlags sehr viel schneller auf den Buchmarkt geworfen werden können als die Originale. Selbst ausgedacht hat sich Anderson die Second-Brain-Space-Opera „Saga of Seven Suns“, die es auf bisher sieben Bände (plus eine Vorgeschichte) gebracht hat. Über sein quasi stündlich wachsendes Werk informiert Anderson auf dieser Website.

[md]

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Buchrezension: Christopher L. Bennett – Mehr als die Summe: Star Trek. The Next Generation 5.

Erstellt von Detlef Hedderich am 16. November 2010

Christopher L. Bennett
Mehr als die Summe
Star Trek – The Next Generation 5

Star Trek – The Next Generation: Greater Than the Sum, USA, 2008
Cross Cult, Asperg, 05/2010
TB, Science Fiction
ISBN 978-3-941248-65-6
Aus dem Amerikanischen von Bernd Perplies
Titelbild von Paramount Pictures Corporation

www.cross-cult.de
www.startrekromane.de
www.fantasticfiction.co.uk/b/christopher-l-bennett/

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Mit dem vierten Band der „Star Trek – The Next Generation”-Buchreihe hat sich der bisher gefährlichste Feind der Föderation zurück gemeldet: die Borg. Zwar gelang es mit vereinten Anstrengungen und dem Einsatz einer alten Waffe aus Captain Kirks Zeiten, dem Planetenkiller, den Kubus zu zerstören, wirklich vernichtet hat man die Borg allerdings nicht, denn es sind genug Drohnen entkommen, die andere Schiffe und Orte assimiliert haben. Wie bedrohlich sie sind, bekommt das Raumschiff Rhea zu spüren, das eine Reihe von Kohlenstoffplaneten entdeckt hat, von denen Quantenenergie ausgeht. Gerade als sie dem Geheimnis auf die Spur kommen und Kontakt mit der unbekannten Spezies, die dahinter steckt, aufnehmen, taucht die Einstein auf, ein von den Borg besetztes Schiff. Ohne Rücksicht auf Verluste wird die Besatzung der Rhea infiziert, und das ist nur der Anfang, denn weitere Schiffe folgen.

Aus diesem Grund erhalten Picard und die Enterprise die Erlaubnis, alle Mittel zu nutzen, die sie finden können, um die verbliebenen Borg auszulöschen. So macht sich das Flaggschiff der Sternenflotte auf, um Waffen und Verbündete zu finden, die ihnen helfen können, da sich die Borg durch den letzten Kontakt und die Assimilierung von Vice-Admiral Janeway verändert haben. Unterstützung finden sie bei Hugh und anderen Drohnen, die sich schon vor vielen Jahren aus dem Kollektiv gelöst haben und eine neue, viel gerechtere Art zusammenzuleben praktizieren. Aber auch auf der Enterprise selbst geht das Leben weiter. Nun, da sie ein Paar sind, tragen sich Jean-Luc und Beverly mit dem Gedanken, selbst noch einmal Kinder zu haben. Doch ist es gerade jetzt ratsam, Nachwuchs in die Welt zu setzen? Und wenn nicht, wann ist dann der richtige Zeitpunkt?

Nach den eher düsteren und actionreichen Romanen bietet „Mehr als die Summe“ wieder ein wenig mehr von dem, was „Star Trek“ ausmacht: die Begegnung mit Lebensformen, die einmal nicht aggressiv sind, sondern so friedfertig, dass sie sogar Kämpfe verhindern, sowie die Entdeckung neuer Welten und der hoffnungsvolle Umgang mit der Zukunft, auch wenn sie finster aussehen mag. Dabei drückt Bennett ein wenig zu sehr auf den Gefühlsknopf, wenn es um das Thema ‚Familie„ geht. Hier bricht einer der klassischen amerikanischen Werte durch, die schon die Siedlermentalität prägten: Kinder und Familie sind alles, und ohne diese ist man nicht vollständig, auch wenn man nicht unbedingt weiß, ob man die nächsten Wochen überleben wird.

Dem Geheimnis der Borg kommt man wieder ein Stück auf die Spur, und weitere Figuren opfern sich, obwohl sie nicht ganz das erreichen können, was sie eigentlich wollten. Aber das wundert auch nicht, leitet doch dieser Roman in eine Trilogie über, die auch andere Helden aus dem Universum mit einbinden wird: „Star Trek Destiny“. Ansonsten legt der Autor einen routiniert geschriebenen Roman ab, der einen überraschen anspruchsvollen Inhalt bietet, der auch ein wenig vom sense of wonder der Serien einfängt. Die Figuren sind sehr lebendig beschrieben und passen zu dem, was man aus dem Fernsehen kennt, so dass es auch da keinen Bruch gibt. Aber nicht nur die absoluten Fans werden durch die vielen Anspielungen und Hinweise zufrieden gestellt, auch andere SF-Leser können der Handlung ohne größere Probleme folgen, wenn sie zumindest ein bisschen Bescheid wissen.

Alles in allem erweist sich „Mehr als die Summe“ als Highlight der „Star Trek – The Next Generation“-Reihe, das diesmal nicht nur die absoluten Fans zufrieden stellt, sondern auch die Leser verzaubern kann, die bisher nur wenig in das Universum hinein geschnuppert haben.

Copyright © 2010 by Christel Scheja (CS)

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PRESSEMELDUNG: Katy Perry ist zu heiß für die Sesamstraße! * Kaufempfehlung der Redaktion: Sesamstraße Geschichtenbuch – Band 5: Ernie und Bert als Zauberlehrlinge. – Das Buch zur TV-Serie!

Erstellt von Detlef Hedderich am 24. September 2010

PRESSEMELDUNG (ZITAT): “Yahoo! Magazin – 24. September 2010 – Geschrieben Do, 23. Sep. 2010 13:26 von Felicitas Winter in Poparazzi – Katy Perrys etwas freizügiger Auftritt in der Kindersendung sorgte bei vielen Eltern für Entrüstung. (…)”

Gesamte Pressemeldung lesen.

Kauftip der Redaktion:


Sesamstraße Geschichtenbuch
Band 5: Ernie und Bert als Zauberlehrlinge

Verlag :      Panini
ISBN :      978-3-8332-1974-0
Einband :      gebunden
Preisinfo :      6,95 Eur[D] / 7,20 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      19,0 x 23,0 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      25.05.2010

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Hokuspokus! Im Traumland besuchen Ernie und Bert eine Zauberschule! Sie wollen lernen, wie man richtig zaubert. Doch der Zaubermeister wird aus Versehen in einen Frosch verwandelt- und zu seiner Rettung brauchen sie unbedingt eine Feder…und zwar von einem gefährlichen zweiköpfigen Zaubervogel… Wie die drei Zauberlehrlinge das wohl anstellen?

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Buchrezension: Charlaine Harris: Vampirgeflüster – Sookie Stackhouse 9 (Vorlage für die 28-teilige TV-Serie „True Blood“)

Erstellt von Detlef Hedderich am 12. September 2010

Charlaine Harris
Vampirgeflüster
Sookie Stackhouse 9

Dead and Gone, USA, 2009
dtv-Verlag, München, dt. Erstausgabe: 05/2010
TB 21222, Horror, Romantic Mystery
ISBN 978-3-423-21222-9
Aus dem Amerikanischen von Britta Mümmler
Titelgestaltung von Balk & Brumshagen

www.dtv.de
www.charlaineharris.com/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Nachdem sich die Vampire geoutet und ihren Platz in einer Welt, die bisher den Menschen vorbehalten war, gefunden haben, wollen die Werwesen nicht zurückstehen. Allerdings scheint die Bevölkerung ihnen noch skeptischer gegenüberzustehen als den Blutsaugern, denn es kommt zu mehreren Übergriffen. Sookies Chef Sam fährt nach Hause, um nach seiner Mutter zu sehen, die nach ihrem Coming Out vom eigenen Ehemann angeschossen wurde. Notgedrungen muss sich Sookie um die Bar kümmern und einige Freundinnen bitten einzuspringen, da Kollegin Arlene keinen Hehl aus ihrer Abneigung gegenüber alles Supras machte und im wahrsten Sinne des Wortes das Handtuch warf. Kurz darauf wird in einer Seitenstraße des Merlotte„s die gekreuzigte Leiche von Crystal, Sookies ehemalige Schwägerin – ein Werpanther -, gefunden. Es dauert nicht lange, bis das FBI unbequeme Fragen zu stellen beginnt, und auch von Sookie, die nicht jedem auf die Nase binden möchte, dass sie eine Telepathin ist, hätten die Ermittler gern Antworten in einer bestimmten Angelegenheit.

Dabei hat sie schon genug Probleme, denn verschiedene Gruppen zeigen Interesse an ihr. Zwar gelingt es dem Vampir Eric, mit dem sie ein Blutsband teilt, Sookie zu beschützen, aber die junge Frau ist wenig begeistert von seinen Methoden und weiß nicht, ob sie den Preis wirklich zahlen möchte – eine Wahl hat sie jedoch nicht. Obendrein droht ihr Gefahr durch die Feinde ihres Urgroßvaters Niall, denn unter den Elfen herrscht ein erbitterter Krieg, der nun eskaliert …

Wer die „Sookie Stackhouse“-Serie seit Beginn treu verfolgt, erhält mit „Vampirgeflüster“ einen komplexen Roman, der auf Aha-Effekte setzt: Es treten sehr viele bekannte Charaktere auf, es gibt immer wieder Anspielungen auf zurückliegende Ereignisse, mehrere Probleme, große und kleine, bereiten Sookie und ihren Freunden Sorgen. Greift man hingegen erstmals nach einem – diesem – Titel von Charlaine Harris, hat man etwas Mühe, in die Handlung hineinzufinden, da die Autorin trotz kurzer Erklärungen voraussetzt, dass man mit ihrer Welt und dem Beziehungsgeflecht der zahlreichen Protagonisten vertraut ist. Was bei den Fans Erinnerungen an frühere Abenteuer weckt, hemmt für den Neuling den Lesefluss, denn er muss erst einmal halb Bon Temps kennen lernen, selbst wenn die Rollen der Genannten noch so klein sind.

Sookie, in deren Adern Elfenblut fließt, ist der Drehund Angelpunkt der Geschichte. Sie arbeitet als Kellnerin und verfügt über telepathische Kräfte, die die meiste Zeit eine Last für sie bedeuten. Weder das Coming Out der Vampire noch das der Werwesen war eine Überraschung für sie, da sie bereits von deren Existenz wusste und in ihre Konflikte hinein gezogen wurde. Nun wird ihre nicht gerade heile Welt von schrecklichen Vorkommnissen erschüttert, die einigen Personen aus ihrem Umfeld, darunter auch gute Freunde, das Leben kosten. Sie selber befindet sich in großer Gefahr können Eric und die Vertrauen ihres Urgroßvaters sie beschützen? Sookie wird manipuliert, gefoltert, schwer verletzt und muss tragische Verluste hinnehmen.

Das Buch ist erstaunlich düster, denn die Autorin geht mit ihren Figuren nicht gerade zimperlich um, und nicht für jeden gibt es ein Happy End. Humorige Momente à la „Buffy“ darf man unter diesen Umständen keine erwarten, und selbst die Romantik wirkt eher bitter. Nebenbei erfährt man Näheres über Erics Vergangenheit und die Beziehung von Niall und Jason, Sookies Bruder, was ein neues Licht auf diese Charaktere wirft. „Vampirgeflüster“ ist relativ in sich abgeschlossen, es werden aber nicht alle Fragen beantwortet und stattdessen die Weichen für das Kommende gestellt. Tatsächlich wirkt die Handlung stellenweise etwas überfrachtet durch die vielen Protagonisten und Konflikte, die nicht in allen Fällen aufgelöst und erst später fortgeführt werden. Will man mehr erfahren, muss man schon die nächsten Bände abwarten bzw., falls der Funke übersprang, sich die vorherigen Teile besorgen, um sich richtig in Sookies Welt einlesen zu können.

Die Buch-Reihe diente als Vorlage für die 28-teilige TV-Serie „True Blood“, die 2009 im dt. Fernsehen lief und auch auf DVD erhältlich ist. Vampir-Fans, die auch eine etwas härtere Gangart verkraften können, sollten einen Blick in die „Sookie Stackhouse“-Serie werfen. Vor dem zweifelhaften  Idyll einer amerikanischen Kleinstadt, in der praktisch jeder jeden kennt, man miteinander versippt und verschwägert ist, spielen sich die Machtkämpfe der Vampire, Werwesen, Elfen und anderen ab – und die Telepathin Sookie ist mitten drin. Das Liebeskarussell dreht sich regelmäßig, das Blut fließt in Strömen, es liegt so manche Leiche in den Kellern  der Nachbarn. Schätzt man Reihen wie Lara Adrians „Midnight Breed“ oder Pamela Palmers „Krieger des Lichts“, dürfte man auch Spaß an Charlaine Harris„ „Sookie Stackhouse“ haben.

Copyright © 2010 by Irene Salzmann (IS)

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Buchbesprechung: Stefan Marquard & Marion Trutter: Stafan Marquards Küchenlatein – Kulinarisches Know-how und Tipps vom Profikoch

Erstellt von Detlef Hedderich am 3. September 2010

Stefan Marquard & Marion Trutter
Stafan Marquards Küchenlatein – Kulinarisches Know-how und Tipps vom Profikoch

(sfbentry)
Egmont vgs, Köln, 05/2010
PB mit Klappbroschur
Sachbuch, Essen & Trinken
ISBN 978-3-8025-3702-8
Titelgestaltung von ZERO werbeagentur, München unter Verwendung
von Fotos von finepic, München/Helmut Henkensiefken
Fotos und Abbildungen im Innenteil von N. N.

www.vgs.de
www.stefanmarquard.de
www.finepic.de

Titel erhältlich bei buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Den Freunden der diversen Koch-Shows, die das Fernsehen ausstrahlt, ist Stefan Marquard kein Unbekannter. Seine Markenzeichen sind Kopftuch, Bärtchen, Totenkopf-Shirt und eine experimentelle Küche, die zahlreiche Gourmets in seine Häuser lockt. In „Küchenlatein“ stellt er allerdings keine Rezepte vor, sondern informiert von A bis Z auf unterhaltsame Weise über bekannte und weniger bekannte Zutaten der (seiner) modernen Küche, und auch Fachtermini werden erläutert. Zwischendurch kann man immer wieder das eigene Wissen prüfen; die Lösungen finden sich am Ende des Buchs.

Zur Auflockerung wurden einige SW-Fotos eingestreut, die Texte wurden durch einfache Illustrationen unterlegt, einige Rubriken („Desserts“, „Gebäck“, „Regionales“, „Techniken“, „Utensilien“, „Aus aller Welt“) wurden zusammengefasst und heben sich auf grauem Papier von den übrigen Seiten ab. Beispielsweise wird über „Arganöl“, „Drachenkopf“, „Giersch“, „Johannisbrot“, „Maniok“, „Paranuss“, „Sago“, „Venusmuschel“ und „Zander“ informiert. Ferner erfährt man, was man sich unter „Crème brulée“, „Panettone“, „Bollenfleisch“, „Bähen“, „Rotissoire“ und „Falalfel“ vorzustellen hat.

Kennt jemand die Antworten auf Fragen wie „Welcher Teil der Chilisschote gibt die typische Schärfe?“, „Woher kommen die teuersten Kaffeebohnen?“ oder „Was ist Wasabi?“. Man kann zwischen vier Möglichkeiten wählen und hinten im Buch die Lösung nachschlagen. Wer selber viel kocht, gern experimentiert und Zutaten aus aller Welt verwendet, wird hier nicht viel Neues entdecken, aber Anfänger erhalten allerlei interessante Informationen und verspüren während des Lesens sicher Lust, die eine oder andere Zutat, die man noch nicht kennt, auszuprobieren. Schön wäre es, wenn man statt der Fotos mit Pin-ups vom Koch die weniger geläufigen Produkte abgebildet und diese vielleicht mit einigen einfachen Rezepten ergänzt hätte, um konkrete Beispiele für den Verwendungszweck zu geben.

In Folge ist „Stefan Marquards Küchenlatein“ ein unterhaltsamer Ratgeber für Koch-Anfänger und vor allem für Fans seiner TV-Sendungen, die keinen zu tiefen Blick ins Metier tun wollen, denn es gibt zahlreiche vergleichbare Bücher, die Produktinformationen und Know-how umfassender vermitteln.

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