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Archiv für die 'Familie' Kategorie

Paris Express

Erstellt von Detlef Hedderich am 6. März 2012

Paris Express
FSK freigegeben ab 12 Jahren.
Sprachen: Deutsch Französisch.
DVD-Video

EAN: 0886979859593
Libri: 3597156
FSK freigegeben ab 12 Jahren.
Laufzeit ca. 95 Minuten.
Sprachen: Deutsch Französisch.
Produktionsjahr: 2010.
Regie: Herve Renoh
Mit Géraldine Nakache, Catalina Denis
Universum Film GmbH

Februar 2012 – DVD-Video

Inhaltsverzeichnis

- Making Of
- Featurette “Pli Express”
- Fake Trailer
- Trailer

Sam – Ein Mann mit Mission! Sam ist Bote für einen Kurierdienst, der mit seinem zweirädrigen Gefährt alle Regeln des Straßenverkehrs in Paris missachtet, um seine Fracht möglichst schnell beim Kunden abzuliefern. Doch so sehr er sich bemüht, bekommt er weder Lob noch einen Bonus von seinem Chef. Außerdem erwischt sein Vater, beruflich Polizist, ihn bei jedem Verkehrsverstoß. Seine Freundin Nadja verlässt sich auf ihn, besonders an dem Tag, an dem ihre Schwester heiratet und er sie begleiten soll. Allerdings muss er ausgerechnet heute eine wichtige Lieferung machen, die sich bald als die schwierigste und gefährlichste seines Lebens entpuppt…

Titel bei Libri.de (DVD)

Preisrätsel / Gewinnspiel 2 x 1 (KOSTENLOSE!) DVD: Um einen Preisrätseltitel zu gewinnen, muss einfach folgende Aufgabe beantwortet werden: Sam ist Bote für einen Kurierdienst, welchen Job hat sein Vater? Die richtige Antwort an gewinnantwort(x)filmbesprechungen.de mailen (als kleinen Spamschutz bitte (x) durch @ ersetzen, vielen Dank). Im Betreff bitte “Filmpreisrätsel” und den Filmtitel eintragen. Danke. Sobald 200 Mails eingegangen sind, werden unter diesen Einsendern die Gewinner mit der richtigen Antwort ausgelost. Weiter Informationen finden sich hier. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

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GEWONNEN HAT: Manfred Hasselberg und Carolin Grashoff. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND UNSEREM SPONSOREN!

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Collapse of the Living Dead

Erstellt von Michael Drewniok am 5. Januar 2012

Collapse of the Living Dead

Originaltitel: Collapse (USA 2010)
Regie: Jason Bolinger u. Mike Saunders
Drehbuch: Mike Saunders
Kamera: Jenny Stolte
Schnitt: Jason Bolinger u. Mike Saunders
Musik: Jason Bolinger u. Vincent Gillioz
Darsteller: Chris Mulkey (Robert Morgan), Karen Landry (Molly Morgan), Travis Slade Reinders (Will Morgan), Linnea Quigley (Mrs. Bell), Angela Dezen (Dana), Michael Cornelison (Dr. McFarland), Clint Curtis (Sheriff Rhodes), Mike Tweeton (Hank), Ray H. Thompson (Mr. Linn), Justin Marxen (Edgar Hennenlotter), Ethan Henry (Deputy Cooper), Troy Hollatz (Bob) uva.
Label: Savoy-Film
Vertrieb: Intergroove Media GmbH
Erscheinungsdatum: 15.12.2011 (Verleih-DVD) bzw. 27.01.2012 (Kauf-DVD/Blu-ray)
EAN: 807297083897 (DVD) bzw. 807297083996 (Blu-ray)
Bildformat: 16 : 9 (1,85 : 1, anamorph)
Audio: Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel: keine
DVD-Typ: 1 x DVD-9 (Regionalcode: 2)
Länge: 88 min. (Blu-ray: 91 min.)
FSK: 18


Titel bei Amazon.de (DVD)

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Das geschieht:

Um die Morgans steht es schlecht. Vater Chris, Mutter Molly und Sohn Travis bewohnen und bewirtschaften eine kleine Farm im US-Mittelwesten. Vor einem halben Jahr starb die Tochter, was Molly an den Rand des Wahnsinns trieb, der seither mit schweren Medikamenten nur mühsam in Schach gehalten wird. Travis hasst die niedergedrückte Stimmung auf der Farm und meidet die Schule. Verzweifelt versucht Robert die Familie zusammenzuhalten.

Schon damit überfordert, sitzt ihm auch die Bank im Nacken. Die Wirtschaftskrise hat längst die Provinz erreicht. Die Morgans stehen so tief in der Kreide, dass eine Zwangsräumung droht – eine Ankündigung, die Robert vor Molly und Travis geheim gehalten hat. Nun kündigt noch Knecht Hank, der schon lange keinen Lohn mehr bekam. Das Kartenhaus steht vor dem Einsturz.

Doch als ein Scherge der Bank auf der Morgan-Farm erscheint, will er kein Geld, sondern Menschenfleisch: In der 15 Meilen entfernten Stadt – und offenbar nicht nur dort – ist eine Zombie-Seuche ausgebrochen. Travis wird gebissen und von Robert vorsichtshalber isoliert, während er sich mit Karen im Haupthaus der Farm verbarrikadiert.

Die Stromversorgung fällt aus, die Vorräte gehen zur Neige. Da Hilfe von außen nicht kommt, will Robert in die zombieverseuchte Stadt fahren, um Nachschub zu organisieren. Er plündert den wohlgefüllten Waffenschrank, was sich auszahlt, denn in der Tat lauern die Untoten überall. Robert schießt um sich und kann trotzdem nur knapp entkommen. Hastig tritt er den Rückzug auf die Farm an, während ein breiter Strom von Zombies ihm folgt – oder ist alles ganz anders? Hat es einen Grund, dass die wenigen Überlebenden, auf die Robert stößt, so seltsam reagieren und mehr Angst vor ihm als vor den Untoten zu haben scheinen …?

Ein Pfund Fleisch aus des Farmers Körper

Wie bespricht man einen Film, den eine einzige aber zugegeben originelle Idee vor dem verdienten Absinken in die Tiefen des Trash-Tümpels bewahrt, ohne genau diese Idee unerwähnt zu lassen? Faktisch ist es zumindest diesem Rezensenten unmöglich, womit er freilich nicht allein steht: In jeder längeren Besprechung von „Collapse“ wird die Spoiler-Katze aus dem Sack gelassen.

Wenigstens kann man sich dabei auf den Regisseur und Drehbuchautor berufen, der die Handlung bereits in der zweiten Filmhälfte ‚kippen‘ lässt und damit nicht erst bis zum Finale wartet. Zudem leidet „Collapse“ nicht unter der Enthüllung, was einerseits für besagte Idee spricht, andererseits jedoch damit zu begründen ist, dass dieser Film trotz seines besonderen Ansatzes kümmerlich geraten ist. Der Einfall ist gut, die Umsetzung ist es nicht.

Bleiben wir noch bei der Idee: Die Feindschaft zwischen Bank und Farmer ist in den USA nicht nur historisch, sondern geradezu klassisch. Sie geht primär auf die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre zurück, als finanziell ruinierte Farmer ihre Heime und Äcker verloren, weil sie den Banken vorgeschossene Kredite nicht zurückzahlen konnten. Erst das daraus resultierende Elend und drohende Unruhen führten dazu, dass in den USA wenigstens ansatzweise ein Sozialstaat eingerichtet wurde. Die Erinnerung an den arbeitsfaulen, herzlosen Banker im weißen Hemd und Anzug, der mit dem Sheriff kommt, um den Farmer und seine Familie zu vertreiben, blieb jedoch präsent.

Der Schock geht tief, denn auch für Robert Morgan ist seine Farm nicht nur Arbeitsplatz, sondern die eigene, von den Vorfahren seit gefühlten Urzeiten bearbeitete Scholle. Deshalb fühlt er sich wie Shakespeares Antonio, dem im „Kaufmann von Venedig“ der Geldverleiher Shylock ein Pfund Fleisch aus dem Körper schneiden will, als er in Zahlungsverzug gerät.

Die Farm: Heimat, Festung – Gefängnis

Zur empfundenen Gnadenlosigkeit der Bank, die um der Bilanz willen Existenzen vernichtet, kommt die Bedrohung der Familie. „Vom gefällten Baum machen alle Kleinholz“, lautet ein amerikanisches Sprichwort. Genauso sieht es Robert: Er hat beinahe alles verloren, sogar eine Tochter ist ihm gestorben. Verliert er die Farm, hat er als auch Ehemann und Vater endgültig versagt. Diese Haltung ist ihm unerträglich und erzeugt jenen Stress, der ihn schon längst hat in den Wahnsinn abgleiten lassen, als die Filmhandlung einsetzt.

Saunders ist zuzugestehen, dass er die diesbezügliche Fährte zwar legt, gleichzeitig aber geschickt verwischt. Mollys Labilität hat einen unvermuteten Grund, und Roberts Beharren gegenüber dem Arzt, dem Sheriff oder dem Banker, dass daheim „alles in Ordnung“ sei, bekommt erst schleichend und dann immer schneller einen unguten Unterton: Da liegt mehr im Argen als Trauer, allgemeine Sprachlosigkeit oder Geldnot.

Doch die Morgan-Farm gleicht einem Schiff, und Robert ist der Kapitän. Sein Wort ist Gesetz. Schwierigkeiten werden innerhalb der Familie geklärt, nach außen wird geschwiegen. Die räumliche Entfernung zur Stadt steigert die Isolation, die seit jeher zur idealen Brutstätte für Irrsinn werden kann

Die Welt wird im Wahnsinn verständlich

Irgendwann muss die überstrapazierte Psyche zerbrechen. Robert interpretiert die Welt, die sich gegen ihn verschworen hat, auf eine bizarre aber ihm leichter begreifbare Weise um: Seine Feinde verwandeln sich von Blutsaugern in Menschenfresser. Gegen sie kann er wehren, denn wie es sich für den Nachfahren von Pionieren gehört, rosten zwar Traktor und Familienlimousine, nicht aber die in eindrucksvoller Zahl gesammelten und gut gepflegten Handfeuerwaffen und Schrotflinten. Im 21. Jahrhundert ist ein Indianerüberfall zwar unwahrscheinlich, doch Robert ist bereit!

Dass man ihm den Zerfall seines Geistes abnimmt, liegt vor allem am Darsteller Chris Mulkey. Er gehört zu jenen viel beschäftigten Mimen, die jährlich bis zu sechs Rollen annehmen, dabei weder TV-Routine noch B- und C-Movies scheuen und in der Regel trotzdem grundsolide Arbeit abliefern. Mit seinem von Pockennarben gezeichneten Gesicht eignet sich Mulkey gut als Parade-Bösewicht, den er deshalb oft gibt. Dieser Schublade entschlüpft er offensichtlich gern.

Das Regie-Duo Bolinger & Saunders konnte nicht nur Mulkey, sondern auch seine tatsächliche Ehefrau Karen Landry anheuern. Sie tragen das Drama darstellerisch, wobei es ihnen gelingt, die ‚Drehung‘ zu vermitteln, die erforderlich ist, um das Geschehen, das wir zunächst nur aus Roberts Sicht verfolgen, in die Realität zu überführen, in der Molly sich als womöglich stärkerer Teil des Paares erweist.

Nicht nur die Psyche wird fadenscheinig

Damit endet leider die kurze Liste der Pluspunkte. Saunders, der auch als Regisseur und Autor stolz seinen in Kindertagen erhaltenen Spitznamen „Insane Mike“ konserviert, mag wohl ein Querdenker sein. Ein Unterhaltungstalent ist er dagegen nicht. Nur Robert und Molly Morgan schrieb er profilstarke Rollen auf die Leiber, auch dabei geizte er nicht mit Klischees, die Mulkey und Landry ausbügeln müssen.

Für routinierte Schauspieler war ansonsten kein Geld mehr da. Ausgerechnet zwei verdiente Veteranen des billigen Gruselfilms (Linnea Quigley,  Michael Cornelison) versteckte Saunders in überflüssigen Nebenrollen. Stattdessen stellte er Anfänger und Laiendarsteller en masse ein. „Collapse“ entstand u. a. in der Kleinstadt West Branch, US-Staat Iowa, deren filmbegeisterte Bürger sich gleich im Familienbund als Zombies verpflichten ließen. Sie schlurfen durch das Bild, wie sie es im Kino gesehen haben, und unter der dünnen Schminke wird deutlich, dass sie sich das Grinsen kaum verbeißen können.

Grundsätzlich bringt Saunders die beiden Handlungsstränge nicht zusammen. Vor allem im Zombie-Teil gehen nur  dreibeinige Pferde mit ihm durch. Er vernachlässigt den Zwischenton, sondern wähnt sich in einem ‚richtigen‘ Horrorfilm. Dies führt zu den üblichen Mustern und sorgt für mindestens tausendfach (und oft besser) gesehene Halsbisse und Kopfschüsse. Wo dem Effektzauberer mehr als die tagesüblichen zwei Budget-Dollar in die Hände gerieten, ließ er seinem Ehrgeiz freien Lauf und kreierte echte Splatter-Szenen, die in dem ansonsten amateurhaften Streifen unvorteilhaft auffallen.

Farmer-Grusel als Bauern-Theater

Denn Anfänger wähnt man jederzeit am Werk. Begeisterung ist kein Ersatz für Talent oder handwerkliches Geschick. Die Dialoge sind dürftig oder dumm. Der Kameramann scheint mit dem Boden verwachsen zu sein, der Cutter nur einen Arm zu haben. Mit-Regisseur Bolinger versucht sich auch am Soundtrack; einen Job, den er erst recht nicht meistert. Das Drehbuch schlägt der Logik seltsame Schnippchen: Wieso ist die Stadt zunächst zombieleer, als Robert dort erscheint? Halten die Untoten ein kollektives Nickerchen, während sie auf Besucher = Frischfleisch warten? Ohnehin scheinen sie bei Bedarf aus dem Boden zu wachsen.

Zombietum macht sich bei Saunders in erster Linie durch zerfetzte Kleider bemerkbar. Alle Zombies sind sorgfältig und auf eine Weise zerlumpt, die absolut ratlos in der Frage lässt, wie sie schon nach wenigen untoten Stunden in diesen Zustand geraten konnten. Sie jagen ohnehin kaum Angst ein; aufgrund des sorgfältig beachteten Schlurfgangs sind diese Kreaturen so langsam, dass ihre Opfer ihnen ostentativ und ewig den Rücken zudrehen müssen, damit sie erwischt werden können. Des Zuschauers Blutdruck steigt dabei nur, weil er den betreffenden Darsteller – meist den armen Chris Mulkey – gehetzt nach links und rechts aber demonstrativ nie nach hinten blicken sieht: Spannungsaufbau unterscheidet sich offensichtlich vom Versuch, sein Publikum für dumm zu verkaufen.

Auf dilettantische Weise schleppt sich die Handlung voran. Die finale Auflösung ist zumindest konsequent und recht grimmig, kann aber für die anderthalb Stunden Lebenszeit nicht ersetzen, deren Verlust den Zuschauer weitaus stärker schmerzt als jeder Zombiebiss.

DVD-Features

Die ‚Ausstattung‘ von DVD (und Blu-ray) unterstreicht, dass „Collapse“ zum Auswurf der Filmgeschichte gehört: Mit Trailer und Bildergalerie wird man abgespeist.

Unschuldig sind „Insane Mike“ & Co. übrigens am selten dämlichen deutschen Titel des Films: Was soll denn ein „Collapse of the Living Dead“ sein? „Collapse“ gibt im Original knapp, präzise und unheilverkündend die Richtung der Geschichte vor. Das „… of the Living Dead“ belegt den dreisten Versuch, hierzulande zwar für debil gehaltene aber solvente Zuschauer/Käufer an die Zombie-Angel zu nehmen. Wer sich auf typischen Därme-raus-Horror gefreut hat, dürfte solche Manipulation anschließend mit einer Ächtung des verantwortlichen Labels und seiner Filme ahnden.

[md]

Titel bei Amazon.de (DVD)

Titel bei Amazon.de (Blu-ray)

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The Garfield Show VOL. 1

Erstellt von J. Schäfer am 23. Dezember 2011

Garfield

(DVD 1)
FSK ohne Altersbeschränkung.
Sprachen: Deutsch Englisch.

EAN: 0886979616790
Libri: 7815700
FSK ohne Altersbeschränkung.
Laufzeit ca. 55 Minuten.
Sprachen: Deutsch Englisch.
(c)Universum Film GmbH

November 2011 – DVD-Video

Titel bei Libri.de (DVD)

Die Story:

Fast jeder kennt den faulen, selbstsüchtigen, orangefarben gefleckten und übergewichtigen Kater GARFIELD, der seine Zeit am liebsten damit verbringt, zu faulenzen, fernzusehen zu schlafen oder einfach nur Spaß zu haben. Aber er hat auch ein Herz aus Gold sodass es ihm immer wieder gelingt über sich hinauszuwachsen, seine Selbstsucht zu überwinden und anderen aus der Patsche zu helfen.

In den ersten 5 Episoden der computeranimierten TV-Serie nimmt es Garfield mit einer sprechenden Lasagne auf, die durch die Küche läuft und schlägt sich mit Mäusen herum, die ihm sein Essen streitig machen wollen. Und zu guter Letzt gilt es auch noch, seinen Freund den Hund Jon aus dem Tierheim zu retten…

Folgende Episoden der TV-Serie auf dieser DVD:
1. Krieg der Nudeln
2. Von Katzen und Mäusen
3. Pizzakrieg
4. Mama Garfield
5. Allein unter Hunden

Meine Meinung:

Bei der Serie, die im Stile von “Planet Max” oder “Jimmy Neutron” animiert wurde, kamen die Eskapaden des Garfields zutage. Lustig wird gezeigt, wie er den heimischen Haushalt im Griff hat, und wer der wahre Herrscher zu Hause ist.Nicht etwa sein Herrchen…nein die Katze regiert. Hier fällt mir der alte Spruch ein: “Jeder Hund hat ein Herrchen und jede Katze eine Dienerschaft”.  Denn genau dies ist hier zutreffend. In den fünf oben genannten Episoden wird aber nicht nur die absolute Regentschaft der Katze gezeigt, sondern auch, dass Garfield ein Herz für andere hat, und durchaus bereit ist, sich für Mäuse oder kleine Babyvögel zu engagieren. Insgesamt kann man sagen, dass hier der Charakter der beliebten Zeichentrick Katze gut eingefangen und in eine lustige, familienfreundliche Animation gepackt wurde.

Mein Fazit

Lustige Serie, die einen kalten, ungemütlichen Nachmittag angenehm macht.

Titel bei Libri.de (DVD)

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Die Schöne und das Biest 3D

Erstellt von Detlef Hedderich am 17. Dezember 2011

Die Schöne und das Biest 3D

Linda Woolverton, Roger Allers, Brenda Chapman, Burny Mattinson, Brian Pimental
Diamond Edition / Blu-ray 3D + 2D.
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch

EAN: 8717418318482
Diamond Edition / Blu-ray 3D + 2D.
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch.
FSK ohne Altersbeschränkung.
Laufzeit ca. 92 Minuten.
TV-Norm: HDTV 1080p. Sprachversion: Deutsch, DTS-HD 7. 1, Englisch, DTS-HD 7. 1, Italienisch, DTS-HD 7. 1, Türkisch, DD 5. 1.
Sprachen: Deutsch Englisch Italian Türkisch.
Produktionsjahr: 1991.
Schnitt: John Carnochan
Regie: Howard Ashman, Don Hahn, Sarah McArthur
Mit -> englische Sprecher:Paige OHara, Robby Benson, Richard White
Walt Disney

Blu Ray

PRESSETEXT
Ein Jahr nachdem der Disney-Klassiker DIE SCHÖNE UND DAS BIEST als „Diamond Edition“ auf Blu-ray Disc und DVD erschienen ist, laden Belle, ihr verzauberter Prinz, Madame Pottine, die vornehme Kaminuhr Von Unruh und der freche Kerzenleuchter Lumière ihre kleinen und großen Zuschauer erneut ein, Gast im verwunschenen Schloss zu sein. Am 10. November 2011 erscheint das Meisterwerk in beeindruckendem Disney High-Definition Blu-ray 3D™. Freuen Sie sich auf ein Märchen der ganz besonderen Art, das mit seinen sympathischen Charakteren und der ergreifenden Geschichte bereits Generationen verzaubert hat.

Dem Regie-Duo Gary Trousdale und Kirk Wise ist es im Jahr 1991 gelungen, einen der beliebtesten Zeichentrickfilme und eine der schönsten Liebesgeschichten aller Zeiten zu erschaffen. Musikalisch wurden sie dabei von Songwriter Alan Menken und dem Komponisten Howard Ashman unterstützt. Die Zusammenarbeit wurde bei der Oscar®-Verleihung ein Jahr nach der Kinopremiere gewürdigt, denn DIE SCHÖNE UND DAS BIEST wurde – als erster Zeichentrickfilm überhaupt – in der Kategorie „Bester Film“ nominiert und mit zwei Oscars® für die „Beste Original-Filmmusik“ und den „Besten Original-Song“ ausgezeichnet.

Fast 20 Jahre nach diesem Erfolg hat 3D Experte Robert Neuman – der jüngst auch an der 3D Umwandlung von DER KÖNIG DER LÖWEN beteiligt war – die 3D Konvertierung des 30. abendfüllenden Zeichentrickfilms verantwortet. In monatelanger Feinarbeit ist es ihm und seinem Team gelungen, dem Film DIE SCHÖNE UND DAS BIEST eine ganz neue eindrucksvolle Tiefe zu verleihen, die dem Zuschauer die einzelnen Szenen zum Greifen nah bringt. Das 2-Disc Set beinhaltet zudem auch die 2D Blu-ray Disc inklusive dem kompletten Bonusmaterial, mit der auch alle Fans der zweiten Dimension voll auf ihre Kosten kommen.

KURZBESCHREIBUNG
Die schöne Belle lebt mit Ihrem Vater Maurice in einem kleinen Dorf am Rande des Waldes, in dem ein einsames Schloss liegt. Eines Tages verirrt sich Maurice im Wald, sucht Zuflucht im Schloss und wird vom verwunschenen Hauspersonal zunächst herzlich aufgenommen. Die Gastfreundschaft währt jedoch nicht lange, denn der Hausherr – ein hässliches Biest – wirft Maurice in den Kerker. Belle erfährt vom Schicksal ihres Vaters, macht sich auf den Weg zum Schloss und bleibt statt seiner in der Gefangenschaft des Biestes. Von den Bediensteten, der gutmütigen Teekanne Madame Pottine, der höflichen Kaminuhr Monsieur von Unruh und dem vorlauten Kerzenleuchter Lumière, erfährt das junge Mädchen die wahre Geschichte des seltsamen Wesens: Das Biest ist ein verzauberter Prinz, der erst dann von seinem Fluch befreit wird, wenn sich ein
Mädchen in ihn verliebt …

INHALT
2D Version:
- Drei bezaubernde Versionen des Films
- Das Broadway-Musical
- Zusätzliche Szenen
- Musikvideo

Titel bei Libri.de (Blu-ray)

Preisrätsel / Gewinnspiel 1 x 1 (KOSTENLOSE!) Blu Ray: Um den Preisrätseltitel zu gewinnen, muss einfach folgende Aufgabe beantwortet werden: Wann erschien das vorliegende Werk und wie lang ist der Film? Die richtige Antwort an gewinnantwort(x)filmbesprechungen.de mailen (als kleinen Spamschutz bitte (x) durch @ ersetzen, vielen Dank). Im Betreff bitte “Filmpreisrätsel” und den Filmtitel eintragen. Danke. Sobald 100 Mails mit den richtigen Antworten eingegangen sind, werden unter diesen Einsendern die Gewinner ausgelost. Weiter Informationen finden sich hier. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

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GEWINNER IST: Heike Specht. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND VOR ALLEM UNSEREM SPONSOREN! VIELEN DANK!

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Alles koscher!

Erstellt von Detlef Hedderich am 17. Dezember 2011

Alles koscher!

Untertitel: Deutsch.
Originaltitel: The Infidel.
FSK freigegeben ab 12 Jahren

EAN: 0886979439993
Libri: 7829167
Untertitel: Deutsch.
Originaltitel: The Infidel.
FSK freigegeben ab 12 Jahren.
Laufzeit ca. 101 Minuten.
TV-Norm: SDTV 576i (PAL). Sprachversion: Deutsch, DD 5. 1, Englisch, DD 5. 1.
Sprachen: Deutsch Englisch.
Produktionsjahr: 2010.
Regie: Josh Appignanesi
Mit Yigal Naor, Stewart Scudamore, Omid Djalili
Universum Film GmbH

Dezember 2011 – DVD-Video

INHALT
Mahmud Nasir (OMID DJALILI) ist ein liebender Ehemann, aufopferungsvoller Vater und überzeugter, wenn auch nicht gerade strenggläubiger Moslem. Als seine Mutter stirbt, macht er jedoch eine Entdeckung, die sein komplettes Leben auf den Kopf stellt. Er findet seine Geburtsurkunde, die ihn nicht nur als Adoptivkind, sondern auch als Juden ausweist… sein richtiger Name ist Solly Shimshillewitz! Um seinen vermeintlichen Vater Izzy Shimshillewitz im Altersheim besuchen zu können, muss Mahmud dem kranken Mann als Jude unter die Augen treten, und so begibt er sich äußerst widerwillig bei dem jüdischen Taxifahrer Lenny (RICHARD SCHIFF) in die religiöse und kulturelle Lehre.

- Interviews
- Audiokommentar
- Making of
- Wendecover

PRESSESTIMMEN
Seit der Terroristensatire “Four Lions” sind Fundamentalismuskomödien schwer en vogue – diese hier ist zwar zahmer, aber nicht weniger witzig: Der muslimische Taxifahrer Mahmud lebt als glücklich-spießiger Familienvater unauffällig in Großbritannien vor sich hin, ohne sich für seine Religion besonders zu interessieren. Doch dann bittet sein Sohn ihn, dem hasspredigenden künftigen Schwiegervater exzessive Frömmigkeit vorzutäuschen. Gleichzeitig findet Mahmud aber heraus, dass er eigentlich ein adoptierter Jude ist. Bis zum arg versöhnlichen Ende führt das zu viel respektlosem Spaß.
Daniel Sander, KulturSPIEGEL 11/2011

Titel bei Libri.de (DVD)
Titel bei Libri.de (Blu-ray)

Preisrätsel / Gewinnspiel 2 x 1 (KOSTENLOSE!) DVDs: Um die Preisrätseltitel zu gewinnen, muss einfach folgende Aufgabe beantwortet werden: Mahmud Nasir (OMID DJALILI) findet seine Geburtsurkunde, die ihn nicht nur als Adoptivkind, sondern auch als Juden ausweist… sein richtiger Name lautet wie? Die richtige Antwort an gewinnantwort(x)filmbesprechungen.de mailen (als kleinen Spamschutz bitte (x) durch @ ersetzen, vielen Dank). Im Betreff bitte “Filmpreisrätsel” und den Filmtitel eintragen. Danke. Sobald 200 Mails mit den richtigen Antworten eingegangen sind, werden unter diesen Einsendern die Gewinner ausgelost. Weiter Informationen finden sich hier. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

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GEWINNER SIND: Johannes Merk und Carola Caveglia. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND VOR ALLEM UNSEREM SPONSOREN! VIELEN DANK!

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Real Steel

Erstellt von Günther Lietz am 12. Dezember 2011

“Real Steel” – wahrer Stahl – aus dem Helden und ihre boxenden Roboter bestehen, kämpft auch um die Gunst der Zuschauer. Und um die zu gewinnen, haben Regisseur Shawn Levy und seine Drehbuchschreiber alles ausgepackt, was der Hollywoodbaukasten zu bieten hat. Ganz viele bunte Steine ergeben somit einen Film, der komplett auf das Publikum zugeschnitten ist. Die Sache hat nur einen Haken, der Film hat weder Seele noch Herz.

Dabei spricht der Anfang des Streifens eigentlich für ein rührseliges Familiendrama und emotionales Erlebnis. Denn eines Tages erfährt der erfolglose Roboterboxer Charlie Kenton (Hugh Jackman), dass seine Exfrau gestorben ist. Er soll nun zu einem Gerichtstermin kommen, bei dem es um das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn Max (Dakota Goyo) geht. Charlie hat keine echte Bindung zu Max und so ist es für ihn ein Leichtes, das Sorgerecht regelrecht an Max’ Tante zu verhökern. Doch zuvor verbringt Max noch die Ferien bei seinem Vater, denn er nur Charlie nennt.

Eine traurige Geschichte und der Zuschauer kann sich bereits denken, wohin der Weg führt. Charlie, übrigens ein richtiges Arschloch, investiert das Geld in einen neuen Boxroboter und verliert prompt. Auf dem Schrottplatz entdeckt Max nun einen Sparringsroboter namens Atom und bringt die alte Klapperkiste auf Vordermann. Durch den gemeinsamen Boxsport raufen sich Vater und Sohn zusammen, Atom boxt gegen den Champion und alle sind froh und glücklich und so weiter und so fort. Oh, und natürlich gibt es auch noch die gutaussehende Bailey (Evangeline Lilly), mit der Charlie zusammenkommt.

Die Geschichte ist so offensichtlich konstruiert, dass es schmerzt. All die soften Herzschmerzmomente Hollywoods wurden in einen Topf geworfen. Und weil Boxen so brutal ist, verkloppen sich halt Roboter. Das kommt in Zeiten von “Transformers” beim Publikum gut an und sorgt für eine niedrige FSK. Problem an der Sache: Die Transformers haben Persönlichkeit. Die fehlt den boxenden Robotern vollkommen. Es sind und bleiben eiskalte Maschinen.

Allgemein gesagt ist die Roboteridee ziemlich blöde und der Underdog Atom vollkommen unglaubwürdig. Wäre der ein toller Boxer, würde er nicht auf dem Schrottplatz liegen, sondern jeder würde so einen haben. Daran ändert auch die Sache mit der Bewegungssteuerung nichts. Das würde dann auch jeder machen. Absoluter Schwachsinn. Es geht hier einfach nur darum eine alte und rostige Blechdose zu haben, um den Mitleidbonus abzuräumen. Wie der restliche Film, ist eindeutig erkennbar, dass “Real Steel” am Reißbrett erschaffen wurde. Der Film ist vollkommen nach Blockbusterlehrbuch gestaltet und das ist ihm stets anzumerken. Die Macher haben vergessen, dass Film auch Kunst ist. Aber das Zielpublikum lässt trotzdem die Kasse klingeln, denn es läuft so viel Mist zur besten Sendezeit, dass scheinbar nur die wenigsten noch gute Unterhaltung zu schätzen wissen.

Wenigstens kommt die Vorlage mit Niveau daher. Sie stammt von Richard Matheson und ist seine Science-Fiction Kurzgeschichte “Steel”, die er 1956 verfasste und die vom Fernsehen bereits mehrmals adaptiert wurde. Einmal im Rahmen der Serie “Twilight Zone” 1963 („Ein Halbschwergewicht aus Stahl“) und dann nochmals bei den Simpsons („Häuptling Knock-A-Homer“). Da schlüpfte Homer in einen Kampfroboter, um seinem Sohn Bart zu imponieren. Diese Zeichentrickfolge hat mehr Herz, als es “Real Steel” vermag. Denn da riskiert Daddy Charlie Kenton zu keinem Zeitpunkt sein Leben. Wäre auch zu brutal, um eine niedrige Altersfreigabe zu bekommen. In „Ein Halbschwergewicht aus Stahl“ bleibt der Loser-Roboter übrigens ein Loser-Roboter und somit die Story glaubhaft. Und das tanzende Duo Atom und Max stammt übrigens aus „Häuptling Knock-A-Homer“ – und die Story ist wirklich rührend und tiefsinnig.

“Real Steel” wird auch gerne mit den Stallone-Streifen “Rocky” oder “Over the Top” verglichen, fährt dabei aber keine Punkte ein. Um ehrlich zu sein, der Levy-Streifen orientiert sich eigentlich gar nicht an diesen beiden bekannten Kinohits, sondern nutzt einfach nur die gleichen Elemente, um dann aber auf ganzer Linie zu versagen.

Das Einzige was “Real Steel” am versumpfen in die Bedeutungslosigkeit hindert, sind die Darsteller. Allen voran Hugh Jackman, der für “Real Steel” eifrig seinen Kredit als markiger und kantiger Typ wegknabbert. Noch ein oder zwei Streifen dieser Art und seine bisherigen Verdienste sind dahin. Er ist jedenfalls der Bremsklotz, der “Real Steel” daran hindert über die Klippe zu rauschen. Sein Spiel ist hervorragend und voller Spielfreude. Jackman geht richtig mit und haucht dem Film wenigstens etwas Leben ein.

Etwas fürs Auge, aber dennoch gefangen in einer klinisch reinen Liebesbeziehung, kommt Evangeline Lilly als Bailey Tallet daher. Lilly ist eine grandiose Schauspielerin und war einer der Gründe, um in den letzten Jahren den Serienhit „LOST“ einzuschalten. Allerdings hat sie in “Real Steel” leider nichts mehr mit der starken und zähen Kate aus „LOST“ gemeinsam. Im Gegenteil, die Frau wird als Schauspielerin regelrecht demontiert und verkommt zum Mechanikerfrauchen, dass in einem Loch ausharrt, bis das Arschloch wieder auftaucht und sie dann gnädig zurücknimmt. Schwache Leistung von Lilly, die viel mehr kann, aber vom Drehbuch ausgebremst wird.

Mehr Raum bekommt dagegen Kinderstar Dakota Goyo der den Max spielt. Der Junge kann was, keine Frage, aber in “Real Steel” ist er einfach nur penetrant, naseweis und altklug. Er hat einfach zu viel Zeit auf dem Bildschirm und wirkt kaum kindlich, stellt dafür aber eine coole Figur dar, der alle kleinen Jungs nacheifern können. “Real steel? Real shit! Goyos Rolle befördert soviel Hollywoodzucker in den Streifen, dass es schon eklig wird.

Was bleibt also unterm Strich? Ein Film der mehr sein könnte als er schlussendlich ist. Zu sehr auf Hollywood getrimmt, zu sehr auf Vater-Sohn-Drama gestimmt, als das es glaubhaft und unterhaltsam wäre. Trotzdem weiß der Film stellenweise zu unterhalten, vor allem in den ersten fünf Minuten. Von solch einem Jackman hätte es mehr bedurft, einem Jackman, der wirklich was riskiert, mit einer starken Bailey und einer glaubhaften Kinderfigur an seiner Seite. “Real Steel” ist unteres Mittelfeld, aber immerhin noch im Spiel.

Copyright © 2011 by Günther Lietz

Soundtrack bei Amazon.de
Soundtrack bei Libri.de

Real Steel

Originaltitel: Real Steel
Produktionsland: Vereinigte Staaten, Indien (2011)
Altersfreigabe: FSK 12

Regie: Shawn Levy
Drehbuch: John Gatins, Dan Gilroy (Geschichte), Jeremy Leven (Geschichte)
Produktion: Shawn Levy, Susan Montford, Don Murphy
Musik: Danny Elfman
Kamera: Mauro Fiore
Schnitt: Dean Zimmerman

Darsteller: Hugh Jackman (Charlie Kenton), Dakota Goyo (Max Kenton), Evangeline Lilly (Bailey Tallet), Kevin Durand (Ricky), Anthony Mackie (Finn), James Rebhorn (Marvin), Hope Davis (Debra), Olga Fonda (Farra Lemcova), Karl Yune (Tak Mashido)

Soundtrack bei Amazon.de
Soundtrack bei Libri.de

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Demon Days – Im Bann der Dämonen

Erstellt von Michael Drewniok am 17. November 2011

Demon Days – Im Bann der Dämonen

Originaltitel: They Wait (Kanada 2007)
Regie: Ernie Barbarash
Drehbuch: Trevor Markwart, Carl Bessai u. Doug Taylor
Kamera: Gregory Middleton
Schnitt: Lisa Jane Robison
Musik: Hal Foxton Beckett
Darsteller: Jaime King (Sarah), Terry Chen (Jason), Regan Oey (Sammy), Cheng Pei Pei (Tante Mei), Henry O (Apotheker), Colin Foo (Raymond), Donald Fong (Ben), Chang Tseng (Xiang), Michael Biehn (Blake O’Connell), Vicky Huang (Shen), Paul Wu (junger Raymond), Maggie Ma (junge Mei), Nelson Wong (junger Ben), Vincent Tong (junger Xiang) u. a.
Label/Vertrieb: Splendid Film
Erscheinungsdatum: 19.03.2008 (DVD)
EAN: 4013549572828
Bildformat: 16 : 9 (1,78 : 1, anamorph)
Audio: Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel: Deutsch
DVD-Typ: 1 x DVD-9 (Regionalcode: 2)
Länge: 85 min.
FSK: 18

Titel bei Amazon.de

Das geschieht:

Nachdem Jason, Gattin Sarah und Söhnchen Sammy die letzten Jahre im chinesischen Shanghai lebten, ruft sie ein Anruf zurück in die heimatlichen USA. Jasons Onkel Raymond, der ihn an Vaters statt großzog, ist bei einem Jagdausflug ums Leben gekommen. Zur Beerdigung und um seiner Tante Mei beizustehen, fliegt Jason mit der Familie nach Nordamerika.

Dort beginnt Sammy buchstäblich Gespenster zu sehen; er besitzt das „zweite Gesicht“. Da nach chinesischem Glauben just der „Monat der hungrigen Geister“ begonnen hat, ist die Grenze zum Jenseits derzeit mürbe. Zornige Spukgestalten, die offenbar mit Onkel Raymond, dessen Bruder Ben, Tante Mei und dem gemeinsamen Geschäftspartner Xiang eine Rechnung offen haben, nutzen dies, um über Sammy ins Diesseits vorzudringen.

Ein alter chinesischer Apotheker, der sich mit Geistern auskennt, bietet Sarah, die selbst latent seherisch begabt ist, seine Hilfe an. Sarah soll nachforschen, was die Geister auf den Plan rief. Ben, Mei, Raymond und Xiang haben einst die Gebeine chinesischer Einwanderer exhumieren und nach China transportieren lassen, wo sie in Heimaterde ruhen konnten – ein Privileg, das sich die betroffenen Familie viel Geld kosten ließen. Doch dieses Geschäft betreibt man schon seit vierzig Jahren nicht mehr.

Was kann es also sein, das die Geister so erbost? Jetzt fahren sie in den kleinen Sam und lassen ihn ins Koma fallen; mit seinem Ableben ist stündlich zu rechnen. Verzweifelt stimmt Sarah einem gefährliches Plan zu: Mit der Unterstützung des Apothekers verschafft sie sich Einlass ins Jenseits, um dort für ihren Sohn zu kämpfen. Dort warten allerdings nicht nur Geister, sondern auch Dämonen auf sie. Auch in der realen Welt geraten Sarah und Sammy in Bedrängnis, denn Jasons Familie hegt einige Geheimnisse, die sie um keinen Preis aufgedeckt wissen will …

Einfacher Spuk im exotischen Ambiente

Seit vielen Jahrzehnten funktioniert die nordamerikanische Filmindustrie auch deshalb so prächtig, weil sie unerschrocken (und dreist) ausländisches Ideengut, das auf dem heimischen Markt funktionieren könnte, ‚adaptiert‘ und dabei Filmgeschichten, die auf fremden Kontinenten entstanden, nachdrehen und dabei auf den US-amerikanischen Geschmack herunter brechen lässt.

Der Horrorfilm bezieht seit den späten 1990er Jahren eine Art Bluttransfusion aus Asien, wo es diverse Ringe, Flüche u. a. Spukerscheinungen zu weltweiten Erfolgen gebracht haben. Mit „Demon Days“ gehen Regisseur Ernie Barbarash und seine drei Drehbuchautoren einen Schritt weiter: „Asia Horror“ ist längst ein Qualitätsmerkmal geworden, das sich verselbstständigt hat. Warum also nicht Formeln und Formen übernehmen, um ansonsten ein gänzlich heimisches Produkt darum zu stricken? Also ist „Demon Days“ ein Film, der im chinesischen Migranten-Milieu spielt und nur in der weiblichen Hauptrolle einen nordamerikanischen Darsteller ausweist, obwohl es keine asiatische Vorlage gibt, die Geschichte in den USA ausgebrütet und in Kanada gedreht wurde.

Siehe da, es funktioniert – wieso auch nicht, da es auf die Authentizität der präsentierten Riten und Glaubensvorstellungen letztlich nicht ankommt. „Demon Days“ erzählt eine Gruselgeschichte. Sie soll ausschließlich unterhalten. Ein wenig zusätzliche Exotik kann nicht schaden. Dabei ist der asiatische Background unnötig; über das, was hier an Unrecht geschah, wären US-Geister ebenso sauer.

Altes Unrecht will nicht begraben bleiben

Trotz der Bemühungen gleich dreier Drehbuchautoren bietet „Demon Days“ wahrlich keine komplexe Story. Jede Handlungswendung ahnt selbst der nur leidlich genrefeste Zuschauer sicher voraus. Nüchtern beurteilt bietet „Demon Days“ ein „Best of“ des „Asia Horrors“ der letzten Jahre. Da die dabei gewählten Elemente funktionieren und die Mischung gelingt, kann sich das Ergebnis sehen lassen.

Da die Geschichte trägt, kann sich Barbarash darauf konzentrieren, sie möglichst publikumswirksam umzusetzen. Diese Chance nimmt er erfreulich intensiv wahr: Obwohl „Demon Days“ eine Produktion mit schmalem Budget ist, wird dies nur in den (glücklicherweise seltenen) Momenten offenbar, wenn erbärmliche CGI-‚Effekte‘ den Betrachter zum Fremdschämen reizen.

Vortrefflich unterstützt von seinem Kameramann Gregory Middleton, ringt Barbarash den eher kargen Kulissen beachtliche Schauwerte ab. Vor allem die aufgelassene Textilfabrik hinterlässt (abzüglich der üblichen Übertreibungen durch Spinnweben-Schwaden, die sich nur Hollywood-Spinnen aus den Hinterteilen wringen können) echten Grusel, der durch eigentlich schlichte aber geschickt gesetzte Lichteffekte sowie einen ‚richtigen‘, sogar orchestralen Gruselfilm-Score unterstrichen wird.

Schauspieler statt Fratzenschneider

Mit sicherer Hand wählte Barbarash Darsteller, die glaubhaft in ihren Rollen aufgehen, obwohl diese nur Klischeebündel darstellen. Wieder einmal sind es keine teuren Star-Schauspieler, die vor die Kamera treten, sondern routinierte Darsteller, die meist im Fernsehen und dort in Nebenrollen auftreten. Sie verstehen ihren Job – denn mehr ist der Auftritt in einem Film wie diesem nicht – und sind außerdem so unbekannt, dass sie als Figuren überzeugen. (Eine Ausnahme irritiert: Was hat Michael Biehn in einer völlig überflüssigen Mini-Nebenrolle verloren? Steht es inzwischen so schlecht um seine Karriere? Immerhin hat er einst den ersten „Terminator“ bekämpft!)

Im Zentrum steht Jaime King, die als rasendes Muttertier Tod & Teufel trotzt und dennoch nicht komisch wirkt. Stets asiatisch lächelnd und gerade dadurch demonstrierend, dass sie etwas zu verbergen haben, sorgen Cheng Pei Pei und Donald Fong für das Element menschlicher Verdorbenheit, das wie üblich die Bosheit der Geister weit in den Schatten stellt. Eine echte und sehr angenehme Überraschung ist Regan Oey: Gerade in Horrorfilmen können Kinder eine echte Zuschauerplage sein. Faule Autoren beschränken sich gern darauf, sie in Lebensgefahr zu bringen, weil sie glauben, damit die Spannung zu steigern. Außerdem sind die jungen Darsteller ihren Rollenanforderungen oft nicht gewachsen; vor allem in Hollywood sehen sie vor allem niedlich aus.

Regan Oey ist entweder schon Schauspieler oder ein Naturtalent: Er verzieht kaum eine Miene, doch sein Gesicht spiegelt Emotionen und Gedankengänge wider. In seiner Figur wird das größte Plus des US-gefilterten „Asia Horrors“ deutlich: Vollständig entfällt das im asiatischen Film typische Overacting. ‚Große Gefühle‘ werden dort durch entsprechende Gesten sowie drastisch in die Länge gezogene emotionale Ausbrüche dargestellt oder besser: zelebriert, was dem westlichen Zuschauer nicht nur fremd, sondern auch lächerlich vorkommt und Gruselstimmung nachhaltig zerstören kann.

Einen Fluch auf diese Tricktechniker!

Apropos Zerstörung: Wo grub man im Produktionsjahr 2007 bloß Spezialeffekt-Spezialisten auf, die anscheinend zuletzt im Stummfilm gearbeitet hatten? Zum Glück ist „Demon Days“ kein Film, der auf solche Elemente setzt. In der Regel kommen gute, alte und bei korrektem Einsatz immer noch sehr überzeugende handgemachte Tricks zum Einsatz. Auch Licht & Schatten sorgen im Bund mit der geschickt stimulierten Einbildungskraft des Zuschauers für die notwendige Geisterstimmung.

Zwar wird anfänglich dem armen Onkel Raymond das Bein in einer Bärenfalle zerschmettert, und später spaltet ein Fleischerbeil einen Frauenschädel. Dennoch ist „Demon Days“ in Sachen Blut & Gewölle vergleichsweise zurückhaltend. Tatsächlich wurde der Film in Deutschland ab 16 Jahren freigegeben. Erst aufgespielte Trailer machten das in Horror-Kreises als Qualitätsmerkmal betrachtete „Ab-18“-Prädikat erforderlich; ein (wie auch der dämliche, irreführend Gewalt-Action suggerierende deutsche Titel) gern eingesetzter und kostenloser aber nichtsdestotrotz schäbiger Verkaufstrick. „Demon Days“ ist ein Film, der nicht zu Begeisterungsstürmen hinreißt, aber anderthalb Stunden unterhalten kann. Gilt das heutzutage als Risikofaktor, der durch faule Vermarktungstricks abgemildert werden muss?

DVD-Features

„Demons Days“ erschien ‚nur‘ auf DVD. Der nach dem Hauptfilm verbleibende Speicherplatz wurde mit Trailern gefüllt. Hintergrundinfos gibt es nicht; ein Film wie dieser braucht sie freilich auch nicht unbedingt.

[md]

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Caillou lernt Bowling und weitere Geschichten

Erstellt von Detlef Hedderich am 10. November 2011

Caillou 23: Caillou lernt Bowling und weitere Geschichten
FSK freigegeben ab 00 Jahren.
Sprachen: Deutsch Englisch.

EAN: 0886979213692
Libri: 7552785
FSK freigegeben ab 00 Jahren.
Laufzeit ca. 72 Minuten.
Sprachen: Deutsch Englisch.
Universum Film GmbH

Oktober 2011 – DVD-Video

Größer werden ist das größte Abenteuer von allen. Caillou ist gerade vier Jahre alt geworden und weiß, was es heißt, wenn man die Welt und damit jeden Tag etwas Neues entdeckt. In dieser neuen Episodensammlung lernt Caillou Bowling, bäckt seine eigene Pizza und hat Spaß auf der Tanzparty im Kindergarten. Der Forscherdrang des kleinen Entdeckers kennt keine Grenzen und so erlebt er viele aufregende Geschichten. Caillous Familie ist immer mit dabei und beantwortet ihm all seine Fragen. Und wenn er gar nicht mehr weiterweiß, helfen ihm Kater Gilbert, Teddy, der Bär, und Rex, der Dinosaurier.

DVD bei Libri.de

Preisrätsel / Gewinnspiel 2 x 1 (KOSTENLOSE!) DVD: Um jeweils einen der Preisrätseltitel zu gewinnen, muss einfach folgende Aufgabe beantwortet werden: Caillou ist gerade wie alt geworden? Die richtige Antwort an gewinnantwort(x)filmbesprechungen.de mailen (als kleinen Spamschutz bitte (x) durch @ ersetzen, vielen Dank). Im Betreff bitte “Filmpreisrätsel” und den Filmtitel eintragen. Danke. Sobald 200 Mails mit den richtigen Antworten eingegangen sind, werden unter diesen Einsendern die Gewinner ausgelost. Weiter Informationen finden sich hier. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

DIE GEWINNER LAUTEN: Niclas Kohlrausch und Maike Sprachtareski. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND VOR ALLEM UNSEREM SPONSOREN! HERZLICHEN DANK!

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Weihnachtsmann Junior

Erstellt von Detlef Hedderich am 9. November 2011

Weihnachtsmann Junior-TV Serie DVD 2
FSK ohne Altersbeschränkung.

EAN: 0886979114494
Libri: 7826451
FSK ohne Altersbeschränkung.
Laufzeit ca. 82 Minuten.
TV-Norm: SDTV 576i (PAL). Sprachversion: Deutsch, DD 2. 0 Stereo.
Produktionsjahr: 2006.
Universum Film GmbH

Dezember 2011 – DVD-Video

Der kleine Weisenjunge Niklas aus Australien wurde als Weihnachtsmannnachfolger ausgesucht. Bis er allerdings soweit ist und sich Weihnachtsmann nennen darf, muss er noch viel lernen und eine 15 jährige Weihnachtsmannausbildung absolvieren. In seiner neuen Heimat auf dem Nordpol übt er fleißig für die Prüfungen und hat mit Rudi dem Rentier, Ober-Wichtel Edgar und den Eskimozwillingen Nik Nak und Tim Tim tolle neue Freunde gefunden. Doch nicht alle Geheimnisse werden Niklas gleich verraten. So ist es ihm immer noch ein Rätsel, wie es der Weihnachtsmann schafft all die vielen Geschenke für alle Kinder auf Erden in nur einer Nacht unter die Weihnachtsbäume zu legen. Er entschließt auf eigene Faust das große Geheimnis zu lüften und stößt dabei auf eine mysteriöse Mappe. Auch die Sache mit der Angst vor dem Kaminrutschen muss der Weihnachtsmannlehrling irgendwie auf die Reihe bekommen. Als eines Tages die Fabrik brennt, wird der kleine Niklas mit seiner Angst konfrontiert…Episoden: 7. Der Superschlitten8. Der Verantwortliche 9. Das größte Geheimnis von allen 10. Die ist nie zufrieden11. Die Kaminprüfung 12. Die beschimpften Lichterketten.

DVD bei Libri.de

Preisrätsel / Gewinnspiel 2 x 1 (KOSTENLOSE!) DVD: Um jeweils einen der Preisrätseltitel zu gewinnen, muss einfach folgende Aufgabe beantwortet werden: Der kleine Weisenjunge Niklas aus welchem Land wurde als Weihnachtsmannnachfolger ausgesucht? Die richtige Antwort an gewinnantwort(x)filmbesprechungen.de mailen (als kleinen Spamschutz bitte (x) durch @ ersetzen, vielen Dank). Im Betreff bitte “Filmpreisrätsel” und den Filmtitel eintragen. Danke. Sobald 200 Mails mit den richtigen Antworten eingegangen sind, werden unter diesen Einsendern die Gewinner ausgelost. Weiter Informationen finden sich hier. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

DIE GEWINNER LAUTEN: Denise Neumann und Jörn Fische. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND VOR ALLEM UNSEREM SPONSOREN! HERZLICHEN DANK!

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Salvage – Die Epidemie

Erstellt von Michael Drewniok am 4. August 2011

Salvage – Die Epidemie

Originaltitel: Salvage (GB 2009)
Regie: Lawrence Gough
Drehbuch: Lawrence Gough, Colin O’Donnell u. Alan Pattison
Kamera: Simon Tindall
Schnitt: Anthony Ham
Musik: Stephen Hilton
Darsteller: Neve McIntosh (Beth), Linzey Cocker (Jodie), Shaun Dooley (Kieran), Ben Batt (Trooper Jones), Trevor Hancock (The Savage), Shahid Ahmed (Dr. Sharma), Sufian Ashraf (Mrs. Sharma), Kevin Harvey (Akede), Ray Nicholas (Sergeant Major), Paul Opacic (Corporal Simms), Dean Andrews (Clive), Alan Pattison (Peter Davis) u. a.
Label: MIG Film
Vertrieb: EuroVideo
Erscheinungsdatum: 13.03.2011 (DVD/Blu-ray)
EAN: 4009750208915 (DVD) bzw. 4009750391365 (Blu-ray)
Bildformat: 16 : 9 (1,78 : 1, anamorph)
Audio: Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel: Deutsch
DVD-Typ: 1 x DVD-9 (Regionalcode: 2)
Länge: 75 min. (Blu-ray: 78 min.)
FSK: 18

Titel bei Amazon.de (DVD)
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Das geschieht:

Seit sie vor Jahren von ihrer Mutter Beth verlassen wurde, hegt Jodie ihren großen Groll. Zu Weihnachten würde Beth gern Frieden schließen. Der Ex-Gatte ist einverstanden und liefert den heftig protestierenden Teenager bei der Mutter ab, die in einer Kleinstadt nahe der nordwestenglischen Küste lebt. Die Versöhnung unter dem Christbaum fällt jedoch aus, weil Jodie die Mutter bei der Ankunft prompt mit einem fremden Mann im Bett erwischt. Empört flüchtet sie sich in ein Nachbarhaus und weigert sich, Beth zu sehen.

Bevor der Familienstreit eskalieren kann, stürmen plötzlich Soldaten einer Spezialeinheit schwerbewaffnet die Siedlung, schießen den Arzt Dr. Sharma nieder und treiben sämtliche Anwohner in ihre Häuser. Dort sollen sie bis zu ihrer Evakuierung ausharren. Beth und Kieran, ihr Liebhaber, glauben zunächst an eine Aktion gegen eine terroristische Al-Kaida-Untergrundzelle und fügen sich. Doch seltsame Schreie und durch das Fenster sichtbare Soldatenleichen stimmen sie misstrauisch. Beth sorgt sich außerdem um ihre Tochter.

Mit Kieran kann sie einen der Soldaten retten. Trooper Jones ist schwer verletzt aber weiterhin im Dienst: Nur zufällig bekommt Beth mit, dass eine Rettung gar nicht geplant ist. Ein obskures Geheimprojekt der Regierung ist schiefgelaufen, und ein bösartiges Monster, das eigentlich im Nahen Osten Terroristen ausrotten sollte, noch in England entkommen. Die Soldaten sollen es ausschalten und alle Bewohner der Siedlung als unerwünschte Zeugen buchstäblich mundtot machen.

Als die Kreatur in das Haus eindringt und sich Jones und Kieran greift, beginnt für Beth eine wilde Flucht. Zwischen dem mörderischen Wesen und den ähnlich gestimmten Soldaten gefangen, versucht sie ins Nachbarhaus vorzudringen, wo Jodie sich hoffentlich verbarrikadiert hat …

Monströse Verschwörung um ein Monster

Alle Jahre wieder bemüht sich ein ehrgeiziger Regisseur, dem Genre Horrorfilm neue inhaltliche oder formale Aspekte abzuringen. Da in dieser Hinsicht die Möglichkeiten ausgereizt scheinen, beschränken sich die Realisten darauf, die bekannten Klischees ein bisschen gegen den Strich zu bürsten. Lawrence Gough entschied sich für diesen Weg, auf dem er die Fäden fest in der Hand hielt, indem er „Salvage“ nicht nur inszenierte, sondern auch das Drehbuch schrieb (wobei ihn zwei Autoren unterstützten).

Geld hatte Gough natürlich nicht oder nur wenig, weshalb „Salvage“ jederzeit als Low-Budget-Produktion erkennbar ist. Gedreht wurde im nordwestenglischen County Merseyside nahe Liverpool in den alten Kulissen der TV-Seifenoper „Brookside“, die man nach 21-jähriger Laufzeit 2003 eingestellt hatte. Die Kulissen beschränken sich auf einen Straßenzug und drei kleinbürgerlich eingerichtete Wohnungen; hinzu kommt ein kleiner Wald: wenig spektakuläre Schauplätze also, was der Intention des Regisseurs jedoch entsprach, denn Gough erzählt eine ‚kleine‘ Geschichte.

Der Ereignishorizont ist bewusst eng und beschränkt sich auf die Siedlung, sodass Beth und Kieran nicht nur unter ihrer Angst, sondern auch unter ihrer Ungewissheit über das Ausmaß der Katastrophe leiden, die über sie hereingebrochen ist. Dass die Vorgänge in der Siedlung mit Geschehnissen in der Außenwelt verknüpft sind, wird nur bruchstückhaft durch TV-Nachrichten vermittelt, die Beth und Kieran (und mit ihnen die Zuschauer) verfolgen, bevor ihnen der Strom abgestellt wird.

Familienalltag ist höllisch genug

Ohnehin konzentriert sich Gough die meiste Zeit auf seine drei Hauptfiguren Beth, Kieran und Jodie. Mutter und Tochter sind heillos zerstritten. Kieran ist ein ansonsten begeisterter Familienvater und Ehegatte; er konnte der Verlockung eines Seitensprungs nicht widerstehen. Nun macht er sich deshalb Vorwürfe und leidet nachträglich unter seiner Untreue beinahe ebenso stark wie unter seiner Angst vor Terroristen und Monstern.

Auch sonst ist Kieran ein einfacher Kerl und niemals ein Held. Diese Rolle übernimmt Beth, die plötzlich zur Löwenmutter mutiert und sich mutig dem Grauen stellt. Neve McIntosh gelingt es, diesen Entwicklungssprung nicht in Hollywood-Manier zu übertreiben und damit ins Lächerliche zu verkehren. Sie wirkt absolut überzeugend, zumal ihre entschlossenen Versuche meist fruchtlos oder böse enden.

Kieran ergeht es noch schlimmer: Er bringt in seiner Furcht sogar einen harmlosen Nachbarn um. Später fasst er sich, aber seine Mutanfälle verpuffen jedes Mal schnell. Eindeutig ist es Beth, die das Kommando hat. Deshalb ist es ein durchaus bewegender Moment, als die endlich gefundene Jodie der mächtig mitgenommenen Mutter keineswegs freudig in die Arme fliegt: Manche Bitterkeit löst sich auch in der Krise nicht auf – erneut ein Klischee, das Gough aushebelt.

Das Ding aus dem Container

Leider gelingen ihm solche Kunststücke nur selten. Der Plot selbst ist uninspiriert und dient sehr offensichtlich der eigentlichen Geschichte von Beth, Jodie und Kieran nur als Treibriemen. Stillstand stellt sich ein, sobald Gough sich an typischen Horror-Elementen versucht. Er hat ein schlechtes Gefühl für Timing, was zu dem paradoxen Phänomen führt, dass in einem Film, der gerade 75 Minuten dauert, manches ängstliche Schleichen durch Treppengänge, Dachböden oder dunkle Zimmer einfach zu lang dauert. „Salvage“ benötigt Tempo, aber für die Umsetzung der damit verbundenen Tumulte fehlte offenbar das Geld. Also sind jene Orte, die Beth und Kieran betreten, zwar verwüstet und blutverschmiert, während jene, die dort rauften, längst verschwunden sind.

Natürlich ist es unter diesem Aspekt eine kluge Entscheidung, das Monster so lange wie möglich aus der Handlung zu halten. Es kündigt sich durch Schatten und Schreie an, bevor es endlich sein ‚Gesicht‘ zeigt. Der Maskenbildner tat, was er konnte, aber unser „Salvage“ wird nicht als Grusel-Ikone in die Geschichte des Horrorfilms eingehen.

Viel schlimmer wüten die Soldaten, was zusammen mit dem (vagen) Hintergrund-Komplott einer Regierung, die endgültig zum schmutzigen Krieg gegen den Terror übergegangen ist, die Zuschauer erschüttern soll. Freilich werden sich diese davon kaum erregen lassen. Längst traut der moderne Bürger seiner Regierung jede Bos- und Dummheit zu. Hier ist selbst der „Salvage“ ein Opfer verschwörerischer Machenschaften. (Wer sich in der englischen Sprache auskennt, kommt übrigens in den Genuss eines gelungenen Wortspiels: „Salvage“ bedeutet „Bergung“ oder „Rettung“ aber auch „Entsorgung“. Der ominöse Container wird fatalerweise geborgen, und die vorgeblichen Retter sollen seine bissige Fracht sowie allzu neugierig Bürger aus dem Weg räumen.)

Das Grauen darstellen

Großes Glück hatte Gough mit seinen Schauspielern. Abseits jeder Stromlinie agieren sie authentisch, schonen sich nicht und scheuen nie vor Szenen zurück, in denen sie schlecht oder charakterschwach aussehen. Sie gleichen in sämtlichen Rollen immer wieder aus, was die Handlung nicht bieten kann, und meistern Drehbuchlücken, in denen weniger fähige Darsteller gestrandet wären. Dies bezieht sich vor allem auf Goughs merkwürdigen Entschluss, nach einer Einleitung, die Tochter Jodie in den Mittelpunkt stellt, den Handlungsfokus plötzlich ausschließlich auf Beth und Kieran zu richten. Jodie bekommen wir erst im Finale wieder zu sehen. In diesem Punkt schlägt das Bemühen um den Bruch mit dem Klischee negativ zu Buche.

Erfreulich ‚europäisch‘ ist die Konsequenz der Handlung. Rasch wird klar, dass niemand sakrosankt ist. Der Biss der Kreatur oder der Schuss aus der Waffe eines ‚Retters‘ kann jede Figur treffen. Das Ende ist schmutzig und jämmerlich. Ein Happy-End bleibt aus. Vermutlich ist es dieses Element der Hoffnungslosigkeit, die „Salvage“ die Freigabe schon für 16-jährige Zuschauer verwehrte. Was die Spezialeffekte betrifft, sind diese definitiv stärkeren Tobak gewöhnt. Geblutet wird heftig aber selten, und wie schon gesagt finden die meisten Gräueltaten im Off statt.

Zugunsten des Regisseurs wollen wir die nach heutigen Standards bescheidene Bildqualität auslegen: Die oft leicht unscharfen, ausgewaschen wirkenden und kontrastschwachen Bilder können auf das Budget zurückgehen aber auch gewollt sein, da sie das Blickfeld der Figuren zusätzlich einschränken: Der Schrecken kann überall in der Dunkelheit lauern, mit der er verschmilzt. Zum quasi dokumentarischen Charakter trägt eine sparsame Musikuntermalung bei.

Auch wenn „Salvage“ nur durchschnittlich unterhält und dabei manchmal stolpert, ist es gerade das Raue, Ungeschönte, das mit solchen Mankos versöhnt. Lawrence Gough hat sich mit seinem ersten Spielfilm mit einigem Recht für Größeres empfohlen. 2011 drehte er mit ungleich üppigerem Budget den Endzeit-Thriller „The Drought“, auf den man gespannt sein darf.

DVD-Features

Erfreulich umfangreich sind die Extras zum Hauptfilm geraten. Zum obligatorischen Trailer kommt ein zehnminütiger Blick hinter die Kulissen einer mager budgetierten und von Ideen-Input lebenden Produktion. Regisseur Gough, „Kieran“-Darsteller Shaun Dooley sowie die Drehbuch-Mitautoren Colin O’ Donnell und Alan Pattison sprechen in einem Audio-Kommentar über Interna und Intentionen. Mehr als abgerundet werden die Features durch einen Interview-Block von 45-minütiger Länge.

Website zum Film

[md]

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