Filmbesprechungen.de

reloaded

  • Retrospektive

  • Kategorien

  • Archiv




Archiv für die 'Fantasy' Kategorie

Solomon Kane

Erstellt von Michael Drewniok am 12. Januar 2012

Solomon Kane

Originaltitel: Solomon Kane (Frankreich/GB/Tschechische Republik 2009)
Regie u. Drehbuch: Michael J. Bassett
Kamera: Dan Laustsen
Schnitt: Andrew MacRitchie
Musik: Klaus Badelt
Darsteller: James Purefoy (Solomon Kane), Rachel Hurd-Wood (Meredith Crowthorn), Pete Postlethwaite (William Crowthorn), Patrick Hurd-Wood (Samuel Crowthorn), Alice Krige (Katherine Crowthorn), Anthony Wilks (Edward Crowthorn), Max von Sydow (Josiah Kane), Lucas Stone (Kane als Kind), Samuel Roukin (Marcus Kane), Isabel Bassett (Hexe), Jason Flemyng (Malachi), Christian Dunckley Clark (Malthus), James Babson, Marek Vasut, Geoff Bell (dumme Räuber) uva.
Label/Vertrieb: Constantin Film
Erscheinungsdatum: 07.10.2010
EAN: 4011976877585 (DVD) bzw. 4011976319887 (Blu-ray)
Bildformat: 16 : 9 (2,35 : 1, anamorph)
Audio: DTS 5.1(Deutsch, Englisch) u. Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel: keine
DVD-Typ: 1 x DVD-9 (Regionalcode: 2)
Länge: 100 min. (Blu-ray: 103 min.)
FSK: 16

Titel bei Libri.de (DVD)
Titel bei Libri.de (Blu-ray)
Titel bei Amazon.de (DVD)
Titel bei Amazon.de (Blu-ray)

Das geschieht:

Anfang des 16. Jahrhunderts hat sich der enterbte englische Adelssohn Solomon Kane im Ausland einen Namen als Glücksritter und Pirat gemacht. Als er eines Tages nur knapp dem Engel des Todes entkommt, der ihn holen wollte, weil er seine Seele angeblich dem Teufel verschrieben habe, wird Kane nachdenklich. Er schwört der Gewalt ab und zieht sich in ein Kloster zurück, wo er allmählich zur Ruhe kommt.

Zeitgleich hat der Zaubermeister Malachi mit der Eroberung Englands begonnen. Unter der Führung seines stummen, niemals unmaskiert auftretenden Heerführers fallen durch Hexerei gestärkte Truppen über die Landbevölkerung her, versklaven die Schwachen und zwingen die Starken unter Malachis geistiges Joch.

Kane verlässt das Kloster und begibt sich auf die Wanderschaft. Er will nach Nordamerika auswandern und dort ein neues Leben anfangen. Unterwegs fällt er unter Räuber. Gerettet wird er vom Puritaner William Crowthorn, den es mit seiner Familie ebenfalls in die Neue Welt zieht. Als Malachis Schergen seine neuen Freunde überfallen und töten, besinnt Kane sich alter, mörderischer Stärken. Er will die junge, schöne Meredith Crowthorn retten, die Malachi auf sein Schloss verschleppen ließ.

Der Weg dorthin ist lang und gefährlich. Hexen, Zombies und Verräter muss Kane überwinden, und irgendwann bekommt auch der Heerführer Wind von dem hartnäckigen Verfolger. Zu allem Überfluss entpuppt sich Malachis Hauptquartier als Stammburg der Kanes, nachdem dessen stolzer Herr, Kanes Vater, von dem Zauberer umgarnt und betrogen wurde.

Im großen Saal der Burg treffen die wenigen Schurken, die Kanes Rachezug überlebt haben, Kane selbst, Meredith und Malachi zusammen. Leider hat der Hexenmeister mindestens ein teuflisches As im Ärmel, das sich turmhoch über Kane aufbaut und ihm nach Leben und Seele trachtet …

Das Leben als Jammertal

1928 schuf der Unterhaltungsschriftsteller Robert E. Howard (1906-1936), dem wir auch ewige Fantasy-Helden wie Conan und die Rote Sonja verdanken, den Puritaner und Hexenjäger Solomon Kane. In einer Reihe von Storys führte ihn sein geistiger Vater an immer neue, meist exotische und stets unheimliche Orte, an denen ein Grauen lauerte, das vom schrecklich frommen Kane als heidnische Teufelei identifiziert und mit Feuer & Schwert ausgetilgt wurde.

Dieser Solomon Kane, ein düsterer, humorloser, fanatischer Geselle, blieb sich dank Howard stets treu. Er war nie sympathisch und ganz sicher keine Identifikationsfigur, aber in seiner Unerbittlichkeit und Kampfstärke der Richtige, um spannend den ausgetüftelten Todesfallen zu entkommen, die Howard sich für ihn ausdachte. War ihm dies gelungen, wandte er sich umgehend dem nächsten Teufelswerk zu. Dessen Ausrottung war seine Mission, eine Arbeit, die für Kane, das schaurige Ideal des kompromisslosen Puritaners, nie getan war.

Mit seiner schwarzweißen Weltsicht eignete sich Howards Kane nicht als Filmheld. Als solcher benötigte er Schwächen, eine entsprechende Vorgeschichte sowie die Reifung durch eine persönliche Queste, die ihn einerseits läuterte und andererseits menschlicher wirken ließ. Ähnlich war es bereits Conan, dem Barbaren, ergangen, der als erster Howard-Recke 1982 auf die Leinwand gestürmt war. Allerdings hatte Regisseur und Drehbuchautor John Milius darauf geachtet, die Figur nicht gar zu konturenglatt zu schleifen – ein Beispiel, dem Michael J. Bassett, ebenfalls Regisseur und Autor, 2009 nur bedingt folgte.

Ein langer Weg in die Vergangenheit

Dabei hätte es wesentlich schlimmer kommen können. 2001 stand „Solomon Kane“ schon einmal vor einem Drehbeginn. Die Titelrolle sollte an Christopher Lambert gehen, der sich gerade zum vierten (und hoffentlich letzten) Mal durch eine schaurig schlechte „Highlander“-Fortsetzung geprügelt hatte. Glücklicherweise zerschlug sich dieses „Kane“-Projekt; es kam erst 2006 erneut in Gang, als Bassett das Heft in die Hand nahm. Gecastet wurde nun James Purefoy, der nicht nur optisch einen glaubhaften Kane darstellt, sondern sogar über schauspielerisches Talent verfügt, das er in die Rolle einbringen konnte (und wollte).

Etwa 45 Mio. Dollar betrug das Budget. Angesichts der Wahnsinnssummen, die in Hollywoods Blockbuster fließen, ist dies moderat. Im Umfeld jener Streifen, die vor allem über ihre Spezialeffekte funktionieren, steht „Solomon Kane“ freilich gut dar. Das zur Verfügung stehende Geld konnte zudem gestreckt werden, indem man in der Tschechischen Republik drehte, wo auch heute Statisten noch so kostengünstig sind, dass man sie nicht digital ersetzen muss.

Deshalb fällt „Solomon Kane“ u. a. durch diverse Massenszenen auf, die gleichzeitig demonstrieren, dass die Kulissen nicht an den Bildrändern endeten. Detailliert ausgeführte Dorfflecken, Kirchen, Burgsäle u. a. Örtlichkeiten wurden in erstaunlichen Größen real gebaut. Die Kamera greift den zur Verfügung stehenden Raum mit Vergnügen auf und fliegt immer wieder über diese Kulissen, in denen es vor Leben und Schlachtgetümmel wimmelt. Das Wetter ist winterlich – es schneit und regnet, die Welt ist ein einziger Pfuhl, und nur ganz selten wird offenbar, dass diese Szenen meist am Tage und bei Sonnenschein entstanden. (Anzumerken ist eine auch in den Masken allzu ausgeprägte Affinität zur Gestaltung der „Herr-der-Ringe“-Filme.)

Der schwarze Mann mit dem großen Hut

„Solomon Kane“ lebt durch seine Bildopulenz sowie durch die Darstellungskunst seiner Hauptfigur. Zwar kann auch Purefoy die Schwächen des Drehbuches – dazu weiter unten mehr – nicht im Alleingang ausgleichen. Trotzdem gelingt es ihm, die holzschnittartige ‚Entwicklung‘, die sein Charakter erfährt, wenigstens ansatzweise nachvollziehbar zu gestalten. Der frühe Kane ist ein Räuber, Dieb und Mörder. Später entscheidet er sich für ein mönchisches Leben. Dann kommt hollywoodtypisch die große Krise. Sie geht mit dem vom Schicksal erzwungenen Rückfall in die Gewalttätigkeit einher, die auf diese Weise legitimiert wird: Kane hat es ja versucht, aber die Bösen ließen ihn seinen Frieden nicht …

Der eigentliche Solomon Kane manifestiert sich erst im Finale. Er ist jetzt weder Mörder noch Mönch, sondern ein Krieger des Herrn und bereit, sich für das Gute in die nächste Schlacht zu stürzen. Diese Wendung wird verständlicher, wenn man weiß, dass „Solomon Kane“ von Bassett als Trilogie geplant ist. (Ob sie jemals zustande kommen wird, steht aktuell in sehr weit entfernten Sternen.)

Im Vergleich zu Purefoy bleiben die übrigen Darsteller blass. Vor allem die arme Rachel Hurd-Wood steht auf verlorenem Posten: Ein Solomon Kane darf kein „love interest“ besitzen. Die schöne Meredith rettet er nur, weil er es ihrem sterbenden Vater versprochen hat. Ein Schwur zählt für Kane allemal mehr als Liebe. Beiläufig erwähnt er kurz vor dem Abspann, dass er Meredith bei ihrer Mutter abgegeben hat …

Unter dem allgegenwärtigen Schlamm und Dreck, den Bassett über seine Version des 16. Jahrhunderts spritzt, bleiben die Darsteller Archetypen. Was die Guten wie die Bösen umtreibt, ist oft unklar oder interessiert den Zuschauer nicht. Manchmal entscheidet Bassett schlicht falsch: Der böse Heerführer ist wesentlich interessanter und präsenter als der angeblich so mächtige Malachi, der erst im Finale auftritt und nicht wirklich erschrecken kann. Ratlos macht auch der Aufwand, den Malachi treibt, um Meredith suchen und in sein Schloss schaffen zu lassen. Dort weiß er nichts Besseres mit ihr anzufangen, als ihr ein wenig Jungfrauenblut abzuzapfen, mit dem er einen Dämon aus der Hölle heraufbeschwört.

Einige Akzente weiß höchstens der großartige Pete Postlethwaite in einer seiner letzten Rollen zu setzen. Sein unglaubliches Gesicht passt perfekt in diese archaisch überzeichnete Vergangenheit, während die Mehrheit der Darsteller allzu geschminkt und verkleidet wirkt. Was Postlethwaite in einen Film wie diesen brachte, der in der Rolle des William Crowthorn ein schauspielerisches Schwergewicht wie ihn nicht wirklich benötigt, bleibt dennoch unklar. Immerhin hat Postlethwaite Glück: Man erkennt ihn immerhin, während der Zuschauer eher fassungslos erst den Schlusstiteln entnimmt, dass er irgendwo auch der wunderbaren Alice Krige und dem großen Max von Sydow bei der Arbeit zugesehen bzw. beobachtet hat, wie sie verheizt wurden.

Erzählen ist schwieriger als gedacht

Nicht nur angedeutet wurde bereits, dass Aufwand und Story in keinem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Bassett erzählt eine Geschichte, die wir in jeder Filmsekunde kennen. Überraschungen gibt es nicht, Ungereimtheiten stattdessen mehr als genug. So lernen wir einen Todesengel kennen, dem Kane, ein einfacher Mensch, problemlos durch die Lappen geht; wie ein Trottel steht dieser ‚Engel‘ hinter dem Fenster, durch das Kane gesprungen ist, und brüllt ihm fruchtlose Drohungen hinterher. Wir sehen ihn nicht wieder; womöglich hat er seinen Job an Malachi abgetreten.

„Solomon Kane“ gehört zu jenen Filmen, die in interessante Episoden zerfallen, die sich zu keiner harmonischen Gesamtgeschichte fügen. Die Szenen in der von Zombie-Vampiren belauerten Kirche, die wilde Jagd durch die von Särgen und Knochen markierten Tunnel unterhalb eines alten Friedhofs, der finale Kampf mit einem ausgezeichneten konzipierten und realisierten Dämon bieten Entertainment auf hohem Niveau.

Hier gelingt Bassett, was ihm vorschwebte; er mindert es höchstens durch sein beschränktes Regietalent. Das liebste Stilmittel ist ihm die Zeitlupe: Zum Anschwellen eines, inspirationslosen, pseudo-pompösen, dröhnenden Scores stapfen Gut und Böse künstlich bedeutsam oder bedrohlich durch das Bild – wieder und wieder, bis es nicht einmal ärgert, sondern nur noch ein müdes Grinsen provoziert.

Mehr Engagement hätte Bassett in die Kampfszenen investieren sollen. Zwar lässt vor allem Kane Köpfe und Gliedmaßen fliegen, doch wird nie deutlich, wie ihm dies gelingt. Die meisten Gegner rennen ihm brüllend ins offene Schwert, das er wie einen Prügel schwingt. Damit will Bassett vermutlich deutlich machen, dass dies kein Jahrhundert hoher Kampfkunst ist. Wenn Kane im Alleingang Malachis Schergen dutzendweise abschlachtet, will diese Begründung aber nicht greifen.

Man kann sich schlechter unterhalten lassen

So ging „Solomon Kane“ dem „Conan“-Reboot von 2011 in gewisser Weise voraus: Viel Aufwand wurde getrieben, noch mehr Werbe-Wind darum gemacht. In beiden Fällen blieb der Erfolg hinter den Erwartungen zurück. Dafür sind allzu simpel gestrickte Storys hauptverantwortlich, denen formale Schwächen gegenüberstehen.

Die Enttäuschung resultiert freilich zu einem guten Teil aus enttäuschter Vorfreude. Macht man sich davon frei, bietet „Solomon Kane“ B-Movie-Entertainment der altmodisch robusten bzw. zeitlosen Art. Gerade Im Dschungel der DVD- und Blu-ray-Veröffentlichungen, in dem der Zuschauer immer wieder in geistestödliche Fallen zu stolpern droht, sorgt Kane für einen anspruchsfreien aber unterhaltsamen Filmabend.

DVD-Features

Da „Solomon Kane“ eine vergleichsweise stattliche Produktion darstellt, wäre ein ausgiebiger Blick hinter die Kulissen durchaus interessant. Die zum Hauptfilm aufgespielten Extras sind jedoch dürftig (Originaltrailer, MTV-Featurette), kaum verkappte Werbung (Interviews) oder eine Frechheit (‚Making of‘: 4 Min.!). Lohnenswert ist höchstens eine viertelstündige Mini-Dokumentation der Dreharbeiten.

[md]

Titel bei Libri.de (DVD)
Titel bei Libri.de (Blu-ray)
Titel bei Amazon.de (DVD)
Titel bei Amazon.de (Blu-ray)

Abgelegt unter Abenteuer, Action, Fantasy, Filmbericht, Historie, Horror, Mystery | Keine Kommentare »

Arrietty – Die wundersame Welt der Borger (Special Edition)

Erstellt von Detlef Hedderich am 21. Dezember 2011

Arrietty – Die wundersame Welt der Borger (Special Edition)

Originaltitel: Kari-gurashi no Arietti.
FSK ohne Altersbeschränkung.
Sprachen: Deutsch

EAN: 0886979160293
Libri: 7550111
Originaltitel: Kari-gurashi no Arietti.
FSK ohne Altersbeschränkung.
Laufzeit ca. 91 Minuten.
Sprachen: Deutsch Japanese.
2 DVD(s).
Regie: Hiromasa Yonebayashi
Universum Film GmbH

Oktober 2011 – DVD-Video

Als der kleine Junge Sho in das Haus seiner Großtante einzieht, entdeckt er die kleine Arrietty, die mit ihrer Familie unter den Dielen des Hauses lebt. Sie sind Borger und viel kleiner als die Menschen. Alle Gegenstände und die Nahrung die sie benötigen, “borgen” sie sich von den Menschen, indem sie sich an deren Vorräten bedienen. Oberhalb der Dielen scheint alles überdimensional groß zu sein und es lauern viele Gefahren auf die kleinen Borger. Dass Sho Arrietty entdeckt, scheint für sie und ihre Eltern schlagartig alles zu ändern. Müssen sie ihr zuhause für immer verlassen, da sie im Haus von Shos Großtante nicht mehr sicher sind, oder können Sie Sho vertrauen? Ein unvergessliches Abenteuer und eine verbotene Freundschaft, die auch das Leben von Sho für immer verändern wird…

- Storyboards zum kompletten Film
- Interview mit Hayao
- Miyazaki und Hiromosa Yonebayashi
- Promotion-Video des Arrietty Songs von Cécile Corbel
- Original Trailer und japanische TV-Spots

PRESSEINFO
Sie sind gerade mal 12 Zentimeter groß und leben heimlich in den Häusern von Menschen: die Borger. Gut versteckt im Keller, im Wandschrank oder in Dielenlöchern im Boden tauchen die geheimnisvollen kleinen Wesen nur auf, wenn sie etwas zum Leben brauchen. Unbeobachtet von den großen Menschen “borgen” sie sich dann vielleicht etwas Brot, ein Zuckerstück oder etwas Stoff und Faden. Dabei müssen sie sehr aufpassen, dass sie nicht gesehen werden; denn das hat katastrophalen Folgen für die ganze Borgerfamilie, und sie muss sich ein neues Zuhause suchen. Deswegen traut sich die kleine Arrietty in ARRIETTY – DIE WUNDER-SAME WELT DER BORGER auch nicht, ihren Eltern mitzuteilen, dass sie den Menschenjungen Sho kennengelernt und sich mit ihm angefreundet hat. Sie würden das nie verstehen!

Arrietty ist ein liebes, neugieriges, Borgermädchen, das ihren Eltern bei der Bewältigung des Alltags hilft, so gut sie kann. Doch als sie den Menschenjungen Sho kennenlernt, bringt sie ihr eigenes Leben und das ihrer Familie in Gefahr…

Der Menschenjunge Sho ist krank und muss die meiste Zeit im Bett bleiben. Neuen Mut schöpft er, als er Arrietty kennenlernt. Doch dann kommt die neugierige Haushälterin Haru ihnen auf die Schliche und ihre Freundschaft ist in Gefahr!

Arriettys Vater Pod ist ein ruhiger Mann, dem das Wohl seiner Familie und insbesondere das seiner kranken Frau Homily am Herzen liegt, die so gerne Zucker in ihrem Tee hat. Als dieser alle ist, wollen Pod und Arrietty von den Menschen heimlich welchen borgen, doch die Hauskatze hat sie im Visier…

Sho wächst bei seiner Tante auf, die keine Ahnung vom Doppelleben ihres Neffen hat. Sie ist sehr besorgt um ihn und hat ein großes Geheimnis…

Die neugierige Haushälterin Haru hält Borger für Ungeziefer. Als sie das Versteck von Arrietty und ihren Eltern entdeckt, schweben diese in Lebensgefahr!

Ob der wilde Borgerjunge Spiller die Familie beschützen kann? Er ist auf jeden Fall wild entschlossen, alleine schon, um Arrietty zu imponieren…

Titel bei Libri.de (DVD)
Titel bei Libri.de (DVD) (Special Edition)
Titel bei Libri.de (Blu-ray)

Preisrätsel / Gewinnspiel 1 x 1 (KOSTENLOSE!) DVD (Special Edition) und 1 x 1 (KOSTENLOSE!) Blu-ray: Um die Preisrätseltitel zu gewinnen, muss einfach folgende Aufgabe beantwortet werden: Wie groß sind die Borger im Schnitt und wo leben sie gewöhnlich? Die richtige Antwort an gewinnantwort(x)filmbesprechungen.de mailen (als kleinen Spamschutz bitte (x) durch @ ersetzen, vielen Dank). Im Betreff bitte “Filmpreisrätsel” und den Filmtitel eintragen. Danke. Sobald 200 Mails mit den richtigen Antworten eingegangen sind, werden unter diesen Einsendern die Gewinner ausgelost. Weiter Informationen finden sich hier. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

Abgelegt unter Animation & Trick, Fantasy, Kinder, News, Pressemeldungen, Zeichentrick, laufende Preisrätsel | 1 Kommentar »

Legend of the Seeker – Das Schwert der Wahrheit (Staffel 02)

Erstellt von Detlef Hedderich am 17. Dezember 2011

Legend of the Seeker – Das Schwert der Wahrheit

Chad Fiveash, James Patrick Stoteraux, Mike Sussman, Nicki Paluga, Raf Green
Staffel 02.
Untertitel: Deutsch, Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Isländisch

EAN: 8717418322069
Staffel 02.
Untertitel: Deutsch, Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Isländisch, Norwegisch, Schwedisch.
FSK freigegeben ab 16 Jahren.
Laufzeit ca. 917 Minuten.
TV-Norm: SDTV 576i (PAL). Sprachversion: Deutsch, DD 5. 1, Englisch, DD 5. 1, Französisch, DD 2. 0 Surround.
Sprachen: Deutsch Englisch.
Produktionsjahr: 2009.
Schnitt: Gary Hunt, Eric De Beus
Regie: Kenneth Biller, Joshua Donen, Chad Fiveash
Kamera: Kevin Riley, Aaron Morton, Donald Duncan Mit Craig Horner, Bridget Regan, Bruce Spence
Walt Disney

DVD-Video

Kurzbeschreibung:
Der ultimative Kampf zwischen Gut und Böse erreicht einen neuen Höhepunkt, als die Unterwelt und die Welt der Lebenden auseinander gerissen und damit die mächtigsten Kräfte entfesselt werden, welche die Welt je gesehen hat. Nur der sagenumwobene Stein der Tränen kann die Schluchten wieder verschließen, die sich allmählich um den ganzen Erdball ausbreiten. Und nur der Sucher kann mit der Hilfe von Kahlan, Zedd und einer heißblütigen MordSith namens Cara den Stein finden und die Gräben ein für alle mal schließen.

Inhaltsverzeichnis:
- Die Wandlung einer MordSith: Cara
- Die Unterwelt
- Zusätzliche und erweiterte Szenen

Pressesinfo:
Erleben Sie die eindrucksvolle Rückkehr des Richard Cyphers und mit ihm die endgültige Erfüllung seiner Prophezeiung, denn Ende Oktober geht die mystische Erfolgsserie aus Neuseeland “Legend of the Seeker – Das Schwert der Wahrheit” in die zweite und letzte Runde. In einem fulminanten Finale entdecken die Zuschauer die Wahrheit über eine heldenhafte Legende, neue Gefährten und schicksalhafte Begegnungen mit dunklen Mächten. Lassen Sie sich in die Welt des Suchers entführen, den auf dem Weg zu seiner Bestimmung zahlreiche geheimnisvolle und magische Abenteuer erwarten.

Der ultimative Kampf zwischen Gut und Böse erreicht einen neuen Höhepunkt, als die Unterwelt und die Welt der Lebenden auseinander gerissen und damit die mächtigsten Kräfte entfesselt werden, welche die Welt je gesehen hat. Nur der sagenumwobene Stein der Tränen kann die Schluchten wieder verschließen, die sich allmählich um den ganzen Erdball ausbreiten. Und nur der Sucher kann mit der Hilfe von Kahlan, Zedd und einer heißblütigen Mord’Sith namens Cara den Stein finden und die Gräben ein für alle Mal schließen…

Ab dem 27. Oktober 2011 konnten sich alle Fantasy-Fans auf die finale Staffel von “Spider-Man”-Regisseur und Produzent Sam Raimi freuen. Das 6-Disc Set von “Legend of the Seeker – Das Schwert der Wahrheit” enthält 22 spannende Episoden und wartet darüber hinaus mit fantastischem Bonusmaterial wie z.B. zusätzliche und erweiterte Szenen oder dem Feature „Die Unterwelt“ auf. Basierend auf der Buchreihe “Das Schwert der Wahrheit” von US-Erfolgsautor Terry Goodkind wurde die Serie bereits erfolgreich auf ProSieben ausgestrahlt.

Titel bei Libri.de (DVD-BOX)

Preisrätsel / Gewinnspiel 1 x 1 (KOSTENLOSE!) DVDs: Um den Preisrätseltitel zu gewinnen, muss einfach folgende Aufgabe beantwortet werden: Wie viele Minuten ist die Gesamtlänge der Box  und ab wie vielen Jahren ist die FSK-Freigabe? Die richtige Antwort an gewinnantwort(x)filmbesprechungen.de mailen (als kleinen Spamschutz bitte (x) durch @ ersetzen, vielen Dank). Im Betreff bitte “Filmpreisrätsel” und den Filmtitel eintragen. Danke. Sobald 100 Mails mit den richtigen Antworten eingegangen sind, werden unter diesen Einsendern die Gewinner ausgelost. Weiter Informationen finden sich hier. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

Abgelegt unter Fantasy, News, Pressemeldungen, Serie, laufende Preisrätsel | 3 Kommentare »

Nightmare before Christmas (3D)

Erstellt von Detlef Hedderich am 17. Dezember 2011

Nightmare before Christmas (3D)

(Blu-ray 2D + 3D.)

Tim Burton, Michael McDowell, Caroline Thompson Nightmare before
Untertitel: Deutsch, Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Isländisch

EAN: 8717418321369
Blu-ray 2D + 3D.
Untertitel: Deutsch, Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Isländisch, Italienisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch.
FSK freigegeben ab 06 Jahren.
Laufzeit ca. 76 Minuten.
TV-Norm: HDTV 1080p. Sprachversion: Deutsch, DTS-HD 7. 1, Englisch, DD 5. 1, Englisch, DD TrueHD 5. 1, Französisch, DTS 5. 1, Italienisch, DTS 5. 1, Spanisch, DTS 5. 1.
Sprachen: Deutsch Englisch Italian Spanisch.
Produktionsjahr: 1993.
Schnitt: Stan Webb
Regie: Tim Burton, Denise Di Novi, Don Hahn
Kamera: Pete Kozachik Mit englische Sprecher:Danny Elfman, Chris Sarandon, Catherine OHara
Buena Vista Home Entertainment

Blu Ray

Kurzbeschreibung:
Dieses Fantasy-Meisterwerk ist ein absolutes Muss für jeden wahren Kenner und Liebhaber des skurrilen Films! Mit seiner einzigartigen, technisch perfekten Stopmotion-Animation (OSCAR-prämiert für die besten visuellen Effekte) und seiner faszinierenden Musik, die einen Golden Globe erhielt, ist “Nightmare before Christmas” das wohl fantastische Weihnachtsspektakel aller Zeiten! Voller Überraschungen und grotesker Situationen, wird Weihnachten hier zu einem echten Fantasy-Erlebnis. Tim Burton (Beetlejuice, Batman) ist mit diesem Film ein weiters Meisterwerk gelungen. Nina Hagen und Ron Williams garantieren ein Film-Erlebnis ganz besonderer Art.

Inhaltsverzeichnis:
- “Nanu?” Jacks Tour durch die Geistervilla
- Kurzfilm: “Frankensteenie – Der kleine süße Horrorhund”
- Kurzfilm: “Vincent”
- Tim Burtons Original-Gedicht vorgetragen von Christopher Lee
- Audiokommentar von Tim Burton, Regissuer Henry Selick und Komponist Danny Elfman
- Making Of des Gruselklassikers “Nightmare before Christmas”
- Zusätzliche Szenen

Presseinfos:
Schreck lass nach! Pünktlich zu Halloween darf sich wieder gegruselt werden, denn Ende Oktober kehrt der schaurig-schöne Weihnachtsalbtraum “Nightmare before Christmas” in den Handel zurück. Diesmal präsentieren sich Jack und seine unheimlich-liebenswerten Freunde aus Halloween-Town in beeindruckendem Disney High-Definition Blu-ray 3D™ und sorgen damit für noch mehr Gänsehaut als je zuvor! Das einzigartige Meisterwerk von Tim Burton (“Alice im Wunderland”, “Edward mit den Scherenhänden”) verspricht herausragende Qualität und besticht darüber hinaus durch die mitreißend ausgefallene Filmmusik und den makabren Humor.

Tauchen Sie ein in eine dreidimensionale schattig-schauderhafte Welt und erleben Sie – dank der faszinierenden Stopmotion-Animation-Technik – hautnah mit, wie die skurrilen Figuren 18 Jahre nach ihrer Entstehung noch einmal ganz neu zum Leben erweckt werden.

Auch das Bonusmaterial des gespenstisches Märchens lässt Ihnen auf charmante Art und Weise die Haare zu Berge stehen: Unter anderem sorgen hier die zwei Kurzfilme “Frankensteenie – Der kleine süße Horrorhund” und “Vincent” sowie ein „Making of“ für zusätzlichen Gruselspaß. Das 2-Disc Pack beinhaltet zudem auch die 2D Blu-ray Disc, mit der auch alle Fans der zweiten Dimension voll auf ihre Kosten kommen.

Titel bei Libri.de (Blu-ray)

Preisrätsel / Gewinnspiel 1 x 1 (KOSTENLOSE!) Blu Ray: Um den Preisrätseltitel zu gewinnen, muss einfach folgende Aufgabe beantwortet werden: Mit was wurde das Werk für die besten visuellen Effekte prämiert? Die richtige Antwort an gewinnantwort(x)filmbesprechungen.de mailen (als kleinen Spamschutz bitte (x) durch @ ersetzen, vielen Dank). Im Betreff bitte “Filmpreisrätsel” und den Filmtitel eintragen. Danke. Sobald 100 Mails mit den richtigen Antworten eingegangen sind, werden unter diesen Einsendern die Gewinner ausgelost. Weiter Informationen finden sich hier. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

Abgelegt unter Fantasy, News, Pressemeldungen, laufende Preisrätsel | Keine Kommentare »

Die Schöne und das Biest 3D

Erstellt von Detlef Hedderich am 17. Dezember 2011

Die Schöne und das Biest 3D

Linda Woolverton, Roger Allers, Brenda Chapman, Burny Mattinson, Brian Pimental
Diamond Edition / Blu-ray 3D + 2D.
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch

EAN: 8717418318482
Diamond Edition / Blu-ray 3D + 2D.
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch.
FSK ohne Altersbeschränkung.
Laufzeit ca. 92 Minuten.
TV-Norm: HDTV 1080p. Sprachversion: Deutsch, DTS-HD 7. 1, Englisch, DTS-HD 7. 1, Italienisch, DTS-HD 7. 1, Türkisch, DD 5. 1.
Sprachen: Deutsch Englisch Italian Türkisch.
Produktionsjahr: 1991.
Schnitt: John Carnochan
Regie: Howard Ashman, Don Hahn, Sarah McArthur
Mit -> englische Sprecher:Paige OHara, Robby Benson, Richard White
Walt Disney

Blu Ray

PRESSETEXT
Ein Jahr nachdem der Disney-Klassiker DIE SCHÖNE UND DAS BIEST als „Diamond Edition“ auf Blu-ray Disc und DVD erschienen ist, laden Belle, ihr verzauberter Prinz, Madame Pottine, die vornehme Kaminuhr Von Unruh und der freche Kerzenleuchter Lumière ihre kleinen und großen Zuschauer erneut ein, Gast im verwunschenen Schloss zu sein. Am 10. November 2011 erscheint das Meisterwerk in beeindruckendem Disney High-Definition Blu-ray 3D™. Freuen Sie sich auf ein Märchen der ganz besonderen Art, das mit seinen sympathischen Charakteren und der ergreifenden Geschichte bereits Generationen verzaubert hat.

Dem Regie-Duo Gary Trousdale und Kirk Wise ist es im Jahr 1991 gelungen, einen der beliebtesten Zeichentrickfilme und eine der schönsten Liebesgeschichten aller Zeiten zu erschaffen. Musikalisch wurden sie dabei von Songwriter Alan Menken und dem Komponisten Howard Ashman unterstützt. Die Zusammenarbeit wurde bei der Oscar®-Verleihung ein Jahr nach der Kinopremiere gewürdigt, denn DIE SCHÖNE UND DAS BIEST wurde – als erster Zeichentrickfilm überhaupt – in der Kategorie „Bester Film“ nominiert und mit zwei Oscars® für die „Beste Original-Filmmusik“ und den „Besten Original-Song“ ausgezeichnet.

Fast 20 Jahre nach diesem Erfolg hat 3D Experte Robert Neuman – der jüngst auch an der 3D Umwandlung von DER KÖNIG DER LÖWEN beteiligt war – die 3D Konvertierung des 30. abendfüllenden Zeichentrickfilms verantwortet. In monatelanger Feinarbeit ist es ihm und seinem Team gelungen, dem Film DIE SCHÖNE UND DAS BIEST eine ganz neue eindrucksvolle Tiefe zu verleihen, die dem Zuschauer die einzelnen Szenen zum Greifen nah bringt. Das 2-Disc Set beinhaltet zudem auch die 2D Blu-ray Disc inklusive dem kompletten Bonusmaterial, mit der auch alle Fans der zweiten Dimension voll auf ihre Kosten kommen.

KURZBESCHREIBUNG
Die schöne Belle lebt mit Ihrem Vater Maurice in einem kleinen Dorf am Rande des Waldes, in dem ein einsames Schloss liegt. Eines Tages verirrt sich Maurice im Wald, sucht Zuflucht im Schloss und wird vom verwunschenen Hauspersonal zunächst herzlich aufgenommen. Die Gastfreundschaft währt jedoch nicht lange, denn der Hausherr – ein hässliches Biest – wirft Maurice in den Kerker. Belle erfährt vom Schicksal ihres Vaters, macht sich auf den Weg zum Schloss und bleibt statt seiner in der Gefangenschaft des Biestes. Von den Bediensteten, der gutmütigen Teekanne Madame Pottine, der höflichen Kaminuhr Monsieur von Unruh und dem vorlauten Kerzenleuchter Lumière, erfährt das junge Mädchen die wahre Geschichte des seltsamen Wesens: Das Biest ist ein verzauberter Prinz, der erst dann von seinem Fluch befreit wird, wenn sich ein
Mädchen in ihn verliebt …

INHALT
2D Version:
- Drei bezaubernde Versionen des Films
- Das Broadway-Musical
- Zusätzliche Szenen
- Musikvideo

Titel bei Libri.de (Blu-ray)

Preisrätsel / Gewinnspiel 1 x 1 (KOSTENLOSE!) Blu Ray: Um den Preisrätseltitel zu gewinnen, muss einfach folgende Aufgabe beantwortet werden: Wann erschien das vorliegende Werk und wie lang ist der Film? Die richtige Antwort an gewinnantwort(x)filmbesprechungen.de mailen (als kleinen Spamschutz bitte (x) durch @ ersetzen, vielen Dank). Im Betreff bitte “Filmpreisrätsel” und den Filmtitel eintragen. Danke. Sobald 100 Mails mit den richtigen Antworten eingegangen sind, werden unter diesen Einsendern die Gewinner ausgelost. Weiter Informationen finden sich hier. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

Abgelegt unter Animation & Trick, Familie, Fantasy, Kinder, News, Pressemeldungen, Zeichentrick, laufende Preisrätsel | Keine Kommentare »

DIE NACHT DER WÖLFE

Erstellt von J. Schäfer am 10. Dezember 2011

DIE NACHT DER WÖLFE

Regie: Philippe Gagnon
Darsteller: Guillaume Lemay-Thivierge, Viviane Audet, Gilles Renaud u.a.

DVD FACTS:
Genre: Horror/Fantasy
Laufzeit: ca. 92 Minuten
Bildformat: 16:9 (2,35:1)
Tonformat/ Sprache: Deutsch (DTS, DD 5.1), Französisch (DD 5.1); Untertitel: Deutsch
DVD-Extras: Trailer
FSK: ab 12
Produktion: Kanada 2010

Erscheinungsdatum: 05.01.2012

Titel bei Libri.de

Die Story:

Quebec,  im  Jahre 1665. Wenige Stunden bevor er gehängt werden  soll,  flieht  Joseph  aus  der  Gefangenschaft.  Er versteckt sich in der Lordschaft de Beaufort und nimmt die Identität  eines  ermordeten  jesuitischen  Priesters  an.  Der Priester  war  ein  berühmter  Werwolf-Jäger  und  so  wird Joseph  im  Dorf  freudig  willkommen  geheißen.  Und tatsächlich  wird  er  nach  kurzer  Zeit  Zeuge,  als  einige Dorfbewohner auf mysteriöse Weise verschwinden. Sobald sich die Nacht über das Dorf  senkt, machen die Werwölfe sich  auf  die  Jagd  nach  frischem  Menschenfleisch.  Als Joseph sich  in Marie verliebt, muss er diesen gefährlichen Kreaturen gegenübertreten, um seine Liebe vor einem grausamen Schicksal zu retten.

Das  Werwolf-Abenteuer  im  Stile  von  „Pakt  der  Wölfe“  wurde  als  Highlight  auf  dem FANTASY  FILM  FEST  2011  gefeiert.  DIE  NACHT  DER  WÖLFE  erzählt  spannenden Werwolf-Horror  in der düsteren aber auch  faszinierenden Kulisse Neufrankreichs um die Jahrhundertwende.

Meine Meinung:

Endlich mal wieder ein Werwolffilm, der nicht in der heutigen “aufgeklärten” Zeit spielt, sondern in einer von Aberglauben geprägten Ära angesiedelt worden ist. Da ist der Wolf noch ein Wolf, der jagt, reißt und tötet, anders als bei dem modernen Wolf bei dem die Tendenz dazu neigt, eher gegen sich selbst als gegen die hilflos schreienden Menschen zu kämpfen. Auch wurde eine lustige Verwechslungsgeschichte mit eingebaut, die aber dem Charakter des Filmes als Fantasy Thriller keinen Abbruch tat. Dass ich allerdings nach 15 Minuten schon wusste, wer der Werwolf ist, lag wohl eher daran, dass ich gerne und oft Werwolffilme schaue, als an dem Plot. Am Ende blieben allerdings noch ein paar Fragen ungeklärt, die mir die Wartezeit auf eine Fortsetuzng lang machen werden.

Fazit:

Ein spannender, Unterhaltsamer Film mit Potential für eine Fortsetzung.

[JS]

Titel bei Libri.de

Abgelegt unter Action, Fantasy, Thriller | Keine Kommentare »

BLUE MOON – Als Werwolf geboren

Erstellt von J. Schäfer am 18. November 2011

BLUE MOON – Als Werwolf geboren
Regie: Joe Nimziki
Darsteller: Landon Liboiron, Lindsay Shaw, Ivana Milicevic u.a.

DVD FACTS:
Genre: Fantasy;
Produktion: USA 2011;
Laufzeit: ca. 92 Minuten;
FSK: 12;
Bildformat: 16:9 (1,85:1);
Tonformat/ Sprache: Deutsch: DTS, DD 5.1; Englisch: DD 5.1; Untertitel: Deutsch;
DVD-Extras: Trailer;
Bestellnr.: 22558;

BLU-RAY / 3D BLU-RAY FACTS:
Laufzeit: ca. 95 Minuten.;
Bildformat: 1080p/24 (1,85:1);
Tonformat/Sprache: Deutsch: DTS HD MA 7.1, Englisch: DTS HD MA 5.1;
Untertitel: s.o.;
BD-Extras: s.o.;
Bestellnummer: 29558 (BLU-RAY); 27558 (3D BLU-RAY);

1. Dezember 2011 – DVD-Video

DVD bei Libri.de
BLU-Ray+3d bei Libri.de

Die Story:

Will  ist  ein  schüchterner Teenager,  der  kurz  vor  dem Highschool-Abschluss  steht.  So  traut  er  sich  lange  nicht,  seinen  großen Schwarm,  die  hübsche  und  selbstbewusste  Eliana,  anzusprechen. Bei  einer  Party  kommen  sich  die  beiden  endlich  näher.  Doch  als plötzlich  das  Licht  ausgeht,  werden  die  Schüler  von  etwas Unbekanntem  angegriffen  und  Will  entdeckt,  dass  eine  seltsame Veränderung in ihm vorgeht. Er ist dabei, sich in einen Werwolf zu verwandeln.  Für  Will  beginnt  ein  Kampf  ums  Überleben,  gegen seine Verwandlung und vor allem um  seine Liebe zu Eliana. Denn die Werwölfe versuchen erbarmungslos, Will auf  ihre dunkle Seite zu ziehen…

Das  neuste Werk  von  Joe Nimziki  vermischt  gekonnt  ein  spannendes Werwolf-Abenteuer mit  einer romantischen  Liebesgeschichte  zwischen  zwei  Teenagern.  Ein Muss  für  alle  Fans  der  „Twilight“-Triologie.  In  BLUE  MOON  glänzen  neben  Landon  Liboiron  („Degrassi:  The  Next  Generation“) Lindsay  Shaw  („10 Dinge  die  ich  an  dir hasse“)  und  die  aus „Casino Royale“  und „Vanilla  Sky“ bekannte Ivana Milicevic in den Hauptrollen.

Meine Meinung:

Als ich den Titel gelesen habe und mir klar war, dass es in dem Film nur um Werwölfe geht, habe ich innerlich jubiliert. Gehen mir doch diese ganzen Filme bezüglich des Vampirhypes doch langsam aber sicher auf die Nerven. Bei BLUE MOON habe ich auf gute, actiongeladene Szenen voller Untiere, die ihre Triebe nicht, oder nur schwerlich, kontrollieren können gehofft, die egozentrisch durch das Leben ziehen und dabei das Tier im Menschen herauslassen. Selbstaufopferung? Nein danke, ich kau lieber noch ein wenig auf den Knochen meines letzten Opfers…Leider wurde ich hier ein wenig enttäuscht, da der wilde Wolf sich stellenweise eher wie ein zahmes Schoßhündchen verhielt und seiner wahren Liebe, der er schon ach so viele Jahre hinterherschmachtet, treu hinterherdackelt. Gegen Ende hat mich der Film aber doch noch gepackt, nicht etwawegen der (leider) vorhersagbaren Wendung, sondern aber weil gerade so viele Fragen offen gelassen wurden, dass ich auf eine Fortsetzung hoffe, die diese abdecken werden.

Mein Fazit:

Ein Film mit Potenzial für eine Fortsetzung.

[JS]

Titel bei Libri.de
Titel bei Amazon.de

BLUE MOON – Als Werwolf geboren
Regie: Joe Nimziki
Darsteller: Landon Liboiron, Lindsay Shaw, Ivana Milicevic u.a.

Abgelegt unter Action, Fantasy, Horror, Mystery | Keine Kommentare »

Trollhunter

Erstellt von Michael Drewniok am 2. September 2011

Trollhunter

Originaltitel: Trolljegeren (Norwegen 2010)
Regie: André Øvredal
Drehbuch: André Øvredal u. Håvard S. Johansen
Kamera: Hallvard Bræin
Schnitt: Per-Erik Eriksen
Darsteller: Otto Jespersen (Hans) Glenn Erland Tosterud (Thomas), Johanna Mørck (Johanna), Tomas Alf Larsen (Kalle), Urmila Berg-Domaas (Malica), Hans Morten Hansen (Finn Haugen), Robert Stoltenberg (Bärenjäger), Knut Nærum (Werksleiter), Eirik Bech (Campingplatzbesitzer) u. a.
Label/Vertrieb: Universal Pictures Germany
Erscheinungsdatum: 01.09.2011 (DVD/Blu-ray)
EAN: 5050582845747 (DVD) bzw. 5050582846447 (Blu-ray)
Bildformat: 16 : 9 (1,85 : 1, anamorph)
Audio: Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Französisch, Norwegisch)
Untertitel: Deutsch, Französisch
DVD-Typ: 1 x DVD-9 (Regionalcode: 2)
Länge: 99 min. (Blu-ray: 104 min.)
FSK: 12

Titel bei Libri.de (DVD)
Titel bei Libri.de (Blu-ray)
Titel bei Amazon.de (DVD)
Titel bei Amazon.de (Blu-ray)

Das geschieht:

Eigentlich glauben die Studenten Thomas, Johanna und Kalle, die für ein Universitäts-Projekt einen Film drehen, sich auf den Spuren eines Wilderers, als sie den mürrischen Hans und seinen Wohnwagen stets dort im norwegischen Vestlandet sichten, wo wenig später tote Bären gefunden werden. Auf Anfragen bezüglich eines Interviews reagiert Hans ablehnend, weshalb das Trio sich heimlich an seine Fersen heftet.

Endlich gelingt es ihnen, Hans auf einem seiner mysteriösen nächtlichen Waldgänge zu folgen. Sie finden mehr heraus, als sie wissen wollten, als sie dabei auf eine riesige, bizarre und sehr aggressive Kreatur stoßen: einen Troll, den es nur im Märchen geben sollte. Wenig mythisch versucht das Wesen, die Studenten zu fangen, doch sie können entkommen; Thomas allerdings mit einem Biss in der Schulter.

Da nun die Katze aus dem Sack bzw. der Troll aus dem Wald ist, beginnt Hans, der sich offensichtlich einsam fühlt, mit den geschockten Studenten zu sprechen. Sie erfahren, dass Trolle in regelrechten Schutzgebieten leben. Die Regierung unterdrückt das Wissen um ihre Existenz, um weder Bürger noch Auslandsurlauber zu erschrecken. Eine eigene Behörde achtet darauf, dass die Trolle bleiben, wo sie sind. Brechen sie aus, tritt Hans auf den Plan, der sie mit einer Art Laserlichtwaffe jagt, deren Schein die Kreaturen versteinern oder explodieren lässt.

Die Studenten schließen sich Hans mit der Kamera auf einer Kontrollfahrt an, obwohl Finn Haugen, sein Chef, mit Sanktionen droht, sollten sie an die Öffentlichkeit gehen. Hans ist beunruhigt, weil mehr Trolle als sonst aus dem Norden kommen, die zu allem Überfluss krank und unberechenbar geworden sind. Sie richten Zerstörungen an und töten Menschen. Dass die Trolljagd kein Job für Amateure ist, erfahren unsere Nachwuchs-Filmer, als ihre Neugier sie unvorsichtig werden lässt. Den Kameramann erwischt es zuerst, aber er wird nicht das einzige Opfer bleiben …

Manche Märchen sind womöglich wahr

Kein Vampir, kein Werwolf, kein Zombie: Bereits die Abwesenheit abgegriffener Horror-Gestalten nimmt für diesen Film ein. Die glücklichen Skandinavier können auf einen reichen Schatz eigener Sagen & Mythen und damit verbundener Schrecken zurückgreifen. Der Troll ist ein wunderbarer Kandidat als Grusel-Unhold. Auch unterhalb des nördlichen Polarkreises hat er einen guten i. S. von unheimlichen Klang: Trolle sind grobschlächtige, riesengroße und mehr als bärenstarke Wesen, denen weder Umgangsformen noch Sanftmut in die Wiege gelegt wurden.

Für seinen Film holte Regisseur und Drehbuchautor André Øvredal sie aus dem Märchenbuch und verankerte sie in der Realität des 21. Jahrhunderts. Damit sie dort Fuß fassen konnten, erfand er ihnen einen biologischen und ökologischen Background, der die Existenz von Trollen immerhin ansatzweise logisch wirken lässt. Dabei berücksichtigt Øvredal das zentrale Credo von „Trollhunter“: Spinne dein Garn völlig ernsthaft, aber nimm es bloß nicht ernst! Das Ergebnis ist ein Film, der ebenso spannend wie witzig ist und beides auch gleichzeitig sein kann.

Auf Nummer sicher gehen

Seine Geschichte kleidet Øvredal in die Form einer „Mockumentary“: Er greift auf einen alten aber bewährten Trick zurück und präsentiert uns das Geschehen als grobe Zusammenfassung unbearbeitet gebliebenen Filmmaterials, das angeblich drei Studenten als Grundlage für eine spätere Dokumentation dienen sollte. „Trollhunter“ wirkt deshalb künstlich roh, die Kameraführung ist meist fahrig, weil entweder heimlich gedreht wird oder ein Troll den Filmern im Nacken sitzt, worunter die handwerkliche Sorgfalt beim Dreh verständlicherweise leidet.

Die Szenen schließen nicht sauber an, sondern setzen an und enden, wo die Kamera ein- oder abgeschaltet wurde. Der Ton schwankt beinahe so stark wie die Belichtung, eingeschnitten sind Aufnahmen durch das Nachtsichtgerät. Zwischendurch gibt es ganz ‚zufällig‘ längere und deutlich ruhiger laufende Passagen, die dem zuschauerlichen Hirn eine Pause bei seiner mühseligen Aufgabe gönnen, den fragmentarischen Bildern und Tönen einen Sinn zu entlocken.

Unklar bleibt, wieso Øvredal „Trollhunter“ als Mockumentary inszeniert hat. Das Konzept ist nach „Blair Witch Project“ (1999) und zu vielen halbgaren Nachfolgern verbraucht. Øvredal kann ihm auch keine neuen Aspekte abgewinnen. „Trollhunter“ ist deshalb zu Recht kritisiert worden; aus der Intensität dieser Kritik lässt sich schließen, wie hoch die Erwartungen waren, die an diesen Film geknüpft wurden, dem ein wenig Originalität nicht nur Aufmerksamkeit, sondern echten Kultstatus beschert hätte.

T(r)olle Idee, die in der Umsetzung schwächelt

Freilich bietet die ungefüge Struktur einer Mockumentary dem Filmemacher die Möglichkeit, ein schwaches Drehbuch zu kaschieren – und „Trollhunter“ erzählt alles andere als eine geniale Geschichte, was die Umsetzung als ‚normaler‘ Spielfilm deutlicher offenbart hätte. Die Trolljagd ist ein Job, der wie jede Behördenarbeit vor allem aus Routine und Leerlauf besteht. Meist sieht man Hans und seine Begleiter über nebelverhangene Bergstraßen fahren, durch feuchte Wälder stolpern und damit den Geduldsfaden des Zuschauers strapazieren.

Dabei wird bald offensichtlich, dass der Versuch, der Menschheit die Existenz von Trollen zu verheimlichen, nicht einmal im hohen Norden funktionieren würde. Genau daraus schlägt Øvredal die hellsten komödiantischen Funken. Die garstigen Fabelwesen schlagen alles kurz und klein, während ihre menschlichen Nachbarn notorisch trollblind in die andere Richtung schauen. Die Troll-Behörde ist chronisch unterbesetzt und in ihren Handlungen alles andere als zielorientiert. Wirklich komisch sind Szenen wie diese, in der Finn Haugen den Medien buchstäblich einen Bären aufbindet, den er für trollbedingte Verheerungen verantwortlich macht; um glaubhaft zu sein, lässt er leutselige polnische Schmuggler heimlich einen im Ausland beschafften toten Bären anliefern, der in den Wald gelegt und ‚gefunden‘ wird.

Trolle im Godzilla-Look

Angesichts eines Budgets, das in Hollywood vermutlich gerade ausreichen würde, das Catering für die Hauptdarsteller zu bezahlen, musste Øvredal genau über den Einsatz von Spezialeffekten nachdenken. Sein Film ist erstaunlich trolllastig, und nicht selten sieht man die Kreaturen trotz Wackelkamera in voller Größe wüten. Allerdings wirken sie dabei oft weniger bedrohlich als komisch.

Øvredals Trolle sind in vielen Szenen definitiv digitaler Herkunft. Dann wieder sehen sie verdächtig wie Stuntleute in Kostümen aus, die wie der japanische Godzilla in Miniatur-Landschaften gestellt wurden, was sich auf den Faktor Überzeugung kontraproduktiv auswirkt. Freilich musste Øvredal mit einem Troll-Design arbeiten, das von den nordischen Märchen weitgehend vorgegeben ist. Trotz aller Fremdartigkeit weisen die zotteligen Trolle mit ihren langen Nasen große Menschenähnlichkeit auf. Sie würden deshalb wohl auch in einem richtig teuren Film an Muppets oder die „Wilden Kerle“ aus Maurice Sendaks Kinderbuch-Klassiker erinnern.

Negativ stechen zusätzlich jene nicht gerade seltenen Momente ins Auge, in denen die Tricktechniker mit ihrem Latein am Ende waren und die Trolle plötzlich als Bits & Bytes erkennbar werden. Oder sparte Øvredal für das große Finale? Das ist jedenfalls als Duell mit einem 100-Meter-Troll außerordentlich eindrucksvoll geraten.

Jäger, Gejagte & Bauernfänger

Man darf davon ausgehen, dass auch der norwegische Film prominente Darsteller kennt. Außerhalb Skandinaviens sind sie allerdings unbekannt. Über den Star-Status derjenigen Schauspieler, die für Øvredal auf Trolljagd gehen, kann deshalb nur spekuliert werden. Wahrscheinlich wird es aber wie in jedem Filmland dieser Erde zugehen: Für „Trollhunter“ wurden vor allem junge, spielfreudige aber honorargünstige Darsteller engagiert. Sie meistern die Herausforderung und mimen, während sie sich gleichzeitig ‚dokumentarisch‘, d. h. möglichst ‚natürlich‘ geben. Nichtsdestotrotz weisen die Rollen der Studenten wenig Profil auf, das sie für die Zuschauer unverwechselbar machen würde. Letztlich sind sie austauschbar.

Für Otto Jespersen als Trolljäger Hans trifft dies nicht zu. Er hat sich seine Rolle angeeignet und verinnerlicht. Hans spricht viel aber sagt wenig; er ist so lange allein, dass seine sozialen Kompetenzen arg gelitten haben. In seinem Job ist er freilich ein Profi, der endlich die Anerkennung finden möchte, die ihm Finn Haugen, ein Bürokrat trübsten Wassers, ständig vorenthält. Jespersen ist fabelhaft und wirkt völlig glaubhaft, selbst oder gerade wenn er mit völlig unbewegter Miene den größten Blödsinn über Trolle erzählt.

Insgesamt bietet „Trolljäger“ keine geschlossene und abgerundete Handlung, sondern zerfällt in viele große und kleine Episoden, die immerhin oft so wunderbar geraten sind, dass sie einen Eindruck von dem Film vermitteln, den André Øvredal im Sinn gehabt haben mag. Was er tatsächlich realisieren konnte, ist aber den Unkereien der Kritik zum Trotz ebenso spannend wie selbstironisch und deutlich unterhaltsamer als das Gros der oft aufwändig produzierten und vermarkteten Filme, die uns als angeblich ‚phantastisch‘ zugemutet werden.

DVD-Features

Der Hauptfilm wird durch nicht viele aber durch gut ausgesuchte Extras informativ begleitet. Da gibt es unveröffentlichte bzw. erweiterte Szenen, bei denen man sich fragt, wieso der Regisseur sie aus dem fertigen Film getilgt hat, während weniger Gelungenes verblieb. Hinzu kommen Improvisationen und daraus resultierende „Bloopers“, die einen Eindruck von der guten Stimmung am Set vermitteln, obwohl die Dreharbeiten in kalter und nasser Umgebung vor und hinter der Kamera anstrengend waren, wie einige Blicke hinter die Kulissen belegen.

Eine leider nur kurze Featurette gibt Auskunft über die Spezialeffekte, die sowohl in ihrer Quantität als auch in ihrer  Qualität für das europäische Kino (noch) keineswegs an der Tagesordnung sind. Abgeschlossen werden die Extras durch eine Bildergalerie.

Im Internet gibt es eine Website zum Film.

[md]

Titel bei Libri.de (DVD)
Titel bei Libri.de (Blu-ray)
Titel bei Amazon.de (DVD)
Titel bei Amazon.de (Blu-ray)

Abgelegt unter Fantasy, Filmbericht, Horror, Komödie, Mystery | Keine Kommentare »

Your Highness

Erstellt von Günther Lietz am 30. August 2011

Von der Masse und den Kritikern verschmäht, ist der Film “Your Highness” – von David Gordon Green – überraschenderweise ziemlich witzig. Allerdings ist der vorgefundene Humor Geschmackssache …

König Tallious (Charles Dance) regiert weise über sein Reich. Ihm zur Seite stehen seine Söhne Fabious (James Franco) und Thadeous (Danny McBride). Fabious ist von ansehnlicher Gestalt, rettet regelmäßig das familieneigene Königreich und löst reihenweise Questen. Thadeous ist dagegen ein Taugenichts, der fremde Königreiche gegen sich aufbringt, die Frauen liebt und gerne mal Zauberkraut raucht, um einen ordentlichen Rausch zu bekommen. Als nun Fabious’ jungfräuliche Braut Belladonna (Zooey Deschanel) entführt wird, ziehen die beiden Brüder los, um sie zu retten.

Die liebliche Belladonna befindet sich leider in der Gefangenschaft des bösen Zauberers Leezar (Justin Theroux), der die Jungfrau zu schwängern droht. Die beiden Prinzen ziehend mit ihrer Gefolgschaft los. Es dauert nur kurz, und die ungleichen Brüder sind fast – denn Narr Courtney (Rasmus Hardiker) ist mit von der Partie – auf sich alleine gestellt. Glücklicherweise schließt sich ihnen die holde und knackige Amazone Isabel (Natalie Portman) an. Und nun geht das Abenteuer richtig los …

Um “Your Highness” zu mögen, sollte sich der Zuschauer eines im Vorfeld klarmachen: Der Film ist keine leichte Fantasykomödie, sondern derbe Fantasy-Comedy. Das Drehbuch von Danny McBride und Ben Best ist ziemlich dünn, hangelt sich an üblichen Geschichten entlang und dient nur als Vehikel für Blödsinn, Quatsch und Klamauk. Gespickt mit einer Portion Erotik, sexistischen Witzen und blutiger Action. Das Zielpublikum des Films fällt somit sehr klein aus, handelt es sich doch um erwachsene Fantasyliebhaber, die auch mal ihr Hirn abschalten können. Das der Film es in Deutschland somit nur ins Heimkino geschafft hat, ist deswegen nachvollziehbar.

Regisseur David Gordon Green (“Ananas Express”) geht “Your Highness” sehr frei an. Er inszeniert den Film mit einer großen Portion Ironie und spielt in mehreren Szenen auf bekannte Filme an. Dazu gehören Streifen wie “Kampf der Titanen”, “Der dunkle Kristall”, “Die Reise ins Labyrinth”, “Arielle, die Meerjungfrau”, “Die Mumie” und auch “Conan der Barbar”.

Besonders auffallend an Greens Film ist die Ausstattung. Zwar fällt “Your Highness” gegen Fantasyfilme wie die “Der Herr der Ringe”-Trilogie ab, dennoch sind CGI, Kulissen und Kostüme sehr hochwertig. Auch bei den Darstellern fährt David Gordon Green ordentliche Geschütze auf. Allen voran natürlich Oscargewinnerin Natalie Portman (“Black Swan”, “Star Wars Episode I-III”) und James Franco (“127 Hours”, “Planet der Affen: Prevolution”), dicht gefolgt von Zooey Deschanel (“Per Anhalter durch die Galaxis”, “(500) Days of Summer”) und mit Danny McBride (“Ananas Express”, “Stichtag – Schluss mit gemütlich”) als Schlusslicht. Leider fällt Deschanels Rolle ziemlich klein aus, aber um so mehr punktet sie mit Spielfreude und Begeisterung.

Überhaupt ist den Darstellern ihre Freude und der Spaß am Dreh anzusehen. Sie spielen einfach drauf los und wirken sehr locker. Niemand zeigt Höchstleistung, es scheint mehr wie ein gemeinsamer Urlaub mit Bühnenstück – voller Entspannung. Einzig die Portman dreht etwas auf, zeigt was sie kann und mimt ihre Rolle zeitweise sehr ernsthaft, was aber zum Charakter der Figur gehört. Und genau diese Darstellung passt hervorragend zum Film, der kein ernsthaftes Spiel zeigen, sondern Spaß haben und vermitteln will. Der Klamauk sitzt einfach. Das zeigen auch die anderen Darsteller: Justin Theroux als Bösewicht Leezar, Charles Dance als König Tallious oder auch Damian Lewis als Boremont. Sie sind in ihrem ernsten Spiel einfach lustig.

Mit “Your Highness” hat Regisseur David Gordon Green einen Streifen im Stile der “Scary Movie”-Filme abgedreht, der in die gleiche derbe Humorkerbe schlägt, sich allerdings der Fantasy annimmt. Es wird kaum ein Klischee ausgelassen und die ganze Truppe agiert munter vor sich hin. Dabei ist die Aufmachung des Streifens hochwertig und seriös, das Schauspiel der Darsteller angemessen ernsthaft. Die Figuren agieren glaubhaft in ihrer Welt und stellen selbst die merkwürdigsten Dinge nie in Frage.

Genau deswegen funktionieren auch die Anspielungen auf populäre MMORPGs (“World of Warcraft”, “Age of Conan”) so hervorragend. Für die Bewohner der Welt ist es vollkommen normal Questen und Mini-Questen zu lösen, Questen zu teilen oder sich in Tavernen zu treffen, um über Questen zu reden. Allerdings wird in der deutschen Synchronisation tatsächlich das alte deutsche Wort “Queste” benutzt, allerdings hat sich auch im hiesigen Sprachgebrauch das englische Wort “Quest” durchgesetzt und hat „Queste“ sogar aus dem Duden verdrängt. Trotzdem ist die Synchronisation gelungen und launig.

Wer derben Humor mag, blöde Gags und Klamauk vor ernsthaftem Hintergrund, der wird mit “Your Highness” ziemlich gut bedient und kann einfach mal abschalten. Alle anderen sollten einen großen Bogen um den Film machen – er ist wirklich eine reine Geschmackssache.

Copyright © 2011 by Günther Lietz

DVD bei Amazon.de
BR bei Amazon.de

Your Highness

Originaltitel: Your Highness (USA 2011)
Länge: 100 Minuten

Regie: David Gordon Green
Drehbuch: Danny McBride, Ben Best
Produktion: Scott Stuber, Jon Mone, Danny McBride, Mark Huffam, Andrew Z. Davis
Musik: Steve Jablonsky

Besetzung: Danny McBride, James Franco, Natalie Portman, Zooey Deschanel

Abgelegt unter Abenteuer, Fantasy, Kino, Komödie | Keine Kommentare »

Priest

Erstellt von Günther Lietz am 22. August 2011

Nach Scott Charles Stewarts Film “Legion” aus dem Jahre 2010, versucht sich der Regisseur 2011 mit seinem Actionstreifen “Priest“ erneut auf der Leinwand. Mit im Boot ist auch wieder Paul Bettany, der in “Legion” ebenfalls die Hauptrolle spielte. Beide Männer vereint, versuchen sich also nun an einem scheinbar anderen Thema.

Auf den ersten Blick wartet “Priest” mit einem spannenden Genremix und abwechslungsreichen Kulissen auf. In einer alternativen Welt haben die Menschen seit jeher gegen die Vampire gekämpft, blutdurstige und augenlose Kreaturen. Doch erst vor wenigen Jahren ist es mit Hilfe der Kirche gelungen, die Vampire in ihre Schranken zu weisen und in Reservate zurückdrängen.

Das geschah mit Hilfe der Priester, ausgebildeten Elitekämpfern, die über besondere Fähigkeiten verfügten und der Kirche treu ergeben waren. Nach dem Krieg waren die Priester jedoch plötzlich arbeitslos und die besiegten Vampire gerieten in Vergessenheit.

Und genau an diesem Punkt muss der Zuschauer das Hirn abschalten. “Priest” ist ein Actionstreifen, der keinesfalls hinterfragt werden darf. Denn schlussendlich ist es doch so, dass es ziemlich unlogisch ist, dass die Menschheit nach jahrhundertelangem Krieg die Vampire einfach mal so vergisst und ihre Lebensretter – die Priester – dann halt mal bei der Müllabfuhr arbeiten lässt. Vor allem der Kirchenobere Monsignor Orelas (Christopher Plummer) besteht darauf, dass es keine Vampire mehr gibt. Stellt sich die Frage, was dann die Reservate sollen.

Davon abgesehen, ist der Stil des Films schon ziemlich einzigartig. Es gibt gigantische, von der Kirche regierte Städte, kleine autarke Dörfer inmitten der trockenen Steppe, umauerte Reservate und monströse Bauten der Vampire. Optisch ähnelt alles dem Wilden Westen, doch gleichzeitig gibt es fortschrittliche Technologien. Diese sind offensichtlich der Kirche vorbehalten, was vor allem bei den Waffen erkennbar ist. Während der normale Farmer oder Städter ein einfaches Gewehr sein Eigen nennt oder Musik vom Grammophon abspielt, rasen die Priester auf hochmodernen Zweirädern durch die Wüste, setzen blankpolierte Klingenwaffen ein oder mechanisch aufgerüstete Wurfsterne in Form von Kruzifixen. Dieser Kontrast ist sehr stark und dennoch nachvollziehbar. Die Kirche und ihre Priester sind im Grunde eine militärische Organisation – und das Militär bekommt halt das meiste Geld und die beste Technik.

Die eigentliche Geschichte des Films dreht sich um einen dieser kirchlichen Elitekämpfer. Es wird kein Name genannt, was natürlich schlecht ist, um eine Bindung zu der Figur aufzubauen. Da die anderen männlichen Priester nur kurze Auftritte haben, kann der Held des Films schlicht Priester (Paul Bettany, bekannt aus “Tintenherz”, “Legion”, “Kiss Kiss (Bang Bang)”)) genannt werden.

Nun wird dessen Nichte Lucy (Lily Collins) entführt, der Bruder schwer verletzt und Schwägerin gemeuchelt. Die Täter waren Vampire. Darüber informiert Sheriff Hicks (Cam Gigandet) den Priester und bittet ihn um Hilfe. Der sagt natürlich zu und verstößt damit gegen die Gesetze der Kirche. Während der Priester und Hicks nun losfahren um Lucy zu retten, schickt die Kirche eine Gruppe Priester los, um den Abtrünnigen zur Strecke zu bringen. Bei den Verfolgern dabei: Die Priesterin (Maggie Q)!

Es ist eine wirklich bescheuerte Idee, seinen Protagonisten keine Namen zu geben oder nicht wenigstens einen prägnanten Spitznamen oder ähnliches anzubieten. Aber wie bereits oben geschrieben: Hirn abschalten!

Der Priester und Hicks sind nun auf der Spur von Lucy. Dabei erfährt der Zuschauer langsam, warum die Kleine entführt wurde, was für eine Beziehung Lucy zu dem Priester hat und was der Oberbösewicht Black Hat (Karl Urban) für ein schlimmer Finger ist. Obwohl die Wendungen im Film voraussehbar sind, wurden sie von Stewart gut umgesetzt. Dadurch bleibt die Handlung trotz allen bedienten Klischees und geklauten Ideen unterhaltsam. Und geklaut hat Stewart wie ein Rabe. Hier eine kleine Auswahl: “Der große Eisenbahnraub”, “Django”, “Spiel mir das Lied vom Tod”, “Metropolis”, “Mad Max”, “Blade Runner”, “Matrix”, “Blade“, „Alien”, “Underworld”, “Book of Eli” und “The Descent”.

Das ist einfach zu viel, um als Hommage gelten zu können. Selbst die Grundidee des Films stammt von jemand anderem, nämlich vom Koreaner Min-Woo Hyung und dessen Manhwa-Serie “Priest”. Allerdings fällt Stewarts Adaption ziemlich frei aus.

Wie in “Legion” muss sich Stewart auch in “Priest” Kritik gefallen lassen, die seine Weltanschauung und seinen Umgang mit der Kirche betrifft. Die Kirche ist in “Priest” ein herzloser und bürokratischer Moloch, der seinen Klerus als Werkzeug einsetzt und nach der Benutzung herzlos fallen lässt. Außerdem sind die Kirchenoberen dumm und riskieren fahrlässig das Leben der Gläubigen. Stewart arbeitet hier mit plakativen Bildern und Meinungen, meidet tatsächliche Argumente und installiert mit dem Priester einen Helden, der ebenfalls keine Reflexion seiner Person zulässt oder vornimmt. Der Priester bricht aus den alten Strukturen aus, um sie selbst für seinen eigenen Kampf einzusetzen. Stewart kritisiert ohne Lösungen anzubieten, er kritisiert auf einem polemischen Niveau.

Die Hauptdarsteller in “Priest” sind allesamt bekannte Gesichter. Leider bleiben sie recht blass. Paul Bettany und Maggie Q (“Deception”, “Mission: Impossible III”, “The King of Fighters”) sind wortkarge Gesellen. Kommt es einmal zu Dialogen mit den beiden, wirken diese aufgesetzt und störend. In den Actionszenen wissen beide zu überzeugen. Lily Collins (“Blind Side – Die große Chance”, “90210″) als Lucy und Cam Gigandet (“Burlesque”, “Pandorum”, “Twilight – Biss zum Morgengrauen”) als Hicks könnten also das Spiel problemlos übernehmen, werden aber an der kurzen Leine gehalten. Dabei haben gerade Lucy und Hicks das Potenzial, echte Gefühle zu vermitteln.

Lily Collins sieht ziemlich adrett aus, aber nach einem kurzen Blick auf ihren Busenansatz, knöpft sie sich auch schon züchtig zu. Überhaupt ist das jugendliche Eyecandy des Films ziemlich schnell verschwunden. Cam Gigandet spielt Lucys Freund Hicks. Schlussendlich reicht die emotionale Bindung der beiden nur aus, um zwei oder drei schwülstige Sätze zu präsentieren. Hicks bleibt ohne Ecken und Kanten, seine Liebe zu Lucy macht ihn keinesfalls blind. Ziemlich glattgebügelt und verschenktes Potenzial.

So züchtig die liebe Lucy, so blutarm auch die Action auf der Leinwand. Dabei bietet das Thema ziemlich viel Spielraum. Aber bevor es zu brutal wird, steigt Stewart stets auf die Bremse. Des Rätsels Lösung dürfte beim FSK liegen, denn der Film wurde ab zwölf Jahren freigegeben. Tja, das ist wohl die Erklärung für seichte Dialoge, züchtige Frauen, weitgehend blutarme Gewalteskapaden und einer Handlung, der auch Kinder folgen können. Die Kunst unterwarf sich ein weiteres Mal dem Diktat der Kinokasse. Dementsprechend sind die 3D-Effekte auch nur aufgesetzt und im Grunde unnötig.

Trotz allem ist der Film spannend und weiß kurzweilig zu unterhalten. Es ist schon bitter zu beobachten, wie viel Potenzial verschenkt wurde, was aus den hervorragenden Ansätzen und diesem tollen Stil schlussendlich Durchschnittliches entstand. Für einen einfachen Kinoabend mit Popcorn und ohne Anspruch reicht „Priest“ allemal aus.

Copyright © 2011 by Günther Lietz

DVD bei Amazon.de
BR bei Amazon.de
3D-BR bei Amazon.de

Priest

Land: USA 2011
Laufzeit: 87 Minuten
Altersfreigabe: ab 12 Jahren

Regie: Scott Charles Stewart
Drehbuch: Cory Goodman (basierend auf der Graphic Novel von Min-Woo Hyung)
Produktion: Michael De Luca, Sam Raimi, Joshua Donen, Mitchell Peck

Bildgestaltung: Don Burgess
Montage: Lisa Zeno Churgin
Musik: Christopher Young

Darsteller: Paul Bettany, Cam Gigandet, Maggie Q, Karl Urban, Lily Collins, Stephen Moyer, Mädchen Amick, Christopher Plummer, Brad Dourif, Alan Dale, Cameron Cash, Jacob Hopkins, Julie Mond

http://www.priest-film.de

Abgelegt unter Abenteuer, Action, Fantasy, Horror, Kino, Science Fiction, Western | Keine Kommentare »