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Archiv für die 'Fantasy' Kategorie

Legend of the Seeker – Das Schwert der Wahrheit (Staffel 02)

Erstellt von Detlef Hedderich am 17. Dezember 2011

Legend of the Seeker – Das Schwert der Wahrheit

Chad Fiveash, James Patrick Stoteraux, Mike Sussman, Nicki Paluga, Raf Green
Staffel 02.
Untertitel: Deutsch, Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Isländisch

EAN: 8717418322069
Staffel 02.
Untertitel: Deutsch, Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Isländisch, Norwegisch, Schwedisch.
FSK freigegeben ab 16 Jahren.
Laufzeit ca. 917 Minuten.
TV-Norm: SDTV 576i (PAL). Sprachversion: Deutsch, DD 5. 1, Englisch, DD 5. 1, Französisch, DD 2. 0 Surround.
Sprachen: Deutsch Englisch.
Produktionsjahr: 2009.
Schnitt: Gary Hunt, Eric De Beus
Regie: Kenneth Biller, Joshua Donen, Chad Fiveash
Kamera: Kevin Riley, Aaron Morton, Donald Duncan Mit Craig Horner, Bridget Regan, Bruce Spence
Walt Disney

DVD-Video

Kurzbeschreibung:
Der ultimative Kampf zwischen Gut und Böse erreicht einen neuen Höhepunkt, als die Unterwelt und die Welt der Lebenden auseinander gerissen und damit die mächtigsten Kräfte entfesselt werden, welche die Welt je gesehen hat. Nur der sagenumwobene Stein der Tränen kann die Schluchten wieder verschließen, die sich allmählich um den ganzen Erdball ausbreiten. Und nur der Sucher kann mit der Hilfe von Kahlan, Zedd und einer heißblütigen MordSith namens Cara den Stein finden und die Gräben ein für alle mal schließen.

Inhaltsverzeichnis:
- Die Wandlung einer MordSith: Cara
- Die Unterwelt
- Zusätzliche und erweiterte Szenen

Pressesinfo:
Erleben Sie die eindrucksvolle Rückkehr des Richard Cyphers und mit ihm die endgültige Erfüllung seiner Prophezeiung, denn Ende Oktober geht die mystische Erfolgsserie aus Neuseeland “Legend of the Seeker – Das Schwert der Wahrheit” in die zweite und letzte Runde. In einem fulminanten Finale entdecken die Zuschauer die Wahrheit über eine heldenhafte Legende, neue Gefährten und schicksalhafte Begegnungen mit dunklen Mächten. Lassen Sie sich in die Welt des Suchers entführen, den auf dem Weg zu seiner Bestimmung zahlreiche geheimnisvolle und magische Abenteuer erwarten.

Der ultimative Kampf zwischen Gut und Böse erreicht einen neuen Höhepunkt, als die Unterwelt und die Welt der Lebenden auseinander gerissen und damit die mächtigsten Kräfte entfesselt werden, welche die Welt je gesehen hat. Nur der sagenumwobene Stein der Tränen kann die Schluchten wieder verschließen, die sich allmählich um den ganzen Erdball ausbreiten. Und nur der Sucher kann mit der Hilfe von Kahlan, Zedd und einer heißblütigen Mord’Sith namens Cara den Stein finden und die Gräben ein für alle Mal schließen…

Ab dem 27. Oktober 2011 konnten sich alle Fantasy-Fans auf die finale Staffel von “Spider-Man”-Regisseur und Produzent Sam Raimi freuen. Das 6-Disc Set von “Legend of the Seeker – Das Schwert der Wahrheit” enthält 22 spannende Episoden und wartet darüber hinaus mit fantastischem Bonusmaterial wie z.B. zusätzliche und erweiterte Szenen oder dem Feature „Die Unterwelt“ auf. Basierend auf der Buchreihe “Das Schwert der Wahrheit” von US-Erfolgsautor Terry Goodkind wurde die Serie bereits erfolgreich auf ProSieben ausgestrahlt.

Titel bei Libri.de (DVD-BOX)

Preisrätsel / Gewinnspiel 1 x 1 (KOSTENLOSE!) DVDs: Um den Preisrätseltitel zu gewinnen, muss einfach folgende Aufgabe beantwortet werden: Wie viele Minuten ist die Gesamtlänge der Box  und ab wie vielen Jahren ist die FSK-Freigabe? Die richtige Antwort an gewinnantwort(x)filmbesprechungen.de mailen (als kleinen Spamschutz bitte (x) durch @ ersetzen, vielen Dank). Im Betreff bitte “Filmpreisrätsel” und den Filmtitel eintragen. Danke. Sobald 100 Mails mit den richtigen Antworten eingegangen sind, werden unter diesen Einsendern die Gewinner ausgelost. Weiter Informationen finden sich hier. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

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GEWINNER IST: Petra Hopf. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND VOR ALLEM UNSEREM SPONSOREN! VIELEN DANK!

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Nightmare before Christmas (3D)

Erstellt von Detlef Hedderich am 17. Dezember 2011

Nightmare before Christmas (3D)

(Blu-ray 2D + 3D.)

Tim Burton, Michael McDowell, Caroline Thompson Nightmare before
Untertitel: Deutsch, Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Isländisch

EAN: 8717418321369
Blu-ray 2D + 3D.
Untertitel: Deutsch, Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Isländisch, Italienisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch.
FSK freigegeben ab 06 Jahren.
Laufzeit ca. 76 Minuten.
TV-Norm: HDTV 1080p. Sprachversion: Deutsch, DTS-HD 7. 1, Englisch, DD 5. 1, Englisch, DD TrueHD 5. 1, Französisch, DTS 5. 1, Italienisch, DTS 5. 1, Spanisch, DTS 5. 1.
Sprachen: Deutsch Englisch Italian Spanisch.
Produktionsjahr: 1993.
Schnitt: Stan Webb
Regie: Tim Burton, Denise Di Novi, Don Hahn
Kamera: Pete Kozachik Mit englische Sprecher:Danny Elfman, Chris Sarandon, Catherine OHara
Buena Vista Home Entertainment

Blu Ray

Kurzbeschreibung:
Dieses Fantasy-Meisterwerk ist ein absolutes Muss für jeden wahren Kenner und Liebhaber des skurrilen Films! Mit seiner einzigartigen, technisch perfekten Stopmotion-Animation (OSCAR-prämiert für die besten visuellen Effekte) und seiner faszinierenden Musik, die einen Golden Globe erhielt, ist “Nightmare before Christmas” das wohl fantastische Weihnachtsspektakel aller Zeiten! Voller Überraschungen und grotesker Situationen, wird Weihnachten hier zu einem echten Fantasy-Erlebnis. Tim Burton (Beetlejuice, Batman) ist mit diesem Film ein weiters Meisterwerk gelungen. Nina Hagen und Ron Williams garantieren ein Film-Erlebnis ganz besonderer Art.

Inhaltsverzeichnis:
- “Nanu?” Jacks Tour durch die Geistervilla
- Kurzfilm: “Frankensteenie – Der kleine süße Horrorhund”
- Kurzfilm: “Vincent”
- Tim Burtons Original-Gedicht vorgetragen von Christopher Lee
- Audiokommentar von Tim Burton, Regissuer Henry Selick und Komponist Danny Elfman
- Making Of des Gruselklassikers “Nightmare before Christmas”
- Zusätzliche Szenen

Presseinfos:
Schreck lass nach! Pünktlich zu Halloween darf sich wieder gegruselt werden, denn Ende Oktober kehrt der schaurig-schöne Weihnachtsalbtraum “Nightmare before Christmas” in den Handel zurück. Diesmal präsentieren sich Jack und seine unheimlich-liebenswerten Freunde aus Halloween-Town in beeindruckendem Disney High-Definition Blu-ray 3D™ und sorgen damit für noch mehr Gänsehaut als je zuvor! Das einzigartige Meisterwerk von Tim Burton (“Alice im Wunderland”, “Edward mit den Scherenhänden”) verspricht herausragende Qualität und besticht darüber hinaus durch die mitreißend ausgefallene Filmmusik und den makabren Humor.

Tauchen Sie ein in eine dreidimensionale schattig-schauderhafte Welt und erleben Sie – dank der faszinierenden Stopmotion-Animation-Technik – hautnah mit, wie die skurrilen Figuren 18 Jahre nach ihrer Entstehung noch einmal ganz neu zum Leben erweckt werden.

Auch das Bonusmaterial des gespenstisches Märchens lässt Ihnen auf charmante Art und Weise die Haare zu Berge stehen: Unter anderem sorgen hier die zwei Kurzfilme “Frankensteenie – Der kleine süße Horrorhund” und “Vincent” sowie ein „Making of“ für zusätzlichen Gruselspaß. Das 2-Disc Pack beinhaltet zudem auch die 2D Blu-ray Disc, mit der auch alle Fans der zweiten Dimension voll auf ihre Kosten kommen.

Titel bei Libri.de (Blu-ray)

Preisrätsel / Gewinnspiel 1 x 1 (KOSTENLOSE!) Blu Ray: Um den Preisrätseltitel zu gewinnen, muss einfach folgende Aufgabe beantwortet werden: Mit was wurde das Werk für die besten visuellen Effekte prämiert? Die richtige Antwort an gewinnantwort(x)filmbesprechungen.de mailen (als kleinen Spamschutz bitte (x) durch @ ersetzen, vielen Dank). Im Betreff bitte “Filmpreisrätsel” und den Filmtitel eintragen. Danke. Sobald 100 Mails mit den richtigen Antworten eingegangen sind, werden unter diesen Einsendern die Gewinner ausgelost. Weiter Informationen finden sich hier. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

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GEWINNER SIND: Stephan Borns. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND VOR ALLEM UNSEREM SPONSOREN! VIELEN DANK!

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Die Schöne und das Biest 3D

Erstellt von Detlef Hedderich am 17. Dezember 2011

Die Schöne und das Biest 3D

Linda Woolverton, Roger Allers, Brenda Chapman, Burny Mattinson, Brian Pimental
Diamond Edition / Blu-ray 3D + 2D.
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch

EAN: 8717418318482
Diamond Edition / Blu-ray 3D + 2D.
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch.
FSK ohne Altersbeschränkung.
Laufzeit ca. 92 Minuten.
TV-Norm: HDTV 1080p. Sprachversion: Deutsch, DTS-HD 7. 1, Englisch, DTS-HD 7. 1, Italienisch, DTS-HD 7. 1, Türkisch, DD 5. 1.
Sprachen: Deutsch Englisch Italian Türkisch.
Produktionsjahr: 1991.
Schnitt: John Carnochan
Regie: Howard Ashman, Don Hahn, Sarah McArthur
Mit -> englische Sprecher:Paige OHara, Robby Benson, Richard White
Walt Disney

Blu Ray

PRESSETEXT
Ein Jahr nachdem der Disney-Klassiker DIE SCHÖNE UND DAS BIEST als „Diamond Edition“ auf Blu-ray Disc und DVD erschienen ist, laden Belle, ihr verzauberter Prinz, Madame Pottine, die vornehme Kaminuhr Von Unruh und der freche Kerzenleuchter Lumière ihre kleinen und großen Zuschauer erneut ein, Gast im verwunschenen Schloss zu sein. Am 10. November 2011 erscheint das Meisterwerk in beeindruckendem Disney High-Definition Blu-ray 3D™. Freuen Sie sich auf ein Märchen der ganz besonderen Art, das mit seinen sympathischen Charakteren und der ergreifenden Geschichte bereits Generationen verzaubert hat.

Dem Regie-Duo Gary Trousdale und Kirk Wise ist es im Jahr 1991 gelungen, einen der beliebtesten Zeichentrickfilme und eine der schönsten Liebesgeschichten aller Zeiten zu erschaffen. Musikalisch wurden sie dabei von Songwriter Alan Menken und dem Komponisten Howard Ashman unterstützt. Die Zusammenarbeit wurde bei der Oscar®-Verleihung ein Jahr nach der Kinopremiere gewürdigt, denn DIE SCHÖNE UND DAS BIEST wurde – als erster Zeichentrickfilm überhaupt – in der Kategorie „Bester Film“ nominiert und mit zwei Oscars® für die „Beste Original-Filmmusik“ und den „Besten Original-Song“ ausgezeichnet.

Fast 20 Jahre nach diesem Erfolg hat 3D Experte Robert Neuman – der jüngst auch an der 3D Umwandlung von DER KÖNIG DER LÖWEN beteiligt war – die 3D Konvertierung des 30. abendfüllenden Zeichentrickfilms verantwortet. In monatelanger Feinarbeit ist es ihm und seinem Team gelungen, dem Film DIE SCHÖNE UND DAS BIEST eine ganz neue eindrucksvolle Tiefe zu verleihen, die dem Zuschauer die einzelnen Szenen zum Greifen nah bringt. Das 2-Disc Set beinhaltet zudem auch die 2D Blu-ray Disc inklusive dem kompletten Bonusmaterial, mit der auch alle Fans der zweiten Dimension voll auf ihre Kosten kommen.

KURZBESCHREIBUNG
Die schöne Belle lebt mit Ihrem Vater Maurice in einem kleinen Dorf am Rande des Waldes, in dem ein einsames Schloss liegt. Eines Tages verirrt sich Maurice im Wald, sucht Zuflucht im Schloss und wird vom verwunschenen Hauspersonal zunächst herzlich aufgenommen. Die Gastfreundschaft währt jedoch nicht lange, denn der Hausherr – ein hässliches Biest – wirft Maurice in den Kerker. Belle erfährt vom Schicksal ihres Vaters, macht sich auf den Weg zum Schloss und bleibt statt seiner in der Gefangenschaft des Biestes. Von den Bediensteten, der gutmütigen Teekanne Madame Pottine, der höflichen Kaminuhr Monsieur von Unruh und dem vorlauten Kerzenleuchter Lumière, erfährt das junge Mädchen die wahre Geschichte des seltsamen Wesens: Das Biest ist ein verzauberter Prinz, der erst dann von seinem Fluch befreit wird, wenn sich ein
Mädchen in ihn verliebt …

INHALT
2D Version:
- Drei bezaubernde Versionen des Films
- Das Broadway-Musical
- Zusätzliche Szenen
- Musikvideo

Titel bei Libri.de (Blu-ray)

Preisrätsel / Gewinnspiel 1 x 1 (KOSTENLOSE!) Blu Ray: Um den Preisrätseltitel zu gewinnen, muss einfach folgende Aufgabe beantwortet werden: Wann erschien das vorliegende Werk und wie lang ist der Film? Die richtige Antwort an gewinnantwort(x)filmbesprechungen.de mailen (als kleinen Spamschutz bitte (x) durch @ ersetzen, vielen Dank). Im Betreff bitte “Filmpreisrätsel” und den Filmtitel eintragen. Danke. Sobald 100 Mails mit den richtigen Antworten eingegangen sind, werden unter diesen Einsendern die Gewinner ausgelost. Weiter Informationen finden sich hier. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

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GEWINNER IST: Heike Specht. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND VOR ALLEM UNSEREM SPONSOREN! VIELEN DANK!

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DIE NACHT DER WÖLFE

Erstellt von J. Schäfer am 10. Dezember 2011

DIE NACHT DER WÖLFE

Regie: Philippe Gagnon
Darsteller: Guillaume Lemay-Thivierge, Viviane Audet, Gilles Renaud u.a.

DVD FACTS:
Genre: Horror/Fantasy
Laufzeit: ca. 92 Minuten
Bildformat: 16:9 (2,35:1)
Tonformat/ Sprache: Deutsch (DTS, DD 5.1), Französisch (DD 5.1); Untertitel: Deutsch
DVD-Extras: Trailer
FSK: ab 12
Produktion: Kanada 2010

Erscheinungsdatum: 05.01.2012

Titel bei Libri.de

Die Story:

Quebec,  im  Jahre 1665. Wenige Stunden bevor er gehängt werden  soll,  flieht  Joseph  aus  der  Gefangenschaft.  Er versteckt sich in der Lordschaft de Beaufort und nimmt die Identität  eines  ermordeten  jesuitischen  Priesters  an.  Der Priester  war  ein  berühmter  Werwolf-Jäger  und  so  wird Joseph  im  Dorf  freudig  willkommen  geheißen.  Und tatsächlich  wird  er  nach  kurzer  Zeit  Zeuge,  als  einige Dorfbewohner auf mysteriöse Weise verschwinden. Sobald sich die Nacht über das Dorf  senkt, machen die Werwölfe sich  auf  die  Jagd  nach  frischem  Menschenfleisch.  Als Joseph sich  in Marie verliebt, muss er diesen gefährlichen Kreaturen gegenübertreten, um seine Liebe vor einem grausamen Schicksal zu retten.

Das  Werwolf-Abenteuer  im  Stile  von  „Pakt  der  Wölfe“  wurde  als  Highlight  auf  dem FANTASY  FILM  FEST  2011  gefeiert.  DIE  NACHT  DER  WÖLFE  erzählt  spannenden Werwolf-Horror  in der düsteren aber auch  faszinierenden Kulisse Neufrankreichs um die Jahrhundertwende.

Meine Meinung:

Endlich mal wieder ein Werwolffilm, der nicht in der heutigen “aufgeklärten” Zeit spielt, sondern in einer von Aberglauben geprägten Ära angesiedelt worden ist. Da ist der Wolf noch ein Wolf, der jagt, reißt und tötet, anders als bei dem modernen Wolf bei dem die Tendenz dazu neigt, eher gegen sich selbst als gegen die hilflos schreienden Menschen zu kämpfen. Auch wurde eine lustige Verwechslungsgeschichte mit eingebaut, die aber dem Charakter des Filmes als Fantasy Thriller keinen Abbruch tat. Dass ich allerdings nach 15 Minuten schon wusste, wer der Werwolf ist, lag wohl eher daran, dass ich gerne und oft Werwolffilme schaue, als an dem Plot. Am Ende blieben allerdings noch ein paar Fragen ungeklärt, die mir die Wartezeit auf eine Fortsetuzng lang machen werden.

Fazit:

Ein spannender, Unterhaltsamer Film mit Potential für eine Fortsetzung.

[JS]

Titel bei Libri.de

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BLUE MOON – Als Werwolf geboren

Erstellt von J. Schäfer am 18. November 2011

BLUE MOON – Als Werwolf geboren
Regie: Joe Nimziki
Darsteller: Landon Liboiron, Lindsay Shaw, Ivana Milicevic u.a.

DVD FACTS:
Genre: Fantasy;
Produktion: USA 2011;
Laufzeit: ca. 92 Minuten;
FSK: 12;
Bildformat: 16:9 (1,85:1);
Tonformat/ Sprache: Deutsch: DTS, DD 5.1; Englisch: DD 5.1; Untertitel: Deutsch;
DVD-Extras: Trailer;
Bestellnr.: 22558;

BLU-RAY / 3D BLU-RAY FACTS:
Laufzeit: ca. 95 Minuten.;
Bildformat: 1080p/24 (1,85:1);
Tonformat/Sprache: Deutsch: DTS HD MA 7.1, Englisch: DTS HD MA 5.1;
Untertitel: s.o.;
BD-Extras: s.o.;
Bestellnummer: 29558 (BLU-RAY); 27558 (3D BLU-RAY);

1. Dezember 2011 – DVD-Video

DVD bei Libri.de
BLU-Ray+3d bei Libri.de

Die Story:

Will  ist  ein  schüchterner Teenager,  der  kurz  vor  dem Highschool-Abschluss  steht.  So  traut  er  sich  lange  nicht,  seinen  großen Schwarm,  die  hübsche  und  selbstbewusste  Eliana,  anzusprechen. Bei  einer  Party  kommen  sich  die  beiden  endlich  näher.  Doch  als plötzlich  das  Licht  ausgeht,  werden  die  Schüler  von  etwas Unbekanntem  angegriffen  und  Will  entdeckt,  dass  eine  seltsame Veränderung in ihm vorgeht. Er ist dabei, sich in einen Werwolf zu verwandeln.  Für  Will  beginnt  ein  Kampf  ums  Überleben,  gegen seine Verwandlung und vor allem um  seine Liebe zu Eliana. Denn die Werwölfe versuchen erbarmungslos, Will auf  ihre dunkle Seite zu ziehen…

Das  neuste Werk  von  Joe Nimziki  vermischt  gekonnt  ein  spannendes Werwolf-Abenteuer mit  einer romantischen  Liebesgeschichte  zwischen  zwei  Teenagern.  Ein Muss  für  alle  Fans  der  „Twilight“-Triologie.  In  BLUE  MOON  glänzen  neben  Landon  Liboiron  („Degrassi:  The  Next  Generation“) Lindsay  Shaw  („10 Dinge  die  ich  an  dir hasse“)  und  die  aus „Casino Royale“  und „Vanilla  Sky“ bekannte Ivana Milicevic in den Hauptrollen.

Meine Meinung:

Als ich den Titel gelesen habe und mir klar war, dass es in dem Film nur um Werwölfe geht, habe ich innerlich jubiliert. Gehen mir doch diese ganzen Filme bezüglich des Vampirhypes doch langsam aber sicher auf die Nerven. Bei BLUE MOON habe ich auf gute, actiongeladene Szenen voller Untiere, die ihre Triebe nicht, oder nur schwerlich, kontrollieren können gehofft, die egozentrisch durch das Leben ziehen und dabei das Tier im Menschen herauslassen. Selbstaufopferung? Nein danke, ich kau lieber noch ein wenig auf den Knochen meines letzten Opfers…Leider wurde ich hier ein wenig enttäuscht, da der wilde Wolf sich stellenweise eher wie ein zahmes Schoßhündchen verhielt und seiner wahren Liebe, der er schon ach so viele Jahre hinterherschmachtet, treu hinterherdackelt. Gegen Ende hat mich der Film aber doch noch gepackt, nicht etwawegen der (leider) vorhersagbaren Wendung, sondern aber weil gerade so viele Fragen offen gelassen wurden, dass ich auf eine Fortsetzung hoffe, die diese abdecken werden.

Mein Fazit:

Ein Film mit Potenzial für eine Fortsetzung.

[JS]

Titel bei Libri.de
Titel bei Amazon.de

BLUE MOON – Als Werwolf geboren
Regie: Joe Nimziki
Darsteller: Landon Liboiron, Lindsay Shaw, Ivana Milicevic u.a.

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Trollhunter

Erstellt von Michael Drewniok am 2. September 2011

Trollhunter

Originaltitel: Trolljegeren (Norwegen 2010)
Regie: André Øvredal
Drehbuch: André Øvredal u. Håvard S. Johansen
Kamera: Hallvard Bræin
Schnitt: Per-Erik Eriksen
Darsteller: Otto Jespersen (Hans) Glenn Erland Tosterud (Thomas), Johanna Mørck (Johanna), Tomas Alf Larsen (Kalle), Urmila Berg-Domaas (Malica), Hans Morten Hansen (Finn Haugen), Robert Stoltenberg (Bärenjäger), Knut Nærum (Werksleiter), Eirik Bech (Campingplatzbesitzer) u. a.
Label/Vertrieb: Universal Pictures Germany
Erscheinungsdatum: 01.09.2011 (DVD/Blu-ray)
EAN: 5050582845747 (DVD) bzw. 5050582846447 (Blu-ray)
Bildformat: 16 : 9 (1,85 : 1, anamorph)
Audio: Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Französisch, Norwegisch)
Untertitel: Deutsch, Französisch
DVD-Typ: 1 x DVD-9 (Regionalcode: 2)
Länge: 99 min. (Blu-ray: 104 min.)
FSK: 12

Titel bei Libri.de (DVD)
Titel bei Libri.de (Blu-ray)
Titel bei Amazon.de (DVD)
Titel bei Amazon.de (Blu-ray)

Das geschieht:

Eigentlich glauben die Studenten Thomas, Johanna und Kalle, die für ein Universitäts-Projekt einen Film drehen, sich auf den Spuren eines Wilderers, als sie den mürrischen Hans und seinen Wohnwagen stets dort im norwegischen Vestlandet sichten, wo wenig später tote Bären gefunden werden. Auf Anfragen bezüglich eines Interviews reagiert Hans ablehnend, weshalb das Trio sich heimlich an seine Fersen heftet.

Endlich gelingt es ihnen, Hans auf einem seiner mysteriösen nächtlichen Waldgänge zu folgen. Sie finden mehr heraus, als sie wissen wollten, als sie dabei auf eine riesige, bizarre und sehr aggressive Kreatur stoßen: einen Troll, den es nur im Märchen geben sollte. Wenig mythisch versucht das Wesen, die Studenten zu fangen, doch sie können entkommen; Thomas allerdings mit einem Biss in der Schulter.

Da nun die Katze aus dem Sack bzw. der Troll aus dem Wald ist, beginnt Hans, der sich offensichtlich einsam fühlt, mit den geschockten Studenten zu sprechen. Sie erfahren, dass Trolle in regelrechten Schutzgebieten leben. Die Regierung unterdrückt das Wissen um ihre Existenz, um weder Bürger noch Auslandsurlauber zu erschrecken. Eine eigene Behörde achtet darauf, dass die Trolle bleiben, wo sie sind. Brechen sie aus, tritt Hans auf den Plan, der sie mit einer Art Laserlichtwaffe jagt, deren Schein die Kreaturen versteinern oder explodieren lässt.

Die Studenten schließen sich Hans mit der Kamera auf einer Kontrollfahrt an, obwohl Finn Haugen, sein Chef, mit Sanktionen droht, sollten sie an die Öffentlichkeit gehen. Hans ist beunruhigt, weil mehr Trolle als sonst aus dem Norden kommen, die zu allem Überfluss krank und unberechenbar geworden sind. Sie richten Zerstörungen an und töten Menschen. Dass die Trolljagd kein Job für Amateure ist, erfahren unsere Nachwuchs-Filmer, als ihre Neugier sie unvorsichtig werden lässt. Den Kameramann erwischt es zuerst, aber er wird nicht das einzige Opfer bleiben …

Manche Märchen sind womöglich wahr

Kein Vampir, kein Werwolf, kein Zombie: Bereits die Abwesenheit abgegriffener Horror-Gestalten nimmt für diesen Film ein. Die glücklichen Skandinavier können auf einen reichen Schatz eigener Sagen & Mythen und damit verbundener Schrecken zurückgreifen. Der Troll ist ein wunderbarer Kandidat als Grusel-Unhold. Auch unterhalb des nördlichen Polarkreises hat er einen guten i. S. von unheimlichen Klang: Trolle sind grobschlächtige, riesengroße und mehr als bärenstarke Wesen, denen weder Umgangsformen noch Sanftmut in die Wiege gelegt wurden.

Für seinen Film holte Regisseur und Drehbuchautor André Øvredal sie aus dem Märchenbuch und verankerte sie in der Realität des 21. Jahrhunderts. Damit sie dort Fuß fassen konnten, erfand er ihnen einen biologischen und ökologischen Background, der die Existenz von Trollen immerhin ansatzweise logisch wirken lässt. Dabei berücksichtigt Øvredal das zentrale Credo von „Trollhunter“: Spinne dein Garn völlig ernsthaft, aber nimm es bloß nicht ernst! Das Ergebnis ist ein Film, der ebenso spannend wie witzig ist und beides auch gleichzeitig sein kann.

Auf Nummer sicher gehen

Seine Geschichte kleidet Øvredal in die Form einer „Mockumentary“: Er greift auf einen alten aber bewährten Trick zurück und präsentiert uns das Geschehen als grobe Zusammenfassung unbearbeitet gebliebenen Filmmaterials, das angeblich drei Studenten als Grundlage für eine spätere Dokumentation dienen sollte. „Trollhunter“ wirkt deshalb künstlich roh, die Kameraführung ist meist fahrig, weil entweder heimlich gedreht wird oder ein Troll den Filmern im Nacken sitzt, worunter die handwerkliche Sorgfalt beim Dreh verständlicherweise leidet.

Die Szenen schließen nicht sauber an, sondern setzen an und enden, wo die Kamera ein- oder abgeschaltet wurde. Der Ton schwankt beinahe so stark wie die Belichtung, eingeschnitten sind Aufnahmen durch das Nachtsichtgerät. Zwischendurch gibt es ganz ‚zufällig‘ längere und deutlich ruhiger laufende Passagen, die dem zuschauerlichen Hirn eine Pause bei seiner mühseligen Aufgabe gönnen, den fragmentarischen Bildern und Tönen einen Sinn zu entlocken.

Unklar bleibt, wieso Øvredal „Trollhunter“ als Mockumentary inszeniert hat. Das Konzept ist nach „Blair Witch Project“ (1999) und zu vielen halbgaren Nachfolgern verbraucht. Øvredal kann ihm auch keine neuen Aspekte abgewinnen. „Trollhunter“ ist deshalb zu Recht kritisiert worden; aus der Intensität dieser Kritik lässt sich schließen, wie hoch die Erwartungen waren, die an diesen Film geknüpft wurden, dem ein wenig Originalität nicht nur Aufmerksamkeit, sondern echten Kultstatus beschert hätte.

T(r)olle Idee, die in der Umsetzung schwächelt

Freilich bietet die ungefüge Struktur einer Mockumentary dem Filmemacher die Möglichkeit, ein schwaches Drehbuch zu kaschieren – und „Trollhunter“ erzählt alles andere als eine geniale Geschichte, was die Umsetzung als ‚normaler‘ Spielfilm deutlicher offenbart hätte. Die Trolljagd ist ein Job, der wie jede Behördenarbeit vor allem aus Routine und Leerlauf besteht. Meist sieht man Hans und seine Begleiter über nebelverhangene Bergstraßen fahren, durch feuchte Wälder stolpern und damit den Geduldsfaden des Zuschauers strapazieren.

Dabei wird bald offensichtlich, dass der Versuch, der Menschheit die Existenz von Trollen zu verheimlichen, nicht einmal im hohen Norden funktionieren würde. Genau daraus schlägt Øvredal die hellsten komödiantischen Funken. Die garstigen Fabelwesen schlagen alles kurz und klein, während ihre menschlichen Nachbarn notorisch trollblind in die andere Richtung schauen. Die Troll-Behörde ist chronisch unterbesetzt und in ihren Handlungen alles andere als zielorientiert. Wirklich komisch sind Szenen wie diese, in der Finn Haugen den Medien buchstäblich einen Bären aufbindet, den er für trollbedingte Verheerungen verantwortlich macht; um glaubhaft zu sein, lässt er leutselige polnische Schmuggler heimlich einen im Ausland beschafften toten Bären anliefern, der in den Wald gelegt und ‚gefunden‘ wird.

Trolle im Godzilla-Look

Angesichts eines Budgets, das in Hollywood vermutlich gerade ausreichen würde, das Catering für die Hauptdarsteller zu bezahlen, musste Øvredal genau über den Einsatz von Spezialeffekten nachdenken. Sein Film ist erstaunlich trolllastig, und nicht selten sieht man die Kreaturen trotz Wackelkamera in voller Größe wüten. Allerdings wirken sie dabei oft weniger bedrohlich als komisch.

Øvredals Trolle sind in vielen Szenen definitiv digitaler Herkunft. Dann wieder sehen sie verdächtig wie Stuntleute in Kostümen aus, die wie der japanische Godzilla in Miniatur-Landschaften gestellt wurden, was sich auf den Faktor Überzeugung kontraproduktiv auswirkt. Freilich musste Øvredal mit einem Troll-Design arbeiten, das von den nordischen Märchen weitgehend vorgegeben ist. Trotz aller Fremdartigkeit weisen die zotteligen Trolle mit ihren langen Nasen große Menschenähnlichkeit auf. Sie würden deshalb wohl auch in einem richtig teuren Film an Muppets oder die „Wilden Kerle“ aus Maurice Sendaks Kinderbuch-Klassiker erinnern.

Negativ stechen zusätzlich jene nicht gerade seltenen Momente ins Auge, in denen die Tricktechniker mit ihrem Latein am Ende waren und die Trolle plötzlich als Bits & Bytes erkennbar werden. Oder sparte Øvredal für das große Finale? Das ist jedenfalls als Duell mit einem 100-Meter-Troll außerordentlich eindrucksvoll geraten.

Jäger, Gejagte & Bauernfänger

Man darf davon ausgehen, dass auch der norwegische Film prominente Darsteller kennt. Außerhalb Skandinaviens sind sie allerdings unbekannt. Über den Star-Status derjenigen Schauspieler, die für Øvredal auf Trolljagd gehen, kann deshalb nur spekuliert werden. Wahrscheinlich wird es aber wie in jedem Filmland dieser Erde zugehen: Für „Trollhunter“ wurden vor allem junge, spielfreudige aber honorargünstige Darsteller engagiert. Sie meistern die Herausforderung und mimen, während sie sich gleichzeitig ‚dokumentarisch‘, d. h. möglichst ‚natürlich‘ geben. Nichtsdestotrotz weisen die Rollen der Studenten wenig Profil auf, das sie für die Zuschauer unverwechselbar machen würde. Letztlich sind sie austauschbar.

Für Otto Jespersen als Trolljäger Hans trifft dies nicht zu. Er hat sich seine Rolle angeeignet und verinnerlicht. Hans spricht viel aber sagt wenig; er ist so lange allein, dass seine sozialen Kompetenzen arg gelitten haben. In seinem Job ist er freilich ein Profi, der endlich die Anerkennung finden möchte, die ihm Finn Haugen, ein Bürokrat trübsten Wassers, ständig vorenthält. Jespersen ist fabelhaft und wirkt völlig glaubhaft, selbst oder gerade wenn er mit völlig unbewegter Miene den größten Blödsinn über Trolle erzählt.

Insgesamt bietet „Trolljäger“ keine geschlossene und abgerundete Handlung, sondern zerfällt in viele große und kleine Episoden, die immerhin oft so wunderbar geraten sind, dass sie einen Eindruck von dem Film vermitteln, den André Øvredal im Sinn gehabt haben mag. Was er tatsächlich realisieren konnte, ist aber den Unkereien der Kritik zum Trotz ebenso spannend wie selbstironisch und deutlich unterhaltsamer als das Gros der oft aufwändig produzierten und vermarkteten Filme, die uns als angeblich ‚phantastisch‘ zugemutet werden.

DVD-Features

Der Hauptfilm wird durch nicht viele aber durch gut ausgesuchte Extras informativ begleitet. Da gibt es unveröffentlichte bzw. erweiterte Szenen, bei denen man sich fragt, wieso der Regisseur sie aus dem fertigen Film getilgt hat, während weniger Gelungenes verblieb. Hinzu kommen Improvisationen und daraus resultierende „Bloopers“, die einen Eindruck von der guten Stimmung am Set vermitteln, obwohl die Dreharbeiten in kalter und nasser Umgebung vor und hinter der Kamera anstrengend waren, wie einige Blicke hinter die Kulissen belegen.

Eine leider nur kurze Featurette gibt Auskunft über die Spezialeffekte, die sowohl in ihrer Quantität als auch in ihrer  Qualität für das europäische Kino (noch) keineswegs an der Tagesordnung sind. Abgeschlossen werden die Extras durch eine Bildergalerie.

Im Internet gibt es eine Website zum Film.

[md]

Titel bei Libri.de (DVD)
Titel bei Libri.de (Blu-ray)
Titel bei Amazon.de (DVD)
Titel bei Amazon.de (Blu-ray)

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Your Highness

Erstellt von Günther Lietz am 30. August 2011

Von der Masse und den Kritikern verschmäht, ist der Film “Your Highness” – von David Gordon Green – überraschenderweise ziemlich witzig. Allerdings ist der vorgefundene Humor Geschmackssache …

König Tallious (Charles Dance) regiert weise über sein Reich. Ihm zur Seite stehen seine Söhne Fabious (James Franco) und Thadeous (Danny McBride). Fabious ist von ansehnlicher Gestalt, rettet regelmäßig das familieneigene Königreich und löst reihenweise Questen. Thadeous ist dagegen ein Taugenichts, der fremde Königreiche gegen sich aufbringt, die Frauen liebt und gerne mal Zauberkraut raucht, um einen ordentlichen Rausch zu bekommen. Als nun Fabious’ jungfräuliche Braut Belladonna (Zooey Deschanel) entführt wird, ziehen die beiden Brüder los, um sie zu retten.

Die liebliche Belladonna befindet sich leider in der Gefangenschaft des bösen Zauberers Leezar (Justin Theroux), der die Jungfrau zu schwängern droht. Die beiden Prinzen ziehend mit ihrer Gefolgschaft los. Es dauert nur kurz, und die ungleichen Brüder sind fast – denn Narr Courtney (Rasmus Hardiker) ist mit von der Partie – auf sich alleine gestellt. Glücklicherweise schließt sich ihnen die holde und knackige Amazone Isabel (Natalie Portman) an. Und nun geht das Abenteuer richtig los …

Um “Your Highness” zu mögen, sollte sich der Zuschauer eines im Vorfeld klarmachen: Der Film ist keine leichte Fantasykomödie, sondern derbe Fantasy-Comedy. Das Drehbuch von Danny McBride und Ben Best ist ziemlich dünn, hangelt sich an üblichen Geschichten entlang und dient nur als Vehikel für Blödsinn, Quatsch und Klamauk. Gespickt mit einer Portion Erotik, sexistischen Witzen und blutiger Action. Das Zielpublikum des Films fällt somit sehr klein aus, handelt es sich doch um erwachsene Fantasyliebhaber, die auch mal ihr Hirn abschalten können. Das der Film es in Deutschland somit nur ins Heimkino geschafft hat, ist deswegen nachvollziehbar.

Regisseur David Gordon Green (“Ananas Express”) geht “Your Highness” sehr frei an. Er inszeniert den Film mit einer großen Portion Ironie und spielt in mehreren Szenen auf bekannte Filme an. Dazu gehören Streifen wie “Kampf der Titanen”, “Der dunkle Kristall”, “Die Reise ins Labyrinth”, “Arielle, die Meerjungfrau”, “Die Mumie” und auch “Conan der Barbar”.

Besonders auffallend an Greens Film ist die Ausstattung. Zwar fällt “Your Highness” gegen Fantasyfilme wie die “Der Herr der Ringe”-Trilogie ab, dennoch sind CGI, Kulissen und Kostüme sehr hochwertig. Auch bei den Darstellern fährt David Gordon Green ordentliche Geschütze auf. Allen voran natürlich Oscargewinnerin Natalie Portman (“Black Swan”, “Star Wars Episode I-III”) und James Franco (“127 Hours”, “Planet der Affen: Prevolution”), dicht gefolgt von Zooey Deschanel (“Per Anhalter durch die Galaxis”, “(500) Days of Summer”) und mit Danny McBride (“Ananas Express”, “Stichtag – Schluss mit gemütlich”) als Schlusslicht. Leider fällt Deschanels Rolle ziemlich klein aus, aber um so mehr punktet sie mit Spielfreude und Begeisterung.

Überhaupt ist den Darstellern ihre Freude und der Spaß am Dreh anzusehen. Sie spielen einfach drauf los und wirken sehr locker. Niemand zeigt Höchstleistung, es scheint mehr wie ein gemeinsamer Urlaub mit Bühnenstück – voller Entspannung. Einzig die Portman dreht etwas auf, zeigt was sie kann und mimt ihre Rolle zeitweise sehr ernsthaft, was aber zum Charakter der Figur gehört. Und genau diese Darstellung passt hervorragend zum Film, der kein ernsthaftes Spiel zeigen, sondern Spaß haben und vermitteln will. Der Klamauk sitzt einfach. Das zeigen auch die anderen Darsteller: Justin Theroux als Bösewicht Leezar, Charles Dance als König Tallious oder auch Damian Lewis als Boremont. Sie sind in ihrem ernsten Spiel einfach lustig.

Mit “Your Highness” hat Regisseur David Gordon Green einen Streifen im Stile der “Scary Movie”-Filme abgedreht, der in die gleiche derbe Humorkerbe schlägt, sich allerdings der Fantasy annimmt. Es wird kaum ein Klischee ausgelassen und die ganze Truppe agiert munter vor sich hin. Dabei ist die Aufmachung des Streifens hochwertig und seriös, das Schauspiel der Darsteller angemessen ernsthaft. Die Figuren agieren glaubhaft in ihrer Welt und stellen selbst die merkwürdigsten Dinge nie in Frage.

Genau deswegen funktionieren auch die Anspielungen auf populäre MMORPGs (“World of Warcraft”, “Age of Conan”) so hervorragend. Für die Bewohner der Welt ist es vollkommen normal Questen und Mini-Questen zu lösen, Questen zu teilen oder sich in Tavernen zu treffen, um über Questen zu reden. Allerdings wird in der deutschen Synchronisation tatsächlich das alte deutsche Wort “Queste” benutzt, allerdings hat sich auch im hiesigen Sprachgebrauch das englische Wort “Quest” durchgesetzt und hat „Queste“ sogar aus dem Duden verdrängt. Trotzdem ist die Synchronisation gelungen und launig.

Wer derben Humor mag, blöde Gags und Klamauk vor ernsthaftem Hintergrund, der wird mit “Your Highness” ziemlich gut bedient und kann einfach mal abschalten. Alle anderen sollten einen großen Bogen um den Film machen – er ist wirklich eine reine Geschmackssache.

Copyright © 2011 by Günther Lietz

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Your Highness

Originaltitel: Your Highness (USA 2011)
Länge: 100 Minuten

Regie: David Gordon Green
Drehbuch: Danny McBride, Ben Best
Produktion: Scott Stuber, Jon Mone, Danny McBride, Mark Huffam, Andrew Z. Davis
Musik: Steve Jablonsky

Besetzung: Danny McBride, James Franco, Natalie Portman, Zooey Deschanel

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Priest

Erstellt von Günther Lietz am 22. August 2011

Nach Scott Charles Stewarts Film “Legion” aus dem Jahre 2010, versucht sich der Regisseur 2011 mit seinem Actionstreifen “Priest“ erneut auf der Leinwand. Mit im Boot ist auch wieder Paul Bettany, der in “Legion” ebenfalls die Hauptrolle spielte. Beide Männer vereint, versuchen sich also nun an einem scheinbar anderen Thema.

Auf den ersten Blick wartet “Priest” mit einem spannenden Genremix und abwechslungsreichen Kulissen auf. In einer alternativen Welt haben die Menschen seit jeher gegen die Vampire gekämpft, blutdurstige und augenlose Kreaturen. Doch erst vor wenigen Jahren ist es mit Hilfe der Kirche gelungen, die Vampire in ihre Schranken zu weisen und in Reservate zurückdrängen.

Das geschah mit Hilfe der Priester, ausgebildeten Elitekämpfern, die über besondere Fähigkeiten verfügten und der Kirche treu ergeben waren. Nach dem Krieg waren die Priester jedoch plötzlich arbeitslos und die besiegten Vampire gerieten in Vergessenheit.

Und genau an diesem Punkt muss der Zuschauer das Hirn abschalten. “Priest” ist ein Actionstreifen, der keinesfalls hinterfragt werden darf. Denn schlussendlich ist es doch so, dass es ziemlich unlogisch ist, dass die Menschheit nach jahrhundertelangem Krieg die Vampire einfach mal so vergisst und ihre Lebensretter – die Priester – dann halt mal bei der Müllabfuhr arbeiten lässt. Vor allem der Kirchenobere Monsignor Orelas (Christopher Plummer) besteht darauf, dass es keine Vampire mehr gibt. Stellt sich die Frage, was dann die Reservate sollen.

Davon abgesehen, ist der Stil des Films schon ziemlich einzigartig. Es gibt gigantische, von der Kirche regierte Städte, kleine autarke Dörfer inmitten der trockenen Steppe, umauerte Reservate und monströse Bauten der Vampire. Optisch ähnelt alles dem Wilden Westen, doch gleichzeitig gibt es fortschrittliche Technologien. Diese sind offensichtlich der Kirche vorbehalten, was vor allem bei den Waffen erkennbar ist. Während der normale Farmer oder Städter ein einfaches Gewehr sein Eigen nennt oder Musik vom Grammophon abspielt, rasen die Priester auf hochmodernen Zweirädern durch die Wüste, setzen blankpolierte Klingenwaffen ein oder mechanisch aufgerüstete Wurfsterne in Form von Kruzifixen. Dieser Kontrast ist sehr stark und dennoch nachvollziehbar. Die Kirche und ihre Priester sind im Grunde eine militärische Organisation – und das Militär bekommt halt das meiste Geld und die beste Technik.

Die eigentliche Geschichte des Films dreht sich um einen dieser kirchlichen Elitekämpfer. Es wird kein Name genannt, was natürlich schlecht ist, um eine Bindung zu der Figur aufzubauen. Da die anderen männlichen Priester nur kurze Auftritte haben, kann der Held des Films schlicht Priester (Paul Bettany, bekannt aus “Tintenherz”, “Legion”, “Kiss Kiss (Bang Bang)”)) genannt werden.

Nun wird dessen Nichte Lucy (Lily Collins) entführt, der Bruder schwer verletzt und Schwägerin gemeuchelt. Die Täter waren Vampire. Darüber informiert Sheriff Hicks (Cam Gigandet) den Priester und bittet ihn um Hilfe. Der sagt natürlich zu und verstößt damit gegen die Gesetze der Kirche. Während der Priester und Hicks nun losfahren um Lucy zu retten, schickt die Kirche eine Gruppe Priester los, um den Abtrünnigen zur Strecke zu bringen. Bei den Verfolgern dabei: Die Priesterin (Maggie Q)!

Es ist eine wirklich bescheuerte Idee, seinen Protagonisten keine Namen zu geben oder nicht wenigstens einen prägnanten Spitznamen oder ähnliches anzubieten. Aber wie bereits oben geschrieben: Hirn abschalten!

Der Priester und Hicks sind nun auf der Spur von Lucy. Dabei erfährt der Zuschauer langsam, warum die Kleine entführt wurde, was für eine Beziehung Lucy zu dem Priester hat und was der Oberbösewicht Black Hat (Karl Urban) für ein schlimmer Finger ist. Obwohl die Wendungen im Film voraussehbar sind, wurden sie von Stewart gut umgesetzt. Dadurch bleibt die Handlung trotz allen bedienten Klischees und geklauten Ideen unterhaltsam. Und geklaut hat Stewart wie ein Rabe. Hier eine kleine Auswahl: “Der große Eisenbahnraub”, “Django”, “Spiel mir das Lied vom Tod”, “Metropolis”, “Mad Max”, “Blade Runner”, “Matrix”, “Blade“, „Alien”, “Underworld”, “Book of Eli” und “The Descent”.

Das ist einfach zu viel, um als Hommage gelten zu können. Selbst die Grundidee des Films stammt von jemand anderem, nämlich vom Koreaner Min-Woo Hyung und dessen Manhwa-Serie “Priest”. Allerdings fällt Stewarts Adaption ziemlich frei aus.

Wie in “Legion” muss sich Stewart auch in “Priest” Kritik gefallen lassen, die seine Weltanschauung und seinen Umgang mit der Kirche betrifft. Die Kirche ist in “Priest” ein herzloser und bürokratischer Moloch, der seinen Klerus als Werkzeug einsetzt und nach der Benutzung herzlos fallen lässt. Außerdem sind die Kirchenoberen dumm und riskieren fahrlässig das Leben der Gläubigen. Stewart arbeitet hier mit plakativen Bildern und Meinungen, meidet tatsächliche Argumente und installiert mit dem Priester einen Helden, der ebenfalls keine Reflexion seiner Person zulässt oder vornimmt. Der Priester bricht aus den alten Strukturen aus, um sie selbst für seinen eigenen Kampf einzusetzen. Stewart kritisiert ohne Lösungen anzubieten, er kritisiert auf einem polemischen Niveau.

Die Hauptdarsteller in “Priest” sind allesamt bekannte Gesichter. Leider bleiben sie recht blass. Paul Bettany und Maggie Q (“Deception”, “Mission: Impossible III”, “The King of Fighters”) sind wortkarge Gesellen. Kommt es einmal zu Dialogen mit den beiden, wirken diese aufgesetzt und störend. In den Actionszenen wissen beide zu überzeugen. Lily Collins (“Blind Side – Die große Chance”, “90210″) als Lucy und Cam Gigandet (“Burlesque”, “Pandorum”, “Twilight – Biss zum Morgengrauen”) als Hicks könnten also das Spiel problemlos übernehmen, werden aber an der kurzen Leine gehalten. Dabei haben gerade Lucy und Hicks das Potenzial, echte Gefühle zu vermitteln.

Lily Collins sieht ziemlich adrett aus, aber nach einem kurzen Blick auf ihren Busenansatz, knöpft sie sich auch schon züchtig zu. Überhaupt ist das jugendliche Eyecandy des Films ziemlich schnell verschwunden. Cam Gigandet spielt Lucys Freund Hicks. Schlussendlich reicht die emotionale Bindung der beiden nur aus, um zwei oder drei schwülstige Sätze zu präsentieren. Hicks bleibt ohne Ecken und Kanten, seine Liebe zu Lucy macht ihn keinesfalls blind. Ziemlich glattgebügelt und verschenktes Potenzial.

So züchtig die liebe Lucy, so blutarm auch die Action auf der Leinwand. Dabei bietet das Thema ziemlich viel Spielraum. Aber bevor es zu brutal wird, steigt Stewart stets auf die Bremse. Des Rätsels Lösung dürfte beim FSK liegen, denn der Film wurde ab zwölf Jahren freigegeben. Tja, das ist wohl die Erklärung für seichte Dialoge, züchtige Frauen, weitgehend blutarme Gewalteskapaden und einer Handlung, der auch Kinder folgen können. Die Kunst unterwarf sich ein weiteres Mal dem Diktat der Kinokasse. Dementsprechend sind die 3D-Effekte auch nur aufgesetzt und im Grunde unnötig.

Trotz allem ist der Film spannend und weiß kurzweilig zu unterhalten. Es ist schon bitter zu beobachten, wie viel Potenzial verschenkt wurde, was aus den hervorragenden Ansätzen und diesem tollen Stil schlussendlich Durchschnittliches entstand. Für einen einfachen Kinoabend mit Popcorn und ohne Anspruch reicht „Priest“ allemal aus.

Copyright © 2011 by Günther Lietz

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Priest

Land: USA 2011
Laufzeit: 87 Minuten
Altersfreigabe: ab 12 Jahren

Regie: Scott Charles Stewart
Drehbuch: Cory Goodman (basierend auf der Graphic Novel von Min-Woo Hyung)
Produktion: Michael De Luca, Sam Raimi, Joshua Donen, Mitchell Peck

Bildgestaltung: Don Burgess
Montage: Lisa Zeno Churgin
Musik: Christopher Young

Darsteller: Paul Bettany, Cam Gigandet, Maggie Q, Karl Urban, Lily Collins, Stephen Moyer, Mädchen Amick, Christopher Plummer, Brad Dourif, Alan Dale, Cameron Cash, Jacob Hopkins, Julie Mond

http://www.priest-film.de

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Clash of Empires – Die Schlacht um Asien

Erstellt von Galaxykarl am 6. August 2011

Clash of Empires – Die Schlacht um Asien

Ascot Elite Home Entertainment, 2011
Malaysia 2011
Originaltitel: “The Malay Chronicles: Bloodlines” oder auch:
“Clash of Empires: The Battle for Asia”
DVD in Metallbox
ISBN 7-613059-902015
Action, History
Laufzeit 105 min. PAL Color
Regie: Yusry Kru
Darsteller: Stephen Rahman Hughes, Gavin Stenhouse, Jing Lusi, Craig Fong, Henrik Norman
Altersfreigabe: 16
Bildformat 1.78:1 / 16:9
Extras: Musikvideos, Making of, Behind the Scenes, Originaltrailer, Promo-Trailer, Trailershow
Deutsch, DTS 5.1, Dolby Digital 5.1; Englisch+Bahasa Melayu, Dolby Digital 5.1

DVD und Blu-ray Disc sind ab dem 8. August 2011 in den Videotheken und ab 27. September 2011 im Handel erhältlich.

Titel erhältlich bei Amazon.de

Werbetext:

Der römische Prinz Marcus Carpenius ist von Kaiser Hadrian dazu auserwählt, mit der chinesischen Prinzessin Meng Li Hua den Bund der Ehe zu schließen. Damit soll der Friedenspakt zwischen den beiden größten Mächten ihrer Zeit besiegelt werden.

Doch die Hochzeitsfeierlichkeiten, die an der Küste des heutigen Malaysia, genau zwischen den beiden Reichen stattfinden, werden durch einen blutigen Überfall beendet. Nur ein ganz besonderer Kämpfer kann jetzt noch verhindern, dass die beiden mächtigsten Imperien der Welt zu Feinden werden. Eine uralte Prophezeiung besagt, dass ein König die Stämme Malaysias vereinen wird, um in eine große Schlacht zu ziehen. Der Dorfälteste Kesum glaubt in dem vagabundierenden Krieger Merong diesen König zu erkennen …

Mein Eindruck:

Auf der Blechbox sind einige kleine Bilder – und ein etwas Größeres – zu sehen, die Hoffnung machten, auf einen Historienschinken á la „Troja“ oder „300“. Zumindest die Grafikabteilung der Filmgesellschaft hat hier ihr Ziel erreicht: Nämlich den interessierten Cineasten mit Vorliebe für Geschichte, Kampfgetümmel und fremden Kulturen zugreifen zu lassen. Ein wenig stutzig ist man schon, wenn man von einem römischen „Prinzen“ liest. Denn die Bezeichnung Prinz hatten die Römer für die Nachkommen der Cäsaren, meinetwegen auch Kaiser, nie verwendet. Und zur Zeit Kaiser Hadrians – in der eben die Handlung spielt – schon gar nicht.

Und warum sollten Römer und Chinesen einen Friedenspakt durch eine Hochzeit schließen? Sie hatten um das Jahr 200 n. Chr. nach allgemeinem Wissen keine Kenntnis voneinander.

Doch was soll´s: Was schert einen malaysischen Filmemacher schon geschichtliche Korrektheit, wenn er denn nur entsprechend spannende Handlung bietet. Doch auch auf das wartet man vergeblich. In den über 100 Minuten erlebt man ein schlechteres Piratenspektakel, dass selbst die alten „Sandokan-Filme“ aus den 60ern und 70ern an Handlungstiefe übertreffen, von dem Nachzügler aus dem Jahre 1996 mal ganz zu schweigen.

OK; dann eben fetzige Martial-Art? Nun, die bekommt man in einigen Szenen geboten. Wären da nur nicht die lächerlichen, auf Hochglanz polierten Rüstungen der wenigen Römer, die wie klappernde Plastikkostüme an den Männern hängen. Auch die hat es so blitzend und funkelnd nicht gegeben. Überhaupt stolpern die Römer durch den Sand, als hätten sie noch nie auf welchem gestanden. Die malaysischen Piraten und ihre „guten“ Landsleute machen da wenigstens eine bessere Figur.

Und die großen Schlachtengemälde voll Zig-Tausender Krieger und Legionäre? Auch Fehlanzeige. Am Strand tummeln sich vielleicht ein paar Hundert Darsteller und das auch nur in wenig sehenswerten Kampfszenen.

Eine Bemerkung über die Dialoge spare ich mir. Wer die geschrieben hat, hat vorher wohl ein Pfund Schmalz gegessen. Dass das Ganze auf einer alten malaysischen Legende beruht, geht leider völlig unter. Hier hätte man aus den Tiefen der Überlieferung mit entsprechendem Ernst und Glaubwürdigkeit schöpfen können.

Fazit:

Der Trailer und die Aufmachung sind äußerst geschickt gemacht. Aber sie versprechen, was weder die Darsteller, die Handlung, noch der Regisseur halten können. Da halte ich es mit diesem Originalzitat: “Ein amüsantes Erlebnis, definitiv!” Ja, an manchen Stellen hab ich gelacht, mit einem Tonfall, gemischt aus Galgenhumor und Verzweiflung. Wer das als Lob gedachte Zitat geäußert hat? Das „japancinema.net“. Und die Japaner verstanden vor Fukushima etwas von Humor. Schließlich hatten sie mit ihren grottenschlechten Godzilla- und King-Kong-Filmen selbst Anlass genug, über schlechte Filme zu lachen.

Copyright © 2011 by Werner Karl

Titel erhältlich bei Amazon.de

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Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten

Erstellt von Günther Lietz am 28. Juni 2011

Bereits zum vierten Mal sticht Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) in See, um fantastische Abenteuer zu erleben, mystische Schätze zu suchen und bösartige Schurken zu bekämpfen. Captain Sparrow ist kein Kind von Traurigkeit und die Liste seiner Feinde lang. Diesmal dreht sich das Piratenabenteuer um die Suche nach der Quelle der ewigen Jugend und so kann davon ausgegangen werden, dass die Liste der Feinde um einige Einträge erweitert wird.

Captain Sparrows erster Auftritt findet in England statt. Hier rettet er seinen teuren Freund Joshamee Gibbs (Kevin McNally) vor dem Strang, trifft auf König George II. (Richard Griffiths) und seinen alten Erzfeind Captain Hector Barbossa (Geoffrey Rush). Zudem mach das Gerücht die Runde, Captain Sparrow würde eine Mannschaft zusammenstellen. Doch der hat davon keine Ahnung.

Bis hierhin klingt die ganze Sache nach einem spannenden Spektakel und gute Hollywoodunterhaltung. Leider weist der Film bereits an dieser Stelle eklatante Schwächen in der Story und in der Produktion auf, die einfach nur ärgerlich sind.

Deutschen Kinobesuchern wird vielleicht auffallen, dass der Synchronsprecher von Johnny Depp im vierten Teil der Piratenreihe wechselte. Es ist nun David Nathan der Captain Sparrow seine Stimme leiht, eigentlich die Stimme, die mit Depp verknüpft wird. In den drei Teilen zuvor wurde die Rolle jedoch von Marcus Off gesprochen. Das bedeutet natürlich einen Bruch in der Kontinuität. Grund dafür dürfte übrigens sein, dass Herr Off wohl eine höhere Gage für die Arbeit an dem vierten Teil verlangte. David Nathan leistet zwar gute Arbeit, aber die Sache mit der Stimme fällt auf. Vor allem, wenn jemand die Filme zeitnah hintereinander schaut.

Schlimmer als der Stimmwechsel der Hauptfigur ist die deutsche Synchronisation von Penélope Cruz als Piratenbraut Angelica. Claudia Lössl besitzt zwar eine angenehme und passende Stimme, aber der mangelt es leider am spanischen Akzent, den Señora Cruz so wunderbar zur Geltung bringt. Hier fehlt einfach das Feuer. Doch im Grunde genommen ist das egal, denn der eigentliche Star des Films ist Johnny Depp – und darunter leidet der Film besonders.

Vom alten Cast haben es nur Kevin McNally und Geoffrey Rush in “Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten” geschafft. Kleine liebgewonnene (Lee Arenberg, Mackenzie Crook) und große bekannte (Orlando Bloom, Keira Knightley) Darsteller der alten Filme fehlen leider. So gibt es keine der üblichen Scherze auf Kosten des naiven Navy- oder dümmlichen Piraten-Duos. Diese sogenannten Running-Gags machten einen Teil der Seele der Reihe aus.

Nun präsentiert sich also Johnny Depp als omnipräsenter Captain Jack Sparrow und dominiert die Handlung. Wie üblich trunken von Rum wankt er durchs Bild, doch bereits seine Begegnung mit König George II. zeigt die Veränderung in der Charakterkonzeption. Wo Captain Sparrow zuvor durch Schneid, Glück, eine Krise Zufall und etwas Talent die Situation meistert, trumpft er nun mit einer Brillanz auf, die der Zuschauer derzeit aus “Sherlock Holmes” (2009 mit Robert Downey jr.) kennt. Captain Jack Sparrow erfasst problemlos die Gesamtsituation, arbeitet einen Plan aus und setzt diesen minutiös in die Tat um. Das wirkt einfach falsch und aufgesetzt.

Vorläufiger Höhepunkt der Eskapade findet dann im Londoner Hafen statt, in der die Queen Anne’s Revenge vor Anker liegt, das Schiff des berühmt berüchtigten Blackbeard (Ian McShane). Und auf der heuert Piratenbraut Angelica in der Sparrwo-Verkleidung eine Mannschaft an. Das ist absolut dümmlich. “Warum, wieso, weshalb?” drängen sich hier Fragen auf. Aber das wird ein Geheimnis bleiben, ebenso wie die Spanier. Die haben im Film zwar ihren Auftritt, aber weder kommt es zu einem spannenden Gefecht zur See, noch haben sie eine echte Bedeutung für die Handlung. Es scheint so, als wären die Spanier nur deswegen dabei, weil sie nun mal an der Reihe sind. Im Grund sind sie McGuffins (mehr oder weniger beliebige Objekte oder Personen, die in einem Film meist dazu dienen, die Handlung auszulösen oder voranzutreiben, ohne selbst von besonderem Interesse zu sein(1)).

Zudem ist die Rolle des Blackbeard ziemlich blass und ideenlos. Auch er ist vollkommen austauschbar. Der Auftritt Ian McShanes ist im ersten Augenblick zwar imposant, aber schnell zeigt sich, dass er nur wenig zur Handlung beiträgt. Zudem ist es auch nicht Blackbeards Präsenz die ihm die Herrschaft über die Queen Anne’s Revenge verschafft, sondern sein Zaubersäbel. Mit dem kann – dem Controller einer Videospielkonsole gleich – das Schiff gesteuert werden. Langweilig. Absolut langweilig!

So geht die Johnny-Depp-Show dann auch langweilig weiter. Captain Jack Sparrow fährt also wieder zur See, tölpelt bei den Spaniern herum, es werden einer Träne wegen Meerjungfrauen gejagt und an der Quelle der ewigen Jugend kommt es zum Finale. Alleine die Szene mit Captain Hector Barbossa und Captain Jack Sparrow – gefesselt an Bäume – zeugt von Witz und dem Charme alter Piratenfilme. Die kurz darauf folgende Akrobatikeinlage ist dagegen aberwitzig überzogen und wirkt recht lustlos inszeniert. Ebenso lustlos wie ideenlos wirkt auch die Einbindung von Sam Claflin als  Kleriker Philip.

Im Grunde dient die Figur des Philips nur dazu, um die Szenen mit den Meerjungfrauen ein wenig auszubauen. Es misslingt Mister Sam Claflin allerdings seiner Rolle Leben einzuhauchen und sich authentisch in den Cast des Films einzubinden. Er wirkt mehr wie ein Fremdkörper, eine Kunstfigur, ein offensichtlicher Katalysator, um den Handlungsstrang mit den Meerjungfrauen schnell und dramatisch voranzutreiben. Am Ende bleibt eine Figur, die ohne weiteres in einer eventuellen Fortsetzung des Reihe wiederverwertet werden könnte.

Überhaupt; die Meerjungfrauen. Das ist ein weiterer McGuffin. Kaum nachvollziehbar inszeniert, ohne echte Spannung und ohne Möglichkeit Emotionen zu den Meerjungfrauen oder der Meerjungfrau Syrena (Àstrid Bergès-Frisbey) aufzubauen. Auch Bergès-Frisbey bleibt ziemlich farblos und überzeugt mehr durch ihr Aussehen als durch ihre Schauspielkunst. Dabei bleibt sie nämlich weit unter ihren Leistungen aus “Sea Wall” (2008).

Rob Marshalls Piratenfilm (eine Produktion von Jerry Bruckheimer) ist ziemlich lieblos gestaltet und kann keine echten Emotionen vermitteln, was dem Trio Depp, Bloom und Knightley, in den drei Vorgängern, mit ihrem Beziehungsgeflecht gelang. Die Filme hatten eine persönliche Note, die dem vierten Teil der Reihe fehlt.

“Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten” wurde für 3D- und 2D-Kino produziert. Die spärliche Dreidimensionalität ist dem Szenenbild abzulesen, dominieren doch dem 3D-Kino zuträgliche dunkle Einstellungen das Bild: Nachtaufnahmen, Aufnahmen in Höhlen, Aufnahmen im Wasser bei Nacht, Aufnahmen des Nachts in Höhlen mit Wasser. Es ist eine Schande wenn Technik die Kreativität bestimmt, anstatt die Kreativität die Technik bestimmt. Aber derzeit ist ersteres im Kino sehr populär.

Unterm Strich bleibt ein mittelmäßiger Film, der einen schalen Nachgeschmack, aber keine bleibenden Eindrücke hinterlässt. Und das, obwohl sich die Handlung auf den Roman “In fremderen Gezeiten” (“On Stranger Tides”, 1988) von Tim Powers stützt, der ebenso für den World Fantasy Award und auch für den Locus Award nominiert wurde. Die Adaption dieser guten Vorlage ist ziemlich misslungen. “Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten” ist einfach unteres Mittelmaß.

Copyright © 2011 by Günther Lietz

(1) Genaue Definition auf Wikipedia.de

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Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten


Originaltitel: Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides
Produktionsland: Vereinigte Staaten (2011)
Länge: 136 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12

Regie: Rob Marshall
Drehbuch: Ted Elliott, Terry Rossio
Produktion: Jerry Bruckheimer
Musik: Hans Zimmer
Kamera: Dariusz Wolski
Schnitt: David Brenner, Michael Kahn, Wyatt Smith

Johnny Depp (Captain Jack Sparrow), Penélope Cruz (Angelica), Geoffrey Rush (Captain Hector Barbossa), Ian McShane (Blackbeard), Kevin McNally (Joshamee Gibbs), Richard Griffiths (König George II.), Stephen Graham (Scrum), Àstrid Bergès-Frisbey (Syrena), Sam Claflin (Philip)


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