Mann, Frau, Auto, Hund, Tod, Rache… Simpler und treffender kann dieser Film wahrscheinlich nicht zusammengefasst werden. Ansprüche auf eine tiefgründige und ausgefeilte Story erhebt “John Wick” erst gar nicht. Will er auch nicht, denn im Zentrum steht die Action und deren Inszenierung. Alles andere sind nur Nebenfiguren, die der Action den nötigen Auftrieb geben, um abzuheben. Und das gelingt hervorragend. Die Action ist erstklassig choreographiert und folgt dem ganzen Film einer ausgefeilten Dramatik. Die Kamera fängt die Prügel- und Ballerorgie gekonnt ein, die Szenen sind nachvollziehbar und kraftvoll, ein Schnittmassaker wird vermieden. So macht Action Spaß. Dass das möglich ist, liegt vor allem an Hauptdarsteller Keanu Reeves, der nach einem Karrieretief mit “John Wick” erneut durchstartete und zum Kultactionhelden avancierte. Denn so wie Tom Cruise, erledigt Reeves seine Stunts allesamt selbst und deswegen sind tolle Einstellungen möglich. Und auch wenn man mit dem Darsteller nicht viel anfangen kann, vor dieser…
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