Los Angeles, die Zukunft, wir schreiben das Jahr 2028 … Wait! What? Shit! Tja, bereits mit der Auswahl und der Inszenierung des Schauplatzes fangen die Probleme an. Drehbuchautor und Regisseur Drew Pearce (Schreiber unter anderem von “Iron Man 3” und “Mission Impossible 3: Rogue Nation”) inszeniert eine futuristische US-Dystopie im Jahre 2028. Das sind noch nicht einmal zehn Jahre voraus, aber die USA sind scheinbar zerfallen, es gibt Aufstände, Organe aus dem 3D-Drucker, unglaubliche medizinische Fortschritte – und das macht dieses Setting bereits unglaubwürdig. Unter anderem der Einsatz von unscharfen Monitoren. Bereits heute legen die Menschen immer mehr Wert auf hochauflösende Wiedergabe. Es ist einfach nicht mehr futuristisch, verwackelte und verwaschene Hologramme oder Projektionen zu zeigen (möglichst noch halbtransparent). Pearce hält hier – wie viele andere Filmemacher – an alten, vor Jahrzehnten etablierten Konventionen fest, die einfach nicht mehr zeitgemäß sind. Und das zeigt das nächste Grundproblem des Films auf:…
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