Oh, was ist der schön. Basierend auf dem gleichnamigen Jugendbuch von Maureen Johnson (erschienen im Arena Verlag), hat Netflix diesen Anthologieweihnachtsfilm produziert. Und Dank seiner sympathischen Darsteller ist er überaus kurzweilig. Zeitweise fühlt er sich wie die Teenagervariante von "Tatsächlich Liebe" (2003) an. Aber genauer betrachtet, kommt der Film "Tage wie diese" an keinem von beiden heran. In Bezug auf "Tatsächlich Liebe" fehlt es "Tage wie diese" an Tiefgang. Die Figuren bleiben trotz aller Sympathien weitgehend oberflächlich und es gibt keine große Fallhöhe. In dieser Netflix-Produktion wird weitgehend auf Harmonie geachtet und kein Problem ist so groß, als das es nicht simpel gelöst werden könnte. Die einzigen Höhepunkte liegen stets in der Frage, ob sich die beiden Liebenden tatsächlich bekommen. Aber das kann der Film hervorragend: Teenagerromantik transportieren. Man drückt den Liebenden einfach die Daumen, dass alles gut ausgeht und sie sich finden. Um dann, wenn es soweit ist, berührt…
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