Seit einigen Jahren regnet es regelrecht Superheldenfilme vom Kinohimmel. “X-Men: Zukunft ist Vergangenheit”, von Regisseur und Produzent Bryan Singer, gehört zu diesem warmen Schauer. Obwohl die X-Men zwar zum bunten Marvel-Universum zählen, sind sie übrigens kein Bestandteil des MCU (Marvel Cinematic Universe), wie zum Beispiel “Iron Man”, “Captain America” oder auch “Marvel’s The Avengers”. Das MCU wird von den Marvel Studios produziert, die X-Men-Filme von 20th Century Fox. Und die Filme bedienen sich zwar bei den Comics, bilden aber stets ein ganz eigene Universum. So wie die unterschiedlichen Comicreihen ebenfalls immer wieder neue Universen bilden, die nicht immer unbedingt aufeinander Rücksicht nehmen. Amerikanische Superheldencomis waren schon immer eine Collage und die dazugehörigen Filme bilden keine Ausnahme. Obwohl Marvel, wird es also keine Figuren der Marvel Studios geben und die X-Men-Filme nehmen keine Rücksicht auf Ereignisse, die in “Thor – The Dark Kingdom” oder “The Return of the First Avenger” stattgefunden haben. Das vorne weg zum Verständnis.

Mit “X-Men: Zukunft ist Vergangenheit” liefert Singer seinen nun dritten X-Men-Film als Regisseur ab. Bereits mit “X-Men” und “X-Men 2” stellte er die Hollywoodstudios zufrieden und konnte Erfahrungen im Bereich der Superheldenfilme sammeln. Bei “X-Men: Erste Entscheidung” war er dagegen nur als Produzent zugange. Letzterer Film ist sozusagen auch das Vorspiel zu “X-Men: Zukunft ist Vergangenheit” – und eindeutig der bessere Film.

Geschichtlich gesehen spielt der neuste X-Men-Streifen im Jahre 2023, also in der nahen Zukunft. Diese sieht allerdings ziemlich düster aus, denn zwischen Mensch und Mutant kam es zu einem Krieg, die Welt ist ein einziges Schlachtfeld. Gigantische Roboter, sogenannte Sentinels, machen erfolgreich Jagd auf die Mutanten und löschen diese langsam aber sicher aus. Eine kleine Truppe von Widerständlern wehrt sich verbissen gegen die Sentinels. Dabei machen sie sich Shadowcats Fähigkeit zur eigen, den Geist einer Person in die Vergangenheit schicken zu können. Professor X (gespielt von Patrick Stewart) und Magneto (gespielt von Ian McKellen) entwickeln darauf basierend einen Plan, der den Verlauf der Geschichte ändern soll: Shadowcat (gespielt von Ellen Page) soll den Geist eines der Mutanten ins Jahr 1973 zurückschicken, damit dieser das initiale Ereignis verhindern kann, dass zum Bau der Sentinels und der Jagd auf die Mutanten führte.

Der Einstieg klingt erst einmal ganz gut. Die düstere und dunkel inszenierte Dystopie des Jahres 2023 kommt schön bildgewaltig daher und kann einem richtig Angst machen. Die sofort am Anfang einsetzenden Actionszenen sind zwar keine Überraschung, aber solides Handwerk. Das kann Bryan Singer gut und lässt erahnen, dass hier kein Actionfeuerwerk abgebrannt wird. Trotz allem ist der Anfang ziemlich stark inszeniert und es klingt vernünftig, das ausgerechnet Wolverine (gespielt von Hugh Jackman) in die Vergangenheit soll. Immerhin ist er der Einzige, der solch eine Gedankenreise überstehen würde.

Aber beschäftigen wir uns kurz noch etwas mehr mit dem Einstieg. Die Handlung basiert weitgehend auf den Comics “Days of Future Past” (so auch der Originalfilmtitel) aus dem Jahr 1981 (“Uncanny X-Men”, Ausgaben #141–142). Dort ist es Kitty Pride die in die Vergangenheit geschickt wird – und zwar zurück in die 1980er. Die Comics liefern also nur den Überbau, an den sich grob gehalten wird. Auch andere Comics dienen als Inspiration für “X-Men: Zukunft ist Vergangenheit” und erklären somit Bolivar Trask, das Design der Sentinels und auch Professor X’ Selbstzweifel und Verhältnis zu Magneto. Rückblickend ist die Geschichte aus den Comics (“Days of Future Past”) jedoch die bessere.

Der Anfang des Films ist auch dahingehend spannend, weil der gute Professor im Rollstuhl sitzt. Für Zuschauer die “X-Men 3: Der letzte Widerstand” gesehen haben, sicherlich ein zweifaches Rätsel. Eilige Kinobesucher werden noch in Erinnerung haben, dass Xavier im Verlauf des Films getötet wird. Warum lebt er also wieder? Geduldige Zuschauer kennen dagegen den Epilog, der dem Abspann folgte. Dort wird kurz angerissen, das der Professor seinen Verstand in den Körper eines Komapatienten transferiert (der wohl sein Zwillingsbruder ist, beziehungsweise war). Warum also sitzt der “neue” Körper ebenfalls im Rollstuhl? Diese beiden Dinge hätte netterweise doch erklärt werden können.

Davon ab, haben wir gleichzeitig auch ein beliebtes Element in der fantastischen Zeitreiseerzählung: Ein singuläres Ereignis ist Schuld an schlimmen Dingen: „Korrigiere nur diese eine Sache und die ganze Welt wird sich verändern“. Das vereinfacht natürlich die Handlung eines Films immens. Aber mal ernsthaft, das ist kaum plausibel und fällt deswegen stark auf, weil “X-Men: Zukunft ist Vergangenheit” weitere Schwächen hat. Und irgendwann summiert sich halt alles auf. Doch weiter.

Wolverine gelangt in das Jahr 1973. Hier soll er Professor X (jetzt gespielt von James McAvoy) und Magneto (nun Michael Fassbender gespielt) finden, um Mystique (gespielt von Jennifer Lawrence) aufzuhalten. Diese plant nämlich Bolivar Trask (gespielt von Peter Dinklage) zu töten, den Erfinder der Sentinels – was schlussendlich überhaupt deren Bau und Einsatz möglich machte. Es ist für Wolverine zwar kein Problem sämtliche Beteiligten zu finden, aber der Umgang mit Professor X und Magneto erweist sich als problematisch, trotz der Hilfe von Beast (dargestellt von Nicholas Hoult). Kein Wunder, dass in der Vergangenheit fast alles schief geht. Währenddessen spitzt sich auch in der Zukunft die Situation dramatisch zu. Sollte Wolverine scheitern, sind die X-Men Geschichte. Das fasst so grob die restliche Handlung des Films zusammen.

Was beim Übergang zwischen Zukunft und Vergangenheit auffällt, sind die grandiosen Kontraste in der Farbe. Während die Zukunft dunkel und düster gestaltet wurde, sind die 1970er hell und lebensfroh. Kulisse und Kostüme sind weitgehend grandios umgesetzt. Und der liebe Wolverine muss sich hier erst einmal kurz neu orientieren. Schlussendlich steckt sein zukünftiger Geist in seinem “alten” Körper. Und zu diesem Zeitpunkt besaß Wolverine noch kein mit Adamantium umhülltes Skelett. Das ergibt natürlich ziemlich viele Möglichkeiten, diesen Umstand dramatisch in die Geschichte einzubauen. Das passiert leider kaum, nur manchmal in Bezug auf seine Klingen. Auch die Möglichkeiten der Zeitreise bleiben weit hinter sämtlichen Erwartungen zurück. Die 1970er finden eher im Hintergrund statt, wenn es auch eine nette Idee ist, einige Sequenzen in Super-8-Film darzustellen, so als würden Touristen und Medien die Mutanten in Aktion filmen. Aber eigentlich hätten es auch die 1980er oder sogar -90er sein können. So wirklich wichtig ist das eigentlich nicht.

In Anbetracht der Personalie Bolivar Trask ist das eigentlich sogar störend. Zwar handelt es sich bei den Sentinels um futuristische Kampfroboter, aber vom Design und der Technik her, wirken sie einfach zu futuristisch. Dreißig, vierzig Jahre später, dürfte die Welt mit dieser wissenschaftlichen Basis anders aussehen, als in den X-Men-Filmen bisher dargestellt. Besonders Trasks kleiner Mutantendetektor wirkt zu futuristisch und könnte in dieser Form ein Ausrüstungsgegenstand sein, wie er an Bord der Enterprise zu finden ist (“Star Trek” (2009)). Allgemein gibt es auch außerhalb der Filmwelt einige zeitliche Probleme (zu moderne Flugzeuge, Helme oder auch ein Stadion mit falschem Spielfeld), die sich aber verschmerzen lassen. Bei so vielen Details kann schnell einmal etwas durchrutschen oder ist gar nicht erst anders zu gestalten. Bei der Musik sieht die Sache anders aus, denn da hätte ein Mitarbeiter einfach nur die Charts kontrollieren müssen. Der Film spielt weitgehend im Januar des Jahres 1973. „Hello Hooray“ von Alice Cooper (eingespielter Sound) und “The Dark Side Of The Moon” von Pink Floyd (Fan-T-Shirt in der Küchenszene) erschienen nämlich später im Jahr. Der tragbare Kassettenspieler von Quicksilver dagegen erst 1979. Diese Kleinigkeiten sind für sich genommen trivial, zeigen aber ebenfalls, wie einfallslos Bryan Singer mit den Möglichkeiten einer Zeitreise umgeht.

Weitaus störender ist diese Einfallslosigkeit in der Geschichte und beim Aufbau der Figuren. Die sind im Grunde genommen alle ziemlich dämlich. Das trifft vor allem auf Magneto und Mystique zu, die gerade ihrer Klugheit wegen doch eine Gefahr darstellen sollten. Eigentlich ist es ihr erklärtes Ziel, die Mutanten vor den Menschen und deren aus Angst geborenen Hass zu bekämpfen. Und was machen Magneto und Mystique die ganze Zeit über? Genau! Sie spielen ihren politischen Widersachern am laufenden Band in die Hände. Das ist einfach nur dumm. Denn das passiert nur, um künstlich Spannung zu erzeugen, anstatt einen klugen und glaubhaften Plot aufzuziehen. Gleichzeitig ist es für Kenner der X-Men-Filme nervig, dass Magneto immer wieder versucht Mystique abzuservieren und diese nichts daraus lernt. Manche Stilelemente sind irgendwann einfach überstrapaziert.

Ebenso ärgerlich wie die löchrige Charakterzeichnung und Handlung, ist die wenige Zeit die den Darstellern eingeräumt wird. Das gilt für die Hauptdarsteller ebenso, wie für die Nebendarsteller. Letztere werden oftmals motivationsarm eingebaut, einige bleiben gar namenlos. Gut für den, der die Mutanten anhand der Comics halbwegs zuordnen kann. Schlussendlich nehmen die Nebenfiguren den Hauptdarstellern die Zeit weg.

Und diese könnten etwas mehr Zeit gut gebrauchen, um mehr an Profil zu bekommen. Daran mangelt es etwas. Doch Dank starker Schauspieler bleibt trotzdem eine eindrucksvolle Leistung. Einzig Jennifer Lawrence fällt hier ab und hinterlässt einen gelangweilten Eindruck. Abseits der Actionszenen hat Mystique somit kaum etwas zu bieten. Vor allem keine klugen Dialoge und Handlungen. Das ist besonders in normalerweise sehr emotionalen Augenblicken hart.

Etwas mehr Zeit hätte man sicherlich auch Peter Dinklage einräumen kommen. Seine Rolle des Bolivar Trask kommt einfach zu kurz. Dabei ist Dinklage aktuell durch die HBO-TV-Serie “Game of Thrones” groß im Geschäft, kommt in “X-Men: Zukunft ist Vergangenheit” aber viel zu kurz. Er hat gar keine Zeit sich zu profilieren. Es kommt der Verdacht auf, dass Regisseur Bryan Singer auf die Popularität seines Darstellers setzt. Das ist ziemlich Schade. Für Comicleser ist es vielleicht noch spannend zu wissen, das Bolivar Trask im Vergleich zu anderen Figuren visuell zwischen 180 bis 190 Zentimeter groß scheint, Marvel ihn in seinem Wiki mit knapp 178 Zentimetern angibt und Peter Hayden Dinklage “nur” geballte 135 Zentimeter erreicht. Das ist eine ziemlich tolle Personalentscheidung und es bleibt abzuwarten, ob Marvelzeichner entsprechend reagieren und Bolivar Trask an Dinklage ausrichten – falls die Figur denn nochmals in einem Comic erscheint. Jedenfalls geschah das derart schon bei Hugh Jackman (Wolverine).

Allgemein ist es aber schwer, über die Figuren im Film großartige Worte zu verlieren. Sie bleiben weitgehend blass und eindimensional, was weniger an den großartigen Darstellern, sondern an der fehlenden Zeit liegt. Einzig Hugh Jackman als Wolverine ist ziemlich präsent und darf tatsächlich schauspielern. Was er im Rahmen seiner Möglichkeiten auch ausnutzt. Wohltuend ist dabei, das er viel lockerer ist, als in den beiden unsäglichen Solo-Wolverine-Streifen. Dort war man offensichtlich bemüht die Figur des Logan (also Wolverine) düster zu gestalten, um sich an den dunklen und ernsthafteren DC-Comic-Verfilmungen zu orientieren. Bryan Singer gibt Wolverine allerdings wieder etwas Humor zurück, was die Figur sympathischer und den Film ansehnlicher macht.

Und letzteres ist der Film auf jeden Fall. Trotz harscher Kritik und etlichen Mängeln, weiß “X-Men: Zukunft ist Vergangenheit” zu unterhalten. Dafür Sorgen immer wieder mal richtig gute Augenblicke. Vor allem die Sequenzen mit Quicksilver (gespielt von Evan Peters) und die Anspielung auf dessen Vater, sind grandios. Peters bekommt zudem auch die beste Actionszene spendiert. Diese Szene alleine zieht den Film aus der Mittelmäßigkeit heraus. Es hätte mehr solcher Knaller gebraucht. Aber schlussendlich stellt sich dadurch die Frage, warum Wolverine diesen coolen Charakter mit dieser unglaublichen Fähigkeit nicht einfach mitnimmt? Quicksilver ist eindeutig schneller als jede Kugel und wahrscheinlich auch schneller, als Professor X oder Magneto denken können. Das ist eine weitere Schwachstelle im Film, dass dieser Charakter den Platz einer Nebenfigur einnimmt. Aber das ist leider so, dass es zu viele Figuren und Mutanten mit zu wenig Spielzeit gibt. Zudem ist das Ende des Films einfach schlecht und richtet sich oberflächlich an die typisch amerikanische Familienunterhaltung. Etwas tiefer gesehen entwertet das Ende sogar einige der Figuren und lässt ein paar spannende Fragen unbeantwortet. Wer den Abspann aussitzt, bekommt übrigens einen weiteren Epilog zu sehen, der auf einen der nächsten Filme neugierig macht.

Die Vernetzung von “X-Men: Zukunft ist Vergangenheit” zu anderen Filmen der Reihe, ist übrigens sehr gut. Es gibt mehrere Referenzen auf die vorangegangenen X-Men-Filme, ohne das der Zuschauer diese aber wirklich kennen müsste. Sie bereichern das Schauen aber ungemein. Das ist vor allem bei der Figur des Major Bill Stryker (Josh Helman) der Fall, der in früheren Filmen als General Stryker unterwegs war. Im aktuellen Film ist Stryker nämlich – mal wieder – an prominenter Stelle zu finden.

Optisch gehört “X-Men: Zukunft ist Vergangenheit” zu den Schwergewichten Hollywoods. Hier wird einiges aufgefahren, wenn auch Singer nicht zu sehr abhebt und actionmäßig eher dem Bodenpersonal zuzuordnen ist, im Gegensatz zu Leuten wie Michael Bay. Aber dafür ist alles sehr solide und wirkt, innerhalb des Filmuniversums, nicht zu unglaubwürdig. Dazu gehören auch die 3D-Sequenzen. Diese sind sehr unaufdringlich und stimmig in den Film eingepflegt. Das macht richtig Laune. Zudem ist der Film auch zweidimensional toll anzuschauen. Sound und Soundtrack tragen ihr übriges dazu bei, dass “X-Men: Zukunft ist Vergangenheit” eine spaßige Angelegenheit ist. Auch an der deutschen Synchronisation ist wenig auszusetzen.

Ein wenig mehr Screentime für die Hauptdarsteller, ein paar Sätze als Erklärung für Professor X und die scheinbar zu moderne Technik in den 1970ern, ein wenig klügere Antagonisten und etwas weniger Symbolismus im Finale – “X-Men: Zukunft ist Vergangenheit” wäre ein Topfilm geworden. So gibt es für den Zuschauer aber dennoch solide Unterhaltung. Ein Bryan-Singer-Film eben.

Für Fans sei noch darauf hingewiesen, dass der Film um zirka zehn Minuten gekürzt wurde. Normalerweise gab es eine kleine Story um die Mutantin Rogue (gespielt von Anna Paquin), die in anderen X-Men-Filmen ziemlich präsent war. Diesmal fiel ihre Rolle (bis auf wenige Sekunden) der Schere zum Opfer. Als Begründung wird von Drehbuchautor Simon Kinberg angeführt, dieser Storyabschnitt sei dem Film im Ganzen nicht dienlich gewesen. Wie eigentlich zu erwarten, soll die Rogue-Nebenhandlung aber auf die Blur-ray-Versionen von “X-Men: Zukunft ist Vergangenheit” kommen. Ob nur als Bonusmaterial oder alternative Fassung des Films, das bleibt abzuwarten.

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X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

Originaltitel: X-Men: Days of Future Past (USA 2014)
Originalsprache: Englisch
Länge: 131 Minuten
FSK: ab 12 Jahre

Regie: Bryan Singer
Drehbuch: Simon Kinberg (Drehbuch und Story), Matthew Vaughn (Story), Jane Goldman (Story)
Produktion: Simon Kinberg, Hutch Parker, Lauren Shuler Donner, Bryan Singer
Musik: John Ottman
Kamera: Newton Thomas Sigel
Schnitt: John Ottman

Besetzung: James McAvoy (Professor Charles Xavier), Michael Fassbender (Erik Lehnsherr/Magneto), Hugh Jackman (Logan/Wolverine), Jennifer Lawrence (Raven Darkholme/Mystique), Nicholas Hoult (Dr. Hank McCoy/Beast), Patrick Stewart (älterer Professor Charles Xavier), Ian McKellen (älterer Erik Lehnsherr), Evan Peters (Pietro Maximoff/Quicksilver), Ellen Page (Kitty Pryde/Shadowcat), Peter Dinklage (Bolivar Trask)

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