Besprechungen

Horror Cinema. Die besten Gruselfilme aller Zeiten

In zehn Kapiteln, die sich an prominenten Sujets orientieren, werden das Genre Horrorfilm und in einem zweiten Teil 50 historisch relevante Horrorfilme vorgestellt. Während das Bildmaterial auch in seiner Wiedergabequalität über die gesamte Distanz überzeugen kann, bleiben zumindest die Autoren des ersten Teils an der Oberfläche, referieren oft kaum mehr als Filmtitel und verbreiten Allgemeinplätze. Die deutsche Fassung fasst frühere Verlagstitel zwischen zwei Deckeln neu zusammen. Inhaltliche Fehler der Erstausgabe wurden korrigiert, ältere Texte aktualisiert, und der sensationell günstige Kaufpreis versöhnt zusätzlich mit den genannten Mängeln. (mehr …)
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Abenteuer

Kong: Skull Island

Auf einer unerforschten Insel stoßen Forscher und Soldaten auf Urzeit-Monster, die ihre Reihen rasant lichten. Eigentlich auf ihrer Seite ist Kong, ein 30 Meter großer Affe, den ein verbitterter Militär jedoch verantwortlich für das Expeditionsdebakel macht, weshalb er ihn unbedingt töten will … - Die dürre Story ist nur grobe Leitlinie für eine reine Effektschau, die immerhin beeindruckt, während gelangweilte, für das Geschehen nachrangige Darsteller in Klischee-Rollen schlüpfen und der Regisseur seiner Liebe für MTV- und Computergame-Dramatik frönt: Wer denken kann (oder will), sollte diesen Film meiden! (mehr …)
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Nymph – Mysteriös. Verführerisch. Tödlich

Hübsche junge Menschen im serbischen Sommerurlaub geraten erst an einen Killer und dann an eine menschenfressende Meerjungfrau, die beide für Schrecken und Gruppenschwund sorgen … - Leidlich kompetent in Szene gesetzter Horror, der irreparable Schäden durch sein holpriges Abklatsch-Drehbuch, eine elend in die Länge gezogenen Ersthälfte, minderwertige CGI-Effekte und die lausigen Maske der Kreatur erleidet: nie ein Muss und auch als Kann schnell vergessen. (mehr …)
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Allgemein

The Night Watchmen – Let’s Go Kill Some Dead People!

Die Leiche eines in Rumänien verstorbenen Star-Clowns wird in die USA überführt und landet versehentlich in einem Bürogebäude, wo sich dem als Vampir auferstehenden Possenreißer vier dämliche Nachtwächter und eine hartgesottene Journalistin in den Weg stellen … - Gründlich misslungene Mischung aus Splatter-Horror und Komödie. Die Witze zünden nicht, die Darsteller scheinen jederzeit zu improvisieren, die Effekte sind billig, nur der Soundtrack ist - allerdings unfreiwillig - grausig: absolute Zeitverschwendung! (mehr …)
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Besprechungen

Boogeyman 2 – Wenn die Nacht dein Feind wird

Ein mörderisches Schattenwesen sät Entsetzen und Tod unter den Patienten einer Nervenklinik. Sie werden isoliert und suchen nach Wegen, ihrem Verfolger zu entkommen, bevor er sie endgültig niedergemetzelt hat ... - Quasi-Fortsetzung eines leidlich erfolgreichen Horrorfilms, der nach Abwechslung versprechendem Beginn rasch auf die ausgefahrenen Geleise des Teenie-Splatters einbiegt und sich in den üblichen, detailliert illustrierten Schnetzeleien ergeht: für Vielseher, die dankbar die immerhin professionelle Machart registrieren dürften. (mehr …)
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Die Vergessenen

Eine verzweifelte Mutter, die nicht nur ihren Sohn verlor, sondern auch feststellen musste, dass die Erinnerung an seine Existenz aus der Welt gelöscht wurde, kommt einem unglaublichen Komplott auf die Spur. Dieses Wissen ist gefährlich, denn die Verschwörer jagen sie erbarmungslos ... - Mystery-Thriller der gediegenen, weil spannend erzählten, gut gespielten und sorgfältig in Szene gesetzten Art; wie so oft kann das Rätsel mit seiner Lösung nicht mithalten, die immerhin ‚glaubwürdig‘ und ohne Action-Gewitter und tricktechnischen Overkill geleistet wird: ein kleiner, feiner, etwas zu Unrecht unterschätzter Genre-Film. (mehr …)
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The Darkness – Evil Comes Home

Ohne Wissen seiner Familie klaubt der autistische Mike Taylor in einer Höhle hübsch verzierte Steine auf. Damit bricht er einen Bann und öffnet ein Portal, hinter dem fünf fremddimensionale Dämonen lauern, die erst die Taylors terrorisieren und dann zur Welteroberung schreiten … - Auf handwerklich solidem Niveau wird allzu Bekanntes wiedergekäut, bis im Finale der blanke Unfug regiert: Gute Schauspieler werden verheizt, und ein begabter Regisseur erlebt mit diesem soften bzw. lahmen Grusel eine Bauchlandung. (mehr …)
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Abenteuer

Sphere – Die Gedanken des Bösen [Romanvorlage zum Kinofilm]

Auf dem Grund der Tiefsee wird ein außerirdisches Raumschiff entdeckt. Eine Forschergruppe, die an Bord geht, wird nicht nur mit einer fremdartigen Technik, sondern auch mit diversen Schrecknissen konfrontiert, die sich als materialisierter Seelenballast entpuppen ... – Science Fiction aus der Feder eines Bestsellerautors, den Grenzen des Genre-Gettos deshalb scheinbar enthoben aber letztlich doch seinen Regeln gehorchend; eher routiniert als spannend und ganz sicher nicht innovativ. (mehr …)
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Besprechungen

Don’t Knock Twice

Der mutwillig geweckte Geist einer zu Lebzeiten drangsalierten Frau nutzt die Gelegenheit zur Rache. Die Flucht in ein weit entferntes Landhaus sorgt nicht für Frieden, sondern bietet dem Phantom die ideale Gelegenheit, sich zunehmend gewalttätiger in Szene zu setzen … - Altmodische Geistergeschichte, die nicht subtil sondern spukdeutlich erzählt wird und an entsprechenden Effekten nicht spart; dank der guten Besetzung trotz deutlicher Drehbuchschwächen im letzten Drittel leidlich unterhaltsam sowie Kandidat für eine (schon angekündigte) Fortsetzung. (mehr …)
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Besprechungen

Neun im Fadenkreuz [Buchvorlage zum Kinofilm]

Ein mörderischer Scharfschütze sorgt für Angst und Schrecken. Während die Zahl der Opfer steigt, versucht die Polizei ihm Einhalt zu gebieten ... - Was als Plot ungemein simpel klingt, erweist sich als spannender Krimi des Subgenres „police procedural“; die sonst oft als rasante Hetzjagd inszenierte Suche nach dem Killer wird realitätsnah als mühsame, lange erfolglose Fahndung geschildert, die dank professioneller Arbeit zum Erfolg führt. Im Mittelpunkt steht dabei nicht der Täter; wichtiger sind dem Verfasser die Opfer. (mehr …)
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