Abenteuer

Hop – Osterhase oder Superstar?

Recht kurzweilige Kinderunterhaltung, allerdings mit Erklärungsbedarf. Einige Sachen die in den Raum gestellt werden, sollten sich nicht ins Kinderwissen einbrennen. Unter anderem sollte klargestellt werden, dass die Osterinseln *nicht* die Heimat des Osterhasens sind und mit Ostern nur gemein haben, dass sie an Ostern entdeckt wurden. Die Story ist ziemlich simpel. Man nehme eine x-beliebige Santa-Claus-Story und ersetzt den Weihnachtsmann durch den Osterhasen. Wenig originell, aber ... leider kein "aber". Es ist wenig originell. Für Kinder kann das trotzdem klappen, die haben noch nicht alles gesehen. Tricktechnisch gibt es nichts zu meckern, die Sory ist unterm Tannenbaum geklaut und einige der Scherze sind sogar lustig. Jedoch, es mangelt dem Film an Fingerspitzengefühl und an Timing. Mit etwas mehr Biss, hätte es auch für Erwachsene spaßig werden können. Mit etwas weniger Biss, wäre es richtig kindgrecht. So mogelt sich der Film storytechnisch durch die Ostertage und ist wie ein Osterei, dass…
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Your Name. – Gestern, heute und für immer

Was als eine gewöhnliche Körpertauschkomödie mit Erwachsenwerdenmotiven beginnt, wandelt sich sehr schnell zu einer wunderbaren und faszinierenden Erzählung, die mit einer dramatischen überraschenden Wendung daherkommt (also Body-Switch meets Coming of Age with a Twist). Das Ganze wird dabei sympathisch und berührend erzählt, fasziniert ab der ersten Sekunde. Dabei beginnt die Geschichte sehr simpel: Die Teenager Mitsuha und Taki (sie lebt auf dem Land sehr traditionell, er lebt in der Stadt sehr modern) wünschen sich manchmal, ein doch anderes Leben zu führen. Dieser Wunsch erfüllt sich tatsächlich – jedenfalls zeitweise. Mehrmals die Woche tauschen beide die Körper, wacht ihr Verstand im jeweils Anderen auf. Allerdings, stets verblassen die Erinnerungen zügig, wie die Überreste eines Traum. Doch beide arrangieren sich mit den Umständen, schreiben sich Notizen über die wichtigen Dinge, lernen voneinander und auch übereinander. Beide Charaktere sind dabei recht unterschiedlich, ergänzen sich aber und so können sich Mitsuha und Taki gegenseitig…
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Kurzkritik: A Royal Winter

Die junge Anwältin Maggie steht kurz davor bei einer großen Anwaltskanzlei angestellt zu werden, da wird sie von ihrer Freundin Sarah überredet Urlaub zu machen. Also fliegen beiden in eine kleine Monarchie, wo Maggie zufällig dem jungen und als Playboy verschrienen Prinzen Adrian begegnet. Anfangs weiß Maggie natürlich nichts von der königlichen Herkunft. Und Adrian ist im Stress, denn er steht kurz vor seiner Krönung zum Kö Tja, das ist die übliche Weihnachtsliebesgeschichte nach US-Vorbild. Nimmt man all die Fantasie-Monarchien des romantischen Weihnachtsfilms zusammen, kommt wohl ein ganz neues Europa hervor. Hier findet sich also nichts Neues, allerdings besitzt der Film einen anziehenden Charme. Das liegt natürlich daran, dass die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern stimmt, aber auch die Konstellation dieser beiden Figuren und ihre Probleme, sind ziemlich spannend in Szene gesetzt. Im Grunde genommen sind beide liebenswürdig und möchten sich gerne für andere einbringen, aber ihr Umfeld hat ganz…
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Kurzkritik: Christmas with a View

Nach der Pleite ihres eigenen Restaurants, arbeitet Clara in einem Ski Resort in den Thunder Mountains. Unverhofft wird Starkoch und TV-Promi Shane Roarke ihr neuer Chef. Ist er ein Koch zum Verlieben? Zudem arbeitet Clara an einem Neustart ihrer Karriere, da würde die Liebe doch im Weg stehen, oder? "Christmas with a View" ist ein netter romantischer Liebesfilme, der in einer malerischen Umgebung spielt und den ein oder anderen humorvollen Einfall hat, im Wesentlichen aber durch seine Heimeligkeit besticht und schön schnulzig ist. Kein Wunder, basiert er doch auf dem Liebesschnulzenroman "The Maverick's Christmas Homecoming", geschrieben von der Liebesschnulzenromanautorin Teresa Southwick. Tiefgang darf hier niemand erwarten, dafür gibt es aber die gewohnte und erhoffte Kost: Romantik, Liebe, etwas Humor, etwas Drama und garantiert ein Happy End. Ansonsten sei noch zu vermerken, dass Weihnachten hier zu keinem Zeitpunkt wirklich im Mittelpunkt steht. Neben den schönen Menschen in einer schönen Landschaft, gibt…
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Santa & Co. – Wer rettet Weihnachten?

Hoppla, was für ein schicker Weihnachtsfilm schneit denn da ins Haus? Aus Frankreich? Kann der überhaupt gut sein? Und ob! Im Grunde genommen ist es die ganz klassische Ausgangslage: Santa Claus hat Probleme und ein paar Leute helfen ihm, um Weihnachten zu retten. Das ist hier keineswegs anders, aber sehr witzig umgesetzt. Vor allem die Idee mit den Elfen ist unheimlich adrett. Die werden krank und Santa muss los, um Vitamin C zu besorgen. Allerdings: Bis auf seine weihnachtlichen Geschenkübergaben hat Santa keine Ahnung davon, wie es bei den Menschen zugeht. Da sind Verwicklungen vorprogrammiert, denn der liebe Santa ist zudem naiv ehrlich und hat sich ein großes Stück seiner Kindlichkeit bewahrt. Glücklicherweise trifft er in Paris auf eine typische kleine Familie, die ihn nach Leibeskräften zu unterstützen versucht. Und das wird sehr witzig und charmant umgesetzt. Der europäische Film, und vor allem der französische, hat seinen ganz eigenen Witz.…
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Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel

Der Herrscher über die Weihnachtswelt Waldemar Wilhelm Wichteltod verlangt von seinen Weihnachtsmännern, keine Geschenke mehr zu verteilen. Die Menschen sollen gefälligst dafür bezahlen, der Rubel sollen rollen. Wer sich gegen Wichteltod stellt, dem wird übel mitgespielt. So geht es dann schlussendlich auch dem letzten Weihnachtsmann, Niklas Julebukk. Mit zwei Kobolden und zwei Engeln gelingt es ihm im letzten Augenblick zu fliehen, doch die Häscher sind ihm auf der Spur. Zu allem Unglück stürzt Julebukk dann noch auf die Erde ab. Hier lernt er Ben kennen, dessen Familie gerade eine schwere Zeit mitmacht und deswegen aus München wegzog. Das neue Umfeld ist für Ben ungewohnt und er hat noch keine Freunde gefunden, da kommt ihm der Weihnachtsmann gerade recht. Die beiden Freunden sich an und Ben beschließt Julebukk zu helfen. Dazu bezieht er schon bald seine Klassenkameradin Charlotte ein, bei der gerade auch vieles schief läuft. Die Freundschaft zu Julebukk wird…
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Kurzkritik: A Christmas Prince: The Royal Wedding

2018 findet der charmante romantische Weihnachtsliebesfilm "A Christmas Prince" seine natürliche Fortsetzung, denn schlussendlich wollen Amber und Richard sich an Weihnachten das Jawort geben. Allerdings findet sich Amber mit dem königlichen Hof, der Hof mit ihr und die Bevölkerung mit den Königlichen kaum  Wie denn auch, denn die Figur der Amber wurde von der emanzipierten Journalistin die eine Karriere verfolgt, zum kleinen Prinzesschen degradiert, das offenbar nur zwei Gemütszustände kennt: Überraschung und unterdrückten Ärger. Obwohl Amber bereits ein Jahr mit Richard zusammen ist, scheint am Königshof für sie alles neu zu sein. Ihr lockerer Daddy zeigt den Royals zudem, wie man richtig lebt und locker ist. Es gibt den überkandidelten Hochzeitsplaner. Und natürlich einen Bösewicht, der mit seinem Laptop von zuhause aus Milliarden verschiebt und das Land nebenbei mal ruiniert. Überführt wird er dann von einem Kind, das problemlos jedes Sicherheitssystem hackt, sozusagen die Little Miss Robot. Und wie schüttelt…
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Kurzkritik: A Christmas Prince

Die junge und aufstrebende Journalistin Amber wird von ihrer Redaktion nach Aldovien geschickt, um dort an einer Pressekonferenz teilzunehmen. Denn nach dem Tod des Königs soll Prinz Richard den Thron übernehmen, der allerdings als Playboy verschrien ist. Bevor sich Amber versieht, wird sie versehentlich zur neuen Hauslehrerin von Richards kleiner Schwester Emily. Sie beschließt im geheimen zu recherchieren und so an eine große Story zu kommen, doch der vermeintliche Playboy erweist sich schnell als Traumprinz, dessen Krönung gar nicht so sicher Der Film ist eine sehr charmante Rom Com, die alles bietet, was das Herz begehrt. Die Darsteller sind allesamt sehr sympathisch und harmonisieren gut miteinander. Zudem gibt es auch eine kleine Spannungskurve und der Film schafft es, obwohl recht vorhersehbar, tatsächlich mit der ein oder anderen Überraschung daherzukommen. Das der Film eine doch recht kleine Produktion ist und keinen großen Stab aufweist, um Beispielsweise eine Schar an Bediensteten zu…
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Solo: A Star Wars Story

Han Solo dürfte wohl eine der bekanntesten Figuren des Star-Wars-Universums sein und für Filmkennern allgemein ein Begriff. Unvergessen Harrison Fords Darstellung in Episode IV, V und VI. Immer wieder brachte Han Solo kleine Anekdoten hervor und untermauerte damit seinen Mythos als größter Schurke der Galaxie, mit dem Herz am rechten Fleck, der zudem eine starke persönliche Wandlung mitmacht. Mit "Solo: A Star Wars Story" werden diese kleinen Anekdoten aufgegriffen und zu einem eigenen Film verarbeitet, der den Werdegang Han Solos zeigt, seine jungen Jahre. Die Entstehung des Films, die Produktion, die Dreharbeiten und auch die Besetzung waren und sind oft genug Themen, die kontrovers diskutiert werden. Unterm Strich war Disney mit dem Einspielergebnis dermaßen unzufrieden, das weitere Einzelfilme zu anderen Helden erst einmal aufs Eis gelegt wurden. Und um ehrlich zu sein, das schlechte Ergebnis ist mehr als verdient. Denn immerhin hat man sich hier sehr viel Mühe gegeben, den…
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Kurzkritik: Die Weihnachtskarte (Christmas Inheritance)

Ellen ist die Tochter eines Selfmademillionärs, der aus der Kleinstadt Snowfalls stammt. Ellen hat zwar ihr Herz am rechten Fleck, aber die Bodenhaftung und den Bezug zur Bürgerlichkeit verloren. Also schickt sie ihr Vater inkognito und ohne Kreditkarten in die alte Heimat, um seinem alten Freund einen Brief zu übergeben. Ziel dieser Reise ist außerdem, dass Ellen zu sich und ihren Wurzeln findet, um später das Familiengeschäft übernehmen zu kö Natürlich geht vieles schief und es kommt zu allerlei lustigen Situationen, wenn das Großstadtkind in die Kleinstadt kommt. Und dort natürlich auf einen heißen Kerl trifft, der nichts von ihrer wahren Identität ahnt. Das ist alles sehr lustig in Szene gesetzt und bietet auch eine gute Portion Romantik. Vor allem die Australierin Eliza Taylor als Ellen weiß zu gefallen und ist überaus sympathisch. Der Film plätschert gemütlich vor sich hin, lädt zum Schmunzeln und kuscheln ein. Bedeutet halt auch, dass…
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