Allgemein

Kurzkritik: A Christmas Prince

Die junge und aufstrebende Journalistin Amber wird von ihrer Redaktion nach Aldovien geschickt, um dort an einer Pressekonferenz teilzunehmen. Denn nach dem Tod des Königs soll Prinz Richard den Thron übernehmen, der allerdings als Playboy verschrien ist. Bevor sich Amber versieht, wird sie versehentlich zur neuen Hauslehrerin von Richards kleiner Schwester Emily. Sie beschließt im geheimen zu recherchieren und so an eine große Story zu kommen, doch der vermeintliche Playboy erweist sich schnell als Traumprinz, dessen Krönung gar nicht so sicher Der Film ist eine sehr charmante Rom Com, die alles bietet, was das Herz begehrt. Die Darsteller sind allesamt sehr sympathisch und harmonisieren gut miteinander. Zudem gibt es auch eine kleine Spannungskurve und der Film schafft es, obwohl recht vorhersehbar, tatsächlich mit der ein oder anderen Überraschung daherzukommen. Das der Film eine doch recht kleine Produktion ist und keinen großen Stab aufweist, um Beispielsweise eine Schar an Bediensteten zu…
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Abenteuer

Solo: A Star Wars Story

Han Solo dürfte wohl eine der bekanntesten Figuren des Star-Wars-Universums sein und für Filmkennern allgemein ein Begriff. Unvergessen Harrison Fords Darstellung in Episode IV, V und VI. Immer wieder brachte Han Solo kleine Anekdoten hervor und untermauerte damit seinen Mythos als größter Schurke der Galaxie, mit dem Herz am rechten Fleck, der zudem eine starke persönliche Wandlung mitmacht. Mit "Solo: A Star Wars Story" werden diese kleinen Anekdoten aufgegriffen und zu einem eigenen Film verarbeitet, der den Werdegang Han Solos zeigt, seine jungen Jahre. Die Entstehung des Films, die Produktion, die Dreharbeiten und auch die Besetzung waren und sind oft genug Themen, die kontrovers diskutiert werden. Unterm Strich war Disney mit dem Einspielergebnis dermaßen unzufrieden, das weitere Einzelfilme zu anderen Helden erst einmal aufs Eis gelegt wurden. Und um ehrlich zu sein, das schlechte Ergebnis ist mehr als verdient. Denn immerhin hat man sich hier sehr viel Mühe gegeben, den…
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Allgemein

Kurzkritik: Die Weihnachtskarte (Christmas Inheritance)

Ellen ist die Tochter eines Selfmademillionärs, der aus der Kleinstadt Snowfalls stammt. Ellen hat zwar ihr Herz am rechten Fleck, aber die Bodenhaftung und den Bezug zur Bürgerlichkeit verloren. Also schickt sie ihr Vater inkognito und ohne Kreditkarten in die alte Heimat, um seinem alten Freund einen Brief zu übergeben. Ziel dieser Reise ist außerdem, dass Ellen zu sich und ihren Wurzeln findet, um später das Familiengeschäft übernehmen zu kö Natürlich geht vieles schief und es kommt zu allerlei lustigen Situationen, wenn das Großstadtkind in die Kleinstadt kommt. Und dort natürlich auf einen heißen Kerl trifft, der nichts von ihrer wahren Identität ahnt. Das ist alles sehr lustig in Szene gesetzt und bietet auch eine gute Portion Romantik. Vor allem die Australierin Eliza Taylor als Ellen weiß zu gefallen und ist überaus sympathisch. Der Film plätschert gemütlich vor sich hin, lädt zum Schmunzeln und kuscheln ein. Bedeutet halt auch, dass…
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Kurzkritik: Prinzessinnentausch (The Princess Switch)

Bäckerin Stacy hat für alles einen Plan, auch für die Teilnahme an einem Backwettbewerb im weihnachtlichen Belgravia. Dort trifft sie allerdings auf die spontane Lady Margaret, die bald heiraten soll. Beide sehen sich zum Verwechseln ähnlich und so unterbreitet Margaret Stacey einen spontanen Der Film präsentiert hier das volle Programm an Kitsch. Und das ist eine ganze Menge, denn Dank dem Rollentausch ("Das doppelte Lottchen" lässt grüßen), gibt es hier nicht nur die Nur-ein-guter-Freund-Thematik, sondern auch das Aschenputtel-Thema: Normale Frau aus dem Volk verliebt sich in den Prinzen. Es ist die volle Breitseite Liebeskitsch, die hier abgefeuert wird, umhüllt von dicker Weihnachtswatte. Wer das mag, der lässt sich gerne davon treffen. Doch Obacht, das alles ist aufgesetzt und wirkt wie aus dem Baukasten zusammengebaut. Großartige Ideen oder eine besondere Kreativleistung gibt es einfach nicht. Auch Netflix zeigt sich wenig kreativ, wenn es darum geht in dem Film den eigenen Streamingdienst…
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Kurzkritik: The Holiday Calendar

Eine talentierte Fotografin träumt von Karriere und Liebe, doch beides scheint unerreichbar. Da bekommt sie von ihrem Großvater einen antiken Weihnachtskalender geschenkt, der magische Fähigkeiten Eine kurzweilige rom com, in der vor allem Kat Graham hervorsticht. Angenehm anzuschauen und auch wenn klar ist wohin der Hase läuft, man sieht ihm gerne beim Rennen zu. Der Film kommt ziemlich unaufgeregt daher, ist politisch korrekt, divers und hat eine starke Frauenfigur; es gibt keine Ecken und Kanten. Da es keine echten Höhepunkte gibt, fallen auch keine Tiefpunkte an. Ein Film wie Teflon: es bleibt nichts haften. Wie bei Netflix üblich offensichtliche Produktplatzierungen und Werbung in eigener Sache ist auch vorhanden. Angenehm seichter Film mit einem Bonusseufzer für die Romantik.  2 von 5 Zuckerstangen. Erscheinungsdatum: 2. November 2018 (Ersterscheinung) Regisseur: Bradley Walsh Verleih durch: Netflix Musik komponiert von: Sean Nimmons-Paterson Besetzung: Katerina Graham, Quincy Brown  
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Kurzkritik: The Christmas Chronicles

Vaterloses Geschwisterpaar begegnet Santa Claus und crasht seine Geschenketour. Gemeinsam arbeiten sie daran Weihnachten zu retten, was trotz Santas Spezialfähigkeiten gar nicht so einfach Ein sehr unterhaltsamer Film, mit einem Santa Claus der ordentlich rockt. Kurt Russel gelingt es beinahe, das weihnachtliche Kitschniveau zur Nebensächlichkeit werden zu lassen. Beste Szene: Santas Jailhouserockversion von "Santa Claus Is Back in Town" – grandios. Elvis Presley wäre stolz auf ihn. Weniger gelungen (obwohl niedlich), sind die Elfen. Etwas zu viel CGI und die Sache mit der Kettensäge ist zwar witzig, aber für Kinder auch überraschend brutal. Dazu der Netflix-Werbegag in eigener Sache und natürlich Produktplatzierung. Unterhaltsamer Weihnachtsfilm mit einem Bonuskakao für die Coolness. 3 von 5 Zuckerstangen. Erscheinungsdatum: 22. November 2018 (Vereinigte Staaten) Regisseur: Clay Kaytis Verleih durch: Netflix Musik komponiert von: Christophe Beck Autor der Filmgeschichte: David Guggenheim Drehbuch: Matt Lieberman Produzenten: Chris Columbus, David Guggenheim, Michael Barnathan Besetzung: Kurt Russell, Oliver…
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Agent AIKa – Gesamtausgabe auf DVD

Endlich, endlich gibt es “Agent AIKa” als Gesamtausgabe. Die Animeserie ist zwar in vielen Punkten schlecht bis durchschnittlich, aber gleichzeitig auch unterhaltsamer Kult. Genau die richtige Art von Unterhaltung für einen Gute-Laune-Abend, sei es nun alleine oder mit Freunden. Wer das Leben und Animes nicht gerade bierernst nimmt, dem zaubert diese schlüpfrige Höschenparade einfach ein Lächeln ins Gesicht. Aber worum geht es in diesem kultigen Anime überhaupt? Nun, die Geschichte dreht sich um die Agentin Aika, die mit ihrer Kollegin und Freundin Rion versucht den finsteren Schurken und ihren Schlägerinnen das Handwerk zu legen. Aika ist dabei eine ausgebildete Agentin, die zudem eine Zauberschleife trägt, die ihr übernatürliche Kräfte verleiht. Rion wirkt manchmal etwas trottelig, ist aber absolut liebenswert. Hinzu kommt noch ein Reigen unterschiedlicher Helfer, die ebenfalls sehr sympathisch wirken. Auf der Gegenseite haben wir dagegen die Organisation Delmos, die Aika das Leben schwer macht. Das Ganze spielt in…
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Drama

Call My Agent!

Titel bei Noch relativ frisch auf dem Markt, ist in Deutschland die erste Staffel der französischen Erfolgsserie “Call My Agent!” erschienen, die im Original “Dix pour cent” (10%) heißt. Damit spielt der Titel auf die übliche Provision an, die eine Künstleragentur von ihrem Klienten erhält. Ob “Call My Agent!” zur internationalen Vermarktung ein besserer Titel ist, sei dahingestellt. Die deutsche DVD-Fassung der ersten Staffel ist zudem lieblos zusammengebaut. Haken wir die schlechten Dinge im Vorfeld schnell ab. Das Case, in dem beide DVDs liegen, ist schlicht gestaltet. Leider gibt es kein Wendecover. Das Menü der DVDs ist langweilig, es gibt keine Untertitel und während der französische Serientitel zwanghaft schlecht übersetzt wurde, sind alle Episodentitel auf den DVDs naturbelassen, will heißen, im französischen Original zu finden. Der Ton liegt nur in Dolby Digital vor, da es aber keine großartigen Toneffekte gibt, ist das zwar fade, aber kein großes Problem. Soviel zu…
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X – Gesamtausgabe [Blu-ray]

Düster und episch, das ist die Geschichte von “X”, die im Jahre 1999 spielt und alles auf den Kopf stellt. Ein Anime der Extraklasse, der von Nipponart als Gesamtausgabe herausgebracht wird. Dabei ist die Serie zwar in die Jahre gekommen, aber gleichzeitig auch zeitlos. Das liegt vor allem an der tragischen Geschichte, die von der Serie erzählt wird. Diese spielt im Tokio des Jahres 1999 und dreht sich um den Jugendlichen Kamui, der nach dem Tod seiner Mutter im Alter von 15 Jahren nach Tokio zurückkehrt. Hier verhält er sich seinen ehemaligen Freunden gegenüber ablehnend. Kein Wunder, muss er doch eine immense, schier unmenschliche Bürde tragen. Denn der finale Kampf zwischen den Himmelsdrachen und den Erddrachen steht an – so bezeichnen sich zwei Gruppen von sehr mächtigen Magiern, die unerkannt unter den Menschen leben und die es nach Tokio zieht. Hier soll sich alles entscheiden. Und ausgerechnet Kamui ist es,…
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Allgemein

Serial Experiments Lain

Mit dem Anime “Serial Experiments Lain” erscheint bei Nipponart ein wahres Schwergewicht der cyberphilosophischen Erzählung. Worum es in der Kultserie genau geht, ist dabei für manchen kaum zu verstehen. Dabei beginnt der Anime recht harmlos und erscheint als gewöhnlicher Mysterythriller: Die junge Chisa hat sich das Leben genommen und nun geistert unter ihren Klassenkameradinnen eine ominöse E-Mail herum, die von eben jener Chisa stammt. Während die einen das für einen makaberen Scherz halten, glauben anderen an eine Nachricht aus dem Jenseits. Auch die 13-jährige Lain Iwakura erhält eine solche E-Mail. Von hier an nimmt die Serie nun eine andere Fahrtrichtung auf, denn Lain wird mehr und mehr in die sogenannte “Wire” hineingezogen, einem globalen Netzwerk, dass stellvertretend für unser Internet steht. Allerdings etwas hochentwickelter. Vor allem für das Jahr 1998, aus dem der Anime stammt. Für eine Serie die noch vor dem Millenium produziert wurde, beinhaltet “Serial Experiments Lain” etliche…
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