Abenteuer

Die Goonies

Auch nach Jahren ist "Die Goonies" noch immer ein wunderbarer Abenteuerfilm für Kinder. Zwar in die Jahre gekommen, aber durchaus sehenswert. Das liegt vor allem an den tollen und sympathischen Kinderdarstellern, aber auch an der bombastischen Inszenierung durch Regisseur Richard Donner, der hier die Idee von Steven Spielberg auf die Leinwand bannte. Dabei war Spielberg nicht nur für die Geschichte verantwortlich (er und Chris Columbus), sondern unterstützte Donner sogar etwas bei der Regie und kümmerte sich um den Schnitt. Das war nötig, denn die Dreharbeiten liefen aus dem Rudern, da sich die Dreharbeiten mit Kindern als anspruchsvoll und zeitaufwändig erwiesen. Aber der Aufwand hat sich durchaus gelohnt. Erzählt wird die Geschichte einer Gruppe von Jungen (die sich Goonies nennen), die durch Zufall die Spur eines alten Piratenschatzes finden. Das Geld könnten sie gut gebrauchen, um den anstehenden Umzug in eine andere Stadt zu verhindern. Der wilden Hatz schließen sich noch…
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Abenteuer

Tomb Raider

Die Lara-Croft-Videospielreihe lag einige Jahre angezählt am Boden, konnte aber mit einem Reboot wieder für neue Furore sorgen. Kein Wunder, dass sich an den neuen Erfolg der Spielreihe auch die Filmemacher anzuschmiegen versuchten. Das ist teilweise sogar gelungen. Die Vikander-Lara gilt zudem besser als die Jolie-Lara. Ich persönlich bin der Meinung, dass sich beide da wenig unterscheiden und auch "Tom Raider" nicht signifikant besser als "Lara Croft: Tomb Raider" ist. Wie im Videospiel, handelt es sich um die Originstorys. Diese sind ja seit ein paar Jahren in Mode. Es soll gezeigt werden, wie Lara zu einer Abenteurerin und Powerfrau wird. Immerhin ist sie klug, talentiert und körperlich fit. Na ja, das sind alles Attribute, von denen der Film behauptet sie seien vorhanden. Tatsächlich wird das nicht wirklich gezeigt. Im Gegenteil. Im Grunde genommen ist Lara ziemlich dumm, arrogant und untalentiert. Die Drehbuchschreiber versuchen sich dabei ziemlich klischeebeladen an die Jugend…
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Abenteuer

Lara Croft: Tomb Raider – Die Wiege des Lebens

Obwohl diese Fortsetzung allgemein als etwas schwächer gewertet wird als der erste Lara-Croft-Film, gefällt mir der zweite Film ein klein wenig besser. Es gibt keine beknackt aufgesetzt wirkende Tutorialszene und sofort am Anfang wird klargemacht, dass Lara Freunde hat und das ein Leben als Grabräuber sehr schnell tödlich enden kann. Da spendiert der Film also tatsächlich mal eine kleine emotionale Fallhöhe, die beim letzten Mal erst später eingebaut wurde. Für meinen Geschmack zu spät. Diesmal sind die Figuren auch nicht übertrieben abstrus überzeichnet und wirkt die Rettung der Welt etwas geerdeter. Dadurch scheint der ganze Film etwas authentischer,. Die Geschichte selbst wagt keine großen Wagnisse: Der Bösewicht will ein Artefakt in die Finger bekommen, um daraus eine Biowaffe zu basteln. Lara macht mit einem anderen dubiosen Grabräuber gemeinsame Sache, um genau das zu verhindern. Dabei führt die Reise von Griechenland aus nach England, Kasachstan, Shanghai, Hongkong und endet in Kenia,…
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Abenteuer

Lara Croft: Tomb Raider

Basierend auf der Videospielreihe "Tomb Raider" versuchte 2001 auch "Lara Croft: Tomb Raider" die große Leinwand zu erobern. Obwohl finanziell doch recht erfolgreich, teilt der Film das Schicksal der meisten Spielumsetzungen: Er ist schlecht. Das liegt vor allem an dieser unsäglichen Eigenart, möglichst viele Elemente des Videospiels umzusetzen. Das ist nicht nur peinlich, sondern geht auch zulasten der Spielzeit der Schauspieler und der Ausarbeitung der Handlung. Das ist auch hier der Fall. Anstatt die Tomb-Raider-Reihe zu adaptieren und mit neuen Impulsen zu versehen, wird sich derart ans Spiel gehalten, dass es schmerzt. So gibt es unter anderem eine Trainigssequenz mit Lara, die dem Tutorial des Videogames nachempfunden ist. Das gilt sogar für typische Bewegungsabläufe, Kameraeinstellungen und Actionsequenzen. Die dem Computerspiel entlehnten Rätsel und Hüpfsequenzen tragen ihr übriges dazu bei. Dazu kommt, dass die Schauspieler nicht nur hölzern wirken, sondern auch arg stereotyp und oftmals stark überzeichnet sind. Das macht in…
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Abenteuer

Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers

Eine Mumie ist nur schwer umzubringen – das liegt nun einmal in der Natur der Sache. Regisseur Rob Cohern schafft das mit "Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers" allerdings problemlos. Der Film ist nicht nur der schwächste der Filmreihe, sondern auch der schlechteste. Um ehrlich zu sein, er ist einfach nur schlecht. Bei "Mumie" denkt man halt an Wüste, Hitze, Bandagen und Ägypten. Das alles wurde in zwei Filmen bereits abgehandelt. Dem Gesetz Hollywoods nach, muss alles Erfolgreiche weitergehen, dabei einen Tick größer und phantastischer werden, das Franchise wachsen. Und das wird hier kompromisslos durchgezogen. Es knallt jetzt noch mehr, es gibt mehr CGI-Effekte und aus der übertakteten Mystik des zweiten Films wird dann pure Fantasy. Das Ganze findet dann in China statt. An sich ein spannendes Setting, aber hier wirkt es nur aufgesetzt. Die Handlung spielt nun im Jahr 1946, also dreizehn Jahre nach dem letzten Abenteuer. Alex ist…
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Abenteuer

Die Mumie kehrt zurück

Weil "Die Mumie" zwei Jahre zuvor so erfolgreich war, wurde prompt eine Fortsetzung nachgeschoben. Diese spielt 1933, also sechs Jahre nach den letzten Ereignissen um "Die Mumie". Rick und Evenlyn sind verheiratet. Sie haben sogar ein Kind, den achtjährigen Alex. Und ja, ich weiß, ich kann auch rechnen. Aber Plausibilität ist kein Pfund, mit dem "Die Mumie kehrt zurück" wuchern kann. Die Handlung ist diesmal etwas komplexer, aber deswegen nicht unbedingt besser. Kurz gesagt wollen die Bösen diesmal den sagenhaften Skorpionkönig besiegen, um somit die Armee des Anubis zu übernehmen. Dafür wird Imhotep erneut erweckt, denn er soll diesen Kampf fechten. Da Alex einen Armreif trägt der den Weg zum Skorpionkönig weist, das Schmuckstück aber nicht abnehmen kann, wird der Junge entführt. Rick und Evy ziehen also los, um ihren Sohn und danach die Welt zu retten. Ich muss sagen, ich finde die Geschichte grottig schlecht. Aber sie folgt hier…
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Allgemein

Cardcaptor Sakura – The Movie

Bei Nipponart ist diesen Monat unter dem Titel "Cardcaptor Sakura - The Movie" die Neuauflage von "Cardcaptor Sakura: Die Reise nach Hongkong" erschienen. Somit ist der Film endlich auch auf Blu-ray zu bekommen, was das Fan- und Sammlerherz erfreuen dürfte. "Cardcaptor Sakura" ist diesen ja bereits als Manga- und Animeserie ein Begriff, der Film transportiert die Geschichte nun auf die nächst höhere Ebene. Dabei haben sich Regisseur Moio Asaka und Drehbuchautorin Nanase Ohkawa einige Freiheiten genommen, die aber durchaus passend sind. In Zentrum der Geschichte steht nach wie vor die Grundschülerin Sakura, die als Cardcaptor die Clow Cards des großen Magiers Clow Reed suchen und in einem magischen Buch unterbringen muss. Auf diese Vorgeschichte wird im Film leider nicht weiter eingegangen, deswegen muss man entweder mit Wissenslücken leben oder sollte sich (was zu empfehlen ist) vorher die Serie anschauen. Immerhin gibt es allerlei Figuren und Beziehungskonstellationen, die alle nicht ganz…
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Abenteuer

Die Mumie – von 1999, mit Brendan Fraser

Diese Neuauflage von "Die Mumie", mit Brendan Fraser in der Hauptrolle, war der Überraschungserfolg des Sommers 1999. Gekonnt transformierte er die klassische Horrorgeschichte in einen lockeren Abenteuerfilm. Ich war damals hin und weg. Das lag nicht nur an der spannenden Story, einem lakonischen Brendan Fraser (als Rick), einer hinreißenden Rachel Weisz (als Evelyn) und einem schaurig tragischen Arnold Vosloo (als Imhotep), sondern vor allem an der bombastischen Inszenierung von Regisseur Stephen Sommers. Diese hat mich förmlich umgehauen. Der Streifen hat nicht nur alle wichtigen Versatzstücke eines guten Abenteuerfilms, sondern besitzt ein grandios abgestimmtes Tempo, eingängige Filmmusik und tolle Bilder. Dazu diese hervorragenden Computertricks, die mit handgemachten Kulissen und Effekten harmonieren. Der Hammer! Bereits beim ersten Schauen des Films war ich begeistert. Die sichtbare Spielfreude der Darsteller, das Setting und die flotte Art des Erzählens zogen mich in ihren Bann. Dabei ist die Geschichte noch immer simpel und folgt dem Vorgänger:…
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Allgemein

Die Mumie – von 1932, mit Boris Karloff

Mit "Die Mumie" aus dem Jahre 1932 wurde der Klassiker schlechthin geschaffen, der auch heute noch zu begeistern weiß. In der Hauptrolle (als Hohepriester Imhotep) agiert Boris Karloff, der ein Jahr zuvor seinen Durchbruch mit "Frankenstein" hatte. Natürlich zog der Name Karloff damals dann die Zuschauern entsprechend ins Kino, um sich dort zu gruseln. Nun sind viele Jahrzehnte ins Land gegangen, wurde der Stoff immer wieder einmal neu aufgelegt und hat sich vor allem das Filmemachen weiterentwickelt. Aber dennoch, Freunds "Die Mumie" weiß mich auch heute noch zu fesseln und zu begeistern. Der Film ist auch gut gealtert, denn alle Tricks und Kulissen mussten ja in Handarbeit erstellt werden. Und wo bombastische Computereffekte fehlen, da müssen die Darsteller heran, um der Geschichte den nötigen Pepp zu verpassen. Und das gelingt hier wunderbar. Die Handlung ist dabei recht simpel und vielen weitgehend bekannt. Wahrscheinlich aber eher in einer der modernen Fassungen…
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Abenteuer

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (Update 2019)

Eine Legende kommt in die Jahre und zeigt was sie kann … Indiana Jones (Harrison Ford) ist zwar gealtert, aber dennoch der ewige Abenteurer geblieben. Die Nazis haben allerdings ausgedient und der kalte Krieg nun regiert die Welt. Die Russen sind das neue Feindbild und haben prompt Indy und seinen Kumpel Mac (Ray Winstone) entführt. Indiana Jones soll für sie in einem Militärlager – inmitten der Wüste Nevadas – eine Kiste mit mysteriösem Inhalt ausfindig machen, so jedenfalls der Wunsch von Russlands Parapsychologin Nummer Eins: Irina Spalko (Cate Blanchett). Zwar bekommen die Russen die Kiste nebst Inhalt in die Finger und Indys Freund entpuppt sich als Schwein, doch der charmante Abenteurer kann fliehen – mittels einem Düsentriebwerk, einem Kühlschrank und einer Atomexplosion. Kaum daheim angekommen beschließt Henry Jones Junior das Land zu verlassen. Immerhin lebt er in der McCarthy-Ära und ihm wird eine prokommunistische Gesinnung vorgeworfen – so kann er…
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