„ALIEN 3“

Ein Film-Bericht

von

Martin Lesniewski, Detlef Hedderich und Thomas F. Roth

– TEIL 1 –

Irgendwo in den Tiefen des Alls kreist Fiorina 161 um seine ferne Sonne: ein kalter feindseliger Planet, dessen wenige menschliche Bewohner in gewaltigen unterirdischen Gewölben hausen. Diese religiös-fanatische Gemeinde ist der Rest einer Strafkolonie für Schwerverbrecher, die einst untertage die reichen Bodenschätze des oberflächlich kargen Planeten förderten.

Ihr tristes Dasein gerät aus seinem ereignislosem Trott, als eines Tages auf den Wogen des organisch nahezu toten Meeres der Raumgleiter Sulaco notwassert. Eine eilig zusammengewürfelte Expedition kann als einzige Überlebende Lt. Ellen Ripley bergen. Ihre beiden Begleiter, das Mädchen Newt und der Corporal Hicks, haben den Absturz nicht überlebt; der ebenfalls an Bord aufgefundene Android Bishop hat einen irreparablen Schaden erlitten.Bei ihrem Erwachen aus der Bewußtlosigkeit wird Ripley von Clemens, dem einzigen Arzt auf Fiorina 161, über diese schockierenden Tatsachen informiert. Mit bösen Vorahnungen behaftet, verlangt sie eine Autopsie Newts. Das Mädchen weißt allerdings keinen außergewöhnlichen Befund auf. Anschließend werden die Leichen von Newt und Hicks während einer religiösen Bestattungszeremonie in den gewaltigen Schmelzöfen der Kolonie dem Feuer übergeben; die offizielle Begründung lautet auf Vorbeugung gegen eine mögliche Infektionsgefahr.

Von Menschen unbemerkt, durchläuft währenddessen an einer anderen Stelle der Körper eines Hundes, der sich zuvor bei der Bergung der Gestrandeten eine abnorme Verletzung zugezogen hatte, eine Verwandlung; seinem Körper entschlüpft ein Alien. Dieses findet auch schon kurze Zeit später sein erstes Opfer, einen Arbeiter. Bei dem ungleichen Kampf fällt der Attackierte in den Ventilator des Schachtes, sein Körper wird von den Rotorblättern zerfetzt. Da somit eine Rekonstruktion des Vorfalls nicht möglich ist, wird der Tote unter der Rubrik Unfall abgehakt.Die Information, daß eine Mannschaft der mächtigen Company bereits auf dem Wege nach Fiorina 161 ist, läßt Ripley sich an ihre letzten beiden Einsätze im Auftrag dieser Company erinnern: Sie hatte erfahren müssen, daß der feindselige Organismus der Aliens eingefangen und zu biologischen Kriegszwecken weitergezüchtet werden solle. Um zu klären, was sich während ihres Kälteschlafs auf der Sulaco ereignete, rekonstruiert Ripley anschließend die elementaren Teile des Androiden Bishop. Sein wieder animierter Computerschädel erteilt ihr schließlich die Auskunft: daß kurz vor dem Absturz an Bord ein Feuer ausgebrochen war und sich während des gesamten Fluges der Sulaco ein Alien mit Wissen der Company an Bord befunden hatte.

Auf dem Weg zurück in die Station wird Ripley von einer kleinen Gruppe Männer überfallen, die allesamt bereits seit Jahren keine Frau mehr zu Gesicht bekommen haben. Einzig Dillon, dem Anführer der Männer, hat sie es zu danken, daß sie nicht vergewaltigt wird.Später, wieder auf der Krankenstation, wird Ripley Zeugin, wie plötzlich ein Alien auftaucht und Clemens – zu dem sie zwischenzeitlich eine emotionale Beziehung aufgebaut hatte – vor ihren Augen zerfetzt. Allerdings verschont das Wesen sie, obwohl sie ihm schutzlos ausgeliefert ist. Ein anderer in Quarantäne befindlicher Insasse verfällt daraufhin in völlige Hysterie. Als sie den anderen Männern davon berichtet, glaubt man ihr und dem inzwischen völlig in Panik verfallenen Insassen jedoch kein einziges Wort.

Dies ändert sich erst in dem Moment, in dem das Oberhaupt der Gemeinschaft, Andrews, vor der in der Kantine versammelten Mannschaft von dem plötzlich auftauchendem Wesen gepackt und verschleppt wird. Nach einigen Momenten der Konfusion schmieden die Männer und die Frau sodann den Plan, das Alien in die absolut ausbruchssichere Atommülldeponie zu locken und dort einzuschließen. Der Plan mißlingt in der Folge allerdings, da einer der Männer während einer weiteren Alien-Attacke ein Feuer auslöst, das erst im letzten Augenblick von der Sprinkleranlage gelöscht wird.Einem dunklen Verdacht nachgehend, unterzieht sich Ripley indessen in der medizinischen Automatikeinheit der Sulaco einer Tomographie, deren Ergebnis sie erschauern läßt: In ihrem Körper nistet eine werdende Alienkönigin. Ripley will sich daraufhin von Dillon töten lassen. Der kann sie jedoch von ihrem Vorhaben abbringen und davon überzeugen, daß sie als einzige von allen in der Lage ist, den sich irgendwo in den Schächten der Station versteckt haltenden Alien unbeschadet aufzuspüren und zu vernichten. Sollte ihr das nicht gelingen, würden der Company alle Möglichkeiten biochemischer Experimente offenstehen. So erwächst der Plan, das Alien in die Bleiförderungsanlage zu locken und dort mit flüssigen Metall zu übergießen.

Nach einer Reihe von Verfolgungsjagden und einer erheblichen Dezimierung der Kolonisten gelingt dieser Plan letztlich. Zwar überlebt das Alien auch das glühendheiße Metall, aber sein dadurch aufgeheizter Körper wird von dem kalten Wasser der von Ripley ausgelösten Sprinkleranlage buchstäblich auseinandergerissen.In diesem Augenblick trifft auch das Team der Company auf der Station ein. Ihr Anführer ist der Erbauer des Androiden Bishop, den er nach seinem Äußeren erschuf. Er versucht, Ripley zu überzeugen, wieder mit zurück zur Erde zu kommen. Kurz überlegt Ripley, aber ihr Mißtrauen gegenüber der Company und ihren Intrigen ist zu groß. Keinen anderen Ausweg mehr vor Augen, läßt sie sich in den heißen Schmelzofen fallen. Das inzwischen panisch aus ihrem Brustkorb herausplatzende Alien hält sie dabei fest an sich gepreßt.

Danach verschließen die Männer der Company die Station auf Fiorina 161. Den einzigen Überlebenden der Gefängnis-Kolonie nehmen sie mit sich.——–

ALIEN3 spaltete die Gemüter. Nur äußerst selten haben sich Befürworter und Gegner eines Films solchermaßen in ihre Meinungen und Positionen versteift. Nur selten hat ein dritter Teil einer Film-Saga gleichermaßen solch Anerkennung und Lob wie Hohn, Spott und Diskussionen ausgelöst. Selten nur ist ein Teil 3 dermaßen kommerziell einträglicher als seine beiden vielgelobten und -geliebten Vorläufer gewesen. Und noch seltener ist ein Science Fiction-Film überhaupt von der sich selbst äußerst ernst nehmenden Filmkritik so eingehend und tiefgreifend analysiert worden. Dies alles mag an seiner (scheinbaren) Bedeutung liegen. Schließlich ist ALIEN3 der dritte Teil einer Reihe, deren erster (ALIEN) 1979 mit schockartig innovativen Bildern das langweilig gewordene Science-Fiction- mit dem dröge gewordenen Horror-Genre verband und damit einem künstlerisch wie kommerziell gleichermaßen erfolgreichen Aufschwung beider Gattungen bis weit in die Mitte der achtziger Jahre hinein Vorschub leistete. 1986 dann revolutionierte die Fortsetzung (ALIENS) die Sehgewohnheiten des Publikums vollends, indem sein Regisseur den Kampf des Menschen gegen die Kreatur als technisiertes Schlachtendonnern inszenierte, dabei den Zeitgeist des hedonistischen Körperkults jener Jahre ebenso aufgreifend wie ihn verstärkend. Zudem erscheinen die einzelne Teile in solcher Unregelmäßigkeit, so daß jedem Teil gleichsam ein Offenbarungs-Charakter innezuwohnen scheint. Die Filmpresse feiert solches gerne als ein Ereignis.

Und ALIEN3? Nun, erwartet wurde sicherlich eine nochmalige Steigerung an Action, Rasanz und Niegesehenem, die ALIENS dem Zuschauer bot, mit einem Wort also die Intensivierung „eine(r) effektvolle(n), atemberaubende(n) Action-Achterbahnfahrt, die kaum zu übertreffen war.“1 Stattdessen ist ALIEN3 ein fast schon bühnenreifes Kammerspiel in Form eines experimentellen Musikvideos mit impressionistischen Kunsteinlagen, „ein zweistündiger Video-Clip. Er mutet seinem Publikum viel zu: die Trostlosigkeit seiner Bilder und seiner Aussage. Ein Film im Trend der Zeit, der aber mit keinem neueren Science Fiction-Film zu vergleichen ist.“2 Enttäuscht und verärgert zeigten sich denn auch viele seiner Zuschauer, betrogen um ihre nicht eingelöste komparative Erwartungshaltung. Dagegen steht die deutlich geringere Anzahl an Fürsprechern, die gerade diese Qualitäten zu schätzen wissen und sich – seit langen Jahren endlich einmal wieder – einen SF-Film ansehen konnten, der dem – irgendwann in der Mitte der Achtziger auch zum Standard für Großproduktionen gewordenem – Action-Einheitsbrei entsagt und dennoch alle einen Film konstituierenden Stilmerkmale aufweist: Spannung, Anspruch, visuelles Können, Schauspieler, denen diese Bezeichnung auch wirklich zukommt, und vor allem: endlich einmal wieder die Protagonisten im Vordergrund – und nicht nur deren Technik.Das nahezu völlige Negieren des martialisch-technischen Aspektes des Kriegsfilms – welcher noch den in blaugraue Bilder getränkten ALIENS prägte – führt denn auch dazu, daß auf Fiorina 161 so gut wie überhaupt nichts elektrisch Betriebenes mehr funktioniert. Der Mensch ist zurückgeworfen einzig auf sein Menschsein: „Zwischen Mensch und Alien stehen keine automatischen Sprengladungen mehr, keine Laderoboter, nicht einmal Waffen. Ripley hat nichts mehr als sich selbst, ihren Mut, ihren Verstand und ihren Haß. (Regisseur) Fincher räumt auf mit der Technikgläubigkeit und dem Zwang zum positiven Ende. Sein Film konnte keinen Erfolg haben.“2

Um aber so richtig verstehen zu können, warum dieser dritte Film der Alien-Reihe so wurde wie er wurde, muß man sich einmal die Vorgeschichte seiner Entstehung ansehen, schließlich gehört ALIEN 3 „zu den Filmen, deren Produktionsgeschichte [fast schon] spannender ist als das Produkt selbst“3.Tatsächlich ist er unter schier unsäglichen Bedingungen entstanden: Bereits in der Planungsphase wurden eine ganze Reihe von Regisseuren und Drehbuchautoren – darunter so bekannte Namen wie Renny Harlin (DIE HARDER), William Gibson (Autor von Cyberpunkcultroman: Neuromancer), David Twohy (Drehbuch zu WARLOCK) und Vincent Ward (THE NAVIGATOR: A MEDEVIAL ODYSSEY) – von der Fox zunächst eingestellt, um nur kurze Zeit später wieder rausgeschmissen zu werden. Eine 1989 erschienene Kinovorschau, die als deutschen Verleihtitel Aliens III – Die Wiedergeburt und als Kinostart noch den 25.10.90 nennt, kann da nur einen eher vagen Eindruck von den chaotischen Zuständen während der Vorbereitungsphase wiedergeben: „Noch immer ist nicht genau klar, wer bei dem dritten Teil der Weltraummonster-Saga Regie führen wird. Im Gespräch sind Ridley Scott, Renny Harlin und Walter Hill. Fest steht, daß die Aliens gefangen und von eiskalten Geschäftemachern als Killerbestien eingesetzt werden…“4

Zu Beginn der Planung war noch William Gibson, der Begründer des Cyberpunk5, für das Drehbuch vorgesehen. Das von der Fox favorisierte Konzept, wonach die Geschichte in einer russischen Raumstation spielen sollte, konnte und wollte Gibson jedoch nicht akzeptieren: „Es war eine Kalte-Krieger-Story im Weltraum mit genetisch manipulierten Aliens als Atombomben-Ersatz.“6 Daraufhin sollte der hochgelobte Neuseeländer Vincent Ward Regie führen, der auch – zusammen mit Co-Autor John Fasano – das Drehbuch verfassen sollte, „doch immer neue Querelen warfen [auch] ihn bald aus dem Geschäft. Im fertigen Film ist er lediglich unter ‚Story‘ erwähnt.“7 Wie weit Vincent Ward die Produktion letzten Endes tatsächlich beeinflußt hat, läßt sich hinterher kaum noch sagen; zumindest seine Story für das Drehbuch klingt nicht uninteressant. So entwarf er zusammen mit John Fasano eine Handlung, „die auf einem Planeten spielt, der komplett aus Holz besteht und von einem Orden Mönche (THE NAVIGATOR läßt grüssen) gebaut wurde. Doch Wards bizarre Ideen, die das Alien zur metaphysischen Herausforderung der Mönche hätte werden lassen, waren den Produzenten denn doch zu abgehoben.“8 Etwas bodenständiger sollte es dann doch schon sein.Und so spielte das erste Script zu ALIEN3 noch „in einem Gefängnis, wo die Company die zum Tode Verurteilten zusammen mit einem Alien in ein Zimmer steckte und dann zuguckte und die Ergebnisse studierte. Aber Produzent Joe Roth entschied, daß es keinen ‚Alien‘-Film ohne Ripley geben dürfte. Deshalb wurde schließlich eine Story von Vincent Ward mit dem vorhandenen Script zusammengefügt. Die Männer waren nun Sträflinge, die von der Erde verbannt waren.“9 Irgendwann zu diesem Zeitpunkt kamen dann sowohl Sigourney Weaver, die in dem Titeln als Co-Produzentin aufgeführt wird, weil sie ebenso Ideen einbringen wie sichergehen wollte, „daß wir einen brillanten jungen Regisseur hätten, dem die Fox nicht trauen konnte“9, wie auch David Fincher zum Projekt. Ähnlich wie Ridley Scott vor seinem Regie-Debüt THE DUELLISTS 1976 hatte auch Fincher nicht viel mehr als ein paar Werbespots und Video-Clips gedreht.10 Und genauso wie Scott und Cameron entwickelte auch Fincher ein in den Augen des Studios gefährliches Eigenleben. Auch seine Vorstellungen von dem fertigen Film wichen ähnlich denen von Vincent Ward entscheidend von den kommerzielleren Erwartungen der Fox ab. „Er und die Autoren verfolgten völlig unterschiedliche Interessen.“9 Mit einem ruhigen Erzählstil wollte Fincher wieder stärker an die unheimliche Stille des ersten Teiles anknüpfen, eine Entwicklung, die der auf exploitation setzenden Fox nicht besonders behagte. Um die Zuverlässigkeit ihres Nachwuchstalentes besser kontrollieren zu können, wurden deshalb die Arbeiten nach 93 Drehtagen auf Weisung von oben abgebrochen: „Fincher erhielt die Order, aus seinem Material einen Rohschnitt zu fertigen, der der Fox-Führungsriege hinter verschlossenen Türen gezeigt wurde – hinterher gab es [dann] nur lange Gesichter. Vieles wurde moniert: Der Film sei zu lang, er hätte zu wenig Tempo, vor allem aber zu wenig Horror-Effekte.“11 Fincher mußte nachträgliche Schock-Szenen einfügen, und Szenen, mit denen er „nicht zufrieden war, durfte und konnte er nicht mehr neudrehen.“9 Das solchermaßen entstandene aufgesetzt und überdreht wirkende Finale erweist sich denn auch als eine glatte Überdosis: „Zu viele Köche verderben den Brei. Jeder wollte seinen Senf dazu geben.“6

Aber es kam noch schlimmer: ALIEN 3 fiel bei allen Testvorführungen – und auch bei den meisten Kritikern – gnadenlos durch, und zunächst schien sich nach dem offiziellen Start selbst das künstlerisch interessierte Publikum mit Finchers Ästhetik des Grauens nicht identifizieren zu können. So berichtete etwa das Magazin Cinema altklug: „Nach einem recht erfolgreichen Start-Wochenende sackte der Film in Amerika kontinuierlich ab, viele Fans zogen enttäuscht aus den Kinos, negative Mundpropaganda besorgte schließlich den Rest. Ein Studio, das zu spät die Notbremse zog, eine Produktion, die konzeptionslos übers Knie gebrochen wurde und ein junger Regisseur, der an seinem überambitionierten Kunstanspruch scheiterte – all das besiegelt den Untergang des gräßlichsten Weltraummonsters der Filmgeschichte.“11Aber Totgesagte leben bekanntlich länger, und so ist nur wenige Monate später zu lesen: „Der dritte Teil der Saga vom säuresabbernden Semi-Saurier wird als Kuriosum in die Annalen der Filmgeschichte eingehen. Einen Film, der acht Drehbuchautoren, drei Regisseure und fünfzig Millionen Dollar verschlang, dessen Konzeption während der dreijährigen Produktionszeit immer wieder überarbeitet wurde, dann bei Probevorführungen und Kritik durchfiel und dennoch 180 Millionen Dollar einspielte – das hat es noch nicht gegeben.“12

So ganz unverständlich ist die Tatsache nicht, daß Fincher für seinen Film dann doch noch eine Reihe von Liebhabern fand. Immerhin ist ALIEN3 ein Vertreter der inzwischen selten im Kino anzutreffenden Gattung der space opera, jenem Subgenre des Science Fiction-Films, das 1968 mit 2001: A SPACE ODYSSEY von Stanley Kubrick begründet wurde und das mit so herausragenden Werken wie SILENT RUNNING (1971/72), STAR WARS (1977) ALIEN (1979) und OUTLAND (1980) dem SF-Genre ein goldenes Jahrzehnt bescherte, aber schon wenige Jahre später mit David Lynchs Mega-Flop DUNE (1984), Peter Hyams‘ engagiertem, aber unentschlossenem 2010 (1984) und Wolfgang Petersens dümmlich-peinlichem ENEMY MINE (1985) schmachvoll dahinstarb. Während die experimentierfreudige klassische Variante den Zuschauer durch fremde Welten, unheimliche Kreaturen oder Weltraumodysseen in den Bann zu ziehen versucht, ist die moderne space opera, deren bedeutendste Vertreter derzeit ALIENS (1986), TOTAL RECALL (1990) und STARGATE (1994) sind, ausschließlich auf rasante Action und FX fixiert. ALIEN 3 ist demzufolge ein geradezu klassischer space opera-Film, gerade weil er mit mit den neuern Prinzipien des Genres zu brechen scheint: er lehnt die Oberflächlichkeit und die Schablone der Zurschaustellung von Technik ab und ersetzt gleichzeitig die stille Melancholie der klassischen space opera durch eine abgrundtief depressive Grundstimmung: „Es ist verstörend, mit welcher Konsequenz diese große Hollywood-Produktion auf ihr destruktives Ende zusteuert. Das Erstaunliche [daran] ist, daß es dem Film gelingt, uns davon zu überzeugen, daß das Ende nicht nur unvermeidlich ist, sondern auch das Beste, was passieren konnte.“13 Ansätze aus dem Subgenre des Tech Noir-Films (dessen richtungsweisendstes Beispiel nicht von ungefähr Ridley Scotts BLADE RUNNER ist) sind ebenfalls verarbeitet. Das kulturell-menschlich-degenerative Element ist hier jedoch nicht Konsequenz einer zunehmenden Übertechnisierung und Ausbeutung der Umwelt, sondern einer freiwilligen und in ihren Zukunftsaussichten verlorenen, damit also präapokalyptischen Isolation.

Bindeglied aller drei Alien-Produktionen ist – außer den den Filmen ihren Namen gebenden Weltraumfremdlingen – Sigourney Weaver: „Im Verlauf dieser drei Filme hat sich Ripley ganz kolossal verändert. Als ich sie zum erstenmal spielte, war sie ein ehrgeiziger junger Lieutenant, der fest daran glaubte, daß die Company, ihr Arbeitgeber, professionell wie ethisch völlig integer war. Erst als sie herausfand, daß man dort mit dem Alien finstere Pläne hatte, die das Leben jedes einzelnen Crew-Mitglieds entbehrlich machten, erkannte sie, was wirklich geschah. Im zweiten Film ist sie schon sehr viel rebellischer. Außerdem bewegt die Begegnung mit dem kleinen Mädchen in ihr alles Mögliche, das vorher nur unter der Oberfläche schlummerte, ihren Mutterinstinkt, ihren Zorn. Jetzt, in ALIEN 3, muß Ripley wieder ganz von vorn anfangen. Nur wird sie inzwischen von gespenstischen Erinnerungen heimgesucht. Sie ist noch immer eine Kämpferin, aber eine fatalistische. Sie hat oft überlebt – aber wozu? Das Überleben an sich kann sie nicht mehr verlocken. Ich muß mich ständig daran erinnern, daß ich diese Figur gut kenne. Jede einzelne Geschichte hat mich im Grunde genommen mit einer anderen Frau bekannt gemacht. Ich habe sie eigentlich nie als ausgesprochene Heldin empfunden. Sie ist jemand, der keine Wahl hat; sie muß eben weitermachen.“14Zentriert um diese starke Frauenfigur, drehen sich die Filme nicht so sehr um die verschiedenen Möglichkeiten des Jagens, Tötens, Fressens und Gefressenwerdens – schon Ridley Scott hatte solche Szenen in das lediglich Andeutende des schnellen Schnitts und des dunklen Lichts gerückt – sondern vielmehr um die Frage, was mit einer Frau geschieht, die aus einer technisierten Gesellschaft stammend mit der archaischsten aller denkbaren Strukturen konfrontiert wird: dem Schwängern aus dem Verborgenen. Schließlich betrachtet das Alien seine Opfer nicht einfach nur als Jagdwild und Futterquelle, sondern auch als brauchbare Brutstätte für seinen Nachwuchs – eine Entwicklung, die bereits in ALIEN angelegt war, als Dallas, der Captain der Nostromo, bei seiner Konfrontation mit dem Alien in einem Luftschacht verschwindet und von Ripley gegen Ende des Films in schleimige Substanzen eingewoben im Nest des Aliens entdeckt wird. „Immer wieder murmelt Dallas ‚Töte mich!‘, bis Ripley sich überwinden kann und ihn und den außerirdischen Nachwuchs mit ihrem Flammenwerfer versengt.“15 Diese Szene ist im fertigen Film dann allerdings nicht mehr zu sehen, Ridley Scott selbst hatte sie zusammen mit einigen längeren Einstellungen des Alien herausgenommen, um so den Horror weitgehend der Phantasie des Zuschauers zu überlassen. Das Alien ist danach nur in einigen Sekundenschnitten zu sehen, seine Motivation völlig im Dunkeln der spärlichen Notbeleuchtung verborgen, der Zuschauer alleine mit seinen Ängsten, als einzige Identifikationsmöglichkeit Ripley, die einen verzweifelten Kampf gegen irgendetwas führt und am Ende nur sich und die Bordkatze retten kann – bereits in solch gotischen Strukturen sind die Grundlagen gelegt für die Entstehung jenes martialischen Muttertieres, zu dem Ripley in ALIENS dann auch tatsächlich werden sollte.

Nachdem die aus 75jährigem Tiefschlaf erwachte Ripley erfährt, daß sie ihre Tochter überlebt hat, die sie nur als kleines Mädchen kennt und die mittlerweile als alte Frau verstorben ist (auch dies eine apokryphe Szene, zu sehen alleine im Director’s Cut von ALIENS), findet sie in der von den Aliens besetzten Kolonie das kleine Mädchen Newt. Als Adoptivmutter Newts kommt es sodann zwischen ihr und der Alien-Queen, dem Muttertier der Aliens, zum finalen Endkampf, von James Cameron in martialisch gleißenden blauen und gelben Bildern als Vietnam-Metaphorik inszeniert, die klarmacht, daß es in ALIENS nicht um die Ausrottung von irgendetwas geht, sondern um die Überwindung eines Traumas: „So wie dschungelkriegsgeschädigte Soldaten trotz allem wieder nach Vietnam eilten, so zieht es auch Ripley wieder in die Hölle, die ihr Leben nachhaltig verändert hat und nie wieder aus ihren Gedanken zu bannen sein wird. Vielleicht auch, um den Feind, der sie in Alpträumen heimsucht, durch einen Sieg beim zweiten Anlauf wieder entmystifizieren und auch in ihrer Erinnerung unschädlich machen zu können.“8 Der körperliche Tod der Alien-Queen soll sich für Ripley allerdings als ein Pyrrhussieg erweisen.Denn nun auf Fiorina 161 erweist sich, das Ripley – nach zwei Anläufen – tatsächlich selber schwanger ist. Zu adoptieren braucht sie nicht mehr, sei es eine Katze oder ein Mädchen, sie trägt werdendes Leben nun in sich, Leben, daß sich von ihr nährt, sich ihres Körpers bedient, solange, bis es selber stark genug ist, um seinen Mutterkörper nicht mehr zu brauchen: in ihr wächst die Embryo-Königin heran. Konnte in ALIENS noch Ripley die Alien-Queen ohne Schwierigkeiten als Bitch (Hure) beschimpfen, als ihr die außerirdische Rivalin Newt wegnehmen will, um das Mädchen für immer in einen Kokon einzuspinnen, so wird Ripley hier selber zur Hure, die nicht weiß, wann und wo und wie überhaupt sie schwanger wurde, und die letztendlich nicht mehr tun kann, als das ungewollte Kind auszutragen. Wieder einmal hat sie nur die Möglichkeit, den Vater (oder die Mutter, was hier irgendwie dasselbe zu sein scheint) nach dem Akt der Empfängnis zu töten, dabei in der Zerstörung Frust, Zorn, Wut und Verzweiflung gleichsam formulierend wie sublimierend. Aber da im Nachhinein ihre Penetration nicht ungeschehen gemacht werden kann, bleiben all ihre Bemühungen seltsam vergebens. Daher rührt auch ihre Melancholie. Nach der (scheinbaren) Überwindung des „plötzlich befreite(n), plötzlich nach außen gekehrte(n) ‚Innen‘, des Tierischen, des Triebs“16 in ALIEN und der (gleichfalls nur scheinbaren) Überwindung des Trauma-Komplexes mit Waffeneinsatz in ALIENS steht Ripley nun vor der biologischen Herausforderung ihres „Kindes“, die sie nur verlieren kann. Das Außen ist nun endgültig zurück ins Innen gelangt, „Ripley verschmilzt nun endgültig mit Alien.“16

Die frauenfeindlich eingestellte Männergesellschaft von Fiorina 161, die in ihrer religiös ausgerichteten puritanisch-geistigen Gemeinschaft eine zweifelhafte Kompensation für die Entbehrungen des Gefangenenlebens sucht, ist dabei gleichzeitig symbolischer Ausdruck von Ripleys Fremdheit – als einzige Frau und als Trägerin der Embryo-Königin ist sie gleich in zweifacher Hinsicht als Alien anzusehen – wie konsequenter Endpunkt für Ripleys Reise, die an Bord der Nostromo begann. Hier wie dort ist die Lebensumwelt der Menschen in dunkle Schatten getaucht, ist die Welt metallisch ausgekleidet, arbeitet man im Dienst einer allmächtigen und skrupellosen Company und taucht das Alien aus dem Dunkeln, dem Hinterhalt auf. „Die Natur ist bezwungen und vollständig verdrängt, was in der Ästhetik der Alien-Filme auch, mit einer regelbestätigenden Ausnahme, eine Verbannung der Farbe Grün zur Folge hat. Die Menschheit im Stadium der äußersten Entfremdung. Und Entfremdung heißt im Englischen ‚alienation‘.“16 Vielleicht ist dies auch der Grund, warum manche Kritiker beim Sehen dieses Films einen so starken D?j?-vu-Effekt hatten: „Nachdem die ALIEN-Story jahrelang in Billigfilmen wieder und wieder plagiiert wurde, reiht sich das Original nun selbst in diese Liste ein.“17 Nur, daß Ripley mittlerweile eine Entwicklung durchgemacht hat, die sie bei sich selber und ihrem Unterbewußtsein ankommen ließ, bei ihren eigenen Ängsten und Phobien, die sie sich in einem martialischen Kraftakt in ALIENS wieder angeeignet hatte und die das eigentliche Thema von ALIEN3 sind.Metaphysisch klingt dieses Konzept, und metaphysisch geht es daher auch in den düsteren unterirdischen Gängen und Hallen des ehemaligen Gefängnisplaneten zu, in denen eine Gruppe von Schwerverbrechern nach der Auflösung der Strafkolonie eine fundamentalistische Sekte gründete, die sich kleidet wie Mönche und strenge Rituale vollzieht, bei denen man unwillkürlich Mittelalter und Inquisition assoziiert. Die klösterliche Gemeinde ist eine Gemeinschaft ohne Perspektive und ohne Aufgabe, von der Außenwelt geschmäht und trotz High-Tech-Zeitalter praktisch über keinerlei technische Möglichkeiten verfügend. „Eine sozusagen ‚katholische‘ Welt, die geradezu nach Buße und Strafe schreit. Oder eben eine Hölle, in der nur noch der Teufel fehlt.“16 Die „allgegenwärtige Drohung einer Massenschändung“18 hängt über Ripley: „So unverhohlen pornographisch, in der von Männerblick zu Männerblick weitergegeben Gewaltandrohung, in der genüßlichen Zerdehnung, war noch kein Film dieser Serie. Daß die Frau, die zweimal die Konfrontation mit dem anderen überlebte, sich plötzlich nicht mehr auf die eigene Kraft verlassen kann, läutet den Anfang vom Ende ein. Ripley, davon zeugen zuerst die Würgemale aus Männerhand, ist nicht länger unantastbar.“18 Die männliche Urangst vor dem Geschöpf Frau findet in dieser Szene der Beinahe-Vergewaltigung ihren hilflosen Höhepunkt: „Ripley befindet sich in einer Situation, die sich nicht sehr von der unterscheidet, in der viele Frauen heute schon leben. Bei ihrer Ankunft auf dem Planeten wird sie sofort als große Bedrohung empfunden. Und zwar nur aufgrund ihres Geschlechts.“12 Wen wundert es, daß da die Psychologie der Frauenfigur selbst auf Versagen angelegt ist. „Ripley fragt sich, wozu überleben? In einer Männergesellschaft, die sich auf der Basis von Frauenhaß zusammengerottet hat, die sich dafür eine passende Religion/Ideologie zugelegt hat?“19

Bei all dem strahlt Ripley eine besondere Form von dominanter, ja maskulin geprägter Erotik aus, die möglicherweise gerade deswegen – und nicht nur von Männern – als bedrohlich empfunden wird. David Fincher hatte die Idee, Ripley einen Kahlschädel scheren zu lassen – dafür durfte die Fox eine weitere siebenstellige Dollarsumme an Sigourney Weaver zahlen -, wodurch sich Ripley optisch kaum noch von den Mitgliedern der pseudo-religiösen Gemeinde unterscheidet. Ihre Kahlköpfigkeit „ist nur ein weiteres Zeichen der Entmachtung, auch der Bestrafung.“19Bei Ripleys Aussehen liegt es nahe, an eine Chemotherapie zu denken. „So ist es kein Zufall, daß besonders interpretationswütige Teile der US-Presse das Alien schon als Metapher für AIDS auslegten: die geschlossene Männergesellschaft, die Glatzköpfe, der `Virus` im Körper.“6 Dieser Meinung schloßen sich sodann auch eine Reihe deutscher Kritiker eifrig an: „Am Anfang ist das Fremde – ein amorpher Schleimklumpen, dessen Zusammensetzung [der Besatzung der Nostromo] Rätsel aufgibt. Gegengifte fördern den Appetit der unbekannten Zellstrukturen; die oberflächliche Berührung mit dem `Anderen‘ bringt unweigerlich den Tod. Angesichts der ersten [damaligen] Mutmaßungen über AIDS, der grotesken Warnung, sich weder der Nähe noch den Berührungen HIV-Positiver auszusetzen, nimmt der Krankheitsverlauf im Weltall nicht wunder.

Scotts Schmarotzer sind auf keine der gebräuchlichen Körperöffnungen angewiesen, um sich Zutritt zum Innersten ihrer Gastgeber zu verschaffen. Der ganze Mensch, der zumal, sich dem Unbekannten öffnet, ist das Einfallstor für die außerterrestrische Pestilenz. Der erste Offizier [in Scotts ALIEN], der sich das Alien zuzieht und es, in einer ko(s)mischen Form der Bauchhöhlenschwangerschaft in die isolierte Welt der Nostromo einschleppt, wird sichtlich für [seine] Neugierde [an Bord des fremden Schiffes] gestraft. Auffällig im Kontext der AIDS-Hysterie ist auch die Furcht vor einer Versehrtheit, die sich äußerlich zunächst nicht bemerkbar macht. Alien wie AIDS durchlaufen eine beträchtliche Latenzzeit, bevor sie – in Aliens Fall ist das wörtlich zu nehmen – zum Ausbruch kommen. Feuer allein, mythisch überhöht als reinigendes Fegefeuer, tötet das Alien. Daß auch sein Wirt dabei umkommt, versteht sich.Sehr viel weiter ist auch James Cameron nicht gekommen. (…) AIDS hat bei ihm als Metapher ausgedient. Das Alien der achtziger Jahre verkörpert die Dämonen einer denaturierten, letzten Welt, die sich trotz – oder wegen – ihrer hemmungslosen Technisierung einem mittelalterlichen Irrationalismus überläßt. (…)

ALIEN 3 beschränkt sich in der Folge notgedrungen darauf, ein Unikat zu sein. (…) Die Frau, die sich niemals schwängern lassen wollte, trägt ein Alien unter dem Herzen – die travestierte Form der unbefleckten Empfängnis macht’s möglich. (…) Drei Filme lang waren Aliens häßlich, Ripleys Gene verschönert die Spezies merklich – Ausstatter mit Feingefühl haben dem letzten Alien einen mitleiderregenden ET-Look verpaßt. Bemerkenswerter an dieser eigenwilligen Umsetzung der Neuen Mütterlichkeit ist nur noch der Opfertod der Frau, der die Ansteckungsgefahr endlich beseitigt. Ein Science Fiction, der einer Frau die Heldenrolle gewährt, ist noch lange kein Zeichen für Vorurteilsfreiheit. Das eigentliche Alien ist und bleibt in allen drei Folgen die Frau.“18Solche mit einer nachgerade virulenten Freude am intellektuellen Kurzschluß formulierten Interpretationen offenbaren über die Unfähigkeit des Filmkritikers hinaus, genau hinzusehen – entgegen Heike Kühns Behauptung ist das Alien sehr wohl auf Körperöffnungen seines Gastwirtes angewiesen, um sich dessen zu bemächtigen, auch gibt es in ALIEN keine Szene, aus der geschlossen werden darf, daß Gegengifte dem Fremdorganismus förderlich sind, und außerdem ist es zu diesem Zeitpunkt nur ein Alien, welches die Besatzung der Nostromo dezimiert, im Gegensatz dazu gibt es in ALIEN3 dann tatsächlich mehrere Aliens -, die Bedürftigkeit des Zuschauers, sich einen Film seinen eigenen Vorstellungen und Phobien gemäß einpressen zu müssen. Die Verzerrung des Gesehenem ist damit vorprogrammiert, ebenso wie die Irreführung des Lesers. Solch Betrachtungsweise ist lediglich Ausdruck eines umgekehrten Sexismus, der die Frau als eigentliche Krone der Schöpfung in einer von Männern beherrschten Welt hervorhebt. So spiegele Ripleys‘ Versagen „auch die Ratlosigkeit der heutigen Frauenbewegung (wider), die einmal erkämpfte Rechte – der Schwangerschaftsabbruch ist auch in den USA das große Thema – erneut in Frage gestellt, in altes ungleiches Recht verwandelt sieht.“19

„Gesetzt den Fall, Fincher hätte dies tatsächlich beabsichtigt – dann wäre er allerdings der falsche Regisseur (…) gewesen.“11 Allerdings wußte Fincher zu sagen: „Tatsächlich habe ich den Film ja nur für meine besten acht Freunde gedreht. Die, die wirklich etwas davon verstehen.“6 (Cinema Nr.09/92, S.23 ff.) Ebenso, wie aus diesen Worten herauszulesen ist, daß ALIEN3 ein widerspenstig-exzentrisches Werk ist, daß allen Grundsätzen des phantastischen Genres trotzt und sich somit erfolgreich jeglichen Kategorisierungsversuchen verweigert, wird deutlich, daß der Film tatsächlich nicht wirklich eine Zielgruppe hat, ebensowenig wie einen belehrenden Anspruch. Weder unterstützt noch verurteilt Fincher – und somit sein Film – die Verhaltensweisen Ripleys, der Männer und des Aliens. ALIEN3 ist lediglich eine winzige Momentaufnahme eines scheinbar immerwährenden Zustandes, in dem es zwischen Leben und Tod keinen wirklich bedeutsamen Unterschied mehr gibt.

(wird fortgesetzt!)

(Leider ist der 2. Teil bei einem Datencrash verlorengegangen, sollte er noch irgendwo auftauchen, werden wir ihn hier veröffentlichen!)

Copyright (C) 2010 by Martin Lesniewski, Detlef Hedderich und Thomas F. Roth

Bestelltip der Redaktion:

Alien 3

FSK freigegeben ab 16 Jahren.
Sprachen: Deutsch Englisch.
Amaray Case.
DVD-Video
20th Century Fox Home Entertainment
Mai 2000 – DVD-VideoFSK freigegeben ab 16 Jahren.
Laufzeit ca. 110 Minuten.
Ausgabeformat / Kodierung:Farbe Anamorph 2. 35:1 SDTV 576i (PAL) Produktion:USA 1992 Kinopremiere:03. 09. 1992 Sprachversion:Deutsch, DD 5. 1, Englisch, DD 5. 1 Untertitel:Englisch , für Hörgeschädigte:Deutsch.
Sprachen: Deutsch Englisch.
Amaray Case.
Produktionsjahr: 1992.

Als DVD bei Libri.de

Kurzbeschreibung: Einst war der Planet Fiorina 16 eine gigantische Strafkolonie. Inzwischen wurde der ungastliche, kalte Stern evakuiert – bis auf eine kleine Schar Ex-Sträflinge, die es vorzogen, dort zu bleiben. Eines Tages werden sie durch die Notlandung eines kleinen Raumgleiters aus ihrem täglichen Trott gerissen: Einzige Überlebende der Besatzung ist eine Frau: Lieutenant Ellen Ripley. Schon ist ein von der Erde angeforderter Rettungstrupp unterwegs, um sich um Ripley zu kümmern, da stellt sie fest, daß der Raumgleiter noch einen weitaus unangenehmeren Gast eingeschleust hat! Da es auf Fiorina keine Waffen gibt, muß das Alien diesmal mit Mut, List und Tücke zur Strecke gebracht werden. Doch das ist nur das geringste Problem, wie sich bald zeigt: Ripley stellt fest, daß in ihrem Körper ein Alien-Baby heranwächst…