Besprechungen

The Stalking Dead – Mein kopfloser Ex

Gerade will Fern den klammernden Robert in die Liebes-Wüste schicken, als dieser dramatisch zu Tode kommt. Ferns Trauer schwindet, als Robert als Geist zurückkehrt, ihr weiterhin den Hof macht und auf ihre Ablehnung übernatürlich wütend reagiert … - Als Komödie witzlos, höchstens schauspielerisch gruselig, als Film schleppend, ideenschwach und langweilig: ein Film-Debüt als Ofenschuss. (mehr …)
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Besprechungen

Darkest Day

Zu trantütigen Twentysomethings, die sich nach einer englandweiten Zombie-Epidemie in ihrem Heimatstädtchen verbarrikadiert haben, gesellt sich der gedächtnislose Dan, der von Soldaten verfolgt wird; bald muss die Gruppe eine gefährliche Flucht aus besagter Stadt versuchen … - Der praktisch ohne Budget gedrehte Film - ein Herzensprodukt des vor und hinter der Kamera allzu gegenwärtigen Dan Rickard - bietet inhaltlich ausschließlich Bekanntes, das formal dröge in Szene gesetzt wird, unter Leerlauf leidet und ausschließlich Als-ob-Schauspieler bietet: Wahrlich ein ganz düsterer Tag für den (Horror-) Film! (mehr …)
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Abenteuer

Wolf Creek

Drei junge Touristen geraten im australischen Outback in die Gewalt eines brutalen Serienkillers, den sie ausschalten müssen, wenn sie überleben wollen ... - Die simple Story nimmt langsam Fahrt auf, folgt konsequent und mit steigendem Tempo dem sorgfältig konstruierten Spannungsbogen, nutzt vorbildlich die grandiose Naturkulisse, kann mit ausgezeichneten Darstellern punkten und erzeugt Nervenkitzel ohne allzu plakative Gewaltdarstellung: Filmhorror der gelungenen Art. (mehr …)
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Action

Starship Troopers 3: Marauder

Der Krieg der Menschheit gegen die insektoiden „Bugs“ geht in die dritte Runde. Hochrangige Geheimnisträger sind auf einem fernen Planeten gestrandet und müssen von Troopern ‚rausgehauen werden. Verrat in den eigenen Reihen und die Tücke der Bugs sorgen für leichenreiche Zwischenfälle ... – Wesentlich besser als Teil 2 geraten, lässt „SST3“ trotz seines beschränkten Budgets den bösen Glanz des Originals wieder durchscheinen. Das Drehbuch geizt nicht mit politisch unkorrekter Ironie, Action und Splatter: ein B-Movie der unterhaltsamen Art. (mehr …)
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Besprechungen

Cannibals – Welcome to the Jungle

Vier Freunde suchen im Dschungel Neuguineas einen vor Jahrzehnten verschollenen Millionärssohn und stoßen dabei auf Kannibalen, die eigene Pläne mit ihren Besuchern haben ... - Kuriose Hommage an die kruden Kannibalen-Filme der 1970er und 80er Jahre. Grausiges wird durch den konsequenten Einsatz der subjektiven Kamera verfremdet bzw. nur als Ergebnis gezeigt. Die Stimmung leidet unter Bildern, die wie in einem gut gepflegten Tropenpark entstanden wirken: „Cannibals“ ist ein filmisches Experiment, das zeitweilig interessant gescheitert ist. (mehr …)
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Besprechungen

Frontier(s) – Kennst du deine Schmerzgrenze?

Fünf Bankräuber geraten auf der Flucht in die Gewalt irrer Nazi-Menschenfresser. Der Kampf ums nackte Leben wird buchstäblich bis aufs Messer geführt, Pardon weder gegeben noch erwartet ... - Formal beachtlicher, inhaltlich jedoch einfallsarmer, sogar langweiliger Euro-Splatter, der in der deutschen Fassung zu allem Überfluss plump geschnitten wurde: enttäuschend. (mehr …)
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Besprechungen

Baskin – Willkommen in der Hölle

Fünf Polizisten geraten während einer Nachtstreife in die Gewalt eines höllischen Kultes, dessen Anführer sie bereits erwartet und grässliche Vorkehrungen für ihren ‚Empfang‘ getroffen hat … - „Baskin“ kann mit keiner stringenten Story dienen, sondern ist eine metaphysisch anmutende Höllenfahrt, die den Zuschauer durch stimmungsvolle Bilder fesseln, durch selten gelöste Rätsel aber ebenso verärgern kann: Retro-Horror im Stil Mario Bavas, Dario Argentos u. ä. Kino-Mystiker, wobei es vor der Kamera zeitweise denkbar drastisch zur (blutigen) Sache geht. (mehr …)
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Besprechungen

The Entity – Sieh. Nicht. Hin.

Vier faule Filmstudenten geraten auf der Suche nach einem simplen Examensthema erst an einen mysteriösen Film und dann an einen bösen Geist, der ihnen fortan im Nacken sitzt, um sich für einst erlittenes Unrecht zu rächen … - Inhaltlich wie formal gänzlich missratenes „Found-Footage“-Spektakel, das sattsam bekannten Mustern folgt, ausschließlich mit Anti-Schauspielern besetzt wurde und durch eine Sabotage-Synchronfassung endgültig zur Strecke gebracht wird. (mehr …)
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Besprechungen

Pandemic – Fear the Dead

Eine Seuche verwandelt ihre Opfer in tollwütige Menschenfresser. Soldaten sollen Überlebende retten. Die Mission scheitert, es folgt eine Flucht durch zombieverseuchte Straßen … - Das wär’s im Groben; zwar gibt es noch eine Nebenhandlung, die jedoch ebenfalls Klischees an Bekanntes reiht. Die ‚subjektive‘ Kamera ist ein netter Gag, der von der Schablonenhaftigkeit dieses kleinbudgetierten Films nicht ablenken kann: tausendfach und oft besser gesehener Action-Horror. (mehr …)
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Action

Zoombies – Der Tag der Tiere ist da!

In einem Wildpark lässt ein Virus die Tiere sterben und als menschenfleischhungrige Zo(o)mbies wiedererwachen; die schmelzende Schar der überlebenden Wärter versucht ein Ausbrechen des verseuchten Viehzeugs zu verhindern … - Typisches Produkt der Reißbrett-Billig-Filmschmiede „The Asylum“: Eine schräge Idee wird möglichst kosten- und talentneutral umgesetzt und als „Kult-Trash“ vermarktet; das Ergebnis dürfte auch volltrunkene (= in den Idealzustand versetzte) Zuschauer vor Ärger ernüchtern. (mehr …)
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