Freerunner
Schnitt: Marc Jakubowicz
Regie: Alex Barder, Sean Faris, Dino May

Kamera: Claudio Chea Mit Sean Faris, Amanda Fuller, Danny Dyer
TV-Norm: SDTV 576i (PAL). Sprachversion: Deutsch, DD 5. 1, Deutsch, DTS 5. 1, Englisch, DD 5. 1.
Sprachen: Deutsch Englisch.
Untertitel: Deutsch.
FSK freigegeben ab 16 Jahren.
Laufzeit ca. 88 Minuten.
SUNFILM Entertainment

Titel bei Libri.de (DVD)

Zum Film

Ryan Carter nimmt regelmäßig an Freerunner Rennen teil um genug Geld zu gewinnen, damit er mit seiner Freundin und seinem Großvater aus den Slums von Metro City wegziehen können. Doch während seines letzten Rennens wird er und seine Mitläufer von Bandenchef Reese gekidnappt, nur um zu Spielfiguren in seinem sadistischen Plan zu werden. Den Gefangenen werden mit Sprengstoff besetzte Halsbänder angelegt und sie müssen ein letztes Rennen bestreiten. Nur wer rechtzeitig ins Ziel kommt wird überleben. Ryan bleibt nur eins: er muss um sein Leben rennen.

Der  knallharte  Parkour-Actionfilm  ist mit  „Vampire Diaries“-Star  Sean  Faris, Oscar®-Nominee  Seymour  Cassel,  Mariah  Bonner  („The  Social  Network“)  und  Tamer  Hassan („Kampf der Titanen“) in den Hauptrollen prominent besetzt. FREERUNNER feierte seine Deutschlandpremiere auf dem Filmfest Oldenburg 2011.

Pressestimmen

Ryan ist ein Freerunner par excellence, der den Sport des Parkour zur Kunstform erhoben hat, einfach weil Geschwindigkeit und Gefahr perfekt zu seinem Lebensentwurf passen. Doch jetzt muss Ryan beweisen, ob er wirklich so gut ist, wie er es von sich glaubt. Er hat eine tickende Bombe um seinen Hals und muss einmal die Stadt durchmessen, um sich und seine Freundin zu retten. Es ist ein Rennen gegen die Zeit. Und dass sich Ryan jede Menge Gangster und Schlimmfinger entgegenstellen, macht die Sache nicht gerade einfacher. „Bangkok Adrenaline“-Produzent Lawrence Silverstein hat für sein Regiedebüt genau hingeschaut bei den französischen Vorbildern, die den Extremsport Parkour für das Actionkino entdeckt haben, und übersetzt deren Ansatz auf das britische Genrekino. Hohes Tempo, furiose Wackelkamera und laut pumpende Musik sorgen für die richtige Atmosphäre bei dieser Hochleistungsversion von „Warriors“. An der Seite des jungen Helden Sean Faris sorgen die unvermeidlichen Danny Dyer und Tamer Hassan für namhafte Unterstützung. Das passt. (Quelle: VideoMarkt)

Meine Meinung

Diesen Film muss man meiner Meinung nach differenziert betrachten. Zum einen haben wir hier einen actiongeladenen und aufgrund von kurzen Schnitten und wackeliger Kameraführung rasanten Sportfilm, der Parkour, also eine Sportart, bei welcher der Teilnehmer unter Überwindung sämtlicher Hindernisse den kürzesten oder effizientesten Weg von A zum selbst gewählten Ziel B nimmt in den Mittelpunkt stellt. Unter diesem Gesichtspunkt war der Film sehr bildgewaltig, rasant und vor allem interessant. Zum anderen ist da die Handlung und die Story, die meiner Meinung nach etwas schwach auf der Brust war – so hatte ich eher das Gefühl, eine Mischung aus „Rat Race“ und „Battle Royal“ vor mir zu haben. Im Verlauf des Filmes lies ich mich allerdings immer mehr auf die sportlichen Aspekte ein, die mich immer öfters zum Staunen brachten und die etwas zu lasche Story mehr als ausglichen.

Anmerkung: Über die deutsche Synchronisation kann ich leider nichts sagen, da das mir vorliegende Exemplar leider nur die englische Tonspur hatte.

Mein Fazit

Rasanter, sportbetonter Film für alle Parkour Fans, und solche, die es werden wollen.

[JS]

Titel bei Libri.de (DVD)