Schlacht um Finnland –
Originaltitel: Tali-Ihantala 1944.

Regie: Åke Lindman, Sakari Kirjavainen
Mit Tarmo Ruubel, Kari Ketonen, Ilkka Villi
Sprachen: Deutsch Finnish.
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Polnisch.
Spezial:- Making of; Veteraneninterview
Laufzeit ca. 112 Minuten.

FSK freigegeben ab 16 Jahren.
Ascot Elite Home Entertainment

Juli 2012 – DVD-Video

Titel bei Libri.de


Zum Inhalt:

Juni 1944. Die Rote Armee startet eine Großoffensive gegen Deutschland und Finnland. Den Finnen droht die totale Besetzung durch die Sowjetunion.Zahlenmäßig stark unterlegen bereitet die finnische Armee Gegenangriffe auf die Russen vor. General Lagus führt eine Panzerdivision und Jägerbrigaden ins Gefecht. Zum ersten Mal kämpft auch sein Sohn mit an vorderster Front. An der Kanone eines Sturmgeschützes erlebt er seine Feuertaufe. Zusammen mit dem jungen Panzerfahrer Virtanen attackieren sie die russischen Panzer. Leutnant Osmo führt das erste Panzerabwehrbataillon, welches die Russen mit Panzerfäusten aufhalten soll. Luftunterstützung erhalten sie von den Stukas und Focke-Wulfs des Gefechtsverbandes Kuhlmey. Die entscheidende Schlacht von Tali-Ihantala steht bevor.Regisseur Åke Lindman erzählt mit diesem Film den finnischen Kampf um Unabhängigkeit im Zweiten Weltkrieg. Die Schlacht von Tali-Ihantala gilt als die größte jemals in Nordeuropa geschlagene Schlacht. Die Figuren und Handlungen beruhen auf wahren Begebenheiten und Erzählungen von Veteranen. Der Film wurde vier Mal für den finnischen Filmpreis nominiert, u.a. in den Kategorien „Bester Film“, „Bester Schnitt“ und „Beste Musik“.

Pressestimmen
„Beeindruckend gut gemacht “ – Aftonbladet. “ Ein ungewöhnlich aufwendiger finnischer Kriegsfilm“ – Dagens Nyheter. „Eine realistische und notwendige Geschichtsstunde“ – Göteborgs-Posten

Meine Meinung:

Der Film hat für mich eher eine gespielten Dokumentarfilm Charakter als den eines Spielfilmes. Die Handlungen konzentrieren sich nämlich nicht ausschließlich auf einen Helden, der gegen den Antihelden bestehen muss und alleine ein ganzes Bataillion aufhält, eher werden hier die gemeinsam errungenen Erfolge und Misserfolge in einen historischen Kontext gesetzt und dargestellt. Ein weiteres Feature, dass die Illusion eines Dokumentarfilms festigt ist der, dass während des Filmes stellenweise Kameratechnik und Farbe an Wochenschaubilder von 1942 bis 45 erinnern.
Der Film kommt mit wenig Spezialeffekten aus und schafft es trotzdem, oder gerade deswegen, den Zeitgeist einzufangen.

Mein Fazit:

Gelungene Dokumentation der Verteidigungsschlacht Schwedens, die man auch im Geschichtsunterricht schauen könnte.
[JS]

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