Die Rache der Wanderhure


Darsteller:  Alexandra Neldel, Bert Tischendorf, Johannes Krisch, Götz Otto,Esther Schweins,Julian Weigend
Regie:  Hansjörg Thurn
Drehbuch:  Dirk Salomon, Thomas Wesskamp

DVD Facts
Bildformat  1,78:1 (16:9 anamorph)
Tonformat  DD 5.1
Sprache   Deutsch
Prod.-Jahr:  2011
FSK  Ab 12 Jahren
Genre:  TV-Movie
Laufzeit:  ca. 120 Min.
Universum Film GmbH

Extras:
– Making of
– Musikvideo zum Titelsong von Nolween Leroy

Titel bei Libri.de

Verkaufsstart  29.02.2012

Die Story:

Die Fortsetzung „Die Rache der Wanderhure“ beruht aufden Motiven des Romans „Die Kastellanin“ des Bestseller-Duos Iny Lorentz und bietet noch mehr Abenteuer,Action und Leidenschaft als der erste Teil „Die Wanderhure“.Marie, Michel und Tochter Trudi genießen ihr Familienglück – bis Michelfür König Sigismund gegen die Hussiten in den Krieg ziehen muss. AlsMarie die Nachricht von seinem Tod erhält, kann und will sie es nichtglauben; zu stark ist das Band ihrer großen Liebe, sie spürt, Michel lebt.Ihr bleiben jedoch nur 10 Tage Zeit, Michel zu finden, sonst wird sie nachdem Gesetz mit einem anderen Mann zwangsverheiratet oder verliertalles. Im Kampf um ihre Familie, die politischen Machthaber geschicktfür sich nutzend, folgt Marie Michels Spur ins Feindesland – um ihn dortan der Seite einer anderen Frau zu finden. Marie jedoch würde niemalskampflos aufgeben und so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit – undgegen einen übermächtigen Feind, der seine eigenen Pläne mit Marieverfolgt…

Meine Meinung:

Die Rache der Wanderhure ist eine gelungene Fortsetzungsgeschichte, die uns in eine Zeit mitnimmt, in der das Konzept „Rechte für Frauen“ bzw. „Menschenrechte“ noch gar nicht erfunden wurden. So kommt es zum Beispiel vor, dass über den Kopf von Anwesenden hinweg entschieden wurde, dass die kürzlich verwitwete Marie wieder zu heiraten hätte. Man merkt bei dem Film ganz schnell, dass die handelnden Charaktere eher Figuren in einem überdimensioniertem Schachspiel sind, und auch als solche ohne Bedenken geopfert werden können. Besonders gefallen hat mir bei dem Film, dass einzelne Charaktere ihr Bild über die natürliche Ordnung überdenken mussten und sich andere Kulturen annäherten bzw. sogar von ihnen lernten. Nicht so gut gefallen hat mir der Zeitrahmen, in dem die ganze Geschichte sich abgespielt haben soll, denn ein Großteil der Suche von Marie nach Michel soll innerhalb von 7 Tagen geschehen sein. Allerdings hat Michel sich in diesen 7 Tagen von einer schweren Kopfwunde erholt, einen kulturübergreifende Freundschaft geschlossen, das Herz der Prinzessin des Nachbarlandes gewinnt und noch vieles mehr.

Mein Fazit:

Abgesehen von dem Kritikpunkt bezüglich der Zeitspanne eine sehr gute deutsche Produktion, der einen schönen Fernsehabend für MAnn und Frau verspricht.

[JS]

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