Trust – Die Spur führt ins Netz
Regie: Ed Cathell III, Boaz Davidson, Danny Dimbort
Mit Clive Owen, Catherine Keener, Liana Liberato

Untertitel: Deutsch.
FSK freigegeben ab 16 Jahren.
Laufzeit ca. 97 Minuten.
TV-Norm: SDTV 576i (PAL). Sprachversion: Deutsch, DD 5. 1, Deutsch, DTS 5. 1, Englisch, DD 5. 1.
Sprachen: Deutsch Englisch.
Schnitt: Douglas Crise
Regie: Ed Cathell III, Boaz Davidson, Danny Dimbort
Kamera: Andrzej Sekula Mit Clive Owen, Catherine Keener, Liana Liberato
Extras: Making of (ca. 17 Minuten),Interviews (ca. 13 Minuten), Behind the Scenes (ca. 3 Minuten), Original Kinotrailer
Koch Media Home Entertainment
Produktionsjahr: 2010.

2. Dezember 2011 – DVD-Video

Titel bei Libri.de

Zur Story:

Die 14-jährige Annie lernt übers Internet einen Chat-Partner kennen. Er ist ungefähr in ihrem Alter, freundlich, ebenfalls ein Volleyball-Fan und scheint sich wirklich für sie zu interessieren. Die Eltern wissen über diese Bekanntschaft, machen sich darüber aber keine Sorgen, da sie
es für eine Teenie-Schwärmerei halten. Als der Fremde Annie ein Treffen vorschlägt, zögert das Mädchen nicht lange. Doch bei dem Rendezvous muss Annie feststellen, dass Charlie weitaus älter ist als er zunächst behauptet hat. Trotzdem folgt sie ihm in sein Hotelzimmer und erlebt dort
die schlimmsten Stunden ihres Lebens. Als Annies Vater von der schockierenden Tat hört, scheint es nur noch einen Ausweg für ihn zu geben: Rache!

Meine Meinung:

Ein Film, der mit den Ängsten der Eltern von heranwachsenden Kindern spielt, aber auch offen und unverblümt mit dem Thema Kindesmissbrauch und Vergealtigung umgeht. Hier wird sehr deutlich und (meiner Meinung nach) auch sehr gut dargestellt, wie das Internet die wahre Identität einer Person verschleiern kann und wir uns als ahnungsloser User in einem Chatroom nicht mehr sicher sein können, ob unser Gesprächspartner auch wirklich der ist, für den er sich ausgibt. Des Weiteren hat man hier auch gut sehen können, wie junge Menschen, die ein einem Netz aus Lügen gefangen wurden, manipuliert werden, damit sie genau das tun, was von ihnen verlangt wird. Aber auch die Reaktionen der Eltern, die von der Situation total überfordert sind, wird hier gezeigt. Am Ende muss sich jeder selbst die Frage stellen, wie er oder sie selbst reagiert hätte, wäre die eigene Tochter oder der eigene Sohn betroffen.

Mein Fazit:

Auf  jeden Fall sehenswert, um auf Gefahren im Internet aufmerksam zu machen.

[JS]

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