VENUS & VEGAS
Regie: Demian Lichtenstein
Kamera: James Chressanthis Mit Eddie Kaye Thomas, Donald Faison, Eddie Guerra

Schnitt: Dave Hagen, Miklos Wright
Darsteller: Eddie Kayne Thomas (American Pie), Donald Faison (Scrubs), Eddie Guerra (CSI: Miami), Jamie Pressly (Dead or Alive), Abraham Benrubi, Molly Sims (Starsky & Hutch)
Laufzeit: 114 min.
FSK: 16
Sprachen: Deutsch Englisch.
TV-Norm: SDTV 576i (PAL). Sprachversion: Deutsch, DD 2. 0 Stereo, Englisch, DD 2. 0 Stereo.
Produktionsjahr: 2010.
Amaray Case.
SchröderMedia

24. November 2011 – DVD-Video

DVD bei Libri.de
BLU-Ray bei Libri.de

Presstext:

Las Vegas – Mythos und Wirklichkeit

Im Glücksspiel-Paradies Las Vegas scheint das Geld manchmal geradezu auf der Straße zu liegen. Das denken auch die Freunde Eric (Eddie Guerra), Stu (Donald Faison) und Alex (Eddie Kaye Thomas) in der Gaunerkomödie VENUS & VEGAS (ab 24. November auf Blu-ray und DVD erhältlich), als sie eines Tages über den vermeintlichen Coup ihres Lebens stolpern. Jedoch müssen die Möchtegern-Gauner bald feststellen, dass auch in ihrem Fall Schein und Sein in „Sin City“ oft sehr viel näher beieinander liegen als angenommen.

– 1931 wurde in Nevada das Glücksspiel legalisiert. Die erste Glücksspiel-Lizenz überhaupt erhielt im selben Jahr der „Northern Club“ in Las Vegas. Heute trägt das Casino den Namen „La Bayou“.

– Mit knapp 584.000 Einwohnern im Stadtgebiet belegt Las Vegas auf der Liste der bevölkerungsreichsten US-Metropolen aktuell den 30. Platz. Betrachtet man die gesamte „Las Vegas Metropolitan Area“, zu welcher auch die Bevölkerung der angrenzenden Städte und Gemeinden zählt, ergibt sich eine Zahl von um die 2 Millionen Einwohnern.

– Den größten Jackpot aller Zeiten gewann ein 25-jähriger Software-Entwickler aus Los Angeles im März 2003 an einem Spielautomaten im Casino „The Excalibur“. Die Gewinnsumme: 39,7 Millionen Dollar.

– Dem „Forbes Magazine“ zufolge ist Las Vegas (inklusive Metropolitan Area) derzeit die neuntgefährlichste Stadt der USA. Im Jahr 2010 kam es hier zu 763 Gewaltverbrechen je 100.000 Einwohner – darunter mehr als 9.000 Fälle schwerer Körperverletzung und über 4.500 Raubüberfälle.

– Aufgrund der vielfältigen, mitunter zwielichtigen, „Betätigungsmöglichkeiten“ wird Las Vegas auch „Sin City“ – „Stadt der Sünde“ – genannt.

– Über 30 Millionen Touristen und Geschäftsreisende besuchen die Stadt jedes Jahr.

– Las Vegas belegt einen Top-Rang in jeder dieser drei US-Statistiken: Heiratsrate, Scheidungsrate, Selbstmordrate.

– Las Vegas wurde 1905 gegründet und 1911 offiziell als Stadt anerkannt. Ihr Name kommt aus dem Spanischen und bedeutet übersetzt „die Wiesen“.

– In den meisten Kasinos finden sich weder Uhren noch Fenster, dafür wird immer für frische Luft gesorgt. Sinn der Sache: Muntere Gäste ohne Zeitgefühl bleiben länger und geben mehr Geld aus.

– Die ersten großen Hotels inklusive Spielcasinos wurden in den 1940er Jahren von der Unterwelt-Größe Bugsy Siegel gebaut. In den Folgejahren stieg die Kontrolle der Cosa Nostra über das Glücksspiel-Geschäft immer weiter an. Erst Ende der 1970er Jahre konnten die Gangster – nach diversen Verurteilungen und damit verbundenen Besitzerwechseln in den Casinos – allmählich aus dem Glücksspielbetrieb verdrängt werden.

– Zwar ist Las Vegas die größte Stadt in Nevada, Hauptstadt des US-Bundesstaates ist jedoch Carson City.

– Über 100.000 Paare aus aller Welt geben sich jedes Jahr in Las Vegas das Ja-Wort. Die große Popularität der Stadt als Ort der Trauung liegt unter anderem darin begründet, dass Heiratslizenzen ohne großen Aufwand und sehr kostengünstig zu erwerben sind.

– In den letzten 50 Jahren wurden etwas mehr als 50 Filme gedreht, die in Las Vegas spielen.

– Die Folgen der Wirtschaftskrise sind in Las Vegas überaus deutlich spürbar: Die Arbeitslosenquote liegt derzeit bei 14,3 %. Laut „Forbes Magazine“ ist es in keiner anderen Großstadt der USA so schwierig, einen Job zu finden. Zudem gibt es hier zehntausende Obdachlose, von denen viele in einem weitreichenden Tunnelsystem unter der Stadt leben.

Filmrezension erstellt von J. Schäfer am Freitag den 18. November 2011:

Zum Film:

Eric (Eddie Guerra), Stu (Donald Faison) und Alex, (Eddie Kaye Thomas), drei Freunde aus Las Vegas, sind ständig Pleite. Da stolpern sie über den Coup ihres Lebens. In einem Lagerhaus finden sie eine ganze Wagenladung voll Casinochips. Doch leider läuft der Plan aus dem Ruder. Die Möchtegern-Gangster müssen sich nicht nur mit Mafioso Frank Santino (Jon Polito), dem „rechtmäßigen“ Eigentümer der Chips, herumschlagen, sondern auch mit ihren undankbaren Freundinnen (Jaime Pressley, Molly Sims, Roselyn Sanchez). Furiose Gaunerkomödie mit originellen Einfällen und Starbesetzung.

Meine Meinung:

Der Film ist meiner Meinung nach eher als Parodie auf die Amerikanische Gesellschaft zu sehen, als dass er eine Komödie ist. So reiht sich ein Tabu Thema ans andere, angefangen von Sex über Drogen, Gewalt, Wettmanipulationen bis hin zu künstlichen Befruchtungen. Vielleicht lag es aber auch an meinem Sinn für Humor, dass ich den Film nicht sehr lustig fand, denn dieser wandelt sich ja bekanntlich und passt sich der Zeit und dem Alter an. Sowar für mich persönlich der erste „American Pie“ Film noch irre lustig,  heute aber, kanpp 12 Jahre danach, kann ich mit dieser Art von Humor nicht mehr viel anfangen. Da konnte auch die Besetzung, die in ihren jeweiligen anderen Serien häufig für Lacher sorgten, hier leider auch nicht mehr viel retten.

Mein Fazit:

Ein Film für Liebhaber des „American Pie“ -Humors, aber nicht für mich.

[JS]

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