World Invasion: Battle Los Angeles

Originaltitel:            Battle Los Angeles
Herstellungsland:            USA
Erscheinungsjahr:            2011
Regie:            Jonathan Liebesman

Darsteller:
Will Rothhaar (Cpl. Lee Imlay)
Michelle Rodriguez (Tech Sgt. Elena Santos)
Bridget Moynahan (Michele)
Aaron Eckhart (Staff Sgt. Michael Nantz)
Michelle Rodriguez: (Tech Sgt. Elena Santos)
Ne-Yo (Cpl. Kevin Harris)
Ramon Rodriguez (2nd Lt. William Martinez)
Jadin Gould (Amy)

Beschreibung:
Die Erde steht vor der Apokalypse: Außerirdische Plünderer machen vor nichts halt und rauben Städte und ganze Landabschnitte aus und die Menschen auf der Erde sind dieser Situation hilflos ausgeliefert. Die einzige Chance sieht die Regierung im abgebrühten Sergeant Michael Nantz (Aaron Eckhart), der mit Hilfe seiner Truppe (u.a. Michelle Rodriguez, Cory Hardrict, Will Rothhaar, Jim Parrack und R&B-Sänger Ne-Yo) die Stadt Los Angeles stärken soll …

Mit freundlicher Unterstützung von Save.TV

Klappentext:
Seit Jahren werden überall auf der Welt immer wieder UFO-Sichtungen gemeldet – in Buenos Aires, Seoul, Frankreich, Deutschland, China. Aber 2011 wird aus diesen Beobachtungen eine Furcht einflößende Gefahr: Die Erde wird auf einmal von unbekannten Streitmächten angegriffen. Während die Menschen weltweit machtlos mit ansehen müssen, wie ihre Städte dieser Invasion zum Opfer fallen, wird Los Angeles der letzte Zufluchtsort der Menschheit in einem Krieg, den keiner sich vorzustellen wagte. Ein Marine-Unteroffizier (Aaron Eckhart) und seine Truppe haben den Auftrag, eine letzte Verteidigungslinie zu errichten und sich dem Kampf gegen den übermächtigen Feind zu stellen. Ein Feind, wie er ihnen noch nie zuvor begegnet ist …

Besprechung:

Eigentlich mag ich Science-Fiction-Filme, insbesondere wenn es zu Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Spezis kommt. Zu Beginn des Film sah ich mich in einen Kriegsfilm versetzt. Eigentlich mag ich keine Kriegsfilme, in denen Menschen auf beiden Seiten kämpfen. Nun, hier war das etwas anderes. Waffentechnische Auseinandersetzungen von Aliens und Menschen, die auf längere Kämpfe hinauslaufen, ohne dass die Parteien nur sinnlos in der Gegend umherschießen oder eine Seite haushochüberlegen ist, sind selten gesäht im SF-Filmgeschäft. Ernsthafte Kämpfe sollten daher mit einer gewissen Dankbarkeit vom Betrachter geehrt werden. Also hoffte ich darauf, hier etwas davon geboten zu bekommen. Tapfer nahm ich also die Wackelkamera, die ganz schön zu nerven begann, und die immer wieder aufkeimenden Anflüge von Soldatenpathos in kauf. Was soll ich sagen: ich bin letztlich geteilter Meinung. Auf der einen Seite ist der pseudo-dokumentarischen Stil des Film, der stark an „District 9“ oder gar an „Starship Troopers“ erinnert, nicht unbedingt Osca-verdächtig und auch das völlig unglaubwürdige Heldentum der Protagonisten, die am Ende wieder mal dass schaffen, was der gesamten Streitmacht nicht gelingen will, sind nicht gerade als realistisch einzustufen. Aber damit habe ich auch nicht ernsthaft gerechnet.

Was wohl viele Kritiker dem Film vorwerfen dürften: die einerseits kaum vorhandene Charakterentwicklung, zum anderen der gnadenlos überzogene Pathos, welcher im Laufe des Films immer schlimmer wird und in einer Rede des Sergeants kurz vor dem Showdown einen schon fast lächerlichen Höhepunkt erreicht das man sich unweigerlich an die Präsidentenrede in „Independece day“ erinnert fühlt, sind etwas, was ich von einem amerikanischen Film einfach erwarte und miteinberechne. Zum Glück konnte ich aber darüber hinwegsehen, weil die Kämpfe den Hauptanteil des Films ausmachen und darauf kam es mir letztlich an. Dabei wurde ich nicht enttäuscht. Und durch die fast permanent vorhandene Action hatte ich auch keine Zeit mich auf die eine oder andere Unzulänglichkeit zu konzentrieren. Was mir besonders gefallen hat: Fast sämtliche Auseinandersetzungen werden in Form von Straßen- und Häuserkämpfen gefochten. Frontalaufnahmen wie etwa bei „Independence Day“ in Form von großen Schlachtaufnahmen sucht man hier glücklicherweise vergebens. Das hätte mir den Film dann doch vermißt. So aber füllte ich mich zum Schluß dann doch noch versöhnt und gut unterhalten.

Ob einem das gefallen mag, muss man am Ende selbst entscheiden. Da scheiden sich sicher die Geister, weil dieser Film für viele weder Fisch noch Fleisch sein dürfte. Für mich war auf der Habenseite dann doch ein kleines Übermaß gegenüber der Sollseite, weshalb ich diesen Film dann doch hier empfehlen mag.

Copyright (C) 2014 by Detlef Hedderich

Titel bei eBook.de (DVD)
Titel bei eBook.de (Blu-ray)
Titel bei eBook.de (DVD-BEST OF HOLLYWOOD – District 9 / World Invasion: Battle Los Angeles)
Titel bei eBook.de (Blu-ray-BEST OF HOLLYWOOD – District 9 / World Invasion: Battle Los Angeles)
Titel bei Amazon.de (DVD)
Titel bei Amazon.de (Blu-ray)
Titel bei Amazon.de (DVD-BEST OF HOLLYWOOD – District 9 / World Invasion: Battle Los Angeles)
Titel bei Amazon.de (Blu-ray-BEST OF HOLLYWOOD – District 9 / World Invasion: Battle Los Angeles)