Abenteuer

Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers

Eine Mumie ist nur schwer umzubringen – das liegt nun einmal in der Natur der Sache. Regisseur Rob Cohern schafft das mit "Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers" allerdings problemlos. Der Film ist nicht nur der schwächste der Filmreihe, sondern auch der schlechteste. Um ehrlich zu sein, er ist einfach nur schlecht. Bei "Mumie" denkt man halt an Wüste, Hitze, Bandagen und Ägypten. Das alles wurde in zwei Filmen bereits abgehandelt. Dem Gesetz Hollywoods nach, muss alles Erfolgreiche weitergehen, dabei einen Tick größer und phantastischer werden, das Franchise wachsen. Und das wird hier kompromisslos durchgezogen. Es knallt jetzt noch mehr, es gibt mehr CGI-Effekte und aus der übertakteten Mystik des zweiten Films wird dann pure Fantasy. Das Ganze findet dann in China statt. An sich ein spannendes Setting, aber hier wirkt es nur aufgesetzt. Die Handlung spielt nun im Jahr 1946, also dreizehn Jahre nach dem letzten Abenteuer. Alex ist…
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Abenteuer

Die Mumie kehrt zurück

Weil "Die Mumie" zwei Jahre zuvor so erfolgreich war, wurde prompt eine Fortsetzung nachgeschoben. Diese spielt 1933, also sechs Jahre nach den letzten Ereignissen um "Die Mumie". Rick und Evenlyn sind verheiratet. Sie haben sogar ein Kind, den achtjährigen Alex. Und ja, ich weiß, ich kann auch rechnen. Aber Plausibilität ist kein Pfund, mit dem "Die Mumie kehrt zurück" wuchern kann. Die Handlung ist diesmal etwas komplexer, aber deswegen nicht unbedingt besser. Kurz gesagt wollen die Bösen diesmal den sagenhaften Skorpionkönig besiegen, um somit die Armee des Anubis zu übernehmen. Dafür wird Imhotep erneut erweckt, denn er soll diesen Kampf fechten. Da Alex einen Armreif trägt der den Weg zum Skorpionkönig weist, das Schmuckstück aber nicht abnehmen kann, wird der Junge entführt. Rick und Evy ziehen also los, um ihren Sohn und danach die Welt zu retten. Ich muss sagen, ich finde die Geschichte grottig schlecht. Aber sie folgt hier…
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Cardcaptor Sakura – The Movie

Bei Nipponart ist diesen Monat unter dem Titel "Cardcaptor Sakura - The Movie" die Neuauflage von "Cardcaptor Sakura: Die Reise nach Hongkong" erschienen. Somit ist der Film endlich auch auf Blu-ray zu bekommen, was das Fan- und Sammlerherz erfreuen dürfte. "Cardcaptor Sakura" ist diesen ja bereits als Manga- und Animeserie ein Begriff, der Film transportiert die Geschichte nun auf die nächst höhere Ebene. Dabei haben sich Regisseur Moio Asaka und Drehbuchautorin Nanase Ohkawa einige Freiheiten genommen, die aber durchaus passend sind. In Zentrum der Geschichte steht nach wie vor die Grundschülerin Sakura, die als Cardcaptor die Clow Cards des großen Magiers Clow Reed suchen und in einem magischen Buch unterbringen muss. Auf diese Vorgeschichte wird im Film leider nicht weiter eingegangen, deswegen muss man entweder mit Wissenslücken leben oder sollte sich (was zu empfehlen ist) vorher die Serie anschauen. Immerhin gibt es allerlei Figuren und Beziehungskonstellationen, die alle nicht ganz…
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Die Mumie – von 1999, mit Brendan Fraser

Diese Neuauflage von "Die Mumie", mit Brendan Fraser in der Hauptrolle, war der Überraschungserfolg des Sommers 1999. Gekonnt transformierte er die klassische Horrorgeschichte in einen lockeren Abenteuerfilm. Ich war damals hin und weg. Das lag nicht nur an der spannenden Story, einem lakonischen Brendan Fraser (als Rick), einer hinreißenden Rachel Weisz (als Evelyn) und einem schaurig tragischen Arnold Vosloo (als Imhotep), sondern vor allem an der bombastischen Inszenierung von Regisseur Stephen Sommers. Diese hat mich förmlich umgehauen. Der Streifen hat nicht nur alle wichtigen Versatzstücke eines guten Abenteuerfilms, sondern besitzt ein grandios abgestimmtes Tempo, eingängige Filmmusik und tolle Bilder. Dazu diese hervorragenden Computertricks, die mit handgemachten Kulissen und Effekten harmonieren. Der Hammer! Bereits beim ersten Schauen des Films war ich begeistert. Die sichtbare Spielfreude der Darsteller, das Setting und die flotte Art des Erzählens zogen mich in ihren Bann. Dabei ist die Geschichte noch immer simpel und folgt dem Vorgänger:…
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Die Mumie – von 1932, mit Boris Karloff

Mit "Die Mumie" aus dem Jahre 1932 wurde der Klassiker schlechthin geschaffen, der auch heute noch zu begeistern weiß. In der Hauptrolle (als Hohepriester Imhotep) agiert Boris Karloff, der ein Jahr zuvor seinen Durchbruch mit "Frankenstein" hatte. Natürlich zog der Name Karloff damals dann die Zuschauern entsprechend ins Kino, um sich dort zu gruseln. Nun sind viele Jahrzehnte ins Land gegangen, wurde der Stoff immer wieder einmal neu aufgelegt und hat sich vor allem das Filmemachen weiterentwickelt. Aber dennoch, Freunds "Die Mumie" weiß mich auch heute noch zu fesseln und zu begeistern. Der Film ist auch gut gealtert, denn alle Tricks und Kulissen mussten ja in Handarbeit erstellt werden. Und wo bombastische Computereffekte fehlen, da müssen die Darsteller heran, um der Geschichte den nötigen Pepp zu verpassen. Und das gelingt hier wunderbar. Die Handlung ist dabei recht simpel und vielen weitgehend bekannt. Wahrscheinlich aber eher in einer der modernen Fassungen…
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Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (Update 2019)

Eine Legende kommt in die Jahre und zeigt was sie kann … Indiana Jones (Harrison Ford) ist zwar gealtert, aber dennoch der ewige Abenteurer geblieben. Die Nazis haben allerdings ausgedient und der kalte Krieg nun regiert die Welt. Die Russen sind das neue Feindbild und haben prompt Indy und seinen Kumpel Mac (Ray Winstone) entführt. Indiana Jones soll für sie in einem Militärlager – inmitten der Wüste Nevadas – eine Kiste mit mysteriösem Inhalt ausfindig machen, so jedenfalls der Wunsch von Russlands Parapsychologin Nummer Eins: Irina Spalko (Cate Blanchett). Zwar bekommen die Russen die Kiste nebst Inhalt in die Finger und Indys Freund entpuppt sich als Schwein, doch der charmante Abenteurer kann fliehen – mittels einem Düsentriebwerk, einem Kühlschrank und einer Atomexplosion. Kaum daheim angekommen beschließt Henry Jones Junior das Land zu verlassen. Immerhin lebt er in der McCarthy-Ära und ihm wird eine prokommunistische Gesinnung vorgeworfen – so kann er…
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Indiana Jones und der letzte Kreuzzug

Ich liebe diesen Film! "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" war mein erster Indy-Film überhaupt und das hat mich natürlich geprägt. Vor allem rüttelt der Film angenehme Jugenderinnerungen wach. Doch auch fernab nostalgischer Verklärung, ist der dritte Streifen der Indiana-Jones-Filmreihe einfach grandios. Diesmal spielt die Handlung im Jahre 1938 – nach einer wunderbaren Eingangssequenz, die im Jahre 1912 angesiedelt ist. Kurz vor dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs wird Indiana Jones von dem Millionär Walter Donovan angeheuert, den Heiligen Gral zu suchen. Indy hat darauf eigentlich keine Lust, denn der Gral ist die Passion seines Vaters. Aber genau dieser war zuvor Expeditionsleiter und ist spurlos verschwunden. Zu allem Übel mischen auch noch die Nazis mit. Die Reise führt nun nach Venedig, wo Indy auf die hübsche Elsa Schneider trifft, die ganz anders als seine bisherigen Liebschaften ist ... in vielerlei Dingen. Von Italien aus geht es nach Österreich, dann gibt es…
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Indiana Jones und der Tempel des Todes

Laut Steven Spielberg ist "Indiana Jones und der Tempel des Todes" der schwächste Film der Reihe ... diese Aussage traf er allerdings vor 2008 und somit vor "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels". Was Spielberg im nachhinein störte war der zynische und düstere Grundton, der den zweiten Indiana-Jones-Film essentiell prägt. Kein Wunder, steckten Spielberg und Lucas während der Dreharbeiten in bitteren Scheidungskriegen. Und das schlug dann auch auf Drehbuch und Regie durch. Aber gerade der Mangel an Leichtigkeit macht diesen Film so sehenswert. Obwohl der zweite Teil der Indiana-Jones-Filmreihe, so spielt dieser ein Jahr vor "Jäger des verlorenen Schatzes", also im Jahre 1935. Indy befindet sich diesmal in Shanghai, im Nachtclub Obi-Wan (ja, es ist eine Anspielung auf "Star Wars"). Hier lernt er während einem heftigen Kampf gegen einen Gangsterboss die Sängerin Willie kennen. Beide müssen Hals über Kopf verduften. Dabei hilft Indys Freund Shorty, ein chinesisches Kind. Die drei…
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Jäger des verlorenen Schatzes

Der Klassiker im Abenteurer-Genre schlechthin, bis heute unerreicht und weitgehend gut gealtert. Geschichtsprofessor Indiana Jones soll im Auftrag des US-Militär-Geheimdienstes die Bundeslade finden, bevor die Nazis das gute Stück in die Hände bekommen. Die Reise führt nach Nepal, wo sich Marion Ravenwood dem Abenteurer anschließt. Dann geht es weiter nach Kairo, anschließend in die verschollene Stadt Tanis und am Ende landen Indy und Marion sogar in Kreta, zu einem furiosen Finale. Bereits die Eingangssequenz in Peru hat es in sich und ist für die Filmwelt durchaus als ikonisch zu betrachten. Die Geschichte ist zwar recht simpel, aber hervorragend inszeniert. Steven Spielberg lässt vor allem sein Auge fürs Detail erkennen. Zudem sind Action, Dramatik, Humor und Mystik perfekt ausbalanciert. Außerdem beweist Douglas Slocombe, dass er ein Meister der Kamera ist. Die Bilder sind grandios geschossen, die Lichtgestaltung der pure Wahnsinn. Auch die überzeugende darstellerische Leistung macht den Film zu einem unvergesslichen…
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An Inspector Calls – BEI UNS ZWEIMAL IM PREISRÄTSEL!

England, 1912: Die wohlhabende Familie Birling feiert eines Abends die Verlobung von Tochter Sheila mit Gerald Croft – eine Ehe, die zwei erfolgreiche Unternehmen zusammenführen wird. Doch der feierliche Anlass wird von einem Überraschungsbesuch Inspektor Gooles (David Thewlis, „Harry Potter“) unterbrochen: Eine junge Frau, eine frühere Angestellte in der Fabrik der Birlings, hat sich das Leben genommen. Goole verhört die Anwesenden und deckt auf, dass alle eine Verbindung zur Verstorbenen hatten. Doch wer trägt die Verantwortung für ihren Tod? Fesselnd, rätselhaft und zeitlos aktuell: „An Inspector Calls“ blickt hinter die Fassade einer selbstherrlichen Oberschicht im blühenden Industriezeitalter. Vor diesem Hintergrund erschafft die aufwühlende BBC-Adaption von Priestleys meisterhaftem Theaterstück ein mitreißendes Mysterium mit erstklassigen Darstellern und voller Spannung. (mehr …)
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