Abenteuer

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (Update 2019)

Eine Legende kommt in die Jahre und zeigt was sie kann … Indiana Jones (Harrison Ford) ist zwar gealtert, aber dennoch der ewige Abenteurer geblieben. Die Nazis haben allerdings ausgedient und der kalte Krieg nun regiert die Welt. Die Russen sind das neue Feindbild und haben prompt Indy und seinen Kumpel Mac (Ray Winstone) entführt. Indiana Jones soll für sie in einem Militärlager – inmitten der Wüste Nevadas – eine Kiste mit mysteriösem Inhalt ausfindig machen, so jedenfalls der Wunsch von Russlands Parapsychologin Nummer Eins: Irina Spalko (Cate Blanchett). Zwar bekommen die Russen die Kiste nebst Inhalt in die Finger und Indys Freund entpuppt sich als Schwein, doch der charmante Abenteurer kann fliehen – mittels einem Düsentriebwerk, einem Kühlschrank und einer Atomexplosion. Kaum daheim angekommen beschließt Henry Jones Junior das Land zu verlassen. Immerhin lebt er in der McCarthy-Ära und ihm wird eine prokommunistische Gesinnung vorgeworfen – so kann er…
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Indiana Jones und der letzte Kreuzzug

Ich liebe diesen Film! "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" war mein erster Indy-Film überhaupt und das hat mich natürlich geprägt. Vor allem rüttelt der Film angenehme Jugenderinnerungen wach. Doch auch fernab nostalgischer Verklärung, ist der dritte Streifen der Indiana-Jones-Filmreihe einfach grandios. Diesmal spielt die Handlung im Jahre 1938 – nach einer wunderbaren Eingangssequenz, die im Jahre 1912 angesiedelt ist. Kurz vor dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs wird Indiana Jones von dem Millionär Walter Donovan angeheuert, den Heiligen Gral zu suchen. Indy hat darauf eigentlich keine Lust, denn der Gral ist die Passion seines Vaters. Aber genau dieser war zuvor Expeditionsleiter und ist spurlos verschwunden. Zu allem Übel mischen auch noch die Nazis mit. Die Reise führt nun nach Venedig, wo Indy auf die hübsche Elsa Schneider trifft, die ganz anders als seine bisherigen Liebschaften ist ... in vielerlei Dingen. Von Italien aus geht es nach Österreich, dann gibt es…
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Indiana Jones und der Tempel des Todes

Laut Steven Spielberg ist "Indiana Jones und der Tempel des Todes" der schwächste Film der Reihe ... diese Aussage traf er allerdings vor 2008 und somit vor "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels". Was Spielberg im nachhinein störte war der zynische und düstere Grundton, der den zweiten Indiana-Jones-Film essentiell prägt. Kein Wunder, steckten Spielberg und Lucas während der Dreharbeiten in bitteren Scheidungskriegen. Und das schlug dann auch auf Drehbuch und Regie durch. Aber gerade der Mangel an Leichtigkeit macht diesen Film so sehenswert. Obwohl der zweite Teil der Indiana-Jones-Filmreihe, so spielt dieser ein Jahr vor "Jäger des verlorenen Schatzes", also im Jahre 1935. Indy befindet sich diesmal in Shanghai, im Nachtclub Obi-Wan (ja, es ist eine Anspielung auf "Star Wars"). Hier lernt er während einem heftigen Kampf gegen einen Gangsterboss die Sängerin Willie kennen. Beide müssen Hals über Kopf verduften. Dabei hilft Indys Freund Shorty, ein chinesisches Kind. Die drei…
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Jäger des verlorenen Schatzes

Der Klassiker im Abenteurer-Genre schlechthin, bis heute unerreicht und weitgehend gut gealtert. Geschichtsprofessor Indiana Jones soll im Auftrag des US-Militär-Geheimdienstes die Bundeslade finden, bevor die Nazis das gute Stück in die Hände bekommen. Die Reise führt nach Nepal, wo sich Marion Ravenwood dem Abenteurer anschließt. Dann geht es weiter nach Kairo, anschließend in die verschollene Stadt Tanis und am Ende landen Indy und Marion sogar in Kreta, zu einem furiosen Finale. Bereits die Eingangssequenz in Peru hat es in sich und ist für die Filmwelt durchaus als ikonisch zu betrachten. Die Geschichte ist zwar recht simpel, aber hervorragend inszeniert. Steven Spielberg lässt vor allem sein Auge fürs Detail erkennen. Zudem sind Action, Dramatik, Humor und Mystik perfekt ausbalanciert. Außerdem beweist Douglas Slocombe, dass er ein Meister der Kamera ist. Die Bilder sind grandios geschossen, die Lichtgestaltung der pure Wahnsinn. Auch die überzeugende darstellerische Leistung macht den Film zu einem unvergesslichen…
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Besprechungen

Cloverfield

Eine Gruppe junger Partygäste gerät in die Attacke eines landtauglichen Seeungeheuers, als dieses den New Yorker Stadtteil Manhattan attackiert. Auf ihrer Flucht geraten sie zwischen das Monster und das aus allen Rohren feuernde US-Militär und erleben den Untergang der Millionenmetropole ... - Die klassische und mit Klischees durchsetzte Story wird als (künstlich) verwackeltes, schlecht belichtetes „Homemovie“ präsentiert und wirkt als Ausschnitt eines mysteriösen, aber in seiner Gesamtheit nie erläuterten Geschehens außerordentlich spannend. (mehr …)
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Besprechungen

Scouts vs. Zombies – Handbuch zur Zombie-Apokalypse

Drei Pfadfinder-Freunde geraten in eine Zombie-Apokalypse und müssen ihr Nerd-Wissen modifizieren, um sich und einige schöne Frauen vor den allgegenwärtigen & hungrigen Untoten zu retten … - Keineswegs das lautstark angepriesene Trash-Gag-Feuerwerk, sondern eine altmodische Horror-Komödie, die zwischen manchmal zündenden Witzen mit Leerlauf und - schlimmer - die Beschwörung klassischer ‚Werte‘ ärgert: je nach Standpunkt des Betrachter besser oder schlimmer als gedacht. (mehr …)
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Besprechungen

Paranormal Activity – Ghost Dimension

Familie Fleege gerät in die Falle eines Hexenkultes, der Töchterlein Leila dazu missbrauchen will, den Dämon „Toby“ auf Erden wandeln zu lassen … - Mehrere Jahrzehnte und sechs (!) „Paranormal-Activity“-Filme hat es gedauert, Tobys ebenso komplizierten sowie dämlichen Plan endlich umzusetzen; das Ergebnis ist optisch erträglich aber inhaltlich völlig zerfahren und ideenlos: trauriger ‚Höhepunkt‘ und Ende eines zu Tode gerittenen Franchises! (mehr …)
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