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It Came from the Desert

Während einer in der Wüste gefeierten Party geraten zwei Schulfreunde in eine nur scheinbar verlassene Geheimstation, in der das Militär Riesenameisen ausbrütete, die nun schlau geworden und ausgebrochen sind, um über die Menschheit herzufallen, was durch Teenie-Power verhindert werden soll … - Nostalgie-Monster aus dem B-Kino der 1950er Jahre werden mit dem Video-Trash der 1980er gekreuzt; weil Zitate allein kein Drehbuch ergeben, die Darsteller noch steifer als die gepanzerten Riesenameisen sind und der kümmerliche ‚Humor‘ in der Wüstenglut verzischt, dient „It Came from the Desert“ in erster Linie als Exempel für das Scheitern eines filmischen Jugendtraums. (mehr …)
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The Crucifixion – Sei achtsam, für was du betest

Reporterin Nicole reist nach Rumänien, wo eine junge Frau nach dreitägigem Exorzismus qualvoll starb. Sie spricht mit Familienangehörigen, Priestern und Zeugen, um sich ein Bild von den Ereignissen zu machen, merkt aber zu spät, dass hier in der Tat der Teufel die Klauen im Spiel hat und nun sie ins Visier genommen hat … - Ein seltsames Werk; handwerklich deutlich über dem Durchschnitt, während das Drehbuch quasi fundamentalchristliche ‚Werte‘ vertritt sowie durch zahlreiche Ungereimtheiten irritiert: anspruchsvoll gescheitert. (mehr …)
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Storm – Ist es ein Game oder die Wirklichkeit?

Mysteriöse Ereignisse zwingen einen jungen Mann, sich mit seinem erstarrten Leben auseinanderzusetzen. Was als Flucht vor Gewalt und Gefahr beginnt, geht in eine Reise über, die ihn mit den Fehlern der Vergangenheit konfrontiert, und endet im Kampf um seine Seele ... - Sehr ambitionierte, komplex gestaltete, gut besetzte und aufwändig in Szene gesetzte Mischung aus Mystery, Horror und Drama, deren schwer nachvollziehbare Handlung fasziniert, bis das Finale offenbart, dass die einzelnen Elemente sich nicht wirklich zueinander fügen. Als Alternative zur konventionellen Hollywood-Kost lohnt „Storm“ das Anschauen freilich allemal. (mehr …)
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Furnace – Flammen der Hölle

Im alten Blackgate-Gefängnis sterben die Gefangenen wie die Fliegen. Ein Polizist und die Knast-Psychologin finden heraus, dass nicht Korruption oder Machtmissbrauch, sondern ein mordlüsternes Gespenst aus der düsteren Vergangenheit des Hauses hinter den Todesfällen steckt ... - ‚Kleiner‘, bedrückend unterfinanzierter Thriller, der aus seinem geringen Budget eine Tugend zu machen weiß, sich nicht in Ekel-Orgien flüchtet und überraschend gut besetzt ist, während die Story über zahlreiche Logiklöcher ihrem Finale entgegen holpert: solide Durchschnittskost für den nicht verwöhnten Horrorfan-Magen. (mehr …)
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Projekt 12 – Der Bunker

Eisenharte Söldner sollen ultra-geheime Waffentechnik aus Sowjet-Zeiten bergen; sie werden nicht nur betrogen, sondern geraten in einem alten Bunker unter unsterbliche Super-Soldaten … - Der simple Plot wird unglaublich kompliziert erzählt bzw. zerdehnt, die ‚Schauspieler‘ kassieren für bloße Anwesenheit, das Finale ist peinlich, die Effekte sind kläglich, nur der Kameramann leistet gute Arbeit: unterirdisch bzw. überflüssig! (mehr …)
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The Stalking Dead – Mein kopfloser Ex

Gerade will Fern den klammernden Robert in die Liebes-Wüste schicken, als dieser dramatisch zu Tode kommt. Ferns Trauer schwindet, als Robert als Geist zurückkehrt, ihr weiterhin den Hof macht und auf ihre Ablehnung übernatürlich wütend reagiert … - Als Komödie witzlos, höchstens schauspielerisch gruselig, als Film schleppend, ideenschwach und langweilig: ein Film-Debüt als Ofenschuss. (mehr …)
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Frontier(s) – Kennst du deine Schmerzgrenze?

Fünf Bankräuber geraten auf der Flucht in die Gewalt irrer Nazi-Menschenfresser. Der Kampf ums nackte Leben wird buchstäblich bis aufs Messer geführt, Pardon weder gegeben noch erwartet ... - Formal beachtlicher, inhaltlich jedoch einfallsarmer, sogar langweiliger Euro-Splatter, der in der deutschen Fassung zu allem Überfluss plump geschnitten wurde: enttäuschend. (mehr …)
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The Monster Outside – Hüte dich vor der Dunkelheit

Familie Bear mietet in der Wildnis ein Haus, das dummerweise im Revier eines Bigfoot-Affenmonsters liegt. Nachdem die Kreatur immer dreister auf die Familie losgeht, tut sich Vater Dave mit dem einbeinigen Waldschrat Ned zusammen, um die Bestie auszuschalten … - Absolut spannungs- und witzlose „Horror-Komödie“, die vor und hinter der Kamera Maßstäbe in Sachen Unfähigkeit setzt: echter Trash aber nie unterhaltsam. (mehr …)
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Action

Unearthed – Nichts bleibt für immer begraben

Ein unklugerweise aus seiner Schlafstarre gewecktes außerirdisches Wesen terrorisiert einen winzigen Flecken in der Wüste von New Mexico. Die Bewohner setzen sich verzweifelt zur Wehr, doch die Kreatur scheint unverwundbar ... – Hin und wieder leicht gegen den Strich gebürstetes aber insgesamt doch klassisches Monster-B-Movie, das aus seiner (Budget-) Not eine Tugend macht, durch seine Darsteller gefällt und anderthalb Stunden handwerklich gut gemachte Unterhaltung bietet. (mehr …)
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Deathgasm

Versehentlich rufen jugendliche Heavy-Metal-Musiker einen Höllendämon auf die Erde. Verfolgt von dessen Schergen und einer Bande verrückter Okkultisten versuchen sie eher dilettantisch als planvoll den Weltuntergang zu verhindern … - Krawall-Kiwi-Splatter, der mit viel Liebe zum (lustvoll übertriebenen) blutigen Detail die dürftige, holprig erzählte Story und das allmähliche Zerfasern des anfangs funktionstüchtigen Doppelstrangs aus Horror und Humor halbwegs ausgleicht. (mehr …)
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