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Santa & Co. – Wer rettet Weihnachten?

Hoppla, was für ein schicker Weihnachtsfilm schneit denn da ins Haus? Aus Frankreich? Kann der überhaupt gut sein? Und ob! Im Grunde genommen ist es die ganz klassische Ausgangslage: Santa Claus hat Probleme und ein paar Leute helfen ihm, um Weihnachten zu retten. Das ist hier keineswegs anders, aber sehr witzig umgesetzt. Vor allem die Idee mit den Elfen ist unheimlich adrett. Die werden krank und Santa muss los, um Vitamin C zu besorgen. Allerdings: Bis auf seine weihnachtlichen Geschenkübergaben hat Santa keine Ahnung davon, wie es bei den Menschen zugeht. Da sind Verwicklungen vorprogrammiert, denn der liebe Santa ist zudem naiv ehrlich und hat sich ein großes Stück seiner Kindlichkeit bewahrt. Glücklicherweise trifft er in Paris auf eine typische kleine Familie, die ihn nach Leibeskräften zu unterstützen versucht. Und das wird sehr witzig und charmant umgesetzt. Der europäische Film, und vor allem der französische, hat seinen ganz eigenen Witz.…
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Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel

Der Herrscher über die Weihnachtswelt Waldemar Wilhelm Wichteltod verlangt von seinen Weihnachtsmännern, keine Geschenke mehr zu verteilen. Die Menschen sollen gefälligst dafür bezahlen, der Rubel sollen rollen. Wer sich gegen Wichteltod stellt, dem wird übel mitgespielt. So geht es dann schlussendlich auch dem letzten Weihnachtsmann, Niklas Julebukk. Mit zwei Kobolden und zwei Engeln gelingt es ihm im letzten Augenblick zu fliehen, doch die Häscher sind ihm auf der Spur. Zu allem Unglück stürzt Julebukk dann noch auf die Erde ab. Hier lernt er Ben kennen, dessen Familie gerade eine schwere Zeit mitmacht und deswegen aus München wegzog. Das neue Umfeld ist für Ben ungewohnt und er hat noch keine Freunde gefunden, da kommt ihm der Weihnachtsmann gerade recht. Die beiden Freunden sich an und Ben beschließt Julebukk zu helfen. Dazu bezieht er schon bald seine Klassenkameradin Charlotte ein, bei der gerade auch vieles schief läuft. Die Freundschaft zu Julebukk wird…
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Kurzkritik: A Christmas Prince: The Royal Wedding

2018 findet der charmante romantische Weihnachtsliebesfilm "A Christmas Prince" seine natürliche Fortsetzung, denn schlussendlich wollen Amber und Richard sich an Weihnachten das Jawort geben. Allerdings findet sich Amber mit dem königlichen Hof, der Hof mit ihr und die Bevölkerung mit den Königlichen kaum  Wie denn auch, denn die Figur der Amber wurde von der emanzipierten Journalistin die eine Karriere verfolgt, zum kleinen Prinzesschen degradiert, das offenbar nur zwei Gemütszustände kennt: Überraschung und unterdrückten Ärger. Obwohl Amber bereits ein Jahr mit Richard zusammen ist, scheint am Königshof für sie alles neu zu sein. Ihr lockerer Daddy zeigt den Royals zudem, wie man richtig lebt und locker ist. Es gibt den überkandidelten Hochzeitsplaner. Und natürlich einen Bösewicht, der mit seinem Laptop von zuhause aus Milliarden verschiebt und das Land nebenbei mal ruiniert. Überführt wird er dann von einem Kind, das problemlos jedes Sicherheitssystem hackt, sozusagen die Little Miss Robot. Und wie schüttelt…
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Kurzkritik: A Christmas Prince

Die junge und aufstrebende Journalistin Amber wird von ihrer Redaktion nach Aldovien geschickt, um dort an einer Pressekonferenz teilzunehmen. Denn nach dem Tod des Königs soll Prinz Richard den Thron übernehmen, der allerdings als Playboy verschrien ist. Bevor sich Amber versieht, wird sie versehentlich zur neuen Hauslehrerin von Richards kleiner Schwester Emily. Sie beschließt im geheimen zu recherchieren und so an eine große Story zu kommen, doch der vermeintliche Playboy erweist sich schnell als Traumprinz, dessen Krönung gar nicht so sicher Der Film ist eine sehr charmante Rom Com, die alles bietet, was das Herz begehrt. Die Darsteller sind allesamt sehr sympathisch und harmonisieren gut miteinander. Zudem gibt es auch eine kleine Spannungskurve und der Film schafft es, obwohl recht vorhersehbar, tatsächlich mit der ein oder anderen Überraschung daherzukommen. Das der Film eine doch recht kleine Produktion ist und keinen großen Stab aufweist, um Beispielsweise eine Schar an Bediensteten zu…
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Kurzkritik: Die Weihnachtskarte (Christmas Inheritance)

Ellen ist die Tochter eines Selfmademillionärs, der aus der Kleinstadt Snowfalls stammt. Ellen hat zwar ihr Herz am rechten Fleck, aber die Bodenhaftung und den Bezug zur Bürgerlichkeit verloren. Also schickt sie ihr Vater inkognito und ohne Kreditkarten in die alte Heimat, um seinem alten Freund einen Brief zu übergeben. Ziel dieser Reise ist außerdem, dass Ellen zu sich und ihren Wurzeln findet, um später das Familiengeschäft übernehmen zu kö Natürlich geht vieles schief und es kommt zu allerlei lustigen Situationen, wenn das Großstadtkind in die Kleinstadt kommt. Und dort natürlich auf einen heißen Kerl trifft, der nichts von ihrer wahren Identität ahnt. Das ist alles sehr lustig in Szene gesetzt und bietet auch eine gute Portion Romantik. Vor allem die Australierin Eliza Taylor als Ellen weiß zu gefallen und ist überaus sympathisch. Der Film plätschert gemütlich vor sich hin, lädt zum Schmunzeln und kuscheln ein. Bedeutet halt auch, dass…
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Kurzkritik: Prinzessinnentausch (The Princess Switch)

Bäckerin Stacy hat für alles einen Plan, auch für die Teilnahme an einem Backwettbewerb im weihnachtlichen Belgravia. Dort trifft sie allerdings auf die spontane Lady Margaret, die bald heiraten soll. Beide sehen sich zum Verwechseln ähnlich und so unterbreitet Margaret Stacey einen spontanen Der Film präsentiert hier das volle Programm an Kitsch. Und das ist eine ganze Menge, denn Dank dem Rollentausch ("Das doppelte Lottchen" lässt grüßen), gibt es hier nicht nur die Nur-ein-guter-Freund-Thematik, sondern auch das Aschenputtel-Thema: Normale Frau aus dem Volk verliebt sich in den Prinzen. Es ist die volle Breitseite Liebeskitsch, die hier abgefeuert wird, umhüllt von dicker Weihnachtswatte. Wer das mag, der lässt sich gerne davon treffen. Doch Obacht, das alles ist aufgesetzt und wirkt wie aus dem Baukasten zusammengebaut. Großartige Ideen oder eine besondere Kreativleistung gibt es einfach nicht. Auch Netflix zeigt sich wenig kreativ, wenn es darum geht in dem Film den eigenen Streamingdienst…
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Kurzkritik: The Holiday Calendar

Eine talentierte Fotografin träumt von Karriere und Liebe, doch beides scheint unerreichbar. Da bekommt sie von ihrem Großvater einen antiken Weihnachtskalender geschenkt, der magische Fähigkeiten Eine kurzweilige rom com, in der vor allem Kat Graham hervorsticht. Angenehm anzuschauen und auch wenn klar ist wohin der Hase läuft, man sieht ihm gerne beim Rennen zu. Der Film kommt ziemlich unaufgeregt daher, ist politisch korrekt, divers und hat eine starke Frauenfigur; es gibt keine Ecken und Kanten. Da es keine echten Höhepunkte gibt, fallen auch keine Tiefpunkte an. Ein Film wie Teflon: es bleibt nichts haften. Wie bei Netflix üblich offensichtliche Produktplatzierungen und Werbung in eigener Sache ist auch vorhanden. Angenehm seichter Film mit einem Bonusseufzer für die Romantik.  2 von 5 Zuckerstangen. Erscheinungsdatum: 2. November 2018 (Ersterscheinung) Regisseur: Bradley Walsh Verleih durch: Netflix Musik komponiert von: Sean Nimmons-Paterson Besetzung: Katerina Graham, Quincy Brown  
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Kurzkritik: The Christmas Chronicles

Vaterloses Geschwisterpaar begegnet Santa Claus und crasht seine Geschenketour. Gemeinsam arbeiten sie daran Weihnachten zu retten, was trotz Santas Spezialfähigkeiten gar nicht so einfach Ein sehr unterhaltsamer Film, mit einem Santa Claus der ordentlich rockt. Kurt Russel gelingt es beinahe, das weihnachtliche Kitschniveau zur Nebensächlichkeit werden zu lassen. Beste Szene: Santas Jailhouserockversion von "Santa Claus Is Back in Town" – grandios. Elvis Presley wäre stolz auf ihn. Weniger gelungen (obwohl niedlich), sind die Elfen. Etwas zu viel CGI und die Sache mit der Kettensäge ist zwar witzig, aber für Kinder auch überraschend brutal. Dazu der Netflix-Werbegag in eigener Sache und natürlich Produktplatzierung. Unterhaltsamer Weihnachtsfilm mit einem Bonuskakao für die Coolness. 3 von 5 Zuckerstangen. Erscheinungsdatum: 22. November 2018 (Vereinigte Staaten) Regisseur: Clay Kaytis Verleih durch: Netflix Musik komponiert von: Christophe Beck Autor der Filmgeschichte: David Guggenheim Drehbuch: Matt Lieberman Produzenten: Chris Columbus, David Guggenheim, Michael Barnathan Besetzung: Kurt Russell, Oliver…
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