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	<title>Filmbesprechungen.de</title>
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		<title>A Lonely Place to Die</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 20:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Drewniok</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[FSK18 & k.J.]]></category>
		<category><![CDATA[Filmbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Ascot Elite Home Entertainment]]></category>

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		<description><![CDATA[Fünf Bergwanderer stolpern in den schottischen Highlands zufällig über das Versteck von Kidnappern. Sie befreien deren Opfer und sind von da an auf der Flucht vor den wütenden und mordlüsternen Entführern … – Was als spannendes Abenteuer in großartig gefilmter Bergkulisse beginnt, mündet leider in ein recht konventionelles aber weiterhin unterhaltsames Duell auf ablenkend überfüllten Straßen: guter &#38; an den ‚richtigen‘ Stellen harter Thriller.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=B0062Y9630&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-5733" src="http://www.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Lonely-Place-to-Die-214x300.jpg" alt="" width="214" height="300" /></a>A Lonely Place to Die<br />
Todesfalle Highlands</strong></p>
<p><em>Originaltitel: <span style="color: #800080">A Lonely Place to Die</span> (GB 2010)<br />
Regie: Julian Gilbey<br />
Drehbuch u. Schnitt: Julian Gilbey u. Will Gilbey<br />
Kamera: Ali Asad<br />
Musik: Michael Richard Plowman<br />
Darsteller: Melissa George (Alison) Alec Newman (Rob), Ed Speleers (Ed), Kate Magowan (Jenny), Garry Sweeney (Alex), Holly Boyd (Anna), Sean Harris (Mr. Kidd), Stephen McCole (Mr. Mcrae), Karel Roden (Darko), Eamonn Walker (Andy), Paul Anderson (Chris), Eric Barlow (Sergeant Gray), Douglas Russell, Alan Steele (Jäger), Mathew Zajac (Rakovic) u. a.<br />
Label/Vertrieb: <a href="http://www.ascot-elite.de" target="_blank">Ascot Elite Home Entertainment</a><br />
Erscheinungsdatum: 17.01.2012<br />
EAN: 7613059801622 (DVD) bzw. 7613059401624 (Blu-ray)<br />
Bildformat: 16 : 9 (2,35 : 1, anamorph)<br />
Audio: DTS 5.1 (Deutsch), Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch)<br />
Untertitel: Deutsch<br />
DVD-Typ: 1 x DVD-9 (Regionalcode: 2)<br />
Länge: 95 min. (Blu-ray: 99 min.)<br />
FSK: 18</em></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=B0062Y9630&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Amazon.de (DVD)</a><br />
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<p><strong>Das geschieht:</strong></p>
<p>Wieder einmal begeben sich Rob und Alison auf eine Bergwanderung. Sie werden begleitet vom deutlich jüngeren und unerfahrenen Ed sowie vom Ehepaar Alex und Jenny, als es dort in die schottischen Highlands geht, wohin sich selbst Schafe nicht mehr trauen.</p>
<p>Auf halber Strecke zum Gipfelziel macht die Gruppe eine schockierende Entdeckung: Aus dem Waldboden ragt ein Belüftungsrohr. Darunter versteckt ist ein Erdgrab, in dem die junge Anna gefangen gehalten wird. Die professionellen Kidnapper Mr. Kidd und Mr. Mcrae haben das aus Kroatien stammende Mädchen entführt. Für ihre Freilassung fordern sie 6 Mio. Dollar Lösegeld.</p>
<p>Als sie nun merken, dass ihr Opfer befreit wurde, setzen sich die Gangster auf die Spur der Bergwanderer. Sie wollen Anna zurückholen, um ihr ‚Geschäft‘ fortzusetzen, und sie wollen ihre Befreier als unliebsame Zeugen umbringen. Schnell gibt es die ersten Toten, zumal die Flucht über steile Hänge und durch reißende Gebirgsbäche führt.</p>
<p>Zum Ärger der Kidnapper halten Alison und Anna durch. Sie müssen Darko, den Verbindungsmann zum Vater des Mädchens, deshalb hinhalten, denn dieser besteht darauf, das Mädchen zu sehen, bevor er das Lösegeld übergibt. Doch auch Darko spielt falsch. Mr. Rakovic, Annas Vater, ist ein kroatischer Mafiaboss und Kriegsverbrecher. Er hat zwei Spezialisten angeheuert, die aus der Ferne die Geldübergabe beobachten, die Entführer anschließend ergreifen und dem zornigen Vater ausliefern sollen.</p>
<p>So hat jede der drei Parteien etwas zu verbergen. In einem kleinen Dorf, in dem gerade ein keltisches Mythenspiel stattfindet, auf dessen Straßen es von maskierten Darstellern und Zuschauern wimmelt und niemand begreift, welches reale Drama sich abspielt, brechen gleich an mehreren Stellen mörderische Zweikämpfe aus …</p>
<p><strong>Die übliche Flucht als spannendes Spektakel</strong></p>
<p>Der (nicht nur) in der jüngsten Vergangenheit oft &amp; hart geprüfte Zuschauer ist zunächst misstrauisch: Fünf Bergsteiger geraten in einsamer Wildnis unter Finsterlinge, die ihnen unbedingt an die Kragen wollen. Hatten wir das nicht erst unlängst in „Vertige“ (2009, dt. „High Lane – Schau nicht nach unten!“)? Treffen unsere wackeren Wanderer also dieses Mal in den schottischen Highlands auf degenerierte Menschenfresser, die das Andenken Sawney Beans hoch- und das Wasser in ihren Kochtöpfen am Kochen halten?</p>
<p>Aber es kommt anders und vor allem besser. Von Euro-Backwood-Horror bleiben wir dieses Mal verschont. „A Lonely Place to Die“ ist ein lupenreiner Thriller. Übernatürliches bleibt außen vor, und gefressen wird auch niemand. Die dennoch oft greifbar wirkende Bosheit ist ausschließlich menschlicher Herkunft.</p>
<p>Konzipiert ist dieser Film als einzige Verfolgungsjagd. Das ist wahrlich keine originelle Idee. Sehr richtig gehen die Brüder Julian und Will Gilbey jedoch davon aus, dass eine gut, d. h. einfallsreich erzählte Jagdgeschichte stets ihr Publikum findet. Da sie es als Drehbuchautoren meist und als Regisseur (nur Julian) sogar fast immer richtig machen, gelingt ihnen ein kleiner, feiner, fieser Thriller.</p>
<p><strong>Neutrale Wildnis &amp; gnadenlose Zivilisation</strong></p>
<p>Wenn die Titel laufen, gleitet eine schier schwerelose Kamera über das grandiose Panorama der schottischen Highlands. Noch mehrfach setzt Kameramann Ali Asad sein Arbeitsgerät auf ähnlich staunenswerte Weise ein. Die Linse scheint die Augen des in einigen Szenen gezeigten Adlers zu ersetzen, was die bemerkenswerte Klarheit der gezeigten Bilder widerspiegelt. Grün- und Blautöne wurden auch in Wald-Szenen herausgefiltert, der Kontrast wurde insgesamt verstärkt: Die Highlands sind nicht nur großartig, sie wirken gleichzeitig einsam und lebensfeindlich.</p>
<p>Doch es ist der Mensch, der den Frieden stört. Wilderer ‚jagen‘ Hirsche mit großkalibrigen Präzisionswaffen, und inmitten der bewunderten Wildnis stört der Anblick eines Lüftungsrohres, das aus dem Waldboden ragt: Die unschöne Realität hat unsere Zivilisationsflüchtlinge rasch wieder.</p>
<p>Es folgt eine Verfolgungsjagd, die ihre Dynamik aus dem Ungleichgewicht der beteiligten Parteien gewinnt. Die Gilbeys setzen auf eine Schwarz-Weiß-Zeichnung, die selten so gut funktioniert wie hier, weil sie vom Drehbuch sowie von ausgezeichneten Darstellern getragen wird. Auf der einen Seite haben wir die verzweifelten, ratlosen Flüchtlinge, die fest entschlossen sind, das befreite Mädchen zu beschützen, auf der anderen Seite die Kidnapper; kriminelle Profis, für die brutaler Mord zum Alltagsgeschäft gehört. Hinzu kommt eine Natur, die für eine schnelle Flucht denkbar ungeeignet ist. Schroffe und steile Felswände, tiefe Einschnitte, durch die eisige Flüsse brausen: Selbst die Schwerkraft wird zum Feind, wo ein falscher Schritt ohnehin die Aufmerksamkeit der offenbar allgegenwärtigen Killer wecken kann.</p>
<p><strong>Eine unerwartete Wendung</strong></p>
<p>Die zweite Hälfte überrascht zunächst mit einem Bruch. Jäger und Gejagte verlassen die Wildnis und kehren in die Zivilisation zurück. Die Ereignisse verlagern sich in ein gar nicht so kleines Dorf. Den Verfolgten gelingt es sogar, in eine Polizeiwache zu flüchten.</p>
<p>Mit diesem Ortswechsel ändert sich der Blickwinkel. Wir haben den einsamen Ort des Titels, an dem der Tod wartet, verlassen. Gleichzeitig verliert die Handlung, die sich bisher auf höchstens acht Personen konzentrierte, an Dynamik. Wohl ist die Idee schlüssig, dass eine Verfolgungsjagd sehr wohl auf von abgelenkten Menschen bevölkerten Straßen fortgesetzt werden kann und dadurch besonders erschreckt: Menschliche Nähe allein bietet keinen Schutz vor Barbaren. Allerdings muss dafür der Zufall in einer Weise bemüht werden, die ihn sichtbar werden lässt.</p>
<p>Zudem verliert Alison, bisher eindeutig die Hauptfigur, ihre Initiative. Eine dritte Partei mischt sich plötzlich ins Geschehen ein. Wir haben sie nicht vermisst, und obwohl sie ein Plus an Action generiert, verwässert sie das klare Grundkonzept. Alison muss noch manches Gefecht überleben, doch sie gewinnt ihre ursprüngliche Position in diesem Film nicht mehr zurück. „A Lonely Place to Die“ bleibt spannend, aber der bisher zuverlässige Überraschungseffekt bleibt aus. Jede Wendung wirkt bekannt, und aus Alison, der Survival-Spezialistin, wird Alison, die rasende und zur Kampfmaschine mutierende Ersatzmutter.</p>
<p><strong>Nichts geht über gutes Handwerk</strong></p>
<p>Dass „A Lonely Place to Die“ weiterhin nicht langweilt, verdanken die Gilbey-Brüder weiterhin ihrem vorzüglichen Kameramann und einer ausgezeichneten Darstellerschar. Charaktere werden angedeutet bzw. nur dort vertieft, wo es der Handlung dienlich ist. Vor allem Melissa Gilbert wächst als Alison in der ersten Filmhälfte buchstäblich über sich selbst hinaus, da sie nicht nur schauspielern, sondern auch bergsteigen muss. Man sieht eindeutig Gilbert mehrfach über eindrucksvollen Abgründen baumeln, in ihrer Rolle als erfahrene Bergsteigerin ist sie ungemein fit und wirkt im Hantieren mit Seil und Kletterhaken zumindest sehr überzeugend.</p>
<p>Vor allem Sean Harris kann ihr als „Mr. Kidd“ Paroli bieten. Schon das ‚Pseudonym‘ ist reiner Zynismus angesichts eines professionellen Kidnappers, der den Tod der ‚Ware‘ Kind eiskalt einkalkuliert. Trotz seiner Brutalität ist Kidd dank Harris ein mehrschichtiger und damit interessanter Charakter, während Stephen McCole als Mr. Mcrae einen flachen Schlagetot mimt.</p>
<p>Als sich der Figurenstamm vermehrt und sowohl Alison als auch Kidd aus dem zentralen Fokus gedrängt werden, ist es nicht Eamonn Walker als Söldner Andy, der die Aufmerksamkeit des Zuschauers auf sich zieht. Dies gelingt einmal mehr Karel Roden als Handlanger des Massenmörders Rakovic. Darko ist definitiv nicht der vertierte, ungerührte Ostblock-Strolch, der zu sein er vorgibt. Plötzlich wirkt diese Figur wesentlich interessanter als Alison, die dem bärenstarken Mcrae immer neue Lampen auf dem Schädel zerschlägt.</p>
<p><strong>Schottland als exotische Fremde</strong></p>
<p>Endlose, durchaus eindrucksvolle Berge, darunter grasig-moosige Abhänge, in geschützten Lagen hin und wieder Nadelwälder: Die schottischen Highlands konnten sich im 21. Jahrhundert eine natürliche Ursprünglichkeit bewahren, die im seit Jahrtausenden besiedelten und bewirtschafteten Europa selten geworden ist. Die Brüder Gilbey, die selbst Berge besteigen, daher die für solche Sportler reizvollen Highlands kennen und mögliche Außendrehorte persönlich durchkletterten, wählten Dingwall, eine Kleinstadt im Nordosten Schottlands, als Zentrum für Dreharbeiten, die die erste Filmhälfte immer wieder in ebenso freier wie naher Natur stattfanden.</p>
<p>Für die Massenszenen, die Helden und Bösewichte inmitten feiernder Menschen zeigen, griffen die Gilbeys auf einen alten Trick zurück: Sie drehten am Rand eines tatsächlich stattfindenden Umzugs. Das „Beltane Fire Festival“ ist eine Veranstaltung, die Darstellungskunst mit alten keltischen Mythen mischt, wobei die teilnehmenden Damen zur Barbusigkeit neigen. Es findet jährlich im April in Edinburgh statt, wo die erwähnten Szenen entstanden.</p>
<p>Kulisse, Drehbuch, Kamera und Darsteller finden harmonisch in einem B-Movie zusammen, das keineswegs grundlos überwiegend positive Kritik ernten konnte. Auch an den Kinokassen schlug sich die Qualität nieder: Bei einem Budget von 4 Mio. Dollar konnte „A Lonely Place to Die“ immerhin 25 Mio. einspielen. Noch erfreulicher: Die Story lässt eine Fortsetzung nicht zu!</p>
<p><strong>DVD-Features</strong></p>
<p>Ausgerechnet ein Film wie dieser, der so gut geraten ist, dass man sich über die sicherlich schwierigen Dreharbeiten gern informiert hätte, bleibt bis auf diverse Trailer ohne Extras! Mr. Rakovic sollte den dafür Verantwortlichen seine Schergen schicken!</p>
<p><em>[md]</em></p>
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		<title>C2 &#8211; Killerinsect</title>
		<link>http://www.filmbesprechungen.de/horror/c2-killerinsect/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 19:42:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Drewniok</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Screen Power]]></category>
		<category><![CDATA[United Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Gruppe verhaltensgestörter Jugendlicher verschlägt es mit ihren Betreuern in einen Wald, der von mutierten und ins Gigantische gewachsenen Zecken bevölkert wird, was nach kurzer Zeit wie erwartet für eklige Blutsau(g)ereien sorgt … – Fast schon ein Klassiker des B-Movie-Horrors, auf jeden Fall ein kleiner, schneller, dreckiger, weniger spannender als drastisch-schwarzhumoriger Gruselfilm mit garantiert Gänsehaut erzeugenden Grusel-Kreaturen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=4012909819191&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-5724" src="http://www.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/C2-Killerinsekt-209x300.jpg" alt="" width="209" height="300" /></a>C2 &#8211; Killerinsect</strong></p>
<p><em>Originaltitel: <span style="color: #800080">Infested</span>/<span style="color: #800080">Ticks</span> (USA 1993)<br />
Regie: Tony Randel<br />
Drehbuch: Brent V. Friedman<br />
Kamera: Steve Grass<br />
Schnitt: Leslie Rosenthal<br />
Musik: Daniel Licht u. Christopher L. Stone<br />
Darsteller: Rosalind Allen (Holly Lambert), Peter Scolari (Charles Danson), Seth Green (Tyler Burns), Virginya Keehne (Melissa Danson), Alfonso Ribeiro (Darrel Lumley), Ray Oriel (Rome Hernandez), Ami Dolenz (Dee Dee Davenport), Dina Dayrit (Kelly Mishimoto), Michael Medeiros (Jerry), Barry Lynch (Sir), Clint Howard (Jarvis Tanner), Rance Howard (Sheriff Parker), Judy Jean Berns (Dr. Kates), J. D. Stone (Tyler als Kind) u .a.<br />
Label/Vertrieb: Screen Power/United Video<br />
Erscheinungsdatum: 07.04.2002 (DVD) bzw. 01.11.2007 (Neuauflage DVD)<br />
EAN: 4012909819191 (DVD) bzw. 4012020063183 (Neuauflage DVD)<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=9037695079326&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-5728" src="http://www.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/C2-Killerinsekt-neu1-210x300.jpg" alt="" width="210" height="300" /></a>Bildformat: 4 : 3 (1,33 : 1, Vollbild)<br />
Audio: Dolby Digital 5.1 (Deutsch)<br />
Untertitel: keine<br />
DVD-Typ: 1 x DVD-9 (Regionalcode: 2)<br />
Länge: 81 min.<br />
FSK: 16<br />
<span style="text-decoration: underline">Neuausgabe</span> (DVD)<br />
Label/Vertrieb: HDMV (Gold Collection)<br />
EAN: 9037695079326<br />
Bildformat: 16 : 9 (1,66 : 1, Vollbild)<br />
Audio: Dolby Digital 5.1 (Deutsch)<br />
Untertitel: keine<br />
DVD-Typ: 1 x DVD-9 (Regionalcode: 2)<br />
Länge: 81 min.<br />
FSK: 16</em></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=4012909819191&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Titel bei Amazon.de (DVD)</a><br />
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<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=9037695079326&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Titel bei Amazon.de (DVD, Neuauflage Gold-Collection)</a></p>
<p><strong>Das geschieht:</strong></p>
<p>Mit einer Kleinbusladung verhaltensgestörter Teenager aus der Großstadt Los Angeles unternehmen die Sozialarbeiter und Gutmenschen Charles Danson und Rosalind Allen einen Selbstfindungstrip, der in die Bergwälder des US-Staates Kalifornien führt. Dort sollen gemeinsame Picknicks, Sonnenbäder u. a. Freizeitbeschäftigungen an der frischen Luft den guten Kern im inneren der eigentlich nur vorlauten Jugendlichen zum Vorschein bringen.</p>
<p>Die Begeisterung der Betroffenen hält sich verständlicherweise in Grenzen. Auch Dansons Töchterlein Melissa hält wenig von den philanthropischen Projekten ihres Vaters. Folgerichtig vertreibt sich die wenig besserungswillige Schar bald die Zeit wie üblich mit dem Konsum eingeschmuggelter Drogen, Sex und Vandalismus.</p>
<p>Doch im Wald geht Böses vor. Der schleimige ‚Geschäftsmann‘ „Sir“ unterhält im Schutz der Bäume eine florierende Marihuana-Plantage. Um die Erträge zu steigern, lässt er seinen Schergen Jarvis die Hanfpflanzen mit chemischen Lösungen dopen, die eine gefährliche Nebenwirkung haben: Die Nährbrühe tropft auf ein Nest von Zecken, die daraufhin ins Riesenhafte wachsen. Mit Mäusen geben sich die Blutsauger nicht mehr zufrieden, wie der unglückliche Jarvis bald erfährt: Die fiesen Parasiten bohren sich in seinen Körper, wo sie unter der Haut Grässliches anstellen.</p>
<p>Im Camp liegt inzwischen Meuterei in der Luft. So bleiben die mutierten Zecken lange unbemerkt und können sich ausbreiten, bis sie zum Angriff übergehen. Da Teenie Darrel beim Versuch, in die Zivilisation zurückzuwandern, über die Hanf-Plantage gestolpert ist und dabei erwischt wurde, schließen sich „Sir“ und sein degenerierter Schläger Jerry den Zecken an. Sie wollen feststellen, ob Darrel seine Gefährten informieren konnte, und eventuelle Zeugen ausschalten. Stattdessen sitzen die Gauner bald mit den Jugendlichen im Lager gefangen. Die Zecken dringen ins Haus ein, wo der schwer bewaffnete „Sir“ durchzudrehen beginnt …</p>
<p><strong>Kleine Ekelbiester ganz groß</strong></p>
<p>Es ist eigentlich erstaunlich, dass es so lange dauerte, bis die Zecke als Schreckensgestalt entdeckt wurde. Dabei eignet sie sich schon in ihrem winzigen Realkörper perfekt dafür: ein zur Familie der Spinnen gehörendes Tier – kein Insekt, wie der deutsche Filmtitel angibt –, das im hohen Gras oder Unterholz auf seine Opfer lauert, sich mit dem Kopf in dessen Haut bohrt, tückisch eine betäubende Flüssigkeit injiziert und sich anschließend mit Blut vollsaugt, bis der Körper auf ein Vielfaches der Ursprungsgröße angeschwollen ist. Als ‚Dank‘ überträgt das kleine Ungeheuer seinem Opfer womöglich die Erreger gefährlicher Krankheiten wie Borreliose oder Hirnhautentzündung.</p>
<p>Glücklicherweise sind Zecken in der Realität nur Millimeter klein. Was wäre, wenn sie deutlich größer würden? Lassen wir naturwissenschaftliche Fakten – Riesenzecken müssten ersticken, weil ihre Tracheen-Röhren, die sie statt Lungen besitzen, den Sauerstoff, den auch sie atmen, nicht in ausreichendem Maße transportieren könnten – beiseite, entwickeln sie sich auf diese Weise quasi automatisch zu Horror-Kreaturen. Im Film dichtet man ihnen noch einen auf Menschenfleisch geeichten Spürsinn sowie (je nach Wuchsgröße) bedrohliche Fauch- und Brülltöne an, Schreck &amp; Ekel sind garantiert!</p>
<p>Werden sie mit einer ordentlichen Portion Blut und Schleim serviert, gleichen sie sogar ein schwaches Drehbuch aus. Zusätzlich profitiert der Zuschauer vom Alter des Films: 1993 steckte die Digital-Technik noch in den Kinderschuhen. Die Zecken sind deshalb ‚handgemacht‘ und gleichzeitig mit den unmittelbar auf ihr Erscheinen reagierenden Darstellern in jeder Szene. Da sie von versierten Spezialeffektlern kreiert wurden, sind sie bemerkenswert flink und wirken außerordentlich überzeugend – und widerlich!</p>
<p><strong>Kein Klassiker – aber auf dem Weg dorthin?</strong></p>
<p>9 von 10 Horrorfilmen, die unter ausdrücklichem Ausschluss filmkünstlerischer Ambitionen zum Zweck höchstmöglicher Profitmaximierung entstehen, versinken zu Recht in jenem Nirwana, der solcher Verbrauchsware vorbehalten ist. Nur der Trashfilm-Nerd und die Privatfernsehsender dieser Welt stöbern sie dort wieder auf. Im Nachtprogramm, in mieser Kopie-Qualität und in der Regel zensiert füllen sie Programmzeit und langweilen schlaflose Zuschauer.</p>
<p>„C2 – Killerinsect“ scheint auf den ersten Blick in diese Kategorie zu fallen. Die Präsenz dieses Films sogar auf dem deutschen DVD-Markt spricht dagegen: Immer wieder tauchen unsere Riesenzecken neu aufgelegt auf. In der Tat kombiniert „C2“ Trash, Klischees, Spannung und Splatter auf eine unterhaltsame und zeitlose Weise, die den Zuschauer das matte Drehbuch verzeihen bzw. als reines Transportmittel für möglichst viele Zeckereien begreifen lässt.</p>
<p>Im milden Licht einer solchen Wertung regt man sich auch nicht über die endlosen Ungereimtheiten und Handlungsschwächen auf: So repräsentieren unsere gestörten Jugendlichen allzu aufdringlich sämtliche kalifornischen Bevölkerungsschichten. Und welcher im Vollbesitz seiner Fachkenntnisse befindliche Sozialarbeiter würde eine hübsche Tochter, deren einziger Dachschaden offenbar ihre Zickigkeit ist, einen Agoraphobiker, einen aggressiven Gangster und eine durch Vergewaltigung verstummte junge Frau in einen rostigen Bus packen und ein verlottertes Wald-Camp ansteuern, wo sich die ‚Therapie‘ in diversen Leibesübungen im Wald erschöpft?<br />
<strong><br />
Schräg und schrill statt logisch und nachvollziehbar</strong></p>
<p>„C2“ spielt in einer nur unter filmischen Aspekten funktionstüchtigen Welt. Deshalb ist es kein unwahrscheinlicher Zufall, sondern nur eine Frage der Zeit, bis unsere Teenies den Drogenköchen in die Quere kommen. Man rauft sich zusammen und kämpft sogleich wieder gegeneinander und mit den Zecken, während der umgebende Wald inzwischen lichterloh brennt. Auftritt der Feuerwehr? Fehlanzeige, aber schließlich hat Tierärztin Dr. Kates, die zuvor eine der Riesenzecken untersucht und ihre Gefährlichkeit betont hatte, anscheinend Feierabend gemacht und niemanden über die Bedrohung informiert. Im Wald sehen wir nur unsere Teenies, die Gangster und die Zecken toben.</p>
<p>Grundsätzlich hätte Regisseur Tony Randal auf die Vorgeschichte in Los Angeles gänzlich verzichten können. Sie wird als Abfolge jener sattsam bekannten Verhaltungsrituale inszeniert, die Hollywood den jugendlichen US-Bürgern unterstellt. Die Klischees der Rollen werden viele Jahre nach den Dreharbeiten durch Kleidung, Figuren und Frisuren verstärkt, die es in Sachen Scheußlichkeit jederzeit mit den Zecken aufnehmen können.</p>
<p>Hinzu kommt eine bekannte Zimperlichkeit: Selbstverständlich sind die ‚Kids‘ gar nicht ‚böse‘, sondern unglücklich, missverstanden und höchstens ein wenig verzogen. Eventuelle Streitigkeiten erweisen sich als Strohfeuer. Man verträgt sich schnell oder verliebt sich. Spätestens als die Zecken nach vorn drängen, werden sozial angeblich unverträgliche Zeitgenossen blitzartig zu Kampf-Kameraden.</p>
<p><strong>Der Tod ist einfallsreich</strong></p>
<p>Tony Randal hat sein Handwerk nicht nur von der Pike auf, sondern auch beim König des Schlock-&amp;-Trash-Films Roger Corman gelernt, der die Zuschauer seit mehr als einem halben Jahrhundert mit  denkwürdigen Machwerken wie „The Beast with a Million Eyes“ (1955; dt. „Ausgeburt der Hölle“), „Women in Cages“ (1971), „Sorority House Massacre II“ (1990) oder „Piranhaconda“ (2011) malträtiert. Im Billig-Horror der Corman-Schule steht der Effekt im Vordergrund. Er setzt sich aus blutigem Mord und blanken Titten zusammen. Diese Teilaspekte werden höchstens variiert (oder kombiniert), niemals jedoch durch filmkünstlerisch wertvolle Einschübe entwertet.</p>
<p>Auf nackte Tatsachen verzichtet Randel seltsamerweise, doch gesplattert wird kräftig. Die Formbar- und Haltbarkeit des menschlichen Körpers wird detailreich auf die Probe gestellt; die Überschreitung jeglicher Grenzen ist dabei Ehrensache. Auch in diesem Punkt bleiben CGI-Effekte außen vor. Make-up und Modelle kommen zum Einsatz und belegen, dass die Spezialeffekte um 1990 ein hohes Niveau besaßen. Beim Anblick des krabbelnden Wimmelns hungriger Zecken unter menschlicher Haut ist zuschauerliches Mitgefühl jedenfalls garantiert!</p>
<p>Zur Hochform laufen die Effekthexer auf, wenn der Zeckenkönig aus seiner menschlichen Hülle platzt, in der er sich bisher verbarg. Dies versöhnt mit der Erkenntnis, dass dieses Biest in seiner Größe zwar bärenstark aber fußlahm ist und seine Opfer sich in einer Zimmerecke verlaufen und warten müssen, bis sie endlich erwischt werden – ein horrorfilmtypisches Problem.</p>
<p><strong>Darsteller als Zeckenfutter</strong></p>
<p>Wie man sich denken kann, wurde „C2“ keinem der Darsteller ein Vehikel zu Starruhm. Die üblichen Mimen der zweiten und dritten Garnitur schlugen zwischen den Zecken-Attacken Filmzeit tot. Alfonso Ribeiro nutzte eine Drehpause zwischen zwei Staffeln des TV-Klamauks „Der Prinz von Bel-Air“ – dort gab er den trotteligen Sidekick für Hauptdarsteller Will Smith – und ließ sich dadurch als Gast-‚Star‘ vermarkten.</p>
<p>Barry Lynch sieht man in seiner Paraderolle als nur vorgeblich ehrenwertes Mitglied der Gesellschaft. Mimik und irres Dauergrinsen signalisieren den verkommenen Schurken; in „C2“ unterstützt ein exzessiv zur Haarbändigung gebrachter Kamm diesen Eindruck. Für die geistig schlichter gestrickte Fraktion des Publikums gibt es einen eindeutigen Bösewicht: Michael Medeiros zieht als Hinterwäldler Jerry geil &amp; dreckig alle Register der „Backwood“-Klischee-Orgel.</p>
<p>Die übrigen Schauspieler kennt man aus vielen TV-Episoden. Manchmal sieht man sie auch als Nebenrollen in einem Kinofilm. Dabei haben sie in besseren Filmen als „C2“ mitgespielt, aber sie mussten auch viel Staub fressen. (Hat jemand Barry Lynch in &amp; und „Total Force“ von 1997 gesehen? Hoffentlich nicht!) Sie machen ihren Job, den Rest erledigen die Zecken. Auf dieser Unterhaltungsebene wird „C2“ noch viele Jahre Grusel-Vergnügen verbreiten!</p>
<p><strong>DVD-Features</strong></p>
<p>Eine angejahrte Routine-Produktion wie „C2 – Killerinsect“ wird selten mit Extras ausgestattet. Auf den DVDs – eine Blu-Ray-Fassung gibt es nicht – finden sich nur (inzwischen hoffnungslos veraltete und auch sonst wenig informative) Texttafel-Filmografien von Seth Green und Rosalind Allen sowie eine anderthalbminütige Slideshow mit Bildern aus dem Film.</p>
<p>Ausgerechnet die für den Ramschverkauf in Supermärkten vorgesehene „Gold Collection“-Neuauflage von „C2“ bietet den Film nicht nur in (geringfügig) besserer Bildqualität, sondern auch im Breitbildformat. Hier lohnt es, die Augen offenzuhalten.</p>
<p><em>[md]</em></p>
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		<title>XX &#8230; Unbekannt</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 20:25:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Drewniok</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Anolis]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus dem flüssigen Inneren der Erde steigt in Schottland eine amöbenhafte Kreatur an die Oberfläche, um sich gewalttätig und mörderisch radioaktive ‚Nahrung‘ zu verschaffen …  – Früher Science-Fiction-Film der britischen Filmfirma „Hammer“; die zwar groteske, aber sorgsam entwickelte Handlung bietet eine „gemütliche Apokalypse“ mit heute völlig durchsichtigen ‚Spezialeffekten‘ und haarsträubenden Naivitäten im Umgang mit der Atomenergie: vergnüglich altmodische Genre-Unterhaltung.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=B0007X9SXK&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-5717" src="http://www.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/XX-Unbekannt-206x300.jpg" alt="" width="206" height="300" /></a>XX … Unbekannt</strong></p>
<p><em>Originaltitel: <span style="color: #800080">X: The Unknown</span> (GB 1956)<br />
Regie: Leslie Norman<br />
Drehbuch: Jimmy Sangster<br />
Kamera: Gerald Gibbs<br />
Schnitt: James Needs<br />
Musik: James Bernard<br />
Darsteller: Dean Jagger (Dr. Adam Royston), Leo McKern (Inspektor McGill), Jameson Clark (Jack Harding), William Lucas (Peter Elliott), Edward Chapman (John Elliott), Peter Hammond (Lieutenant Bannerman), John Harvey (Major Cartwright), Anthony Newley (Lance Corporal „Spider“ Webb), Michael Ripper (Sergeant Harry Grimsdyke), Ian McNaughton (Haggis), Marianne Brauns (Zena), Norman Macowan (Old Tom) uva.<br />
Label: <a href="http://www.anolis-film.de" target="_blank">Anolis Entertainment</a><br />
Vertrieb: e-m-s new media<br />
Erscheinungsdatum: 12.05.2005 (DVD)<br />
EAN: 4020974156608 (DVD)<br />
Bildformat: 16 : 9 (1,33 : 1, anamorph)<br />
Audio: Dolby Digital 2.0 Mono (Deutsch, Englisch)<br />
Untertitel: Deutsch<br />
DVD-Typ: 1 x DVD-9 (Regionalcode: 2)<br />
Länge: 77 min.<br />
FSK: 16</em></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=B0007X9SXK&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Titel bei Amazon.de (DVD)</a></p>
<p><strong>Das geschieht:</strong></p>
<p>Nahe Glasgow bricht auf einem Übungsplatz der Armee eine tiefe Erdspalte auf. Radioaktiver Dampf steigt auf und verbrennt zwei Soldaten. Das Oberkommando steht vor einem Rätsel und wendet sich hilfesuchend an John Elliott, der ein nahes Atomkraftwerk leitet. Elliott schickt Dr. Adam Royston, einen fähigen aber exzentrischen Wissenschaftler, an die Unglücksstelle.</p>
<p>Während Roystons Untersuchungen erfolglos bleiben, beginnt in der Umgebung das Grauen umzugehen. Ein Kind stirbt an radioaktiven Verbrennungen, ein Krankenhaus wird seiner Radium-Vorräte beraubt. Royston entwickelt eine bizarre Theorie: Bewohner aus dem Inneren der Erde sind auf der Suche nach Energie, die für sie Nahrung bedeutet, an die Oberfläche vorgedrungen. Radioaktive Stoffe besitzen den größten ‚Nährwert‘, weshalb die Kreaturen sie auch in der Außenwelt zu finden wissen.</p>
<p>Nur Inspektor McGill, der im Auftrag der Regierung in dem Fall ermittelt, schlägt sich auf Roystons Seite. Die Armee wirft Bomben in den Spalt und füllt ihn mit Beton auf, womit die Angelegenheit für das Militär erledigt ist. Aber die Kreatur – es ist nur eine – existiert. Sie brennt sich buchstäblich durch die Betondecke und begibt sich auf einen neuen Raubzug. Ihr Ziel ist dieses Mal das Elliottsche Atomkraftwerk. Kann es sich an dem dort getesteten Radium laben, muss mit einem enormen Wachstumsschub gerechnet werden. Um das Werk zu erreichen, muss sich das Wesen seinen Weg durch die Stadt Inverness bahnen. Die ahnungslosen Bürger ergreifen die Flucht, das Militär ist machtlos: Mit Feuer oder Schusswaffen kann man einer durch Atomkraft belebten Kreatur nichts anhaben.</p>
<p>Royston plagt sich in seinem privaten Labor mit einem Verfahren, das radioaktiven Stoffen explosionsfrei ihre Energie entziehen soll. Zwar hat es noch nie funktioniert, doch es bleibt keine Wahl: Die Apparaturen müssen dort aufgebaut werden, wo die Kreatur unaufhaltsam ihrem Ziel entgegen wabert …</p>
<p><strong>Unterhaltung benötigt manchmal Nostalgie</strong></p>
<p>„XX … Unbekannt“ ist einer jener Filme, deren Inhaltsangabe die Kinowerbung eher vage hält. Dies leuchtet viele Jahrzehnte nach der Erstaufführung sogar noch stärker ein, obwohl auch der zeitgenössische Zuschauer sich (hoffentlich) seine Gedanken über die in jeder Hinsicht hanebüchene Handlung gemacht hat.</p>
<p>Ein Drehbuch, das den Tatbestand des Schwachsinns erfüllt, ist freilich kein Grund für das Scheitern eines Filmprojektes, das einfach nur unterhalten soll. „XX … Unbekannt“ ist kein Trash: Regisseur und Autor machen sich nicht über die eigene Geschichte lustig, sondern erzählen sie völlig ernst. Die Schauspieler halten sich an dieses Konzept. Ein wenig Humor lockert durchaus die Handlung auf, aber diese Szenen sind tatsächlich humorvoll gemeint und angelegt.</p>
<p>Der Trash-Faktor schimmert unabsichtlich dort durch, wo das knappe Budget und die im Vergleich mit den filmischen Wunderwerken der Gegenwart rudimentäre Tricktechnik der Illusion Grenzen setzt. Gelingt es dem Zuschauer, seinen Spott zu verdrängen und sich diese Sequenzen mit den Augen des zeitgenössischen Publikums anzuschauen, gewinnen sie ihre Bedeutung für das Geschehen, wo sie die Spannung auf altmodische aber gelungene Weise steigern.</p>
<p><strong>Für eine gute Tasse Tee ist immer Zeit!</strong></p>
<p>Eine gewisse Zeitlosigkeit erfährt „XX … Unbekannt“ durch die quasi dokumentarische Inszenierung. Die Handlung wird sorgfältig, aus heutiger Sicht sogar schleppend entwickelt. Trotzdem ist dies kein ‚langsamer‘ Film; so setzt das Geschehen sehr abrupt und mit einem frühen Höhepunkt auf einem Truppenübungsplatz ein. Geändert haben sich seit 1956 Stil und Rezeption: Filme werden heute deutlich schneller geschnitten. Das Publikum hat sich daran gewöhnt und erwartet dieses Tempo. Seine Getragenheit darf man „XX … Unbekannt“ deshalb nicht zum Vorwurf machen.</p>
<p>Bei kaum mehr als 75-minütiger Laufzeit kann sich die Handlung ohnehin keine Pausen gestatten. Sie führt zügig auf ihren Höhepunkt hin. Der Weg fordert erneut die Rücksicht des heutigen Zuschauers. Spannung wurde einst anders gesteigert als heute. Die Kamera schlüpft in die Rolle des Atom-Ungeheuers. So erleben wir die ersten Auftritte des Monsters nur als Reaktion, die sich in entsetzten Gesichtern spiegelt. Es folgt ein entsetzlicher Schrei, der plötzlich abbricht: Diese Pechvögel müssen etwas Grauenvolles gesehen haben – eine Vermutung, die in einer bestimmten Erwartungshaltung gipfelt: Wir freuen uns auf den Moment, wenn auch uns das Ungetüm endlich enthüllt wird!</p>
<p>Als dies geschieht, können wir Zuschauer des 21. Jahrhunderts nur irritiert, enttäuscht, amüsiert oder wütend sein: Die Kreatur entpuppt sich als rhythmisch leuchtender Wackelpudding, der sehr offensichtlich über schräggelegte Miniaturkulissen gleitet. Für das Publikum des Jahres 1956 fehlte die Erfahrung digitaler Wunderwelten.</p>
<p><strong>Science Fiction plus Horror plus Thriller</strong></p>
<p>Mit „The Curse of Frankenstein“ (dt. „Frankensteins Fluch“) begann die britische Produktionsfirma „Hammer“ 1957 den schier endlosen Reigen jener harten, in Farbe gedrehten Horrorfilme, für die sie bekannt und berüchtigt wurde. Doch „Hammer“ existierte schon vor dem II. Weltkrieg. Nach 1945 begann man zunächst mit dem Genre Science Fiction zu experimentieren. 1955 gelang Hammer mit „The Quatermass Xperiment“ (dt. „Schock“) ein schwarzweißer Blockbuster, der zudem in die Geschichte des SF-Films einging.</p>
<p>„XX … Unbekannt“ sollte eigentlich die Fortsetzung werden. Nigel Kneale, der die Figur des Bernard Quatermass erschaffen hatte, wollte sie jedoch für diesen Film nicht freigeben. So wurde aus Quatermass Dr. Adam Royston. Stil und Stimmung blieben indes erhalten. (1957 entstand unter Beteiligung von Kneale „Quatermass 2“/„Feinde aus dem Nichts“.)</p>
<p>Eigentlich sollte Joseph Losey „XX … Unbekannt“ inszenieren. Ein auch filmtechnisch interessanter Film hätte entstehen können, denn Losey zählt zu den Großmeistern der Regie. Während der McCarthy-Ära war er als „Kommunist“ denunziert worden. Losey hatte die USA verlassen und versuchte sich in Europa zu etablieren. Dort setzte er seine Karriere mit vielen bemerkenswerten Regiearbeiten fort. 1956 stand er noch am Anfang. Da „XX … Unbekannt“ nicht nur auf dem britischen Filmmarkt, sondern auch in den US-Kinos Geld einspielen wollte, hätte „Hammer“ gern einen auch jenseits des Atlantiks bekannten Namen engagiert. Der patriotische Dean Jagger wollte allerdings nicht mit dem „Roten“ Losey zusammenarbeiten. Dieser musste Leslie Norman weichen.</p>
<p><strong>Das Grauen kann heimelig sein</strong></p>
<p>Die „gemütliche Apokalypse“ ist eine sehr britische Literaturform. Schon H. G. Wells‘ Klassiker „Krieg der Welten“ (1898) ließ die Invasion vom Mars über eine Inselwelt hereinbrechen, die dem Untergang mit der berühmten „steifen Oberlippe“ und unter Wahrung von Form und Anstand begegnete. Später setzten Autoren wie Robert C. Sherriff, John Wyndham oder John Christopher diese Tradition fort.</p>
<p>„XX … Unbekannt“ ist im ländlichen Schottland angesiedelt. Zwar spielt die Atomkraft eine große Rolle, doch dort, wo sie erforscht wird, scheint die Zeit schon lange stehengeblieben zu sein. Auch die ‚Hightech-Forschung‘ des Dr. Royston spielt sich in einem selbstgebauten Schuppen ab; seine Versuchsapparaturen hat er zum großen Teil offensichtlich aus den Bestandteilen eines Baukastens für Kinder gebastelt.</p>
<p>Der Umgang mit dem Thema Atomkraft und Radioaktivität ist ohnehin einem politischen Zeitgeist geschuldet, der heute das wahre Horror-Element dieses Filmes darstellt. Drehbuchautor Jimmy Sangster und Leslie Norman verschweigen nicht die Gefahren, die mit ihrer Nutzung als Energieträger und vor allem als Waffe verbunden sind. Eine aus dem Kontext fallende Szene zeigt den verzweifelten Vater eines gerade an radioaktiver Vergiftung gestorbenen Kindes, der Royston schwere Vorwürfe macht und ihn als Handlanger einer Forschung anprangert, die sich primär für das Zerstörungspotenzial der Atomkraft interessiert. Royston reagiert betroffen, überwindet dies aber schnell mit dem Hinweis, dass der Vater irre: Nicht Zerstörung, sondern Energiegewinnung sei sein Motiv – ein Argument, dass nach Harrisburg, Tschernobyl oder Fukushima auch nicht mehr stechen kann.</p>
<p><strong>Es kam aus dem Inneren der Erde</strong></p>
<p>Obwohl die Spezialeffekte wie erwähnt der Herausforderung einer überzeugenden Darstellung der umgehenden Kreatur nicht gewachsen sind, holt Kameramann Gerald Gibbs das Beste aus den kümmerlichen Kulissen heraus. Schon als die Erdspalte aufbricht, muss die Fantasie des Zuschauers ihm zu Hilfe kommen. Wenn nichts brennen, explodieren oder durch das Unterholz geistern soll, können die Kulissenbilder überzeugen. Dass in Schwarzweiß gedreht wurde, unterstützt die Glaubwürdigkeit durch den geschickten Einsatz von Licht und Schatten.</p>
<p>In einigen Szenen wird es sogar rabiat, was „XX … Unbekannt“ in Deutschland die an sich lächerliche Freigabe ab erst 16 Jahren beschert. Vor allem den unglücklichen Arzt im Krankenhaus erwischt es hart: Sein Körper bläht sich auf, aus den geschwollenen Fingern spritzt Blut, und schließlich fließt ihm das geschmolzene Fleisch vom Schädel. Generell wird jedoch sehr moderat gesplattert.</p>
<p>Das Atom-Monster wurde schon erwähnt. Es wirkt in der Tat wie ein britischer Bruder des „Blob“, der allerdings erst 1958 in den USA (sowie hierzulande als „Blob – Schrecken ohne Namen“) sein Unwesen trieb. Da unsere radioaktiv im Geigerzähler lustig knatternde Kreatur nur durch die Schwerkraft (bzw. durch Besenstiel-Schubser von unten) ‚bewegt‘ wird, sehen wir sie niemals aktiv nach einem Unglücksraben greifen. Besonders schnell ist sie auch nicht, was ihre Bedrohlichkeit weiter schmälert.</p>
<p><strong>Mutige Männer tun ihren Job</strong></p>
<p>„XX … Unbekannt“ ist ein Film ohne Stars. Sie hätten den Finanzrahmen gesprengt. Man griff auf oft und gern beschäftigte britische Darsteller zurück, die wie üblich einen guten Job leisteten.</p>
<p>Den nun schon mehrfach zur Sprache gebrachten dokumentarischen Aspekt unterstreicht ein Drehbuch, das jegliche Liebesgeschichte ausklammert. Frauen treten nur als Krankenschwestern oder Mütter und am Rande auf. Das weibliche Publikum möge die folgende Zeile überspringen, aber faktisch bekommt der Story der Verzicht auf die übliche Romanze gut. Sie gehört nicht in die Handlung, und sie wird ihr nicht aufgezwungen – eine Konsequenz, die man gern öfter sähe.</p>
<p>Für eine letzte Irritation sorgt das Finale: Natürlich gelingt das riskante Experiment von Dr. Royston. Das Monster verwandelt sich in feuchten Lehm. Plötzlich explodieren seine Reste – eine Reaktion, die den Forscher erschreckt. Leider war wohl das Budget genau jetzt ausgeschöpft. Während der Zuschauer auf den finalen Twist wartet, der gerade angekündigt wurde, bricht der Film einfach ab, und die Schlusstitel beginnen zu laufen – kein glücklicher Ausklang für einen Film, der ansonsten für ein altmodisches aber trotz des Alters bildscharfes Vergnügen sorgt.</p>
<p><strong>DVD-Features</strong></p>
<p>„XX … Unbekannt“ wurde von Anolis Entertainment als 4. Teil der Reihe „British Horror Classics“ veröffentlicht. Da dieser Film 1956 als reines Unterhaltungsprodukt entstand, hielt sich die Zahl der noch aufzufindenden Extras in engen Grenzen. Aufgespielt werden konnten deshalb nur ein Trailer, eine selbstablaufende Galerie mit 14 Szenenfotos sowie ein achtseitiges Filmprogramm aus Dänemark. Hinzu kommt ein vierseitiges Booklet mit Hintergrundinformationen des Filmexperten Uwe Huber.</p>
<p><em>[md]</em></p>
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		<title>Würfel, Waffen, Weisheitswurf</title>
		<link>http://www.filmbesprechungen.de/doku/wurfel-waffen-weisheitswurf/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 01:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günther Lietz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleinkunst im Internet, Kleinkunst online &#8211; Würfel, Waffen, Weisheitswurf ist eine satirische “Dokumentation” über das Thema  Rollenspiel und  Rollenspieler; also einfach nur nerdiger Quatsch mit so  vielen  Insidergags, dass die kaum noch einer versteht. Höchstens  Elite-Nerds …
Viel Spaß damit!

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleinkunst im Internet, Kleinkunst online &#8211; <strong>Würfel, Waffen, Weisheitswurf</strong> ist eine satirische “Dokumentation” über das Thema  Rollenspiel und  Rollenspieler; also einfach nur nerdiger Quatsch mit so  vielen  Insidergags, dass die kaum noch einer versteht. Höchstens  Elite-Nerds …</p>
<p>Viel Spaß damit!</p>
<p><object style="height: 390px; width: 640px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/YhlNtTYNcbY?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="height: 390px; width: 640px;" type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100" src="http://www.youtube.com/v/YhlNtTYNcbY?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Psychosis</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 20:11:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Drewniok</dc:creator>
				<category><![CDATA[FSK18 & k.J.]]></category>
		<category><![CDATA[Filmbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[dtp entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Great Movies]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine labile Schriftstellerin ist nicht nur mit dem Zweiten Gesicht, sondern auch mit einem schurkischen Gatten geschlagen, der sie in den Wahnsinn treiben will; als sich Gespenster einmischen, wird das Drama turbulent und tödlich … – Diese simple Spukgeschichte ist immerhin gut gefilmt und in der Hauptrolle prägnant besetzt; ansonsten gibt es keine Überraschungen aber viel Unlogik: Grusel-Häppchen für zwischendurch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=B005IOAGFC&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-5709" src="http://www.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Psychosis-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" /></a>Psychosis</strong></p>
<p><em>Originaltitel: <span style="color: #800080">Psychosis</span> (GB 2009)<br />
Regie u. Drehbuch: Reg Traviss<br />
Kamera: Bryan Loftus<br />
Schnitt: John Palmer<br />
Musik: Scott Shields<br />
Darsteller: Charisma Carpenter (Susan Golden), Paul Sculfor (David), Ricci Harnett (Peck), Justin Hawkins (Josh), Ty Glaser (Emily), Bernard Kay (Pastor Swan), Richard Raynesford (Charles), Sean Chapman (Detective Sergeant), Katrena Rochell (Helena), Tom Gaughan (irrer Killer), Darren Bransford (Giro), Slaine Kelly (Kirsty), Josh Myers (Snake), Sarah Briggs (Jade), Alexander Ellis (Roger) uva.<br />
Label: Great Movies<br />
Vertrieb: <a href="http://www.dtp-entertainment.com" target="_blank">dtp entertainment</a><br />
Erscheinungsdatum: 17.11.2011<br />
EAN: 4051238004571 (DVD) bzw. 4051238004588 (Blu-ray)<br />
Bildformat: 16 : 9 (1,85 : 1, anamorph)<br />
Audio: Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch)<br />
Untertitel: keine<br />
DVD-Typ: 1 x DVD-9 (Regionalcode: 2)<br />
Länge: 87 min. (gekürzte Fassung)/89 min. (ungekürzte Fassung)<br />
FSK: 18</em></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=B005IOAGFC&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Titel bei Amazon.de (DVD)</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=B005IOAG9I&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Titel bei Amazon.de (Blu-ray)</a></p>
<p><strong>Das geschieht:</strong></p>
<p>Als erfolgreiche Autorin viel gelesener Thriller bringt Susan Golden das Geld nach Haus, während Gatte David sich in London als Veranstalter von Firmenpartys abstrampeln muss. Ohnehin hätte ihn Susan gern bei sich daheim, da sie, nach einem Nervenzusammenbruch halbwegs genesen, immer noch labil ist.</p>
<p>Dies macht sich bemerkbar, als das Paar in sein neues Heim eingezogen ist. Es ist groß, stand lange leer und liegt sehr abgelegen auf dem Land. Susan ist es hier nicht geheuer. Ausgerechnet jetzt muss David viel unterwegs sein. Susan hilft es wenig, dass David ausgerechnet den Ex-Soldaten Peck als Wildhüter und Aufpasser engagiert hat, der die schöne Hausherrin nicht so sehr ver- als begehrt.</p>
<p>Überdies wird es vor allem nachts lebendig in dem alten Haus. Susan meint einen unfreundlichen Mann im Feinripp-Unterhemd durch die Flure geistern zu sehen, doch weder David noch die benachrichtigten Polizisten können Spuren eines Einbruchs finden; vor allem letztere tippen sich vielsagend an die Köpfe.</p>
<p>Susan überredet den skeptischen Priester Swan, einen Exorzismus zu organisieren. Die Zahl der Phantome nimmt trotzdem stetig zu. Selbst tagsüber treiben sie nun ihr Unwesen. Langsam gleitet Susan in den Wahnsinn ab – ein Vorgang, den David mit Wohlgefallen registriert. Er ist ein Strolch und Ehebrecher, der seine Gattin ins Irrenhaus treiben und über ihr Vermögen verfügen will. Viel von dem ‚Spuk‘ geht auf ihn zurück, aber Susann verfügt außerdem über das Zweite Gesicht und wird dadurch unfreiwillig Zeugin von Vorgängen, die auf das Jahr 1992 zurückgehen, als ein wahnsinniger Massenmörder seiner Arbeit nachging.</p>
<p>Je tiefer Susan dem Wahn verfällt, desto stärker wird ihre Sehergabe. Bald spuken auch die Geister der Zukunft in ihrem Hirn, was dafür sorgt, dass Davids böser Plan nur mit unerwarteten Nebenwirkungen aufgeht …</p>
<p><strong>Spuk mit Hirn ist besser als Grusel ohne Geist</strong></p>
<p>Die Liebhaber des eher handfesten Horrors werden vermutlich widersprechen, was an der Sache trotzdem nichts ändert: Eine Geistergeschichte funktioniert im Film und überhaupt am besten, wenn sich das Gespenst so selten wie möglich zeigt und sich dabei im Schatten hält. Dies gilt auch (oder gerade) im Zeitalter einer Tricktechnik, die auch das Unmögliche glaubhaft darzustellen vermag. Die Andeutung setzt zuverlässig das Hirnkino im Kopf des Betrachters in Gang, das wesentlich nachdrücklicher als Bits &amp; Bytes für Gruselstimmung zu sorgen vermag.</p>
<p>Diese Tatsache erfreut jene Filmproduzenten, in deren Kriegskassen der Boden allzu deutlich durchschimmert: Man kann das Publikum auch in den Bann &amp; ihm das Eintrittsgeld aus der Tasche ziehen, ohne teuer in ‚glaubwürdige‘ Spukgestalten investieren zu müssen! Die erwähnte Atmosphäre kann ein vollwertiger Ersatz sein. Allerdings entsteht sie nicht von allein. Sie muss ideenreich erzeugt und angefacht werden. Wehe den Unglücklichen, die auch in diesem Punkt versagen!</p>
<p>Reg Traviss dürfte ein Liedchen davon singen können. Er hatte wenig mehr als 1 Mio. Dollar zur Verfügung, um „Psychosis“ zu drehen. Seine Verwicklung in dieses Projekt vertieft sich, weil er nicht nur als Regisseur, sondern auch als Drehbuchautor verantwortlich zeichnet. Während ersterer sich halbwegs ordentlich aus der Affäre zog, hat sich letzterer am winterlichen Drehort nicht nur mit Schlamm, sondern auch mit Schande bedeckt.</p>
<p><strong>Krimi mit Spuk-Einlagen oder Grusel-Krimi?</strong></p>
<p>„Psychosis“ basiert auf einer Story des Filmhorror-Veteranen Michael Armstrong. Kenner des Genres werden ihn als Schöpfer von Grusel- und Trash-Filmen wie „Hexen geschändet und zu Tode gequält“ (1973) oder „The Sex Thief“ (1974) schätzen (oder verabscheuen), deren Drehbücher Armstrong wohlweislich unter Pseudonym verbrach. Unter dem Titel „Dreamhouse“ verfilmte Armstrong selbst für den 1986 aus drei Kurzfilmen zusammengesetzten Kompilationsfilm „Screamtime“ eine erste Fassung der „Psychosis“-Story. Angesichts dieser belastenden Vorgeschichte ist „Psychosis“ geradezu ein Meisterwerk geworden, was damit wohl Traviss zu verdanken ist, der Schlimmeres verhindern konnte.</p>
<p>Was nicht verhindert, dass die Geschichte an ihrer Überraschungsarmut krankt. Schon die Vermischung von Krimi – Lumpen-Gatte David treibt ein böses aber sehr reales Doppelspiel – und Phantastik – die von Susan erspähten Geister sind ‚echt‘ – ist keinesfalls originell. Die Verschränkung beider Welten funktioniert leidlich, bis Traviss die bisher geübte Zurückhaltung aufgibt und der längst erzählten Geschichte eine Coda meint ankleben zu müssen, die ihr nachträglich die mühsam aufgebaute Glaubwürdigkeit so gründlich wie ein Tritt zwischen männliche Beine austreibt.</p>
<p>Dieser nicht nur lächerliche, sondern auch unnötige Knalleffekt lässt den ohnehin schon lange köchelnden Zuschauerärger schlagartig auflodern. Soll dies etwa Ausgleich für eine Handlung sein, die als Höhepunkt in Unlogik förmlich ertränkt wurde? Vor den sie drangsalierenden Geistern flüchtet Susan in einen – Kühlschrank! Dessen Inhalt hat sie davor auf den Küchenboden geschüttet, damit auch das dümmste Gespenst merkt, wohin sie verschwunden ist. Generell nur mit Gewalt gelingt es Traviss, die reichlich eingestreuten Andeutungen so zurechtzubiegen, dass sie zu guter Letzt in die Handlungsrealität einmünden.</p>
<p><strong>Zu viele Balla-Bälle in der Luft</strong></p>
<p>Vielleicht hätte sich Traviss besser auf den Titel seines Films konzentriert. „Psychosis“ – in seiner griechischen Urform klingt dieser Begriff eindrucksvoller als das heutzutage nichtssagend abgeschliffene „Psychose“ – beschreibt durchaus korrekt den Gesundheitszustand von Susan Golden. Sie ist an einer geistigen Störung erkrankt, die mit dem Verlust des Realitätsbezuges einhergeht. Diese Diagnose öffnet viele Türen. Gerade der Film eignet sich hervorragend, Schein und Wirklichkeit so miteinander zu mischen, dass es dem Zuschauer ähnlich ergeht wie der armen Susan. Im Gegensatz zu ihr ziehen wir Vergnügen aus der Tatsache, kräftig an der Nase herumgeführt zu werden.</p>
<p>Die Geister, die Susans Hirn selbst rief, schienen Reg Traviss indes nicht unheimlich genug. Er holte deshalb Verstärkung aus ‚echten‘ übersinnlichen Gefilden. Dies könnte bei geschickter Verschränkung von Psychose und Spuk die Spannung in der Tat steigern. Leider patzt Traviss in dieser Hinsicht öfter als sein Ziel zu treffen. Schon der Rückblick ins Jahr 1992, mit dem der Film beginnt, ist viel zu lang und aufwändig. Später wartet man auf jene Wendung, mit der Traviss seine Relevanz für den gegenwärtigen Handlungsstrang beweist. Tatsächlich tauchen die Geister der rüde gekillten Öko-Aktivisten nur sporadisch auf und bleiben unwichtige Nebenrollen.</p>
<p><strong>Englischer Winter in unfreundlicher Idylle</strong></p>
<p>Der Gegensatz zwischen „Stadtmenschen“ und „Landvolk“ ist ein zementiertes Klischee nicht nur des Horrorfilms. Ungeschriebene Regeln vor allem moralischer Natur werden verletzt und heizen die Stimmung wesentlich heftiger an als Geistertreiben. Auch Susan und David sind nur oberflächlich willkommen.</p>
<p>Diesen Konflikt als Hintergrund für Susans zunehmende Isolierung lässt Traviss weitgehend ungenutzt. Er stellt lieber David als Bösewicht in den Mittelpunkt. Freilich kann der in Sachen Raffinesse oder Bedrohlichkeit nicht punkten. Bei näherer Betrachtung erntet er die Früchte seiner Intrigen nicht wegen, sondern trotz seiner Umtriebe. Schon die von ihm unendlich kompliziert eingefädelte Intrige unter Beteiligung des geilen Wildhüters Peck ist ein Witz: Susan ahnt höchstens, dass Peck ihr Rausch-Pilze ins Essen gemischt und sie anschließend beschlafen hat. Für die Handlung ist diese Wendung ohne Belang. (In Deutschland hat Traviss Glück: Die Zensur hat die ins Leere laufende Szene vollständig getilgt.)</p>
<p>An anderer Stelle lässt Traviss die Haupthandlung sträflich im Stich, um David auf eine seiner Eskapaden zu folgen. Wir sehen ihn in einem Bordell, wo er mit neureichen Swingern – die (glücklicherweise) selbst beim gemeinschaftlichen Whirlpool-Bad die Unterhosen anbehalten – und silikonbusigen Berufs-Beischläferinnen ‚perverse‘ Unzucht treibt, bis sich das Publikum vor Lachen auf dem Boden kugelt; offensichtlich hat Traviss hier angestaubte Orgien-Fantasien der Armstrongschen Drehbuchvorlage umgesetzt. Als kriminelles Mastermind hat David anschließend jedenfalls ausgedient.</p>
<p><em><strong>An American Woman in Old England</strong></em></p>
<p>Nur zwei Strohhalme gibt es, an denen sich der Zuschauer 90 Minuten festklammern kann. Aber Achtung: Es sind und bleiben Strohhalme, die Tragkraft nur in diesem Film und im Vergleich mit den trostlosen Leistungen der meisten Mitverantwortlichen besitzen!</p>
<p>Zu loben ist Kameramann Bryan Loftus, der vor nicht nur winterlich bedingt tristen Kulissen Bilder gelingen, die angesichts des Budgets erstaunen. Das alte Haus und die kalte, nasse Umgebung werden in ihrer abweisenden Wirkung durch behutsame ‚Entfärbung‘ geschickt verstärkt. Braun und grau, abgestorbenes Blattwerk und Schlamm dominieren; der wenige Schnee wirkt schmutzig, das Grün ausgewaschen und kränklich. Innerhalb des Hauses ist es selbst bei Tageslicht düster. Hier verzichtet Traviss auf ausgelaugte Horror-Klischees; nicht einmal der Keller wirkt unheimlich. Das Grauen, so wird deutlich, kommt erst durch Susan ins Haus. Dort beschränkt es sich auf Momentaufnahmen meist zukünftiger Ereignisse.</p>
<p>Zur zweiten Stütze von „Psychosis“ wird Hauptdarstellerin Charisma Carpenter. Als Charakterschauspielerin ist sie bisher kaum aufgefallen, ihr Erfolg beruht vor allem auf einem hübschen Gesicht, das Carpenter u. a. in TV-Serien wie „Buffy“, „Angel“ oder „Charmed“ zu Markte getragen hat. (Dank eines gut ausgeformten Oberkörpers wurde sie auch vom „Playboy“ Willkommen geheißen.) Als Susan Golden gelingt ihr die Darstellung einer Frau, die nach und nach den Verstand verliert. Carpenter ist kein unsicheres Mädchen, sondern eine erwachsene Frau, die nicht ohne Gegenwehr zerbricht, bis Drehbuchautor Traviss zu schlechter Letzt doch die Klischeekiste aufklappt und sie die Hände ringen, ein Krankenhaus-Hemdchen tragen und irre ins Leere starren lässt. Ihr Schicksal ist konsequent aber nutzlos, da es durch Traviss‘ Drang zur ausgleichenden Gerechtigkeit und den daraus resultierenden Finaltwist (s. o.) noch in letzter Filmminute in Vergessenheit gerät – ein Tropfen, der das Fass nicht nur zum Überlaufen bringt, sondern aus Benzin besteht, der den schwelenden Zorn des Zuschauers hoch auflodern lässt: Reg Traviss. Diesen Namen wird er sich merken! (Bei der Lektüre dieses Satzes bitte bedrohliche Musik einspielen.)</p>
<p><strong>DVD-Features</strong></p>
<p>Ausgerechnet ein (hoffentlich) rasch vergessener Film wie dieser wurde mit soliden Extras versehen. Ein halbstündiges „Making-of“ enthüllt keinerlei verborgenen Hintersinn. Menschen von vor und hinter der Kamera erzählen uns, was wir im Film (angeblich) gesehen haben. Ein gewisser Unterhaltungseffekt ergibt sich, wenn man die eigene Meinung mit jenen Lobeshymnen in Einklang zu bringen versucht, die im „Making-of“ dreist gesungen werden.</p>
<p>Eine Viertelstunde zwar gedrehter aber im Film nicht verwendeter Szenen belegt immerhin, dass es durchaus hätte schlimmer kommen können – an dieser Stelle ein dankbarer Gruß an Cutter John Palmer!</p>
<p>Offensichtlich in vorauseilendem Gehorsam wurde „Psychosis“ in Deutschland in fünf Szenen um insgesamt 2,5 min geschnitten. Wie so oft scheint Auswürfeln bestimmt zu haben, was entfiel. Diese Szenen sind in keiner Weise ‚härter‘ als das, was andere Horrorstreifen derzeit zeigen. Eine gekürzte sowie eine gänzlich entfernte Sex-Szene dürften in jedem „Tatort“-Krimi zur besten Sendezeit laufen, und die Gewalt beschränkt sich auf Sekundenbruchteile im Halbdunkel. Da „Psychosis“ kein Splatter-Film ist, leidet nicht die Story, sondern nur der freie Wille des angeblich volljährigen Zuschauers, dem wieder einmal vorgeschrieben wird, was er (nicht) sehen darf.</p>
<p><em>[md]</em></p>
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		<title>Solomon Kane</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 19:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Drewniok</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Filmbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Constantin]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang des 17. Jahrhunderts plant ein Hexenmeister die Unterjochung Englands; der fromm gewordene Abenteurer Solomon Kane nimmt den Kampf gegen ihn und seine dämonischen Schergen auf … – Die bildgewaltige, gut besetzte und auch tricktechnisch opulente Schlachtplatte leidet unter einem faden Drehbuch und dessen fahriger Umsetzung; trotz aller Düsternis dennoch ein Lichtblick im trüben Nebel des aktuellen Trash-Horrors.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2701&amp;type=text&amp;tnb=8&amp;pid=4011976877585" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-5702" src="http://www.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Solomon-Kane-209x300.jpg" alt="" width="209" height="300" /></a>Solomon Kane</strong></p>
<p><em>Originaltitel: <span style="color: #800080">Solomon Kane</span> (Frankreich/GB/Tschechische Republik 2009)<br />
Regie u. Drehbuch: Michael J. Bassett<br />
Kamera: Dan Laustsen<br />
Schnitt: Andrew MacRitchie<br />
Musik: Klaus Badelt<br />
Darsteller: James Purefoy (Solomon Kane), Rachel Hurd-Wood (Meredith Crowthorn), Pete Postlethwaite (William Crowthorn), Patrick Hurd-Wood (Samuel Crowthorn), Alice Krige (Katherine Crowthorn), Anthony Wilks (Edward Crowthorn), Max von Sydow (Josiah Kane), Lucas Stone (Kane als Kind), Samuel Roukin (Marcus Kane), Isabel Bassett (Hexe), Jason Flemyng (Malachi), Christian Dunckley Clark (Malthus), James Babson, Marek Vasut, Geoff Bell (dumme Räuber) uva.<br />
Label/Vertrieb: <a href="http://www.constantin-film.de" target="_blank">Constantin Film</a><br />
Erscheinungsdatum: 07.10.2010<br />
EAN: 4011976877585 (DVD) bzw. 4011976319887 (Blu-ray)<br />
Bildformat: 16 : 9 (2,35 : 1, anamorph)<br />
Audio: DTS 5.1(Deutsch, Englisch) u. Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch)<br />
Untertitel: keine<br />
DVD-Typ: 1 x DVD-9 (Regionalcode: 2)<br />
Länge: 100 min. (Blu-ray: 103 min.)<br />
FSK: 16</em></p>
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<strong><br />
Das geschieht:</strong></p>
<p>Anfang des 16. Jahrhunderts hat sich der enterbte englische Adelssohn Solomon Kane im Ausland einen Namen als Glücksritter und Pirat gemacht. Als er eines Tages nur knapp dem Engel des Todes entkommt, der ihn holen wollte, weil er seine Seele angeblich dem Teufel verschrieben habe, wird Kane nachdenklich. Er schwört der Gewalt ab und zieht sich in ein Kloster zurück, wo er allmählich zur Ruhe kommt.</p>
<p>Zeitgleich hat der Zaubermeister Malachi mit der Eroberung Englands begonnen. Unter der Führung seines stummen, niemals unmaskiert auftretenden Heerführers fallen durch Hexerei gestärkte Truppen über die Landbevölkerung her, versklaven die Schwachen und zwingen die Starken unter Malachis geistiges Joch.</p>
<p>Kane verlässt das Kloster und begibt sich auf die Wanderschaft. Er will nach Nordamerika auswandern und dort ein neues Leben anfangen. Unterwegs fällt er unter Räuber. Gerettet wird er vom Puritaner William Crowthorn, den es mit seiner Familie ebenfalls in die Neue Welt zieht. Als Malachis Schergen seine neuen Freunde überfallen und töten, besinnt Kane sich alter, mörderischer Stärken. Er will die junge, schöne Meredith Crowthorn retten, die Malachi auf sein Schloss verschleppen ließ.</p>
<p>Der Weg dorthin ist lang und gefährlich. Hexen, Zombies und Verräter muss Kane überwinden, und irgendwann bekommt auch der Heerführer Wind von dem hartnäckigen Verfolger. Zu allem Überfluss entpuppt sich Malachis Hauptquartier als Stammburg der Kanes, nachdem dessen stolzer Herr, Kanes Vater, von dem Zauberer umgarnt und betrogen wurde.</p>
<p>Im großen Saal der Burg treffen die wenigen Schurken, die Kanes Rachezug überlebt haben, Kane selbst, Meredith und Malachi zusammen. Leider hat der Hexenmeister mindestens ein teuflisches As im Ärmel, das sich turmhoch über Kane aufbaut und ihm nach Leben und Seele trachtet …</p>
<p><strong>Das Leben als Jammertal</strong></p>
<p>1928 schuf der Unterhaltungsschriftsteller Robert E. Howard (1906-1936), dem wir auch ewige Fantasy-Helden wie Conan und die Rote Sonja verdanken, den Puritaner und Hexenjäger Solomon Kane. In einer Reihe von Storys führte ihn sein geistiger Vater an immer neue, meist exotische und stets unheimliche Orte, an denen ein Grauen lauerte, das vom schrecklich frommen Kane als heidnische Teufelei identifiziert und mit Feuer &amp; Schwert ausgetilgt wurde.</p>
<p>Dieser Solomon Kane, ein düsterer, humorloser, fanatischer Geselle, blieb sich dank Howard stets treu. Er war nie sympathisch und ganz sicher keine Identifikationsfigur, aber in seiner Unerbittlichkeit und Kampfstärke der Richtige, um spannend den ausgetüftelten Todesfallen zu entkommen, die Howard sich für ihn ausdachte. War ihm dies gelungen, wandte er sich umgehend dem nächsten Teufelswerk zu. Dessen Ausrottung war seine Mission, eine Arbeit, die für Kane, das schaurige Ideal des kompromisslosen Puritaners, nie getan war.</p>
<p>Mit seiner schwarzweißen Weltsicht eignete sich Howards Kane nicht als Filmheld. Als solcher benötigte er Schwächen, eine entsprechende Vorgeschichte sowie die Reifung durch eine persönliche Queste, die ihn einerseits läuterte und andererseits menschlicher wirken ließ. Ähnlich war es bereits Conan, dem Barbaren, ergangen, der als erster Howard-Recke 1982 auf die Leinwand gestürmt war. Allerdings hatte Regisseur und Drehbuchautor John Milius darauf geachtet, die Figur nicht gar zu konturenglatt zu schleifen – ein Beispiel, dem Michael J. Bassett, ebenfalls Regisseur und Autor, 2009 nur bedingt folgte.</p>
<p><strong>Ein langer Weg in die Vergangenheit</strong></p>
<p>Dabei hätte es wesentlich schlimmer kommen können. 2001 stand „Solomon Kane“ schon einmal vor einem Drehbeginn. Die Titelrolle sollte an Christopher Lambert gehen, der sich gerade zum vierten (und hoffentlich letzten) Mal durch eine schaurig schlechte „Highlander“-Fortsetzung geprügelt hatte. Glücklicherweise zerschlug sich dieses „Kane“-Projekt; es kam erst 2006 erneut in Gang, als Bassett das Heft in die Hand nahm. Gecastet wurde nun James Purefoy, der nicht nur optisch einen glaubhaften Kane darstellt, sondern sogar über schauspielerisches Talent verfügt, das er in die Rolle einbringen konnte (und wollte).</p>
<p>Etwa 45 Mio. Dollar betrug das Budget. Angesichts der Wahnsinnssummen, die in Hollywoods Blockbuster fließen, ist dies moderat. Im Umfeld jener Streifen, die vor allem über ihre Spezialeffekte funktionieren, steht „Solomon Kane“ freilich gut dar. Das zur Verfügung stehende Geld konnte zudem gestreckt werden, indem man in der Tschechischen Republik drehte, wo auch heute Statisten noch so kostengünstig sind, dass man sie nicht digital ersetzen muss.</p>
<p>Deshalb fällt „Solomon Kane“ u. a. durch diverse Massenszenen auf, die gleichzeitig demonstrieren, dass die Kulissen nicht an den Bildrändern endeten. Detailliert ausgeführte Dorfflecken, Kirchen, Burgsäle u. a. Örtlichkeiten wurden in erstaunlichen Größen real gebaut. Die Kamera greift den zur Verfügung stehenden Raum mit Vergnügen auf und fliegt immer wieder über diese Kulissen, in denen es vor Leben und Schlachtgetümmel wimmelt. Das Wetter ist winterlich – es schneit und regnet, die Welt ist ein einziger Pfuhl, und nur ganz selten wird offenbar, dass diese Szenen meist am Tage und bei Sonnenschein entstanden. (Anzumerken ist eine auch in den Masken allzu ausgeprägte Affinität zur Gestaltung der „Herr-der-Ringe“-Filme.)</p>
<p><strong>Der schwarze Mann mit dem großen Hut</strong></p>
<p>„Solomon Kane“ lebt durch seine Bildopulenz sowie durch die Darstellungskunst seiner Hauptfigur. Zwar kann auch Purefoy die Schwächen des Drehbuches – dazu weiter unten mehr – nicht im Alleingang ausgleichen. Trotzdem gelingt es ihm, die holzschnittartige ‚Entwicklung‘, die sein Charakter erfährt, wenigstens ansatzweise nachvollziehbar zu gestalten. Der frühe Kane ist ein Räuber, Dieb und Mörder. Später entscheidet er sich für ein mönchisches Leben. Dann kommt hollywoodtypisch die große Krise. Sie geht mit dem vom Schicksal erzwungenen Rückfall in die Gewalttätigkeit einher, die auf diese Weise legitimiert wird: Kane hat es ja versucht, aber die Bösen ließen ihn seinen Frieden nicht …</p>
<p>Der eigentliche Solomon Kane manifestiert sich erst im Finale. Er ist jetzt weder Mörder noch Mönch, sondern ein Krieger des Herrn und bereit, sich für das Gute in die nächste Schlacht zu stürzen. Diese Wendung wird verständlicher, wenn man weiß, dass „Solomon Kane“ von Bassett als Trilogie geplant ist. (Ob sie jemals zustande kommen wird, steht aktuell in sehr weit entfernten Sternen.)</p>
<p>Im Vergleich zu Purefoy bleiben die übrigen Darsteller blass. Vor allem die arme Rachel Hurd-Wood steht auf verlorenem Posten: Ein Solomon Kane darf kein „love interest“ besitzen. Die schöne Meredith rettet er nur, weil er es ihrem sterbenden Vater versprochen hat. Ein Schwur zählt für Kane allemal mehr als Liebe. Beiläufig erwähnt er kurz vor dem Abspann, dass er Meredith bei ihrer Mutter abgegeben hat …</p>
<p>Unter dem allgegenwärtigen Schlamm und Dreck, den Bassett über seine Version des 16. Jahrhunderts spritzt, bleiben die Darsteller Archetypen. Was die Guten wie die Bösen umtreibt, ist oft unklar oder interessiert den Zuschauer nicht. Manchmal entscheidet Bassett schlicht falsch: Der böse Heerführer ist wesentlich interessanter und präsenter als der angeblich so mächtige Malachi, der erst im Finale auftritt und nicht wirklich erschrecken kann. Ratlos macht auch der Aufwand, den Malachi treibt, um Meredith suchen und in sein Schloss schaffen zu lassen. Dort weiß er nichts Besseres mit ihr anzufangen, als ihr ein wenig Jungfrauenblut abzuzapfen, mit dem er einen Dämon aus der Hölle heraufbeschwört.</p>
<p>Einige Akzente weiß höchstens der großartige Pete Postlethwaite in einer seiner letzten Rollen zu setzen. Sein unglaubliches Gesicht passt perfekt in diese archaisch überzeichnete Vergangenheit, während die Mehrheit der Darsteller allzu geschminkt und verkleidet wirkt. Was Postlethwaite in einen Film wie diesen brachte, der in der Rolle des William Crowthorn ein schauspielerisches Schwergewicht wie ihn nicht wirklich benötigt, bleibt dennoch unklar. Immerhin hat Postlethwaite Glück: Man erkennt ihn immerhin, während der Zuschauer eher fassungslos erst den Schlusstiteln entnimmt, dass er irgendwo auch der wunderbaren Alice Krige und dem großen Max von Sydow bei der Arbeit zugesehen bzw. beobachtet hat, wie sie verheizt wurden.</p>
<p><strong>Erzählen ist schwieriger als gedacht</strong></p>
<p>Nicht nur angedeutet wurde bereits, dass Aufwand und Story in keinem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Bassett erzählt eine Geschichte, die wir in jeder Filmsekunde kennen. Überraschungen gibt es nicht, Ungereimtheiten stattdessen mehr als genug. So lernen wir einen Todesengel kennen, dem Kane, ein einfacher Mensch, problemlos durch die Lappen geht; wie ein Trottel steht dieser ‚Engel‘ hinter dem Fenster, durch das Kane gesprungen ist, und brüllt ihm fruchtlose Drohungen hinterher. Wir sehen ihn nicht wieder; womöglich hat er seinen Job an Malachi abgetreten.</p>
<p>„Solomon Kane“ gehört zu jenen Filmen, die in interessante Episoden zerfallen, die sich zu keiner harmonischen Gesamtgeschichte fügen. Die Szenen in der von Zombie-Vampiren belauerten Kirche, die wilde Jagd durch die von Särgen und Knochen markierten Tunnel unterhalb eines alten Friedhofs, der finale Kampf mit einem ausgezeichneten konzipierten und realisierten Dämon bieten Entertainment auf hohem Niveau.</p>
<p>Hier gelingt Bassett, was ihm vorschwebte; er mindert es höchstens durch sein beschränktes Regietalent. Das liebste Stilmittel ist ihm die Zeitlupe: Zum Anschwellen eines, inspirationslosen, pseudo-pompösen, dröhnenden Scores stapfen Gut und Böse künstlich bedeutsam oder bedrohlich durch das Bild – wieder und wieder, bis es nicht einmal ärgert, sondern nur noch ein müdes Grinsen provoziert.</p>
<p>Mehr Engagement hätte Bassett in die Kampfszenen investieren sollen. Zwar lässt vor allem Kane Köpfe und Gliedmaßen fliegen, doch wird nie deutlich, wie ihm dies gelingt. Die meisten Gegner rennen ihm brüllend ins offene Schwert, das er wie einen Prügel schwingt. Damit will Bassett vermutlich deutlich machen, dass dies kein Jahrhundert hoher Kampfkunst ist. Wenn Kane im Alleingang Malachis Schergen dutzendweise abschlachtet, will diese Begründung aber nicht greifen.</p>
<p><strong>Man kann sich schlechter unterhalten lassen</strong></p>
<p>So ging „Solomon Kane“ dem „Conan“-Reboot von 2011 in gewisser Weise voraus: Viel Aufwand wurde getrieben, noch mehr Werbe-Wind darum gemacht. In beiden Fällen blieb der Erfolg hinter den Erwartungen zurück. Dafür sind allzu simpel gestrickte Storys hauptverantwortlich, denen formale Schwächen gegenüberstehen.</p>
<p>Die Enttäuschung resultiert freilich zu einem guten Teil aus enttäuschter Vorfreude. Macht man sich davon frei, bietet „Solomon Kane“ B-Movie-Entertainment der altmodisch robusten bzw. zeitlosen Art. Gerade Im Dschungel der DVD- und Blu-ray-Veröffentlichungen, in dem der Zuschauer immer wieder in geistestödliche Fallen zu stolpern droht, sorgt Kane für einen anspruchsfreien aber unterhaltsamen Filmabend.</p>
<p><strong>DVD-Features</strong></p>
<p>Da „Solomon Kane“ eine vergleichsweise stattliche Produktion darstellt, wäre ein ausgiebiger Blick hinter die Kulissen durchaus interessant. Die zum Hauptfilm aufgespielten Extras sind jedoch dürftig (Originaltrailer, MTV-Featurette), kaum verkappte Werbung (Interviews) oder eine Frechheit (‚Making of‘: 4 Min.!). Lohnenswert ist höchstens eine viertelstündige Mini-Dokumentation der Dreharbeiten.</p>
<p><em>[md]</em></p>
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		<title>Collapse of the Living Dead</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 19:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Drewniok</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[FSK18 & k.J.]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Filmbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Intergroove]]></category>
		<category><![CDATA[Savoy Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Kleinfarmer, dem finanziell das Wasser bis zum Hals steht, sieht sich und seine Familie von hungrigen Untoten belagert; als die Vorräte erschöpft sind, macht er sich schwer bewaffnet in die Stadt auf … – Dieses Low-Low-Budget-Zombie-Garn wartet mit einer überraschenden Auflösung sowie guten Hauptdarstellern auf, kann aber seine inhaltliche und vor allem formale Ärmlichkeit nie überwinden: interessanter Versuch, trotzdem gescheitert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=B0062Z21H2&amp;tag=hppdirekt&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-5697" src="http://www.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Collapse-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" /></a>Collapse of the Living Dead</strong></p>
<p><em>Originaltitel: <span style="color: #800080">Collapse</span> (USA 2010)<br />
Regie: Jason Bolinger u. Mike Saunders<br />
Drehbuch: Mike Saunders<br />
Kamera: Jenny Stolte<br />
Schnitt: Jason Bolinger u. Mike Saunders<br />
Musik: Jason Bolinger u. Vincent Gillioz<br />
Darsteller: Chris Mulkey (Robert Morgan), Karen Landry (Molly Morgan), Travis Slade Reinders (Will Morgan), Linnea Quigley (Mrs. Bell), Angela Dezen (Dana), Michael Cornelison (Dr. McFarland), Clint Curtis (Sheriff Rhodes), Mike Tweeton (Hank), Ray H. Thompson (Mr. Linn), Justin Marxen (Edgar Hennenlotter), Ethan Henry (Deputy Cooper), Troy Hollatz (Bob) uva.<br />
Label: Savoy-Film<br />
Vertrieb: <a href="http://www.intergroove.de" target="_blank">Intergroove Media GmbH</a><br />
Erscheinungsdatum: 15.12.2011 (Verleih-DVD) bzw. 27.01.2012 (Kauf-DVD/Blu-ray)<br />
EAN: 807297083897 (DVD) bzw. 807297083996 (Blu-ray)<br />
Bildformat: 16 : 9 (1,85 : 1, anamorph)<br />
Audio: Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch)<br />
Untertitel: keine<br />
DVD-Typ: 1 x DVD-9 (Regionalcode: 2)<br />
Länge: 88 min. (Blu-ray: 91 min.)<br />
FSK: 18</em><br />
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<p><strong>Das geschieht:</strong></p>
<p>Um die Morgans steht es schlecht. Vater Chris, Mutter Molly und Sohn Travis bewohnen und bewirtschaften eine kleine Farm im US-Mittelwesten. Vor einem halben Jahr starb die Tochter, was Molly an den Rand des Wahnsinns trieb, der seither mit schweren Medikamenten nur mühsam in Schach gehalten wird. Travis hasst die niedergedrückte Stimmung auf der Farm und meidet die Schule. Verzweifelt versucht Robert die Familie zusammenzuhalten.</p>
<p>Schon damit überfordert, sitzt ihm auch die Bank im Nacken. Die Wirtschaftskrise hat längst die Provinz erreicht. Die Morgans stehen so tief in der Kreide, dass eine Zwangsräumung droht – eine Ankündigung, die Robert vor Molly und Travis geheim gehalten hat. Nun kündigt noch Knecht Hank, der schon lange keinen Lohn mehr bekam. Das Kartenhaus steht vor dem Einsturz.</p>
<p>Doch als ein Scherge der Bank auf der Morgan-Farm erscheint, will er kein Geld, sondern Menschenfleisch: In der 15 Meilen entfernten Stadt – und offenbar nicht nur dort – ist eine Zombie-Seuche ausgebrochen. Travis wird gebissen und von Robert vorsichtshalber isoliert, während er sich mit Karen im Haupthaus der Farm verbarrikadiert.</p>
<p>Die Stromversorgung fällt aus, die Vorräte gehen zur Neige. Da Hilfe von außen nicht kommt, will Robert in die zombieverseuchte Stadt fahren, um Nachschub zu organisieren. Er plündert den wohlgefüllten Waffenschrank, was sich auszahlt, denn in der Tat lauern die Untoten überall. Robert schießt um sich und kann trotzdem nur knapp entkommen. Hastig tritt er den Rückzug auf die Farm an, während ein breiter Strom von Zombies ihm folgt – oder ist alles ganz anders? Hat es einen Grund, dass die wenigen Überlebenden, auf die Robert stößt, so seltsam reagieren und mehr Angst vor ihm als vor den Untoten zu haben scheinen …?</p>
<p><strong>Ein Pfund Fleisch aus des Farmers Körper</strong></p>
<p>Wie bespricht man einen Film, den eine einzige aber zugegeben originelle Idee vor dem verdienten Absinken in die Tiefen des Trash-Tümpels bewahrt, ohne genau diese Idee unerwähnt zu lassen? Faktisch ist es zumindest diesem Rezensenten unmöglich, womit er freilich nicht allein steht: In jeder längeren Besprechung von „Collapse“ wird die Spoiler-Katze aus dem Sack gelassen.</p>
<p>Wenigstens kann man sich dabei auf den Regisseur und Drehbuchautor berufen, der die Handlung bereits in der zweiten Filmhälfte ‚kippen‘ lässt und damit nicht erst bis zum Finale wartet. Zudem leidet „Collapse“ nicht unter der Enthüllung, was einerseits für besagte Idee spricht, andererseits jedoch damit zu begründen ist, dass dieser Film trotz seines besonderen Ansatzes kümmerlich geraten ist. Der Einfall ist gut, die Umsetzung ist es nicht.</p>
<p>Bleiben wir noch bei der Idee: Die Feindschaft zwischen Bank und Farmer ist in den USA nicht nur historisch, sondern geradezu klassisch. Sie geht primär auf die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre zurück, als finanziell ruinierte Farmer ihre Heime und Äcker verloren, weil sie den Banken vorgeschossene Kredite nicht zurückzahlen konnten. Erst das daraus resultierende Elend und drohende Unruhen führten dazu, dass in den USA wenigstens ansatzweise ein Sozialstaat eingerichtet wurde. Die Erinnerung an den arbeitsfaulen, herzlosen Banker im weißen Hemd und Anzug, der mit dem Sheriff kommt, um den Farmer und seine Familie zu vertreiben, blieb jedoch präsent.</p>
<p>Der Schock geht tief, denn auch für Robert Morgan ist seine Farm nicht nur Arbeitsplatz, sondern die eigene, von den Vorfahren seit gefühlten Urzeiten bearbeitete Scholle. Deshalb fühlt er sich wie Shakespeares Antonio, dem im „Kaufmann von Venedig“ der Geldverleiher Shylock ein Pfund Fleisch aus dem Körper schneiden will, als er in Zahlungsverzug gerät.</p>
<p><strong>Die Farm: Heimat, Festung – Gefängnis</strong></p>
<p>Zur empfundenen Gnadenlosigkeit der Bank, die um der Bilanz willen Existenzen vernichtet, kommt die Bedrohung der Familie. „Vom gefällten Baum machen alle Kleinholz“, lautet ein amerikanisches Sprichwort. Genauso sieht es Robert: Er hat beinahe alles verloren, sogar eine Tochter ist ihm gestorben. Verliert er die Farm, hat er als auch Ehemann und Vater endgültig versagt. Diese Haltung ist ihm unerträglich und erzeugt jenen Stress, der ihn schon längst hat in den Wahnsinn abgleiten lassen, als die Filmhandlung einsetzt.</p>
<p>Saunders ist zuzugestehen, dass er die diesbezügliche Fährte zwar legt, gleichzeitig aber geschickt verwischt. Mollys Labilität hat einen unvermuteten Grund, und Roberts Beharren gegenüber dem Arzt, dem Sheriff oder dem Banker, dass daheim „alles in Ordnung“ sei, bekommt erst schleichend und dann immer schneller einen unguten Unterton: Da liegt mehr im Argen als Trauer, allgemeine Sprachlosigkeit oder Geldnot.</p>
<p>Doch die Morgan-Farm gleicht einem Schiff, und Robert ist der Kapitän. Sein Wort ist Gesetz. Schwierigkeiten werden innerhalb der Familie geklärt, nach außen wird geschwiegen. Die räumliche Entfernung zur Stadt steigert die Isolation, die seit jeher zur idealen Brutstätte für Irrsinn werden kann</p>
<p><strong>Die Welt wird im Wahnsinn verständlich</strong></p>
<p>Irgendwann muss die überstrapazierte Psyche zerbrechen. Robert interpretiert die Welt, die sich gegen ihn verschworen hat, auf eine bizarre aber ihm leichter begreifbare Weise um: Seine Feinde verwandeln sich von Blutsaugern in Menschenfresser. Gegen sie kann er wehren, denn wie es sich für den Nachfahren von Pionieren gehört, rosten zwar Traktor und Familienlimousine, nicht aber die in eindrucksvoller Zahl gesammelten und gut gepflegten Handfeuerwaffen und Schrotflinten. Im 21. Jahrhundert ist ein Indianerüberfall zwar unwahrscheinlich, doch Robert ist bereit!</p>
<p>Dass man ihm den Zerfall seines Geistes abnimmt, liegt vor allem am Darsteller Chris Mulkey. Er gehört zu jenen viel beschäftigten Mimen, die jährlich bis zu sechs Rollen annehmen, dabei weder TV-Routine noch B- und C-Movies scheuen und in der Regel trotzdem grundsolide Arbeit abliefern. Mit seinem von Pockennarben gezeichneten Gesicht eignet sich Mulkey gut als Parade-Bösewicht, den er deshalb oft gibt. Dieser Schublade entschlüpft er offensichtlich gern.</p>
<p>Das Regie-Duo Bolinger &amp; Saunders konnte nicht nur Mulkey, sondern auch seine tatsächliche Ehefrau Karen Landry anheuern. Sie tragen das Drama darstellerisch, wobei es ihnen gelingt, die ‚Drehung‘ zu vermitteln, die erforderlich ist, um das Geschehen, das wir zunächst nur aus Roberts Sicht verfolgen, in die Realität zu überführen, in der Molly sich als womöglich stärkerer Teil des Paares erweist.</p>
<p><strong>Nicht nur die Psyche wird fadenscheinig</strong></p>
<p>Damit endet leider die kurze Liste der Pluspunkte. Saunders, der auch als Regisseur und Autor stolz seinen in Kindertagen erhaltenen Spitznamen „Insane Mike“ konserviert, mag wohl ein Querdenker sein. Ein Unterhaltungstalent ist er dagegen nicht. Nur Robert und Molly Morgan schrieb er profilstarke Rollen auf die Leiber, auch dabei geizte er nicht mit Klischees, die Mulkey und Landry ausbügeln müssen.</p>
<p>Für routinierte Schauspieler war ansonsten kein Geld mehr da. Ausgerechnet zwei verdiente Veteranen des billigen Gruselfilms (Linnea Quigley,  Michael Cornelison) versteckte Saunders in überflüssigen Nebenrollen. Stattdessen stellte er Anfänger und Laiendarsteller en masse ein. „Collapse“ entstand u. a. in der Kleinstadt West Branch, US-Staat Iowa, deren filmbegeisterte Bürger sich gleich im Familienbund als Zombies verpflichten ließen. Sie schlurfen durch das Bild, wie sie es im Kino gesehen haben, und unter der dünnen Schminke wird deutlich, dass sie sich das Grinsen kaum verbeißen können.</p>
<p>Grundsätzlich bringt Saunders die beiden Handlungsstränge nicht zusammen. Vor allem im Zombie-Teil gehen nur  dreibeinige Pferde mit ihm durch. Er vernachlässigt den Zwischenton, sondern wähnt sich in einem ‚richtigen‘ Horrorfilm. Dies führt zu den üblichen Mustern und sorgt für mindestens tausendfach (und oft besser) gesehene Halsbisse und Kopfschüsse. Wo dem Effektzauberer mehr als die tagesüblichen zwei Budget-Dollar in die Hände gerieten, ließ er seinem Ehrgeiz freien Lauf und kreierte echte Splatter-Szenen, die in dem ansonsten amateurhaften Streifen unvorteilhaft auffallen.</p>
<p><strong>Farmer-Grusel als Bauern-Theater</strong></p>
<p>Denn Anfänger wähnt man jederzeit am Werk. Begeisterung ist kein Ersatz für Talent oder handwerkliches Geschick. Die Dialoge sind dürftig oder dumm. Der Kameramann scheint mit dem Boden verwachsen zu sein, der Cutter nur einen Arm zu haben. Mit-Regisseur Bolinger versucht sich auch am Soundtrack; einen Job, den er erst recht nicht meistert. Das Drehbuch schlägt der Logik seltsame Schnippchen: Wieso ist die Stadt zunächst zombieleer, als Robert dort erscheint? Halten die Untoten ein kollektives Nickerchen, während sie auf Besucher = Frischfleisch warten? Ohnehin scheinen sie bei Bedarf aus dem Boden zu wachsen.</p>
<p>Zombietum macht sich bei Saunders in erster Linie durch zerfetzte Kleider bemerkbar. <em>Alle</em> Zombies sind sorgfältig und auf eine Weise zerlumpt, die absolut ratlos in der Frage lässt, wie sie schon nach wenigen untoten Stunden in diesen Zustand geraten konnten. Sie jagen ohnehin kaum Angst ein; aufgrund des sorgfältig beachteten Schlurfgangs sind diese Kreaturen so langsam, dass ihre Opfer ihnen ostentativ und ewig den Rücken zudrehen müssen, damit sie erwischt werden können. Des Zuschauers Blutdruck steigt dabei nur, weil er den betreffenden Darsteller – meist den armen Chris Mulkey – gehetzt nach links und rechts aber demonstrativ nie nach hinten blicken sieht: Spannungsaufbau unterscheidet sich offensichtlich vom Versuch, sein Publikum für dumm zu verkaufen.</p>
<p>Auf dilettantische Weise schleppt sich die Handlung voran. Die finale Auflösung ist zumindest konsequent und recht grimmig, kann aber für die anderthalb Stunden Lebenszeit nicht ersetzen, deren Verlust den Zuschauer weitaus stärker schmerzt als jeder Zombiebiss.</p>
<p><strong>DVD-Features</strong></p>
<p>Die ‚Ausstattung‘ von DVD (und Blu-ray) unterstreicht, dass „Collapse“ zum Auswurf der Filmgeschichte gehört: Mit Trailer und Bildergalerie wird man abgespeist.</p>
<p>Unschuldig sind „Insane Mike“ &amp; Co. übrigens am selten dämlichen deutschen Titel des Films: Was soll denn ein „Collapse of the Living Dead“ sein? „Collapse“ gibt im Original knapp, präzise und unheilverkündend die Richtung der Geschichte vor. Das „… of the Living Dead“ belegt den dreisten Versuch, hierzulande zwar für debil gehaltene aber solvente Zuschauer/Käufer an die Zombie-Angel zu nehmen. Wer sich auf typischen Därme-raus-Horror gefreut hat, dürfte solche Manipulation anschließend mit einer Ächtung des verantwortlichen Labels und seiner Filme ahnden.</p>
<p><em>[md]</em><br />
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Titel bei Amazon.de (DVD)</a><br />
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		<item>
		<title>Die kulinarischen Abenteuer in Österreich von Sarah Wiener (Buch + DVD)</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 20:04:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Hedderich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch zum Film]]></category>
		<category><![CDATA[Buch zur TV-Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[laufende Preisrätsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Sarah Wiener &#8211; Die kulinarischen Abenteuer in Österreich
FSK ohne Altersbeschränkung.
2 DVD(s).
EAN: 4029759071402
Libri: 8589950
FSK ohne Altersbeschränkung.
Laufzeit ca. 466 Minuten.
2 DVD(s).
EDEL
November 2011 &#8211; DVD-Video
Sarah Wiener ist eine der bekanntesten Köchinnen Deutschlands. Als Gründerin und Frontfrau der Sarah Wiener GmbH in Berlin und Hamburg leitet sie mehrere Restaurants sowie einen internationalen Event-Cateringservice und ist Autorin zahlreicher Kochbücher. Als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2701&amp;type=text&amp;tnb=8&amp;pid=4029759071402" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-5688" title="Sarah Wiener" src="http://www.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Sarah-Wiener.jpg" alt="" width="217" height="300" /></a>Sarah Wiener &#8211; Die kulinarischen Abenteuer in Österreich<br />
</strong>FSK ohne Altersbeschränkung.<br />
2 DVD(s).</p>
<p><em>EAN: 4029759071402<br />
Libri: 8589950<br />
FSK ohne Altersbeschränkung.<br />
Laufzeit ca. 466 Minuten.<br />
2 DVD(s).<br />
EDEL</em></p>
<p>November 2011 &#8211; DVD-Video</p>
<p>Sarah Wiener ist eine der bekanntesten Köchinnen Deutschlands. Als Gründerin und Frontfrau der Sarah Wiener GmbH in Berlin und Hamburg leitet sie mehrere Restaurants sowie einen internationalen Event-Cateringservice und ist Autorin zahlreicher Kochbücher. Als erste prominente Köchin setzte sie sich öffentlich für die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und das Ernährungsbewusstsein in moralischer und ökologischer Hinsicht ein. So gründete sie unter anderem eine eigene Stiftung und ist Schirmherrin verschiedener Organisationen.</p>
<p>In der 10-teiligen Arte-Serie &#8220;Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener in Österreich&#8221; kehrt sie nach vielen Jahren in Deutschland zurück nach Österreich, in ihre Heimat. Das Land ihrer Kindheit hat sich verändert. Aus stillen Bergtälern sind flotte Skiressorts geworden, vergessene Dörfer am Eisernen Vorhang sind zurückgekehrt in die Mitte Europas – und auch die Küche ist eine andere geworden.</p>
<p>Die TV-Serie gibt es jetzt auf 2 DVDs inkl. Kochbuch und exklusives Bonusmaterial zum Nachkochen.</p>
<p>INFORMATIONEN:<br />
Längst gibt es in Österreich mehr zu entdecken als Wiener Schnitzel und Palatschinken. Zeit also, sich auf die Suche nach den Wurzeln der österreichischen Küche zu machen, nach Köchen und Landwirten, Winzern und Gärtnern, die sich nicht nur auf die Tradition besinnen, sondern sie auch<br />
neu zu interpretieren wissen.</p>
<p>Wie gelingt die berühmte Sachertorte, was bedeutet eigentlich „blanchieren“ und wie bleibt das Fleisch beim Kochen schmackhaft und zart? In kurzen Bonusvideos verrät Sarah Wiener Tipps und Tricks bei der Zubereitung der Gerichte und wirft außerdem einen ganz persönlichen<br />
Blick auf ihre Heimatstadt Wien.</p>
<p>TECHNISCHE DATEN:<br />
<em>Vertrieb: edel motion Germany<br />
Inhalt: 2 DVDs  + Buch mit Rezepten und Tipps<br />
Laufzeit: ca. 450 min.<br />
FSK: Keine Altersangabe<br />
Bildformat: PAL 16:9 Widescreen<br />
Tonformat: Dolby Digital 2.0<br />
Sprache: Deutsch<br />
Format: 2 x  DVD9<br />
Ländercode: 0<br />
Bonusmaterial: 30 min. (Interviews, Hinter den Kulissen)</em></p>
<p>DIE STATIONEN DER REISE IM ÜBERBLICK:</p>
<p>Folge 1: Die Wiener Schwestern<br />
Rezepte:     Pochiertes Ei auf lauwarmem Essiggemüse mit Estragon-Sabayon<br />
Tafelspitz mit Semmelkrenkruste und Babygemüse</p>
<p>Folge 2: Das Gold der Steiermark<br />
Rezepte:     Maibock im Kranewittenschmalz gegart mit zusammgelegten Knödel und karamellisierten Fischbacher Grubenkraut<br />
Kernöl Kletzennudel mit Schafjoghurt</p>
<p>Folge 3: Federn lassen in Niederösterreich<br />
Rezepte:     Lackierte Entenbrust mit heißen scharfen Marillen und Erdäpfel-Mohnnudeln<br />
Marillenknödel</p>
<p>Folge 4: Borstenvieh und Burgenland<br />
Rezepte:    Pannonischer Fischeintopf – Halászlé<br />
Burgenländisches Bratfleisch</p>
<p>Folge 5: Die Kunst der Tiroler Brezen<br />
Rezepte:    Tiroler Brezensuppe<br />
Rüben-Schlutzer mit Speck und Mangold?</p>
<p>Folge 6: Hopfen und Wels in Oberösterreich<br />
Rezepte:    Biersuppe mit gefüllten Erdäpfelknödeln, gerösteten Schwarzbrotcroutons und Bachkresse<br />
Donauwaller auf Eferdinger Schmorgurken</p>
<p>Folge 7: Nachwuchs in Vorarlberg<br />
Rezepte:     Bergkäse-Riebel Taler und Lamm in Latschenkiefer-Sauce<br />
Halbgefrorenes vom Sig mit Röstzwetschkende</p>
<p>Folge 8: Salzburger Klassiker<br />
Rezepte:     Gebratene Fasanenbrust und gefülltes Fasanenhaxerl mit Petersilienknöderl und Herbsttrompeten<br />
Salzburger Nockerln</p>
<p>Folge 9: Wiener Früchte<br />
Rezepte:    Biskuitroulade mit Altwiener Kaffeecreme und Hagebuttenmarmelade<br />
Sachertorte<br />
Traminerstrudel</p>
<p>Folge 10: Der Kärntner Kaviar<br />
Rezepte:    Kärtner Kirchtagssuppe<br />
Kärntner Kaasnudeln mit Saiblingskaviar und Gurkensalat</p>
<p>BIOGRAFIE:</p>
<p>DIE FRÜHEREN JAHRE<br />
Sarah Wiener, 1962 in Halle (Westfalen) geboren, ist die Tochter des österreichischen Schriftstellers und Jazzmusikers Oswald Wiener und der bildenden Künstlerin Lore Heuermann. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte die österreichische Staatsbürgerin in Wien.</p>
<p>1986 zog sie nach Berlin, wo ihr Vater mit dem Exil und dem AxBax zwei bekannte Künstlerrestaurants führte. Ihre Passion für das Kochen entdeckte sie in der Küche des Exil, das zum Sprungbrett ihrer eigenen Karriere wurde. Hier fertigte sie unter anderem Backwerk und Kuchen, die dann die Grundlagen ihres ersten eigenen Unternehmens wurden. Bevor sie damit diverse Cafés belieferte, kochte sie  fast zwei Jahre lang jeden Tag für die Mitarbeiter einer renommierte Werbeagentur im Berliner Westend.</p>
<p>DIE UNTERNEHMERIN<br />
1990 gründete die Jungunternehmerin &#8220;Sarah Wieners Tracking Catering&#8221;, einen europaweiten Catering-Service für Film- und Fernsehproduktionen. Was mit einem Gasherd in einem umgebauten NVA-Wagen und Edelgeschirr vom Flohmarkt begann, entpuppte sich bald als Erfolgskonzept, das auch die Großen der Branche begeisterte. Neun Jahre später eröffnete sie im<br />
Zentrum Berlins ihr erstes Restaurant, Das Speisezimmer. Seit 2003 führt sie das Museums-Restaurant im Hamburger Bahnhof. Das Konzept – die Kombination von Kunst und gutem Essen – ging auf. Heute findet man Sarah Wiener und ihr Team auch mit dem KAFFEEHAUS im Museum für Kommunikation. 2004 wurde die Sarah Wiener GmbH in Hamburg und Berlin gegründet. Neben den drei Berliner Restaurants betreibt das Unternehmen ein internationales Event-Catering. Auch im Auftrag verschiedener Firmen ist Sarah Wiener für den guten Geschmack zuständig. Neben dem Restaurant ‚Gottlieb‘ des Kundencenters im Werk Bremen der Daimler AG, betreibt Sarah Wiener nun auch seit 2011 die Gastronomie des Mercedes Benz Museums in Stuttgart. Das ehemalige One-Woman-Unternehmen beschäftigt mittlerweile über 160 Mitarbeiter. Kochkunst mit Haltung, die Verbindung von kulinarischem Genuss mit Werten, wie Nachhaltigkeit, Transparenz und Achtsamk! eit gegenüber Natur und Kultur sind es, was Sarah Wiener und ihr Unternehmen<br />
einzigartig machen.</p>
<p>IN ZAHLEN<br />
2010 Umbau des Restaurants DAS SPEISEZIMMER; Erweiterung um DIE KÜCHE<br />
2009 Eröffnung DAS KAFFEEHAUS im Museum für Kommunikation<br />
2004 Gründung der Sarah Wiener GmbH<br />
2003 Eröffnung Sarah Wiener im Hamburger Bahnhof<br />
1999 Eröffnung des ersten Restaurants Das Speisezimmer<br />
1990 Gründung des Sarah Wiener Tracking Catering<br />
1986 Gründung Sarah Wieners Mehlspeisen<br />
1962 in Halle / Westfalen geboren</p>
<p>IN DEN MEDIEN<br />
2011 Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener in England (arte)<br />
2010 Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener in Österreich (arte)<br />
2010 Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener in den Alpen (arte)<br />
2009 Sarah Wiener und die Küchenkinder (arte)<br />
2007 Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener durch Italien (arte)<br />
2007 Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener durch Frankreich (arte)<br />
2006 Länder –Menschen –Abenteuer (SWR) seit 2004 Kochen bei Kerner / Lanz kocht (ZDF)<br />
2004 Living-history-Reihe „Abenteuer 1900 –Leben im Gutshaus? (ARD)</p>
<p>AUSZEICHNUNGEN<br />
2010 Bildungsbotschafterin Didacta<br />
2008 Flair de Parfum (Preis der Wirtschaftskammer Wien)<br />
2008 Les trophées de l’éspritalimentaire / French Food Spirit Award für die arte Serie Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener (Frankreich)<br />
2008 Woman of Exception Award (Schweiz)<br />
2008TrophéeGourmet –Ehrentrophée (Österreich)<br />
2008 „Goldene Cloche? (österreichischer Gastronomiepreis)<br />
2007 Orden ONE 100 -Beste Szeneköchin (Deutschland)<br />
2006 Herforder Preis (Deutscher Gastronomiepreis)</p>
<p>KOCHBÜCHER<br />
2011 Herdhelden, Mein ganz persönliches Österreich-Kochbuch<br />
2009 La Dolce Wiener<br />
2008 Frau am Herd –Natürlich, fantasievoll, köstlich<br />
2008 Meine kulinarische Reise durch Frankreich –Eine Liebeserklärung mit Rezepten<br />
2007 Das große Sarah Wiener Kochbuch<br />
2006 Sarah Wieners Mediterrane Küche<br />
2004 Kochen mit Sarah Wiener</p>
<p>KOCHBUCH-DVDs:<br />
2009 Die Kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener Staffel 3<br />
2008 Die Kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener Staffel 2<br />
2007 Die Kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener Staffel 1</p>
<p>PRODUKTE<br />
Die Sarah Wiener Messerserie der Manufaktur Pott<br />
Gemeinsam mit der Firma Pott hat Sarah ihre eigene Messer Serie entwickelt. Handgemacht ist am besten. Das gilt für Krautstrudel wie für Kochmesser. Pott steht nicht nur für gutes Design, sondern auch für traditionelle Fertigung. Jedes Sarah Wiener Messer wird in 90 manuellen Arbeitsschritten gefertigt. Aus den besten Materialien.<br />
Neben den handgefertigten Messern vertreibt Sarah Wiener in ihrem Online-Shop alles, was das Herz rund um die Köstlichkeiten dieser Welt begehrt. Profiköche oder welche, die es gerne werden möchten, Kochfeen und Kartoffelheldinnen, Küchenkümmerer, aber auch Männer, die gerne am<br />
Herd stehen, finden dort alle Sarah Wiener Kochbücher, individuell gestaltete Schürzen, die Kitchenmanagement-Vorratsdosen aus Emaille von RIESS, unterschiedlichste Bio-Öle, aber auch CD´s und DVD´s.</p>
<p>SOZIALES ENGAGEMENT<br />
Initiatorin, Gründerin und Frontfrau der Sarah Wiener Stiftung – Für gesunde Kinder und was Vernünftiges zu essen (seit 2007)<br />
seit 2011 Botschafterin der BIO-Brotbox Hamburg<br />
seit 2010 Bio-Botschafterin des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft<br />
und Verbraucherschutz (BMELV)<br />
seit 2008 Schirmherrin der Berberfrauenkooperation zur Gewinnung von Arganölin Marokko<br />
seit 2007 Schirmherrin des Fördervereins für den Bundesverband Frauenberatungsstellen<br />
und Frauennotrufe<br />
seit 2007 Schirmherrin der von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel ins Leben<br />
gerufenen Naturallianz<br />
seit 2007 Schirmherrin „Haushalt ohne Genfood?<br />
seit 2006 Schirmherrin des Tierzuchtfond für artgemäße Tierzucht</p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2701&amp;type=text&amp;tnb=8&amp;pid=4029759071402" target="_blank">Titel bei Libri.de (DVD)</a></p>
<blockquote><p><span style="color: #008000;"><strong>Preisrätsel             / Gewinnspiel 1  x 1 (KOSTENLOSE!) DVD-BOX:        Um                         den     Preisrätseltitel  zu  gewinnen,      muss        einfach                      folgende    Aufgabe    beantwortet   werden:  Wie viele Folgen beinhaltet die vorliegende BOX und wie heißen  sie?        Die     richtige         Antwort an                            gewinnantwort(x)filmbesprechungen.de        mailen           (als         kleinen         Spamschutz         bitte (x) durch @           ersetzen,           vielen     Dank).  Im         Betreff bitte                       “Filmpreisrätsel”  und   den         Filmtitel      eintragen.       Danke.            Sobald 100 Mails   eingegangen       sind,        wird  unter             diesen             Einsendern</strong><strong> der       Gewinner </strong><strong> </strong><strong>mit   der            richtigen  Antwort </strong><strong>ausgelost.  Weiter      Informationen    finden  sich <a href="../kinder/preisratsel/" target="_blank">hier</a>. Der    Rechtsweg       ist  wie     immer         ausgeschlossen!</strong></span></p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Tatort-BOX: Die 2000er Jahre / Vol. 02.</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 19:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Hedderich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalfilm]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[laufende Preisrätsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Tatort
Die 2000er Jahre / Vol. 02.
FSK freigegeben ab 12 Jahren.
Nikolaus Stein von Kamienski, Orkun Ertener, Martina Mouchot, Harald Göckeritz
EAN: 8717418330415
Die 2000er Jahre / Vol. 02.
FSK freigegeben ab 12 Jahren.
Laufzeit ca. 265 Minuten.
TV-Norm: SDTV 576i (PAL). Sprachversion: Deutsch, DD 2. 0 Stereo.
Schnitt: Claudia Wontorra, Monika Kretschmann
Regie: Kerstin Ramcke, Richard Schöps, Ulrich Herrmann
Kamera: Arthur W. Ahrweiler, Markus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2701&amp;type=text&amp;tnb=8&amp;pid=8717418330415" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-5684" title="Die 2000er Jahre" src="http://www.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Die-2000er-Jahre.jpg" alt="" width="250" height="337" /></a>Tatort<br />
Die 2000er Jahre / Vol. 02.</strong></p>
<p>FSK freigegeben ab 12 Jahren.<br />
Nikolaus Stein von Kamienski, Orkun Ertener, Martina Mouchot, Harald Göckeritz</p>
<p><em>EAN: 8717418330415<br />
Die 2000er Jahre / Vol. 02.<br />
FSK freigegeben ab 12 Jahren.<br />
Laufzeit ca. 265 Minuten.<br />
TV-Norm: SDTV 576i (PAL). Sprachversion: Deutsch, DD 2. 0 Stereo.<br />
Schnitt: Claudia Wontorra, Monika Kretschmann<br />
Regie: Kerstin Ramcke, Richard Schöps, Ulrich Herrmann<br />
Kamera: Arthur W. Ahrweiler, Markus Hausen, Marc Liesendahl Mit -&gt; Oskar:Andrea Sawatzki, Jörg Schüttauf, Peter Lerchbaumer<br />
Buena Vista Home Entertainment</em></p>
<p>DVD-Video</p>
<p>-&gt; Oskar (Deutschland 2002, 88 Min., FSK 12):<br />
Ein Müllmann bindet einen Ballon von einem Container los und überhört dabei das letzte Wimmern eines Säuglings. Dellwo und Sänger bleibt nur, die Mutter des toten Kindes zu finden. Ein totes Baby wird auf einem der Förderbänder der größten Müllsortieranlage der Stadt gefunden. Ein Fall, der bald in die Schlagzeilen gerät. Für den Frankfurter Kommissar Fritz Dellwo und seine neue Partnerin Charlotte Sänger beginnt die Suche nach dem Mörder &#8211; ein trauriges und fast aussichtsloses Unterfangen, da es kaum Täterspuren gibt. In dieser ersten Zusammenarbeit lernen sich Dellwo und Sänger zunehmend schätzen und entdecken auch den Menschen hinter dem Kollegen &#8230;</p>
<p>-&gt; Märchenwald (Deutschland 2004, 88 Min., FSK 12):<br />
Ein toter Mann im Wald mit einer Kugel im Rücken. Kommissarin Charlotte Lindholm hat bald mehrere Verdächtige: Wilderer Gramisch, Waldbesitzer Freden und Förster Kupka. Mit Gaststar Hannes Jaenicke. In der Nähe von Hameln findet Förster Kupka einen erschossenen Mann im Wald. Ist er das Opfer einer Verwechslung? Galt die Kugel vielleicht dem unbeliebten Waldbesitzer Freden? Hat der Wilderer Gramisch geschossen? Und was hat die kleine Förstertochter Marie gesehen? Seit dem Tod ihrer Mutter ist ihre Welt von Fabelwesen bevölkert. Reine Phantasie oder verbirgt sich dahinter eine wichtige Spur? Kommissarin Lindholm steht vor einem Fall, der viele Fragen aufwirft &#8230;</p>
<p>-&gt; Die kleine Zeugin (Deutschland/Österreich/Schweiz 2000, 89 Min., FSK 12):<br />
Ein Übungseinsatz auf der Polizeischule in Hannover endet für einen der Teilnehmer tödlich: Ein junger Student wird erschossen. Charlotte Lindholm mischt sich mit falscher Identität unter die Kommilitonen des Opfers. Sie hofft, so die Hintergründe der Tat aufzudecken &#8230;</p>
<p><em>Oskar:<br />
- Dokumentation: Mord nach der Tagesschau &#8211; 30 Jahre Tatort (ca. 90 Min.)<br />
- Trailer<br />
Märchenwald:<br />
- Dokumentation: Titelgeschichten &#8211; Taten, Orte, Kommissare (ca. 45 Min.)<br />
- Kommissar-Porträt<br />
- Trailer<br />
Die kleine Zeugin:<br />
- Kommissar-Porträt<br />
- Trailer</em></p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2701&amp;type=text&amp;tnb=8&amp;pid=8717418330415" target="_blank">Titel bei Libri.de (DVD)</a></p>
<blockquote><p><span style="color: #ff9900;"><strong>Preisrätsel            / Gewinnspiel 1  x 1 (KOSTENLOSE!) DVD-BOX:        Um                        den     Preisrätseltitel  zu  gewinnen,      muss       einfach                      folgende    Aufgabe    beantwortet  werden:  Wie viele Folgen beinhaltet die vorliegende BOX und wie heißen sie?        Die     richtige         Antwort an                           gewinnantwort(x)filmbesprechungen.de        mailen           (als        kleinen         Spamschutz         bitte (x) durch @          ersetzen,           vielen     Dank).  Im         Betreff bitte                      “Filmpreisrätsel”  und   den         Filmtitel     eintragen.       Danke.            Sobald 100 Mails   eingegangen      sind,        wird  unter             diesen             Einsendern</strong><strong> der       Gewinner </strong><strong> </strong><strong>mit   der            richtigen  Antwort </strong><strong>ausgelost.  Weiter      Informationen    finden  sich <a href="../kinder/preisratsel/" target="_blank">hier</a>. Der    Rechtsweg       ist  wie     immer         ausgeschlossen!</strong></span></p></blockquote>
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		<title>Tatort-BOX: Die 1980er Jahre / Vol. 02.</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 18:47:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Hedderich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalfilm]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[laufende Preisrätsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Tatort
Die 1980er Jahre / Vol. 02. 
Norbert Ehry, Horst Otto Oskar Bosetzky, Ulrich Kressin, Erich Loest
EAN: 8717418330330
Die 1980er Jahre / Vol. 02.
FSK freigegeben ab 12 Jahren.
Laufzeit ca. 272 Minuten.
TV-Norm: SDTV 576i (PAL). Sprachversion: Deutsch, DD 2. 0 Dual Mono.
Schnitt: Martina Butz, Jean-Marc Lesguillons, Renate Schröder
Regie: Friedrich Mertel, Horst Schäfer, Hans Prescher
Kamera: Heinz Hölscher, Valentin Kurz, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2701&amp;type=text&amp;tnb=8&amp;pid=8717418330330" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-5679" title="Die 1980er Jahre" src="http://www.filmbesprechungen.de/wp-content/uploads/Die-1980er-Jahre.jpg" alt="" width="250" height="338" /></a>Tatort<br />
</strong><strong>Die 1980er Jahre / Vol. 02. </strong><em></em></p>
<p><em>Norbert Ehry, Horst Otto Oskar Bosetzky, Ulrich Kressin, Erich Loest<br />
EAN: 8717418330330<br />
Die 1980er Jahre / Vol. 02.<br />
FSK freigegeben ab 12 Jahren.<br />
Laufzeit ca. 272 Minuten.<br />
TV-Norm: SDTV 576i (PAL). Sprachversion: Deutsch, DD 2. 0 Dual Mono.<br />
Schnitt: Martina Butz, Jean-Marc Lesguillons, Renate Schröder<br />
Regie: Friedrich Mertel, Horst Schäfer, Hans Prescher<br />
Kamera: Heinz Hölscher, Valentin Kurz, Götz Neumann Mit -&gt; Schattenboxen:Lutz Moik, Matthias Dittmer, Karl Michael Vogler<br />
Buena Vista Home Entertainment</em></p>
<p>DVD-Video</p>
<p><em>-&gt; Schattenboxen (Deutschland 1981, 88 Min., FSK 12):</em><br />
Martin Mollenhauer findet die Leiche seines Chefs und lässt sich auf einen gewagten Coup ein: Er täuscht eine Entführung vor, um von der Frau des Ermordeten Lösegeld zu fordern. Mit den Gaststars Richy Müller und Günter Strack. Martin Mollenhauer verpackt Gefriertruhen am Band und träumt von einer großen Karriere im Ring. Als er beim Waldlauf die Leiche seines Chefs entdeckt, hat sein Trainer Rudi Drabert eine Idee, wie der junge Boxer ans große Geld kommen kann: Martin soll eine Entführung vortäuschen und die Frau des Ermordeten erpressen. Kommissar Bergmann von der Frankfurter Kripo jagt ein Phantom &#8230;</p>
<p>-&gt; Peggy hat Angst (Deutschland 1983, 91 Min., FSK 12):<br />
Kommissarin Wiegands einzige Zeugin in einem Mordfall erhält anonyme Briefe und Anrufe, die sie in große Angst versetzen &#8230; Mit Gaststar Hannelore Elsner. Peggy Karoly wird am Telefon Zeugin, wie ihre Freundin ermordet wird. Verängstigt wendet sich das Fotomodell an Kommissarin Hanne Wiegand, die der aufgelösten Frau allerdings erst Glauben schenkt, als tatsächlich eine Leiche gefunden wird. Als Peggy Briefe von einem Unbekannten erhält, der vorgibt, Näheres über den Mord zu wissen, und sie eine Frau anruft, die ebenfalls Informationen über den Fall zu haben scheint, glaubt Wiegand an eine schnelle Aufklärung. Eine falsche Hoffnung, wie sich herausstellt &#8230;</p>
<p>-&gt; Spuk aus der Eiszeit (Deutschland 1988, 93 Min., FSK 12):<br />
Ein Jahr vor dem Mauerfall: Der Tod einer Sekretärin führt die Kommissare Stoever und Brockmöller zum Kioskbesitzer Menkhaus &#8211; und immer tiefer in die DDRVergangenheit. Hartmut Menkhaus erkennt für wenige Sekunden ein Gesicht wieder, das er nie vergessen konnte. Es ist das von Martin Scholko. Wegen dieses Mannes saß er elf Jahre in Bautzen. Kurz darauf wird Astrid Nicolay tot aufgefunden &#8211; eine ehemalige Sekretärin des Transportunternehmers Peter Kurbis, für den auch Scholko gearbeitet hat. Auf der Suche nach einem Motiv für diesen zunächst unerklärlichen Mord dringen Stoever und Brockmöller in ein beklemmendes Kapitel deutsch-deutscher Beziehungen ein &#8230;<br />
<em><br />
Schattenboxen:<br />
- Länderzeit: Porträt des Tatort- Erfinders Gunther Witte<br />
- Dokumentation: Mord nach der Tagesschau &#8211; 30 Jahre Tatort (ca. 90 Min.)<br />
Peggy hat Angst:<br />
- Wir über uns: die Rolle der Frau im Krimi<br />
- Abendjournal &#8211; Blick ins Land: Tatort-Drehbericht &#8220;Peggy hat Angst&#8221;<br />
Spuk aus der Eiszeit:<br />
- Einblick: Tatort muss nicht Drehort sein &#8211; wo Tatort- Krimis wirklich entstehen<br />
- Kommissar-Porträt</em></p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=2591&amp;site=2701&amp;type=text&amp;tnb=8&amp;pid=8717418330330" target="_blank">Titel bei Libri.de (DVD)</a></p>
<blockquote><p><span style="color: #ff6600;"><strong>Preisrätsel           / Gewinnspiel 1  x 1 (KOSTENLOSE!) DVD-BOX:        Um                       den     Preisrätseltitel  zu  gewinnen,      muss      einfach                      folgende    Aufgabe    beantwortet  werden: Wie viele Folgen beinhaltet die vorliegende BOX und wie heißen sie?       Die     richtige         Antwort an                          gewinnantwort(x)filmbesprechungen.de        mailen           (als       kleinen         Spamschutz         bitte (x) durch @          ersetzen,          vielen     Dank).  Im         Betreff bitte                     “Filmpreisrätsel”  und   den         Filmtitel     eintragen.      Danke.            Sobald 100 Mails   eingegangen      sind,        wird unter             diesen             Einsendern</strong></span><strong></strong><span style="color: #ff6600;"><strong> der       Gewinner </strong></span><strong> </strong><strong><span style="color: #ff6600;">mit   der            richtigen  Antwort</span> </strong><span style="color: #ff6600;"><strong>ausgelost.  Weiter      Informationen    finden  sich <a href="../kinder/preisratsel/" target="_blank">hier</a>. Der    Rechtsweg       ist  wie     immer         ausgeschlossen!</strong></span></p></blockquote>
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